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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Ein Treffer beim Schlussakkord in Halle

Am Freitag, 8. Mai, wurden in Köln die fünf wegen des Abbruchs ausgefallenen Premium-Rennen vom  3. Mai nachgeholt. Es folgen am Samstag, 9. Mai, sieben Prüfungen in Halle und sechs Rennen in Krefeld. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer gab es nur in Halle einen vollen Erfolg.

 

Es dauerte am Samstag, 9. Mai, bis zum letzten Rennen in Halle. Dann war der Treffer für Marc Timpelan fällig. In einem Ausgleich IV über 1.350 Meter setzte sich für ihn die 6-jährige Olga Gold durch. Die Stute, die von Enzo Crublet geritten wurde, sorgte so nach Kampf für den ersten Saisonsieg ihres Betreuers. Die Siegquote betrug 10,40:1. Für eine Besitzertrainer-Zweierwette (226,70:1) passierte Janina Boysens Chapelhillhart (Miguel Lopez) knapp hinter Olga Gold die Ziellinie.  

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Sonntag, 10. Mai, in Hoppegarten statt. Weiter geht es am Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt), in Magdeburg und in Dortmund, am Samstag,16. Mai, in Haßloch (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 17. Mai, in Mülheim, am Samstag, 23. Mai, in München, am Pfingstsonntag, 24. Mai, in Hoppegarten, am Pfingstmontag, 25. Mai, in Köln und in Hannover, am Samstag, 30. Mai, in Leipzig, am Sonntag, 31. Mai, in Düsseldorf, am Donnerstag, 4. Juni, Samstag, 6. Juni, und Sonntag, 7. Juni, in Baden-Baden, am Freitag, 12. Juni, in Hannover, am Samstag, 13. Juni, in Dresden, am Sonntag, 14. Juni, in Köln, am Freitag, 19. Juni, in Mannheim (mit Trostpflaster-Aktion), am Samstag, 20. Juni, in Düsseldorf und in Magdeburg, am Sonntag, 21. Juni, in Dortmund, am Montag, 22. Juni, in München, am Samstag, 27. Juni, in Krefeld und in Zweibrücken und am Sonntag, 28. Juni, in Hamburg.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

Danylov siegt für über 80 Besitzer am Krefelder Ladies‘ Day

Quelle: Homepage des Krefelder Rennclubs vom 9. Mai 2026

 

Bei herrlichem Frühlingswetter fand am Samstag, 9. Mai, im Krefelder Stadtwald der zweite Renntag der Krefelder Galoppsaison 2026 statt. Beim „Krefelder Ladies‘ Day“ konnte der Krefelder Rennclub 1997 e. V. dabei rund 4.200 Besucher auf seiner Bahn begrüßen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Range Rover Evoque Cup, ein Ausgleich II über 2050 Meter.

 

Das mit 11.500 Euro dotierte Rennen war aus sportlicher Sicht vor allem deshalb interessant, weil mit dem von Peter Schiergen in Köln trainierten All Square ein Dreijähriger gegen die älteren Pferde antrat, der noch eine Nennung für das Deutsche Derby, das wichtigste Dreijährigenrennen des Landes, hat. Der Hengst aus dem traditionsreichen Gestüt Schlenderhan ging als klarer Favorit ins Rennen, musste sich aber mit dem zweiten Platz begnügen. Stärker als er war der von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainierte Danylov. Der wenig geprüfte Vierjährige siegte unter Michael Cadeddu als 17,20:1-Außenseiter. Bei der Siegerehrung wurde es dann richtig voll im Absattelring, denn Besitzer ist der Galopp Club Deutschland e. V., Deutschlands bekannteste Besitzergemeinschaft. Rund 20 der über 80 Mitglieder dieses Clubs waren in den Stadtwald gekommen, um ihr Pferd anzufeuern.

 

Das erste Rennen des Tages, das „Rennen des Winzerkellers Auggener Schäf, Markgräferland“, ein Rennen für dreijährige Pferde über 1200 Meter, ging in den Stall von Trainer Bohumil Nedorostek, für den der Debütant Spartaner unter dem vierfachen deutschen Championjockey Bauyrzhan Murzabayev nach Kampf gegen die Favoritin Dark Brunette siegte. Der einzige Krefelder Starter in diesem Rennen, Marian Falk Weißmeiers Super Marcy, belegte den dritten Platz. In diesem Rennen kamen lediglich vier Pferde an den Start, was natürlich für den Veranstalter wenig erfreulich war, denn dementsprechend war der Umsatz in dieser Prüfung relativ niedrig. „Wir fühlen uns hier schon von den Trainern im Stich gelassen. Einerseits wünschen sie sich, dass wir derartige Rennen ausschreiben, und dann kommen keine, bzw. kaum Nennungen“, heißt es von seitens des Rennclubs, der in Zukunft von seiner Möglichkeit Gebrauch machen wird, bei fünf oder weniger Nennungen ein ausgeschriebenes Rennen ausfallen lassen zu können.

