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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Wieder einmal All Talk N No Do Sieger im belgischen Mons

Als einzige in Deutschland lizenzierte Besitzertrainerin war April Joy Swann am Dienstag, 11. Juni, im belgischen Mons am Start. Für sie lief der bereits 13-jährige All Talk N No Do in einem Ausgleich über 2.100 Meter. Der Wallach unterstrich erneut, dass Mons seine Bahn ist, denn er gewann unter Sara Vermeersch sicher und feierte damit seinen neunten Erfolg auf diesem Geläuf. Für seine Trainerin war es der dritte Jahrestreffer, die alle All Talk N No Do erzielte, zwei davon in Mons. Die Siegquote betrug 11,80:1.

Je ein Sieg in Magdeburg, Krefeld und Hoppegarten

Drei Siege konnten sich die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer an diesem Galopprennwochenende in Deutschland gutschreiben. Einer davon gelang in Magdeburg am Samstag, 8. Juni, der zweite am Sonntag, 9. Juni, in Krefeld, der dritte ebenfalls am Sonntag, 9. Juni, in Hoppegarten.

 

In Hoppegarten dauerte es bis zum zehnten und letzten Rennen, dann kam Vivien Müller zum Tagessieg für die Besitzertrainer. In einem Ausgleich IV über 1.600 Meter setzte sich für sie die 8-jährige Stute Olympea sicher durch. Für Vivien Müller war es der zweite Erfolg 2024. Im Sattel von Olympea saß Martin Seidl. Die Siegquote betrug 6,10:1.

 

In Krefeld kam Janine Beckmann in der sechsten Tagesprüfung zu ihrem dritten Jahreserfolg. Den holt in einer Kampfpartie und letztlich in einem toten Rennen die 6-jährige Laterani. Die Stute kam unter ihrer Trainerin und Besitzerin in einem Ausgleich IV über 1.400 Meter gemeinsam mit Mario Hofers Surge (Jozef Bojko) ins Ziel. Laterani zahlte auf Sieg 14:1.

 

Bis zum letzten der sieben Rennen mussten die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer am Samstag, 8. Juni, in Magdeburg warten, bis sie zu "ihrem" Sieg kamen. Der Treffer war dann sogar ein Heimsieg! Denn für Marc Timpelan, der seine Schützlinge im Magdeburger Herrenkrug vorbereitet, setzte sich ganz knapp nach Kampf und notwendiger Auswertung des Zielfotos seine 4-jährige Stute Aim High in einem Ausgleich IV über 2.050 Meter mit kurzem Kopf durch. Aim High wurde von Alexander Pietsch zum ersten Saisonerfolg von Marc Timpelan gesteuert. Die Siegquote betrug 7,50:1. Für eine Besitzertrainer-Zweierwette in dieser Prüfung sorgte Anna Schleusner-Fruhrieps krasser Außenseiter Night Sky (Concetto Santangelo). Die Zweierwette zahlte stolze 198,80:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland ist am Samstag, 15. Juni, in Dresden. Weiter geht es am Sonntag, 16. Juni, in Köln und Hannover, am Samstag, 22. Juni, in Düsseldorf, am Sonntag, 23. Juni, in Zweibrücken (mit der "Trostpflaster-Aktion") und Dortmund, am Montag, 24. Juni, in München, am Samstag, 29. Juni, in Saarbrücken, am Sonntag, 30. Juni, in Hamburg, am Mittwoch, 3. Juli, in Hamburg, am Donnerstag, 4. Juli, in Hamburg, am Samstag, 6. Juli, in Hamburg, am Sonntag, 7. Juli, in Hamburg mit dem Deutschen Derby und am Donnerstag, 11. Juli, in Leipzig (mit der "Trostpflaster-Aktion").

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainern im Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2024 sowie im Dezember, November und Oktober 2023 hier. Alle Treffer im September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2023 sowie in den Jahren 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch die weiteren Renntermine für 2024 platziert.

