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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Ohne Treffer zum Auftakt des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden

Zum Start des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden am Donnerstag, 4. Juni, wurden neuen Rennen ausgetragen. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer gab es keinen vollen Erfolg.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 6. Juni, in Baden-Baden statt. Weiter geht es am Sonntag, 7. Juni, in Baden-Baden, am Freitag, 12. Juni, in Hannover, am Samstag, 13. Juni, in Dresden, am Sonntag, 14. Juni, in Köln, am Freitag, 19. Juni, in Mannheim (mit Trostpflaster-Aktion), am Samstag, 20. Juni, in Düsseldorf und in Magdeburg, am Sonntag, 21. Juni, in Dortmund, am Montag, 22. Juni, in München, am Samstag, 27. Juni, in Krefeld und in Zweibrücken, am Sonntag, 28. Juni, in Hamburg, am Donnerstag, 2. Juli, in Hamburg, am Samstag, 4. Juli, in Hamburg, am Sonntag, 5. Juli, in Hamburg, am Freitag, 10. Juli, in Saarbrücken, am Samstag, 11. Juli, in Köln, am Sonntag, 12. Juli, in Mülheim, am Samstag, 18. Juli, in Bad Harzburg, am Sonntag, 19. Juli, in Bad Harzburg und in Hoppegarten, am Donnerstag, 23. Juli, in Bad Harzburg, am Samstag, 25. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach sowie am Sonntag, 26. Juli, in Bad Harzburg und in München.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

Französischer Triumph in der 48. Kronimus Badener Meile

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 4. Juni 2026

 

Es war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten, dass nach dem ersten Grupperennen des Frühjahrs Meetings 2026 am Donnerstag, 4. Juni, auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim vor 12.800 Zuschauern die Marseillaise (französische Nationalhymne) gespielt werden würde. Doch mit Sir Tommy Cen (4:1) lehrte ein Gast aus dem Nachbarland den heimischen Top-Meilern in der 48. Kronimus Badener Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) das Fürchten. Jockey Aurelien Lemaitre teilte dem vierjährigen Schimmel in den Farben des spanischen Stalles Yeguada Centurion SLU, der unter anderem Eigner der Top-Pferdes Big Rock und Blue Rose Cen war, Start-Ziel alles bestens ein.

 

Nie geriet der Triumph von Sir Tommy Cen, der zuvor noch nie in einem Black Type-Rennen platziert gewesen war und der von dem ebenfalls aus Spanien stammenden und in Pau ansässigen Trainer Patrik Olave-Valdivielso enorm gesteigert wurde, in Bedrängnis. Der Lohn nach dem fünften Karrieretreffer beim zwölften Start: 32.000 Euro Preisgeld. Überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung enteilte Sir Tommy Cen. Diese führte die toll nachsetzende Stute Aster knapp vor dem gut dabeibleibenden Sommersby an. Nur noch auf Rang vier kam der Favorit Next Mine, der diesmal von letzter Stelle nie gefährlich wirkte, aber auch nicht sehr glücklich agierte. Sogar noch hinter der nachlassenden Ayada als Letzter trudelte der Mitfavorit New Emerald ein, der nach Startverlust bald nachgerückt war, aber früh ausgespielt hatte.

 

STIMMEN: Aurelien Lemaitre (Jockey von Sir Tommy Cen): „Wir konnten vorne ein gutes Tempo vorlegen. Mein Pferd hat bestens beschleunigt und hatte den Sieg früh sicher.“ Patrik Olave-Valdivielso (Trainer von Sir Tommy Cen): „Der Besitzer liebt es, wenn seine Pferde die Rennen offensiv angehen. Ich bereite für ihn 20 Pferde in Pau vor, 40 Pferde haben wir insgesamt im Stall. Sir Tommy Cen war mein erster Starter in Deutschland. Unser Plan ist voll aufgegangen. Vielleicht kommen wir im September zu einem Gruppe II-Rennen wieder. Zuvor könnte er im Sommer in Deauville antreten.“

 

Henk Grewe (Trainer von Aster): „Die Stute ist toll gelaufen. Zu Hause gibt sie sich ziemlich unscheinbar, aber im Rennen zeigt sie alles. Nun könnte sie in die Hamburger Stutenmeile gehen.“ Andreas Wöhler (Trainer von Sommersby): „Das war eine gute Leistung, auch wenn man das natürlich in Relation setzen muss, da die gemeinten Pferde diesmal nicht vorne waren.“ Waldemar Hickst (Trainer von Next Mine): „Der Sieger bekam vorne alles gut eingeteilt. Von hinten war es schwierig. Der Boden hätte für uns noch weicher sein können.“

