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Vier Treffer als Bilanz beim Derbymeeting 2026

Vier Renntage umfasste das Meeting 2026 in Hamburg mit dem großen Finale und dem Derbysieg von Dardanos am Sonntag, 5. Juli. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer stehen letztlich in der Bilanz vier Siege. Drei davon wurden zum Auftakt am 1. Juli und einer am 2. Juli errungen. 

 

Der Sieg am 2. Juli in Hamburg ging an Jutta Pohl, die zu ihrem zweiten Jahrestreffer kam. In einem Ausgleich III über 1.200 Meter sprintete ihre 4-jährige Ginger Ale Start-Ziel zum leichten Erfolg. Geritten wurde die Stute von Benjamin Marie. Der Wettanhang von Ginger Ale erhielt 5,20:1.

 

Am 1. Juli kam Anneliese Bollien in Hamburg zu ihrem zweiten Saisonerfolg durch Wildpfad. Der 8-jährige Hengst gewann einen Ausgleich IV über 2.200 Meter leicht. Geritten wurde Wildpfad von Thore Hammer-Hansen. Die Siegquote betrug 4,60:1.

 

Zum zweiten Tagestreffer durfte Silke Brüggemann im siebten Rennen ihren Poet's Realm als Sieger vom Geläuf führen. In diesem Ausgleich IV über 1.600 Meter passierte der 7-jährige Wallach unter Eduardo Pedroza als sicherer Erster die Ziellinie. Für Silke Brüggemann war es der zweite Jahreserfolg. Poet's Realm sorgte als Außenseiter für eine hohe Quote von 32,20:1.

 

Nur ein Rennen später schlug Silke Brüggemann noch einmal zu. In einem Ausgleich IV über 1.350 Meter holte sie sich ihren zweiten Tages- und dritten Saisonsieg. Verantwortlich zeichnete dafür der im Besitz ihres Vaters stehende Orthos. Im Sattel des 9-jährigen Wallachs, der sicher gewann, saß Leon Wolff. Seinen Totoanhang erfreute Orthos mit 10,80:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Freitag, 10. Juli, in Saarbrücken, am Samstag, 11. Juli, in Köln, am Sonntag, 12. Juli, in Mülheim, am Samstag, 18. Juli, in Bad Harzburg, am Sonntag, 19. Juli, in Bad Harzburg und in Hoppegarten, am Donnerstag, 23. Juli, in Bad Harzburg (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 25. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 26. Juli, in Bad Harzburg und in München, am Freitag, 31. Juli, in Zweibrücken, am Samstag, 1. August, in Köln, am Sonntag, 2. August, in Dresden und in Düsseldorf, am Samstag, 8. August, in Krefeld, am Sonntag, 9. August, in Hoppegarten und Cuxhaven (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 15. August, in Halle und Saarbrücken sowie am Sonntag, 16. August, in Hannover und in Dortmund (mit "Trostpflaster-Aktion").

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.

Außenseiter Dardanos erobert den Derby-Olymp

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juli 2026

 

Mit einer faustdicken Überraschung ist das IDEE 157. Deutsches Derby zu Ende gegangen: Der dreijährige Hengst Dardanos gewann als großer Außenseiter in Hamburg-Horn das wichtigste Galopprennen Deutschlands. Die Siegquote von 84,80:1 ist die höchste in der langen Geschichte des Derbys, das seit 1869 ausgetragen wird. Es zählt zur internationalen Kategorie Gruppe I, führt über die klassische Derbydistanz von 2.400 m und ist mit einem Gesamtpreisgeld von 650.000 Euro verbunden, davon 390.000 Euro für das Siegerteam.

 

Dardanos erwischte unter Jockey Wlademir Panov einen guten Start, gab dann zwischendurch die Führung ab, lag aber immer im Vorderfeld der 18 Teilnehmer. In der Zielgeraden griff Dardanos frühzeitig an und konnte sich am Ende sicher mit einer Länge Vorsprung gegen Chiefland, Salitos und Kairos durchsetzen. In der griechischen Mythologie gilt Dardanos als der Stammvater der Trojaner, in Hamburg hat er jetzt den Galopp-Olymp erklommen.

