Mitgliederbereich
Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Laznovskas Edelstein erster Doppelsieger 2018

Lucy Bee (hier in Bad Harzburg) schaffte für Michael Alles am 12. Januar in Dortmund den ersten Jahrestreffer. Foto: privat

Am zweiten Renntag der Saison 2018 haben die Besitzertrainer des Vereins am Freitag, 12. Januar, auf der Dortmunder Sandbahn drei Treffer erzielt.

 

Zuerst sorgte Southern Comfort für den ersten Jahreserfolg von Horst Rudolph, der mit Bill Ferdinand auch Rang zwei belegte. Siegreiter auf dem 5-jährigen Wallach Southern Comfort war Marco Casamento. Ebenfalls unter Marco Casamento gewann danach die 8-jährige Stute Lucy Bee für Michael Alles, der ebenfalls zum ersten Mal 2018 auf dem Siegertreppchen Platz nehmen konnte.

 

Zum zweiten Erfolg beim zweiten Start in diesem Jahr (zum dritten Treffer in Folge) kam Edelstein, der für Olga Laznovska damit auch den zweiten Jahressieg schaffte. Im Sattel des 6-jährigen Wallachs saß Normen Richter.

 

Die nächsten Renntage finden am Freitag, 19. Januar, in Dortmund sowie am Dienstag, 23. Januar, und 27. Januar, in Neuss statt.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im Januar 2018 und Dezember 2017 hier.

 

Weitere Ergebnisse und eine Übersicht über die Renntermine 2018 sind unter www.german-racing.com zu finden. 

Edelstein (hier nach dem Sieg 2017 in Bad Harzburg) sorgte für den zweiten Jahrestreffer von Olga Laznovska. Foto: privat

Gedenkgottesdienst für Daniele Porcu am Mittwoch in Köln

Daniele Porcu hier nach dem Erfolg von Humpry für Besitzertrainerin Maria Nienstädt im Preis des Vereins Deutscher Besitzertrainer am 21. Juli 2017 in Bad Harzburg. Foto: privat

Unermesslich ist die Trauer. Die Erinnerung an einen Menschen von höchstem Format bleibt für immer - Daniele Porcu ist verstorben. Der gebürtige italienische Jockey wurde nur 34 Jahre alt. In seiner Heimat erlag er seiner Krebserkrankung, von der die Galopp-Öffentlichkeit vor einem Monat erfahren hatte. Jeder im deutschen und italienischen Rennsport und weit darüber hinaus trauert um diesen so sympathischen Reiter, der in seiner Laufbahn 892 Rennen gewann.

 

Bis zum Bekanntwerden seiner Erkrankung war Daniele Porcu bei Trainer Peter Schiergen in Köln beschäftigt, ehe er nach Italien zurückkehrte. Mit Iquitos im Großen Dallmayr-Preis (Rennen der German Racing Champions League in München) und Wonnemond in der Topkapi-Trophy in Istanbul sowie auf Navaro Girl in der Baden-Württemberg-Trophy in Iffezheim hatte Porcu noch 2017 drei Treffer der ganz besonderen Art geschafft.

 

Mit 50 Erfolgen belegte Daniele Porcu, der am 5. November 2017 auf Sexy Juke in Krefeld sein letztes Rennen gewann, im vergangenen Jahr Platz vier der deutschen Jockey-Statistik. Die von ihm im Inland gerittenen Pferde verdienten 678.348 Euro. Seinen letzten Ritt absolvierte er auf Iquitos im Japan Cup in Tokio.

 

German Racing verneigt sich vor Daniele Porcu, einem Menschen, der nicht nur wegen seiner Klasse als Jockey, sondern wegen seiner außergewöhnlichen und allseits hochgeschätzten Persönlichkeit unvergessen bleiben wird. Alle, die ihn gekannt haben, sind dankbar für die Erinnerungen. Für alle Momente mit Daniele Porcu, der viel zu früh von dieser Welt abberufen wurde. Man wird sich immer an ihn erinnern. An einen jungen Menschen, der stets ein Lächeln auf dem Gesicht hatte.

 

Für Daniele Porcu wird es am Mittwoch, 17. Januar, 13:30 Uhr, einen Gedenkgottesdienst in der Kirche Salvator in 50737 Köln-Weidenpesch, Schlesischer Platz 4 (direkt an der Rennbahn gelegen, Höhe Tennisplätze) geben.