Daydream Express im Krefelder Hauptrennen überlegen

Quelle: Pressemitteilung des Krefelder Rennclubs vom 10. Juni 2024

 

Als Carsten Liedtke, der Vorstandssprecher der SWK AG nach dem sechsten Rennen im Absattelring höchstpersönlich die Ehrenpreise überreichte, da hatte er in der Tat alle Hände voll zu tun. Denn es galt gleich zwei Siegerteams zu ehren, nachdem Laterani und Surge auf der Ziellinie auch durch die Vergrößerung der Zielfotografie nicht zu trennen waren und der Zielrichter auf „totes Rennen“ entscheiden musste. So etwas wie hier und heute beim Galopprennen gibt es beim Fußball nicht, dass wir in der Tat zwei Sieger haben“, freute sich Carsten Liedtke und überreichte die Ehrenpreise, die der Rennclub in Windeseile für zwei Siegerteams aufstockte.

 

„Es war wieder ein großer Familienspaß-Renntag, vor allem weil auch das Wetter von Beginn an mitspielte und es somit eine sehr große Resonanz bei den Besuchern gab“, fasste es SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke kurz zusammen. Als die Siegerehrung nach dem sechsten Rennen gerade über die Bühne gegangen war, gab es lautstarke Gratulationen aus dem Sekretariat, denn für Rennclub-Präsident Horst Wittfeld, hatte sein siebenjähriger Wallach French Conte zeitgleich bei der Parallelveranstaltung in Berlin-Hoppegarten einen Ausgleich I gewonnen.

 

Rund 6.000 Besucher kamen am Sonntag, 9. Juni, beim traditionellen SWK-Familienspaß-Renntag voll auf ihre Kosten, sieben Rennen standen beim dritten Renntag der Saison 2024 auf dem Programm. Das Hauptrennen, das „Rennen um den Traumjob“, einen Ausgleich II über 1700 Meter, gewann ein Pferd aus Köln, das aber von einer Krefelder Reiterin geritten wurde. Das war die von Henk Grewe in Köln trainierte Daydream Express. Die Ehrenpreise überreichte Kerstin Abraham, Vorständin der SWK AG. Die Stute, die Besitzer Stefan Hahne auf einer Auktion in England erworben hatte, siegte unter Steffi Koyuncu, Tochter von Stadtwald-Trainer Mario Hofer, zur Quote von 4:1 völlig überlegen gegen Woody Wood, hinter dem Bint Al Karama Platz drei belegte.

 

Zweimal erfolgreich war Andrasch Starke. Deutschlands Ausnahmejockey führte zunächst im zweiten Rennen, dem „Das Wärmespeicher-Rennen“, den von Henk Grewe in Köln trainierten Shootout zum Sieg. Besitzer des dreijährigen Hengstes ist Eckhard Sauren, Vize-Präsident des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln. Eine halbe Stunde später war Starke im „Das Energie für Krefeld-Rennen“ wieder auf einem Kölner Pferd erfolgreich, als er mit Jonatan für Trainerin Sarah Weis siegte. 

 

In der ersten Prüfung des Tages, dem „Das Heimatstrom-Rennen“, gab es einen Favoritensieg, als der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte Sommersby zur Quote von 1,90:1 Start-Ziel überlegen zum Zuge kam. Im Sattel saß mit dem Slowaken Jozef Bojko einer der erfahrensten in Deutschland tätigen Jockeys. Dass die Besitzer des Siegers aus der Schweiz kommen, zeigt wieder mal, wie international der Rennsport ist. Nach Iffezheim ging der Sieg im fünften Rennen, das den Titel „Das Eisrennen“ trug. Den Ausgleich IV über 2050 Meter gewann für Trainer Fabian Xaver Weißmeier der vom Niederländer Adrie de Vries gerittene 3,20:1-Favorit Sussex. Markus Klugs Silvestra wurde Fünfte, Marian Falk Weißmeiers Shining Star Sechster, sodass es auch in diesem Rennen keinen Krefelder Sieg gab. 