Cabot Cliffs gegen Naruto im Hürden-Duell am 7. Juni in Meran

Quelle: GaloppOnline vom 3. Juni 2026

 

Zu einem interessanten Duell kommt es am Sonntag, 7. Juni, in Meran. Denn in der 18. Gran Corsa di Siepi d’Itialia, einem mit 60.000 Euro dotierten Gruppe II-Hürdenrennen über 4000 Meter, treffen Christian von der Reckes Crack Cabot Cliffs aus dem Besitz von Stephan Ahrens u. a., und der von Pavel Vovcenko für den Stall Emoji vorbereitete Naruto, und damit die beiden besten deutschen Hindernispferde, aufeinander.

 

Cabot Cliffs, der wie immer von Hakim Tabet geritten wird, geht dabei als Titelverteidiger ins Rennen. Vor einem Jahr siegte der Gleneagles-Sohn in dieser Prüfung mit einem Vorsprung von dreieinviertel Längen. Für Naruto hingegen ist es der erste Start in Italien. Der Counterattack-Sohn gewann bekanntlich im vergangenen Jahr bereits ein Listenrennen in Clairefontaine und war in der laufenden Saison schon Vierter auf Gruppe III-Niveau in Auteuil. Als Reiter für Naruto verpflichtete man die tschechische Reiterin Lenka Neprasova. Die 22-jährige hat in dieser Saison bei 21 Ritten in Italien sieben Rennen gewinnen können und liegt damit auf dem fünften Platz der Statistik.

F*ck Cancer Rennen zur Unterstützung der Krebsforschung

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 3. Juni 2026

 

Am Samstag, 6. Juni, steht ein besonderes Charity-Rennen im Mittelpunkt der acht Rennen auf der Galopprennbahn in Baden-Baden|Iffezheim. Der mit 20.000 Euro dotierte Ausgleich I über 2.000 Meter wird unter dem Titel „F*ck Cancer Rennen“ gelaufen. Baden Galopp macht damit auf eine Initiative von Dana Diekmeier zur Unterstützung der Krebsforschung aufmerksam. Über die Hintergründe wird Dana Diekmeier persönlich berichten. Auslöser der Aktion ist die schwere Erkrankung ihrer Tochter Delani, die trotz aller Herausforderungen mit beeindruckender Stärke und ihrer großen Leidenschaft für Pferde ihren Weg geht. In der letzten Zeit hat sie zwischen den Behandlungen mehrfach erfolgreich an Springturnieren teilgenommen.

 

Baden Galopp spendet 10 % des Bahnumsatzes dieses Rennens an die Aktion „Gemeinsam gegen den Krebs“. Mit jeder Wette wird somit die Initiative unmittelbar unterstützt. Darüber hinaus freuen sich Baden Galopp und Dana Diekmeier über jede weitere Spende zur Förderung der Krebsforschung.

„The Golden Horse Amazons Series“ startet am 7. Juni

Quelle: GaloppOnline vom 3. Juni 2026

 

Mit der „The Golden Horse Amazons Series“ wird in Iffezheim ab diesem Jahr eine neue Rennserie für weibliche Profi- und Amateurrennreiterinnen ins Leben gerufen. Die über alle drei Meetings der Saison ausgetragene Serie wird von Carl-Philip Graf zu Solms-Wildenfels und Vincent Steigenberger unterstützt. Beide möchten mit ihrem Engagement gezielt die Rolle der Frauen im Galopprennsport stärken und gleichzeitig dem Rennsport in Iffezheim etwas zurückgeben.

 

Der erste Lauf der Serie wird bereits am Sonntag, 7. Juni, in Iffezheim entschieden. Auftakt ist das fünfte Rennen der Karte, das als „Albert Steigenberger Gedächtnisrennen“ gelaufen wird. Insgesamt umfasst die Wertung drei Amazonenrennen, die während des Frühjahrs-Meetings, der Großen Woche und des Sales & Racing Festivals ausgetragen werden. Die Reiterinnen sammeln dabei Punkte für die Gesamtwertung. Für einen Sieg gibt es zehn Punkte, die weiteren Plätze werden mit acht, sechs, vier beziehungsweise zwei Punkten belohnt. Ab Rang sechs wird jeweils noch ein Punkt vergeben.

