Mitgliederbereich
Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Sieben Erfolge am strahlenden 1. Mai - Zwei Premierensiege

Großkampftag am Freitag, 1. Mai, auf deutschen Galopprennbahnen. Gleich drei Orte veranstalteten insgesamt 26 Prüfungen. In Hannover gab es zehn, in München und Leipzig je acht Rennen zu sehen. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer gab es dabei sage und schreibe sieben Treffer zu bejubeln. Vier Siege gelangen in Leipzig, zwei in Hannover und einer in München.

 

In Hannover war in der zweiten Tagesprüfung der erste Karrieretreffer als Besitzertrainerin für Alicia Baum perfekt. Für Alicia Baum setzte sich in einem Rennen für 3-jährige Stuten über 1.600 Meter Arborea nach Kampf durch. Im Sattel saß Martin Seidl. Die Siegquote betrug 6:1. 

 

Doch es war nicht der einzige Sieg von Alicia Baum an diesem Tag. Im neunten Rennen, einem Ausgleich III über 1.900 Meter, war sie dank Elli Pirelli zum zweiten Mal erfolgreich. Auch die 4-jährige Stute, die leicht gewann, wurde von Martin Seidl gesteuert. Als Favoritin zahlte Elli Pirelli 1,90:1.

 

In Leipzig sicherte sich zuerst Anna Schleusner-Fruhriep ihren ersten Jahreserfolg. Verantwortlich zeichnete dafür in einem Ausgleich IV über 2.000 Meter die 5-jährige Halbblutstute Anastasia von Aga. Geritten wurde die Siegerin, die leicht gewann, von Jozef Bojko. Der Wettanhang von Anastasia von Aga durfte sich über eine Quote von 7,90:1 freuen.

 

Der zweite Treffer in Leipzig ging auf das Konto von Janina Boysen. Für sie siegte in einem Ausgleich III über 1.000 Meter die 7-jährige Nishiki Kamuro sicher. Im Sattel saß Janina Boysen selbst, die zu ihrem ersten Sieg 2026 als Besitzertrainerin kam. Die Siegquote betrug 3,50:1.

 

Janina Boysen legte in der siebten Tagesprüfung noch einmal nach. In diesem Ausgleich IV über 1.600 Meter siegte sie mit Vilana sicher. Janina Boysen war auch Reiterin der 6-jährigen Stute. Der Wettanhang von Vilana erhielt 11,20:1.

 

Den vierten Erfolg in Leipzig steuerte im abschließenden Amateurrennen, einem Ausgleich IV über 2.300 Meter, Janine Beckmann mit Coriolan bei. Sie ritt ihren 9-jährigen Wallach selbst zu ihrem dritten Jahrestreffer, der leicht ausfiel. Die Siegqoute betrug 4,80:1. Für eine Besitzertrainer-Zweierwette (44,90:1) sorgte Marc Timpelans Torqueville (Matthew S. Johnson), für eine Besitzertrainer-Dreierwette (84,80:1) Anna Schleusner-Fruhrieps Summerwind (Janina Boysen).

 

In München kam Corinna Huber zu ihrem ersten Erfolg als Besitzertrainerin. In einem Ausgleich IV über 2.000 Meter passierte ihr 5-jährige Adios Amor als leichter Sieger die Ziellinie. Geritten wurde der Wallach, der am Toto 9,30:1 zahlte, von René Piechulek.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Sonntag, 3. Mai, in Köln statt. Weiter geht es am Samstag, 9. Mai, in Halle und Krefeld (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 10. Mai, in Hoppegarten, am Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt), in Magdeburg und in Dortmund, am Samstag,16. Mai, in Haßloch (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 17. Mai, in Mülheim, am Samstag, 23. Mai, in München, am Pfingstsonntag, 24. Mai, in Hoppegarten, am Pfingstmontag, 25. Mai, in Köln und in Hannover, am Samstag, 30. Mai, in Leipzig, am Sonntag, 31. Mai, in Düsseldorf, am Donnerstag, 4. Juni, Samstag, 6. Juni, und Sonntag, 7. Juni, in Baden-Baden, am Freitag, 12. Juni, in Hannover, am Samstag, 13. Juni, in Dresden, am Sonntag, 14. Juni, in Köln, am Freitag, 19. Juni, in Mannheim (mit Trostpflaster-Aktion), am Samstag, 20. Juni, in Düsseldorf und in Magdeburg, am Sonntag, 21. Juni, in Dortmund, am Montag, 22. Juni, in München, am Samstag, 27. Juni, in Krefeld und in Zweibrücken und am Sonntag, 28. Juni, in Hamburg.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