 

Und im siebten Rennen des Tages gab es dann den zweiten Krefelder Sieg, und sogar eine Krefelder Zweierwette, als der 1,70:1-Favorit Monaigle aus dem Stall von Markus Klug unter dem jungen Iren Senan MacRedmond nach einem packenden Finish gegen Marian Falk Weißmeiers Wild Run im Ziel knapp die Nase vorne hatte und zu seinem zweiten Sieg in Folge kam. Für Markus Klug war der Sieg seines Schützlings ein perfektes Geschenk, denn er feierte am Sonntag seinen 48. Geburtstag.


„Das war ein gelungener Renntag, wir hatten heute auch viele neue Besucher auf der Bahn“, so Rennclub-Präsident Horst Wittfeld nach dem letzten Rennen. Auch mit dem Umsatz von 153.000 Euro zeigte man sich sehr zufrieden, zumal durch insgesamt vier Pferde, die aus den verschiedensten Gründen unmittelbar vor dem Start verwiesen worden waren, insgesamt rund 10.000 Euro an Wetten zurückgezahlt werden mussten.

Erle hatte im Diana-Trial in Hoppegarten die Nase vorn

Quelle: Pressemitteilung der Rennbahn Hoppegarten vom 10. Juni 2024

 

Crazy, stylish, elegant — so kann Mode sein. Und genau so kamen auch viele der 10.050 Zuschauerinnen und Zuschauer zum Fashion Raceday. Der Glamour-Renntag am Sonntag, 9. Juni, mit vielen Prominenten aus Show-Biz, Politik und Wirtschaft war das Glanzlicht der Saison. Sportliches Highlight des Nachmittags war das mit 55.000 Euro dotierte Diana-Trial, ein Rennen der Gruppe III und somit der Champions League im Galopprennsport. Sechs drei Jahre alte Stuten liefen über die Distanz von 2000 Metern. Es war ein ungemein spannendes Finish, wie man es nicht täglich sieht. Vier Ladies kämpften bis zum Zielpfosten erbittert um den Sieg, Erle hatte am Ende die Nase vorne. Jockey Martin Seidl sagte nach dem Zieleinlauf: „Das war in diesem Jahr der härteste Endkampf, den ich geritten habe." Für Jungtrainer Maxim Pecheur war es der erste Sieg in einem Grupperennen. Das Gestüt Röttgen hatte dieses Rennen bereits in den vergangenen beiden Jahren gewonnen. Diana Trial lässt sich mit Diana Vorbereitungsrennen übersetzen. Der Henkel-Preis der Diana ist das deutsche Stutenderby und wird am 4. August in Düsseldorf entschieden. Erle wird nun eine der Favoritinnen sein.

 

Als Ausgleich I wurde das Friedrich Nagel-Memorial gelaufen. Wie am letzten Hoppegartener Renntag zeigte der von Erika Mäder trainierte und von Martin Seidl gerittene French Conte viel Speed und Kampfgeist. Er gewann somit zum zweiten Mal in Folge ein Rennen der Bundesliga im deutschen Galopprennsport. Drei weitere Highlights wurden nach einer Renntagsabsage eine Woche zuvor in Baden-Baden in das sonntägliche Programm aufgenommen. Im Passion for Fashion-Rennen liefen dreijährige Stuten. Die Siegerin Avola aus dem Stall von Peter Schiergen besitzt noch eine Startmöglichkeit für den erwähnten Henkel-Preis der Diana. Den WETTSTAR.de Derby-Test, ein Vorbereitungsrennen für das IDEE Deutsche Derby am ersten Julisonntag, gewann Lahzar Star. Er war der nächste Sieger für Trainer Schiergen und Jockey Bauyrzhan Murzabayev.

 

In der WETTSTAR.de Silberne Peitsche, einem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen, wurde gesprintet. Am schnellsten war der einzige Dreijährige im zwölf Pferde starken Feld. Schützenzauber aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho setzte sich unter Sean Byrne gegen die Außenseiterin Blueridge Silver durch, den dritten Platz belegte mit Wave Machine eine weitere unterschätzte Stute.

