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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Ohne Treffer am vierten Tag der Großen Woche in Baden-Baden

Es bleibt bei bisher lediglich zwei Treffern für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer bei der Großen Woche 2026 in Baden-Baden. Am Samstag, 5. September, gingen sie beim vierten von insgesamt fünf Meetingstag mit neun Prüfungen leer aus.

 

Am dritten  Tag der Großen Woche am 1. September hatte es bis zur letzten Tagesprüfung gedauert. Die Dunkelheit bracht langsam schon herein. Doch davon ließ sich Miss Liberty, Schützling von Laura Giesgen, nicht beeindrucken und gewann in einem Ausgleich III über 2.200 Meter sicher. Die 9-jährige Stute sorgte unter Matthew S. Johnson damit für den zweiten Saisontreffer von Laura Giesgen. Die Siegquote betrug 12,90:1.

 

Die nächsten Renntage in Deutschland finden am Sonntag, 6. September, in Baden-Baden und in Quakenbrück (mit "Trostpflaster-Aktion") statt. Weiter geht es am Freitag, 11. September, in Köln, am Samstag, 12. September, in Magdeburg (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Montag, 14. September, in München, am Samstag, 19. September, in Hoppegarten, am Sonntag, 20. September, in Dortmund, in Hannover und in Billigheim, am Samstag, 26. September, in Dresden, am Sonntag, 27. September, in Mannheim und in Köln, am Freitag, 2. Oktober, in Honzrath (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 3. Oktober, in Hoppegarten, am Sonntag, 4. Oktober, in Düsseldorf, am Samstag, 10. Oktober, in Mülheim, am Sonntag, 11. Oktober, in Köln, am Freitag, 16. Oktober, in Baden-Baden, am Samstag, 17. Oktober, in Leipzig, am Sonntag, 18. Oktober, in Baden-Baden, am Samstag, 24. Oktober, in München, am Sonntag, 25. Oktober, in Hannover sowie am Samstag, 31. Oktober, in Köln.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 hier. Alle Treffer in den Jahren 2025, 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.

Sechster Gruppe-Triumph für Santagada im T. von Zastrow Stutenpreis

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Baden Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 5. September 2026

 

Dass eine Rennstute aus Deutschland ihr sechstes Grupperennen gewinnt, dürfte zu den Raritäten der jüngeren Vergangenheit gehören. Ein solches Kunststück gelang der von Peter Schiergen in Köln für das Gestüt Park Wiedingen trainierten vierjährigen Soldier Hollow-Tochter Santagada (4,80:1) vor 12.500 Zuschauern am Samstag im T. von Zastrow Stutenpreis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m). Eine der allerbesten Pferdedamen der letzten Jahre, die hier im Vorjahr als Vierte unter Wert geschlagen war, als die Stallgefährtin Egina in die Bresche gesprungen war, zeichnete sich in diesem Highlight an einem sonnigen vierten Tag der Großen Woche auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim mit einer Glanzleistung aus.

 

Dass die 40.000 Euro Preisgeld auf das Konto von Santagadas Eigner, die aus der Zucht des Gestüts Höny-Hof stammt, gehen würde, war erst auf den letzten Metern erkennbar. Lange sprach einiges für die Riesenaußenseiterin Innora, die vorne immer weiterzog. Doch als Jockey Bauyrzhan Murzabayev auf Santagada Mitte der Geraden die Lücke gefunden hatte, packte die Co-Favoritin mächtig an und bewies ihre riesige Klasse. Noch sehr sicher mit einer Länge kam sie beim 15. Start zu ihrem achten Karrieretreffer und steigerte ihre Gewinnsumme auf 280.830 Euro. In einem packenden Finale wurde auch die kaum gewettete Französin Light the Ghost immer zwingender und verdrängte hauchdünn die ebenfalls zu sehr hoher Quote angetretene Innora noch auf Rang drei. Nur auf dem vierten Platz landete die Favoritin Calasita in den Farben der Aga Khan Studs, doch musste sie vom letzten Platz auch zuviel aufholen. Die stärker beachtete Night Breath musste aus idealer Lage schnell passen.

 

STIMMEN: Bauyrzhan Murzabayev (Jockey von Santagada): „Unterwegs hatten wir ein Super-Rennen, doch auf der Zielgeraden tat sich erst keine Lücke auf. Santagada hat riesig angezogen und ihre Klasse wieder bewiesen.“ Peter Schiergen (Trainer von Santagada): „Santagada hat ein Riesenherz und wieder gekämpft wie eine Löwin. Der Sieg ist mehr als verdient.“ Helmut von Finck (Besitzer von Santagada): „Das Rennen war sehr emotional. 300 Meter vor dem Ziel war ich fast mit den Nerven fertig, als erst keine Lücke aufging. Dann zog sie leicht nach vorne. Es ist unglaublich, dass sie heute ein weiteres Grupperennen gewonnen hat nach solch einem tollen Endkampf. Vor einem Jahr hatte Santagada hier keinen guten Rennverlauf, als sie Vierte war. Ich denke, dass Rennen war auch für die Zuschauer sehr packend. Das war Rennsport pur. Nennungen hat sie im Prix de l’Opera, im Arc und im Preis von Europa.“

 

Crispin de Moubray (Besitzer von Light the Ghost): „Die Stute war lange nicht mehr gelaufen und mag eigentlich weicheren Boden. Und es war ihr erster Start über 2.400 Meter. Ich bin hochzufrieden. Vielleicht klingt es etwas verwegen, aber der Arc könnte das Ziel sein.“ Henk Grewe (Trainer von Innora): „Sie ist der Wahnsinn und kommt immer wieder zurück. Ein ganz tolles Pferd. Mal sehen, was wir nun machen, der Plan ist auf jeden Fall, Ende des Jahres auf eine Auktion mit ihr zu gehen.“ Clement Lecoeuvre (Jockey von Calasita) : „Leider wurde sie im Endkampf stark behindert und war völlig unter Wert geschlagen. Ich glaube, dass wir bei einem glatten Rennverlauf gewonnen hätten.“

Anatara: Vom „Spaßpferd“ zur Listensiegerin im WACKENHUT Fillies Cup

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 5. September 2026


„Kistenritte” sind die schönsten Ritte – so lautet eine alte Turf-Weisheit, die sich im WACKENHUT Fillies Cup (Listenrennen, 30.000 Euro, 1.800 m) am Samstag, 5. September, auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim wieder einmal bewahrheite. Denn René Piechulek hatte auf der 5,60:1-Mitfavoritin Anatara nach einer Erkrankung des ursprünglich vorgesehenen David Liska das Engagement kurzfristig übernommen und landete damit einen bemerkenswerten Erfolg am vierten Tag der Großen Woche, dem Ladies Day. Wie gewohnt auf Warten geritten entwickelte die Best Solution-Tochter aus der Zucht des Gestüts Auenquelle, die der Familie Kleeberg gehört und von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh vorbereitet wird, tolle Reserven und eroberte kurz vor dem Ziel einen Hals-Vorsprung, die zum mit 18.000 Euro honorierten Sieg reichte.

