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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Sechs deutsche Pferde für Prix de l’Arc de Triomphe genannt

Quelle: GaloppOnline vom 20. Mai 2026


Der Prix de l’Arc de Triomphe wirft seine Schatten voraus. Am Mittwoch, 20. Mai, stand nämlich der Nennungsschluss für das immer noch bedeutendste Galopprennen der Welt an, das in diesem Jahr am 4. Oktober, natürlich auf der Rennbahn ParisLongchamp im Bois de Boulogne, ausgetragen wird. Wir in jedem Jahr waren die deutschen Turf-Fans gespannt darauf, welche Pferde aus hiesigen Quartieren für das über 2400 Meter führende Gruppe I-Rennen, das in diesem Jahr mit fünf Millionen Euro dotiert ist, eingeschrieben wurden.

 

Und letztlich sind es sechs in Deutschland trainierte Galopper, die man in der insgesamt nur 73-köpfigen Nennungsliste des Pariser Monstre-Rennens findet (im vergangenen Jahr waren es 78 Nennungen, 73 eingeschriebene Pferde sind ein historischer Tiefstand für dieses Rennen, die gleiche Anzahl wie vor zwei Jahren). Dabei handelt es sich um zwei Vierjährige, und vier Vertreter des Derbyjahrgangs. Bei den beiden älteren Pferden handelt es sich um den letztjährigen Derbysieger und Galopper des Jahres 2025, Hochkönig, den Yasmin Almenräder für den Stall Cloverleaf trainiert, und die von Peter Schiergen für das Gestüt Park Wiedingen von Helmut von Finck trainierte Santagada. Bei den vier Dreijährigen handelt es sich um Darius Racing und Michael Motschmanns Jahrgangsprimus Gostam aus dem Stall von Andreas Wöhler, dessen Trainingsgefährten Westminster Rocket, der für Marian Ziburskes Westminster Stud GmbH startet, Pashang (Darius Racing) aus dem Quartier von Championtrainer Henk Grewe, und den von Andreas Suborics für den Stall Melfi vorbereitete Bright Light.

 

Jede Nennung hat exakt 8.300 Euro gekostet, es wird jetzt keine Zwischenstufen mit Streichungen und entsprechend weiteren Nenngeldern mehr geben. Ins Rennen kann man nun nur noch per Nachnennung gelangen, für die am 30. September in der Woche vor dem Rennen 120.000 Euro fällig wären. Die Preisgelder verteilen sich wie folgt: Sieger 2.857.000 Euro, Zweiter 1.143.000 Euro, Dritter 571.500 Euro, Vierter 285.500 Euro, Fünfter 143.000 Euro.

Je einmal siegreich in Haßloch und in Magdeburg

Der Abschluss eines am Himmelfahrtstag gestarteten verlängerten Galopp-Wochenendes fand am Sonntag, 17. Mai, in Mülheim an der Ruhr statt. Sechs Rennen wurden den Zuschauern am Raffelberg geboten. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer gab es dabei keinen Sieg.

 

In Haßloch wurde am Samstag, 16. Mai, das 140-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Nach einjähriger Pause stand dabei der Renntag mit sieben Prüfungen im Mittelpunkt. Groß vertreten waren dabei auch die in Deutschland lizienzierten Besitzertrainer, die allein 30 ihrer Schützlinge an den Ablauf brachten. Ein Volltreffer und viele gute Platzierungen sprangen für sie dabei heraus.

 

Zuvor gab es In Dortmund und in Magdeburg am Himmelfahrtstag, 14. Mai, Galopprennen zu sehen. In Dortmund wurden acht Rennen und in Magdeburg vier Prüfungen, die nur für Amateurrennreiterinnen und Amateurrennreiter ausgeschrieben waren, gestartet. Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer kamen dabei in Magdeburg zu einem Sieg.

 

Der Sieg in Haßloch gelang im abschließenden siebten Rennen. Martin Schu kam dabei durch Prince Percival zu seinem ersten Jahreserfolg. Der 9-jährige Wallach setzte sich in einem Ausgleich IV über 1.400 Meter sicher durch. Geritten wurde Prince Percival, der seinen Wettanhang mit der Siegquote von 9,70:1 erfreute, von Nina Wagner.