 

Weniger gut lief es für die meisten Favoriten: Der aus England angereiste Bay Of Brilliance, Vierter im Englischen Derby, wurde Vorletzter. Nicht viel besser erging es den hoch eingeschätzten Gostam als Zehnter. Der Gewinner des wichtigsten Derby-Vorbereitungsrennen, der Union-Sieger Englishman, wurde Sechster. 

 

Im Sattel von Dardanos saß Wlademir Panov, seit vielen Jahren eine feste Größe im deutschen Rennsport. Es war allerdings erst sein fünfter Derbyritt, über einen neunten Platz war er bislang noch nicht hinausgekommen. „Es ist der Hammer - der größte Tag in meinem Jockey-Leben“, freute sich Panov, der immer wieder ungläubig den Kopf schüttelte, als er sich auf dem Geläuf mit Dardanos vom Hamburger Publikum feiern ließ. 

 

Für Andreas Wöhler war es als Trainer bereits der sechste Erfolg. „Es bleibt ein einmaliges Erlebnis“, so Wöhler, der sich mit seinen beiden anderen Startern Gostam und Westminster Rocket aber deutlich bessere Chancen ausgerechnet hatte. Im Training habe sich gezeigt, dass sich Dardanos seit seinem zweiten Platz im Derby-Trial in Dortmund vor 14 Tagen enorm gesteigert habe, so Wöhler. „Doch um wie viel, das konnte keiner ahnen.“ 


Gezüchtet wurde Dardanos von Barbara Holubova aus Tschechien, sein Vater Soldier Hollow zählt zu den erfolgreichsten deutschen Deckhengsten der vergangenen Jahrzehnte. Es ist bereits der dritte Derbysieger für Soldier Hollow. Als Jährling ersteigerte der Stall Bergholz auf der BBAG Auktion im badischen Iffezheim Dardanos für 10.000 Euro. Hinter dem Stall stehen der Hamburger Hans-Wilhelm Jenckel und Friedrich von Lehnte. Der Rechtsanwalt aus Hannover hält zudem Anteile an der Besitzergemeinschaft Liberty Racing und war somit an den ersten vier Plätzen im Deutschen Derby 2026 beteiligt. Ein wahrlich historischer Moment!

Askalon und La Spezia in Hamburg erfolgreich

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Baden Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 5. Juli 2026

 

Die Vertreter des Derby-Jahrgangs Askalon und La Spezia haben am Derby-Tag in Hamburg die Glanzlichter in den BBAG Auktionsrennen gesetzt. Beide Prüfungen waren jeweils mit 52.000 Euro Preisgeld dotiert.
Zuerst waren in Horn im Rudolf August Oetker-Gedächtnisrennen die Meiler gefragt. Trotz Höchstgewicht setzte sich über 1.600 m der Alson-Sohn Askalon aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof für Philip Baron von Ullmann durch. Unter Bauyrzhan Murzabayev gewann der Schützling von Peter Schiergen leicht vor Bapp (Millowitsch) und Nardos (Kodiac). Dahinter kamen mit Sayidah Toronado (Toronado), Activist (Victor Ludorum) und Avyaan (Expert Eye) weitere Pferde ein, die zum Favoritenkreis zählte. Das letzte Platzgeld ging an den Außenseiter Elmo (Millowitsch). "Askalon macht erst einmal in den Auktionsrennen weiter, später könnte es dann in die Black Type-Klasse gehen", beschrieb Assistenztrainer Vinzenz Schiergen die weiteren Pläne für den Sieger.


Höhere Aufgaben sollten auch für La Spezia (Time Test) warten. Die Stute gewann das Hapag-Lloyd-Rennen über 2.200 m überlegen mit sechs Längen vor Charleston (Gleneagles). "Die Stute reift von Rennen zu Rennen, ich hatte im Vorfeld ein wenig Zweifel am Stehvermögen", sagte Sascha Smrczek über La Spezia, die er für den Stall Onzo trainiert. Die Stiftung Gestüt Fährhof zeichnet als Züchterin verantwortlich, Siegreiter war Leon Wolff. Die weiteren Plätze in der gerne auch "Ersatz-Derby" genannten Steher-Prüfung belegten Noyan (Isfahan), Anno-Solero (Best Solution), Edington (Amaron), Cladonia (Cracksman) und Sternprinz (Protectionist).