 

„Unser Spaßpferd hat sich toll entwickelt. Sie wurde wie immer auf Warten geritten und hat stark angepackt“, ließ Andreas Wöhler durchblicken, dessen andere Kandidatin Sadora als Vierte ebenfalls dicht dabei blieb. Kurz sah La Spezia wie die Gewinnerin aus, doch musste sie zunächst eine Lücke suchen. „Das war natürlich unglücklich, da sie lange festsaß und sie dann nicht so schnell den entscheidenden Satz machen konnte. Aber die Stute hat dennoch weitere Steigerung gezeigt. Das Grupperennen im Oktober in Hannover ist das Fernziel“, signalisierte ihr Betreuer Sascha Smrczek. Eine weitere Hals-Länge zurück packte die Französin Saucepot als Dritter noch groß an, obwohl sie aus der äußeren Startbox manchen Meter mehr gehen musste. Die Favoritin Santa Caterina musste nach der Führungsarbeit zuletzt passen.

 

Emotionen pur gab es nach dem Gestüt Etzean Winterkönigin Trial (10.000 Euro, 1.600 m) für die zweijährigen Stuten. Denn es gab gleich mit dem ersten Pferd beim ersten Start einen Erfolg für den Stall Once in a Lifetime. Vicky Furler, die Tochter des legendären Addi Furler, und Paula Leisten sind die treibenden Kräfte dieser zwölf Personen umfassenden Besitzergemeinschaft um die vor einem Jahr bei der BBAG-Jährlingsauktion für 20.000 Euro von Gabriele Gaul erworbenen Japan-Tochter El Valentina (6,10:1). Unter Benjamin Marie löste sich Elvalentina auf der Geraden noch locker von der heißen Favoritin Dalmera, die kurz wie die Siegerin ausgesehen hatte. Bemerkenswert: Bereits am Freitag erwarb die Besitzergemeinschaft ein weiteres Pferd. „Zum ersten Mal seit über 40 Jahren bin ich wieder an einem Pferd beteiligt“, erklärte eine sichtlich gerührte Vicky Furler. Trainer Andreas Suborics ergänzte: „Elvalentina hatte zu Hause sehr gut gearbeitet. Aber dass sie so leicht gewinnt, hatte ich nicht gedacht. Für die Winterkönigin hat sie keine Nennung, vielleicht gehen wir nun in ein Auktionsrennen und danach in ein Listenrennen nach Hannover.“


Weiter auf dem Weg nach oben befindet sich der von Katja Gernreich in Düsseldorf trainierte Stylo (3,50:1), der im einleitenden 3.200 Meter Ausgleich III unter Champion Thore Hammer-Hansen das Feld, angeführt von Valanco und Emmeci, regelrecht überrollte und seinen dritten Saisontreffer markierte. Ein grandioses Meeting erlebt die Münchener Trainerin Jutta Mayer, denn im einem Amazonenreiten (Ausgleich IV, 2.200 m) feierte sie ihren dritten Erfolg bei der Großen Woche – mit dem ganz spät noch nach vorne kommenden Mr Jury Twister (5,10:1) unter Nina Wagner. Doch damit nicht genug, Treffer Nummer vier folgte mit der völlig überlegenen Cyanea (3,50:1) unter Leon Wolff in einem 1.400 Meter-Ausgleich III.

 

Macun (Quote 6,80:1) und die Rennbahn in Iffezheim – das passt bestens zusammen, denn in einem 2.400 Meter-Ausgleich II schaffte der von Dominik Moser trainierte Siebenjährige hier zum wiederholten Male einen Sieg. Mit starkem Kampfgeist brach der von Thore Hammer-Hansen bestens vorgetragene Wallach den Widerstand von Earl of Lips. Almenkönig und Manon des Bois vervollständigten die Viererwette, die 2.400:1 Euro brachte. Der Wettumsatz in den neun Rennen am Samstag belief sich auf 923.682,52 Euro.

BBAG Jährlings-Auktion 2026 mit Rekordergebnis

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 4. September 2026

 

Die BBAG Jährlings-Auktion hat mit einem Gesamtumsatz von 9,316 Millionen Euro einen neuen Rekord erzielt. Gegenüber dem bereits starken Vorjahr war es ein Plus von fast 9 Prozent. 169 der 208 angebotenen Jährlinge wurden verkauft, das macht mehr als 81 Prozent, ebenfalls ein Spitzenwert. Der Durchschnittspreis lag bei 55.124 Euro, der Median bei 55.425 Euro. Topsellerin mit 600.000 Euro ist die Sconset -Tochter von Sea The Stars, Saxifraga. Die Halbschwester der Gruppe III-Siegerin Santa Catarina (Zarak) wurde vom Gestüt Ebbesloh in Partnerschaft mit Sunderland Holding gezüchtet. Den Zuschlag erhielt der britische Vollblut-Agent Jeremy Brummitt, der für Newsells Park Stud steigerte: "Nichts liegt mir mehr am Herzen, als zu versuchen, die Mütter von klassischen Siegern zu kaufen", sagte Brummitt anschließend dem Fachportal GaloppOnline.de.


Bei 460.000 Euro fiel der Hammer für den noch namenlosen Frankel-Sohn aus der Wellenspiel, den das Gestüt Röttgen anbot. Käufer war Juddmonte. Wellenspiel ist die Mutter von zwei Derbysiegern, Windstoß (Shirocco) und Weltstar (Soldier Hollow). Mit Lot 29 wurde bei der Versteigerung heute erstmals eine sechsstellige Summe erreicht: Der vom Gestüt Brümmerhof gezogene Torquator Tasso-Sohn Korsar aus der Kalakaua (Gleneagles) brachte 110.000 Euro. Der von Alex Eliott gekaufte Jährling geht zu Trainer Ralph Beckett nach England. Ebbesloh, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, hatte zwei weitere Topverkäufe: Goldlack (Farhh - Galette) erzielte 280.000 Euro. Käufer war wieder Agent Brummitt, dieses Mal für Clive Washbourn, der den Kauf lautstark feierte. Und die Stute Duranta (Sea The Moon - Democracy) ging für 200.000 Euro an Peter & Ross Doyle.


Für 260.000 Euro verkaufte Brümmerhof die namenlose Sea The Stars-Stute aus der Diamanta (Maxios) an Meridian International. Die Stiftung Gestüt Fährhof hatte mit dem namenlosen Baaeed-Sohn aus der Nasej (Medaglia d'Oro) mit 210.000 Euro an Army Marnane für Paul Rooney ihr bestes Ergebnis. Und Ronald Rauscher kaufte für 200.000 Euro Ataman (Sea The Moon - Anna Kalla) vom Gestüt Röttgen. Die Ergebnisse der BBAG Jährlings-Auktion finden Sie auf der Website der BBAG www.bbag-sales.de.