 

Der Treffer in Magdeburg ging auf das Konto von Christian Zschache, der damit zu seinem ersten Saisontreffer kam. In einem Ausgleich IV über 1.300 Meter gewann für ihn die 5-jährige Souliana sicher. Im Sattel der Stute, die als Favoritin am Toto 3,80:1 zahlte, saß Jaqueline Laquai.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 23. Mai, in München statt. Weiter geht es am Pfingstsonntag, 24. Mai, in Hoppegarten, am Pfingstmontag, 25. Mai, in Köln und in Hannover, am Samstag, 30. Mai, in Leipzig, am Sonntag, 31. Mai, in Düsseldorf, am Donnerstag, 4. Juni, Samstag, 6. Juni, und Sonntag, 7. Juni, in Baden-Baden, am Freitag, 12. Juni, in Hannover, am Samstag, 13. Juni, in Dresden, am Sonntag, 14. Juni, in Köln, am Freitag, 19. Juni, in Mannheim (mit Trostpflaster-Aktion), am Samstag, 20. Juni, in Düsseldorf und in Magdeburg, am Sonntag, 21. Juni, in Dortmund, am Montag, 22. Juni, in München, am Samstag, 27. Juni, in Krefeld und in Zweibrücken und am Sonntag, 28. Juni, in Hamburg.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

Tacita gewinnt unterstütztes Rennen in Haßloch

Im Rahmen seines jährlichen Zuschussprogramms unterstützte der Verein Deutscher Besitzertrainer am Samstag, 16. Mai, in Haßloch die vierte Tagesprüfung des Pfälzischen Rennvereins Haßloch. Der Preis von WETTSTAR powered by Südwestdeutscher Galopp Club & Verein Deutscher Besitzertrainer über 1.600 Meter für 3-Jährige wurde von Tacita gewonnen. Die Stute ist im Training bei Sarah Steinberg in München und gehört dem Rennstall Gestüt Hachtsee. Geritten wurde Tacita, die sich als Favoritin (1,30:1) sicher durchsetzte, von René Piechulek.

 

Hinter Tacita belegten Endorphin (Trainer Gerald Geisler/Reiter Bertrand Flandrin) und Liverpool (Karoly Kerekes/Enzo Crublet) die Plätze zwei und drei. Das einzige Pferd eines Besitzertrainers in dieser Prüfung war Jörg Hartmanns Debütantin Pas Peur, die unter Sean Byrne Rang fünf belegte.

Positives Fazit in Haßloch – Kommen wieder mehr Renntage?

Quelle: GaloppOnline vom 18. Mai 2026


Der Pfälzische Rennverein Haßloch e.V. möchte sich bei allen Trainern und Besitzern bedanken, die den 140-jährigen Jubiläumsrenntag letzten Samstag mit Startern unterstützt haben. „Das positive Feedback der Jockeys zum Zustand des Geläufs war ebenfalls sehr erfreulich, da sich der immense Zeitaufwand in punkto Pflegemaßnahmen gelohnt hat“, sagt der Veranstalter.


Weiter heißt es: „Durch die Trockenheit der vergangenen Wochen wurde schon im Vorfeld regelmäßig bewässert. Zudem kam erstmalig ein Verti Drain zum Einsatz, der zu einer deutlichen Verbesserung führte und eine dichtere und weichere Grasnarbe bewirkte. Großer Dank gilt an dieser Stelle dem Hannoverschen Rennverein und insbesondere der Familie Baum für die Leihgabe des Gerätes.“

 

Die gute Kunde für die Zukunft: „Neben seit Jahren bewährten Unterstützern konnten auch neue Sponsoren und Rennsportbegeisterte gewonnen werden, was ebenfalls sehr erfreulich und hilfreich für die Zukunft im Hinblick auf mehrere Renntage sein könnte.“

Night Lord schnappt sich das Premium-Handicap in Mülheim

Quelle: Pressemitteilung des Dortmunder Rennclubs Mülheim an der Ruhr vom 17. Mai 2026

 

Über den Sieg am 17. Mai in Mülheim an der Ruhr im Ausgleich IV über 2400 Meter konnte sich Besitzerin Monika Just vor rund 3.000 Zuschauern freuen. Ihr Night Lord aus dem Training von Dr. Andreas Bolte in Lengerich gewann die mit 15.000 Euro überdurchschnittlich hoch dotierte Prüfung nach einem taktisch cleveren Ritt von Leon Wolff. Bereits beim Auftaktrenntag in Raffelberg hatte Night Lord in beeindruckender Manier gewonnen und damals sogar einen Vorsprung von fünf Längen herausgaloppiert. Dieses Mal fiel die Entscheidung deutlich knapper aus, denn Zakaria aus dem Mülheimer Quartier von Yasmin Almenräder wurde in der Schlussphase noch enorm schnell. Night Lord brachte seinen Vorsprung jedoch sicher genug ins Ziel und sicherte den Verbindungen den größten Anteil der überdurchschnittlich hohen Dotierung. Auf die Plätze drei und vier kamen die aus den Niederlanden angereiste Honour Whim sowie Sommerberger. Die Viererwette zahlte 289,10:1.

