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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

In München gab es am 24. Oktober keinen Besitzertrainer-Sieg

Der vorletzte Saisonrenntag in München umfasste am Samstag, 24. Oktober, acht Prüfungen. Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer mussten sich dabei allerdings hinten anstellen, den ein Volltreffer gelang ihnen nicht.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Sonntag, 25. Oktober, in Hannover statt. Weiter geht es am Samstag, 31. Oktober, in Köln, am Sonntag, 1. November, in Halle, am Samstag, 7. November, in München, am Samstag, 14. November, in Krefeld, am Mittwoch, 18. November, in Dresden, am Sonntag, 29. November, in Dortmund (Sandbahn), am Sonntag, 6. Dezember, in Dresden, am Sonntag, 13. Dezember, in Dortmund (Sandbahn), am Sonntag, 20. Dezember, in Dortmund (Sandbahn) und am Samstag, 26. Dezember, in Mülheim.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 hier. Alle Treffer in den Jahren 2025, 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.

Nora Cronauer baut Fegentri-WM-Vorsprung weiter aus

Galoppsprung für Galoppsprung nähert sich Nora Cronauer dem Weltmeistertitel der Fegentri an. In München landete sie am Samstag, 24. Oktober, auf Kelani ihren fünften Erfolg in dieser Serie und baute ihren Vorsprung als Spitzenreiteri in diesem Wettbewerb für Amateurrennreiterinen aus. Mit der 4-jährigen Kelani, die von Michael Figge trainiert wird und ihren ersten Lebenserfolg feierte, setzte sich Nora Cronauer in der Prüfung über 1.500 Meter klar durch und sammelte zehn Punkte ein.

 

Vor den letzten drei Rennen in diesem Wettbewerb hat Nora Cronauer jetzt bei nunmehr 76 Punkten neun Zähler Vorsprung vor Lize Gyhs-Dieteren aus Belgien, die in München auf Pavel Vovcenkos Süper auf Platz zwei landete und ihr Konto um sieben Punkte erhöhte. 

Frankreich: Auf 26 Bahnen keine Galopprennen mehr

Quelle: GaloppOnline vom 20. Oktober 2026

 

Jetzt ist es beschlossen: Der Verwaltungsrat von France Galop hat am Montag, 19. Oktober, unter Vorsitz von Guillaume de Saint-Seine die Neuordnung des französischen Galopprennsports in den Regionen verabschiedet. Für 26 Rennbahnen bedeutet dies das Ende der Galopprennen. Die betroffenen Bahnen, auf denen bislang sowohl Trab- als auch Galopprennen ausgetragen wurden, bleiben dem Trabrennsport erhalten. Zugleich setzt France Galop verstärkt auf Spezialisierung. Aix-les-Bains, La Teste, Toulouse, Cholet, Saint-Malo und Châteaubriant werden künftig ausschließlich Flachrennen veranstalten. Strasbourg und Vittel sollen schrittweise folgen. Auf Hindernisrennen konzentrieren sich dagegen Jarnac, Le Lion-d’Angers, Nancy, Nantes und Orléans.


Von der vollständigen Einstellung des Galopprennsports betroffen sind unter anderem Hyères, Les Sables-d’Olonne, Meslay-du-Maine, Carcassonne, Cavaillon und Divonne-les-Bains. Insgesamt umfasst die Streichliste 26 Standorte. Der Entscheidung waren wochenlange, offenbar nicht immer einfache Verhandlungen vorausgegangen. Der ursprüngliche Reformvorschlag vom September wurde nach Gesprächen mit regionalen Rennverbänden, der Trabrennorganisation SETF und politischen Vertretern mehrfach überarbeitet. France-Galop-Präsident Guillaume de Saint-Seine spricht von einem ausgewogenen Kompromiss, der die Zukunft des regionalen Rennsports langfristig sichern soll.

