Freiwette bei WETTSTAR zur Rennwoche in Bad Harzburg
Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 15. Juli 2026
Es ist eines der beliebtesten Galopp-Rennmeetings in Deutschland: Am Samstag, 18. Juli, startet die Rennwoche in Bad Harzburg. An fünf Renntagen bis zum Sonntag, 26. Juli, gibt es wieder attraktive Wettrennen, wie die hochdotierten Premium-Handicaps, mit attraktiven Garantie-Auszahlungen in der Viererwette. Auch der Hindernissport kommt nicht zu kurz auf der Bahn am Weißen Stein. WETTSTAR offeriert eine Online-Sonder-Aktion zur Rennwoche in Bad Harzburg: Während des gesamten Meetings (Samstag, 18. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2026) gibt es eine 5 € Buchmacher-Freiwette auf Sieg für Bad Harzburg (ab 25 Euro Umsatz in Bad Harzburg, einmalig pro Kunde und einmalig für alle 5 Renntage). Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen zur Aktion unter: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction
Während der gesamten Rennwoche ist die WETTSTAR-Wettschule mit Promotionstand die Anlaufstelle für alle Besucher der Galopprennbahn Bad Harzburg. Neueinsteiger erhalten hier kompakte Informationen rund um Pferdewetten sowie Unterstützung bei Registrierung und Wettabgabe. Darüber hinaus wartet am WETTSTAR-Stand ein abwechslungsreiches Programm mit Glücksrad und attraktiven Gewinnen, Autogrammstunden mit Jockeys sowie exklusiven Neukunden-Aktionen. „Mit unserer WETTSTAR-Wettschule möchten wir den Galopprennsport für alle Besucher noch erlebbarer machen. Ob Rennbahn-Neuling oder erfahrener Wetter – bei uns finden alle Information, Unterhaltung und tolle Aktionen“, so WETTSTAR.
Ein Highlight der Rennwoche ist das beliebte Maskottchen-Rennen – und auch WETTSTAR geht mit seinem Maskottchen an den Start. Spaß, Spannung und beste Unterhaltung für Groß und Klein sind dabei garantiert. Besucher sind herzlich eingeladen, das WETTSTAR-Maskottchen kräftig anzufeuern. Powerbanks bequem vor Ort ausleihen: Vor Ort stehen Ihnen praktische Powerbanks zum Ausleihen zur Verfügung. So können Sie Ihr Smartphone während der Veranstaltung jederzeit aufladen und keine Wette, kein Rennen und keinen Moment verpassen. Einfach ausleihen, laden und weitermachen!
Sechs Siege bei Engagements in Saarbrücken, Köln und Mülheim
Drei Veranstaltungen umfasste das Wochenende im deutschen Galopprennsport. Start war am Freitag, 10. Juli, in Saarbrücken mit drei Treffern für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer in den dortigen fünf Rennen. Am Samstag, 11. Juli, folgten acht Prüfungen in Köln und zwei weitere Siege. Der Abschluss fand in Mülheim am Sonntag, 12. Juli, mit sieben Rennen und einem vollen Erfolg statt.
In Mülheim freute sich am 12. Juli Adel Massaad über seinen ersten Jahressieg. Den Treffer schaffte der bereits 11-jährige Theo in einem Ausgleich IV über 2.000 Meter überlegen. Der Hengst marschierte unter Leon Wolff am Ende auf und davon und zahlte an seinen Wettanhang 8,90:1.
Der erste Treffer in Köln am 11. Juli war der vierte Saisonerfolg von Birgit Wagner, die alle der 5-jähriger Invincible Royale erzielte. Diesmal gewann er in einem Ausgleich III über 1.400 Meter wie gewohnt fast Start-Ziel sicher. Gesteuert wurde der Wallach von Esentur Turganaaly Uulu. Die Siegquote betrug 7,30:1.
Den zweiten Sieg in Köln sicherte sich Janina Boysen. Selbst im Sattel war sie in einem Ausgleich IV - Amateurrennen - über 1.600 Meter mit der 6-jährigen Vilana nach Kampf erfolgreich. Es war der vierte Saisontreffer für Janina Boysen. Der Wettanhang von Vilana erhielt 4,40:1. Für eine Besitzertrainer-Zweierwette (11,80:1) sorgte Silke Brüggemanns Charlie Brown (Larissa Bieß). Die Besitzertrainer-Dreierwette (74,90:1) machte Ulrike Timmermanns Zein (Ulrike Timmermann) perfekt.
