Zum Start des Wochenendes in Köln ohne Sieg
Auch in Köln ist jetzt die Galoppsaison 2026 vorüber. Am Samstag, 31. Oktober, fand dort der letzte Renntag mit neun Prüfungen statt. Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer blieben dabei ohne Treffer.
Der nächste Renntag in Deutschland findet am Sonntag, 1. November, in Halle statt. Weiter geht es am Samstag, 7. November, in München, am Samstag, 14. November, in Krefeld, am Mittwoch, 18. November, in Dresden, am Sonntag, 29. November, in Dortmund (Sandbahn), am Sonntag, 6. Dezember, in Dresden, am Sonntag, 13. Dezember, in Dortmund (Sandbahn), am Sonntag, 20. Dezember, in Dortmund (Sandbahn) und am Samstag, 26. Dezember, in Mülheim.
Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 hier. Alle Treffer in den Jahren 2025, 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.
Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.
Norwegischer Hengst Zakopane gewinnt am Grünen Tisch
Quelle: Pressemitteilung des Kölner Renn-Vereins vom 31. Oktober 2026
Der Kölner Trainer Henk Grewe, Eckhard Sauren bei den Besitzern und Jockey Thore Hammer-Hansen sind die Champions der Kölner Turfsaison 2026. Mit noch einmal neun Galopprennen und 6.000 Besuchern endete am Samstag, 31. Oktober, das Galoppjahr in Weidenpesch. Bei trockenem, kühlem Wetter und einem schweren Geläuf war es der Tag der Bodenspezialisten beim großen Saisonfinale auf der Kölner Familienrennbahn. Das Hauptereignis um das Silberne Pferd (Gruppe 3, 55.000 Euro, 3.000 m) gewann am Grünen Tisch der norwegische Gast Zakopane unter Jockey Oliver Wilson vor dem Vorjahressieger Lordano (Sibylle Vogt) und Helvetios (Benjamin Marie). Jan-Erik Neuroth trainiert den Sieger im norwegischen Haslum. Besitzer ist der Stall Perlen. Eigentlich war Lordano mit einem Nasenvorteil als Erster durchs Ziel galoppiert. Weil der Schützling von Trainer Marcel Weiß etwa 100 Meter vor dem Zielpfosten nicht gerade geblieben war und Zakopane behinderte, der nur knapp hinter Lordano endete, eröffnete die Rennleitung ein Protestverfahren gegen den Sieger. Dadurch kam der norwegische Gast unblutig zum Gruppe-3-Treffer und sein Trainer zu seinem ersten Sieg überhaupt in Deutschland.
Im Rahmenprogramm bot auch der Wallach Age of Aquarius unter dem erst 16-jährigen Nachwuchsreiter Marian Betl im Dreijährigen-Rennen eine sehenswerte Vorstellung. Der Münchner gewann erstmals in seiner noch jungen Karriere in der Domstadt.
Das einleitende Rennen für die Zweijährigen endete mit einem sehenswerten Erfolg des Kölner Asterblüte-Stalles. Der in Weidenpesch von Peter Schiergen trainierte Hengst Guantanamo gewann in den Rennfarben des Gestüts Schlenderhan in hochüberlegener Manier die 1.850-Meter-Prüfung. Im Sattel des 2:1-Favoriten saß Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev. Eine halbe Stunde später setzte der Kasache noch einen drauf. Mit dem aus einer langen Pause kommenden Wallach Principe aus dem Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof gelang Murzabayev ein weiterer Treffer für das Schiergen-Quartier. Vinzenz Schiergen vertrat seinen Vater Peter bei der Siegerehrung. Darüber hinaus landete die von Henk Grewe trainierte Stute Koffi Amorcita unter Thore Hammer-Hansen ihren dritten Erfolg in Serie.
Den finalen Lauf zum VERO-Amateur-Pokal gewann der Elsässer Kevin Braye (13. Jahrestreffer) mit Masiba für Trainer Christian von der Recke aus Weilerswist. Die Gesamtwertung des beliebten Amateur-Wettbewerbs ging auch an den Elsässer. Weitere Sieger des Tages, die sich vom Kölner Publikum feiern ließen, waren Quantez (Michael Cadeddu) für Trainer Dr. Andreas Bolte aus Lengerich sowie der Düsseldorfer Distor (Andrea Ricupa) aus dem Grafenberg-Quartier von Trainer Sascha Smrczek.
Geschäftsführer Philipp Hein verabschiedet
Nach dem zweiten Rennen des Tages mit dem bezeichnenden Titel „Maach et joot, Philipp“ wurde Philipp Hein nach elf Jahren Geschäftsführertätigkeit beim Kölner Renn-Verein feierlich verabschiedet. „Ich hatte hier elf wundervolle Jahre, habe heute zum letzten Mal die besondere Atmosphäre des Weidenpescher Parks aufgesaugt.“
Ausblick: Die neue Galoppsaison in Köln-Weidenpesch startet traditionell am Ostermontag, 29. März 2027, mit dem sportlichen Höhepunkt Grand Prix-Aufgalopp.
