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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Heinz Baltus als Präsident des Magdeburger Renn-Vereins zurückgetreten

Quelle: GaloppOnline vom 25. Juni 2026


Paukenschlag in Magdeburg: Heinz Baltus ist nicht mehr Präsident des Magdeburger Renn-Vereins. Dazu erreichte uns eine Pressemitteilung des Vereins wie folgt: „Der Präsident des Magdeburger Renn-Vereins e.V. von 1906, Heinz Baltus, ist am 23. Juni 2026 mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Präsident zurückgetreten. Zu den persönlichen Hintergründen dieses Schrittes liegen dem Präsidium derzeit keine Erkenntnisse vor. Das Präsidium und die Mitglieder des Magdeburger Renn-Vereins bedauern diese Entscheidung außerordentlich. Zugleich sprechen sie Heinz Baltus ihren großen Dank und ihre besondere Anerkennung für seine langjährige, engagierte und erfolgreiche Arbeit an der Spitze des Vereins aus.

 

Heinz Baltus hat den Magdeburger Renn-Verein über 15 Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz, Erfahrung und tiefer Verbundenheit zum Galopprennsport geprägt. In seine Amtszeit fielen wichtige Schritte zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Vereins, zur Stärkung der Galopprennbahn Magdeburg-Herrenkrug sowie zur weiteren Verankerung des Rennsports in der Stadt Magdeburg und darüber hinaus. Mit seinem Wirken hat Heinz Baltus maßgeblich dazu beigetragen, den Magdeburger Renn-Verein sportlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich weiterzuentwickeln. Unter seiner Führung konnte der Verein sein Profil als traditionsreicher Veranstalter des Galopprennsports festigen, neue Impulse setzen und die besondere Bedeutung der Rennbahn im Herrenkrug als sportlicher, kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt sichtbar machen.

 

Das Präsidium würdigt insbesondere seine Verlässlichkeit, seine Beharrlichkeit und seinen hohen persönlichen Einsatz für den Verein. Heinz Baltus stand über viele Jahre für Kontinuität, Verantwortungsbewusstsein und eine klare Ausrichtung auf die Zukunft des Magdeburger Rennsports. „Wir bedauern den Rücktritt von Heinz Baltus sehr. Er hat sich über viele Jahre mit großem Engagement und persönlicher Leidenschaft für den Magdeburger Renn-Verein und den Galopprennsport eingesetzt. Dafür gebühren ihm unser aufrichtiger Dank, unsere Anerkennung und großer Respekt“, erklärt das Präsidium des Magdeburger Renn-Vereins.

 

Die laufenden Geschäfte des Magdeburger Renn-Vereins werden durch den Vizepräsidenten Maximilian Leonhardt weitergeführt. Der Verein ist und bleibt uneingeschränkt handlungsfähig. Grundlage dafür sind die festen, klaren und bewährten Strukturen innerhalb des Präsidiums sowie in der Geschäftsführung. Diese gewährleisten, dass alle organisatorischen, sportlichen und administrativen Aufgaben des Vereins zuverlässig fortgeführt werden. Das Präsidium wird die weiteren Schritte geordnet, verantwortungsvoll und im Sinne des Vereins beraten. Der Magdeburger Renn-Verein wird seinen erfolgreichen Weg fortsetzen und sich weiterhin mit voller Kraft für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Galopprennsports in Magdeburg einsetzen.

 

Der Magdeburger Renn-Verein dankt Heinz Baltus ausdrücklich für seine 15-jährige erfolgreiche Arbeit zum Wohl des Vereins, der Galopprennbahn Magdeburg-Herrenkrug und des deutschen Galopprennsports.“

WORLD POOL MOMENT OF THE DAY am 5. Juli in Hamburg

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 25. Juni 2026

 

Am 5. Juli werden erstmals an einem deutschen Renntag sechs Rennen im Rahmen des World Pools übertragen und bewettbar sein. Der Hong Kong Jockey Club, WETTSTAR.de und der Hamburger Rennclub e.V. freuen sich im Zuge dessen auf eine Neuerung: Zum ersten Mal wird es in Deutschland einen WORLD POOL MOMENT OF THE DAY geben. Eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen, die es für Pferdepfleger und Pferdepflegerinnen gibt.  


Eine Jury (Hong Kong Jockey Club und WETTSTAR.de) kürt im Laufe des Tages eine Pferdepflegerin oder einen Pferdepfleger, die/der gegen Ende der Übertragung vor der Weltöffentlichkeit einen Scheck über 4.500 € erhalten wird. Bislang hat es diesen WORLD POOL MOMENT OF THE DAY lediglich in Nationen wie beispielsweise Großbritannien oder Irland gegeben. Eine weitere Chance bietet sich dann am Ende des Jahres, wenn die Öffentlichkeit über den WORLD POOL MOMENT OF THE YEAR abstimmt und die Sieger eine VIP Reise für 4 Personen nach Hong Kong gewinnen können.  