 

Die ehemaligen regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Michael Müller überreichten die Ehrenpreise im Preis des Berliner Bär, das von Trainer Jan Raja aus Tschechien mit Sirbowtieman (David Liska) gewonnen wurde. Wowereit: „Es ist sehr entspannend, einen Nachmittag auf dieser wunderbaren Rennbahn zu verbringen. Früher war es ein Pflichttermin, jetzt ist es pures Vergnügen.“ Neben den Ex-Bürgermeistern genossen u.a. Eva Habermann, Caroline Beil, Florian Fitz, Franz Friedrich Prinz von Preussen und Florian Martens diesen stimmungsvollen Renntag. In besonders schöner Erinnerung wird der Tag bei den Siegern der Fashion Contests bleiben, der von Britta Elm souverän moderiert wurde. In der Kategorie BEST HAT gewann Linkava Samchenko, die Kategorie BEST DRESSED GANG ging an Dr. Hans-Jürgen Riese und Freunde, das beste OUTFIT trug Andrea Rittel.


Die nächste Veranstaltung auf der Hauptstadtrennbahn findet am Sonntag, 21. Juli, statt. Es handelt sich um den „Renntag des Sports“.

Ehrung der Champions am 31. Mai in Baden-Baden

Quelle: GaloppOnline vom 1. Juni 2024

 

Am Freitagabend fand im Casino Baden-Baden die alljährliche Ehrung der Champions des Vorjahres statt. Bei einer in jeder Hinsicht stimmungsvollen Veranstaltung, durch den Abend führte der „Champion der Moderatoren“ (Gregor Baum), Daniel Delius, der auch gleich wieder fest für das kommende Jahr verpflichtet wurde.

 

Geehrt wurde neben den Champions auch der Galopper des Jahres, dessen Team um Trainerin Sarah Steinberg und Jockey René Piechulek nebst dem Großteil der Besitzer von Liberty Racing 2021 anwesend war. In der Reihenfolge der Ehrungen wurde ausgezeichnet:

Konstantin Phillip, Champion der Amateur-Rennreiter
Leon Wolff, Champion der Auszubildenden
Hakim Tabet, Champion der Hindernisreiter
Antonia von der Recke, Championesse der Amateur-Rennreiterinnen
Romy van der Meulen, Championesse der Besitzertrainer
Stephan Ahrens u.a., Champion der Besitzer von Hindernispferden
Christian von der Recke, Champion der Hindernistrainer
Andrasch Starke, Champion der Jockeys
Peter Schiergen, Champion der Trainer
Gestüt Karlshof, Champion der Züchter
Liberty Racing 2021, Champion der Besitzer.

 

Der komplette Vorstand von Deutscher Galopp war bei der Championatsehrung anwesend, ein Novum zumindest für die letzten Jahre.

Renntag in Erbach auf 27. Juli vorverlegt

Dem aktuellen Wochenrennkalender von Deutscher Galopp ist zu entnehmen, dass der diesjährige Renntag in Erbach um einen Tag auf Samstag, 27. Juli, vorverlegt wurde. Doch es gibt noch weitere Änderungen durch den Odenwälder Rennverein. Für den Jubiläumsrenntag zu 200 Jahren Erbacher Wiesenmarkt wurden in allen vier ausgeschriebenen Prüfungen die Dotierungen um 800,00 bzw. sogar 1.000,00 € angehoben. Zudem gibt es ein Veränderung im vierten Rennen in der GAG-Skala um -2 kg für 3-jährige und um ebenfalls -2 kg für 4-jährige und ältere Pferde.

 

Hier die neuen Ausschreibungen:

 

I. PREIS VOM ERBACHER BRAUHAUS. (F) 5.000 € (3.000, 1.000, 625, 375). Für 4-jährige und ältere Pferde. Gew. 60,0 kg. Gewinnern seit 1.7.2023 von mehr als 2.000 € 2 kg, von mehr als 3.000 € 3 kg, von mehr als 4.000 € 4 kg, von mehr als 5.000 € 5 kg, von mehr als 6.000 € 6 kg mehr. Pferden, die seit 1.7.2023 nicht insgesamt 1.500 € gewonnen haben, 1 kg, 1.000 €, 2 kg, 500 € 3 kg erl. 2150 m. 60 € Einsatz (30, 30).