 

Ein ganz besonderes Rennen war die zweite Tagesprüfung, denn mit dem „Josef Kappel-Erinnerungsrennen“ gedachte man einem erfolgreichen ehemaligen Trainer. Josef Kappel, der als Trainer über 500 Rennen gewann und 2006 an den Folgen eines Autounfalls verstarb, war von 1983 bis 1999 Trainer im Stadtwald. Zu „seinem“ Rennen erschien auch seine Ehefrau Marlies bei der Siegerehrung. Gewonnen wurde das Dreijährigenrennen über 2350 Meter von dem Debütanten Englishman, den Marcel Weiß für das Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann trainiert. So hieß es diesmal nicht „Englishman in New York“ sondern „Englishman in Krefeld“. Geritten wurde der Hengst, der sich damit auch für das Deutsche Derby ins Gespräch brachte, von Sibylle Vogt.

 

Erfolgreichste Jockeys des Tages waren mit jeweils zwei Siegen Bauyrzhan Murzabayev und Michael Cadeddu. Neben dem Treffer mit Spartaner gelang dem Kasachen noch der Sieg im vierten Rennen, dem Preis des Wachdienst Krefeld Esters, einem Ausgleich IV über 1700 Meter. Hier siegte er mit der von Toni Potters trainierten Dana Delight. Cadeddu schnappte sich noch das letzte Rennen des Tages, einen Ausgleich IV über 2350 Meter, den er mit der in den Niederlanden von Philip Jonkhart trainierten Schimmelstute Fairy Grey gewann. Hier gab es noch eine Platzierung für einen Krefelder Stall, als die von Hans-Albert Blume trainierte Cintaria Platz drei belegte.

 

Trotz der beiden kopfschwachen Felder zu Beginn der Veranstaltung, kam man am Ende auf einen doch noch sehr positiven Gesamtumsatz von 142.897 Euro. Die erstmals angebotene „Trackside Beats“ am Pavillon auf dem Freigelände fand eine starke Resonanz.

Nora Cronauer mit Zega Top zum zweiten Fegentri-Erfolg

Quelle: GaloppOnline vom 9. Mai 2026

 

Auch den zweiten Lauf zur Fegentri World Championship for Lady Riders konnte die deutsche Vertreterin Nora Cronauer für sich entscheiden. Im Preis des Preis des VW Autohauses Hüttenstraße gewann sie in Halle mit der von Christian Sprengel trainierten Zega Top völlig überlegen.

 

Bei hohem Anfangstempo lag Zega Top zunächst einige Längen hinter dem Feld, doch schon im Schlussbogen hatte Cronauer sichtbar jede Menge Pferd unter sich. In dritter Spur schob sie sich im kleinen Siebenerfeld nach vorne, und in der Geraden löste sich die Stute aus dem Besitz von Susanne und Jürgen Kleibömer, deren Rennfarben durch die deutschen Nationalfarben ersetzt wurden, souverän von der Konkurrenz. Trainer Christian Sprengel sagte nach dem Rennen: „Sie ist ein besseres Pferd, von der wir noch einiges erwarten.“

 

Damit steht Cronauer nach zwei Läufen bei der maximalen Ausbeute von 20 Punkten. Platz zwei ging in Halle an Silke Brüggemann mit dem von Jiri Broz trainierten Arda, allerdings reitet Brüggemann nicht für die Gesamtwertung. Rang drei und damit fünf Punkte sicherte sich Sophie O’Brien mit Bernd Schrödls Slay The Dragon. Francesca Cecchini, in Düsseldorf bereits Fünfte, wurde diesmal Vierte und erhöhte ihr Konto um drei Punkte auf fünf Zähler. Cronauer führt die Gesamtwertung nun mit 20 Punkten vor den punktgleichen Cecchini und O’Brien an.