 

Eine tolle Stallform hat derzeit der vor Ort tätige Trainer Marcel Weiß. Gemeinsam mit dem neuen ersten Stalljockey Sibylle Vogt, die diesen Posten seit diesem Jahr innehat, läuft es für das Quartier derzeit richtig rund. Auch auf der Heimatbahn kam es zu einem weiteren Erfolg, denn direkt zum Auftakt gewann Next Emerald. Der dreijährige Hengst aus dem Besitz des Stalles Emerald und Lou Schmidt war bereits zweijährig im wichtigsten Rennen des jüngsten Jahrgangs am Ablauf und belegte im Preis des Winterfavoriten in Köln Rang sechs. Nun konnte der Best Solution-Sohn bei seinem ersten Start in diesem Jahr direkt gewinnen. Damit dürfte für Next Emerald im weiteren Verlauf der Saison der Weg durchaus noch ein gutes Stück nach oben führen.

 

Nur rund 30 Minuten später konnte ein weiterer dreijähriger Hengst nachhaltig beeindrucken. Für den Kölner Trainer Henk Grewe gewann Pashang ein Rennen über 2400 Meter und damit exakt über jene Distanz, die Anfang Juli auch im Deutschen Derby in Hamburg verlangt wird. Der Hengst aus dem Besitz von Darius Racing von Dr. Stefan Oschmann siegte bei seinem ersten Start auf Gras-Untergrund in beeindruckender Manier. Wie es nun weitergeht, ist noch offen. Möglich erscheint ein Start im Derby Italiano, dem italienischen Pendant zum Blauen Band in Hamburg. Ebenso denkbar ist allerdings, dass man sich komplett auf die Derby-Vorbereitung in Deutschland konzentriert. Sicher ist nach diesem Auftritt jedoch, dass der Erfolg in Mülheim das Sprungbrett für deutlich höhere Aufgaben werden könnte. Im Sattel des imponierenden Siegers saß Thore Hammer-Hansen.

 

Zwei Siege fuhr die aus Düsseldorf angereiste Trainerin Katja Gernreich ein. Zunächst gewann die von ihr vorbereitete Whywhywhy Delilah ein Ausgleich IV über 1300 Meter. Nachwuchsreiter Esentur Turganaaly Uulu saß dabei im Sattel der Siegerin. Später legte Gernreich auch noch im letzten Rennen des Tages nach. Dort setzte sich der ebenfalls von ihr trainierte Stylo unter Michael Cadeddu durch. Der Favorit gewann die Prüfung gegen lediglich vier Gegner und sorgte so für den zweiten Treffer der Düsseldorfer Trainerin am Renntag.


AUSBLICK: Die nächste Galoppveranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Sonntag, 12. Juli, mit dem medl-Renntag statt.

Bella Sinfonia macht die Musik im Großen Preis der Sparkasse

Quelle: Homepage des Dortmunder Rennvereins vom 15. Mai 2026

 

Die besonders in Dortmund so populären Farben gelb-schwarz haben am Feiertag, 14. Mai, auf der Galopprennbahn in Wambel triumphiert. Die Rennfarben gehören dem international bekannten Gestüt Fährhof, das mit der vierjährigen Bella Sinfonia den Großen Preis der Sparkasse Dortmund gewonnen hat. Im mit 30.000 Euro Preisgeld dotierten Listenrennen für vierjährige und ältere Stuten über 1.800 m, setzte sich Bella Sinfonia gegen Mala Wyska und Full Of Hope durch. „Die Stute hat Moral gezeigt“, sagte ihr Trainer Andreas Wöhler. „Sie hat schon ihren eigenen Kopf.“ Von „eigenem Charakter“ sprach Siegreiter Eduardo Pedroza. „Zum Schluss wurde sie immer besser.“

 

Auch das Wetter besserte sich zum Hauptrennen, denn der so populäre Sparkassen-Renntag stand anfangs unter wenig Fortune, es regnete kräftig und sorgte für sehr weiches Geläuf und einige Starterabsagen. „Es ist schon bemerkenswert, dass wir heute rund 4.500 Besucher hatten. Der Sparkassen-Renntag ist fest etabliert im Dortmunder Event-Kalender“, freute sich Rennvereins-Präsident Oliver Sauer. „Die Sparkasse ist ein toller Partner für uns, der Renntag zeichnet sich durch die gelungene Mischung von Geschäftstreffen und Familienspaß aus“, so Sauer. Der Sparkassen-Renntag fand bereits zum 47. Mal in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Dortmund statt - nach eigenen Angaben die größte Sparkasse im Ruhrgebiet.