 

Pressemitteilung von German Racing (Michael Hähn) vom 5. Januar 2018

Stallparade der Sport-Welt bei 15 Besitzertrainern des Vereins

Auch in diesem Jahr schaut die Fachzeitung Sport-Welt wieder hinter die Stalltüren bei den Trainer in Deutschland, die mindestens fünf Siege 2017 errungen haben. Gewertet werden dabei sowohl Inland- als auch Auslandserfolge. 15 Besitzertrainer des Vereins sind dabei:

 

Christian Peterschmitt, Olga Laznovska, Eva Fabianova, Janine Beckmann (Ausgabe 4 vom 16. Januar), Anna Schleusner-Fruhriep, Selina Ehl (Ausgabe 3 vom 11. Januar), Ferdinand J. Leve, Daniel Paulick, Horst Rudolph, Sarah Jane Hellier, Maria Nienstädt, Torsten Reineke, Christian Zschache, Waldemar Markus Falk und Caroline Fuchs (Ausgabe 1 vom 3. Januar).  

Angreifers Next Chance – Auf dem Weg in den Reitsport

Angreifer in seinem neuen Stall.


Meist verschwinden Rennpferde nach ihrer Rennlaufbahn von der Bildfläche. Doch was passiert eigentlich mit den Ex-Galoppern?  Viele von ihnen werden unter fachlicher Begleitung zu Freizeit, Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferden umgeschult. German Racing Next Generation begleitet fünf Monate lang den Weg des ehemaligen Rennpferdes Angreifer und wird bei dem Projekt „Angreifers Next Chance“ unterstützt vom Dachverband des deutschen Galopprennsports.


Sechs Siege und neun Platzierungen verbucht der achtjährige Angreifer auf seinem Konto. Doch nach fünf Jahren ist Schluss mit der Rennkarriere. Für Angreifers Besitzer Just4turf, das rennsportliche Unternehmen der Nachwuchsorganisation German Racing Next Generation, ist dies allerdings kein Grund, um Angreifer in Rente zu schicken. Sie lassen den Wallach umschulen zu einem Reitpferd. Interessierte können Angreifers Weg hautnah miterleben auf den Facebookseiten von Next Generation und von German Racing.

 

Der Vollblüter ist zum Jahreswechsel bereits in die Reitanlage Sieben Morgen in Niederkassel bei Köln gezogen, der ersten Station auf seinem Weg in ein neues Leben. Fünf  Monate wird Angreifer von erfahrenen Ausbildern für seinen neuen Lebensabschnitt vorbereitet. Zu seinen Coaches zählt der Rennpferd erfahrene Pferdewirt Tobias Brenner sowie Vanessa und Thomas Grimm, beide Pferdewirtschaftsmeiter FN, Träger des goldenen Reitabzeichens und Ausbilder von jungen Pferden bis zu schweren Klassen. „Angreifer hat uns so viel Spaß und Freude gemacht, da sind wir sehr froh, dass wir diesen Weg für ihn einschlagen konnten“, so ein Mitglied der Besitzergemeinschaft. „Das wichtigste ist Geduld und die Goldene Regel: Das Pferd – in dem Fall Angreifer – gibt die Geschwindigkeit vor.“

 

Nach und nach soll Angreifer an alltägliche Dinge im Reitstall herangeführt werden. Hierzu gehören beispielsweise das Anbinden auf der Stallgasse, eine klassische Trense oder der Vollbaumsattel. In Ruhe wird er an das Reiten in der Reithalle, auf dem Reitplatz und später im Gelände gewöhnt. Aus dem Rennstall kennt der Ex-Galopper es nicht, dass kreuz und quer geritten wird, Stangen und Sprünge herumstehen und ihm Pferde entgegenkommen. Das Ziel ist eine möglichst abwechslungsreiche Ausbildung, um Angreifers Stärken herauszufinden und ihn so auf eine für ihn passende Karriere als Freizeit- bzw. Reitpferd vorzubereiten.

  
Das sich die Umschulung eines Rennpferdes in ein Reitpferd bzw. der Einsatz von Vollblütern und Pferden mit hohem Vollblutanteil im Reitsport bewährt, zeigen Erfolgsbeispiele wie Itʻs me XX (Reiter: Andreas Dibowski), La Biothestique Sam FBW (Reiter: Michael Jung) und Horseware Hale-Bob OLD (Reiterin: Ingrid Klimke) in der Vielseitigkeit sowie Shutterfly (Reiterin: Meredith Michaels-Beerbaum) im Springreiten oder Ahlerich (Reiter: Dr. Reiner Klimke) im Dressursport.