 

Hinter der Reform stehen vor allem wirtschaftliche Überlegungen. Rennveranstaltungen sollen dort konzentriert werden, wo Infrastruktur, Einzugsgebiet und verfügbares Pferdepotenzial zusammenpassen. Damit sollen Kosten gesenkt und die verbleibenden Standorte gestärkt werden. Wie viele Renntage tatsächlich wegfallen, welche Veranstaltungen verlegt werden und welche Auswirkungen die Neuordnung auf die Preisgelder hat, lässt France Galop bislang offen. Viel Zeit für die praktische Umsetzung bleibt nicht: Der Rennkalender 2027 muss bereits vor dem 1. November vom französischen Landwirtschaftsministerium genehmigt werden.

Frankreich: Neue Peitschenregel in Amateurrennen

Quelle: GaloppOnline vom 20. Oktober 2026


Eine neue Peitschenregelung in Amateurrennen hat der französische Dachverband „France Galop“ angekündigt. Diese tritt ab dem 15. November, zunächst im Rahmen einer Testphase bis zum 28. Februar 2027 in Kraft. Hierzu hat „France Galop“ auf seiner Homepage eine Mitteilung veröffentlicht, die übersetzt wie folgt lautet:

 

„Nach gemeinsamen Überlegungen des Rechtsausschusses und des Clubs der Gentlemen-Rider und Reiterinnen ändern sich die Regeln für den Einsatz der Reitpeitsche bei Rennen, die ausschließlich Amateuren vorbehalten sind. Ab dem 15. November 2026 und für einen Versuchszeitraum bis zum 28. Februar 2027 sind Reitimpulse mit der Reitgerte hinter dem Sattelgurt und/oder auf die Hinterhand des Pferdes strengstens verboten. Zulässig sind ausschließlich Impulse auf den Hals oder die Schulter des Pferdes, die auf maximal vier begrenzt sind, sofern der Gentleman-Rider oder die Reiterin die Zügel in beiden Händen hält. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird in Absprache mit den Berufsverbänden eine Bilanz über die Ergebnisse dieser Änderung gezogen und über die Fortführung dieser Maßnahme entschieden.

 

Bis zum Datum des Inkrafttretens wird eine Aufklärungs- und Übergangsphase eingehalten. Die Gentleman-Rider und Reiterinnen werden systematisch darauf hingewiesen, wenn die Reitgerte hinter dem Sattelgurt und/oder an der Hinterhand des Pferdes eingesetzt wird (der aktuelle Leitfaden für Sanktionsempfehlungen bleibt bis zum 15. November 2026 in Kraft). Diese neue Maßnahme ist Teil eines gemeinsamen Vorgehens, um die rein sportliche Dimension des Amateur-Rennreitsports in den Vordergrund zu rücken.“

Gestüt Görlsdorf sucht Nachfolger

Quelle: Pressemitteilung des Gestüts Görlsdorf vom 19. Oktober 2026


Auf dem traditionsreichen Vollblut Gestüt Görlsdorf geht im nächsten Jahr eine Ära zu Ende. Die jetzigen Hausherren, Heike Bischoff und Niko Lafrentz, werden sich aus der Vollblutzucht in der Uckermark zurückziehen. Sie sagen: „Wir kommen in das Alter, in dem man den Staffelstab übergeben sollte. Leider gibt es in unserer Familie keine „Next Generation“, die das Gestüt in dieser Form weiterführen möchte. Deshalb suchen wir jetzt einen Nachfolger, der bis Mitte nächsten Jahres den Betrieb und das Land übernehmen will.“


Und weiter: „Um den dann neuen Görlsdorfern den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten, werden wir unseren gesamten Bestand an Zuchtstuten und Fohlen auf der Arqana Dezember Auktion im französischen Deauville als so genanntes ,Complete Dispersal‘ anbieten.“ Der Görlsdorfer Derbysieger und Champion-Deckhengst Sea The Moon ist hiervon nicht betroffen: Heike Bischoff und Niko Lafrentz: „Es bleibt alles beim Alten. Sea The Moon wird auch in 2027 unter unserer Beteiligung in seinem Heimatgestüt, dem Lanwades Stud von Kirsten Rausing in Newmarket, decken. Wer im nächsten Jahr seine Stute zu Sea The Moon schicken will, kann sich gerne wie immer direkt an uns wenden.“