Luisa Marie Keller gewinnt Auftakt der Fegentri Young Championship

Quelle: GaloppOnline vom 10. Mai 2026

 

Besser konnte es nicht losgehen. Am Samstag, 9. Mai, stand der Beginn der Nachwuchsserie der Fegentri, die Fegentri Young Championship, an. Und der erste Lauf endete mit einem deutschen Sieg! Für Deutschland ist erneut Luisa Marie Keller mit von der Partie, wie im Vorjahr, und jetzt gab es in Budapest den ersten Treffer.

 

Einen Tag nach Nora Cronauers Fegentri-Sieg in Halle gab es damit nun einen neuerlichen deutschen Erfolg. Budapest war erste Station der internationalen Nachwuchsserie, bei der junge Reiterinnen und Reiter aus verschiedenen Nationen gegeneinander antreten.

Vorjahressieger Alleno imponierend überlegen beim Nachsitzen in Köln

Quelle: Pressemitteilung des Kölner Renn-Vereins vom 8. Mai 2026

 

Es war alles andere als eine Überraschung, der Erfolg von Alleno am frühen Abend des After-Work-Renntages in Köln am Freitag, 8. Mai, mit dem Sauren Dachfonds Preis als Höhepunkt der kleinen Karte, welche ausschließlich aus jenen Rennen bestand, die nach dem vorzeitigen Abbruch der jüngsten Kölner Sonntags-Veranstaltung ausgefallen waren. Zu den Startern, die unverrichteter Dinge wieder in ihre Ställe zurückkehren mussten, hatten auch die sieben vierbeinigen Stars des sportlichen Höhepunktes gehört, also die des Sauren Dachfonds Preises, der die Tradition des legendären Gerling-Preises fortführt, der seit Jahrzehnten der sportliche Hochkaräter der domstädtischen Turf-Saison im Frühjahr markiert. Als Gruppe-II-Prüfung mit einer Gesamtdotierung von 70.000 Euro bildete er den absoluten Höhepunkt des kleinen, aber sehr feinen Programms. Allenos Erfolg war insofern keine Überraschung, als er sich jüngst als Dritter des Grand-Prix-Aufgalopps bereits in guter Verfassung präsentiert hatte.

 

Ein wenig verblüffend wirkte allenfalls die Art und Weise, wie der Fünfjährige des Gestüts Ittlingen in dem 2.400-Meter-Test jetzt mit der Konkurrenz umsprang. Als seine Reiterin Sibylle Vogt, die wie Allenos Trainer Marcel Weiß derzeit in einer absoluten Hochform agiert, innen eine sich kurz auftuende Lücke an der Innenseite clever zu nutzen verstand, gab es keine Halten mehr. Alles war entschieden, mit mehr als vier Längen setzte sich das braune Kraftpaket vom Rest des Feldes ab. Wie schon vor 12 Monaten hieß der Sieger einmal mehr Alleno. Und noch eine Parallele zum Vorjahr war, dass erneut Sibylle Vogt in seinem Sattel agierte.

 

Allerdings lief überdies Wintertraum, der Zweitplatzierte, ein sehr feines Rennen, da er aus einer längeren Pause kam und somit ein beachtliches Comeback liefern konnte. Gleiches gilt für Hochkönig, den letztjährigen Derby-Sieger und frisch gekürten „Galopper des Jahres 2025“, der mit einem guten Schlussakkord auffiel und hinter dem lange führenden und auf dem dritten Platz endenden Zuckerhut Rang vier besetzen konnte.

 

Bei herrlichem Frühlingswetter hatten viele Galoppbegeisterte sich die Chance nicht entgehen lassen, der Traditionsprüfung beizuwohnen. Nun wartet am Pfingstmontag, 25. Mai, ein Klassiker auf sie, und zwar die Coolmore City of Troy German 2000 Guineas im Rahmen des Benefiz-Renntags der Stiftung VEREINT!

Fünf Tage Sperre für Jockey Thore Hammer-Hansen

Quelle: GaloppOnline vom 8. Mai 2026

 

Es war die große Schrecksekunde beim Kölner Abendrenntag am Freitag, 8. Mai. Im fünften und letzten Rennen kam der tschechische Gast Hidden Colony im Ausgleich II über 1200 Meter zu Fall, nachdem es im Endkampf zwischen mehreren Pferden eng geworden war. Nach Ansicht der Rennleitung war Thore Hammer-Hansen für die Situation verantwortlich. Hammer-Hansen saß in der Sprintprüfung auf dem Favoriten Tulpar, der an der Innenseite lange keine freie Passage hatte und auf den letzten Metern nach außen zog, um dort freie Bahn zu bekommen. Im Hintergrund entstand dabei ein Gerangel, in dessen Folge Hidden Colony stürzte.