„Wir sind wirklich begeistert, dass wir am Derbytag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer solchen Summe auszeichnen können und bedanken uns sehr beim Hong Kong Jockey Club für die fantastische Zusammenarbeit und dieses herausragende Engagement“, so Thorsten Castle. „Wir werden die Trainerinnen und Trainer im Vorfeld der sechs Rennen kontaktieren, um alle Mitarbeiter an den Führzügeln bereits vorab namentlich erfassen zu können“. 


Die entscheidenden Kriterien für die Vergabe werden sein: Stil des Sieges, Überraschungseffekt, Persönliche Geschichte und Karriere. „Hierzulande gibt es bereits den Stable Staff Award, der die tägliche Arbeit in den Rennställen und Gestüten in den Fokus rückt, und nun können wir dies noch mit einer weiteren Auszeichnung erweitern. Ohne die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und die zahlreichen freiwilligen Helfer wäre der Rennsport weltweit nicht möglich“, so Castle abschließend. Weitere Informationen zum WORLD POOL MOMENT OF THE DAY gibt es unter www.youtube.de/wettstar.

Einzahlungsbonus und viele Aktionen und Attraktionen bei WETTSTAR

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 25. Juni 2026


Vier Tage Spitzensport mit dem Top-Höhepunkt der Rennsaison hierzulande am 5. Juli, dem IDEE 157. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro), – das IDEE Derby-Meeting startet am Sonntag, 28. Juni, auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Das Derby wird wieder am Finalsonntag ausgetragen, gehört erneut zum World Pool mit seinen millionenschweren Umsätzen und wird neben weiteren Rennen am 5. Juli LIVE nach Hong Kong übertragen!


Auch WETTSTAR bietet seinen Kunden zahlreiche Sonder-Aktionen und wird als Sponsor präsent sein. WETTSTAR ist der Partner des WETTSTAR.de - Großer Hansa-Preis am Samstag, 4. Juli. Galopp-Stars kämpfen in dieser traditionsreichen Gruppe II-Prüfung auf der 2.400 Meter-Distanz um Rennpreise in Höhe von 70.000 Euro. WETTSTAR freut sich sehr darauf, erneut Partner dieses sportlichen Hochkaräters zu sein.

Gewinne bis zu 50 Euro winken beim Online-Glücksrad von WETTSTAR am Auftaktrenntag (Sonntag, 28. Juni). Von Donnerstag, 2. Juli, bis einschließlich Montag, 6. Juli, wartet WETTSTAR mit einem Einzahlungsbonus von 20 Prozent auf. Wer in dieser Zeit eine Einzahlung auf sein Wettkonto tätigt und danach den Code HAMBURG26 eingibt, kommt in den Genuss dieses Sonderbonus (maximaler Bonus pro Kunde: 100 Euro). Alle vier Tage des IDEE Derby-Meetings sind auch Teil der neuen WETTSTAR Liga. Alle Kunden, die sich kostenlos zur Teilnahme anmelden, können ihre an ausgewählten Renntagen getätigten Wetten in die verschiedenen Wertungen einfließen lassen und damit gegen andere Kunden im Wettstreit um die Wettkronen antreten. Es gibt eine Gesamtwertung, eine internationale Wertung und 8 Rennbahn-Wertungen. Entscheidend für die Wertung ist die durchschnittliche Gewinnquote aller abgegebener Wetten. Die Höhe der Einsätze spielen dabei keine Rolle. Somit kann wirklich jeder an der Liga teilnehmen und einen der tollen Preise gewinnen. Alle Infos hier: https://wettstar-pferdewetten.de/wettstarliga#anmeldung
 
 An allen Renntagen des IDEE Derby-Meetings sind der WETTSTAR-Promotionstand inkl. WETTSTAR-Wettschule auf dem Marktplatz sowie die WETTSTAR-Wettschule am Führring DIE Anlaufstellen für alle Besucher auf der Rennbahn in Hamburg-Horn. Hier bekommen Neueinsteiger Informationen aus erster Hand zum Thema Pferdewetten. Außerdem gibt es jede Menge Aktionen. Beim Glücksrad locken tolle Preise. Bekannte Jockeys geben sich bei Autogrammstunden die Ehre. Außerdem gibt es viele neue Aktionen, z.B. Faces at the Races, tolle Derby-Shirts und Bonusguthaben zu gewinnen, Meet and Greet und vieles mehr!