Seinen dritten Derbysieger hat Soldier Hollow heute verbucht: Der BBAG-Kauf des Stall Bergholz, Dardanos, hat das wichtigste Rennen des Jahres gewonnen. Dahinter landeten mit Chiefland und Salitos zwei weitere Auktionskäufe. Wer einen Derbystarter oder Sieger sucht, der muss bei der BBAG Jährlingsauktion Anfang September dabei sein. Infos gibt es auf der Website der BBAG.

WORLD POOL MOMENT OF THE DAY an Pia Küppers

Am 5. Juli wurden erstmals an einem deutschen Renntag einen WORLD POOL MOMENT OF THE DAY zelebriert. Eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen, die es für Pferdepfleger und Pferdepflegerinnen gibt.  


Eine Jury (Hong Kong Jockey Club und WETTSTAR.de) kürte Pia Küppers, die Pferdepflegerin von Dardanos und durfte sich über eine Prämie von 4.500 € freuen. Bislang hat es diesen WORLD POOL MOMENT OF THE DAY lediglich in Nationen wie beispielsweise Großbritannien oder Irland gegeben. Eine weitere Chance bietet sich dann am Ende des Jahres, wenn die Öffentlichkeit über den WORLD POOL MOMENT OF THE YEAR abstimmt und die Sieger eine VIP Reise für 4 Personen nach Hong Kong gewinnen können. 

Sensation durch Global Heath im Großen Hansa-Preis

Quelle: Pressemitteilung des Hamburger Renn-Clubs vom 4. Juli 2026

 

Was für eine Sensation am regnerischen vorletzten Tag des IDEE Derby-Meetings 2026 am Vortag des IDEE 157. Deutsches Derby: Der 18,90:1-Außenseiter Global Health sorgte im erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten WETTSTAR.de – Großer Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) für ein Ergebnis, mit dem wohl nur die wenigsten der 5.680 Besucher am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gerechnet hatten.


Doch hinter dem Norweger Ami De Vega hatte der aus der Zucht des Gestüts Ebbesloh stammende und zuletzt für 33.333 Euro nach einem Verkaufsrennen in Frankreich vom Stall H3 Racing der Familie Hettich erworbene fünfjährige Wallach ein ideales Rennen. Erstmals startete Global Health auch unter der Regie des Iffezheimer Trainers Fabian Xaver Weißmeier. Jockey Benjamin Marie, dem wahrlich derzeit alles gelingt, hatte den Ritt von dem verletzten Giovanni Sias übernommen, und kontrollierte vorne auf der Zielgeraden früh die Situation. Leicht mit zweidreiviertel Längen Vorsprung verabschiedete sich Global Health von seinen Gegnern und stand bald als Sensationsgewinner der 40.000 Euro Siegprämie fest. Global Health galt vor zwei Jahren als Derby-Hoffnung, doch gesundheitliche Probleme hatten die großen Pläne lange verhindert.

 

Die Klassestute Santagada stürmte mit viel Speed noch auf den Ehrenplatz vor Alleno, der auf vielleicht schon zu weicher Bahn nur noch auf Rang drei vorstieß. Derbysieger Hochkönig musste sich mit Platz vier begnügen, auch er wirkte nie zwingend. Enzian schob sich nur auf Rang fünf vor den nachlassenden Ami De Vega und Wintertraum.

 

STIMMEN: Benjamin Marie (Jockey von Global Health): „Wir hatten ein perfektes Rennen. Mein Pferd hat sich vorne früh einen Vorteil verschafft. Ich bin sehr happy.“ Fabian Xaver Weißmeier (Trainer von Global Health): „Wir haben ihn für 33.333 Euro nach dem Sieg in einem Verkaufsrennen erworben. Er hatte sich bei uns in den zwei Wochen seither sehr gut eingelebt, doch hatte ich befürchtet, dass das Rennen zu früh kommen würde. Dass er dieses Rennen gewonnen hat, ist grandios.“ Helmut von Finck (Besitzer von Santagada): „Sie ist schon eine ganz tolle Stute. Wir wollten sie heute von hinten reiten lassen. Sie hat wieder ihr Können unter Beweis gestellt.“ Marcel Weiß (Trainer von Alleno): „Der Boden war schon grenzwertig für ihn, da konnte er nicht so beschleunigen wie sonst.“ Yasmin Almenräder (Trainerin von Hochkönig): „Er konnte auf diesem Boden nicht entscheidend zulegen. Es fehlte der gewohnte Speed.“

 