In Saarbrücken kam am 10. Juli zuerst Birgit Nikolaus zu ihrem ersten Jahressieg. In einem Altersgewichtsrennen über 1.900 Meter sorgte ihr Petit Gerard für eine große Überraschung. Der 5-jährige Wallach siegte als längster Außenseiter am Toto (48,50:1) Start-Ziel leicht. Im Sattel saß Nina Wagner.
Der zweite Tagessieg in Saarbrücken geht auf das Konto von Caroline Pietsch. In einem Ausgleich IV über 3.000 Meter setzte sich ihr 4-jähriger Wallach Rex Carver leicht durch. Es war der dritte Jahreserfolg von Caroline Pietsch. Geritten wurde Rex Carver von Alexander Pietsch. Die Siegquote betrug 5,50:1.
Treffer Nummer drei in Saarbrücken wird Christian Peterschmitt gutgeschrieben. Zu seinem vierten Jahreserfolg, zwei davon im Ausland, passierte der 7-jährige Sabiano in einem Ausgleich IV - Amateurrennen - über 1.900 Meter als leichter Sieger unter Nora Cronauer die Ziellinie. Der Wallach zahlte dafür seinem Wettanhang 5,60:1.
Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 18. Juli, in Bad Harzburg statt. Weiter geht es am Sonntag, 19. Juli, in Bad Harzburg und in Hoppegarten, am Donnerstag, 23. Juli, in Bad Harzburg (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 25. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 26. Juli, in Bad Harzburg und in München, am Freitag, 31. Juli, in Zweibrücken, am Samstag, 1. August, in Köln, am Sonntag, 2. August, in Dresden und in Düsseldorf, am Samstag, 8. August, in Krefeld, am Sonntag, 9. August, in Hoppegaten und Cuxhaven (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 15. August, in Halle und Saarbrücken sowie am Sonntag, 16. August, in Hannover und in Dortmund (mit "Trostpflaster-Aktion").
Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 hier. Alle Treffer in den Jahren 2025, 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.
Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.
Pferdeverbände drängen auf schnelle Entlastung bei der GOT
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. Juli 2026
Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp e.V. und der Hauptverband für Traberzucht e. V. (HVT) haben bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bundesminister Alois Rainer ihre Forderung nach einer kurzfristigen Entlastung von Pferdehaltern, Züchtern und Betrieben bekräftigt. Die drei Verbände traten dabei geschlossen auf und machten deutlich, dass die Auswirkungen der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) die gesamte Pferdebranche zunehmend belasten.
Für die drei Verbände nahmen u.a. die Präsidenten Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp e.V.), Prof. Dr. h.c. Martin H. Richenhagen (Pferdesport Deutschland) und Peter Weihermüller (HVT) sowie der Geschäftsführer von Deutscher Galopp, Daniel Krüger, an dem Gespräch teil. Auf Seiten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) waren neben Bundesminister Alois Rainer auch Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Tierschutz, sowie weitere leitende Mitarbeiter des Hauses vertreten.
Die Verbände schilderten in dem Austausch die aktuelle Situation in ihren Bereichen und verwiesen auf die deutlichen Rückgänge hin. Sowohl die Anzahl der Pferde als auch die der pferdesportlichen Veranstaltungen ist stark zurückgegangen. Ebenso die Zahl der registrierten Züchter und Bedeckungen. Die Rückmeldungen der Zuchtverbände aus der laufenden Zuchtsaison fallen deutlich dramatischer als bisher aus. Die Verbände sehen die teilweise extrem angestiegenen Tierarztkosten als wesentlichen Belastungsfaktor für Pferdehalter und Zuchtbetriebe an.
Sofortige Entlastung der Pferdehalter gefordert
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die gemeinsamen Forderungen der drei Verbände. Herr Dr. Vesper erinnerte daran, dass die GOT 2022 entgegen § 12 der Bundes-Tierärzteverordnung ohne Beteiligung der Pferdehalter beschlossen wurde; das dürfe sich nicht wiederholen. Daher nahm er positiv die Bereitschaft von Minister Rainer und der parlamentarischen Staatssekretärin Breher auf, die Seite der Tierhalter zu hören, die von den teilweise dramatisch gestiegenen Gebühren erdrückt werden.
