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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Einmal in Chantilly und einmal in Mons erfolgreich

Zwei Siege erzielten in Deutschland lizenzierte Besitzertrainerinnen am Donnerstag, 12. März, im Ausland.uerst gab es einen Treffer im französischen Chantilly, dann folgte ein voller Erfolg im belgischen Mons.

 

In Chantilly kam Hella Sauer zu ihrem ersten Treffer 2026. Für die Besitzertrainerin aus Düsseldorf setzte sich der 3-jährige Charly in einem Verkaufsrennen über 1.600 Meter auf der PSF-Bahn überlegen durch. Im Sattel des Wallachs, der als Favorit 3,50:1 am Toto zahlte, saß Mickaël Barzalona. Wie GaloppOnline im Aufgalopp berichtet, wurde Charly für 41.111 Euro verkauft.

 

In Mons feierte Caroline Pietsch ebenfalls den ersten Sieg 2026. In einem Altersgewichtsrennen über 2.300 Meter passierte ihr 10-jähriger Dato mit knappen Vorsprung als Erster die Ziellinie. Geritten wurde der Wallach von Alexander Pietsch. Die Siegquote betrug 4,50:1.

Premium-Renntage 2026: Qualität mit Struktur

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 4. März 2026

 

Nach der erfolgreichen Einführung im Vorjahr gehen die Premium-Renntage 2026 in die nächste Phase. Das Konzept hat sich sportlich wie wirtschaftlich bewährt und wird nun konsequent fortgeführt und weiter geschärft. Ziel bleibt ein Rennkalender, der Spitze und Basis gleichermaßen stärkt.

 

15 Premium-Renntage mit klarem Profil

 

Auch 2026 stehen 15 besonders profilierte Renntage für hochwertigen Galopprennsport und verlässliche Rahmenbedingungen. Die Aufwertung der Handicap- und Maidenrennen mit einem Mindest-Rennpreis von 15.000 Euro sorgt weiterhin für sportliche Substanz, bessere Planbarkeit und attraktive Perspektiven für Besitzer und Trainer. Sieben Premium-Termine sind erneut die Gruppe I-Renntage und sie bilden so die sportlichen Leuchttürme der Saison. Zugleich sichern ausgewählte Traditionsstandorte die regionale Verankerung im Kalender.

 

Premium-Handicaps als starkes Fundament

 

Die Premium-Handicaps bleiben ein gezielter Impuls für den Basissport. Die ausgewählten Ausgleich III- und IV-Rennen, jeweils mit einer Dotierung von mindestens 18.000 Euro bzw. 15.000 Euro, bieten ambitionierten Pferden zusätzliche Chancen und stärken insbesondere kleinere und mittlere Ställe. Die Rennen finden in diesem Jahr auf folgenden Rennbahnen statt: Krefeld, Leipzig, Mannheim, Mülheim, Magdeburg, Bad Harzburg, Halle und Dresden.

 

Das Fördermodell von Deutscher Galopp steht auch 2026 für Stabilität und Partnerschaft und wird getragen aus Verbandsmitteln und in enger Abstimmung mit Rennvereinen und Besitzervereinigung.
Der Premium-Gedanke ist damit fester Bestandteil der Rennplanung geworden: strukturiert, planbar und zukunftsorientiert.

 

Alles zu den Premium-Rennen und -Handicaps hier: https://www.deutscher-galopp.de/gr/premium-racedays/index.php

Stallparade der Sport-Welt mit Christian Peterschmitt

Wie GaloppOnline am 19. Dezember veröffentlicht hat, haben sich 54 Trainerinnen und Trainer für die Stallparade 2026 der Sport-Welt qualifiziert. Mindestens fünf Siegen in Flach- und Hindernisrennen im In- und Ausland waren dafür notwendig. Besitzertrainerin Alicia Baum ergänzt die Liste, weil sich der Stall, an dem in diesem Jahr Carmen Bocskai trainiert hat, mit genug Siegen qualifiziert hat. Als Nachfolgerin an diesem Quartier ist Baum ebenso mit dabei wie Stefanie Koyuncu, die die Nachfolge ihres Vaters Mario Hofer angetreten hat. Also heißt es in Summe 55 Mal Stallparade. 

 

In der Sport-Welt-Ausgabe Nummer 14 vom 10. März ist alles über den Stall von Christian Peterschmitt (hier1/hier2) zu finden, die 2025 auf 13 Siege kam. Weiter dabei sind noch Daniel Paulick (8), Adel Massaad (8) und Marc Timpelan (6). Zudem gibt es die Sonderveröffentlichung von Alica Baum.