Auch Gourmet-Renntag in Düsseldorf muss abgesagt werden

Quelle: Pressemitteilung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins vom 2. September 2026

 

Nach der Absage des Renntags am 23. August kann nun auch am 13. September noch kein Galopprennen auf der Rennbahn Düsseldorf durchgeführt werden. Trotz intensiver Bemühungen, einen geeigneten Zustand zu erreichen, wurde nach einer Begehung durch die Rennbahnprüfungskommission mit Vertretern von Jockeys, Trainern und Rennverein heute entschieden die Veranstaltung abzusagen. Ursache sind Mitte August durch Wildschweine verursachte Schäden am Geläuf, die eine sichere Durchführung von Rennen weiterhin verhindern. Im Fokus steht nun eine garantierte Durchführung des Renntags der Landeshauptstadt Düsseldorf am 4. Oktober 2026. Die beiden tragenden Rennen des Tages werden durch andere Rennbahnen in NRW übernommen. Das BBAG Auktionsrennen wird am Freitag, 11. September, in Köln ausgetragen, der Ausgleich 1 am Sonntag, 20. September, in Dortmund.

 

Dirk Hartung, Leiter der Rennbahnprüfungskommission: „Es war klar, dass eine tiefe Verwurzelung in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum nicht zu erreichen ist. Daher war das Ziel, eine ausreichend trittfeste Bodenstruktur zu schaffen. Zu diesem Zweck wurde unmittelbar eine neue Tragschicht aus einem Gemisch von Sand, Mutterboden, bestmöglichem Saatgut und Düngung aufgebracht und mehrfach verfestigt. Das Ziel wurde witterungsbedingt stand heute allerdings noch nicht erreicht. Wir müssen den Fokus jetzt auf die Veranstaltung am 4. Oktober richten.“

 
Sibylle Vogt, Jockeysprecherin Deutscher Trainer- & Jockeyverband e.V.: „Die vor Ort geleistete Arbeit ist sehr beeindruckend, es wurde sich viel Mühe gegeben und professionell umgesetzt. Leider haben sich der Unterboden und der neue Boden noch nicht so zusammengeschlossen, wie es für eine sichere Durchführung notwendig wäre.“


Marcel Weiß, Trainer: „Die Sicherheit ist trotz großer Bemühungen leider noch nicht ausreichend gegeben, um den Renntag mit dem kurzen Vorlauf durchführen zu können. Ich möchte nochmal unterstreichen, dass wirklich bislang großartige Arbeit geleistet wurde und sich die Grasnarbe in beeindruckendem Zustand für die wenigen Tage zeigt. Das wechselhafte Wetter macht eine sichere Prognose aber leider nicht möglich.“

 

Sascha Wöhler, Mitglied der Rennbahnprüfungskommission, ergänzt: „Für uns war es sehr wichtig, die Aktiven mit einzubeziehen. Es wurde heute eine einstimmige Entscheidung getroffen, bei der die Sicherheit von Pferd und Reiter die oberste Priorität einnimmt.“

 

Neben den genannten Personen waren auch Jockey Nicol Polli, DRRV-Vorstand Norbert Böhm, DRRV-Geschäftsführerin Andrea Höngesberg und DRRV-Rennbahnverwalter Frederic Böhm Teil der Prüfungskommission. Andrea Höngesberg: „Für den Verein bedeutet die Absage erneut einen erheblichen wirtschaftlichen Verlust. Wir müssen prüfen, wie wir damit umgehen. Gleichzeitig ist uns bewusst, wie enttäuschend die Entscheidung nicht nur für uns, sondern vor allem für Pferdebesitzer, Sponsoren, Gastronomen, Dienstleister und Besucher ist. Umso mehr danken wir allen Beteiligten für ihre Unterstützung und hoffen auf Verständnis. Um dem Wunsch zu entsprechen, allen, insbesondere den Aktiven, frühzeitig Planungssicherheit zu geben, wurde die heutige Entscheidung getroffen. Unser Blick richtet sich jetzt nach vorne. Wir werden alles daransetzen, zum Saisonabschluss am 4. Oktober attraktiven Galopprennsport unter den gewohnt besten Rahmenbedingungen in Düsseldorf anbieten zu können. Wir hoffen, damit das Vertrauen und die Freude am Rennsport bei unseren Gästen und Partnern voll erfüllen zu können und gemeinsam positiv in die Saison 2027 zu starten.“

 

Der Gourmet-Renntag gehörte in den vergangenen Jahren zu den beliebtesten Veranstaltungen auf der Rennbahn Düsseldorf. In den Jahren 2024 und 2025 war er nach dem Henkel-Preis der Diana jeweils der zweitstärkste besuchte Renntag der Düsseldorfer Saison. Alle für den 13. September bereits verkauften Tickets werden vollständig erstattet.

 

Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp e.V.: „Wir haben intensiv geprüft, den kompletten Düsseldorfer Renntag zu verlegen. Das war wirtschaftlich und mit Blick auf den bereits gut gefüllten Rennkalender nicht sinnvoll darstellbar. Gerade am Wochenende nach Baden-Baden gibt es mit Köln, Magdeburg und München bereits ein breites Angebot in ganz Deutschland. Umso mehr freuen wir uns, dass das BBAG Auktionsrennen in Köln und der Ausgleich I in Dortmund ausgetragen werden können. Dafür gilt beiden Rennvereinen unser ausdrücklicher Dank.“

 

Das große Sparkassen-Familienprogramm mit Aktions- und Jahrmarktständen sowie das ursprünglich für den 23. August geplante Hauptrennen, der Sparkassen-Familiencup, werden am Renntag der Landeshauptstadt Düsseldorf und damit zum Saisonabschluss am 4. Oktober nachgeholt. Die von der Stadtsparkasse Düsseldorf verteilten Freikarten für Sparkassen-Kunden behalten auch für den 4. Oktober ihre Gültigkeit. Der Saisonabschluss am 4. Oktober soll damit ein besonderer Renntag für die gesamte Düsseldorfer Rennsportfamilie werden – mit Galopprennsport, Familienprogramm und einem gemeinsamen Abschluss einer herausfordernden Saison.

Besitzervereinigung: bessere Rahmenbedingungen und höhere Rennpreise

Quelle: Pressemitteilung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen vom 2. September 2026

 

Bei ihrer Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung am 31. August 2026 in Iffezheim hat die Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. klare Schwerpunkte für die weitere Entwicklung des deutschen Galopprennsports gesetzt. Präsident Gregor Baum machte deutlich, dass der Sport nur dann Zukunft hat, wenn Besitzer, Züchter, Verbände und Rennvereine gemeinsam Verantwortung übernehmen und konkrete Verbesserungen auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt standen drei Themen: die Gewinnung neuer Besitzer, eine nachhaltige Erhöhung der Rennpreise und die weitere Stärkung des Tierwohls.

 

Vorstandsmitglied Marc Sonnenburg gab einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der Besitzervereinigung und des Rennsports. Während die Mitgliederzahlen weiterhin unter Druck stehen, zeigen die leicht gestiegene Zahl der Pferde im Training und die positive Entwicklung der Starterzahlen zugleich ermutigende Signale. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Tierwohl. Nastasja Volz-Degel stellte die aktuellen Herausforderungen durch deutlich gestiegene Tierarztkosten und die Auswirkungen der Gebührenordnung für Tierärzte dar. Für die Besitzervereinigung ist klar: Tierwohl und wirtschaftliche Tragfähigkeit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Interessen von Pferden, Besitzern und Züchtern müssen frühzeitig und mit einer starken gemeinsamen Stimme gegenüber Politik und Verbänden vertreten werden.