Natürlich war auch das Rahmenprogramm bestens, u.a. mit zwei Listenrennen, und hier gab es starke Sieger zu bewundern, zunächst bei den Kurzstrecklern: Der Name kommt von einer Mittelstrecken-Rakete, und offenbar besitzt auch die vierjährige Stute Pershing (10,70:1) jede Menge Geschwindigkeit. Im Preis der POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) dominierte die Lady des Stalles Turffighter von Hans Wirth aus Waghäusel Start-Ziel mit Sibylle Vogt. Nie kam ein Gegner entscheidend an die erstmals in diesem Jahr und erstmals von Erfolgstrainer Marcel Weiß aufgebotene Pershing heran.

 

„Sie kam sehr schnell aus der Startmaschine. Ich hatte aus der Box 14 auch nicht viele andere Möglichkeiten, als selbst zu gehen“, gab Sibylle Vogt später zu. „Ich habe sie immer für eine Sprinterin gehalten. Pershing ist seit drei Monaten bei mir im Stall. Sie hatte sich super eingelebt. Wir steuern nun ein Listenrennen in drei Wochen in München und danach die Goldene Peitsche in Baden-Baden an“, berichtete Marcel Weiß.

 

Noch sehr viel Boden machte Bacarda als Zweite gut. „Leider hatte sie einen sehr schlechten Rennverlauf, sonst hätte sie gewonnen“, meinte ihr Betreuer Andreas Wöhler. Auch der norwegische Gast Ides Of March hielt auf Rang drei bestens stand. Sibylle Vogt machte direkt anschließend im Hanshin Cup (Ausgleich III, 2.000 m), einem Amazonenreiten, die Favoritenwetter mit Sunny Sunshine (2,60:1) glücklich, die für das Gestüt Etzean und Trainer Roland Dzubasz locker zum Zuge kam.

 

Eines der traditionsreichsten Rennen in Horn ist der Lange Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro, 3.200 m), der erneut unter dem Patronat von my-be.eu stand. Auf dem schweren Untergrund fühlte sich der fünfjährige Wallach Anspruch, den Yasmin Almenräder in Mülheim für Bernd-Rüdiger Gossens und Sandra Hemmers vorbereitet, pudelwohl und zwang auf den letzten Metern die tapfer dagegenhaltende Nastaria noch mit toller Energieleistung in die Knie und bewies eine echte Pferdelunge. „Wir haben ihn vorsichtig aufgebaut, es war genau sein Boden“, schilderte die Trainerin. Jockey Jack Mitchell gab die Partie nie verloren. Nastaria unterlag in allen Ehren, auch wenn sie den Sieg von 2023 nicht wiederholen konnte. „Auf 3.000 Metern hätte sie gewonnen“, glaubte Besitzer Volker Franz Schleusner. Der Riesenaußenseiter Nachthimmel komplettierte die Dreierwette vor dem von der Spitze enttäuschend früh nachlassenden Favoriten Zuckerhut.

 

Für Trainerin Yasmin Almenräder und Jockey Jack Mitchell kam es aber noch besser, denn auch Montanus (11,10:1) holte sich mit dem 1.600 Meter-Ausgleich I (25.000 Euro) ein Top-Rennen. Auch die 64,5 Kilo störten Susanne Ottofüllings Wallach nicht im Geringsten, so dass er Klaudius und Bowerchalke sicher abfing.

 

Begonnen hatte der vorletzte Tag des IDEE Derby-Meetings mit einer großen Überraschung, denn im einleitenden 1.600 Meter-Rennen war Hans Bartls Padme (Quote 18,20:1) sträflich unterschätzt worden. „Als die Lücke aufging, waren wir sofort zur Stelle“, kommentierte Siegjockey Martin Seidl den Erfolg der Außenseiterin aus dem Mülheimer Quartier von Axel Kleinkorres. Und auch eine halbe Stunde später durfte der Coach aufs Treppchen, denn passenderweise triumphierte der dreijährige Hengst Alsterjung (20,70:1) in Hamburg. Unter Leon Wolff holte sich der Hengst des Mülheimer Turfsyndikats 5 eine 2.200 Meter-Prüfung trotz längerer Pause und bestätigte die Meinung, die man stets auf ihn hatte.