 

Seitens der Besitzertrainer bereits veröfffentlicht wurden folgende Stallparaden: Sport-Welt-Ausgabe 2 vom 9. Januar mit Janina Boysen (hier1/hier2), die zehn Siege 2025 geschafft hat; Sport-Welt-Ausgabe 3 vom 16. Januar mit Caroline Pietsch (6 Siege - hier1/hier2) und Bernd Schrödl (5 Siege - hier), Sport-Welt-Ausgabe 7 vom 3. Februar mit Pavel Bradik (5 Siege - hier1/hier2), Sport-Welt-Ausgabe Nummer 10 vom 20. Februar mit Hella Sauer (7 Siege - hier1/hier2) und Sport-Welt-Ausgabe Nummer 12 vom 27. Februar mit Anna Schleusner-Fruhriep (12 Siege - hier1/hier2).

Drei Treffer zum Abschluss der Sandbahnsaison 2025/2026

Die Sandbahnsaison 2025/2026 ist Geschichte. Am Sonntag, 8. März, fand der letzte Renntag dafür in Dortmund statt. Sieben Prüfungen wurden gestartet. Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer kamen dabei zu drei Siegen.

 

Gleich im ersten Tagesrennen durfte Janine Beckmann über ihren ersten Jahreserfolg jubeln. Sie gewann in einem Ausgleich IV über 1.950 Meter mit Open Skies leicht. Janine Beckmann saß selbst im Sattel des 7-jährigen Wallachs. Die Siegquote betrug 11,30:1.

 

In der dritten Tagesprüfung war der zweite Besitzertrainer-Treffer perfekt. In einem Ausgleich IV über 1.800 Meter setzte sich Invincible Royale für Birgit Wagner sicher durch. Für Birgit Wagner war der erste Erfolg 2026. Geritten wurde der 5-jährige Wallach, der seinem Wettanhang 17,40:1 bescherte, von Andrea Ricupa.

 

Nur ein Rennen später hies die Siegerin erneut Janine Beckmann. Zu ihrem zweiten Tages- und auch Jahreserfolg als Besitzertrainerin und auch als Amateurrennreiterin passierte in einem Ausgleich IV über 2.500 Meter der 9-jährige Coriolan mit klarem Vorsprung die Ziellinie. Am Toto zahlte der Wallach 10,50:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland ist der Start der Grasbahnsaison am Sonntag, 22. März, in Mülheim. Danach stehen die Renntage am Samstag, 28. März, in Mannheim, am Sonntag, 29. März, in Düsseldorf, am Ostersonntag, 5. April, in Hoppegarten, am Ostermontag, 6. April, in Köln, am Samstag, 11. April, in Zweibrücken, am Sonntag, 12. April, in Düsseldorf, am Samstag, 18. April, in Mageburg, am Sonntag, 19. April, in München, am Samstag, 25, April, in Düsseldorf und am Sonntag, 26. April, in Krefeld.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

Boysen und Beckmann Erstplatzierte bei den Amateuren

Quelle: GaloppOnline vom 8. März 2026

 

Für gewöhnlich gab es in den Wintermonaten immer die Wintermeisterschaft der Amateure. Diese Serie kam für 2025/26 nicht zustande. Dafür rief der Verband Deutscher Amateurrennreiter (VDAR) mit Unterstützung von Roland Schierstädt (Sponsor) und dem Dortmunder Rennverein für seine aktiven Mitglieder eine Wintermeisterschaft mit Punkten in allen Rennen in diesem Winter ins Leben.

 

„Das ist toll, dass das so stattgefunden hat“, sagte Katja Warmbier, die Vize-Präsidentin des VDAR, am Sonntag in Dortmund und dankte Schierstädt und Oliver Sauer, dem Geschäftsführer des Rennvereins. Kurz zuvor wurden mit Janina Boysen und Janine Beckmann die beiden Erstplatzierten geehrt. Dank der Hilfe von Roland Schierstädt durften sich die Reiterinnen über Wertgutscheine für Reitausstattung freuen.

Freisprünge der Galopp Impuls Stiftung an Beckmann und Karnoll

Quelle: GaloppOnline vom 8. März 2026

 

Nach dem Galopp Impuls Stiftung – 7. Wertungslauf – Rennen wurden am Sonntag,8. März, in Dortmund die Sieger gezogen. Schon früher am Tag konnte die Galopp Impuls Stiftung verkünden, dass man vom Vollblutgestüt Lindenhof ein zweites Deckrecht für Nerik erhalten hatte. Insofern wurden in diesem Jahr zwei Sieger gezogen.