Nächster Oktober-Treffer für Victoria C. Wilde
Am Freitag, 30. Oktober, erstrahlte der sowieso schon goldene Oktober für Besitzertrainer Victoria C. Wilde noch heller. Im französischen Deauville landete sie mit der 4-jährigen Anticipation Zero ihren fünften Treffer in diesem Monat und schraubte ihre Jahresbilanz auf sieben Erfolge. Gleichzeitig war es der vierte Treffer 2026 in Frankreich.
Anticipation Zero setzte sich in Deauville auf PSF-Sand in einem Altersgewichtsrennen über 1.500 Meter unter Benjamin Marie nach einem starken Finish noch leicht durch. Die Siegquote betrug 16,80:1.
Besitzertrainer unterstützen ein Rennen am 1. November in Halle
Im Rahmen seines jährlichen Zuschussprogramms ist der Verein Deutscher Besitzertrainer am Sonntag, 1. November, in Halle engagiert. In der siebten Tagesprüfung mit Start um 14.05 Uhr leistet der Verein eine finanzielle Unterstützung. In diesem Ausgleich IV über 2.400 Meter um den Preis des Wohn-Centrum Lührmann werden zwölf Pferde in die Startmaschine einrücken.
Mit Anna Schleusner-Fruhrieps Orkan von Marlow (Reiter Jozef Bojko), Janina Boysens Arzys (Patrick Gibson), Daniel Paulicks Oudriesch (Mirko Sanna) und Vivien Müllers Hello Ella (Andrea Ricupa) sind auch vier Schützlinge von in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer dabei. Das Zuschussprogramm des Vereins Deutscher Besitzertrainer endet nach vielen Jahren mit diesem Rennen.
Toptrainer beim Auktionsrennen Halle aktiv
Quelle: Pressemitteilung der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 30. Oktober 2026
Henk Grewe, Marcel Weiß und Andreas Wöhler: Drei der in der aktuellen Rangliste unter den "Top 5" geführten Trainer sind am Sonntag, 1. November, in Halle beim Auktionsrennen vertreten. Im Großen Preis der Saalesparkasse geht es über 2.200 m und 37.000 Euro. Und keiner der Starter wird leer ausgehen, denn es sind sieben Dreijährige genannt und für Platz 7 gibt es immerhin noch 1.000 Euro.
Nach GAG liegt der von Wöhler vorbereitete Isfahan-Sohn Noyan vorne. Er war in diesem Jahr bereits zwei Mal Dritter in BBAG Auktionsrennen - in Hamburg und Hannover. Zuletzt in Mülheim wurde er allerdings nur Neunter. Der Grewe-Schützling Abacus (Teofilo) blieb als Dritter im Preis der BBAG Jährlingsauktion in Baden-Baden deutlich vor Noyan. Abacus lief sogar im Deutschen Derby und dürfte die Favoritenrolle übernehmen.
Erst spät in die Saison gestartet ist die von Weiß trainierte Stute Let's Dream. Die Isfahan-Tochter belegte bei ihrem dritten Lebensstart Anfang Oktober in Frankreich Rang 6 über die Extremdistanz von 2.900 m. Mit zwei Kandidaten ist Roland Dzubasz in Halle vertreten - mit den Amaron Nachkommen Vukovino und Edlington. Vukovino hat das Auktionsrennen in Magdeburg gewonnen, Edlington war in Baden-Baden starker Zweiter vor Abacus. In Rumänien wird Trust my luck (The Grey Gatsby) von Venelin Atanasov trainiert. Sie gewann zuletzt in Ploiesti im Süden des Landes, diese Form ist jedoch schwer einzuschätzen. Das Siebenerfeld komplett macht Turf Runner (Isfahan) aus dem Stall von Stefan Richter, der in den Auktionsrennen nie zu unterschätzen ist.
Rennclub Halle stärkt Besitzer- und Züchterservice am Renntag
Quelle: GaloppOnline vom 28. Oktober 2026
Der Rennclub Halle (Saale) e.V. konkretisiert die im Umfeld der aktuellen Förderinitiative für Besitzer und Züchter vorgestellten Maßnahmen und setzt damit ein weiteres Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Aktiven des Galopprennsports. Das ist die Kernaussage einer entsprechenden Information zum bevorstehenden Sonntag-Renntag. Es gibt Zugang zur Tribünen-Gastronomie mit Buffet & Getränken zum Vorteilspreis.
„Am 1.November 2026 erhalten alle Inhaber einer Besitzerkarte sowie Mitglieder der MBV (Mitteldeutsche Besitzervereinigung) Zugang zur Gastronomie in der 1. Etage der Haupttribüne. Vor Ort wird ein reichhaltiges kalt-warmes Büffet angeboten; zudem werden Getränke zum halben Preis ausgegeben. Für eine verlässliche Planung bittet der Rennclub um vorherige Anmeldung bis kommenden Freitag, 20 Uhr, per E-Mail an: info@rennbahn-halle.de.