WETTSTAR und Deutscher Galopp präsentieren neue QUINTETT-Wette

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 29. April 2026

 

Start zu einer neuen Wette im deutschen Galopprennsport an einem Kölner Top-Termin: Mit der „QUINTETT"-Wette bieten WETTSTAR und Deutscher Galopp ab Sonntag, 3. Mai, auf der Galopprennbahn in Köln ein zusätzliches Premiumprodukt und erweitern das bestehende Angebot. Premiere ist beim Top-Termin um den Sauren Dachfonds Preis (Gr. II) und das Karin Baronin von Ullmann - Schwarzgold-Rennen (Gr. III) in der Domstadt. Diese beiden Gruppe-Events locken wieder Spitzenpferde bzw. Hoffnungen für die klassischen Rennen an.


Die QUINTETT-Wette ist eine Fünferwette, bei der die ersten fünf Pferde eines Rennens mit mindestens 14 Startern in der richtigen Reihenfolge gewettet werden müssen. Sie ist vergleichbar mit der Quinté+-Wette in Frankreich, die täglich im Nachbarland ausgespielt wird und dort die beliebteste Wettart ist. Der Mindesteinsatz in der QUINTETT beträgt 0,50 Euro. Eine Auszahlung von mindestens 25.000 Euro ist garantiert, außerdem besteht die Möglichkeit eines von Rennbahn zu Rennbahn rollierenden Jackpots, der bei der nächsten Austragung gewonnen werden kann, wenn die Wette nicht getroffen wurde.


Künftig wird die QUINTETT-Wette an allen 15 Premium-Renntagen (hier sind alle Rennen mit mindestens 15.000 Euro dotiert) auf den Rennbahnen in Düsseldorf, Hoppegarten, München, Baden-Baden, Köln, Hannover und Dortmund ausgespielt, sofern man ein dazu notwendiges Starterfeld mit mindestens 14 Pferden in einem passenden Rennen präsentieren kann. Mit der neuen Wettart reagiert der deutsche Galopprennsport auf die Nachfrage nach attraktiven, spannenden Wettprodukten mit hohen Gewinnmöglichkeiten.


Zur Einführung der QUINTETT präsentiert WETTSTAR eine Sonder-Aktion auf der Website WETTSTAR.de: Jeder Kunde, der in den ersten vier Rennen am 3. Mai in Köln mindestens 40 Euro an Wetten getätigt hat, erhält einen 5 Euro-QUINTETT-Quick Pick gratis. Natürlich werden zur QUINTETT auch Teamwetten angeboten. Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen zur Aktion gibt es hier: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction. Außerdem freut sich WETTSTAR sehr, für die Quintett auch einen Quick Pick anbieten zu können. Nach Eingabe des gewünschten Einsatzes stellt das System die Wette automatisch zusammen – basierend auf der aktuellen Form der Pferde. Somit steht der Quick Pick ab sofort nicht nur für die Viererwette, sondern auch für die QUINTETT sowie für sämtliche V‑Wetten zur Verfügung. Alle Quick‑Pick‑Optionen sind übersichtlich auf der WETTSTAR‑Website unter Spezialwetten aufgeführt und ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Wettabgabe.

Charity-Auktion „Für Robin“ startet am 27. April

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 24. April 2026

 

Die Charity-Auktion „Für Robin“ wird am Montag, 27. April, um 12 Uhr offiziell anlaufen. Online kann insgesamt auf 56 Auktionslots geboten werden. Höhepunkt der Versteigerung wird am Sonntag, 3. Mai, ab 19 Uhr sein, wenn die finale Phase mit der Moderation von Alexander Franke und Gerald Geisler nach dem Kölner Renntag startet. Sämtliche Erlöse kommen Jockey Robin Weber zugute, der nach seinem schweren Sturz im Oktober 2025 Unterstützung auf dem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben benötigt.

 

Die Aktion ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts innerhalb des Galopprennsports. Zahlreiche Besitzer, Aktive, Gestüte, Rennvereine und weitere Unterstützer haben sich beteiligt und besondere Lots für die Versteigerung zur Verfügung gestellt. Auch internationale Persönlichkeiten des Rennsports haben die Charity-Auktion mit Beiträgen unterstützt. Das Angebot umfasst eine große Bandbreite von Erinnerungs- und Sammlerstücken bis hin zu exklusiven Erlebnissen und besonderen Raritäten. Damit richtet sich die Auktion gleichermaßen an langjährige Rennsportfans wie auch an alle, die Robin Weber mit einem Gebot unterstützen möchten.