 

Als Ehrenpreis für die Siegerin der Gesamtwertung wartet eine besondere Auszeichnung. Vergeben wird eine 1-Unzen-Goldmünze der Lunar Serie III der Perth Mint aus 999,9er Feingold. Die Münze trägt das Motiv des Jahres des Pferdes 2026 und besitzt aktuell einen Wert von rund 4.200 Euro. Die Siegerin jedes einzelnen Wertungslaufs erhält zudem eine Silbermünze mit demselben Motiv.

Nina Baltromei in der Morgenarbeit schwer gestürzt

Quelle: GaloppOnline vom 2. Juni 2026

 

Etwas mehr als 24 Stunden sind vergangen, seitdem Nina Baltromei bei der Morgenarbeit in Mülheim zu Fall kam. Entgegen der ersten Befürchtungen werden die Nachrichten rund um die Reiterin mittlerweile immer positiver, was natürlich eine erfreuliche Entwicklung ist.

 

Eine Frage, die sich allerdings stellte, betraf den Ritt auf Hochkönig. Der Polish Vulcano-Sohn soll am Sonntag im Großen Preis von Tattersalls, dem früheren Großen Preis der Badischen Wirtschaft, seinen zweiten Saisonstart absolvieren. Baltromei saß bei sechs der bisherigen sieben Starts des Hengstes im Sattel, wird nun aber natürlich ausfallen. Inzwischen wurde Ersatz gefunden. Trainerin Yasmin Almenräder bestätigte gegenüber der Sport-Welt, dass Jack Mitchell am Sonntag nach Baden-Baden kommen wird, um Hochkönig sowie War Bride in der Silbernen Peitsche zu reiten.


Mitchell ist in Deutschland ein gern gesehener Gast und konnte hier bereits zahlreiche Erfolge feiern. Erst am vergangenen Sonntag gewann er in Düsseldorf die German 1000 Guineas mit der von Charlie Johnston trainierten Timeforshowcasing. Für das Hauptereignis des Sonntags stehen damit weiterhin neun Pferde im Aufgebot. Mitchell ist aktuell zwar noch nicht offiziell als Reiter von Hochkönig eingetragen, doch sobald dies erfolgt ist, werden alle neun Starter ihren Jockey haben. Somit deutet alles auf ein neunköpfiges Feld in der Gruppe II-Prüfung hin.

20 Prozent Einzahlungsbonus zum Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 1. Juni 2026

 

Auftakt zum ersten mehrtägige Galopp-Event 2026 in Deutschland - das Frühjahrs-Meeting auf der Rennbahn Baden-Baden-Iffezheim von Donnerstag, 4. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, wird an drei Renntagen die Fans begeistern. Vor allem der Große Preis von Tattersalls (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) am Finaltag lockt die vierbeinigen Paradegalopper an. WETTSTAR, bietet zu diesem Anlass zahlreiche Attraktionen und Aktionen für seine Kunden. Vom 4. Juni (Donnerstag) bis einschließlich 8. Juni (Montag) gibt es auf unseren Websites für alle Kunden einen Einzahlungsbonus von 20 Prozent. Wer in dieser Zeit eine Einzahlung auf sein Wettkonto tätigt und anschließend den Code BADEN26 eingibt, kommt in den Genuss dieses Sonderbonus (maximaler Bonus pro Kunde: 100 Euro).


 
WETTSTAR-Wettschule Iffezheim: An allen Renntagen des Frühjahrs-Meetings ist die WETTSTAR-Wettschule DIE Anlaufstelle für alle Neulinge am Führring auf der Rennbahn in Baden-Baden-Iffezheim. Hier bekommen Neueinsteiger interessante Informationen rund um das Thema Pferdewetten. Auch unsere Promotoren sind vor Ort. Beim Glücksrad winken tolle Gewinne. Unsere niedlichen Maskottchen Pferdolin und Pferderike erfreuen nicht nur die kleinen Besucher auf der Bahn, sondern werden auch beim Maskottchenrennen für WETTSTAR starten. In unserer WETTSTAR-Wettannahmestelle auf der Rennbahn erwartet Sie der gewohnte Top-Service! Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen hier: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.