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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Ein Premierensieg am 15. August in Saarbrücken

Nach der Absage des Renntags in Halle blieb am Samstag, 15. August, nur noch die Veranstaltung in Saarbrücken im Kalender von Deutscher Galopp übrig. Fünf Prüfungen wurden auf der Bahn in Güdingen gestartet. Den in Deutschland lizenzierten Besitzertrainern gelang dabei ein besonderer Treffer.

 

Gleich in der ersten Tagesprüfung in Saarbrücken gab es einen Premierensieg. Victoria C. Wilde durfte sich über ihren ersten Erfolg als Besitzertrainerin freuen. In einem Rennen für 3-jährige Pferde über 1.900 Meter setzte sich ihre Stute Delire D'Amour sicher durch. Im Sattel saß Benjamin Marie. Am Toto zahlte die Außenseiterin in dem nur 3-köpfigen Feld 7,20:1. Victoria C. Wilde weilte selbst nicht in Saarbrücken, sondern auf einer Hochzeit in Berlin.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Sonntag, 16. August, in Hannover statt. Weiter geht es am Samstag, 22. August, in München und in Leipzig (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 23. August, in Düsseldorf, am Freitag, 28. August, in Dresden, am Samstag, 29. August, in Baden-Baden, am Sonntag, 30. August, in Baden-Baden, am Dienstag, 1. September, in Baden-Baden, am Samstag, 5. September, in Baden-Baden, am Sonntag, 6. September, in Baden-Baden und in Quakenbrück (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Freitag, 11. September, in Köln, am Samstag, 12. September, in Magdeburg (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 13. September, in Düsseldorf, am Montag, 14. September, in München, am Samstag, 19. September, in Hoppegarten sowie am Sonntag, 20. September, in Dortmund, in Hannover und in Billigheim.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 hier. Alle Treffer in den Jahren 2025, 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.

Philipp Hein beendet seine Tätigkeit zum Jahresende

Quelle: Pressemitteilung des Kölner Renn-Vereins vom 14. August 2026

 

Wechsel an der Spitze des Kölner Renn-Verein 1897 e.V. Philipp Hein (39) beendet nach elf Jahren seine Tätigkeit als Geschäftsführer zum Ende der Rennsaison 2026. Sein Nachfolger wird Sören Braun (28), der bislang für den 1. FC Köln tätig ist. Er übernimmt die Geschäftsführung zum 1. Dezember 2026.

 

Philipp Hein hat die Entwicklung der Kölner Galopprennbahn in den vergangenen elf Jahren maßgeblich geprägt. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Projekte und Veränderungen, mit denen der Rennverein sportlich, infrastrukturell und wirtschaftlich weiterentwickelt wurde. Zugleich öffnete sich der Weidenpescher Park unter seiner Geschäftsführung verstärkt für neue Zielgruppen und Veranstaltungsformate. Philipp Hein scheidet auf eigenen Wunsch und im besten gegenseitigen Einvernehmen aus. Vorstand und Geschäftsführung betonen die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

„Nach elf intensiven und ereignisreichen Jahren beim Kölner Renn-Verein ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Rennbahn, der Galopprennsport und vor allem die vielen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, werden für mich immer etwas Besonderes bleiben. Ich bin dankbar für das Vertrauen des Vorstands und stolz auf das, was wir gemeinsam entwickeln konnten. Die Kölner Galopprennbahn hat weiterhin enormes Potenzial. Ich bin überzeugt, dass sie auch künftig eine wichtige Rolle im Kölner Sport- und Veranstaltungsleben spielen und mit weiterentwickelten Konzepten die Attraktivität von Renntagen auf höchstem Niveau in Deutschland mitgestalten wird“, sagt Philipp Hein. Bis zum Jahresende nimmt Philipp Hein seine Aufgaben unverändert wahr und verantwortet die noch anstehenden Renntage und Großveranstaltungen.

