Mitgliederbereich
Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Ein gelungenes Wochenende mit fünf Treffern

Das Wochenende im deutschen Galopprennsport wurde am Sonntag, 14. Juni, mit acht Rennen in Köln abgerundet. Mit einem After-Work-Renntag mit zehn Prüfungen fand am Freitag, 12. Juni, in Hannover der Start statt. Am Samstag, 13. Juni, folgten sieben Rennen in Dresden. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer sprangen insgesamt fünf Treffer heraus, drei in Hannover, einer in Dresden und einer in Köln.

 

Am Sonntag in Köln durfte sich Laura Giesgen über ihren ersten Jahreserfolg freuen. In einem Ausgleich IV über 2.400 Meter holte für sie die 9-jährige Miss Liberty unter Matthew Sebastian Johnson leicht den Treffer. Die Siegquote betrug 10,10:1.

 

Zu ihrem dritten Treffer 2026 kam Janina Boysen am Samstag in Dresden. In einem Ausgleich IV über 1.500 Meter gelang ihrer 6-jährigen A Countach mit Michaela Malacova im Sattel mit der Ausreißertaktik ein leichter Erfolg. Der Wettanhang von A Countack durfte sich über eine Quote von 6,10:1 freuen.

 

Der erste Sieg in Hannover am Freitag war gleich im ersten Rennen fällig. Für Anna Schleusner-Frühriep zeichnete der 3-jährige Obstler dafür verantwortlich. Der Hengst gewann unter Leon Wolff in einem Altersgewichtsrennen über 2.400 Meter sicher. Die Siegquote betrug 15,40:1. Für Anna Schleusner-Fruhriep war es der vierte Saisonerfolg.

 

Der zweite Erfolg schloss sich in der zweiten Tagesprüfung an. Für den erste Jahrestreffer von Anneliese Bollien sorgte in einem Ausgleich IV über 2.400 Meter der 8-jährige Wildpfad. Der Hengst setzte sich nach Kampf durch. Im Sattel saß Thore Hammer-Hansen. Der Wettanhang von Wildpfad erhielt am Toto 4,20:1. Für eine Besitzertrainer-Zweierwette (30,50:1) sorgte Anna Schleusner-Fruhrieps Summerwind (Leon Wolff).

 

Im achten Rennen gab es dann den dritten Sieg zu feiern. Alicia Baum kam dabei zu ihrem sechsten Treffer 2026. In einem Ausgleich II über 1.400 Meter passierte ihre 4-jährige Elli Pirelli als Erste die Ziellinie. Gesteuert wurde die Stute bei ihrem leichten Erfolg von Wladimir Panov. Die Siegquote betrug 5,20:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Freitag, 19. Juni, in Mannheim (mit Trostpflaster-Aktion) statt. Weiter geht es am Samstag, 20. Juni, in Düsseldorf und in Magdeburg, am Sonntag, 21. Juni, in Dortmund, am Montag, 22. Juni, in München, am Samstag, 27. Juni, in Krefeld, am Sonntag, 28. Juni, in Hamburg, am Donnerstag, 2. Juli, in Hamburg, am Samstag, 4. Juli, in Hamburg, am Sonntag, 5. Juli, in Hamburg, am Freitag, 10. Juli, in Saarbrücken, am Samstag, 11. Juli, in Köln, am Sonntag, 12. Juli, in Mülheim, am Samstag, 18. Juli, in Bad Harzburg, am Sonntag, 19. Juli, in Bad Harzburg und in Hoppegarten, am Donnerstag, 23. Juli, in Bad Harzburg, am Samstag, 25. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach, am Sonntag, 26. Juli, in Bad Harzburg und in München sowie am Freitag, 31. Juli, in Zweibrücken.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

Englishman düpiert die Konkurrenz im Union-Rennen

Quelle: Pressemitteilung des Kölner Renn-Vereins vom 14. Juni 2026

 

Der Mitfavorit für das IDEE 157. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m), das bedeutendste Galopprennen des Jahres hierzulande am 5. Juli in Hamburg, heißt seit diesem Sonntag, 14. Juni, überraschend Englishman. Der von Marcel Weiß auf der Mülheimer Galopprennbahn für das Gestüt Ittlingen trainierte dreijährige Nathaniel-Sohn gewann mit dem Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen (Gruppe 2, 70.000 Euro, 2.200 m) die wichtigste Vorprüfung für das Blaue Band auf der Rennbahn im Weidenpescher Park in Köln. Der französische Jockey Enzo Crublet saß im Sattel des 7,90:1-Außenseiters. Englishman avancierte damit zum Nachfolger von Zuckerhut, der 2025 dieses Rennen gewonnen hatte. Für Enzo Crublet war es der erste Gruppe-Erfolg überhaupt. Dabei dominierte Englishman mit einer Leichtigkeit, die die 8.500 Besucher begeisterte. Ohne dass Enzo Crublet einen Finger rühren brauchte, war Englishman bei seiner sehenswerten Vorstellung im Bilde. 1 ¼ Längen trennten den Sieger von dem lange führenden Westminster Rocket (Eduardo Pedroza) auf Platz zwei. Auch der Favorit des Rennens lief das erwartet gute Rennen. Dritter wurde Stall Liberty Racings Kairos (Leon Wolff) vor Weekend Warrior (Thore Hammer-Hansen). Man darf gespannt sein, wie es in drei Wochen im Derby ausgehen wird.