Herr Krüger ergänzt: „Eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Tierärztinnen und Tierärzten ist für uns von zentraler Bedeutung. Uns verbindet das gemeinsame Ziel, die bestmögliche Versorgung und das Wohlergehen unserer Pferde sicherzustellen. Deshalb müssen wir die bestehenden Probleme offen ansprechen und gemeinsam eine tragfähige Lösung finden, die sowohl eine verlässliche tierärztliche Versorgung als auch die wirtschaftliche Zukunft der Pferdehaltung gewährleistet. Ich bin froh, dass sich das Bundesministerium dieser wichtigen Fragen nun angenommen hat, und hoffe auf einen konstruktiven Prozess mit zeitnahen Ergebnissen.“
Gemeinsames Mindestziel der drei Pferdeverbände ist die Aufhebung der Verbindlichkeit der GOT 2022. Dies sei kurzfristig umzusetzen, sagte Richenhagen, um eine direkte Entlastung der Pferdehalter schnell zu erreichen. In einem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Rainer hatten die drei Pferdeverbände bereits im April 2026 darauf hingewiesen, dass sich in anderen Branchen Modelle längst bewährt haben, die der Orientierung dienen, ohne dabei verbindlich zu wirken (u.a. bei Architekten, Ingenieuren und Steuerberatern).
Nachdrücklich haben die drei Verbände darauf hingewiesen, dass die laufende Evaluierung nach ihrer Auffassung nicht die Anforderungen an eine ergebnisoffene Überprüfung erfüllt. Denn: Eine wissenschaftlich belastbare Evaluation muss ergebnisoffen prüfen, ob die Ziele der GOT 2022 überhaupt erreicht wurden. In der jetzigen Evaluation fehlen die konkreten Auswirkungen auf Tierhalter und Tierwohl, die aktuell negative Entwicklung der Tierzahlen, die Entwicklung von Behandlungen und Euthanasien, die allgemeine Marktentwicklung sowie die Bedeutung von Arzneimittelumsätzen und Rabattstrukturen. Zu prüfen sind auch kartellrechtliche Fragestellungen aufgrund der zunehmenden Bildung großer Gruppen- bzw. Unternehmensverbünde von Tierarztpraxen und -kliniken.
Darüber hinaus fordern die Verbände:
- die Abschaffung der Hausbesuchsgebühr für Pferde sowie ein Bekenntnis zum Pferd als landwirtschaftliches Nutztier,
- eine transparente Begründungspflicht bei der Anwendung von Mehrfachsätzen,
- größere Gestaltungsspielräume bei der Rechnungsstellung, beispielsweise durch Pauschalen, Rabatte oder Paketpreise
- sowie die gleichwertige Berücksichtigung der Perspektive der Tierhalter im Evaluationsprozess.
Erstmals vertraten Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und HVT ihre Positionen zur GOT gemeinsam gegenüber dem Bundesminister. Die Verbände machten dabei deutlich, dass Pferdesport, Pferdezucht und Pferderennsport in dieser Frage mit einer Stimme sprechen. Trotz unterschiedlicher Aufgaben und Strukturen vertreten sie gemeinsam die Interessen von Pferdesport, Pferdezucht und Pferderennsport in Deutschland. Ihr gemeinsames Ziel ist eine schnelle, tragfähige Lösung, die sowohl die Zukunft der Pferdehaltung und Pferdezucht als auch eine verlässliche tierärztliche Versorgung sichert.
Die Verbände sehen kurzfristigen Handlungsbedarf, um weitere Rückgänge in Pferdehaltung und Pferdezucht zu verhindern. „Tierärzteschaft und Pferdesektor sind aufeinander angewiesen. Unser Ziel ist eine schnelle Rückkehr zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten, insbesondere aber der Pferde“, betonten Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und HVT gemeinsam. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer teilte gegenüber den Verbänden mit, dass zunächst die Ergebnisse aus der laufenden Evaluierung abgewartet werden müssen, bevor das BMLEH weitere Schritte in Angriff nehmen wird. Das Ministerium rechnet mit den Ergebnissen im Oktober 2026.