 

Auch Präsident Eckhard Sauren würdigt die langjährige Zusammenarbeit. „Philipp Hein hat den Kölner Renn-Verein mehr als ein Jahrzehnt mit großem persönlichem Einsatz, hoher Identifikation und viel Leidenschaft geführt. Für seine Arbeit, seine Loyalität und sein großes Engagement sind wir ihm außerordentlich dankbar. Wir respektieren seinen Wunsch nach einer beruflichen Veränderung und freuen uns, dass der Übergang in großer gegenseitiger Wertschätzung erfolgt.“

 

Sören Braun wird Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereins

 

Zum 1. Dezember 2026 übernimmt Sören Braun die Geschäftsführung des Kölner Renn-Vereins. Er wechselt vom 1. FC Köln in den Weidenpescher Park. Braun ist seit 2016 für den Fußball-Bundesligisten tätig. Nach Stationen im Vertrieb und in der Unternehmensstrategie arbeitet er seit 2024 als Referent der Geschäftsführung an zentralen strategischen und operativen Themen des Clubs. „Mit Sören Braun gewinnen wir einen Geschäftsführer, der den professionellen Sport aus unterschiedlichen Perspektiven kennt, strategisches Denken mit operativer Umsetzung verbindet und fest in Köln verwurzelt ist. Gemeinsam mit ihm wollen wir auf dem Erreichten aufbauen und den Kölner Renn-Verein konsequent weiterentwickeln“, erklärt Eckhard Sauren.

 

Braun blickt seiner neuen Aufgabe mit großer Vorfreude entgegen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Vorstands und auf die Verantwortung beim Kölner Renn-Verein. Der Verein verbindet eine große sportliche Tradition mit einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort. Gemeinsam mit den Mitgliedern, Mitarbeitern und unseren Partnern möchte ich diese besonderen Stärken nutzen, neue Impulse setzen und die Zukunft des Kölner Renn-Vereins mit voller Energie gestalten.“

 

Der Wechsel in der Geschäftsführung fällt in eine besondere Phase der Vereinsgeschichte. 2027 feiert der Kölner Renn-Verein sein 130-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr bietet Gelegenheit, auf die lange Geschichte des Galopprennsports in Köln zurückzublicken und zugleich die nächsten Schritte für die Zukunft der Rennbahn im Weidenpescher Park zu setzen.

Leipzig übernimmt zwei Rennen aus Halle

Quelle: Pressemitteilung von Galopp Leipzig vom 11. August 2026

 

Laut Stellungnahme aus Halle ist aufgrund der anhaltenden Trockenheit eine „sichere und pferdegerechte“ Durchführung des für den 15. August geplanten Renntages auf den Passendorfer Wiesen leider nicht mehr möglich, weshalb dieser heute in Abstimmung mit Deutscher Galopp kurzfristig abgesagt worden ist. Um den Galopprennsport in der Region zu stützen und den Aktiven ihre Startmöglichkeiten zu erhalten, springt der Galopp Leipzig e.V. kurzfristig ein:

 

Der Leipziger Rennverein übernimmt zwei Rennen aus Halle, sodass diese trotz der Absage wie geplant stattfinden können – lediglich der Austragungsort wechselt nach Leipzig. Damit erweitert der Verein das eigene Programm für den kommenden Renntag am Samstag, 22. August, auf sieben ausgeschriebene Prüfungen. Ergänzt wird das Programm um einen mit 8.000 € dotierten Ausgleich III über 1.600 m für 3-jährige und ältere Pferde sowie einen mit 7.000 € dotierten Ausgleich IV über 1.300 m für 3-jährige und ältere Pferde. Weiterhin hat der Verein das 3.050 m - Rennen wieder geöffnet und als Rennen mit Flaggenstart ausgeschrieben. Alle Anpassungen können ab sofort auf den von Deutscher Galopp bereitgestellten Kanälen eingesehen werden.