 

Gleich das erste Los ging an Janine Beckmann, die an diesem Tag bereits zwei Rennen gewinnen konnte. Ihr Los mit Coriolan wurde gezogen. Sie darf erneut nun eine Stute zu Nerik schicken, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr das Glückslos gezogen hatte. Ihre Mutterstute Koonari erwartet in den nächsten Wochen ihr zweites Fohlen. Den zweiten Sprung zu Nerik erhielt Laura Karnoll, die mit dem von Sarah Weis trainierten Major teilgenommen hatte.

Artistic Mission und Mr Pablo erneut nicht zu schlagen

Quelle: Pressemitteilung des Dortmunder Rennvereins vom 9. März 2026

 

Bei frühlingshaften Temperaturen ist am Sonntag, 8. März, die Wintersaison 2025 / 2026 auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel zu Ende gegangen. Den Schlusspunkt des Tages setzte im House of Mercury-Rennen, einem mit 7.000 Euro dotierten Ausgleich III über 1.200 m, Artistic Mission. Und es war wieder eine eindrucksvolle Vorstellung, die der fünfjährige Wallach ablieferte, trotz zum Teil hoher Gewichtsnachteile gegenüber der Konkurrenz.


Auch bei seinem fünften Sieg in Folge auf der Dortmunder Sandbahn gewann der Schützling von Trainer Christian von der Recke hochüberlegen. Vom letzten Platz kommend überrollte Artistic Mission das Achterfeld in der Hand von Nina Baltromei: „Er ist so ein cooles Pferd, man darf ihn anfangs aber nicht so unter Druck setzen, dann macht er sein Ding.“ Für Baltromei war es bereits der zweite Erfolg des Tages. Sie punktete zuvor im Preis von Glashaus – die Eventlocation über 1.700 m mit der vierjährigen Ostseesonne, die von Gordon Batistic trainiert wird.

 

Auch der Erfolgstrainer des Winters, der in Halle tätige Jan Korpas, sammelte zwei weitere Siege ein – Nummer 10 und 11 seit Dezember. Zuerst punktete der ehemalige tschechische Hindernisjockey mit der vierjährigen Stute Tres Chic im Ausgleich IV über 1.700 m, dem Wettstar-Cup. Und dann holte sich Korpas auch noch das sportliche Highlight des Tages, den 44. Preis des Dortmunder Boxsport 20/50. Der Boxverein ist ein zuverlässiger und langjähriger Partner des Dortmunder Rennvereins. In dem mit 7.200 Euro Preisgeld verbundenen Ausgleich III über 1.950 m gelang dem sechsjährigen Mr Pablo der vierte Sieg in Folge auf der Sandbahn in Wambel. Es war aber eine packende Angelegenheit, denn der ebenfalls sechsjährige Hamilton gab sich nur knapp geschlagen.

 

„Heute hat Mr Pablo einen echten Gegner gehabt, und man hat gesehen, dass er mit viel Herz kämpfen kann“, sagte Korpas. Und Siegreiter Michael Abik, der auch Tres Chic zum Sieg steuerte, fügte an: „Mr Pablo musste heute viel Gewicht tragen, und er hat gezeigt, dass er es kann.“ Die weiteren Plätze belegten Russian Sochi und Asaaleeb, die Viererwette brachte eine Quote von 169,50:1.

 

Als zweifache Siegerin konnte auch Janine Beckmann die Heimreise nach Sassenberg bei Warendorf antreten. Sie holte sich den 7. Wertungslauf der Galopp Impuls Stiftung, einem Ausgleich IV über 2.500 m, mit dem neunjährigen Coriolan. Die Besitzertrainerin und Amateurreiterin gewann zudem bei der anschließenden Verlosung den Freisprung zum Deckhengst Nerik, den die Stiftung gesponsert hat. Mit dem siebenjährigen Open Skies war Beckmann schon zum Auftakt des Renntags im Ausgleich IV über 1.950 m erfolgreich.

 

Das letzte Wort hatte der Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins, Oliver Sauer, bevor die After-Race-Party mit DJ Lambrusco begann: „Das Wetter war heute unfassbar gut, jeder hatte einen guten Tag, und es war wieder eine gute Werbung für den deutschen Galoppsport. So darf es weitergehen.“ Und weiter geht es in Dortmund nach einer kleinen Pause: Am 14. Mai bildet der so beliebte Sparkassen-Renntag am „Vatertag“ den Auftakt zur Grasbahn-Saison in Wambel.

Untersuchung zur Karriereentwicklung von Vollblütern

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. März 2026

 

Deutscher Galopp hat die wissenschaftliche Untersuchung „Thoroughbred Geldings’ Career: Influence of Age at the Start of Training and Racing“ unterstützt, die jetzt im Fachjournal Animals veröffentlicht wurde. Die Studie analysiert retrospektiv die Daten von 600 in Deutschland geborenen, trainierten und mindestens einmal gestarteten Vollblütern und untersucht den Einfluss des Alters beim Trainings- und Rennbeginn auf die Länge und den Verlauf der Rennkarriere. Grundlage der Analyse waren Daten aus der Rennsportdatenbank „Uniturf“ des deutschen Galopprennsports.