Mit dem erweiterten Angebot möchte der Rennclub Halle den Renntag nicht nur sportlich, sondern auch als Treffpunkt für persönliche Begegnungen, Austausch und Gemeinschaft weiter aufwerten – im Sinne einer nachhaltigen Willkommenskultur für Besitzer und Züchter.“
Jetzt nominieren für den Stable Staff Award 2026
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2026
Für die bekannte Auszeichnung können engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Rennställen und Vollblutgestüten vorgeschlagen werden. In diesem Jahr mit einer Änderung: Ab sofort werden die Nominierungen in die Kategorien „Rising Star“ und „All Star“ eingeteilt. Die Nominierungsphase für den Stable Staff Award 2026 läuft bis zum 29. November.
Mit Leidenschaft, Fachwissen und großem Engagement kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rennställen und Vollblutgestüten um die Pferde und schaffen damit die Grundlage für unseren Sport. Dabei umfasst die Arbeit in den Trainingsquartieren und den Gestüten zahlreiche Aufgabengebiete, sodass sich die unterschiedlichsten Charaktere finden lassen. Alle aber mit demselben Ziel: Das Bestmögliche für unsere Vollblüter zu leisten. Aus diesem Grund sollen mit dem Stable Staff Award diese stillen Heldinnen und Helden nun zum sechsten Mal ausgezeichnet werden. Jetzt ist die Gelegenheit, besondere Menschen und ihre Leistungen ins Rampenlicht zu rücken.
Zwei Kategorien: „Rising Star“ und „All Star“
Statt der bisherigen Unterscheidung zwischen „Rennstall“ und „Gestüt“ stehen nun die Menschen und ihre Erfahrung im Mittelpunkt. Die Kategorie „Rising Star“ richtet sich an Nachwuchskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit bis zu neun Jahren Berufserfahrung; vom Auszubildenden bis hin zu denjenigen, die bereits erste Jahre im Beruf gemeistert haben. In der Kategorie „All Star“ werden erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewürdigt, die seit mehr als zehn Jahren im Galopprennsport und der Vollblutzucht tätig sind.
„Mit der neuen Einteilung möchten wir die Vielfalt der Menschen im Galopprennsport noch besser abbilden. Mit den Kategorien ‚Rising Star‘ und ‚All Star‘ möchten wir den Blick jetzt stärker auf die Menschen selbst richten und sowohl vielversprechende Nachwuchskräfte als auch erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigen“, erklärt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V..
Auch 2026 wird der Stable Staff Award wieder von starken Partnern getragen: Neben Hauptsponsor WETTSTAR unterstützen Baden Galopp und die Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. erneut die Auszeichnung. Die langjährige Zusammenarbeit unterstreicht die gemeinsame Wertschätzung für die Menschen, deren täglicher Einsatz den Galopprennsport möglich macht
So läuft die Auszeichnung ab
Bis zum 29. November 2026 können Nominierungen online über die Website von Deutscher Galopp (Stable Staff Award by Deutscher Galopp 2026 - Deutscher Galopp) eingereicht werden. Anschließend wählt eine Fachjury je drei Finalistinnen und Finalisten pro Kategorie aus. Danach entscheidet die Publikumswahl vom 25. Januar bis zum 14. Februar über die Gewinnerinnen und Gewinner. Die offizielle Preisverleihung findet dann im Rahmen der Championatsehrung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. im Mai 2027 in Baden-Baden statt.
Die beiden Gewinnerinnen und Gewinner erhalten jeweils einen Reisescheck von WETTSTAR im Wert von 2.500 Euro. Baden Galopp ermöglicht ihnen zudem zwei Übernachtungen in einem exklusiven Hotel während des Frühjahrs-Meetings, um an der feierlichen Championatsehrung teilzunehmen. Auch die Zweit- und Drittplatzierten dürfen sich wie in den vergangenen Jahren über jeweils 500 Euro Preisgeld freuen.
„Mit dem Stable Staff Award möchten wir die Menschen sichtbar machen, die das Fundament unseres Sports bilden. Sie zeigen Tag für Tag, was Teamgeist, Verantwortung und Leidenschaft bedeuten, und verdienen unsere größte Wertschätzung“, so Krüger.
Die Möglichkeit zur Nominierung sowie weitere Informationen zum Stable Staff Award 2026, den Teilnahmebedingungen und den Preisen gibt es auf der Website von Deutscher Galopp (Stable Staff Award by Deutscher Galopp 2026 - Deutscher Galopp).
Rennbahn in Mons vor ungewisser Zukunft
Quelle: Turf-Times vom 29. Oktober 2026
Die Region Wallonien hat ihre 75-prozentige Beteiligung an der Rennbahn Wallonie in Ghlin bei Mons für 500.000 Euro an Event Video Sport verkauft. Dieses Unternehmen, das bereits im Pferdesportbereich tätig und an den Aktivitäten der Rennbahn beteiligt ist, verpflichtet sich, die Betriebsverluste bis Ende 2029 zu decken und die Schulen sowie Ausbildungsangebote am Standort aufrechtzuerhalten. Die Regierung versichert, dass deren langfristiger Fortbestand gesichert sei. Die zuständige Ministerin Jacqueline Galant verteidigt diesen Übergang zu einem privaten Modell, dass es der Pferderennbahn ermöglichen soll, sich neu auszurichten. Die im Jahr 2000 gegründete Rennbahn erhielt bis 2024 noch einen jährlichen Zuschuss von 950.000 Euro, der ab 2025 gestrichen wurde.