 

Und da ist noch eine Herzensangelegenheit der Familie Bischoff-Lafrentz, die 2010 mit ihrem Einsatz für „German Racing“ und der dadurch entstandenen lukrativen RaceBets-Beteiligung maßgeblich am Erhalt des Galopprennsports in Deutschland mitgewirkt hat: „Auch in Zukunft bleiben wir natürlich dem Deutschen Galopp treu und werden weiterhin den tollen Nachwuchsverein Junger Galopp e.V. mit seinem Rennstall just4turf unterstützen.“

 

Heike Bischoff und Niko Lafrentz möchten sich ganz besonders bei ihrem Team in Görlsdorf für die gemeinsame Zeit bedanken, genauso wie bei der deutschen und internationalen Vollblut Familie für 35 wundervolle und spannende Jahre, in denen viele Freundschaften entstanden sind.

11.800 Zuschauer, über 1 Mio. Euro Umsatz und eine starke Winterkönigin

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 19. Oktober 2026

 

Insgesamt 11.800 Besucher kamen an den beiden Renntagen nach Iffezheim (4.100 Zuschauer am Freitag, 7.700 am Sonntag, als der Renntag unter dem Motto Oktoberfest stand), wobei das Wetter leider nur am Eröffnungstag mitspielte, während es am Sonntag herbstlich-kühl war. Der Wettumsatz belief sich auf insgesamt 1.055.203,20 Euro, eine klare Steigerung gegenüber den insgesamt 881.194,07 Euro im Jahr 2025, wobei das starke Plus aus der Auslandswette resultierte. Die 453.242,70 Euro am Freitag in sieben Rennen bedeuteten eine erhebliche Verbesserung gegenüber den 358.762,81 Euro in acht Rennen 2025.  Auch mit den 601.960.50 Euro (gegenüber 522.431,26 Euro im Vorjahr) gab es am Sonntag ein klares Plus.

 

Das absolute Highlight der insgesamt 16 Rennen war das Carla Kellner Zukunftsrennen – Preis der Winterkönigin (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m), das bedeutendste Rennen für zweijährige Stuten, das erneut unter dem Patronat von Carla Kellner, der Enkeltochter des Iffezheimer Besitzers Rainer Kellner stand. Hier triumphierte mit Stall Stars and Friends Dalmera für den Kölner Erfolgstrainer Henk Grewe eine Mitfavoritin, die sich noch klar von der Favoritin Mahasti löste. Es war eine stolze Investition, denn 170.000 Euro hatte das Besitzer-Trio bei der BBAG-Jährlingsauktion für Dalmera bezahlt, die das Kunststück fertigbrachte, hier ihr erstes Rennen überhaupt zu gewinnen. 85.000 Euro gab es als Preisgeld.

 

Eine gute Stunde später wurde Trainer Henk Grewe erneut nach einem Grupperennen zur Siegerehrung gebeten. Denn in der B.A.U. Herbst Trophy (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.400 m) verteidigte der von ihm für den Rennstall Gestüt Hachtsee trainierte Akido seine weiße Weste. Unter Leon Wolff eroberte der Co-Favorit einen knappen Vorteil von einer Halslänge gegen den Außenseiter Wizard of Lips und den etwas unglücklich agierenden Favoriten Lordano, der sich wie 2025 mit Rang drei begnügen musste. „Er war eine unserer Derby-Hoffnungen 2025, doch Knochenabsplitterungen machten eine lange Pause notwendig. Akido hatte ein ideales Rennen und steuert nun den Großen Preis von Bayern an“, nannte Henk Grewe das letzte Gruppe I-Rennen Deutschlands Anfang November in München als nächstes Ziel.