Die wissenschaftliche Analyse liefert wertvolle Erkenntnisse für eine sachliche Debatte über Training, Rennbeginn und Tierwohl: Die Untersuchung zeigt, dass ein früher Trainings- und Rennbeginn bei den analysierten Pferden keinen negativen Einfluss auf die Länge der Rennkarriere hatte. Besonders bei Wallachen erreichten früh gestartete Pferde sogar höhere Ratings, bei vergleichbarer Karrieredauer.

 

„Für uns ist diese Veröffentlichung ein starkes Signal“, erklärt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V. „Wir wollen die wichtigen Fragen unseres Sports nicht emotional oder ideologisch, sondern auf Basis belastbarer Daten diskutieren. Genau deshalb war es uns wichtig, diese Untersuchung zu unterstützen und unabhängige wissenschaftliche Arbeit zu ermöglichen. Wer Verantwortung für den Galopprennsport trägt, muss Transparenz zulassen, Forschung fördern und bereit sein, aus Erkenntnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen.“

 

An der Veröffentlichung waren neben der federführenden Autorin auch Fachleute aus den Bereichen Tierhygiene, Tierwohl und landwirtschaftliche Nutztierhaltung beteiligt, und die Untersuchung wurde ohne externe Forschungsförderung durchgeführt. Studien wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zu einer faktenbasierten Diskussion über Training, Rennbeginn und Tierwohl im Galopprennsport. Der Verband wird daher auch künftig offen für wissenschaftliche Begleitung bleiben und Projekte unterstützen, die zu mehr Wissen, mehr Transparenz und einer fairen Bewertung des Sports beitragen.

Hier geht es zum Artikel. https://www.deutscher-galopp.de/gr-wAssets/docs/animals-16-00576.pdf

24 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Die Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28.Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Krise in England: Rennsport-CEO schmeißt nach 6 Monaten hin

Quelle: GaloppOnline vom 3. März 2026

 

Lord Allen ist nicht mehr der CEO der British Horseracing Authorities. Wie erwartet, ist er am Dienstag, 3. März, zurückgetreten. Der englische Rennsport befindet sich damit – sechs Monate nach Lord Allens Amtsantritt, wieder in einer echten Führungskrise.

 

Die Racing Post schreibt: „Die BHA gab am Dienstagmorgen bekannt, dass Allen zurückgetreten sei, nachdem sich die Mitglieder des Dachverbands nicht auf Reformen einigen konnten, die die Schaffung eines unabhängigen Gremiums und dessen stärkere Ausrichtung auf kommerzielle Belange vorgesehen hätten. Die Nachricht folgt auf wochenlange Spekulationen über die Unsicherheit seiner Position, ausgelöst durch eine Pattsituation zwischen Allen und den anderen wichtigen Entscheidungsträgern des Sports – den Rennbahnen und den Aktiven.“

 

In einem Statement der BHA heißt es: „Lord Allen übernahm diese Funktion im September 2025, nachdem die Mitgliedsorganisationen der BHA (Racecourse Association, Racehorse Owners Association, Thoroughbred Breeders‘ Association und lizenziertes Personal) einstimmig beschlossen hatten, dass es einen völlig unabhängigen Vorstand geben und die BHA einen kommerziellen Auftrag haben sollte. Die Mitglieder, die derzeit Vertreter für den Vorstand nominieren, konnten sich untereinander nicht auf eine Änderung der BHA-Regeln einigen, um diese beiden Ziele zu erreichen, da eine Änderung der Satzung einstimmige Zustimmung erfordert. Dementsprechend ist Lord Allen zurückgetreten.“

Gedanken im französischen Galopprennsport machen Sorgen

In der Sport-Welt-Ausgabe Nummer 12 vom 27. Februar wurde nachfolgender Artikel mit möglichen Veränderungen in Frankreich für deutsche Starter veröffentlicht. Sollten die Franzosen entsprechendes umsetzen, wäre es für den deutschen Galopprennsport sicher ein großes Problem.

 

Der Text aus der Sport-Welt hier: 

Deutscher Galopp veröffentlicht alle Ausschreibungen 2026

Der Deutsche Galopp hat jetzt die kompletten Ausschreibungen bis auf die Sandbahnrenntage in Dortmund für das Jahr 2026 veröffentlicht. Alle Renntermine mit den entsprechenden Angaben sind hier  Renntermine - Deutscher Galopp zu finden.

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.