Salonglaenzende glänzt auf der ganzen Linie
Quelle: Homepage des Mülheimer Rennclubs vom 13. Juli 2026
Das sportliche Highlight (BBAG Diana-Trial, Listenrennen, 30.000 Euro, 2.000 m) auf der Mülheimer Galopprennbahn hat am Sonntag, 12. Juli, die dreijährige Stute Salonglaenzende aus dem Bremer Rennstall von Trainer Pavel Vovcenko gewonnen. Im Sattel saß der seit 2017 in Deutschland reitende Tscheche David Liska. Dahinter landeten die Lokalmatadorin Aida (Benjamin Marie) vor der Französin Starlit Destiny (Sibylle Vogt) auf den Plätzen. Der Siegtoto für Salonglaenzende aus dem Besitz und der Zucht des Gestüt Wittekindshof (Rüthen-Kneblinghausen) zahlte 3,20:1. Siegtrainer Pavel Vovcenko: „Das war ein exzellenter Ritt. Die Stute besitzt Klasse, auch wenn man das Rennen nicht überbewerten darf. Sie wird demnächst im Preis der Diana starten.“
Im einleitenden medl Auftaktrennen über 2.400 Meter gab es einen niederländischen Erfolg für die fünfjährige Stute Fairy Grey aus dem Stall von Trainer Philip Jonkhaet in Sint Anthonis. Im Sattel saß der Engländer Matthew Johnson. Eine halbe Stunde später legte auch The Magic Melody für den Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek nach. Unter Enzo Crublet veriet dabei die Smrczek-Vertreterin beim dritten Karrierestart entsprechende Steigerung.
Bis zum finalen Rennen mussten die Mülheimer auf einen Heimerfolg warten. Dann kam Familienpferd Mister Wonderful mit seinem ständigen Reiter Miguel Lopez. Der Neunjährige im Besitzer seiner Schwester Celina, die mit der ganzen Familie angereist war, hatten allen Grund zur Freude. Den Preis der medl ließ sich Mister Wonderful, der nach Angaben seines Reiters lesen und schreiben kann, an diesem Sommertag nicht nehmen.
Einen Top-Eindruck hinterließ auch der vom Gestüt Paschberg gezüchtete und im Besitz stehende Quebueno. Der achtjährige Oldie liebt den Sommer und den trockenen Boden. Dabei hatte er so richtig Spaß am Galoppieren und gewann den medl Preis des Heimatversorgers unter Jockey Benjamin Marie sicher mit einer ¾ Länge. Eine halbe Stunde später legte der Franzose mit einem niederländischen Gast in Gestalt von Königin Marika nach. Und auch der 11-jährige Wallach Theo (Leon Wolff) gewann völlig überlegen den Preis der Ruhr und soll demnächst als Warmblutbeschäler eine neue Karriere starten.
Auf einer gut besuchten Mülheimer Galopprennbahn, mehrere tausend Zuschauer erlebten den medl-Renntag, fanden sieben Galopprennen statt. Marc Hübner, Vizepräsident des Rennclubs Mülheim: „Ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Besucher und vor allen Dingen an medl, unseren grünen Energieversorger.“ Überschattet wurde die stimmungsvolle Veranstaltung von einem Zwischenfall in der finalen Prüfung, als das Pferd Attention Rocket ohne Fremdeinwirkung eine Fraktur erlitt. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung musste die Stute aufgegeben werden. Noch einmal Marc Hübner vom Rennclub: „Es tut uns undendlich leid und der gesamte Rennclub ist in Gedanken bei den Besitzern des Pferdes.“
Ausblick
Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Sonntag, 10. Oktober, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das rp-Gruppe – 83. Silberne Band der Ruhr über 3.300 Meter, ein Listenrennen, dotiert mit 33.000 Euro Preisgeld.
Cronauer nach Sieg in Tschechien wieder Fegentri-Spitzenreiterin
Quelle: GaloppOnline vom 12. Juli 2026
Nachdem sie nach einem Blitzstart im Ranking der Fegentri World Championship for Lady Riders zunächst an der Spitze gelegen hatte, war die deutsche Vertreterin Nora Cronauer zuletzt auf den dritten Platz im Gesamtklassement zurückgefallen, da sie zuletzt bei einem Lauf in Budapest auch nicht mit von der Partie war.
Am Sonntag, 12. Juli, war das aber anders, denn die 22-jährige aus Münchweiler war eine von fünf Reiterinnen, die am Fegentri-WM-Lauf im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) teilnahmen. Und die deutsche Vertreterin, die noch am Freitag in Saarbrücken ein Rennen gewonnen hatte, nahm nicht nur teil, sie gewann auch.