 

Im höchstdotierten Zweijährigen-Rennen Deutschlands, vierhöchstdotierten Rennen Deutschlands, gab es einen Heimerfolg: Denn Karlos, den Peter Schiergen in Köln trainiert, steht im Besitz von Rainer Kellner aus Baden-Baden, dessen Enkeltochter bekanntlich die Namensgeberin für das Carla Kellner Zukunftsrennen – Preis der Winterkönigin ist. Und dieser Hengst holte sich das Ferdinand Leisten-Memorial um ein Preisgeld von 200.000 Euro am Eröffnungstag des Meetings. Unter Bauyrzhan Murzabayev bezwang Karlos, ein einstiger 26.000 Euro BBAG-Kauf, den Favoriten Dimitri und den Außenseiter No Tie sehr sicher. 

 

Mit einer Poolgarantie von 50.000 Euro offerierte Baden Galopp am Freitag in einer der drei Viererwetten die Wettchance des Jahres. Bei einer Quote von 71.407,80 Euro beim Sieg von Sky Emperor kassierten zwei Wetter jeweils über 35.000 Euro, wobei einer der beiden Glücklichen die Wette auf der Rennbahn Iffezheim getroffen hatte.

 

Auch die heimische Trainingszentrale landete einen Treffer – die erst seit wenigen Monaten in Iffezheim tätige Trainerin Victoria Wilde durfte sich über den Erfolg mit Rolexxa in einer 2.000 Meter-Prüfung freuen. Außerdem wurde die ebenfalls von ihr trainierte Sexxy großartige Vierte im Preis der Winterkönigin. Zwei Siegerinnen gab es in der Gesamtwertung der Golden Horse Amazons Series durch Sina Schmidt und Sibylle Vogt, wobei der Endlauf an Elisabeth Stahlhut auf Wazlaw ging. Bauyrzhan Murzabayev (Jockeys) mit drei Erfolgen und Henk Grewe (Trainer), der neben seinen beiden Treffern einen zweiten Platz mehr erzielte als Peter Schiergen, waren die erfolgreichsten Aktiven.

 

Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp, in einer ersten Bilanz: „Wir freuen uns über ein erfolgreiches Sales & Racing Festival. Es waren zwei schöne Renntage, auch wenn das Wetter am Sonntag nicht ganz mitgespielt hatte. Insgesamt fällt die wirtschaftliche Bilanz der Saison 2026 sehr gut aus. Wir haben neue Rekorde bei Besucherzahlen und Wettumsatz erzielen können und fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt. Unsere Renntage sind ein wichtiger Bestandteil des Sport- und Freizeitangebots in der Region, und wir werden unsere Bemühungen zur Steigerung der Attraktivität unserer Veranstaltungen auch im kommenden Jahr fortsetzen“

 

Das Rennjahr 2027 in Baden-Baden-Iffezheim wird erneut zehn Renntage umfassen und startet mit dem Frühjahrs Meeting vom 27. bis 30. Mai. Die Große Woche folgt vom 28. August bis 5. September. Den Abschluss macht wieder das Sales & Racing Festival vom 22. Oktober bis 24. Oktober.

BBAG Sales & Racing Festival 2026: Starker Durchschnittspreis

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 17. Oktober 2026

 

Das BBAG Sales & Racing Festival 2026 ist am Samstag, 17. Oktober, in Iffezheim erfolgreich zu Ende gegangen. Trotz eines kleineren Gesamtkatalogs überzeugte die finale Versteigerung des Jahres mit einer starken Wertsteigerung und hoher Investitionsbereitschaft des internationalen Marktes.


Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:


• Solide Verkaufsquote: Von 238 angebotenen Pferden (Vorjahr: 292) wurden beim Sales & Racing Festival 167 erfolgreich zugeschlagen (Vorjahr: 209). Das entspricht einer starken Verkaufsquote von 70,17 % (Vorjahr: 71,58 %).