 

STIMMEN: Enzo Crublet (Reiter des Siegers Englishman): „Er war anfangs etwas faul, aber ich kam dann immer besser ins Rennen. Ich hatte ein perfektes Führpferd, am Ende ging es leicht. Ich bin überglücklich. Danke für das Vertrauen.“ Marcel Weiß (Trainer von Englishman): „Er ist ein ganz tolles Pferd. Der Reiter hat ihm ein perfektes Rennen serviert. Die 2.400 Meter im Derby sind sogar noch besser.“ Andreas Wöhler (Trainer des zweitplatzierten Westminster Rocket): „Wir sind nicht unzufrieden und hätten natürlich lieber ein Führpferd gehabt.“

 

Im zweiten Dreijährigen-Rennen des Tages gab es einen Debütsieg für den kölschen Hengst Bapp, trainiert vom ehemaligen Jockey Andreas Helfenbein auf der Kölner Heimatbahn, im Besitz von Holger Renz, der auch als Züchter zeichnet. Bapp, ein Millowitsch-Sohn, bot völlig unbeeindruckt von den Angriffen der Konkurrenz, eine zukunftsweisende Vorstellung und wurde anschließend entsprechend gefeiert vom Kölner Publikum. Für den Kölner Trainer Andreas Helfenbein war es gleichzeitig der erste Saisonerfolg in 2026.

 

Begonnen hatte der Renntag, der mit gutem Besuch bei Frühlingstemperaturen von um die 20 Grad stattfand, mit einem Rennen für Dreijährige über 2.400 Meter. Der Sieg ging unerwartet an die von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr trainierte Außenseiterin Aomanda für das Gestüt Auenquelle mit der Schweizerin Sibylle Vogt im Sattel. Den dritten Mülheimer Erfolg des Tages sahen die 9.000 Besucher im Ausgleich I, der Start-Up-Trophy über 1.600 m. Hier gewann Jockey Leon Wolff mit dem von Yasmin Almenräder vorbereiteten Montanus. Der Amaron-Sohn kam dabei zu einem ungefährdeten Erfolg und dürfte nach diesem Eindruck auch in der Black Typ-Klasse bestehen.

 

Vorstand Stephan Ortolf von der Sparkasse KölnBonn zieht eine positive Bilanz: „Mehrere tausend Besucherinnen und Besucher erlebten am Sonntag einen wunderschönen Renntag auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch. Von spannenden Finishs in acht Rennen bis zu vielen Familien-Attraktionen wurde ein tolles Programm geboten. Groß und Klein kamen dabei voll auf ihre Kosten. Höhepunkt war die 191. Auflage des traditionsreichen Union-Rennens mit der Sparkasse KölnBonn als Namensgeberin. Wir freuen uns sehr, dass wir als Partner dieses hochkarätigen Renntags erneut zum Erfolg beitragen konnten.“

 

Renn-Vereins-Geschäftsführer Philipp Hein: „Es war eines der interessantesten Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen der letzten Jahre. Wir haben einen großartigen Sieger gesehen, der nun Mitfavorit für das Derby in Hamburg ist. Unser Dank gilt der Sparkasse KölnBonn, die auch in diesem Jahr der Sponsor des Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen und des Renntages war.“ 

 

AUSBLICK: Die nächste Galoppveranstaltung in Köln-Weidenpesch findet am Samstag, 11. Juli, mit dem FRÜH Sommer-Renntag statt.

FX Weißmeiers Night Session Derbysieger in der Schweiz

Quelle: GaloppOnline vom 14. Juni 2026

 

Drei Wochen vor dem IDEE Deutschen Derby in Hamburg steht bereits der erste hierzulande trainierte Derbysieger des Jahres fest. Im 46. Swiss Derby in der Schweiz setzte sich der von Fabian Xaver Weißmeier trainierte Night Session unter Giovanni Sias am Sonntag, 14. Juni, durch.

 

Der vom Gestüt Etzean gezogene Waldpfad-Sohn übernahm über die 2475 Meter lange Derby-Distanz sofort die Spitze und dominierte das Rennen von der Spitze aus. Für Besitzer Patrick Schoch hatte Night Session jederzeit alles im Griff und gewann am Ende leicht. Schoch lebt nur wenige Kilometer von der neuen Schweizer-Derbybahn entfernt und konnte sich so über einen Heimsieg freuen.