Powerbanks bequem vor Ort ausleihen: Vor Ort stehen Ihnen praktische Powerbanks zum Ausleihen zur Verfügung. So können Sie Ihr Smartphone während der Veranstaltung jederzeit aufladen und keine Wette, kein Rennen und keinen Moment verpassen. Einfach ausleihen, laden und weitermachen! Während der Renntage gibt es eine Lucky Looser-Box gemeinsam mit dem Hamburger Renn-Club auf der Rennbahn. Zusätzlich zu gewinnen ist die Satteldecke des Derby-Siegers von 2025 (Hochkönig). Unsere niedlichen Maskottchen Pferdolin und Pferderike erfreuen vor allem die kleinen Besucher auf der Bahn und sind für Fotos natürlich immer gern zu haben. In der WETTSTAR-Wettannahmestelle an der Rennbahn Hamburg-Horn erwartet Sie der gewohnte Top-Service mit einem internationalen Wettangebot!


Für alle Derby-Fans, die dieses Jahr nicht live dabei sein können, gibt es in den WETTSTAR-Wettannahmestellen in Iffezheim, Gelsenkirchen, Langenhagen und Dortmund eine große Treue-Stempelaktion zum IDEE Derby-Meeting. Hier werden Boni von bis zu 10 Euro offeriert. Auf Social Media wird die Startboxen-Auslosung für das IDEE 157. Deutsches Derby am Dienstagabend des 30. Juni LIVE übertragen. Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen zu den Aktionen unter: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction

Wochenend-Treffer Nummer fünf folgte in München

Fünf Rennveranstaltungen gab es am verlängerten Galoppwochenende. Nach dem Start am Freitag, 19. Juni, in Mannheim mit zwei Siegen für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer folgten am Samstag, 20. Juni, die Rennen in Magdeburg und in Düsseldorf mit einem Treffer im Magdeburger Herrenkrug. Am Sonntag, 21. Juni, ging es in Dortmund weiter. Dort schafften die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer einen weiteren vollen Erfolg. Sieg Nummer fünf waren dann zum Abschluss am Montag, 22. Juni, in München fällig.

 

Corinna Huber durfte sich am Montag, 22. Juni, in München über ihren zweiten Saisontreffer freuen. In einem Ausgleich IV über 2.000 Meter passierte ihr 5-jähriger Adios Amor als Erster die Ziellinie. Der Wallach machte den sicheren Sieg unter Patrick Gibson perfekt und zahlte am Toto 8,60:1.

 

In Dortmund sicherte sich am Sonntag, 21. Juni, Frederic Mehl seinen zweiten Saisonsieg. Für ihn gewann in einem Ausgleich III über 1.600 Meter sein 5-jähriger Lanciano Bello sicher. Im Sattel des Wallachs saß Andrea Ricupa. Die Siegquote betrug 12,40:1.

 

Zu ihrem ersten Jahreserfolg kam Jutta Pohl am 20. Juni in Magdeburg. Ihre 4-jährige Stute Ginger Ale setzte sich als eine der längsten Außenseiterinnen (24,10:1) in einem Premium-Handicap Ausgleich III über 1.300 Meter unter Nina Wagner sicher durch.

 

Der erste Tageserfolg in Mannheim am 19. Juni ging auf das Konto von Ursula Fröhlich, die dank Turfstar zu ihrem ersten Saisonsieg kam. Der 5-jährige Wallach holte sich in einen Ausgleich IV über 1.400 Meter sicher. Im Sattel von Turfstar, der am Toto 5,60:1 zahlte, saß Marie Gast.

 

Treffer Nummer zwei auf der Waldrennbahn erzielte Christoph Masser. Für ihn gewann in einem Ausgleich IV über 2.500 Meter der 8-jährige Right Turn sicher. Geritten wurde der Wallach von Marie Gast. Für Christoph Masser war es der erste Erfolg 2026. Die Siegquote für Right Turn betrug 6,10:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Mittwoch, 1. Juli, in Hamburg statt. Weiter geht es am Donnerstag, 2. Juli, in Hamburg, am Samstag, 4. Juli, in Hamburg, am Sonntag, 5. Juli, in Hamburg, am Freitag, 10. Juli, in Saarbrücken, am Samstag, 11. Juli, in Köln, am Sonntag, 12. Juli, in Mülheim, am Samstag, 18. Juli, in Bad Harzburg, am Sonntag, 19. Juli, in Bad Harzburg und in Hoppegarten, am Donnerstag, 23. Juli, in Bad Harzburg (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 25. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 26. Juli, in Bad Harzburg und in München sowie am Freitag, 31. Juli, in Zweibrücken.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.

TurfMatch startet in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026

 

Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.

 

Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.

 

Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache

 

TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.

 

Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.

 

Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.

 

Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.