Dieser Verkauf verhindert vorerst eine Liquidation, doch wie es nach 2029 weitergeht, ist noch unklar. Es gibt kein garantiertes Geschäftsmodell, und die Überlegungen, einen Teil der Einnahmen aus dem Wettbetrieb zu reinvestieren, stoßen auf rechtliche Hindernisse.
Halle: Trainer Jan Korpas bei Trainingssturz verletzt
Quelle: GaloppOnline vom 27. Oktober 2026
Bei einem Trainingssturz ist in Halle am Dienstagmorgen Trainer Jan Korpas verletzt worden. Korpas wurde mit dem Krankenwagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht, ein zunächst angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz.
Ersten Informationen zufolge hat sich Korpas Rippenbrüche zugezogen, auch könnte die Lunge in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ob es weitergehende Verletzungen gibt, werden weitere Untersuchungen zeigen. Zumindest muss sich der Trainer wohl einer Operation unterziehen.
In diesem Jahr ist Jan Korpas mit 20 Siegen die Nummer 10 der Rangliste der Trainer, hat ein hocherfolgreiches Jahr.
Breeders‘ Cup-Rennen bei WETTSTAR: Live-Sendung zum Breeders‘ Cup
Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 27. Oktober 2026
Der Kampf der Kontinente zwischen Amerika, Europa und Asien wird die Galopp-Freunde auf der Welt in Atem halten, denn am Freitag, 30. Oktober, und Samstag, 31. Oktober, ist es wieder so weit, auf der Rennbahn Keeneland steht der Breeders‘ Cup mit insgesamt 14 Millionenrennen mit hochkarätigen Pferden auf dem Programm.
WETTSTAR, der bedeutendste Vermittler von Pferdewetten in Deutschland, produziert gemeinsam mit seinen Exklusiv-Partnern wedoTV und wedosports eine Live-Sendung mit allen 14 Breeders‘ Cup-Rennen in deutscher Sprache. Alle Kunden von WETTSTAR können die Sendung auf einem Sonder-Stream sehen. Alexander Franke und Christoph Barluschke führen durch die beiden Abende. Zu sehen ist die Sondersendung neben den genannten Streamingpartnern auf dem Stream Galopp Deutschland bei WETTSTAR.
Der Breeders‘ Cup wird seit 1984 auf verschiedenen Rennbahnen in den USA ausgetragen. Seit dem Jahr 2006 umfasst die Top-Veranstaltung zwei Renntage. Insgesamt werden rund 25 Millionen Dollar ausgeschüttet, womit es sich um eine der lukrativsten Galopp-Veranstaltungen der Welt handelt. Hier die Sendezeiten: Freitag, 30. Oktober: Beginn 17.45 Uhr, Ende 22.55 Uhr; Samstag, 31. Oktober: Beginn 17.10 Uhr, Ende 23.40 Uhr.
In die Übertragung integriert wird ein Gewinnspiel mit folgenden Preisen: Wettgutscheine in Höhe von 5 € pro Rennen unter allen, die eine Wette in Höhe von mind. 5 Euro getätigt haben; Breeders‘ Cup-Fanartikel: Caps und Poster. Weitere WETTSTAR-Aktion (Online) zum Breeders‘ Cup: Siegwette – Zweiter – Geld zurück! Wenn ein auf Sieg gewettetes Pferd in einem beliebigen Breeders‘ Cup-Rennen am Freitag, 30. Oktober, und Samstag, 31. Oktober, in Keeneland (auch Keeneland PMU) Platz zwei belegt, werden bis zu 20 Euro auf alle Rennen, insgesamt 40 Euro an beiden Tagen, als Cashback zurückgezahlt. Außerdem winken auch im WETTSTAR Bonusshop sowie bei unseren Verlosungen originale Breeders‘ Cup Fan-Artikel, darunter Tassen, Shirts, Pins, Caps und Gläser. Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen auf WETTSTAR.de.
Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026
Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.
Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.
Die noch stattfindenen Termine:
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier
Frankreich: Auf 26 Bahnen keine Galopprennen mehr
Quelle: GaloppOnline vom 20. Oktober 2026
Jetzt ist es beschlossen: Der Verwaltungsrat von France Galop hat am Montag, 19. Oktober, unter Vorsitz von Guillaume de Saint-Seine die Neuordnung des französischen Galopprennsports in den Regionen verabschiedet. Für 26 Rennbahnen bedeutet dies das Ende der Galopprennen. Die betroffenen Bahnen, auf denen bislang sowohl Trab- als auch Galopprennen ausgetragen wurden, bleiben dem Trabrennsport erhalten. Zugleich setzt France Galop verstärkt auf Spezialisierung. Aix-les-Bains, La Teste, Toulouse, Cholet, Saint-Malo und Châteaubriant werden künftig ausschließlich Flachrennen veranstalten. Strasbourg und Vittel sollen schrittweise folgen. Auf Hindernisrennen konzentrieren sich dagegen Jarnac, Le Lion-d’Angers, Nancy, Nantes und Orléans.