 

Unübertroffen ist die Stallform des Kölner Trainers Andreas Suborics und des bei ihm beschäftigten französischen Jockeys Benjamin Marie. Völlig souverän holte sich dieses Erfolgsteam mit World Vision (4,30:1) einen 25.000 Euro-Ausgleich I über 2.200 Meter gegen Why Limit und Sedano in der Außenspur. Besitzer Achim Weyrauch machte zeitgleich eine Radtour am Brenner. „World Vision hatte sich dieses Jahr noch einmal verbessert“, erklärte Andreas Suborics nach seinem vierten Meetingstreffer. Für emotionale Momente sorgte zum Abschluss der Sieg von Maidstone (4,40:1), der in einem 1.600 Meter-Handicap mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nicht nur für den dritten Tagestreffer von Trainerin Yasmin Almenräder sorgte, sondern für Besitzer Robin Weber triumphierte, der seit seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber seine Situation bemerkenswert meistert.

 

Der Wettumsatz in den zehn Rennen am Samstag belief sich trotz leider sehr widriger Wetterverhältnissen auf 605.400,80 Euro. Das ist trotz zweier Rennen weniger als 2025 eine Steigerung von 20 Prozent. Der Bahnumsatz blieb konstant. „Wir hatten ein enorm gutes Wettpublikum heute“, zog HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers ein sehr positives Fazit.

 

Der vierte und letzte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Sonntag, 5. Juli, mit dem wichtigsten Galopprennen des Jahres hierzulande statt – dem IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m). Insgesamt stehen zwölf Rennen auf der Top-Karte, der erste Start ist für 11.14 Uhr terminiert. Für Kurzentschlossene sind noch Tickets an den Tageskassen verfügbar.

Soft Winds im Großen Preis von Lotto Hamburg Zweite

Neun Pferde gingen am Donnerstag, 2. Juli, im Großen Preis von Lotto Hamburg auf der Horner Derbybahn an den Start. Mit Alicia Baums Soft Winds, Anna Schleusner-Fruhrieps Wilddieb und Adel Massaads First Constitutionen waren in der Gruppe-III-Prüfung über 2.000 Meter mit einer Gesamtdotierung von 55.000,00 Euro auch drei Schützlinge von in Deutschland lizenzierten Besitzertrainern dabei.

 

Und für Alicia Baum hätte die 5-jährige Stute Soft Winds unter Wladimir Panov fast für eine große Überraschung gesorgt. Letztlich musste sich Soft Winds (10,10:1) doch ganz knapp geschlagen geben und wurde hinter Sieger Seguro (3,50:1/Trainer Andreas Suborics/Reiter Benjamin Marie) Zweite. Dritter wurde Delgardo (6:1/Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza). Der 4-jährige Wallach Wilddieb von Anna Schleusner-Fruhriep landete unter Sibylle Vogt auf Platz sechs und der 9-jährige Wallach First Constitution von Adel Massaad mit David Liska im Sattel wurde Neunter.

Innora souverän im Sparkasse Holstein-Cup – Hamburger Stuten-Cup

Quelle: Pressemitteilung des Hamburger Renn-Clubs vom 1. Juli 2026

 

Favoritensieg im Highlight zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Im Sparkasse Holstein-Cup – Hamburger Stuten-Cup (Listenrennen, 30.000 Euro, 2.200 m), der wie alle anderen Rennen vom vergangenen Hitze-Sonntag auf den Mittwochabend, 1. Juli, verlegt worden war, triumphierte mit der 2,80:1-Chance Innora die letztjährige Zweite aus dem Henkel – Preis der Diana, dem Stuten-Derby. Jockey Leon Wolff servierte der im Besitz des Stalles Route 66 und von Bernd Reese stehenden vierjährigen Lord of England-Tochter aus der Zucht des Gestüts Elsetal an der Spitze ein optimales Rennen. Nie geriet der Vorteil der von Henk Grewe in Köln vorbereiteten Innora in Gefahr. Dreidreiviertel Längen trennten sie am Ende von der Konkurrenz.