 

Alexander Leip, Vorstand des Galopp Leipzig e.V., zur Entscheidung: „Wir sind selbst eng mit den Kollegen in Halle verbunden und wissen um den Aufwand, der hinter so einem Renntag steckt. Als Nachbarrennbahn ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, in dieser schwierigen Situation auszuhelfen. Wir freuen uns, dass wir den Besitzern und Trainern durch die Übernahme der Rennen die notwendige Planungssicherheit geben können und laden alle Rennsportfreunde herzlich ein, das nun noch umfangreichere Programm bei uns im Scheibenholz zu genießen.“ 

 

Weiterhin möchte sich der Galopp Leipzig e.V. für die abgegebenen Nennungen und die Unterstützung des Leipziger Renntages am 22. August auch zu diesem Renntag mit einem umfangreichen Cateringangebot bei allen mitreisenden Besitzern bedanken und den Renntag so zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Besitzer mit einem oder mehreren startenden Pferden haben daher erneut die Möglichkeit, ein stark vergünstigtes Ticket (max. 2 pro startendes Pferd) für den exklusiven Business Club auf der Haupttribüne zu erwerben.

 

Folgende Leistungen sind am 22. August inklusive:

15:00–21:00 Uhr: Rundum-Sorglos Paket mit Speisen und Getränkepauschale (Wasser, Säfte, Softdrinks, Bier, Wein, Prosecco, Heißgetränke), Preis pro Ticket: 65 € zzgl. 19 % MwSt.. Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis zum 19. August an Franziska Margalle (f.margalle@scheibenholz.com) oder Anne Horny (a.horny@scheibenholz.com, 0152/07615639). Allen Besitzern steht selbstverständlich neben diesen Angeboten ebenfalls die kürzlich fertiggestellte Dachterrasse des kernsanierten Totalisatorgebäudes mit bestem Blick auf das Renngeschehen und das Leipziger Scheibenholz zur Verfügung.

Kühlventilatoren auf den Rennbahnen

Quelle: Pressemitteilung der Wettstar GmbH & BGG - Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine mbH vom 6. August 2026

 

Wettstar und die BGG – Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine – fördern die Anschaffung von Kühlventilatoren auf den Rennbahnen in Köln, Düsseldorf, Hannover, Berlin-Hoppegarten, Baden-Baden, Hamburg und München. Aufgrund der zunehmend warmen Witterungsbedingungen ist der Einsatz von Kühlvorrichtungen für die Pferde nach dem Einsatz im sportlichen Wettkampf sehr wichtig geworden, um den Tieren auch künftig akzeptable Bedingungen für die Teilnahme am Renngeschehen zu bieten. Ein wesentlicher Bestandteil des vom Verband Deutscher Galopp eingeführten Standards für den Umgang mit großer Hitze ist neben der Verschiebung oder Absage von Veranstaltungen auch die Einrichtung von Kühlquellen für die Tiere.

 

Die BGG und Wettstar haben sich daher entschieden, für die größten Rennveranstalter des Landes – die zusammen etwas mehr als 50 % der deutschen Rennveranstaltungen ausrichten – Wasserventilatoren der Firma Duralock zu beschaffen. Jedem der sieben Rennvereine werden zwei Geräte zur Verfügung gestellt. Die Ventilatoren arbeiten sehr effizient und kühlen dank ihres großen Wirkradius Flächen zwischen 50 und 100 m².

 

Die Rennvereine sind angehalten, die Ventilatoren bei Bedarf auch Veranstaltern in der Nachbarschaft zur Verfügung zu stellen, damit im Falle von hohen Temperaturen, alle Veranstalter guten Bedingungen für Mensch und Tier gewährleisten können.

Soreanga triumphiert im 168. Henkel-Preis der Diana  

Quelle: Pressemitteilung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins vom 2. August 2026

 

Knapp 20.000 Besucher erleben den Höhepunkt der Düsseldorfer Turfsaison. Die neue Stutenkönigin und Siegerin im 168. Henkel-Preis der Diana – German Oaks heißt Soreanga. Vor vollem Haus auf der Düsseldorfer Galopprennbahn gewann die Siyouni Tochter aus dem Besitz und der Zucht des Gestüt Fährhof in Sottrum Deutschlands bedeutendstes Stutenrennen (Gruppe 1, 500.000 Euro, 2.200 m). Im Sattel von Soreanga saß Jockey Eduardo Pedroza. Er gewann das Stutenderby in diesem Jahr zum fünften Mal. Siegtrainer Andreas Wöhler gelang darüber hinaus das klassische Doppel aus Deutschem Derby und German Oaks in 2026. Gleichzeitig gewann Wöhler das Stutenderby zum siebten Mal.