Auf dem Ex-Deutschen Mannix aus dem Stall von Trainer Jiri Broz entschied sie ein 1600 Meter-Handicap zu ihren Gunsten. Auf der für den Schimmel recht kurzen Distanz sah man Nora Cronauer zunächst an vierter Position, in der Zielgeraden kam der Neunjährige dann zu einem souveränen Sieg. Dreieinhalb Längen Vorsprung hatte er im Ziel.
Für Nora Cronauer bedeutete dieser Sieg – ihr dritter bei der diesjährigen WM – zehn Punkte, womit die Deutsche ihr Punktekonto von 31 auf 41 aufbesserte. Und mit diesen 41 Punkten zog die deutsche Amazone an den zuvor vor ihr liegenden Lize Ghys-Dieteren und Mie Blichfeldt vorbei. Die für Belgien startende Ghys-Dieteren holte als Drittplatzierte fünf Punkte und liegt mit 39 Punkten nun auf dem zweiten Platz vor der für Norwegen startenden Blichfeldt, die am Sonntag in Karlovy Vary keinen Ritt hatte und somit weiter bei 34 Punkten steht.
Nightdance Wood tanzt Start/Ziel zum Sieg
Quelle: Pressemitteilung des Kölner-Renn-Vereins vom 11. Juli 2026
Mit einem sehenswerten Start-Ziel-Erfolg auf der Kölner Galopprennbahn endete am Samstag, 11. Juli, der mit 11.500 Euro dotierten Große Preis der KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.. Am Ende gab es sogar einen Stalleinlauf der von Andreas Wöhler aus Gütersloh trainierten Pferde Nightdance Wood und Savoja in diesem über 1.400 Meter führenden Hauptereignis des Tages. Noch vor einer Woche gewann Wöhler mit Dardanos das Deutsche Derby in Hamburg und setzte seinen Erfolgslauf auch in Köln fort. Es gewann mit einem 1 1/4-Längen-Erfolg des 6,70:1-Mitfavorit Nightdance Wood unter Jockey Eduardo Pedroza vor Savoja mit David Liska im Sattel. Dritter wurde Distor (Michael Cadeddu). Siegjockey Eduardo Pedroza resümiert: „Sie hat mir immer ein gutes Gefühl gegeben, im Schlußbogen noch einmal Luft geholt und dann noch einmal zugelegt.“ Für Nightdance Wood war es der dritte Karriereerfolg.
Neben dem Sieg im Hauptrennen gab es bereits zum Auftakt des Kölner Samstagsrenntages vor 5.500 Besuchern ebenfalls einen Heimerfolg durch den Hengst Indigo Sun des Rennstalles Sun-Planet (1,10:1). Unter dem Franzosen Bejamin Marie war der vom Wiener Andreas Suborics im Weidenpescher Park trainierte Dreijährige auf den letzten Metern sicherer Sieger in diesem Match-Race vor dem aus dem französischen Lammorlaye angereisten Gunnar Enlund mit Ebbe Verhestraeten im Sattel. Und auch der Kölner Championtrainer Peter Schiergen trug sich mit dem hochüberlegenen Sieg des Rekonvaleszenten und Favoriten Shejtan (Esentur Turganaaly Uulu) in die Siegerliste ein. Und auch das finale Rennen des Kölner FRÜH Sommer-Renntages blieb in der Domstadt. Prümche mit Bauyrzhan Murzabayev rang in einem spannenden Endkampf Pret a porter (Sibylle Vogt) nieder. Andreas Helfenbein heißt der Siegtrainer.
Der Preis der Cölner Hofbräu FRÜH ging nach Mülheim an der Ruhr in den Diana Stall von Trainer Marcel Weiß. Nicht die gemeinte Sweet On You unter Stalljockey Sibylle Vogt machte das Rennen, sondern die Stallgefährtin Cardea mit dem Franzosen Enzo Crublet setzte sich in leichter Manier durch. Siegreicher Besitzer ist das Gestüt Ittlingen aus Werne an der Lippe. Besitzertrainerin Birgit Wagner aus Langenhagen holte sich den mittleren Ausgleich des Tages über 1.400 Meter. Der 5-jährige Wallach Invincible Royal (7,30:1) mit Esentur Turganaaly Uulu schaffte dabei seinen vierten Jahreserfolg beim 16. Start.