 

Auf Rang zwei kam der favorisierte Northern Territory aus dem Stall von Claudia Erni mit Enzo Corallo im Sattel ins Ziel. Platz drei belegte Trainingsgefährte Zarko unter Luka Rousseau. Der zweite deutsche Vertreter, Anno Solero aus dem Quartier von Carmen Bocskai, wurde mit Rowan Scott Vierter, fand in der Geraden jedoch keine besseren Möglichkeiten, noch entscheidend anzugreifen.

 

Das Derby der Eidgenossen ist mit umgerechnet rund 54.200 Euro dotiert. Als Siegbörse entfallen rund 27.100 Euro an das siegreiche Team. Bei seinem letzten Start gewann Night Session ein Maidenrennen in München.


Der Rennfilm hier: https://galopponline.de/top/deutschland-hat-seinen-ersten-derbysieger-weissmeiers-night-session-gewinnt-in-zuerich/

Freiberger Aufgalopp begeistert 4.883 Besucher in Dresden

Quelle: Pressemitteilung des Dresdener Rennvereins vom 13. Juni 2026

 

Mit einem gelungenen Saisonauftakt ist der Dresdner Rennverein 1890 e.V. in die Rennsaison 2026 gestartet. Zum Freiberger Aufgalopp strömten am Samstag, 13. Juni, 4.883 Besucherinnen und Besucher auf die traditionsreiche Galopprennbahn Dresden-Seidnitz und sorgten trotz zunächst wechselhaften Wetters für eine hervorragende Atmosphäre. Während die ersten beiden Rennen noch von Wolken und vereinzelten Regenschauern begleitet wurden, zeigte sich pünktlich zum dritten Rennen die Sonne und bescherte den Gästen beste Bedingungen für einen gelungenen Nachmittag mit hochklassigem Galopprennsport.

 

Sportlicher Höhepunkt des Tages war das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen, das Askalon unter Bauyrzhan Murzabayev gewinnen konnte. Insgesamt standen sieben abwechslungsreiche Rennen auf dem Programm und boten den Besucherinnen und Besuchern spannenden Rennsport bis zum letzten Zieleinlauf. Besonders erfreulich verlief der Renntag aus Sicht des Dresdner Publikums für den Lokalmatador Stefan Richter. Der Dresdner Trainer feierte gleich zwei Tagessiege: Bereits im zweiten Rennen gewann sein Schützling Domador, ehe im abschließenden Rennen Kelly's Sweetie als große Außenseiterin den zweiten Tagessieg für den Dresdner Erfolgsstall perfekt machte. Darüber hinaus belegten Richter-Pferde mit Wariyano und Rabastero weitere starke zweite Plätze und unterstrichen einmal mehr die ausgezeichnete Form des heimischen Stalles.

 

Auch wirtschaftlich verlief der Saisonauftakt äußerst erfreulich. Die Wettfreude der Besucher sowie der internationalen Wettpartner spiegelte sich in einem Gesamtumsatz von 210.772 Euro wider. Dieser setzt sich aus 69.112 Euro Bahnumsatz, 98.770 Euro Außenwette sowie 42.890 Euro Auslandswette zusammen. „Der Freiberger Aufgalopp hat eindrucksvoll gezeigt, welche Strahlkraft der Galopprennsport in Dresden besitzt. Fast 5.000 Besucher, spannende Rennen, hervorragende Wettumsätze und eine großartige Stimmung bilden den perfekten Start in unsere Rennsaison. Unser Dank gilt allen Sponsoren, Partnern, Ehrenamtlichen sowie den vielen Gästen, die diesen Renntag möglich gemacht haben“, zieht der Dresdner Rennverein ein positives Fazit.

 

Nach diesem erfolgreichen Auftakt richtet sich der Blick bereits auf den nächsten Renntag am 2. August, wenn Dresden erneut zum Treffpunkt für Galoppsportfans aus ganz Deutschland wird.

Askalon eröffnet in Dresden den BBAG-Reigen

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) vom 13. Juni 2026

 

Das erste BBAG-Auktionsrennen der Saison ist am Samstag, 13. Juni, wie erwartet zum Duell zwischen den beiden erfolgreichsten deutschen Trainern der vergangenen Jahre geworden. Doch beim mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen in Dresden für dreijährige Pferde über 1.200 m hatte nicht der Totofavorit Nardos (Kodiac) aus dem Stall von Henk Grewe die Nase vorn. Stattdessen nutzte der von Peter Schiergen trainierte Alson-Sohn Askalon im Besitz von Philip Baron von Ullmann die Gewichtsvorgabe von vier Kilogramm gegenüber Nardos. Askalon war früh vorne, kam gemeinsam mit Ritter Runkel (Waldpfad) in die Zielgerade und setzte sich dann vom Feld ab. Die Angriffe von Nardos wehrte der Hengst leicht ab und gewann mit mehr als drei Längen Vorsprung überlegen. 