Von der vollständigen Einstellung des Galopprennsports betroffen sind unter anderem Hyères, Les Sables-d’Olonne, Meslay-du-Maine, Carcassonne, Cavaillon und Divonne-les-Bains. Insgesamt umfasst die Streichliste 26 Standorte. Der Entscheidung waren wochenlange, offenbar nicht immer einfache Verhandlungen vorausgegangen. Der ursprüngliche Reformvorschlag vom September wurde nach Gesprächen mit regionalen Rennverbänden, der Trabrennorganisation SETF und politischen Vertretern mehrfach überarbeitet. France-Galop-Präsident Guillaume de Saint-Seine spricht von einem ausgewogenen Kompromiss, der die Zukunft des regionalen Rennsports langfristig sichern soll.
Hinter der Reform stehen vor allem wirtschaftliche Überlegungen. Rennveranstaltungen sollen dort konzentriert werden, wo Infrastruktur, Einzugsgebiet und verfügbares Pferdepotenzial zusammenpassen. Damit sollen Kosten gesenkt und die verbleibenden Standorte gestärkt werden. Wie viele Renntage tatsächlich wegfallen, welche Veranstaltungen verlegt werden und welche Auswirkungen die Neuordnung auf die Preisgelder hat, lässt France Galop bislang offen. Viel Zeit für die praktische Umsetzung bleibt nicht: Der Rennkalender 2027 muss bereits vor dem 1. November vom französischen Landwirtschaftsministerium genehmigt werden.
Frankreich: Neue Peitschenregel in Amateurrennen
Quelle: GaloppOnline vom 20. Oktober 2026
Eine neue Peitschenregelung in Amateurrennen hat der französische Dachverband „France Galop“ angekündigt. Diese tritt ab dem 15. November, zunächst im Rahmen einer Testphase bis zum 28. Februar 2027 in Kraft. Hierzu hat „France Galop“ auf seiner Homepage eine Mitteilung veröffentlicht, die übersetzt wie folgt lautet:
„Nach gemeinsamen Überlegungen des Rechtsausschusses und des Clubs der Gentlemen-Rider und Reiterinnen ändern sich die Regeln für den Einsatz der Reitpeitsche bei Rennen, die ausschließlich Amateuren vorbehalten sind. Ab dem 15. November 2026 und für einen Versuchszeitraum bis zum 28. Februar 2027 sind Reitimpulse mit der Reitgerte hinter dem Sattelgurt und/oder auf die Hinterhand des Pferdes strengstens verboten. Zulässig sind ausschließlich Impulse auf den Hals oder die Schulter des Pferdes, die auf maximal vier begrenzt sind, sofern der Gentleman-Rider oder die Reiterin die Zügel in beiden Händen hält. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird in Absprache mit den Berufsverbänden eine Bilanz über die Ergebnisse dieser Änderung gezogen und über die Fortführung dieser Maßnahme entschieden.
Bis zum Datum des Inkrafttretens wird eine Aufklärungs- und Übergangsphase eingehalten. Die Gentleman-Rider und Reiterinnen werden systematisch darauf hingewiesen, wenn die Reitgerte hinter dem Sattelgurt und/oder an der Hinterhand des Pferdes eingesetzt wird (der aktuelle Leitfaden für Sanktionsempfehlungen bleibt bis zum 15. November 2026 in Kraft). Diese neue Maßnahme ist Teil eines gemeinsamen Vorgehens, um die rein sportliche Dimension des Amateur-Rennreitsports in den Vordergrund zu rücken.“
Gestüt Görlsdorf sucht Nachfolger
Quelle: Pressemitteilung des Gestüts Görlsdorf vom 19. Oktober 2026
Auf dem traditionsreichen Vollblut Gestüt Görlsdorf geht im nächsten Jahr eine Ära zu Ende. Die jetzigen Hausherren, Heike Bischoff und Niko Lafrentz, werden sich aus der Vollblutzucht in der Uckermark zurückziehen. Sie sagen: „Wir kommen in das Alter, in dem man den Staffelstab übergeben sollte. Leider gibt es in unserer Familie keine „Next Generation“, die das Gestüt in dieser Form weiterführen möchte. Deshalb suchen wir jetzt einen Nachfolger, der bis Mitte nächsten Jahres den Betrieb und das Land übernehmen will.“
Und weiter: „Um den dann neuen Görlsdorfern den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten, werden wir unseren gesamten Bestand an Zuchtstuten und Fohlen auf der Arqana Dezember Auktion im französischen Deauville als so genanntes ,Complete Dispersal‘ anbieten.“ Der Görlsdorfer Derbysieger und Champion-Deckhengst Sea The Moon ist hiervon nicht betroffen: Heike Bischoff und Niko Lafrentz: „Es bleibt alles beim Alten. Sea The Moon wird auch in 2027 unter unserer Beteiligung in seinem Heimatgestüt, dem Lanwades Stud von Kirsten Rausing in Newmarket, decken. Wer im nächsten Jahr seine Stute zu Sea The Moon schicken will, kann sich gerne wie immer direkt an uns wenden.“
Und da ist noch eine Herzensangelegenheit der Familie Bischoff-Lafrentz, die 2010 mit ihrem Einsatz für „German Racing“ und der dadurch entstandenen lukrativen RaceBets-Beteiligung maßgeblich am Erhalt des Galopprennsports in Deutschland mitgewirkt hat: „Auch in Zukunft bleiben wir natürlich dem Deutschen Galopp treu und werden weiterhin den tollen Nachwuchsverein Junger Galopp e.V. mit seinem Rennstall just4turf unterstützen.“
Heike Bischoff und Niko Lafrentz möchten sich ganz besonders bei ihrem Team in Görlsdorf für die gemeinsame Zeit bedanken, genauso wie bei der deutschen und internationalen Vollblut Familie für 35 wundervolle und spannende Jahre, in denen viele Freundschaften entstanden sind.