II. GRAF ALEXANDER-RENNEN DER RUHEFORST GMBH. Agl. IV. (F) GAG +4 f.3j., +8 f.4j.u.ält. 5.600 € (2.800, 1.120, 840, 560, 280). Für 3-jährige und ältere Pferde. 1700 m. 67 € Einsatz (34, 33).


III. BAUMANN & BAUMANN CUP. Agl. IV. (F) GAG +1,5 f.3j., +6 f.4j.u.ält. 5.000 € (2.500, 1.000, 750, 500, 250). Für 3-jährige und ältere Pferde. 2150 m. 60 € Einsatz (30, 30).


IV. PREIS DER KREISSTADT ERBACH. Agl. IV. (F) GAG +1 f.3j., +6 f.4j.u.ält. 5.600 € (2.800, 1.120, 840, 560, 280). Wertungslauf für das 31. Wettstar Turf-Championat Südwest 2024. Für 3-jährige und ältere Pferde. 2600 m. 67 € Einsatz (34, 33)

Nur noch acht Stunden für Fortbildung verlangt!

Es gibt eine wichtige Änderung bezüglich der laut Rennordnung 190 vorgeschriebenen Fortbildungen für Lizenzinhaber im deutchen Galopprennsport. Für Besitzertrainer und -innen wurde ebenso wie für Amateure die verpflichtende Zahl der Fortbildungsstunden von 16 auf acht innerhalb von zwei Jahren reduziert. Das teilte am Donnerstag, 16. Mai, Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp, im regelmäßig stattfindenden Aktiven-Call mit. Bei dem Aktiven-Call sind Vertreter des Tainer- und Jockeyverbands, des Amateurverbands und des Vereins Deutscher Besitzertrainer neben Mitarbeitern der Renntechnik vertreten. Für Berufstrainer, -reiter und Auszubildene bleibt die Pflichtzahl bei 16 Stunden.

 

Zudem wurde seitens des Verbands auf Nachfrage erklärt, dass lizenzierte Besitzertrainer und -innen, die gleichzeitig auch eine Lizenz als Amateurrennreiter und -innen haben, insgesamt nur acht Stunden innerhalb von zwei Jahren für beide Lizenzen auf ihrem virtuellen Zeitkonto bei der Renntechnik von Deutscher Galopp haben müssen, um weiterhin aktiv am Rennsport teilnehmen zu dürfen.

 

Auf der Homepage von Deutscher Galopp ist unter der Rubrik "Akademie Deutscher Galopp" als bisher nächstes Fortbildungsangebot für alle lizenzierten Aktiven im deutschen Galopprennsport erneut das Thema "Sensible und gefährliche Situationen im Rennen & Korrekter und falscher Peitschengebrauch" für Dienstag, 3. September, von 17 bis 19 Uhr angekündigt. Referent der online-Fortbildung, die kostenlos ist, ist erneut Rennleitungschef Dr. Philipp Biermann. Weitere Infomationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: Online Seminar: Sensible und gefährliche Situationen im Rennen & Korrekter und falscher Peitschengebrauch (eveeno.com)

 

Allen teilnehmenden Aktiven werden zwei Stunden auf ihr virtuelles Fortbildungs-Zeitkonto gutgeschrieben.

GOT-Petition: 132.000 Unterschriften an Özdemir übergeben

Quelle: Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung
 

Mehrere Wochen lang hat die Pferdeszene Unterschriften für eine Anpassung der neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) gesammelt. Jetzt reiste eine Delegation der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit zahlreichen Ordnern voller Unterschriftenlisten nach Berlin, wo diese von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir persönlich in Empfang genommen wurden. Der leichteste Ordner wog dabei besonders schwer: Er stand symbolisch für allein rund 100.000 Online-Unterschriften.