• Stabiler Gesamtumsatz: Die Zuschläge summierten sich auf 2.058.600,00 Euro (Vorjahr: 2.180.500,00 Euro). Der kataloggerechte Rückgang betrug damit lediglich 5,59 %.


• Deutlicher Preissprung: Der Durchschnittspreis kletterte signifikant um +18,15 % auf 12.326,95 Euro (Vorjahr: 10.433,01 Euro). 


Der Höchstpreis wurde am Freitagabend notiert. Die Katalognummer 72, eine Jährlingshengst von Torquator Tasso wurde für 100.000 Euro an Liberty Racing Platin 2026 zugeschlagen. Angeboten wurde der Hengst von Gestüt Westerberg Consignment für Züchter Gestüt Elsetal. 


Die vollständigen Ergebnislisten stehen auf www.bbag-sales.de bereit.

Mitteldeutsche Besitzervereinigung kooperiert mit WETTSTAR

Quelle: Galopp-Online vom 13. Oktober 2026

 

Die Mitteldeutsche Besitzervereinigung startet ab sofort eine Kooperation mit dem Wettanbieter WETTSTAR. Im Rahmen der Mitgliedergewinnung erhält jedes Vereinsmitglied, das ein neues Mitglied wirbt, einen Wettgutschein im Wert von 150 Euro von WETTSTAR. „Die Kooperation mit WETTSTAR ist ein weiterer kleiner Schritt, um neue Besitzer und Züchter für unsere Vereinigung zu gewinnen und die Arbeit unserer aktiven Mitglieder zu wertschätzen“, erklärt Jochen Stargardt, Präsident der Mitteldeutschen Besitzervereinigung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern für ihr Engagement etwas zurückgeben können.“


Die Mitgliederwerbung ist für die Mitteldeutsche Besitzervereinigung ein zentrales Anliegen: Jeder neue Besitzer und Züchter, der den Weg in die Vereinigung findet, stärkt die Gemeinschaft und ihre Stimme in der Region. Mit der neuen Prämie soll der Anreiz, im eigenen Umfeld für die Vereinigung zu werben, spürbar erhöht werden. Über die genauen Teilnahmebedingungen, den Ablauf der Prämienauszahlung und die Ausgabe der Wettgutscheine informiert die Vereinigung ihre Mitglieder über die bekannten Kanäle.

Bad Harzburg 2027 - Terminfolge bleibt bestehen

Quelle: Turf-Times vom 8. Oktober 2026


Überlegungen, die Rennwoche in Bad Harzburg terminlich zu verändern, sind zumindest für 2027 zurückgestellt worden. Nach dem ersten Wochenende war statt der bisherigen Terminfolge Donnerstag, Samstag, Sonntag angedacht worden, diese auf Mittwoch, Freitag, Samstag zu ändern und den abschließenden Sonntag zu streichen. „Nach Gesprächen mit unseren Partnern sind wir davon abgekommen“, erklärt Rennvereins-Präsident Stephan Ahrens, „für die Sponsoren sind die Termine in der Woche wenig attraktiv, sie bevorzugen den Sonntag.“

 

Dieser war in der Vergangenheit wegen der zeitlichen Konkurrenz zu München stets bezüglich Pferde und Jockeys nicht einfach zu besetzen. In der Planung sind jetzt gewisse Veränderungen, um die Attraktivität des Tages zu verstärken. Stephan Ahrens: „Was Besuch und Wettumsatz anbetrifft, konnten wir mit dem zweiten Sonntag in den vergangenen Jahren aber immer mehr als zufrieden sein.“ Die 147. Bad Harzburger Galopprennwoche wird vom 17. bis zum 25. Juli 2027 durchgeführt. Die Terminfolge muss natürlich nicht auf ewig gelten. 