Im Sattel des Siegers saß Bauyrzhan Murzabavey. Schiergen war mit drei Pferden vertreten:  Mannis Boy (Guiliani) belegte den dritten Rang, Velocitas (Goken) Rang 5. Dazwischen schob sich noch die Harry Angel-Stute Rue Michel Ange, die verbliebenen Plätze 6 und 7, für die es noch je 2.000 Euro gab, gingen an Ritter Runkel und Prima Vista (Amaron).


Die nächsten beiden Auktionsrennen stehen in Hamburg auf dem Programm, auch hier sind die Dreijährigen gefragt, die erste BBAG-Prüfung für Zweijährige ist am 1. August in Köln. Die große Jährlingsauktion ist am 4. September in Iffezheim. Weitere Infos auf der BBAG Homepage. 

Wintertraum holte sich den Steher Cup in Hannover

Quelle: Pressemitteilung des Hannoverschen Rennverein vom 13. Juni 2026

 

In angenehmer Atmosphäre fand am Freitag, 12. Juni, bis in die Abendstunden der jährliche After Work-Renntag auf der Neuen Bult in Hannover statt. 3.400 Zuschauer nutzten die Gelegenheit, bei spannenden Pferderennen ins Wochenende zu starten. Highlight des Tages war der mit 30.000 Euro dotierte Hargassner Hannover – Steher Cup über 3.000 Meter. Auf der Zielgeraden teilte sich das starke, achtköpfige Starterfeld. Die richtige Spur fanden Wintertraum aus dem Stall von Waldemar Hickst, Waldadler sowie der als Favorit angetretene Narrativo. Jockey René Piechulek ließ es mit dem fünfjährigen Sieger bei dessen erstem Versuch über die weite Distanz ruhig angehen und griff erst spät an. „Wintertraum hatte damit keine Probleme, er ist vielseitig einsetzbar“, lautete das Urteil des Reiters.

 

Im Ausgleich II Hagedorn Cup 2026, dem zweiten Hauptrennen des Tages, gab es durch Elli Pirelli aus dem Stall von Alicia Baum einen Heimsieg. Die Stute wurde von Wladimir Panov – der zuvor bereits mit Cahaya aus dem Neue-Bult-Stall von Bohumil Nedorostek gewonnen hatte – offensiv geritten. „Eigentlich wollten wir sie verstecken, aber sie kam so gut aus der Maschine. Ich hatte keinen Druck und sie konnte vorne abschalten“, erläuterte Panov. Weitere doppelt erfolgreiche Jockeys waren an diesem Renntag Leon Wolff (mit Obstler und La Spezia), Thore Hammer-Hansen (mit Wildpfad und Epicurian Lad) sowie Bauyrzhan Murzabayev (mit Betty Ellen und Ice Baby).

 

Der einzige doppelt erfolgreiche Trainer war Bohumil Nedorostek. Zunächst gewann er wie erwähnt mit Cahaya, anschließend die Abschlussprüfung mit Adio aus dem Club Neue Bult e. V.. Im Sattel saß Nachwuchsreiterin Vanesa Csernak. Der vierjährige Wallach galoppierte damit – wie bereits beim After Work-Renntag 2025 – als Erster über die Ziellinie. In den zehn Rennen wurden insgesamt 228.505,44 Euro umgesetzt.

 

Der vierte Saisonrenntag auf der Neuen Bult findet nach einer kleinen Sommerpause am Sonntag, 16. August, statt. Beim VGH-Familienrenntag erwartet die Besucher neben einem großen Unterhaltungs- und Familienprogramm auch hochklassiger Galopprennsport. Es handelt sich um einen sogenannten Premium-Renntag, bei dem kein Rennen mit weniger als 15.000 Euro dotiert sein wird. Die beiden sportlichen Höhepunkte sind das mit 53.000 Euro dotierte BBAG-Auktionsrennen für Dreijährige sowie der mit Listenstatus versehene Steher-Stutenpreis, der mit 35.000 Euro dotiert ist. Tickets können bereits jetzt online zum Preis von 12 Euro erworben werden. Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Weitere Informationen sowie Zugang zum Ticketshop gibt es auf unserer Website.

Renntag in Zweibrücken statt am 27. Juni erst am 31. Juli

Quelle: GaloppOnline vom 12. Juni 2026

 

Der für Samstag, 27. Juni, in Zweibrücken vorgesehene Renntag wird auf Freitag, 31. Juli, verschoben und findet erstmals als After-Work-Renntag statt. An dem ursprünglichen Termin stehen im Rennkalender auch Rennen in Krefeld an, „was vor allem den finanziellen Spielraum für den Pfälzischen Rennverein Zweibrücken einengt“, wie es in einer am Freitag verschickten Pressemitteilung aus Zweibrücken heißt, an dem „nun vorgesehenen Termin ist der Verein bundesweit Alleinveranstalter.“

 

Weiter heißt es zur der Terminverschiebung: „Eine Absage kam für den Rennverein nicht in Frage, um den ausgedünnten Terminkalender im Südwesten nicht noch weiter zu dezimieren sowie um den Aktiven, egal ob Besitzer, Trainer oder Reiter, Startmöglichkeiten zu geben. Die Ausschreibungen für die sechs Galopprennen werden nicht geändert und auf den neuen Termin am 31. Juli übertragen. Damit findet erstmals auf der Rennbahn Zweibrücken ein After Work-Renntag statt. Wenn die Temperaturen langsam angenehmer werden und die Sonne über der Bahn untergeht, erwarten die Gäste spannende Galopprennen, entspannte Atmosphäre und echtes Sommerfeeling.