Für Hammer-Hansen hat die Aktion nun ein Nachspiel. Wegen gefährlicher Reitweise wurde der Reiter von der Rennleitung für fünf Renntage gesperrt. Betroffen sind der 23., 24., 25., 30. und 31. Mai. Damit verpasst Hammer-Hansen unter anderem die Renntage in München und Hoppegarten mit dem Gruppe III Diana-Trial, außerdem den Pfingstmontag mit den deutschen 2000 Guineas. Auch am 31. Mai bei den Wempe 106. German 1000 Guineas sowie tags zuvor in Leipzig darf Hammer-Hansen nicht reiten. Zum Einsatz kommen darf er somit erst wieder Anfang Juni beim Frühjahrs Meeting in Iffezheim. Das zumindest der Stand der Dinge nach dem Aussprechen der Strafe am Freitagabend.

Jockey Lilli-Marie Engels wechselt zu Trainer Marcel Weiß

Quelle: GaloppOnline vom 9. Mai 2026

 

Neue Aufgabe für Lilli-Marie Engels: Die Reiterin wird Mitte Mai an den Rennstall von Marcel Weiß wechseln. Engels, die im Rennsport bereits verschiedene Stationen durchlaufen hat, war zuletzt bei Roland Dzubasz in Berlin-Hoppegarten beziehungsweise Neuenhagen beschäftigt. Nun erfolgt der Wechsel aus Ostdeutschland zurück in den Westen der Republik in das Mülheimer Quartier. „Ich habe einfach für mich gemerkt, dass ich zurück in den Westen möchte“, erklärt Engels zum anstehenden Stallwechsel. Gleichzeitig bedankt sie sich bei Roland Dzubasz für die gemeinsame Zeit: „Ich danke Roland Dzubasz sehr für die Zusammenarbeit. Wir haben viele schöne Siege zusammen gefeiert.“


Mit Blick auf die neue Aufgabe ergänzt Engels: „Ich freue mich nun auf das neue Abenteuer am Diana-Stall und freue mich genauso darüber, dass ich nun wieder näher bei meinen Freunden und bei meinem Vater bin.“ Engels kommt in ihrer bisherigen Karriere auf insgesamt 207 Siege. Sie feierte ihren größten Erfolg 2024 in Hamburg, als sie mit Atoso den Großen Preis von Lotto Hamburg auf Gruppe III-Ebene gewann. Am Stall von Marcel Weiß sind mittlerweile die Rennreiter Sibylle Vogt, Enzo Crublet, Bayarsaikhan Ganbat und nun auch Engels.

Mitgliederversammlung am 16. Mai in Haßloch mit Fortbildung

Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer wird am Samstag, 16. Mai, in Haßloch stattfinden. Der pfälzische Rennverein Haßloch veranstaltet an diesem Tag nicht nur seinen einzigen Renntag des Jahres, sondern feiert auch sein 140-jähriges Vereinsjubiläum.

 

Die Mitgliederversammlung startet auf der Rennbahn in Haßloch um 10.30 Uhr. Hier die Tagesordnung.

 

Ab 11.15 Uhr folgen zwei  Fortbildungsthemen.  Zuerst wird Armin Weidler, Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, wichtige Informationen zum Thema „Pferdetransport“ mit besonderem Blick auf Besitzertrainer erläutern. Ab 11.30 Uhr folgt dann ein gut einstündiger Fachvortrag zum Thema "Fütterung unter besonderer Berücksichtigung des Pferdemagens und der Muskulatur“. Referentin ist Lisa Suzuki-Ott, Tierwissenschaftlerin Master of Science, Fachberatung & Seminare bei St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH. Die Teilnahme an dieser anerkannten Fortbildungsveranstaltung für alle lizenzierten Aktiven bei Deutscher Galopp ist kostenlos. Über die Akademie Deutscher Galopp ist eine Anmeldung unter https://eveeno.com/325831445 erwünscht. Kurzentschlossene sind am 16. Mai aber auch noch herzlich willkommen.