Mitteldeutsche Besitzervereinigung stellt 5.000 Euro bereit

Quelle: GaloppOnline vom 5. Oktober 2026

 

5.000 Euro für mehr Wertschätzung von Besitzern und Züchtern auf mitteldeutschen Rennbahnen – das ist eine neue Aktion der Mitteldeutschen Besitzervereinigung. Es heißt dazu: „Die Mitteldeutsche Besitzervereinigung stellt für die mitteldeutschen Rennvereine einen Fördertopf in Höhe von insgesamt 5.000 Euro bereit. Die Vereine können sich mit konkreten Maßnahmen bewerben, die der Wertschätzung von Besitzern und Züchtern dienen und deren Aufenthaltsqualität auf der Rennbahn verbessern."


Ziel der Initiative ist es, auf den Rennbahnen einen eigenen, abgeschlossenen Bereich für Besitzer und Züchter zu schaffen oder einen bestehenden Bereich entsprechend aufzuwerten. Dieser soll Raum für Begegnungen und Gespräche bieten und mit einem kleinen, zweckmäßigen Catering-Angebot verbunden sein. Die Speisen und Getränke müssen nicht kostenlos angeboten werden, sollten jedoch zu moderaten Preisen erhältlich sein.

 

„Besitzer und Züchter bilden eine tragende Säule des Galopprennsports. Mit dem Fördertopf möchten wir die Rennvereine dabei unterstützen, dieser wichtigen Rolle auch am Renntag sichtbar Ausdruck zu verleihen und ein angemessenes Umfeld für Austausch und Gemeinschaft zu schaffen“, erklärt Jochen Stargardt, Vorsitzender der Mitteldeutschen Besitzervereinigung. Die Initiative wurde vom Vorstand der Mitteldeutschen Besitzervereinigung unter dem Vorsitz von Jochen Stargardt beschlossen. Mit ihr soll zugleich ein Impuls für eine nachhaltige Willkommenskultur auf den mitteldeutschen Rennbahnen gesetzt werden.

 

Die Rennvereine sind eingeladen, sich mit einem kurzen Konzept (1-Pager) für die Verwendung der Fördermittel zu bewerben. Darin sollten die geplante Maßnahme, deren Umsetzung und die voraussichtlichen Kosten dargestellt werden. Stichtag für den Eingang der Bewerbungen ist der 31.01.2027. Kontakt: Conny Ammann, Mitteldeutsche Besitzervereinigung, ca@elsur-racing.de.

Das Derby geht auf den Samstag! – Neues Format der Derbywoche 2027

Quelle: GaloppOnline vom 5. Oktober 2026


Das IDEE 158. Deutsche Derby wird im kommenden Jahr an einem Samstag ausgetragen und nicht am Abschluss-Sonntag. Das hat der Hamburger Renn-Club am Montag in einer Presseinformation mitgeteilt. Es wird im kommenden Jahr fünf Renntage in der Hansestadt geben. Nachfolgend die offizielle Info aus Hamburg:


„Der Hamburger Renn-Club setzt für das IDEE Derby-Meeting 2027 auf ein kompaktes Format mit fünf Renntagen, zwei starken Wochenenden und den besonderen sportlichen Höhepunkt: Das IDEE 158. Deutsche Derby wird erstmals in seiner langen Geschichte am Samstag, 3. Juli 2027, auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn entschieden. Vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2027 erwartet Besucher/innen ein Derby-Meeting, das Spitzensport und Derby-Atmosphäre noch stärker in den Mittelpunkt stellt. Neben den beiden programmstarken Rennwochenenden findet am Donnerstag, 1. Juli, ein Renntag bei freiem Eintritt statt.