Mitteldeutsche Besitzervereinigung kooperiert mit WETTSTAR
Quelle: Galopp-Online vom 13. Oktober 2026
Die Mitteldeutsche Besitzervereinigung startet ab sofort eine Kooperation mit dem Wettanbieter WETTSTAR. Im Rahmen der Mitgliedergewinnung erhält jedes Vereinsmitglied, das ein neues Mitglied wirbt, einen Wettgutschein im Wert von 150 Euro von WETTSTAR. „Die Kooperation mit WETTSTAR ist ein weiterer kleiner Schritt, um neue Besitzer und Züchter für unsere Vereinigung zu gewinnen und die Arbeit unserer aktiven Mitglieder zu wertschätzen“, erklärt Jochen Stargardt, Präsident der Mitteldeutschen Besitzervereinigung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern für ihr Engagement etwas zurückgeben können.“
Die Mitgliederwerbung ist für die Mitteldeutsche Besitzervereinigung ein zentrales Anliegen: Jeder neue Besitzer und Züchter, der den Weg in die Vereinigung findet, stärkt die Gemeinschaft und ihre Stimme in der Region. Mit der neuen Prämie soll der Anreiz, im eigenen Umfeld für die Vereinigung zu werben, spürbar erhöht werden. Über die genauen Teilnahmebedingungen, den Ablauf der Prämienauszahlung und die Ausgabe der Wettgutscheine informiert die Vereinigung ihre Mitglieder über die bekannten Kanäle.
Bad Harzburg 2027 - Terminfolge bleibt bestehen
Quelle: Turf-Times vom 8. Oktober 2026
Überlegungen, die Rennwoche in Bad Harzburg terminlich zu verändern, sind zumindest für 2027 zurückgestellt worden. Nach dem ersten Wochenende war statt der bisherigen Terminfolge Donnerstag, Samstag, Sonntag angedacht worden, diese auf Mittwoch, Freitag, Samstag zu ändern und den abschließenden Sonntag zu streichen. „Nach Gesprächen mit unseren Partnern sind wir davon abgekommen“, erklärt Rennvereins-Präsident Stephan Ahrens, „für die Sponsoren sind die Termine in der Woche wenig attraktiv, sie bevorzugen den Sonntag.“
Dieser war in der Vergangenheit wegen der zeitlichen Konkurrenz zu München stets bezüglich Pferde und Jockeys nicht einfach zu besetzen. In der Planung sind jetzt gewisse Veränderungen, um die Attraktivität des Tages zu verstärken. Stephan Ahrens: „Was Besuch und Wettumsatz anbetrifft, konnten wir mit dem zweiten Sonntag in den vergangenen Jahren aber immer mehr als zufrieden sein.“ Die 147. Bad Harzburger Galopprennwoche wird vom 17. bis zum 25. Juli 2027 durchgeführt. Die Terminfolge muss natürlich nicht auf ewig gelten.
Mitteldeutsche Besitzervereinigung stellt 5.000 Euro bereit
Quelle: GaloppOnline vom 5. Oktober 2026
5.000 Euro für mehr Wertschätzung von Besitzern und Züchtern auf mitteldeutschen Rennbahnen – das ist eine neue Aktion der Mitteldeutschen Besitzervereinigung. Es heißt dazu: „Die Mitteldeutsche Besitzervereinigung stellt für die mitteldeutschen Rennvereine einen Fördertopf in Höhe von insgesamt 5.000 Euro bereit. Die Vereine können sich mit konkreten Maßnahmen bewerben, die der Wertschätzung von Besitzern und Züchtern dienen und deren Aufenthaltsqualität auf der Rennbahn verbessern."