 

Passend dazu wird die beliebte Racing Lounge an diesem Abend zur „Sunset Lounge“. Die etablierte Wein- und Sektbar lädt dazu ein, den Feierabend in stilvollem Ambiente zu genießen, Freunde zu treffen und die einzigartige Stimmung eines Sommerabends auf der Rennbahn zu erleben. Mit diesem Konzept möchte der Rennverein den Besuchern einen echten Mehrwert bieten und gleichzeitig neue Akzente setzen. Die Verbindung aus Spitzensport, Geselligkeit und sommerlicher Atmosphäre soll die Rennbahn Zweibrücken noch erlebnisreicher machen.

 

Der Verein hofft auf das Verständnis und die Unterstützung der Besucher, Trainer, Besitzer, Aktiven und aller weiteren Beteiligten für die Terminverlegung. Das Ziel ist es, gemeinsam eine Veranstaltung zu schaffen, die neue Zielgruppen begeistert und zugleich den besonderen Charme der traditionsreichen Rennbahn unterstreicht. Man darf sich auf einen Abend voller Summer Vibes, spannender Galopprennen, guter Gespräche und unvergesslicher Momente auf der Rennbahn Zweibrücken.“

Live-Sondersendung und Aktion bei WETTSTAR zu Royal Ascot

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 12. Juni 2026


Das britische Königshaus lädt ein und die ganze Welt fiebert mit: Von Dienstag, 16. Juni, bis einschließlich Samstag, 20. Juni, wird das königliche Meeting in Royal Ascot die Fans des Galopprennsports begeistern. Seit dem Jahr 1768 gibt es diese Rennwoche. Ihr Markenzeichen sind jede Menge international besetzte Grupperennen mit vielen vier- und zweibeinigen Stars des Turfs. Auch gesellschaftlich ist Royal Ascot ein Event der ganz besonderen Art. Sie werden die Rennen dank WETTSTAR.de LIVE erleben und können in den World Pool mit seinen millionenschweren Umsätzen wetten! WETTSTAR produziert gemeinsam mit seinen Exklusiv-Partnern wedoTV und ClipMyHorse.tv eine Live-Sendung am Dienstag, 16. Juni, und Mittwoch, 17. Juni, in deutscher Sprache. Moderator Thorsten Castle und Wettexperte Marvin Schridde führen durch die Show, bei der es auch viele Hintergrundberichte geben wird. Alle Rennen an den ersten beiden Tagen von Royal Ascot werden gezeigt, darunter natürlich sämtliche Top-Highlights.


Hier die Sendezeiten: Dienstag, 16. Juni, und Mittwoch, 17. Juni: Beginn: 14.50 Uhr (MESZ) , Ende: 19.30 Uhr (MESZ)


 
In die Übertragung integriert wird ein Gewinnspiel: Unter allen Kunden, die auf WETTSTAR.de mindestens 5 € pro Rennen eingesetzt, wird pro Rennen LIVE in der Sendung ein 5 € Wettgutschein verlost. Zusätzlich wird allen Online-Kunden für alle Tage des Royal Ascot-Meetings (16. bis 20. Juni) eine Sonder-Aktion geboten: Jeder Teilnehmer kann sich eine 5 Euro Freiwette (Buchmacherwette auf Sieg) auf Ascot ab 20 Euro Umsatz auf Ascot sichern (gilt einmalig für die 5 Tage des Meetings).


Natürlich können Sie alle Rennen auch LIVE bei WETTSTAR auf dem England-Stream verfolgen und auf unserer Website bewetten! Zu den Teilnahmebedingungen der Aktion geht es hier: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction


Alle fünf Tage von Royal Ascot sind auch Teil der neuen WETTSTAR Liga. Alle Kunden, die sich kostenlos zur Teilnahme anmelden, können ihre an ausgewählten Renntagen getätigten Wetten in die verschiedenen Wertungen einfließen lassen und damit gegen andere Kunden im Wettstreit um die Wettkronen antreten. Es gibt eine Gesamtwertung, eine internationale Wertung und 8 Rennbahn-Wertungen. Entscheidend für die Wertung ist die durchschnittliche Gewinnquote aller abgegebener Wetten. Die Höhe der Einsätze spielen dabei keine Rolle. Somit kann wirklich jeder an der Liga teilnehmen und einen der tollen Preise gewinnen. Alle Infos hier: https://wettstar-pferdewetten.de/wettstarliga#anmeldung