 

Mit dem Samstag orientiert sich das IDEE Deutsche Derby noch stärker am internationalen Kalender großer Sportereignisse. Epsom Derby, Royal Ascot und die King George VI & Queen Elizabeth Stakes zeigen, welche Bedeutung der Samstag als großer Tag des internationalen Rennsports besitzt. Hamburg will das Deutsche Derby in diesem Umfeld noch stärker positionieren und seine Strahlkraft über Deutschland hinaus weiter ausbauen. Ein wichtiger Baustein ist dabei der World Pool. Die internationale Übertragung des Deutschen Derbys 2026 hat bereits gezeigt, welche Bedeutung das Rennen über Deutschland hinaus besitzt. Der Samstag eröffnet die Möglichkeit, neben dem IDEE Deutschen Derby auch weitere Rennen des Renntages international über den World Pool zu präsentieren. Das schafft zusätzliche Reichweite für Hamburg, für den deutschen Galopprennsport und für die Partner des IDEE Derby-Meetings. Erstmals wurden 2026 gleich sechs Rennen des Derby-Tages im World Pool übertragen und bewettbar gemacht. Da der Hongkong Jockey Club 2027 selbst am Sonntag, 4. Juli, Renntagsveranstalter ist, würde sich diese Option deutlich reduzieren.

 

Zugleich schafft der Samstag einen idealen Rahmen für Rennsportfans, Aktive und Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland. Das Derby wird zum Mittelpunkt eines ganzen Wochenendes: Besucher können entspannt nach Hamburg anreisen, den großen Highlight Tag erleben und den besonderen Moment eines Derbysieges anschließend gebührend feiern. Volker Linde, Erster Vorsitzender des HRC, und seine Vorstandskollegen sind sich vollkommen einig über die Vorzüge dieser Form: “Das Jahr 2027 markiert einen besonderen Moment in der Derby-Geschichte mit der Austragung am Samstag. Es ist eine Entscheidung, die wir aus wirtschaftlichen Gründen und im Einklang mit den internationalen Anforderungen des World Pools getroffen haben. Es ergeben sich zudem Vorzüge für das Geläuf, für Pferde, Besitzer und Jockeys und erst Recht für unser Publikum, das diesen einzigartigen und emotionalen Klassiker ausgiebiger als bisher feiern kann.”

 

Auch sportlich bietet die neue Terminierung einen wichtigen Vorteil. Das Deutsche Derby wird früh im zweiten Teil des Meetings gelaufen und ermöglicht damit eine optimale Vorbereitung des Hauptgeläufs auf das bedeutendste Rennen des deutschen Galopprennsports. Die Rennbahn in Hamburg erhält seit Jahren von einer unabhängigen Prüfungskommission Bestnoten für ihre Qualität und soll den besten dreijährigen Pferden des Jahrgangs auch 2027 herausragende Bedingungen bieten.

 

Die Renntage des IDEE Derby-Meetings 2027 im Überblick: Samstag, 26. Juni: Auftakt zum IDEE Derby-Meeting mit dem Hamburg Renntag, Sonntag, 27. Juni: Großer Familienrenntag, Donnerstag, 1. Juli: Renntag bei freiem Eintritt mit Rennbahnfrühstück, Samstag, 3. Juli: IDEE 158. Deutsches Derby – das Rennen des Jahres und Sonntag, 4. Juli: Großer Finaltag des IDEE Derby-Meetings mit einem Empfang für den Derbysieger 2027

Dortmund: Sandbahnsaison-Ausschreibungen für neun Renntage

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. September 2026

 

Die Ausschreibungen für die Dortmunder Sandbahnsaison 2026/2027 sind veröffentlicht. Von Ende November bis Anfang März bietet der Dortmunder Rennverein e.V. erneut ein umfangreiches und abwechslungsreiches Winterprogramm und damit verlässliche Startmöglichkeiten in den rennsportlich traditionell ruhigeren Monaten. Der Auftakt erfolgt am Sonntag, 29. November 2026, das Saisonfinale ist für Samstag, 6. März 2027 vorgesehen. Insgesamt umfasst das Winterprogramm neun Renntage mit Rennpreisen von weit über 350.000 Euro.