 

„Das ist ein großartiger Erfolg, dass wir in Berlin dem Minister persönlich die Unterschriften überreichen und ihm dabei noch einmal sagen konnten, dass die Pferdeleute ganz und gar nicht zufrieden sind mit der neuen GOT“, erklärte FN-Präsident Hans-Joachim Erbel. Am Termin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nahmen neben FN-Präsident Hans-Joachim Erbel, auch Theodor Leuchten, FN-Vize-Präsident Bereich Zucht, Dr. Klaus Miesner, FN-Geschäftsführer Bereich Zucht sowie Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros teil.

 

„Ich nehme das sehr gerne entgegen und verstehe auch Ihre Sorgen. Ich kann nachvollziehen, dass es da auch Menschen gibt, für die das finanziell eine zusätzliche Belastung darstellt. Es ist ein Zielkonflikt, so wie es viele Zielkonflikte gibt. Hier ist es so: Wir brauchen Tierärzte ganz dringend und damit sie den Beruf gerne ausüben, ist natürlich die Bezahlung ein wichtiger Faktor“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, als er die Unterschriften entgegennahm.

 

„Wir hoffen, dass der Bundeslandwirtschaftsminister selbst jetzt sein Initiativrecht wahrnimmt und die GOT zur Nachbesserung öffnet, oder dass sich der Bundesrat mit dem Thema GOT noch einmal beschäftigt“, sagte Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros. Gemeinsam übergaben die FN-Vertreter in Berlin die Unterschriften, um zu zeigen, wie wichtig der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, den Pferdesport- und -zuchtverbänden und der gesamten Pferdeszene das Thema GOT ist. „Wir hoffen, dass wir mit der Verdeutlichung der Dramatik für die Pferdeleute mit Herrn Minister Özdemir in den weiteren Austausch kommen. Wir hatten den Eindruck, dass ihm der Ernst der Lage durchaus bewusst ist“, sagte Theodor Leuchten.

 

Viele Betroffene hatten sich an die FN gewandt, da sie mit den gestiegenen Kosten aufgrund der neuen GOT nicht zurechtkommen. Die FN hatte daraufhin als Interessenvertreter für alle Pferdesportler und -züchter eine Petition gestartet und fordert, dass die GOT zeitnah überarbeitet wird. Insbesondere spricht sie sich gegen die Hausbesuchsgebühr für Pferde aus. Von Ende November bis Ende Januar hatten daher die FN, die Vereinigung Deutscher Tierhalter (VDTH) und 58 weitere Verbände mit einer gemeinsamen Petition Unterschriften gegen die GOT gesammelt. 97.824 Unterschriften kamen online und 34.176 Unterschriften auf Listen in Papierform zusammen, das sind insgesamt also genau 132.000 Unterschriften, die in Berlin übergeben wurden. fn-press/evb - Eva Borg

PSF-Bahn in Deutschland: Haßloch mit großem Interesse

In der Sport-Welt vom 28. März (Ausgabe 21/22) bringt Ahmet Refii Dener in seiner Kolumne "Meine Ecke - Galopper-Geschichten und mehr" Neues zum Thema PSF-Bahn in Deutschland. Schwerpunkt ist dabei nicht Dortmund, sondern Haßloch. Die Kolumne ist hier zu lesen!

Tierwohlkommission ist auch Ansprechpartner

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 2. Februar 2024

 

Der Vorstand von Deutscher Galopp hat im Herbst 2023 die Tierwohlkommission unter dem Vorsitz von Frau Nastasja Volz-Degel mit dem Auftrag gebildet, den Verband in Fragen des Tierwohls zu beraten, ggfs. auf festgestellte Missstände zu reagieren und Initiativen für die Gewährleistung des Tierwohls vorzuschlagen. Zu diesem Zweck treffen die Mitglieder der Tierwohlkommission ehrenamtlich zusammen, um Probleme zu filtern, Themen zu erarbeiten und Lösungsansätze zu entwickeln.