 

Präsident Gregor Baum unterstrich zudem die Bedeutung höherer Rennpreise für die Zukunftsfähigkeit des Sports. Wer neue Besitzer gewinnen und bestehende Besitzer langfristig halten wolle, müsse die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spürbar verbessern. „Unser Sport lebt von Menschen, die sich begeistern, Verantwortung übernehmen und in Pferde investieren. Deshalb müssen wir alles dafür tun, Besitz wieder attraktiver zu machen. Dazu gehören bessere Rennpreise, verlässliche Rahmenbedingungen und ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich der deutsche Galopprennsport entwickeln soll“, sagte Baum.

 

Auch die großen sportlichen Ereignisse des Jahres, insbesondere das Deutsche Derby und der Preis der Diana, haben erneut gezeigt, welche emotionale Kraft der Galopprennsport entfalten kann. Diese Begeisterung gilt es stärker zu nutzen, um neue Menschen für den Sport und für den Pferdebesitz zu gewinnen. Die Mitgliederversammlung bestätigte zudem einstimmig Herrn Lindemeyer durch Nachwahl als Mitglied des Vorstandes. Zum Abschluss stellte Präsident Gregor Baum Anita Koch-Passiante als neue Leiterin der Geschäftsstelle vor. Sie wird künftig zentrale Ansprechpartnerin für die Mitglieder sein und die Arbeit der Besitzervereinigung organisatorisch begleiten.

 

Die Besitzervereinigung wird ihren Kurs in den kommenden Monaten konsequent fortsetzen: mehr Besitzer gewinnen, Rennpreise stärken, Tierwohl sichern und gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft des deutschen Galopprennsports aktiv gestalten.

Sensation durch Atlantic Ways im Listenrennen

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 1. September 2026

 

52.000 Euro hatte der vom Gestüt Etzean gezogene Four Seasons einst bei der BBAG-Auktion gekostet, und dieses Geld, das der Stall Hanse von Michael Becher in den Japan-Sohn investierte, scheint mehr als gut angelegt. Denn der Dreijährige landete am After Work-Dienstag (Tag drei der Großen Woche) auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim einen sehenswerten Erfolg im Preis der BBAG Jährlings-Auktion 2026 (52.000 Euro, 2.400 m). Mit den hier verdienten 25.000 Euro steigerte er seine Gewinnsumme auf 43.250 Euro, wobei sicherlich noch einiges hinzukommen dürfte.

 

Unter Bauyrzhan Murzabayev machte sich der 4:1-Mitfavorit auf der Zielgeraden bequem von den Außenseitern Edlington und Abacus (Manager Lars-Wilhelm Baumgarten: „Er hat unsere Erwartungen erfüllt, das war eine sehr gute Leistung) sowie dem Lokalmatador Yacomo (Trainer Fabian-Xaver Weißmeier: „Eventuell wurden ihm die 2.400 Meter etwas zu lang) frei. Die Viererwette bezahlte 1.720,90:1 Euro. „Four Seasons hatte Zeit gebraucht, das dankt er uns nun. Er ist ein richtiger Steher“, erklärte Siegtrainer Peter Schiergen.

 

Als längste Außenseiterin war die von Matthias Keller in Blieskastel für Peach Mountain Racing (dahinter verbirgt sich der Trainer gemeinsam mit Carsten Biedermann) vorbereitete Atlantic Ways in den Coolmore Stud Baden-Baden Cup (Listenrennen, 30.000 Euro, 1.400 m) gegangen. Doch eine Quote von 70,30:1 hinderte die fünfjährige Stute aus irischer Zucht nicht an einer der größten Sensationen der letzten Jahre in Iffezheim. Mit einem mächtigen Endspurt schob sich Jockey Martin Seidl, dem aktuell alles gelingt, mit Atlantic Ways, die nach vier Monaten bei Trainer Gerald Mosse in Frankreich nach Deutschland zurückgekehrt war, noch mit einem Hals an der schon in Sicherheit geglaubten Polin Bint New Bay und der stark aufkommenden Engländerin Queen’s Reign vorbei. Auch Lady Evi hatte als Vierte starke Szenen, während die Favoritin Demah ihre Chancen schon bei einem schlechten Start gelassen hatte.

 

Jockey Martin Seidl: „Atlantic Ways stand sehr hoch am Toto, denn sie ist stark unterschätzt worden. Sie hatte in Frankreich einige gute Leistungen gezeigt, Aus Startbox zwei hatten wir ein ideales Rennen. Auch Gerald Mosse hatte schon gesagt, dass sie besser ist, als das, was ihre Formen zeigten.“ Trainer Matthias Keller, der seinen größten Triumph auf der Flachbahn feierte, ergänzte: „Wir hatten sie vier Monate bei Gerald Mosse, um nicht die kräftezehrenden Transporte nach Frankreich in Kauf nehmen zu müssen. Wir hatten gehofft, vielleicht unter die ersten fünf Pferde kommen zu können. Denn wir wussten, dass sie mehr kann als ihr Valeur. Dass sie gewonnen hat, ist natürlich grandios. Ende des Jahres wollen wir mit ihr züchten.“

 

Ein Pferd, das man sich merken sollte, ist der Schlenderhaner dreijährige Sheitan, der im einleitenden 2.000 Meter-Ausgleich II unter Benjamin Marie völlig souverän gegen Lucky Shawna und Garvey zum dritten Treffer beim erst vierten Start kam. Der 2,10:1-Favorit entsprach seiner Einschätzung vollauf und sorgte für den ersten Erfolg von Trainer Peter Schiergen bei der Großen Woche, dem später der Treffer mit Four Seasons folgte.

 

Ein tolles Jubiläum durfte der Iffezheimer Trainer Fabian Xaveer Weißmeier in einer 2.000 Meter-Prüfung freuen, denn mit SLR racings Luna (5,60:1) unter Bauyrzhan Murzabayev landete der Coach seinen 100. Karrieretreffer!  Auch Weißmeiers Iffezheimer Kollege Manfred Weber landete einen Volltreffer freuen – in einem 1.600 Meter-Handicap, mit Gestüt Görlsdorfs Quemoona (7,80:1), die mit dem wie entfesselt agierenden Martin Seidl noch hauchdünn an Age of Aquarius vorbeikam. Doch damit nicht genug. Auch Trainer Gordan Batistic stand auf dem Siegertreppchen, denn sein Neuzugang Oasis Diamond (9,40:1) marschierte beim ersten Start unter seiner Regie für HJ Racing Team Start-Ziel in einem 1.400 Meter-Handicap den Gegnern davon. Champion Thore Hammer-Hansen hatte das Rennen bestens eingeteilt.

 

Der Wettumsatz in den neun Rennen belief sich auf 532.967,97 Euro, ein klares Plus gegenüber 2025.