 

„Jedes Rennen muss erst einmal gewonnen werden, aber sie hat alles schön gemacht. Die Art und Weise hat mir gefallen“, erzählte Jockey Leon Wolff. „Das war ein verdienter Erfolg. Innora stand auch sehr günstig vom Gewicht im Rennen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir ihr zwischendurch eine längere Pause im Gestüt gegeben haben. Nun ist das Fürstenberg-Rennen in Hoppegarten das nächste Ziel“, fügte Mitbesitzer Sepp Hellmich an. Als Einzige kam die einmal mehr heran stürmende Princess Valentina von weit hinten als Zweite noch ins Bild. „Die Gegnerin ist vorne wieder abgesprungen, aber ihre Leistung war wieder stark“, signalisierte Mitbesitzer David Schön. Dune, die als stets prominente Dritte das starke Ergebnis für Trainer Henk Grewe komplettierte, kam erst spät nicht weiter, wehrte jedoch Aglaia noch ab. Ruby Lips fand bei eher ruhigem Tempo ebenso wenig in die Partie wie Namouria.

 

Alles andere als unerwartet war der Erfolg der von Jean-Pierre Carvalho in Mülheim trainierten Djaveria (2,90:1) unter Thore Hammer-Hansen im einleitenden 1.600 Meter-Rennen. Die Stute des Stalles tmb kam gegen den lange führenden Age of Aquarius noch sicher hin. Hammer-Hansen legte eine Stunde später mit der Start-Ziel nie zu gefährdenden Whywhywhy Delilah (2,20:1) für die Düsseldorfer Betreuerin Katja Gernreich im 1.350 Meter-Ausgleich III gegen Nation of Stars und Luzum gleich nach. Aber Thore Hammer-Hansen war weiter in Sieglaune, denn mit Wildpfad (4,60:1) für Besitzertrainerin Anneliese Bollien in einem 2.200 Meter-Handicap bedeutete schon Treffer Nummer drei für den Championjockey.

 

Der Erfolg von Emmeci (Martin Seidl) zur Quote von 26:1 als längster Außenseiter im über weite 3.200 Meter führenden Ausgleich II war die erste große Überraschung des IDEE Derby-Meetings 2026. Mit tollem Endspurt zwang der Wallach noch die Favoriten Almenkönig und Saralina in die Knie. „Er braucht den weichen Boden und ganz weite Wege“, erklärte Trainer Frank Fuhrmann. So ganz nach dem Geschmack von Sky Emperor (15,50:1) war der zwischenzeitliche Regen in Horn, denn der immerhin schon neunjährige Wallach aus dem Hoppegartener Quartier von Rolanz Dzubasz zeigte im Ausgleich III über 1.800 Meter auf passendem Untergrund, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Mit viel Kampfgeist verdrängte er unter Sibylle Vogt noch Alatemagicbaby, Galactica al Gunay und Son of England. Die Viererwette kletterte auf 12.911,50:1 Euro. Züchter von Sky Emperor ist mit Gunther Barth der Rennkommentator aus Hoppegarten.

 

Eine echte Sensation gab es in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV, denn der von Silke Brüggemann in Sassenberg vorbereitete Poet’s Realm (Eduardo Pedroza) brachte die stolze Quote von 32,20:1 Euro. Nie vergessen dürfte die Besitzertrainerin diesen Tag, denn gleich anschließend feierte sie mit Orthos (Leon Wolff, 10,80:1) in einem Handicap über 1.350 Meter sogar noch einen zweiten Treffer. „Das habe ich bisher nur einmal vor ungefähr zehn Jahren in Köln geschafft“, meinte Silke Brüggemann, die gerade einmal drei Startpferde im Stall hat. Die Viererwette komplettierten Emjaytwentythree, Fumagalli und With Annie Luck – die Quote: 3.3510:1 Euro. Die V4-Wette in den Rennen 6-9 belief sich auf 6.319,20:1 Euro. Der Wettumsatz in den neun Rennen am Mittwoch betrug 385.460 Euro.

Pan Krischbin im Alter von nur 63 Jahren verstorben

Quelle: GaloppOnline vom 30. Juni 2026

 

Aus Düsseldorf kommt die traurige Nachricht, dass nach schwerer, längerer Krankheit der ehemalige Rennkommentator Pan Krischbin verstorben ist. Krischbin wurde nur 63 Jahre alt. Krischbin war von 1987 an Bahnsprecher, kommentierte vor allem auf den Rennbahnen Düsseldorf, Neuss, Krefeld, Mülheim, Dortmund, Frankfurt und Saarbrücken.