Pferde, Konzert und Fußball beim Gottfried Schultz Renntag

Quelle: Pressemitteilung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins vom 12. Juni 2026

 

Beim Gottfried Schultz Mittsommer-Renntag am Sonntag, 20. Juni, lautet das Motto auf der Düsseldorfer Rennbahn nicht „Etepetete“, sondern Renntags-Fete! Am längsten Tag des Jahres werden ab 15.30 Uhr nicht nur sieben spannende Galopprennen mit dem Highlight, dem Großen Preis von Gottfried Schultz – Diana Trial (L., 2100 m, 30.000 €) geboten. Ab 19 Uhr bringt dann die Düsseldorfer Kult-Band „Porno al Forno“ die Besucher zum Schwitzen bevor nach Ende des Renntags ab 22 Uhr im Biergarten das WM-Spiel Deutschland – Elfenbeinküste gezeigt wird. Unterstützt wird der Renntag erneut von Gottfried Schultz, dem größten Vertragspartner für die Marken des Volkswagen-Konzerns in Deutschland. Die Düsseldorfer Standorte sind auf der Rennbahn mit den Marken Volkswagen, Audi, SEAT, CUPRA, SKODA, Bentley und Porsche vertreten. Einlass ist an diesem Tag ab 14 Uhr. 


Sportliches Highlight ist das internationale Listenrennen „Großer Preis von Gottfried Schultz - Diana Trial“ (30.000 Euro). In den vergangenen Jahren schwang sich das 2100 Meter-Rennen zu einer der aussagekräftigsten Vorprüfungen für den Henkel-Preis der Diana auf, der am 2. August ebenfalls in Düsseldorf stattfindet. Und auch die weiteren Rennen und das passende Wett-Angebot sorgen für Spannung. Kinderland und Ponyreiten vervollständigen das bunte Rahmen-Programm. 


Virtuose Musikalität, feine Stimmen und filigrane Arrangements findet man bei der Kult Partyband aus Düsseldorf „Porno al Forno“ nicht, dafür Mega-Stimmung und gute Laune. Dass diese Jungs wissen wie man eine gute Party feiert, beweisen sie auf der  Galopprennbahn zum inzwischen fünften Mal. Der Auftritt beginnt nach dem letzten Rennen um 19 Uhr. Es muss kein Zusatzticket erworben werden, gültig ist das normale Renntags-Ticket.  


Pünktlich zum Anstoß des WM-Spiels Deutschland – Elfenbeinküste endet der Renntag und der Rennbahn-Biergarten übernimmt. Genutzt wird dafür die große LED-Leinwand, die auch für den Renntag beim Biergarten platziert wird. Der Eintritt zum Biergarten ist dann kostenfrei. Fußball-Fans sollten beachten, dass die Rheinbahn-Shuttlebusse nur bis 22 Uhr zwischen Rennbahn und Staufenplatz pendeln. Im Anschluss wird die Nutzung des Rheinbahn-Flexys empfohlen, um die Anschlüsse zu den weiteren ÖPNV Anschlüssen nehmen zu können. 


Tickets sind ab 16 Euro im Online-Shop von Düsseldorf Galopp erhältlich: https://shop.duesseldorf-galopp.de/tickets/mittsommer. Die Tageskassen haben bis 19 Uhr geöffnet, der auch vom Smartphone zugängliche Online-Shop bleibt für Kurzentschlossene bis zum Event-Ende um 21.45 Uhr aktiv. Zum Fußball-Gucken im Anschluss ist der Eintritt kostenfrei.

Frühjahrs-Meeting 2026 wieder ein absolutes Turffest

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 8. Juni 2026

 

Der Saisonauftakt 2026 unter der Regie von Baden Galopp auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim war wieder ein absolutes Fest des Turfs: Drei Top-Renntage vor 37.500 Besuchern, ein exzellent besetzter Grand Prix und erstklassige Stimmung – das Frühjahrs-Meeting endete am Sonntag, 7. Mai, mit einer erfreulichen Bilanz des Veranstalters.

 

37.500 Zuschauer kamen an den drei Renntagen auf Deutschlands Premium-Rennbahn, 12.800 waren es am Kinder- und Familientag am Fronleichnams-Donnerstag. 11.200 Besucher weilten am Samstag in Iffezheim, 13.500 am Finaltag. Der Wettumsatz konnte an allen Tagen gegenüber den Vorjahren gesteigert werden. Insgesamt flossen 2.500.708,73 Mio. Euro in 27 Rennen durch die Wettkassen. 2025 waren es 1.938.221,05 Euro gewesen. Hiervon verbleiben ca. 17% beim Veranstalter zur Finanzierung der Zuchtleistungsprüfungen. Ca. 33 Prozent entfielen auf die Außenwette, also auf Wetten, die nicht auf der Rennbahn selbst abgegeben wurden und ca. 18% des Umsatzes kamen aus dem Ausland. Der Durchschnittsumsatz pro Rennen betrug beachtliche 92.618,84 Euro.