 

Dreieinhalb Längen hinter der Siegerin Soreanga endete die französische Favoritin Lapotheose mit Jockey Alexis Pouchin vor der Außenseiterin Noble Lips mit Benjamin Marie. Siegjockey Eduardo Pedroza resümiert: „Es ist fantastisch, hier in Düsseldorf meine fünfte Diana gewonnen zu haben. Ich wusste, dass wir eine gute Chance haben mussten. Ich hatte immer ein gutes Gefühl und einen Toprennverlauf. Sie hatte sich in der Schlussarbeit noch einmal verbessert und ist eine großartige Galoppiererin.“ Soreanga hatte immer eine gute Lage im Vordertreffen, fand zu Beginn der Zielgeraden die entscheidende Lücke und entfernte sich vom restlichen Feld. Ebenfalls begeistert zeigte sich Siegtrainer Andreas Wöhler: „Soreanga kam heute auch sehr gut mit dem Boden klar.“

 

Wer zehn Euro auf den Sieg der Fährhoferin gewettet hatte, erhielt 84 Euro zurück. Gleichzeitig lief die Siegerin des Henkel-Preis der Diana 2026 mit 2:12,42 Minuten die drittschnellste Zeit seit der Düsseldorfer Erstausgabe in 2006.

 
Eine weitere Topleistung feierte das Siegerteam aus dem Henkel-Preis der Diana mit Trainer Andreas Wöhler und Jockey Eduardo Pedroza auch im Fritz Henkel-Preis. Hier gewann der sechsjährige Wallach Sommersby für den Stall Chronos mit einer sicheren Start-Ziel-Darbietung das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe 3-Rennen über 1.600 Meter. Zweiter wurde Aster mit Leon Wolff vor Montanus mit Bauyrzhan Murzabayev. Das Grafenberger BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.600 Meter) ging an den dreijährigen Hengst Nardos (7,30:1) aus der Kölner Trainingszentrale von Henk Grewe. Im Sattel saß Thore Hammer-Hansen. Ihm gelang damit sein zweiter Tagessieg. Der Däne baute mit 42 Jahreserfolgen seine führende Rolle in der deutschen Jockeyrangliste weiter aus.

 
Bestens besucht präsentierte sich die Galopprennbahn an diesem Feiertag des Düsseldorfer Turfs. Knapp 20.000 Besucher strömten auf den Grafenberg und genossen die Mischung aus Galopprennen und Familienevent. Die Veranstaltung stand zum 21. Mal unter dem Patronat von Henkel. Das Düsseldorfer Unternehmen feiert darüber hinaus in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. Die Schirmherrschaft des wichtigsten Düsseldorfer Renntages des Jahres übernahm Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. 


Ausblick: Die nächste Galoppveranstaltung auf dem Grafenberg findet am Sonntag, 23. August, mit dem Großen Sparkassen-Familientag statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Sparkassen-Familien-Cup, ein Listenrennen, dotiert mit 
40.000 Euro Preisgeld.

Alles über die Stute Nastaria in der Turf-Times

In der aktuellen Ausgabe von Turf-Times gibt es ab Seite 6 eine lesenswerte Story über die Kultstute von Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep. Hier klicken: https://www.turf-times.de/newsletter/ausgabe-925-2026-07-24

Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Die noch stattfindenen Termine: 


16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Deutscher Galopp zu Gast bei „Zügel in der Hand - Verantwortung im Kopf“

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 24. Juli 2026

 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen lud zu einer Veranstaltung zum Thema „Zügel in der Hand - Verantwortung im Kopf“ ein, bei der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Veterinärbehörden sowie den unterschiedlichen Pferdesportverbänden zusammenkamen, um über bestehende Herausforderungen und mögliche Weiterentwicklungen im Tierschutz zu diskutieren. Neben Dr. Henrike Lagershausen und Daniel Stegemann von Pferdesport Deutschland sowie Dr. Gerlinde von Dehn (Landestierschutzbeauftragte NRW) nahmen auch Verbandspräsident Dr. Michael Vesper und Trainerin Yasmin Almenräder für Deutscher Galopp e.V. teil.