Bei der Zusammenstellung der Ausschreibungen wurde besonderer Wert darauf gelegt, über die gesamte Wintersaison hinweg ein möglichst vielfältiges und ausgewogenes Angebot zu schaffen. Das Programm umfasst Rennen über Distanzen von 1.200 bis 2.500 Metern, regelmäßig ausgeschriebene Ausgleiche III und IV sowie ein breit gefächertes Angebot für sieglose Pferde und Pferde unterschiedlicher Leistungsklassen. Ergänzt wird das Programm durch Verkaufsrennen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Dreijährigen. Bis zum Jahresende werden mehrfach Rennen für dreijährige sieglose Pferde mit einem Rennpreis von 8.000 Euro angeboten. Auch beim Saisonfinale im März ist ein entsprechendes Rennen für den dann neuen Derbyjahrgang vorgesehen. Damit sollen insbesondere für Pferde, die im Herbst noch keine passende Startmöglichkeit gefunden haben oder gezielt auf die Sandbahn vorbereitet werden, zusätzliche Optionen geschaffen werden.

 

„Die Sandbahnsaison in Dortmund ist ein wichtiger Bestandteil unseres deutschen Rennprogramms. Gemeinsam mit dem Dortmunder Rennverein wollen wir den Trainern und Besitzern auch in den Wintermonaten verlässliche und möglichst passende Startmöglichkeiten für unterschiedliche Pferde anbieten. Die Ausschreibungen haben wir dabei eng mit den Vertretern des Trainer- und Jockeyverbandes sowie des Besitzertrainerverbandes abgestimmt. Uns war wichtig, die Erfahrungen und Bedürfnisse der Aktiven frühzeitig einzubeziehen. Die nun vorliegenden Ausschreibungen bilden dafür eine gute und breit angelegte Grundlage“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V..

 

Auch beim Dortmunder Rennverein blickt man der kommenden Wintersaison positiv entgegen. „Dortmund hat sich über viele Jahre als verlässlicher Standort für den Winterrennsport etabliert. Wir freuen uns darauf, den Aktiven auch in der kommenden Sandbahnsaison ein breit aufgestelltes Programm und gute Rahmenbedingungen bieten zu können. Vor allem wollen wir ein guter Gastgeber sein - für die Aktiven, die Besitzer und natürlich auch für unsere Besucher. Diesen Anspruch wollen wir auch in der kommenden Wintersaison erfüllen“, sagt Oliver Sauer, Geschäftsführer vom Dortmunder Rennverein.

 

Die detaillierten Ausschreibungen mit den jeweiligen Nennungs-, Streichungs- und Starterangabeterminen werden über die bekannten Kanäle von Deutscher Galopp veröffentlicht und sind hier (https://www.deutscher-galopp.de/gr-wAssets/docs/ausschreibungen-dortmund-sand-20262027.pdf) einsehbar.

QUINTETT wird vorerst aus dem deutschen Wettangebot genommen

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 24. September 2026

 

Nachdem die QUINTETT-Wette in diesem Jahr erstmals in Deutschland angeboten wurde und mit einem attraktiven Jackpot bei der Ausspielung am Dallmayr-Renntag in München den Höhepunkt erreicht hatte, mussten die deutschen Rennvereine in den vergangenen Wochen feststellen, dass das aktuelle Interesse an der QUINTETT nicht ausreicht, um ein dauerhaft attraktives Wettangebot abzubilden.

 

Die Veranstalter in Baden-Baden und Köln haben sich daher aktuell gegen eine weitere Ausspielung der QUINTETT entschieden. Gemeinsam mit dem Wettanbieter Wettstar.de, den Rennvereinen und dem Dachverband Deutscher Galopp e.V. wurde deshalb beschlossen, die QUINTETT für das laufende Jahr aus dem Wettangebot zu nehmen. Zu welchem Zeitpunkt ein neuer Versuch gestartet wird, die QUINTETT wieder anzubieten, bleibt zunächst offen.

Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Die noch stattfindenen Termine: 


25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Alles über die Stute Nastaria in der Turf-Times

In der aktuellen Ausgabe von Turf-Times gibt es ab Seite 6 eine lesenswerte Story über die Kultstute von Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep. Hier klicken: https://www.turf-times.de/newsletter/ausgabe-925-2026-07-24

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.