Berufungsverhandlung im Fall von Jockey Jozef Bojko am 11. Mai

Das Verfahren gegen Jockey Jozef Bojko wegen des Vorwurfs der Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten geht in die nächste Runde. Über seine Anwälte, die Kölner Kanzlei Fehn Legal, hatte Bojko gegen das Urteil des Ordnungsausschusses des Dachverbandes Berufung eingelegt. Diese findet nach Mitteilung von Deutscher Galopp vom 7. Mai am Montag, 11. Mai, 11 Uhr, vor dem Renngericht in der Rennbahnstraße 154 in Köln statt. Wie Deutscher Galopp weiter mitteilt, erfolgt die Verhandlung gemäß den geltenden Regularien und dient der transparenten Aufarbeitung des Falls. Das Renngericht wird über die Berufung von Jozef Bojko entscheiden.

 

Jozef Bojko war eine Neun-Tage-Sperre wegen fahrlässiger Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten auf Iliano auferlegt worden.

Rennleitungschef Biermann zum Abbruch am 3. Mai in Köln

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Mai 2026

 

Der Vorsitzender der Kommission nach Rennordnung 427, Dr. Philipp Biermann, zum Renntagsabbruch in Köln am 3. Mai: 

 

"Im dritten Rennen der Veranstaltung, dem Schwarzgold Rennen, hatten fünf der sechs Pferde im Schlussbogen Probleme, weil sie auf der vom Regenschauer feucht gewordenen Grasnarbe rutschten. Die Pferde machten durch das Rutschen Fehler, die sie jeweils noch abfangen und austarieren konnten. Im Anschluss an das Rennen wurden die Reiter zum Zustand des Geläufs gehört, wobei sie berichteten, dass in den ersten beiden Rennen die Situation noch gangbar war, aber durch kurz vor dem dritten Rennen einsetzenden Regenschauer deutlich verschlechtert hatte. Insbesondere ausgangs der Gegenseite und in den Schlussbogen hinein sei die Bahn rutschig, was sich nach Sichtung des Rennfilms an dieser Stelle bestätigte. Daraufhin wurde beschlossen, dass das vierte Rennen (15 Pferde auf 1200 m) an das Ende der Veranstaltung zu setzen, da sich durch erneut absehbaren Regen, mehrere Rennen über das Geläuf bis dahin und eine Aufnahme der Feuchtigkeit aus der Grasnarbe in den Boden der Zustand des potenziell rutschigen Geläufs womöglich verbessern dürfte.

 

Zu der Frage, ob sich durch die feuchte Grasnarbe ein zu hohes Risiko für die Durchführung des dann anstehenden fünften Rennens bot, wurde die Bahn durch eine Kommission nach 427 RO gebildet und der Schlussbogen in Augenschein genommen. Es war bei der Begehung festzustellen, dass Ende gegenüber bis in den Schlussbogen hinein der Untergrund trocken und die Grasnarbe feucht war, was dazu geführt hatte, dass die Pferde an dieser Stelle nicht in den Boden, sondern lediglich in die Grasnarbe greifen. Auch die Spuren an den Stellen, wo die Pferde in den vorherigen Rennen jeweils gerutscht sind, waren zu sehen. Nach Beratung kam für eine Absicherung des Schlussbogens ein großflächiges Besanden im erforderlichen Ausmaß kurzfristig nicht in Frage. Auch eine Aussteckung mit Stangen war aufgrund der Beschaffenheit der Bahn (insbesondere in den Schlussbogen hinein) nicht sinnvoll möglich, da auch die äußeren Spuren die zuvor beschriebene Situation aufwiesen und weitere Regenschauer anstanden, die die Situation potenziell zu verschärfen drohten, da ein schnelles Aufnehmen des Regens durch den Boden aus der Grasnarbe nicht gegeben war.

 

In Abwägung der möglichen Maßnahmen und der zu erwartenden Wetterentwicklung kam die Kommission zu dem Ergebnis, dass eine Durchführung der weiteren Rennen nicht ohne ein zu hohes Sicherheitsrisiko möglich war. Die Kommission entschied daher, dass der Renntag nach dem dritten Rennen abgebrochen werden musste."

In Haßloch läuft alles nach Plan für den Jubiläumsrenntag

Quelle: Pressemitteilung des Pfälzischen Rennvereins Haßloch vom 4. Mai 2026

 

Die Vorbereitungen für den am 16. Mai stattfindenden Jubiläumsrenntag in Haßloch laufen auf Hochtouren. Das Geläuf befindet sich in einem sehr guten Zustand und wurde von der Rennbahnprüfungskommission abgenommen. Die Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG loben für den erfolgreichsten Trainer und Jockey des Renntages einen Sonderehrenpreis in Form einer Silbermünze und Weinpräsenten aus. Nennungsschluss für den Jubiläumsrenntag ist am Dienstag, 5. Mai.