Spannung bis zur Linie bot das Escolab-Rennen, gleichzeitig der 1. Lauf zum VERO Amateur Pokal. Das bessere Ende für sich hatte schließlich Janina Boysen mit ihrer 6-jährigen Stute Vilana, die ganz zuletzt einnicken konnte. 4,30:1 zahlte der Siegtoto für die aus Möser bei Magdeburg angereiste Mitfavoritin. Präsentiert wurde der Renntag von der Cölner Hofbräu FRÜH. Die FRÜH Gastronomie betreibt das Brauhaus „FRÜH Em Tattersall“ sowie das Hippodrom und die Schreckenskammer Alm. Weitere Unterstützer der Veranstaltung waren: Gerolsteiner, Handelshof, Fincke, die Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., Architekturbüro Schlüter, Ecolab und Alsco Berufskleidungs-Service.
AUSBLICK: Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am Samstag, 1. August, mit unserem Familien-Renntag statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das BBAG Auktionsrennen.
Bad Harzburger Rennwoche vom 18. bis 26. Juli
Quelle: Pressemitteilung des Harzburger Rennvereins vom 8. Juli 2026
Die 146. Bad Harzburger Rennwoche präsentiert sich terminlich unverändert. Am Samstag, 18. Juli, geht es los, dann folgen die Renntage am Sonntag, Donnerstag und Samstag, das Finale ist am Sonntag, 26. Juli. Die Rennen werden live im Stream von Deutscher Galopp und auf YouTube sowie auf mehreren Partnerkanälen ausgestrahlt.
Eine Besonderheit gibt es am ersten Samstag: Der erste Start ist bereits um 11 Uhr vorgesehen, denn die ersten fünf Rennen werden vom französischen Spartensender Equidia in rund 12.000 Wettannahmestellen im Nachbarland ausgestrahlt und können dort auch gewettet werden. „Frankreich gibt uns dieses Zeitfenster vor“, erklärt Rennvereinspräsident Stephan Ahrens, „der Rennverein bekommt dafür einen niedrigen fünfstelligen Betrag, auf den wir nicht verzichten wollen.“ Deshalb wird der traditionelle Empfang zur Eröffnung der Rennwoche diesmal auf den davor liegenden Donnerstag vorgezogen, dann findet am frühen Abend auf der Rennbahn der Mitgliederabend mit Gästen statt.
2025 kamen an den fünf Veranstaltungstagen rund 40.000 Besucher auf die Rennbahn am „Weißen Stein“ im Ortsteil Bündheim, der Wettumsatz, stets eine wichtige finanzielle Basis für die Ausrichtung der Rennen, lag bei 1,138 Millionen Euro, ein Plus von 6,45 Prozent gegenüber 2024. Dabei hatte es wie nicht gerade selten in den vergangenen Jahren, nicht immer beste Witterungsbedingungen an den einzelnen Tagen gegeben.
Natürlich gab es wieder zahlreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen. „Wir haben die Kassenhäuschen neugestaltet, teilweise neue sanitäre Anlagen errichtet“, erklärt Stephan Ahrens, „die Haupttribüne ist restauriert worden, das Terrain am Graditzer Pavillon nochmals für Gäste erweitert worden. Auf das große Zelt unterhalb der zweiten Tribüne wird diesmal verzichtet.“ Besonders erfreulich: „Schon einige Wochen vor dem ersten Rennen konnten wir eine einhundertprozentige Sponsorenabdeckung verzeichnen“. Im Klartext: Jedes der knapp fünfzig vorgesehenen Rennen hat einen Partner, teilweise sind es neue Unternehmen aus der Region.
Die Eintrittspreise bleiben unverändert moderat, 15 Euro kostet die normale Tageskarte, diesmal an jedem Renntag außer dem ersten Sonntag, 19. Juli. Denn an diesem Familienrenntag ist der Eintritt komplett frei. Es gibt ansonsten Ermäßigungen, Kinder bis zu 14 Jahren kommen gratis auf die Bahn. Das Parken ist wie immer frei. Es gibt wie auch 2025 Gutscheinhefte der Braunschweigischen Landessparkasse für den Hauptrenntag am Samstag, 26. Juli. Das limitiert aufgelegte Heft wird für nur 26,50 Euro abgegeben. Es enthält Gutscheine im Wert von über 50 Euro: Eintritt, Getränke, Snacks, ein Wettgutschein etc. Wobei dieses wie auch die Tickets über die Homepage des Rennverein www.harzburger-rennverein.de bestellt werden kann.