 

Im vierten Rennen erlitt das Pferd Rex Carver unmittelbar nach dem Ziel einen Aortaabriss und war sofort tot. Schmerzen musste er nicht mehr erleiden. Im siebten Rennen zog sich Buckleupbuttercup einen Fesselbeinbruch zu und und konnte leider nicht gerettet werden. Baden Galopp bedauert diese Unfälle zutiefst und drückt allen Beteiligten sein Mitgefühl aus.

Englischer Sieg im 153. Renate und Albrecht Woeste – Zukunfts-Rennen

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 1. September 2026

 

Nach den Erfolgen der deutschen Spitzenpferde Santagada und Gostam in vergangenen beiden Jahren ging eines der bedeutendsten Rennen für zweijährige Nachwuchsgalopper an Tag drei der Großen Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Baden-Baden erstmals seit 2023 wieder ins Ausland: Der von Owen Burrows in Lambourn/England für Green Team Racing vorbereitete Gymbaazy (3,20:1-Mitfavorit) dominierte die Konkurrenz am Dienstag, 1. September, im 153. Renate und Albrecht Woeste – Zukunfts-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.400 m). Daher wurde vor 7.000 Zuschauern die englische Nationalhymne „God save the King“ nach der vom Ehrenpräsidenten von Deutscher Galopp und seiner Gattin gesponserten Prüfung gespielt.

 

Unter Jockey Daniel Muscutt, der seinen ersten Ritt hierzulande absolvierte, stand der Erfolg des Siyouni-Sohnes aus französischer Zucht schon weit vor dem Ziel fest, denn Gymbaazy, der beim dritten Start seinen zweiten Treffer erzielte und 32.000 Prämie auf das Konto seiner Eigner brachte, entfernte sich locker auf zwei Längen von Indigo Sun, der als bestes deutsches Pferd stark nachsetzte und eine weitere tolle Partie lieferte.

 

Dahinter war schon etwas Luft bis zum Drittplatzierten Tango Dancer, der eine solide Partie lieferte, allerdings nie weiter vorne war. Taylor Made endete unweit hinter ihm, er hatte sich um die Führungsarbeit verdient gemacht. Der Favorit Bozok hatte aus günstiger Position erstaunlich früh genug und wurde nur Letzter.

 

STIMMEN: Daniel Muscutt (Jockey von Gymbaazy): „Wir hatten sofort eine gute Position, mein Pferd mochte den weichen Boden und hat großartig durchgestanden. Ich habe heute zum ersten Mal in Deutschland geritten. Hier in Iffezheim hat es mir sehr gut gefallen.“ Sean Muscroft (Reisefuttermeister von Gymbaazy): „Er war bisher zweimal gelaufen und hatte schon ein Rennen gewinnen können. In den vergangenen anderthalb Monaten konnte sich der Hengst stark steigern. Die Bodenverhältnisse passten für ihn perfekt.“

 

Andreas Suborics (Trainer von Indigo Sun): „Wir wussten nicht genau, wo wir mit ihm stehen würden. Er hat sich als bestes deutsches Pferd super verkauft. Unterwegs konnte er gut abschalten. Entweder läuft er noch einmal in diesem Jahr oder wir machen Saisonschluss.“ Maxim Pecheur (Trainer von Tango Dancer) : „Er hat bis zum Ziel weitergekämpft und eine Gruppe-Platzierung geschafft. Je nachdem, wie er das Rennen wegsteckt, könnte das Auktionsrennen in knapp zwei Wochen in Düsseldorf noch ein Ziel sein.“ Bohumil Nedorostek (Trainer von Taylor Made und Bozok): „Taylor Made hat sich gut verbessert und war nahe an einer Black Type-Platzierung. Die Vorstellung von Bozok war unerklärlich, denn er hatte ein gutes Rennen. Vielleicht lag es am Boden.“

Four Seasons gewinnt "kleine" Derby-Revanche

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Baden Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 1. September 2026

 

Der Japan-Sohn Four Seasons hat den Preis der BBAG Jährlings-Auktion am Dienstag, 1. September, gewonnen und damit eine "kleine" Derbyrevanche. Denn in der mit 52.000 Euro dotierten Prüfung für dreijährige Pferde über die klassische Derbydistanz von 2.400 m traten drei Derbystarter an, und sie belegten im Zehnerfeld auch drei der ersten vier Plätze. Die Prüfung zählt zu den Traditionsrennen der Großen Woche auf der Galopprennbahn Iffezheim-Baden-Baden. Sie wurde erstmals 1964 ausgetragen, durch die Birkhahn-Tochter Admeta gab einen Heimsieg für den Stall Burg Windeck. 


"Wir werden noch viel Spaß mit ihm haben", sagte Trainer Peter Schiergen nach dem Erfolg von Four Seasons in den Farben des Stall Hanse, der den Hengst für 52.000 Euro bei der Jährlings-Auktion kaufte. Züchter ist das Gestüt Etzean. "Er ist schon gutes Pferd", sagte Siegreiter Bauyrzhan Murzabavey. "Ich habe dieses Rennen ja schon mit Tünnes gewonnen, und wenn Four Seasons so weitermacht, dann wäre das schon sehr erfreulich." Tünnes gewann nach dem Sieg in Iffezheim auch den Großen Preis von Bayern auf Gruppe I-Ebene. "Wir werden aber vermutlich erst einmal in kleineren Rennen weitermachen", bremste Schiergen.


Mehr als fünf Längen zurück wurde Edlington (Amaron) Zweiter vor den Derby-Startern Abacus (Teofilo) und Yacomo (Yafta). Das Team von Edlington hatte am Derbytag das BBAG Steherrennen in Hamburg dem Derby vorgezogen und wurde dort Fünfter. Die weiteren Geldränge belegten Pellgrino (Protectionist), Parshang (Isfahan) und Noyan (Isfahan).


"In der Breite haben wir in diesem Jahr einen besonders starken Katalog." Das sagt BBAG-Geschäftsführer Klaus Eulenberger über die bevorstehende Jährlings-Auktion am Freitag, bei der mehr als 200 Vollblüter in den Ring kommen. "Die internationale Nachfrage ist wieder sehr hoch." An den rennfreien Tagen Mittwoch und Donnerstag besteht die Möglichkeit, die Jährlinge in aller Ruhe zu begutachten. Den Katalog finden Sie online auf der Website der BBAG www.bbag-sales.de.

Ordnungsausschuss: Drei Jahre Lizenzentzug für Marc Timpelan

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 26. August 2026

 

Am Dienstag, 25. August 2026, fanden vor dem Ordnungsausschuss von Deutscher Galopp zwei Verhandlungen statt. Die Verhandlungen wurde vom Vorsitzenden des Ordnungsausschusses, Herrn Mirko Roßkamp, geführt.

 

Verhandlung über das unrichtige und unvollständige Führen eines Medikamentenbuches von Herrn Adel Massad

 

In der Verhandlung gegen Adel Massad wegen unrichtigen und unvollständigen Führens eines Medikamentenbuchs konnte bislang noch keine abschließende Entscheidung getroffen werden. Die Verhandlung wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.