Zuletzt war der Verstorbene, der auch zigtausende französische Rennen für das Buchmacherfernsehen kommentierte, im März 2025 in Dortmund auf einer Rennbahn am Mikrofon zu hören. Danach ließen seine Krankheit und die durch sie notwendig gewordenen Behandlungen kein Arbeiten mehr zu. Krischbin war ein Rennkommentator, der sicher polarisierte, aber stets auch für kurzweilige Rennkommentare, bzw. lustige Sprüche gut war.

 

Der Rennsport war neben dem Fußball sein großes Steckenpferd, wie auch das Karaoke-Singen. Mit Pan Krischbin verliert der deutsche Rennsport ein echtes Original.

Heinz Baltus als Präsident des Magdeburger Renn-Vereins zurückgetreten

Quelle: GaloppOnline vom 25. Juni 2026


Paukenschlag in Magdeburg: Heinz Baltus ist nicht mehr Präsident des Magdeburger Renn-Vereins. Dazu erreichte uns eine Pressemitteilung des Vereins wie folgt: „Der Präsident des Magdeburger Renn-Vereins e.V. von 1906, Heinz Baltus, ist am 23. Juni 2026 mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Präsident zurückgetreten. Zu den persönlichen Hintergründen dieses Schrittes liegen dem Präsidium derzeit keine Erkenntnisse vor. Das Präsidium und die Mitglieder des Magdeburger Renn-Vereins bedauern diese Entscheidung außerordentlich. Zugleich sprechen sie Heinz Baltus ihren großen Dank und ihre besondere Anerkennung für seine langjährige, engagierte und erfolgreiche Arbeit an der Spitze des Vereins aus.

 

Heinz Baltus hat den Magdeburger Renn-Verein über 15 Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz, Erfahrung und tiefer Verbundenheit zum Galopprennsport geprägt. In seine Amtszeit fielen wichtige Schritte zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Vereins, zur Stärkung der Galopprennbahn Magdeburg-Herrenkrug sowie zur weiteren Verankerung des Rennsports in der Stadt Magdeburg und darüber hinaus. Mit seinem Wirken hat Heinz Baltus maßgeblich dazu beigetragen, den Magdeburger Renn-Verein sportlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich weiterzuentwickeln. Unter seiner Führung konnte der Verein sein Profil als traditionsreicher Veranstalter des Galopprennsports festigen, neue Impulse setzen und die besondere Bedeutung der Rennbahn im Herrenkrug als sportlicher, kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt sichtbar machen.

 

Das Präsidium würdigt insbesondere seine Verlässlichkeit, seine Beharrlichkeit und seinen hohen persönlichen Einsatz für den Verein. Heinz Baltus stand über viele Jahre für Kontinuität, Verantwortungsbewusstsein und eine klare Ausrichtung auf die Zukunft des Magdeburger Rennsports. „Wir bedauern den Rücktritt von Heinz Baltus sehr. Er hat sich über viele Jahre mit großem Engagement und persönlicher Leidenschaft für den Magdeburger Renn-Verein und den Galopprennsport eingesetzt. Dafür gebühren ihm unser aufrichtiger Dank, unsere Anerkennung und großer Respekt“, erklärt das Präsidium des Magdeburger Renn-Vereins.

 

Die laufenden Geschäfte des Magdeburger Renn-Vereins werden durch den Vizepräsidenten Maximilian Leonhardt weitergeführt. Der Verein ist und bleibt uneingeschränkt handlungsfähig. Grundlage dafür sind die festen, klaren und bewährten Strukturen innerhalb des Präsidiums sowie in der Geschäftsführung. Diese gewährleisten, dass alle organisatorischen, sportlichen und administrativen Aufgaben des Vereins zuverlässig fortgeführt werden. Das Präsidium wird die weiteren Schritte geordnet, verantwortungsvoll und im Sinne des Vereins beraten. Der Magdeburger Renn-Verein wird seinen erfolgreichen Weg fortsetzen und sich weiterhin mit voller Kraft für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Galopprennsports in Magdeburg einsetzen.

 

Der Magdeburger Renn-Verein dankt Heinz Baltus ausdrücklich für seine 15-jährige erfolgreiche Arbeit zum Wohl des Vereins, der Galopprennbahn Magdeburg-Herrenkrug und des deutschen Galopprennsports.“

TurfMatch startet in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026

 

Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.

 

Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.

 

Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache

 

TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.

 

Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.

 

Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.

 

Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht.  Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Die noch stattfindenen Termine: 

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.