2026 werden Preisgelder ähnlich wie im Vorjahr ausgeschüttet. “Wir wollen insbesondere den Basisrennsport unterstützen", erklärt Rennvereinspräsident Stephan Ahrens, “denn die Kosten für die Pferdehaltung sind doch enorm gestiegen. Deshalb ist das Niveau weiter hoch geblieben.” In den Basisrennen gibt es die bundesweit gültige Mindestdotierung von 5.000 Euro. Nicht mehr im Programm sind die Superhandicaps, die durch vier neugeschaffene Premium-Handicaps mit Preisgeldern zwischen 15.000 und 18.000 Euro ersetzt werden. Diese werden an den beiden Samstagen gelaufen.
Zum zwölften Mal wird in diesem Jahr in Bad Harzburg ein BBAG-Auktionsrennen gelaufen, am zweiten Samstag unter dem Patronat der Braunschweigischen Landessparkasse mit einer Dotierung von 37.000 Euro über eine Distanz von 1850 Meter. Startberechtigt sind ausschließlich dreijährige Pferde, die 2024 in einem Auktionsring der Baden Badener-Auktionsgesellschaft (BBAG) waren und für die der damalige Anbieter eine Anmeldegebühr von 510 Euro bezahlt hat. Dabei handelte es sich um zu Beginn über 400 startberechtigte Pferde. Mit diesem Geld wird ein Großteil der Finanzierung dieser Rennen geleistet. 2026 werden in Deutschland 19 Auktionsrennen für zweijährige und dreijährige Pferde mit einem Preisgeld-Volumen von rund 1,1 Millionen Euro gelaufen. In Bad Harzburg wird erneut eine etwas andere Art der Gewichtsberechnung angewendet. Die auf den Auktionen teuersten Pferde müssen die höchsten Gewichte tragen, bei den preisgünstigen Pferden müssen die Jockeys leichte Gewichte auswiegen.
Unverändert einen großen Platz hat der Hindernissport. An den Sonntagen werden die beiden Seejagdrennen gelaufen, am Donnerstag ein mit 11.500 Euro dotiertes Listen-Hürdenrennen. Das Seejagdrennen am 19. Juli wird wie schon 2025 als internationales Amateurjagdrennen im Rahmen der Fegentri Gentlemen’s League Championship durchgeführt. Insgesamt stehen vier Hindernisrennen auf dem Programm. Darüber läuft die pferdewetten.de – Hindernis-Trophy. Ermittelt werden die punktbesten Besitzer, Trainer und Reiter, für die wertvolle Ehrenpreise bereitstehen.
WETTSTAR bleibt auch 2026 Hauptsponsor des Top-Events in Baden-Baden
Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 13. Juli 2026
Eine hocherfolgreiche Partnerschaft wird auch 2026 fortgesetzt: WETTSTAR bleibt der Hauptsponsor des bedeutendsten Rennens auf der Galopprennbahn in Baden-Baden|Iffezheim – des WETTSTAR.de – 156. Großer Preis von Baden. Der wichtigste Vermittler von Pferdewetten in Deutschland unterstützt erneut die traditionsreiche Gruppe 1-Prüfung, die im letzten Jahr das Rennen des Jahres in Deutschland gewesen ist und als einziges inländisches Rennen zu den Top 100-Rennen 2025 gehört.
300.000 Euro beträgt das Preisgeld dieses 2.400 Meter-Rennens, das am 6. September, dem Finaltag der Großen Woche (29. August bis 6. September), ausgetragen wird. 165.000 Euro bekommt der Besitzer des siegreichen Pferdes. Es handelt sich um Deutschlands wichtigste Grand Prix-Prüfung für dreijährige und ältere Spitzenpferde. 43 Pferde sind aktuell startberechtigt für den WETTSTAR.de – 156. Großer Preis von Baden, darunter ein Großaufgebot an internationalen Star-Galoppern mit dem Titelverteidiger Goliath an der Spitze und zahlreiche Asse aus den hiesigen Rennställen.