 

Ins Leben gerufen wurde die Auktion von Marion Weber und Guido Schmitt, die durch die großartige technische Unterstützung der 3forONE auf der Auktionsplattform der BBAG durchgeführt werden kann. „Wir haben beim Zusammentragen der Auktionslots viel Hilfe und Zusammenhalt erfahren dürfen. Der deutsche Rennsport ist bei solchen relativ spontanen Aktionen immer noch eine große Familie. Wir sagen nochmal Danke allen, die geholfen haben und hoffen, dass wir eine schöne Summe zusammenbekommen, die Robin dann bei der Finanzierung und dem Umbau einer bedarfsgerechten Immobilie unterstützen kann“, so Guido Schmitt.

 

Mit der Charity-Auktion setzt die Rennsportfamilie ein gemeinsames Zeichen der Solidarität. Jeder Beitrag hilft, also heißt es ab dem 27. April mitbieten. Hier geht es zu den Auktionslots: Charity Auction "Für Robin" | BBAG Sales.

Mitgliederversammlung am 16. Mai in Haßloch mit Fortbildung

Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer wird am Samstag, 16. Mai, in Haßloch stattfinden. Der pfälzische Rennverein Haßloch veranstaltet an diesem Tag nicht nur seinen einzigen Renntag des Jahres, sondern feiert auch sein 140-jähriges Vereinsjubiläum.

 

Die Mitgliederversammlung startet auf der Rennbahn in Haßloch um 10.30 Uhr. Hier die Tagesordnung.

 

Ab 11.15 Uhr folgen zwei  Fortbildungsthemen.  Zuerst wird Armin Weidler, Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, wichtige Informationen zum Thema „Pferdetransport“ mit besonderem Blick auf Besitzertrainer erläutern. Ab 11.30 Uhr folgt dann ein gut einstündiger Fachvortrag zum Thema "Fütterung unter besonderer Berücksichtigung des Pferdemagens und der Muskulatur“. Referentin ist Lisa Suzuki-Ott, Tierwissenschaftlerin Master of Science, Fachberatung & Seminare bei St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH. Die Teilnahme an dieser anerkannten Fortbildungsveranstaltung für alle lizenzierten Aktiven bei Deutscher Galopp ist kostenlos. Über die Akademie Deutscher Galopp ist eine Anmeldung unter https://eveeno.com/325831445 erwünscht. Kurzentschlossene sind am 16. Mai aber auch noch herzlich willkommen.

Renntag in Mannheim am 2. Mai muss abgesagt werden

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Der für Samstag, 2. Mai, vorgesehene Renntag in Mannheim muss kurzfristig abgesagt werden. Darauf hat der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V. hingewiesen. Grund für diese Entscheidung ist der unerwartete vollständige Rückzug eines Sponsors, für den dieser Renntag konzipiert worden war. Nach Angaben des Vereins wurde das Engagement am 14. April aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abgesagt. Trotz intensiver Bemühungen ist es in der verbleibenden kurzen Zeit nicht möglich, diesen Ausfall in einer Weise zu kompensieren, die eine verlässliche Durchführung des Renntages ermöglicht hätte.

 

„Diese Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, weil bereits viel Arbeit, Engagement und Herzblut in diesen Renntag investiert worden sind. Gleichzeitig müssen wir als Verein verantwortungsvoll handeln und sicherstellen, dass unsere weiteren Veranstaltungen auf einer soliden Basis stattfinden können“, sagt Marco Klein, Präsident des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim e.V.. Das ursprünglich für den 2. Mai vorgesehene Premiumhandicap wird auf den 19. Juni verlegt. Dieser Renntag ist nach Angaben des Vereins vollständig durch Einzelsponsoren abgesichert, sodass aus heutiger Sicht eine verlässliche Durchführung gewährleistet werden kann.

 

„Die Absage eines Renntages ist immer bedauerlich, gerade wenn bereits viel Arbeit und Engagement in die Vorbereitung geflossen sind. Gleichzeitig ist es richtig und verantwortungsvoll, in einer solchen Situation frühzeitig Klarheit zu schaffen und die weiteren Veranstaltungen auf eine verlässliche Grundlage zu stellen“, erklärt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V.. Deutscher Galopp hat Verständnis für die Entscheidung des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim, mit der für Aktive, Besitzer, Trainer und Besucher nun Klarheit geschaffen wird. Zugleich bleibt mit der Verlegung des Premiumhandicaps auf den 19. Juni ein sportlich attraktiver Programmpunkt im Mannheimer Rennkalender erhalten.