 

Verhandlung gegen Herrn Marc Timpelan und Herrn Ronny Eckelmann zur Umgehung der Vorschrift nach Nr. 590 Ziffer 4, 205 der Rennordnung

 

In dem Verfahren vor dem Ordnungsausschuss gegen den Besitzertrainer Marc Timpelan und den Besitzer Ronny Eckelmann wegen des Vorwurfs des Trainierens fremder Pferde bzw. des Umgehens von Vorschriften der Rennordnung hat der Ordnungsausschuss am 25. August 2026 folgende Entscheidung getroffen:

 

Dem Besitzertrainer Marc Timpelan wird wegen Verstoßes gegen Nr. 593 Ziff. 1, 205 RO die Besitzertrainerlizenz entzogen. Deutscher Galopp e. V. wird angewiesen, Marc Timpelan vor Ablauf von drei Jahren keine neue Trainerlizenz zu erteilen. Dem Besitzer Ronny Eckelmann wird eine Geldbuße in Höhe von 4.000 Euro, zahlbar an Deutscher Galopp e. V., auferlegt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Einzahlungsbonus, Cashback und weitere Attraktionen zur Großen Woche

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 26. August 2026

 

Das größte Meeting 2026 auf Deutschlands Premium-Rennbahn zieht die Galopper-Freunde wieder in seinen Bann: Rund 1,5 Millionen Euro (inklusive Züchterprämien) werden bei der Großen Woche von Samstag, 29. August, bis Sonntag, 6. September, an Rennpreisen auf der Rennbahn in Baden-Baden-Iffezheim ausgeschüttet. An fünf Renntagen locken hochkarätige Rennen und attraktive Wettmöglichkeiten.


Zum sechsten Mal ist WETTSTAR der Sponsor des Saisonhighlights in Iffezheim, dem WETTSTAR.de - 156. Großer Preis von Baden (Gruppe I, 2.400 m) am Finalsonntag, 6. September, der erneut mit einem Preisgeld von 300.000 Euro ausgestattet sein wird. Nur das Derby und der Preis der Diana sind höher dotiert. Spitzenpferde aus dem In- und Ausland sind angekündigt. WETTSTAR freut sich sehr, wieder der Partner dieses prestigeträchtigen Events zu sein. Der WETTSTAR.de - 156. Großer Preis von Baden ist erneut Teil des sog. World Pool. Nur die besten Rennen der Welt werden über diesen Weg einem Millionen-Publikum in aller Welt zugänglich gemacht. Initiiert wurde dieser Zusammenschluss der größten Rennsportnationen vom Hong Kong Jockey Club, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Wettangebot zu vergrößern und somit die Quoten immer attraktiver werden zu lassen. Die Welt wettet auf Baden-Baden. Baden Galopp bietet keinen eigenen Pool für das Rennen an – die Umsätze dieses Rennens werden komplett nach Hong Kong vermittelt.


Natürlich offeriert WETTSTAR Aktionen zur Großen Woche und bietet weitere Attraktionen: Online: - WETTSTAR wartet am Dienstag, 1. September, und Mittwoch, 2. September, auf seiner Website für alle Kunden mit einem Einzahlungsbonus von 20 Prozent auf. Wer in dieser Zeit eine Einzahlung auf sein Wettkonto tätigt und danach den Code GROSSEWOCHE26 im Kontobereich eingibt, kommt in den Genuss dieses Sonderbonus (maximaler Bonus pro Kunde: 50 Euro). - Siegwette – Zweiter – Geld zurück! Wenn ein auf Sieg gewettetes Pferd in einem beliebigen Rennen am Sonntag, 6. September, in Baden-Baden (auch Baden-Baden PMU) Platz zwei belegt, werden bis zu 20 Euro als Cashback zurückgezahlt. Zu den Teilnahmebedingungen der Aktionen geht es hier: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction


Auf der Galopprennbahn Baden-Baden-Iffezheim: Promotionstand Baden-Baden-Iffezheim mit WETTSTAR-Wettschule: An allen fünf Renntagen der Großen Woche ist der WETTSTAR-Promotionstand mit der WETTSTAR-Wettschule DIE Anlaufstelle für alle Besucher auf der Rennbahn in Baden-Baden. Hier gibt es die verschiedensten Infos rund ums Wetten im Pferdesport. Neueinsteiger erhalten kompakte Informationen rund um Pferdewetten sowie Unterstützung bei Registrierung und Wettabgabe. Beim Glücksrad locken tolle Gewinne, wie Wettgutscheine oder Sachpreise. Bekannte Jockeys geben sich bei Autogrammstunden die Ehre. Auch das WETTSTAR-Maskottchen wird wieder seine großen Auftritte haben und auf der Rennbahn für Fotos zur Verfügung stehen.

Ein Blick hinter die Kulissen der Vollblutzucht

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 24. August 2026

 

Am Samstag, 19. September, öffnen beim „Tag der Gestüte“ deutsche Vollblutgestüte wieder ihre Tore. Vollblutfans und alle, die mehr über die Welt der Vollblutzucht erfahren möchten, haben an diesem Tag die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit zu erhalten, die hinter der Aufzucht und Entwicklung von Rennpferden steckt. In diesem Jahr beteiligen sich neun Gestüte in acht Bundesländern an der Veranstaltung. Bei geführten Rundgängen über die Gestütsanlagen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Pferde hautnah erleben, mit Züchterinnen und Züchtern ins Gespräch kommen und mehr über die unterschiedlichen Stationen im Leben eines Vollblüters erfahren.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Pferde selbst, sondern auch die Menschen, die ihre Entwicklung begleiten. Die Besucherinnen und Besucher erfahren, nach welchen Kriterien Zuchtentscheidungen getroffen werden, wie Zuchtstuten und Deckhengste ausgewählt werden und welche Bedeutung Erfahrung, Fachwissen und eine sorgfältige Betreuung für die Entwicklung eines jungen Pferdes haben. Gleichzeitig bleibt ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Verantwortlichen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

 

Der „Tag der Gestüte“ richtet sich dabei längst nicht nur an Rennsport- und Vollblutfans. Auch für Züchterinnen und Züchter anderer Pferderassen, insbesondere aus der Warmblutzucht, bietet der Besuch interessante Einblicke. Vollblüter werden aufgrund ihrer Eigenschaften insbesondere in der Warmblutzucht als Veredler sehr geschätzt. Ein Besuch auf einem Vollblutgestüt ermöglicht daher auch einen Blick auf eine Zucht, die über den Galopprennsport hinaus für die Pferdezucht von Bedeutung ist.

 

Für die Teilnahme wird wie bereits im vergangenen Jahr eine Anmeldegebühr von 5,00 Euro pro Person erhoben. Der gesamte Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Damit verbindet der „Tag der Gestüte“ einen besonderen Einblick in die Vollblutzucht mit der Unterstützung eines guten Zwecks.

 

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Gestüten sowie zur Anmeldung gibt es unter www.tag-der-gestuete.de.

Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Die noch stattfindenen Termine: 


12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Kühlventilatoren auf den Rennbahnen

Quelle: Pressemitteilung der Wettstar GmbH & BGG - Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine mbH vom 6. August 2026

 

Wettstar und die BGG – Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine – fördern die Anschaffung von Kühlventilatoren auf den Rennbahnen in Köln, Düsseldorf, Hannover, Berlin-Hoppegarten, Baden-Baden, Hamburg und München. Aufgrund der zunehmend warmen Witterungsbedingungen ist der Einsatz von Kühlvorrichtungen für die Pferde nach dem Einsatz im sportlichen Wettkampf sehr wichtig geworden, um den Tieren auch künftig akzeptable Bedingungen für die Teilnahme am Renngeschehen zu bieten. Ein wesentlicher Bestandteil des vom Verband Deutscher Galopp eingeführten Standards für den Umgang mit großer Hitze ist neben der Verschiebung oder Absage von Veranstaltungen auch die Einrichtung von Kühlquellen für die Tiere.

 

Die BGG und Wettstar haben sich daher entschieden, für die größten Rennveranstalter des Landes – die zusammen etwas mehr als 50 % der deutschen Rennveranstaltungen ausrichten – Wasserventilatoren der Firma Duralock zu beschaffen. Jedem der sieben Rennvereine werden zwei Geräte zur Verfügung gestellt. Die Ventilatoren arbeiten sehr effizient und kühlen dank ihres großen Wirkradius Flächen zwischen 50 und 100 m².

 

Die Rennvereine sind angehalten, die Ventilatoren bei Bedarf auch Veranstaltern in der Nachbarschaft zur Verfügung zu stellen, damit im Falle von hohen Temperaturen, alle Veranstalter guten Bedingungen für Mensch und Tier gewährleisten können.

Soreanga triumphiert im 168. Henkel-Preis der Diana  

Quelle: Pressemitteilung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins vom 2. August 2026

 

Knapp 20.000 Besucher erleben den Höhepunkt der Düsseldorfer Turfsaison. Die neue Stutenkönigin und Siegerin im 168. Henkel-Preis der Diana – German Oaks heißt Soreanga. Vor vollem Haus auf der Düsseldorfer Galopprennbahn gewann die Siyouni Tochter aus dem Besitz und der Zucht des Gestüt Fährhof in Sottrum Deutschlands bedeutendstes Stutenrennen (Gruppe 1, 500.000 Euro, 2.200 m). Im Sattel von Soreanga saß Jockey Eduardo Pedroza. Er gewann das Stutenderby in diesem Jahr zum fünften Mal. Siegtrainer Andreas Wöhler gelang darüber hinaus das klassische Doppel aus Deutschem Derby und German Oaks in 2026. Gleichzeitig gewann Wöhler das Stutenderby zum siebten Mal.

 

Dreieinhalb Längen hinter der Siegerin Soreanga endete die französische Favoritin Lapotheose mit Jockey Alexis Pouchin vor der Außenseiterin Noble Lips mit Benjamin Marie. Siegjockey Eduardo Pedroza resümiert: „Es ist fantastisch, hier in Düsseldorf meine fünfte Diana gewonnen zu haben. Ich wusste, dass wir eine gute Chance haben mussten. Ich hatte immer ein gutes Gefühl und einen Toprennverlauf. Sie hatte sich in der Schlussarbeit noch einmal verbessert und ist eine großartige Galoppiererin.“ Soreanga hatte immer eine gute Lage im Vordertreffen, fand zu Beginn der Zielgeraden die entscheidende Lücke und entfernte sich vom restlichen Feld. Ebenfalls begeistert zeigte sich Siegtrainer Andreas Wöhler: „Soreanga kam heute auch sehr gut mit dem Boden klar.“

 

Wer zehn Euro auf den Sieg der Fährhoferin gewettet hatte, erhielt 84 Euro zurück. Gleichzeitig lief die Siegerin des Henkel-Preis der Diana 2026 mit 2:12,42 Minuten die drittschnellste Zeit seit der Düsseldorfer Erstausgabe in 2006.

 
Eine weitere Topleistung feierte das Siegerteam aus dem Henkel-Preis der Diana mit Trainer Andreas Wöhler und Jockey Eduardo Pedroza auch im Fritz Henkel-Preis. Hier gewann der sechsjährige Wallach Sommersby für den Stall Chronos mit einer sicheren Start-Ziel-Darbietung das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe 3-Rennen über 1.600 Meter. Zweiter wurde Aster mit Leon Wolff vor Montanus mit Bauyrzhan Murzabayev. Das Grafenberger BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.600 Meter) ging an den dreijährigen Hengst Nardos (7,30:1) aus der Kölner Trainingszentrale von Henk Grewe. Im Sattel saß Thore Hammer-Hansen. Ihm gelang damit sein zweiter Tagessieg. Der Däne baute mit 42 Jahreserfolgen seine führende Rolle in der deutschen Jockeyrangliste weiter aus.

 
Bestens besucht präsentierte sich die Galopprennbahn an diesem Feiertag des Düsseldorfer Turfs. Knapp 20.000 Besucher strömten auf den Grafenberg und genossen die Mischung aus Galopprennen und Familienevent. Die Veranstaltung stand zum 21. Mal unter dem Patronat von Henkel. Das Düsseldorfer Unternehmen feiert darüber hinaus in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. Die Schirmherrschaft des wichtigsten Düsseldorfer Renntages des Jahres übernahm Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. 


Ausblick: Die nächste Galoppveranstaltung auf dem Grafenberg findet am Sonntag, 23. August, mit dem Großen Sparkassen-Familientag statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Sparkassen-Familien-Cup, ein Listenrennen, dotiert mit 
40.000 Euro Preisgeld.

Alles über die Stute Nastaria in der Turf-Times

In der aktuellen Ausgabe von Turf-Times gibt es ab Seite 6 eine lesenswerte Story über die Kultstute von Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep. Hier klicken: https://www.turf-times.de/newsletter/ausgabe-925-2026-07-24

Deutscher Galopp zu Gast bei „Zügel in der Hand - Verantwortung im Kopf“

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 24. Juli 2026

 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen lud zu einer Veranstaltung zum Thema „Zügel in der Hand - Verantwortung im Kopf“ ein, bei der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Veterinärbehörden sowie den unterschiedlichen Pferdesportverbänden zusammenkamen, um über bestehende Herausforderungen und mögliche Weiterentwicklungen im Tierschutz zu diskutieren. Neben Dr. Henrike Lagershausen und Daniel Stegemann von Pferdesport Deutschland sowie Dr. Gerlinde von Dehn (Landestierschutzbeauftragte NRW) nahmen auch Verbandspräsident Dr. Michael Vesper und Trainerin Yasmin Almenräder für Deutscher Galopp e.V. teil.

 

Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde stand die Frage, welche Maßnahmen die verschiedenen Verbände bereits zum Schutz ihrer Pferde umgesetzt haben und welche Herausforderungen die jeweiligen Disziplinen mit sich bringen. Dabei ging es nicht um die Bewertung von Einzelfällen, sondern um einen fachlichen Austausch über strukturelle Maßnahmen und mögliche Weiterentwicklungen im Pferdesport, was Vesper und Almenräder nutzten, um die Bemühungen von Deutscher Galopp in den letzten Jahren im Einzelnen vorzustellen. In der regen Diskussion ging es um wünschenswerte und machbare Optimierungen im Sinne des Tierwohls unserer Pferde, ohne die Berechtigung des Pferdesports in Zweifel zu ziehen. So gab es in der Versammlung eine klare Tendenz dafür, die Zahl von derzeit noch drei erlaubten Peitscheneinsätzen auf null zu reduzieren.