 

Natürlich war der erneut unter dem Patronat des englischen Auktionshauses Tattersalls und in der Tradition des Großen Preises der Badischen Wirtschaft stehende Große Preis von Tattersalls (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) am Sonntag das absolute Highlight. Hier gab es eine völlig formgemäße Dreierwette, denn der Favorit Alleno (2,70:1), Derbysieger Hochkönig und Wilko auf den ersten drei Plätzen waren die am Toto am stärksten gewetteten Pferde. Es war ein brillianter Speed, den Alleno auf den Rasen von Iffezheim zauberte. Als der Hengst des Gestüts Ittlingen von Manfred Ostermann eine Lücke gefunden hatte, packte er enorm an und wehrte auch Hochkönig, der deutlich gesteigert war, mit einer dreiviertel Länge sehr sicher ab. Damit feierte das Gespann Sibylle Vogt (Jockey) und Marcel Weiß (Trainer) ebenso wie das Gestüt Ittlingen einen weiteren Top-Triumph in einer sensationellen Saison. „Ich wusste, dass ich mich zu einhundert Prozent auf Alleno verlassen konnte“, sagte Sibylle Vogt. „Er ging durch die enge Lücke einfach hindurch.“ „Einen Moment habe ich geschwitzt, aber Alleno hat stark angezogen. Ich freue mich sehr, dass es einen Mülheimer Einlauf gab“, erklärte Marcel Weiß.

 

Im Rahmenprogramm am Schlusstag ragte ein Top-Sprint heraus: Die Casino Baden-Baden Silberne Peitsche (Listenrennen, 30.000 Euro, 1.200 m) war wieder ein bedeutender Test für die Casino Baden-Baden Goldene Peitsche bei der Großen Woche. In einer sehr spannenden Partie landete der inzwischen von Henk Grewe für die Cometica AG trainierte Wikinger (T. Hammer-Hansen) erneut einen Top-Treffer in Iffezheim. Hier hatte er vor knapp drei Jahren schon das Ferdinand Leisten Memorial für sich entschieden.

 

Bereits am Donnerstag gab es mehrere sportliche Höhepunkte. Wie schon 2025 ging das Top-Event für die Meiler, die 47. Kronimus Badener Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m), die erneut unter dem Patronat des Iffezheimer Betonstein-Unternehmens stand nach Frankreich. Sir Tommy Cen ließ unter Jockey Aurelien Lemaitre der heimischen Konkurrenz, die Aster vor Sommersby anführte, nicht den Hauch einer Chance. Trainer des Siegers ist der Spanier Patrik Olave-Valdivielso in Pau, als Besitzer zeichnet Yeguda Centurion SLU, ein Stall der auch international mit großem Erfolg agiert. Dahinter verbirgt sich der aus Kuba stammende Leopoldo Fernandez Pujals.

 

Der Rennstall Germanius und die Hoppegartener Trainerin Eva Fabianova erleben echte Festwochen, nun reihte sich die Mitfavoritin Ruby Lips unter René Piechulek im Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie (Listenrennen, 35.000 Euro, 2.200 m) in die Erfolgsliste ein. Nach den Rennen am Donnerstag schloss sich eine After Race-Party an, bei der zu bei Cocktails und Musik bis in den späten Abend hinein gefeiert wurde, wobei man sich am Donnerstag gerne etwas besseres Wetter gewünscht hätte.

 

Einen etwas überraschenden Ausgang nahm am Samstag das Japan Racing Association Derby-Trial (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m), Denn während der heiße Favorit Lommi nur Vierter wurde, triumphierte Seguro mit Benjamin Marie für den Kölner Trainer Andreas Suborics. Locker stiefelte der Mitfavorit den Gegnern davon. Für das Derby besitzt der im Besitz des Rastatter Steuerberaters Thomas Schäffer stehende Hengst keine Nennung, könnte aber noch nachgenannt werden. Eine erstklassige Vorstellung gab der in Iffezheim von Fabian Xaver Weißmeiter trainierte Yacomo als Riesenaußenseiter vor Waladares. „Wir gehen natürlich ins Deutsche Derby, dort wird er mein erster Starter sein“, schilderte der Coach.

 

Einen glänzenden Einstand für Deckhengst Rubaiyat, der selbst klassischer Sieger war, gab es im ersten Rennen für zweijährige Pferde 2026 in Deutschland, dem BBAG Badener Jugendpreis (15.000 Euro, 1.000 m). Denn seine Tochter Zauberflöte würde für Besitzer Thomas Georg Jander und Trainer Henk Grewe mit Thore Hammer-Hansen im Sattel allem Vertrauen als heiße Favoritin vollauf gerecht. Die 30.000 Euro bei der BBAG-Jährlingsauktion für die Stute aus der Zucht des Gestüts Karlshof scheinen bestens angelegt.