Derbysieger Hochkönig und viele andere Star-Galopper genannt

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 28. April 2026

 

Der Saisonhöhepunkt 2026 auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim wirft bereits seine Schatten voraus: Der 156. Große Preis von Baden am Finalsonntag der Großen Woche vom 29. August bis 6. September dürfte erneut eine Anlaufstation vierbeiniger Star-Galopper aus dem In- und Ausland werden. Die 1858 ins Leben gerufene Prüfung der höchsten Kategorie (Gruppe I) über die Distanz von 2.400 Metern gilt als ein wichtiges Vorbereitungsrennen für den Prix de l‘ Arc de Triomphe am ersten Oktober-Sonntag in ParisLongchamp. Zuletzt schaffte Torquator Tasso Jahr 2021 das begehrte Doppel, das zuvor u.a. der Wunderstute Danedream im Jahr 2011 gelungen war. 300.000 Euro beträgt das Preisgeld im 156. Großen Preis von Baden am 6. September 2026. Allein 165.000 Euro erhält der Besitzer des Siegers. 

 

Beim Nennungsschluss am Dienstag,28. April, wurden 64 Pferde genannt. Das Rennen ist damit geschlossen. Gesucht wird der Nachfolger des in deutschem Mitbesitz stehenden, aber in Frankreich trainierten Weltklasse-Galoppers Goliath, der 2025 im WETTSTAR.de 155. Großen Preis von Baden auftrumpfte und sich ebenfalls wieder im Aufgebot befindet. Natürlich ist aus Deutschland alles mit dabei, was in der Grand Prix-Szene Rang und Namen hat. Wie der gerade zum Galopper des Jahres 2025 gekürte Derbysieger Hochkönig, der 2025 für den ersten Erfolg im Blauen Band einer Frau im Sattel (Nina Baltromei) sorgte. Der im Renate und Albrecht Woeste – Zukunfts-Rennen und im WETTSTAR.de - Preis des Winterfavoriten imponierende Gostam, der ehemalige Derby-Zweite und Derby Italiano-Gewinner Borna, Ex-Winterfavorit Lifetimes, der vielfache Gruppesieger Lordano (zuletzt im Grand Prix Aufgalopp erfolgreich) und der dortige Zweite Enzian – das sind nur einige der heimischen Cracks. Allein sieben Kandidaten tragen die Farben von Darius Racing, dem Rennstall von Stefan Oschmann.

 

Enormes Gäste-Engagement im Grand Prix


Sehr stark ist auch das ausländische Aufgebot. Ein absoluter Crack ist Marco Bottis Giavellotto, der unter anderem als Vierter aus dem Prix de l’Arc de Triomphe und Sieger der Hong Kong Vase 2024 auf der internationalen Bühne bestens bekannt ist. Sir Mark Prescott könnte die Top-Stute Tiffany aufbieten. Sie entschied hier 2024 den T. von Zastrow Stutenpreis für sich und war 2025 u.a. Zweite im Preis von Europa und im Großen Preis von Bayern. Mit fünf Kandidaten ist der französische Star-Coach Francis-Henri Graffard vertreten, darunter, wie schon erwähnt, auch Vorjahressieger Goliath. Der englische Spitzentrainer Andrew Balding hat vier Pferde genannt. Der Zweitplatzierte von 2024 und 2025, Dubai Honour aus dem Stall von William Haggas könnte erneut antreten und eventuell im dritten Anlauf endlich den Sieg erringen. Drei Engagements tätigte Charlie Appleby für den Stall Godolphin von Scheich Mohammed, darunter mit Rebel’s Romance ein Globetrotter und doppelter Breeders‘ Cup-Gewinner mit einer Gewinnsumme von über 12 Mio. Euro! Auch der große Stall von Joseph O’Brian ist mit 7 Nennungen vertreten, darunter der in Deutschland bestens bekannte Al Riffa.

 

Stephan Buchner, Geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „Von der Qualität der Pferde lässt das Nennungsergebnis wenig Wünsche offen. Auch zahlenmäßig haben wir fast das Vorjahresergebnis erreicht und sind sehr zufrieden. Wir freuen uns deshalb schon sehr jetzt auf unser Saisonhighlight am 6. September.“

 

Der Auftakt des Rennjahres in Iffezheim erfolgt mit dem Frühjahrs Meeting vom 4. bis 7. Juni. Zehn Renntage sind auch 2026 in Iffezheim geplant. Tickets für alle Bereiche sind über die Website www.badengalopp.de erhältlich.

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.