 

Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass der regelmäßige Austausch zwischen Politik, Veterinärbehörden und den Verbänden eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Tierschutzes ist. „Ich begrüße, dass die Grünen das Thema Tierschutz im Pferdesport aufgegriffen haben, um zum einen eine Bestandsaufnahme in den unterschiedlichen Sportarten zu erheben und zum anderen über mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Wir haben uns dieser Diskussion gern gestellt“, so Dr. Michael Vesper. 

Pferdeverbände drängen auf schnelle Entlastung bei der GOT

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. Juli 2026


Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp e.V. und der Hauptverband für Traberzucht e. V. (HVT) haben bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bundesminister Alois Rainer ihre Forderung nach einer kurzfristigen Entlastung von Pferdehaltern, Züchtern und Betrieben bekräftigt. Die drei Verbände traten dabei geschlossen auf und machten deutlich, dass die Auswirkungen der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) die gesamte Pferdebranche zunehmend belasten.

 

Für die drei Verbände nahmen u.a. die Präsidenten Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp e.V.), Prof. Dr. h.c. Martin H. Richenhagen (Pferdesport Deutschland) und Peter Weihermüller (HVT) sowie der Geschäftsführer von Deutscher Galopp, Daniel Krüger, an dem Gespräch teil. Auf Seiten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) waren neben Bundesminister Alois Rainer auch Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Tierschutz, sowie weitere leitende Mitarbeiter des Hauses vertreten.

 

Die Verbände schilderten in dem Austausch die aktuelle Situation in ihren Bereichen und verwiesen auf die deutlichen Rückgänge hin. Sowohl die Anzahl der Pferde als auch die der pferdesportlichen Veranstaltungen ist stark zurückgegangen. Ebenso die Zahl der registrierten Züchter und Bedeckungen. Die Rückmeldungen der Zuchtverbände aus der laufenden Zuchtsaison fallen deutlich dramatischer als bisher aus. Die Verbände sehen die teilweise extrem angestiegenen Tierarztkosten als wesentlichen Belastungsfaktor für Pferdehalter und Zuchtbetriebe an.

 

Sofortige Entlastung der Pferdehalter gefordert

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die gemeinsamen Forderungen der drei Verbände. Herr Dr. Vesper erinnerte daran, dass die GOT 2022 entgegen § 12 der Bundes-Tierärzteverordnung ohne Beteiligung der Pferdehalter beschlossen wurde; das dürfe sich nicht wiederholen. Daher nahm er positiv die Bereitschaft von Minister Rainer und der parlamentarischen Staatssekretärin Breher auf, die Seite der Tierhalter zu hören, die von den teilweise dramatisch gestiegenen Gebühren erdrückt werden. 

 

Herr Krüger ergänzt: „Eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Tierärztinnen und Tierärzten ist für uns von zentraler Bedeutung. Uns verbindet das gemeinsame Ziel, die bestmögliche Versorgung und das Wohlergehen unserer Pferde sicherzustellen. Deshalb müssen wir die bestehenden Probleme offen ansprechen und gemeinsam eine tragfähige Lösung finden, die sowohl eine verlässliche tierärztliche Versorgung als auch die wirtschaftliche Zukunft der Pferdehaltung gewährleistet. Ich bin froh, dass sich das Bundesministerium dieser wichtigen Fragen nun angenommen hat, und hoffe auf einen konstruktiven Prozess mit zeitnahen Ergebnissen.“

 

Gemeinsames Mindestziel der drei Pferdeverbände ist die Aufhebung der Verbindlichkeit der GOT 2022. Dies sei kurzfristig umzusetzen, sagte Richenhagen, um eine direkte Entlastung der Pferdehalter schnell zu erreichen. In einem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Rainer hatten die drei Pferdeverbände bereits im April 2026 darauf hingewiesen, dass sich in anderen Branchen Modelle längst bewährt haben, die der Orientierung dienen, ohne dabei verbindlich zu wirken (u.a. bei Architekten, Ingenieuren und Steuerberatern).

 

Nachdrücklich haben die drei Verbände darauf hingewiesen, dass die laufende Evaluierung nach ihrer Auffassung nicht die Anforderungen an eine ergebnisoffene Überprüfung erfüllt. Denn: Eine wissenschaftlich belastbare Evaluation muss ergebnisoffen prüfen, ob die Ziele der GOT 2022 überhaupt erreicht wurden. In der jetzigen Evaluation fehlen die konkreten Auswirkungen auf Tierhalter und Tierwohl, die aktuell negative Entwicklung der Tierzahlen, die Entwicklung von Behandlungen und Euthanasien, die allgemeine Marktentwicklung sowie die Bedeutung von Arzneimittelumsätzen und Rabattstrukturen. Zu prüfen sind auch kartellrechtliche Fragestellungen aufgrund der zunehmenden Bildung großer Gruppen- bzw. Unternehmensverbünde von Tierarztpraxen und -kliniken.

 

Darüber hinaus fordern die Verbände:

 

- die Abschaffung der Hausbesuchsgebühr für Pferde sowie ein Bekenntnis zum Pferd als landwirtschaftliches Nutztier,
- eine transparente Begründungspflicht bei der Anwendung von Mehrfachsätzen,
- größere Gestaltungsspielräume bei der Rechnungsstellung, beispielsweise durch Pauschalen, Rabatte oder Paketpreise

- sowie die gleichwertige Berücksichtigung der Perspektive der Tierhalter im Evaluationsprozess.


Erstmals vertraten Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und HVT ihre Positionen zur GOT gemeinsam gegenüber dem Bundesminister. Die Verbände machten dabei deutlich, dass Pferdesport, Pferdezucht und Pferderennsport in dieser Frage mit einer Stimme sprechen. Trotz unterschiedlicher Aufgaben und Strukturen vertreten sie gemeinsam die Interessen von Pferdesport, Pferdezucht und Pferderennsport in Deutschland. Ihr gemeinsames Ziel ist eine schnelle, tragfähige Lösung, die sowohl die Zukunft der Pferdehaltung und Pferdezucht als auch eine verlässliche tierärztliche Versorgung sichert.

 

Die Verbände sehen kurzfristigen Handlungsbedarf, um weitere Rückgänge in Pferdehaltung und Pferdezucht zu verhindern. „Tierärzteschaft und Pferdesektor sind aufeinander angewiesen. Unser Ziel ist eine schnelle Rückkehr zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten, insbesondere aber der Pferde“, betonten Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und HVT gemeinsam. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer teilte gegenüber den Verbänden mit, dass zunächst die Ergebnisse aus der laufenden Evaluierung abgewartet werden müssen, bevor das BMLEH weitere Schritte in Angriff nehmen wird. Das Ministerium rechnet mit den Ergebnissen im Oktober 2026.

TurfMatch startete in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026

 

Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.

 

Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.

 

Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache

 

TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.

 

Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.

 

Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.

 

Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.