 

Den Auftakt machten im Preis der Filiale Möllerbrücke über 1.800 m die in Dortmund besonders populären hellblauen Rennfarben des Gestüt Wittekindshof von Rennvereins-Ehrenpräsident Hans-Hugo Miebach. Die dreijährige Stute Night Breath siegte mit Sibylle Vogt im Sattel vor Zabeel Dream und Chista. Trainiert wird Night Breath von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr. Ihre Mutter Near England hat 2016 in Dortmund das Deutsche St. Leger gewonnen, das den sportlichen Höhepunkt der Galoppsaison in Wambel bildet und in diesem Jahr am 20. September entschieden wird.

 

Einen Favoritensieg gab es anschließend auch im Rennen für dreijährige Pferde über 2.050 m. Im Preis der Filialen Hörde und Höchsten setzte sich Dardanos im Besitz des Stall Bergholz knapp gegen Noble Lips durch. Die beiden hatten sich weit von den fünf weiteren Teilnehmern abgesetzt. Dardanos, der noch eine Startberechtigung für das Deutsche Derby besitzt, wird seit diesem Jahr von Andreas Wöhler trainiert. „Er war anfangs etwas eifrig, hat sich dann aber beruhigt und letztlich alles sehr gut gemacht“, sagte Pedroza.

 

Der nächste Renntag in Wambel ist am 21. Juni mit dem 37. Großer Preis der Wirtschaft, einem Rennen der Gruppe III-Kategorie über 1.800 m.

Begeisterung für Pferd, Mensch und Rennsport beim „Tag der Rennställe“

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 13. Mai 2026

 

An 18. und 25. April öffneten bundesweit wieder 22 Rennställe ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher zum „Tag der Rennställe“. Mehr als 800 Gäste bekamen einzigartige Einblicke in den Alltag der deutschen Trainingsbetriebe und sahen das, was sonst nur Trainerteams, Jockeys und Stallmitarbeitende sehen. Viele Gäste zeigten sich beeindruckt davon, mit welcher Gelassenheit und Routine die Pferde ihren täglichen Ablauf absolvieren. Besonders die ruhige Atmosphäre in den Ställen und der enge Umgang zwischen Mensch und Pferd sorgten bei zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für bleibende Eindrücke. Vor allem bei jungen Gästen weckte der Morgen großes Interesse am Rennsport selbst. Einige von ihnen waren vom morgendlichen Training so begeistert, dass sie bereits angekündigt haben, als Amateurreiterinnen und Amateurreiter zurückkehren zu wollen, um künftig selbst Erfahrungen im Rennsattel zu sammeln.

 

„Der direkte Austausch vor Ort ist durch nichts zu ersetzen. Wer einmal selbst erlebt hat, wie professionell und gleichzeitig fürsorglich in den Rennställen gearbeitet wird, nimmt einen völlig anderen Eindruck vom Galopprennsport mit nach Hause“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V. „Genau deswegen ist der „Tag der Rennställe“ so ein wichtiger Termin. Nur mit Transparenz können wir zeigen, was unseren Sport wirklich ausmacht.“

 

Wie auch im letzten Jahr wurde für die Teilnahme am „Tag der Rennställe“ wieder eine symbolische Anmeldegebühr erhoben und der daraus entstandene Erlös in Höhe von 2.663,08 Euro geht in diesem Jahr an die Unterstützungskasse der Rennställe und Trainingsanstalten des Bundesgebietes e.V. Die Unterstützungskasse ist ein seit 1953 eingetragener Verein, der unverschuldet in Not geratenen Belegschaftsangehörigen und ehemaligen Mitarbeitenden der Rennställe und Trainingsanstalten in Deutschland hilft. Unterstützt werden unter anderem Jockeys, Rennreiter, Trainer, Stallpersonal sowie Witwen und Waisen.

 

Bevor sich im nächsten Jahr die Tore zum „Tag der Rennställe“ am 17. April 2027 wieder öffnen, steht im Herbst der „Tag der Gestüte“ am 19. September 2026 auf dem Programm.