 

Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde stand die Frage, welche Maßnahmen die verschiedenen Verbände bereits zum Schutz ihrer Pferde umgesetzt haben und welche Herausforderungen die jeweiligen Disziplinen mit sich bringen. Dabei ging es nicht um die Bewertung von Einzelfällen, sondern um einen fachlichen Austausch über strukturelle Maßnahmen und mögliche Weiterentwicklungen im Pferdesport, was Vesper und Almenräder nutzten, um die Bemühungen von Deutscher Galopp in den letzten Jahren im Einzelnen vorzustellen. In der regen Diskussion ging es um wünschenswerte und machbare Optimierungen im Sinne des Tierwohls unserer Pferde, ohne die Berechtigung des Pferdesports in Zweifel zu ziehen. So gab es in der Versammlung eine klare Tendenz dafür, die Zahl von derzeit noch drei erlaubten Peitscheneinsätzen auf null zu reduzieren.

 

Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass der regelmäßige Austausch zwischen Politik, Veterinärbehörden und den Verbänden eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Tierschutzes ist. „Ich begrüße, dass die Grünen das Thema Tierschutz im Pferdesport aufgegriffen haben, um zum einen eine Bestandsaufnahme in den unterschiedlichen Sportarten zu erheben und zum anderen über mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Wir haben uns dieser Diskussion gern gestellt“, so Dr. Michael Vesper. 

Pferdeverbände drängen auf schnelle Entlastung bei der GOT

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. Juli 2026


Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp e.V. und der Hauptverband für Traberzucht e. V. (HVT) haben bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bundesminister Alois Rainer ihre Forderung nach einer kurzfristigen Entlastung von Pferdehaltern, Züchtern und Betrieben bekräftigt. Die drei Verbände traten dabei geschlossen auf und machten deutlich, dass die Auswirkungen der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) die gesamte Pferdebranche zunehmend belasten.

 

Für die drei Verbände nahmen u.a. die Präsidenten Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp e.V.), Prof. Dr. h.c. Martin H. Richenhagen (Pferdesport Deutschland) und Peter Weihermüller (HVT) sowie der Geschäftsführer von Deutscher Galopp, Daniel Krüger, an dem Gespräch teil. Auf Seiten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) waren neben Bundesminister Alois Rainer auch Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Tierschutz, sowie weitere leitende Mitarbeiter des Hauses vertreten.

 

Die Verbände schilderten in dem Austausch die aktuelle Situation in ihren Bereichen und verwiesen auf die deutlichen Rückgänge hin. Sowohl die Anzahl der Pferde als auch die der pferdesportlichen Veranstaltungen ist stark zurückgegangen. Ebenso die Zahl der registrierten Züchter und Bedeckungen. Die Rückmeldungen der Zuchtverbände aus der laufenden Zuchtsaison fallen deutlich dramatischer als bisher aus. Die Verbände sehen die teilweise extrem angestiegenen Tierarztkosten als wesentlichen Belastungsfaktor für Pferdehalter und Zuchtbetriebe an.

 

Sofortige Entlastung der Pferdehalter gefordert

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die gemeinsamen Forderungen der drei Verbände. Herr Dr. Vesper erinnerte daran, dass die GOT 2022 entgegen § 12 der Bundes-Tierärzteverordnung ohne Beteiligung der Pferdehalter beschlossen wurde; das dürfe sich nicht wiederholen. Daher nahm er positiv die Bereitschaft von Minister Rainer und der parlamentarischen Staatssekretärin Breher auf, die Seite der Tierhalter zu hören, die von den teilweise dramatisch gestiegenen Gebühren erdrückt werden. 