Riko Luiking, Geschäftsführer von WETTSTAR: „Wir freuen uns, dass wir nun schon zum sechsten Mal der Namensgeber dieses herausragenden sportlichen Ereignisses sein dürfen. Auch in diesem Jahr werden Fans in über 28 Ländern mit ihren Wetten im Rahmen des World Pool dabei sein. Dies unterstreicht den Stellenwert dieser Gruppe 1-Prüfung.“ Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „WETTSTAR ist ein unverzichtbarer Partner der deutschen Rennvereine. Wir freuen uns deshalb sehr über das erneute Engagement für unserer wichtigstes Rennen im Jahr und hoffen auf eine hochkarätige Besetzung.“
Außenseiter Dardanos erobert den Derby-Olymp
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juli 2026
Mit einer faustdicken Überraschung ist das IDEE 157. Deutsches Derby zu Ende gegangen: Der dreijährige Hengst Dardanos gewann als großer Außenseiter in Hamburg-Horn das wichtigste Galopprennen Deutschlands. Die Siegquote von 84,80:1 ist die höchste in der langen Geschichte des Derbys, das seit 1869 ausgetragen wird. Es zählt zur internationalen Kategorie Gruppe I, führt über die klassische Derbydistanz von 2.400 m und ist mit einem Gesamtpreisgeld von 650.000 Euro verbunden, davon 390.000 Euro für das Siegerteam.
Dardanos erwischte unter Jockey Wlademir Panov einen guten Start, gab dann zwischendurch die Führung ab, lag aber immer im Vorderfeld der 18 Teilnehmer. In der Zielgeraden griff Dardanos frühzeitig an und konnte sich am Ende sicher mit einer Länge Vorsprung gegen Chiefland, Salitos und Kairos durchsetzen. In der griechischen Mythologie gilt Dardanos als der Stammvater der Trojaner, in Hamburg hat er jetzt den Galopp-Olymp erklommen.
Weniger gut lief es für die meisten Favoriten: Der aus England angereiste Bay Of Brilliance, Vierter im Englischen Derby, wurde Vorletzter. Nicht viel besser erging es den hoch eingeschätzten Gostam als Zehnter. Der Gewinner des wichtigsten Derby-Vorbereitungsrennen, der Union-Sieger Englishman, wurde Sechster.
Im Sattel von Dardanos saß Wlademir Panov, seit vielen Jahren eine feste Größe im deutschen Rennsport. Es war allerdings erst sein fünfter Derbyritt, über einen neunten Platz war er bislang noch nicht hinausgekommen. „Es ist der Hammer - der größte Tag in meinem Jockey-Leben“, freute sich Panov, der immer wieder ungläubig den Kopf schüttelte, als er sich auf dem Geläuf mit Dardanos vom Hamburger Publikum feiern ließ.
Für Andreas Wöhler war es als Trainer bereits der sechste Erfolg. „Es bleibt ein einmaliges Erlebnis“, so Wöhler, der sich mit seinen beiden anderen Startern Gostam und Westminster Rocket aber deutlich bessere Chancen ausgerechnet hatte. Im Training habe sich gezeigt, dass sich Dardanos seit seinem zweiten Platz im Derby-Trial in Dortmund vor 14 Tagen enorm gesteigert habe, so Wöhler. „Doch um wie viel, das konnte keiner ahnen.“
Gezüchtet wurde Dardanos von Barbara Holubova aus Tschechien, sein Vater Soldier Hollow zählt zu den erfolgreichsten deutschen Deckhengsten der vergangenen Jahrzehnte. Es ist bereits der dritte Derbysieger für Soldier Hollow. Als Jährling ersteigerte der Stall Bergholz auf der BBAG Auktion im badischen Iffezheim Dardanos für 10.000 Euro. Hinter dem Stall stehen der Hamburger Hans-Wilhelm Jenckel und Friedrich von Lehnte. Der Rechtsanwalt aus Hannover hält zudem Anteile an der Besitzergemeinschaft Liberty Racing und war somit an den ersten vier Plätzen im Deutschen Derby 2026 beteiligt. Ein wahrlich historischer Moment!
TurfMatch startete in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026
Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.
Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.
Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache
TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.
Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.
Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.
Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de
Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026
Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.
Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.
Die noch stattfindenen Termine:
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier
Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra
Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an:
- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen
Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."
Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,
Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.
Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft
Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025
Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.
Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart
Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:
Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.
Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.
Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024
Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.
Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.
„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“
Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.
Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023
Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.
Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:
Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
Veterinärmedizinische Forschung
Nachwuchsförderung und Weiterbildung
Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“
Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.
Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de
Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"
Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.