Ziel der Initiative ist es, auf den Rennbahnen einen eigenen, abgeschlossenen Bereich für Besitzer und Züchter zu schaffen oder einen bestehenden Bereich entsprechend aufzuwerten. Dieser soll Raum für Begegnungen und Gespräche bieten und mit einem kleinen, zweckmäßigen Catering-Angebot verbunden sein. Die Speisen und Getränke müssen nicht kostenlos angeboten werden, sollten jedoch zu moderaten Preisen erhältlich sein.
„Besitzer und Züchter bilden eine tragende Säule des Galopprennsports. Mit dem Fördertopf möchten wir die Rennvereine dabei unterstützen, dieser wichtigen Rolle auch am Renntag sichtbar Ausdruck zu verleihen und ein angemessenes Umfeld für Austausch und Gemeinschaft zu schaffen“, erklärt Jochen Stargardt, Vorsitzender der Mitteldeutschen Besitzervereinigung. Die Initiative wurde vom Vorstand der Mitteldeutschen Besitzervereinigung unter dem Vorsitz von Jochen Stargardt beschlossen. Mit ihr soll zugleich ein Impuls für eine nachhaltige Willkommenskultur auf den mitteldeutschen Rennbahnen gesetzt werden.
Die Rennvereine sind eingeladen, sich mit einem kurzen Konzept (1-Pager) für die Verwendung der Fördermittel zu bewerben. Darin sollten die geplante Maßnahme, deren Umsetzung und die voraussichtlichen Kosten dargestellt werden. Stichtag für den Eingang der Bewerbungen ist der 31.01.2027. Kontakt: Conny Ammann, Mitteldeutsche Besitzervereinigung, ca@elsur-racing.de.
Das Derby geht auf den Samstag! – Neues Format der Derbywoche 2027
Quelle: GaloppOnline vom 5. Oktober 2026
Das IDEE 158. Deutsche Derby wird im kommenden Jahr an einem Samstag ausgetragen und nicht am Abschluss-Sonntag. Das hat der Hamburger Renn-Club am Montag in einer Presseinformation mitgeteilt. Es wird im kommenden Jahr fünf Renntage in der Hansestadt geben. Nachfolgend die offizielle Info aus Hamburg:
„Der Hamburger Renn-Club setzt für das IDEE Derby-Meeting 2027 auf ein kompaktes Format mit fünf Renntagen, zwei starken Wochenenden und den besonderen sportlichen Höhepunkt: Das IDEE 158. Deutsche Derby wird erstmals in seiner langen Geschichte am Samstag, 3. Juli 2027, auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn entschieden. Vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2027 erwartet Besucher/innen ein Derby-Meeting, das Spitzensport und Derby-Atmosphäre noch stärker in den Mittelpunkt stellt. Neben den beiden programmstarken Rennwochenenden findet am Donnerstag, 1. Juli, ein Renntag bei freiem Eintritt statt.
Mit dem Samstag orientiert sich das IDEE Deutsche Derby noch stärker am internationalen Kalender großer Sportereignisse. Epsom Derby, Royal Ascot und die King George VI & Queen Elizabeth Stakes zeigen, welche Bedeutung der Samstag als großer Tag des internationalen Rennsports besitzt. Hamburg will das Deutsche Derby in diesem Umfeld noch stärker positionieren und seine Strahlkraft über Deutschland hinaus weiter ausbauen. Ein wichtiger Baustein ist dabei der World Pool. Die internationale Übertragung des Deutschen Derbys 2026 hat bereits gezeigt, welche Bedeutung das Rennen über Deutschland hinaus besitzt. Der Samstag eröffnet die Möglichkeit, neben dem IDEE Deutschen Derby auch weitere Rennen des Renntages international über den World Pool zu präsentieren. Das schafft zusätzliche Reichweite für Hamburg, für den deutschen Galopprennsport und für die Partner des IDEE Derby-Meetings. Erstmals wurden 2026 gleich sechs Rennen des Derby-Tages im World Pool übertragen und bewettbar gemacht. Da der Hongkong Jockey Club 2027 selbst am Sonntag, 4. Juli, Renntagsveranstalter ist, würde sich diese Option deutlich reduzieren.
Zugleich schafft der Samstag einen idealen Rahmen für Rennsportfans, Aktive und Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland. Das Derby wird zum Mittelpunkt eines ganzen Wochenendes: Besucher können entspannt nach Hamburg anreisen, den großen Highlight Tag erleben und den besonderen Moment eines Derbysieges anschließend gebührend feiern. Volker Linde, Erster Vorsitzender des HRC, und seine Vorstandskollegen sind sich vollkommen einig über die Vorzüge dieser Form: “Das Jahr 2027 markiert einen besonderen Moment in der Derby-Geschichte mit der Austragung am Samstag. Es ist eine Entscheidung, die wir aus wirtschaftlichen Gründen und im Einklang mit den internationalen Anforderungen des World Pools getroffen haben. Es ergeben sich zudem Vorzüge für das Geläuf, für Pferde, Besitzer und Jockeys und erst Recht für unser Publikum, das diesen einzigartigen und emotionalen Klassiker ausgiebiger als bisher feiern kann.”