 

In den ersten Monaten nach Gründung hat die Tierwohlkommission Themenfelder identifiziert, entsprechende fachspezifische Untergruppen entwickelt, Aufgaben themengerecht geclustert und somit eine intensive Bearbeitung der einzelnen Themengebiete abgesichert. Neben dem allumfassenden Wohl, der Gesundheit sowie der bestmöglichen Haltung des aktiven Rennpferdes, die nach modernsten wissenschaftlichen Standards sicherzustellen sind, ist unser vordringliches Bestreben, Pferden auch nach der Rennkarriere für den folgenden Lebensabschnitt eine bestmögliche Vorbereitung angedeihen zu lassen.

 

An diesem Ziel arbeiten verantwortungsvolle Trainer, Reiter, Gestüte, Besitzer, aber auch Pferdewirtschaftsbetriebe mit Fachkompetenz seit vielen Jahren, oftmals seit Jahrzehnten. Jede einzelne privatwirtschaftliche Anstrengung zum Wohl der Pferde wird seitens der Tierwohlkommission begrüßt. Dabei ist es unerlässlich, dass Besitzer und Betreuer vor, während und nach der Rennkarriere Verantwortung übernehmen – ohne sie ist diese Aufgabe nicht zu schultern. Auf der Verbandswebseite werden jeweils aktuelle Angebote von Einrichtungen und Vermittlern lokalisiert und benannt. Weitere Anbieter sind eingeladen, sich eintragen zu lassen, um so zu mehr Sichtbarkeit zu gelangen.

 

Die Tierwohlkommission möchte darüber hinaus der Ansprechpartner für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen den Aktiven und den Rennvereinen sowie dem Dachverband sein. "Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Ämtern und Organisationen, als interner Lobbyist des Galopprennsports." Fragen, Anregungen und Bemerkungen können jederzeit via E-Mail an tierwohlkommission@deutscher-galopp.de gestellt werden.

Ex-Galopper Blog auf der Homepage von Deutscher Galopp

Deutscher Galopp berichtet über die Werdegänge ehemaliger Rennpferde. Der Blog „Ex-Galopper“ erscheint regelmäßig auf der Webseite des Dachverbandes sowie dessen Facebook- und Instagram-Auftritten und informiert über zweite Karrieren von Rennpferden. Die Artikel hier: https://www.deutscher-galopp.de/gr/blog/ex-galopper-blog/

 

Wer seine eigene persönliche Geschichte mit Ex-Galopper erzählen möchte, ist dazu aufgerufen, sich bei Deutscher Galopp zu melden. Die „Anmeldung“ erfolgt unkompliziert über ein Online-Formular (Fragebogen Ex-Galopper-Blog | Deutscher Galopp | Paperless).

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Deutscher Galopp führt Pin-Tan-Verfahren ein

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 20. September 2023

 

Im Zuge des umweltfreundlichen Arbeitens ermöglicht Deutscher Galopp ab dem 22. September 2023 die papierlose Abwicklung sämtlicher Zahlungsaufträge. Wie von den Hausbanken bekannt, erfolgen die Zahlungsanweisungen dann im Online-Banking mit unkompliziertem Pin-Tan-Verfahren. Der Vorteil: Das Ausdrucken, Unterschreiben und Einscannen von Dokumenten entfallen.

 

Mit Onlinebanking können Bankgeschäfte rund um die Uhr bequem von zu Hause oder unterwegs erledigt werden. Notwendige Voraussetzungen für die Nutzung des Deutscher Galopp Pin-Tan-Systems sind ein Login zum hauseigenen Online-Service (Das „Anmeldeformular für die Teilnahme am Online-Verfahren“ befindet sich auf der Service-Seite von Deutscher Galopp) sowie die Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Referenzkontos in der Verrechnungsstelle des Dachverbandes.

 

Nach einmaliger Anmeldung im Online-Service steht das Pin-Tan-Verfahren für alle Zahlungsaufträge (Überweisung, Umbuchung und Lastschrift) zur Verfügung. Zur Bestätigung dieser, wird eine einmalig gültige E-Mail für jeden einzelnen Online-Banking Auftrag generiert und dem Auftraggeber/ der Auftraggeberin zur Bestätigung zugestellt. 