 

Am Samstag stand ein besonderes Charity-Rennen im Mittelpunkt. Mit dem „Fuck Cancer Rennen“ unterstützte Baden Galopp eine Initiative von Dana Diekmeier zur Unterstützung der Krebsforschung. Dana Diekmeier berichtete persönlich über die Hintergründe. 5.000 Euro wurden seitens Baden Galopp gespendet. Das Rennen gewann Neutrainerin Alicia Baum mit der Außenseiterin Soft Winds. Auch die Turffreunde Baden und der Iffezheimer Trainer Gerald Geisler durften jubeln, denn ihre Tia Sophia gewann unter Kevin Braye den T. von Zastrow Amateur Cup (Ausgleich IV, 1.800 m). Bereits am Donnerstag hatte Adelaide für Trainer Karoly Kerekes einen Ausgleich III an sich gebracht. Und am Sontag gab es durch Ostseesonne (Trainer Gordan Batistic) in einem 15.000 Euro-Rennen den dritten Treffer für die heimische Trainingszentrale.

 

Am Sonntag begann mit der „The Golden Horse Amazon Series“ eine neue, meetingsübergreifende Serie von drei Rennen für Reiterinnen – in einem 2.800 Meter-Ausgleich III, den überraschend Manon des Bois (11,80:1) für Trainer Dr. Andreas Bolte mit Sina Schmidt für sich entschied. Schließlich stellte Lars-Wilhelm Baumgarten, Mitgründer der erfolgreichen Liberty Racing Syndikate, ehemaliger Vorstand von Deutscher Galopp und ehemaliger Berater vieler Spitzensportler, am Sonntag sein Buch „Tore des Lebens“ vor.

 

Mit insgesamt fünf Erfolgen war Thore Hammer-Hansen der dominierende Jockey des Frühjahrs-Meetings, der damit das von Volksbank pur gesponserte Meetingschampionat gewann. Henk Grewe war bei den Trainern mit drei Treffern die Nummer eins, da er mehr zweite Plätze als die Konkurrenz hatte. Den Baden-Airpark Pressecup sicherte sich WETTSTAR. Erstmals online durchgeführt wurde die Frühjahrs Auktion der BBAG, die am Freitag zu Ende ging. Hier erzielte der am selben Tag in Nancy erfolgreiche Native Ruler mit 8.500 Euro den Höchstpreis der verkauften Pferde. Andi Wyss erhielt den Zuschlag

 

Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „Wir sind mit der Resonanz unserer Besucher, den Wettumsätzen und dem organisatorischen Ablauf des Meetings sehr zufrieden. Natürlich hatten wir auch das nötige Glück mit dem Wetter. Wir freuen uns schon jetzt auf die Große Woche 2026“ Bald starten bereits die Vorbereitungen für die Top-Rennwoche des Jahres 2025 in Iffezheim, die Große Woche mit fünf Renntagen vom 29. August bis 6. September.

Champions 2025 wurden in Baden-Baden geehrt

Quelle: GaloppOnline vom 6. Juni 2026

 

Am Freitagabend fand im Casino Baden-Baden die stimmungsvolle Ehrung der Champions des Jahres 2025 statt, ausgerichtet von der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen. Ausnahmslos alle Titelträger waren persönlich vor Ort. Moderiert von Sandy Franke, wurden in folgender Reihenfolge die Champions geehrt:


Amateur-Rennreiterinnen: Nina Baltromei
Nachwuchsreiter: Esentur Turganaaly Uulu
Amateur-Rennreiter: Kevin Braye
Besitzertrainer: Romy van der Meulen
Trainer Hindernisrennen: Christian von der Recke
Jockey Hindernisrennen: Hakim Tabet
Besitzer Hindernisrennen: Stephan Ahrens u.a.
Jockey: Thore Hammer-Hansen
Trainer: Henk Grewe
Besitzer: Eckhard Sauren
Züchter: Stiftung Gestüt Fährhof

 

Geehrt wurde auch der Galopper des Jahres, Hochkönig aus dem Stall Cloverleaf, Hans und Ilse Bierkämper nahmen die Auszeichnung entgegen. Das Team von Baden Galopp freute sich über die Auszeichnung des WETTSTAR Grosser Preis von Baden als „Rennen des Jahres 2025“.

 

Wie seit einigen Jahren üblich, wurden auch die Stable Staff Awards im Rahmen der Championatsehrung verliehen, die an Jürgen Vallen (Gestüt Hof Ittlingen) und Lisa Krüllmann (Rennstall Asterblüte) gingen.

TurfMatch startet in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026

 

Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.

 

Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.

 

Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache

 

TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.

 

Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.

 

Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.

 

Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.