 

Herr Krüger ergänzt: „Eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Tierärztinnen und Tierärzten ist für uns von zentraler Bedeutung. Uns verbindet das gemeinsame Ziel, die bestmögliche Versorgung und das Wohlergehen unserer Pferde sicherzustellen. Deshalb müssen wir die bestehenden Probleme offen ansprechen und gemeinsam eine tragfähige Lösung finden, die sowohl eine verlässliche tierärztliche Versorgung als auch die wirtschaftliche Zukunft der Pferdehaltung gewährleistet. Ich bin froh, dass sich das Bundesministerium dieser wichtigen Fragen nun angenommen hat, und hoffe auf einen konstruktiven Prozess mit zeitnahen Ergebnissen.“

 

Gemeinsames Mindestziel der drei Pferdeverbände ist die Aufhebung der Verbindlichkeit der GOT 2022. Dies sei kurzfristig umzusetzen, sagte Richenhagen, um eine direkte Entlastung der Pferdehalter schnell zu erreichen. In einem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Rainer hatten die drei Pferdeverbände bereits im April 2026 darauf hingewiesen, dass sich in anderen Branchen Modelle längst bewährt haben, die der Orientierung dienen, ohne dabei verbindlich zu wirken (u.a. bei Architekten, Ingenieuren und Steuerberatern).

 

Nachdrücklich haben die drei Verbände darauf hingewiesen, dass die laufende Evaluierung nach ihrer Auffassung nicht die Anforderungen an eine ergebnisoffene Überprüfung erfüllt. Denn: Eine wissenschaftlich belastbare Evaluation muss ergebnisoffen prüfen, ob die Ziele der GOT 2022 überhaupt erreicht wurden. In der jetzigen Evaluation fehlen die konkreten Auswirkungen auf Tierhalter und Tierwohl, die aktuell negative Entwicklung der Tierzahlen, die Entwicklung von Behandlungen und Euthanasien, die allgemeine Marktentwicklung sowie die Bedeutung von Arzneimittelumsätzen und Rabattstrukturen. Zu prüfen sind auch kartellrechtliche Fragestellungen aufgrund der zunehmenden Bildung großer Gruppen- bzw. Unternehmensverbünde von Tierarztpraxen und -kliniken.

 

Darüber hinaus fordern die Verbände:

 

- die Abschaffung der Hausbesuchsgebühr für Pferde sowie ein Bekenntnis zum Pferd als landwirtschaftliches Nutztier,
- eine transparente Begründungspflicht bei der Anwendung von Mehrfachsätzen,
- größere Gestaltungsspielräume bei der Rechnungsstellung, beispielsweise durch Pauschalen, Rabatte oder Paketpreise

- sowie die gleichwertige Berücksichtigung der Perspektive der Tierhalter im Evaluationsprozess.


Erstmals vertraten Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und HVT ihre Positionen zur GOT gemeinsam gegenüber dem Bundesminister. Die Verbände machten dabei deutlich, dass Pferdesport, Pferdezucht und Pferderennsport in dieser Frage mit einer Stimme sprechen. Trotz unterschiedlicher Aufgaben und Strukturen vertreten sie gemeinsam die Interessen von Pferdesport, Pferdezucht und Pferderennsport in Deutschland. Ihr gemeinsames Ziel ist eine schnelle, tragfähige Lösung, die sowohl die Zukunft der Pferdehaltung und Pferdezucht als auch eine verlässliche tierärztliche Versorgung sichert.

 

Die Verbände sehen kurzfristigen Handlungsbedarf, um weitere Rückgänge in Pferdehaltung und Pferdezucht zu verhindern. „Tierärzteschaft und Pferdesektor sind aufeinander angewiesen. Unser Ziel ist eine schnelle Rückkehr zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten, insbesondere aber der Pferde“, betonten Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und HVT gemeinsam. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer teilte gegenüber den Verbänden mit, dass zunächst die Ergebnisse aus der laufenden Evaluierung abgewartet werden müssen, bevor das BMLEH weitere Schritte in Angriff nehmen wird. Das Ministerium rechnet mit den Ergebnissen im Oktober 2026.

TurfMatch startete in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026

 

Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.

 

Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.

 

Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache

 

TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.

 

Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.

 

Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.

 

Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.