 

Eine „Schritt-für-Schritt“-Anleitung zu Online-Zahlungsaufträgen mit Pin-Tan-Verfahren für Lastschriften, Überweisungen und Umbuchungen stehen auf der Webseite von Deutscher Galopp unter: Informationen zum Pin-Tan-Verfahren - Deutscher Galopp (https://www.deutscher-galopp.de/gr/service/pin-tan-verfahren/) zur Verfügung.

Versammlung fordert sofortige Sandbahnsanierung

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hielt am Samstag, 19. August, in Mülheim an der Ruhr seine Mitgliederversammlung ab. Im der vom Rennclub Mülheim an der Ruhr dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Panorama-Lounge standen nicht nur die obligatorischen Regularien wie Verabschiedung des mehr als soliden Haushalts 2022 und Entlastungen auf der Tagesordnung. Intensiv beschäftigten sich die Teilnehmer mit den zahlreichen drückenden Fragen im deutschen Galopprennsport, den aktuellen Schwerpunkten des Dachverbandes sowie der technischen Kommission und deren Wirkung für die Besitzertrainer.

 

Geplant und angekündigt war, die Belange der Besitzertrainer, ohne deren Teilnahme nicht erst seit heute eine Vielzahl von Renntagen nicht mehr zustande kommen würden, direkt vor Ort mit Daniel Krüger als Geschäftsführer von Deutscher Galopp zu diskutieren. Krüger musste leider kurzfristig und für die Teilnehmer aus nachvollziehbaren Gründen absagen und einem unaufschiebbaren anderen Termin nachkommen.

 

Zu den abgehandelten Fragen gehörte fast schon routinemäßig auch das Thema Sandbahn. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, den Dachverband Deutscher Galopp aufzufordern, alles dafür zu tun, dass die Erneuerung oder der Neubau der Sandbahn in Dortmund noch in diesem Jahr vollzogen wird. Im Falle einer weiteren Verzögerung und ohne regelmäßige Angebote ab Oktober drohen nicht nur weitere Pferde, sondern auch viele Wetter dem Galopprennsport verloren zu gehen. 

 

Bei steigenden Mitgliederzahlen macht der Rückgang der Startpferde von Besitzertrainern der Versammlung große Sorgen. Als Ursache hierfür wurden von überwiegend in Basisprüfungen engagierten Besitzertrainer nicht unerwartet die Ausschreibungen, Rennpreise, Transportbeihilfen, Rennordnungsfragen, Probleme der kleineren Rennvereine sowie die weiter „weglaufenden“ Kosten, die gerade auch Besitzertrainer immer mehr dazu bewegen, sich jeden einzelnen Start doppelt zu überlegen oder sogar den Bestand zu reduzieren. Laut aktueller Statistik von Deutscher Galopp stellten die Besitzertrainer in diesem Jahr bisher rund 20 Prozent der Starter, konnten von den Rennpreisen aber nur 8 Prozent auf ihrer Seite verbuchen. Die Diskussion war offen, sehr fundiert und weit weg von einer „Neiddebatte“, denn die Entwicklungen treffen aus Sicht der Versammlung den gesamten Basissport hart, wirken gleichartig auch auf Public-Trainer und damit auf den gesamten Sport. 

 

Aufgrund der soliden Haushaltslage des Vereins Deutscher Besitzertrainer, bei dem erst 2024 wieder Vorstandswahlen anstehen, soll auch weiter der Rennsport aktiv im Rahmen der Möglichkeiten finanziell durch Aktionen unterstützt werden. Was den Vorstand bedauert, ist, dass die schon seit Jahren ausgeschriebene Unterstützung von fünf Rennen pro Jahr mit 1.000,00 € nur von wenigen Vereinen beantragt werden und damit die eingeplante Summe von 5.000,00 € in den vergangenen Jahren nicht ausgeschöpft wurde.

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.