Auch sportlich bietet die neue Terminierung einen wichtigen Vorteil. Das Deutsche Derby wird früh im zweiten Teil des Meetings gelaufen und ermöglicht damit eine optimale Vorbereitung des Hauptgeläufs auf das bedeutendste Rennen des deutschen Galopprennsports. Die Rennbahn in Hamburg erhält seit Jahren von einer unabhängigen Prüfungskommission Bestnoten für ihre Qualität und soll den besten dreijährigen Pferden des Jahrgangs auch 2027 herausragende Bedingungen bieten.
Die Renntage des IDEE Derby-Meetings 2027 im Überblick: Samstag, 26. Juni: Auftakt zum IDEE Derby-Meeting mit dem Hamburg Renntag, Sonntag, 27. Juni: Großer Familienrenntag, Donnerstag, 1. Juli: Renntag bei freiem Eintritt mit Rennbahnfrühstück, Samstag, 3. Juli: IDEE 158. Deutsches Derby – das Rennen des Jahres und Sonntag, 4. Juli: Großer Finaltag des IDEE Derby-Meetings mit einem Empfang für den Derbysieger 2027
Dortmund: Sandbahnsaison-Ausschreibungen für neun Renntage
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. September 2026
Die Ausschreibungen für die Dortmunder Sandbahnsaison 2026/2027 sind veröffentlicht. Von Ende November bis Anfang März bietet der Dortmunder Rennverein e.V. erneut ein umfangreiches und abwechslungsreiches Winterprogramm und damit verlässliche Startmöglichkeiten in den rennsportlich traditionell ruhigeren Monaten. Der Auftakt erfolgt am Sonntag, 29. November 2026, das Saisonfinale ist für Samstag, 6. März 2027 vorgesehen. Insgesamt umfasst das Winterprogramm neun Renntage mit Rennpreisen von weit über 350.000 Euro.
Bei der Zusammenstellung der Ausschreibungen wurde besonderer Wert darauf gelegt, über die gesamte Wintersaison hinweg ein möglichst vielfältiges und ausgewogenes Angebot zu schaffen. Das Programm umfasst Rennen über Distanzen von 1.200 bis 2.500 Metern, regelmäßig ausgeschriebene Ausgleiche III und IV sowie ein breit gefächertes Angebot für sieglose Pferde und Pferde unterschiedlicher Leistungsklassen. Ergänzt wird das Programm durch Verkaufsrennen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Dreijährigen. Bis zum Jahresende werden mehrfach Rennen für dreijährige sieglose Pferde mit einem Rennpreis von 8.000 Euro angeboten. Auch beim Saisonfinale im März ist ein entsprechendes Rennen für den dann neuen Derbyjahrgang vorgesehen. Damit sollen insbesondere für Pferde, die im Herbst noch keine passende Startmöglichkeit gefunden haben oder gezielt auf die Sandbahn vorbereitet werden, zusätzliche Optionen geschaffen werden.
„Die Sandbahnsaison in Dortmund ist ein wichtiger Bestandteil unseres deutschen Rennprogramms. Gemeinsam mit dem Dortmunder Rennverein wollen wir den Trainern und Besitzern auch in den Wintermonaten verlässliche und möglichst passende Startmöglichkeiten für unterschiedliche Pferde anbieten. Die Ausschreibungen haben wir dabei eng mit den Vertretern des Trainer- und Jockeyverbandes sowie des Besitzertrainerverbandes abgestimmt. Uns war wichtig, die Erfahrungen und Bedürfnisse der Aktiven frühzeitig einzubeziehen. Die nun vorliegenden Ausschreibungen bilden dafür eine gute und breit angelegte Grundlage“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V..
Auch beim Dortmunder Rennverein blickt man der kommenden Wintersaison positiv entgegen. „Dortmund hat sich über viele Jahre als verlässlicher Standort für den Winterrennsport etabliert. Wir freuen uns darauf, den Aktiven auch in der kommenden Sandbahnsaison ein breit aufgestelltes Programm und gute Rahmenbedingungen bieten zu können. Vor allem wollen wir ein guter Gastgeber sein - für die Aktiven, die Besitzer und natürlich auch für unsere Besucher. Diesen Anspruch wollen wir auch in der kommenden Wintersaison erfüllen“, sagt Oliver Sauer, Geschäftsführer vom Dortmunder Rennverein.
Die detaillierten Ausschreibungen mit den jeweiligen Nennungs-, Streichungs- und Starterangabeterminen werden über die bekannten Kanäle von Deutscher Galopp veröffentlicht und sind hier (https://www.deutscher-galopp.de/gr-wAssets/docs/ausschreibungen-dortmund-sand-20262027.pdf) einsehbar.
Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft
Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025
Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.
Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart
Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:
Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.
Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.
Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024
Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.
Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.
„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“
Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.
Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023
Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.
Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:
Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
Veterinärmedizinische Forschung
Nachwuchsförderung und Weiterbildung
Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“
Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.
Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de
Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"
Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.