Renngericht am 11. Mai: Bojko-Sperre wird um sechs Tage reduziert

Quelle: GaloppOnline vom 11. Mai 2026

 

Die Sperre von Jockey Jozef Bojko angesichts des Vorwurfs der Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten mit dem Pferd Iliano am 14. September 2025 in Leipzig ist deutlich reduziert worden. Bojko war gegen eine Entscheidung des Ordnungsausschusses vom 7. Januar 2026 in Berufung gegangen, bei der ihm eine Sperre von 11 Tagen (zwei davon durch einen vorläufigen Lizenzentzug schon verbüßt) aufgebrummt worden war. Aus den zusätzlichen neun Tagen machte das Renngericht nun drei, so dass die Gesamtstrafe für Bojko wegen des Vorwurfs bei fünf Tagen liegt. Die Kosten des gesamten Verfahrens werden zu 50 Prozent vom Beschuldigten, zu 50 Prozent von Deutscher Galopp getragen. Die Entscheidung des Ordnungsausschusses sah vor, dass Bojko alle Kosten trägt.

 

Vorsitzender des Renngerichts war Frank Heckenbücker, als Beisitzer fungierten Uwe Ostmann, Horst Greis, Gabi Rühl und Reinhold Wolfermann. Bojko wurde auch vom Renngericht eine fahrlässige Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten zur Last gelegt, im wesentlichen resultierend aus einem Reiterfehler, wie man es in der Verhandlung nannte, zu Beginn des Rennens. Da habe Bojko es vermieden, das Pferd ans Feld heranzuführen, was dann in der Folge die Verhaltensweisen von Iliano wie ein zur Seite hängen und einen Drang in Richtung Hecke befördert habe.

 

Die Verteidigung hatte in der Verhandlung einen Freispruch gefordert, Gottfried Reims als Vorsitzender des Kontrollausschusses von Deutscher Galopp hatte fünf Tage (einschließlich der schon verbüßten zwei Tage) gefordert – und damit auch weniger als die Ordnungsausschuss-Entscheidung. Dies vor dem Hintergrund, dass Bojko eingeräumt habe in einer schriftlichen Stellungnahme, die in der Verhandlung nun auch verlesen wurde, dass er verstehe, dass sein Ritt Fragen aufgeworfen habe. Gleichwohl blieb Bojko bei exakt den gleichen Erläuterungen zu dem Ritt wie in den vorherigen Instanzen.

Nora Cronauer mit Zega Top zum zweiten Fegentri-Erfolg

Quelle: GaloppOnline vom 9. Mai 2026

 

Auch den zweiten Lauf zur Fegentri World Championship for Lady Riders konnte die deutsche Vertreterin Nora Cronauer für sich entscheiden. Im Preis des Preis des VW Autohauses Hüttenstraße gewann sie in Halle mit der von Christian Sprengel trainierten Zega Top völlig überlegen.

 

Bei hohem Anfangstempo lag Zega Top zunächst einige Längen hinter dem Feld, doch schon im Schlussbogen hatte Cronauer sichtbar jede Menge Pferd unter sich. In dritter Spur schob sie sich im kleinen Siebenerfeld nach vorne, und in der Geraden löste sich die Stute aus dem Besitz von Susanne und Jürgen Kleibömer, deren Rennfarben durch die deutschen Nationalfarben ersetzt wurden, souverän von der Konkurrenz. Trainer Christian Sprengel sagte nach dem Rennen: „Sie ist ein besseres Pferd, von der wir noch einiges erwarten.“

 

Damit steht Cronauer nach zwei Läufen bei der maximalen Ausbeute von 20 Punkten. Platz zwei ging in Halle an Silke Brüggemann mit dem von Jiri Broz trainierten Arda, allerdings reitet Brüggemann nicht für die Gesamtwertung. Rang drei und damit fünf Punkte sicherte sich Sophie O’Brien mit Bernd Schrödls Slay The Dragon. Francesca Cecchini, in Düsseldorf bereits Fünfte, wurde diesmal Vierte und erhöhte ihr Konto um drei Punkte auf fünf Zähler. Cronauer führt die Gesamtwertung nun mit 20 Punkten vor den punktgleichen Cecchini und O’Brien an.

Luisa Marie Keller gewinnt Auftakt der Fegentri Young Championship

Quelle: GaloppOnline vom 10. Mai 2026

 

Besser konnte es nicht losgehen. Am Samstag, 9. Mai, stand der Beginn der Nachwuchsserie der Fegentri, die Fegentri Young Championship, an. Und der erste Lauf endete mit einem deutschen Sieg! Für Deutschland ist erneut Luisa Marie Keller mit von der Partie, wie im Vorjahr, und jetzt gab es in Budapest den ersten Treffer.

 

Einen Tag nach Nora Cronauers Fegentri-Sieg in Halle gab es damit nun einen neuerlichen deutschen Erfolg. Budapest war erste Station der internationalen Nachwuchsserie, bei der junge Reiterinnen und Reiter aus verschiedenen Nationen gegeneinander antreten.

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.