 

Der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim bittet alle Beteiligten um Verständnis für diese kurzfristige Entscheidung und bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Derbysieger Hochkönig und viele andere Star-Galopper genannt

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 28. April 2026

 

Der Saisonhöhepunkt 2026 auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim wirft bereits seine Schatten voraus: Der 156. Große Preis von Baden am Finalsonntag der Großen Woche vom 29. August bis 6. September dürfte erneut eine Anlaufstation vierbeiniger Star-Galopper aus dem In- und Ausland werden. Die 1858 ins Leben gerufene Prüfung der höchsten Kategorie (Gruppe I) über die Distanz von 2.400 Metern gilt als ein wichtiges Vorbereitungsrennen für den Prix de l‘ Arc de Triomphe am ersten Oktober-Sonntag in ParisLongchamp. Zuletzt schaffte Torquator Tasso Jahr 2021 das begehrte Doppel, das zuvor u.a. der Wunderstute Danedream im Jahr 2011 gelungen war. 300.000 Euro beträgt das Preisgeld im 156. Großen Preis von Baden am 6. September 2026. Allein 165.000 Euro erhält der Besitzer des Siegers. 

 

Beim Nennungsschluss am Dienstag,28. April, wurden 64 Pferde genannt. Das Rennen ist damit geschlossen. Gesucht wird der Nachfolger des in deutschem Mitbesitz stehenden, aber in Frankreich trainierten Weltklasse-Galoppers Goliath, der 2025 im WETTSTAR.de 155. Großen Preis von Baden auftrumpfte und sich ebenfalls wieder im Aufgebot befindet. Natürlich ist aus Deutschland alles mit dabei, was in der Grand Prix-Szene Rang und Namen hat. Wie der gerade zum Galopper des Jahres 2025 gekürte Derbysieger Hochkönig, der 2025 für den ersten Erfolg im Blauen Band einer Frau im Sattel (Nina Baltromei) sorgte. Der im Renate und Albrecht Woeste – Zukunfts-Rennen und im WETTSTAR.de - Preis des Winterfavoriten imponierende Gostam, der ehemalige Derby-Zweite und Derby Italiano-Gewinner Borna, Ex-Winterfavorit Lifetimes, der vielfache Gruppesieger Lordano (zuletzt im Grand Prix Aufgalopp erfolgreich) und der dortige Zweite Enzian – das sind nur einige der heimischen Cracks. Allein sieben Kandidaten tragen die Farben von Darius Racing, dem Rennstall von Stefan Oschmann.

 

Enormes Gäste-Engagement im Grand Prix


Sehr stark ist auch das ausländische Aufgebot. Ein absoluter Crack ist Marco Bottis Giavellotto, der unter anderem als Vierter aus dem Prix de l’Arc de Triomphe und Sieger der Hong Kong Vase 2024 auf der internationalen Bühne bestens bekannt ist. Sir Mark Prescott könnte die Top-Stute Tiffany aufbieten. Sie entschied hier 2024 den T. von Zastrow Stutenpreis für sich und war 2025 u.a. Zweite im Preis von Europa und im Großen Preis von Bayern. Mit fünf Kandidaten ist der französische Star-Coach Francis-Henri Graffard vertreten, darunter, wie schon erwähnt, auch Vorjahressieger Goliath. Der englische Spitzentrainer Andrew Balding hat vier Pferde genannt. Der Zweitplatzierte von 2024 und 2025, Dubai Honour aus dem Stall von William Haggas könnte erneut antreten und eventuell im dritten Anlauf endlich den Sieg erringen. Drei Engagements tätigte Charlie Appleby für den Stall Godolphin von Scheich Mohammed, darunter mit Rebel’s Romance ein Globetrotter und doppelter Breeders‘ Cup-Gewinner mit einer Gewinnsumme von über 12 Mio. Euro! Auch der große Stall von Joseph O’Brian ist mit 7 Nennungen vertreten, darunter der in Deutschland bestens bekannte Al Riffa.

 

Stephan Buchner, Geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „Von der Qualität der Pferde lässt das Nennungsergebnis wenig Wünsche offen. Auch zahlenmäßig haben wir fast das Vorjahresergebnis erreicht und sind sehr zufrieden. Wir freuen uns deshalb schon sehr jetzt auf unser Saisonhighlight am 6. September.“

 

Der Auftakt des Rennjahres in Iffezheim erfolgt mit dem Frühjahrs Meeting vom 4. bis 7. Juni. Zehn Renntage sind auch 2026 in Iffezheim geplant. Tickets für alle Bereiche sind über die Website www.badengalopp.de erhältlich.

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.