Um zukünftig eine Anlaufstelle für alle Interessierten für "Rentnerpferde" zu bieten, ist derzeit eine neue Themenseite unter www. german-racing.com geplant. Unter der Rubrik „Ex-Galopper“ (Arbeitstitel) wird eine kostenfreie Plattform geschaffen, die das Vermitteln von Vollblütern aus den Rennställen und Zuchtbetrieben in den Reit- und Freizeitsport erleichtern soll. Hier sollen künftig alle wichtigen Infos über zum Verkauf stehende Pferde veröffentlicht werden. Sobald die ersten „Verkaufsanzeigen“ eintreffen, wird die Webseite aufgesetzt.


Bitte senden Sie uns Ihre Anzeigen mit Foto (nach Möglichkeit in Musteraufstellung) und folgenden Informationen

• Name des Pferdes
• Geschlecht
• Abstammung
• Alter
• Einsatzmöglichkeit: Springen/Dressur/Vielseitigkeit/Freizeit/Zucht/o.ä.
• Weitere kurze Informationen
• Standort (PLZ ausreichend!)
• Ansprechpartner/Kontaktdaten

per E-Mail an Bianca Wagner (wagner(at)direktorium.de)

 

Pressemitteilung von German Racing vom 11. Januar 2018

Starke deutsche Vollblutzucht und Top-Rennveranstaltungen

Das Jahr 2017 war gekennzeichnet durch spannende Rennveranstaltungen und eine starke deutsche Vollblutzucht. Immer wieder schaffen es unsere Trainer, ihre Pferde (2017 blieb die Anzahl der Pferde im Training stabil) auf nationale und internationale Großereignisse bestens vorzubereiten und die deutsche Vollblutzucht im In- und Auslande hervorragend zu präsentieren. Das Vertrauen der Besitzer in die deutschen Trainer dokumentiert sich in den Spitzenwerten der Pferde im Training, die zum Ende des Jahres 2017 erstmalig höher als in den  Vorjahren waren und erfreulicher Weise das Niveau von 2013 wieder erreichte.


Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 1.196 Rennen an 154 Renntagen von 31 Rennvereinen durchgeführt. Hiervon gilt nach wie vor das IDEE Deutsche Derby als das bedeutendste hiesige Zuchtrennen für die Dreijährigen, das 2017 mit dem Triumph von Windstoß einen würdigen Sieger hervorbrachte. Erstmals seit 1959 mit Uomo gewann das Gestüt Röttgen damit wieder ein Derby. Seine Klasse bewies Windstoß nach dem Derby außerdem bei seinem späteren Gruppe I-Erfolg im Preis von Europa.


Dank des großen Engagements der Rennvereine wurden 2017 viele tolle Turf-Feste gefeiert. Prickelnde Atmosphäre und guter Besucherzuspruch herrschte nicht nur bei den 44 Gruppe-Renntagen, sondern auch bei vielen anderen Rennveranstaltungen. Dabei liefen insgesamt 2.125 Pferde, wobei erfreulich festzustellen war, dass erstmals wieder mehr Zweijährige Pferde an den Start gebracht wurden (2017: 235 gelaufene Zweijährige, 2016: 204 gelaufene Zweijährige). Die Anzahl der Renntage und die Rennpreise konnte etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und  bei den Rennpreisen konnte  pro Rennen sogar ein Zuwachs (2017: 11.300, 2016: 11.234) erzielt werden. In 2017 wurde somit der höchste Rennpreis pro Rennen aller Zeiten ausgezahlt.


Auch auf dem internationalen Galopp-Parkett mischten regelmäßig deutsche Vollblüter mit. Hier seien mit Noor Al Hawa (zweiter Rang in der Emirs Trophy in Katar), Red Cardinal (Sieg im Belmont Gold Cup), Wonnemond (1. Platz in der Topkapi Trophy in Istanbul), Ross (Ehrenrang in der Godolphin Mile am Dubai World Cup-Tag), Dschingis Secret (Sieg im Prix Foy in Chantilly), Distain (Erfolg im Premio Verziere in Mailand), Parviz (Dritter im Qatar Derby) sowie dem Zweijährigen Royal Youmzain  (Treffer im Gran Criterium in Mailand) nur einige genannt. Insgesamt öffneten sich in der Saison 2017 2.695 Mal die Boxen auf dem Galopp-Globus für deutsche Pferde, die im Ausland eine Gewinnsumme von 6.692.451 Euro eingaloppierten.


Es ist bemerkenswert, dass die deutsche Zucht seit Jahren seinen international hervorragenden Ruf nicht nur bestätigt sondern stetig ausbaut. Unsere Züchter sind das Fundament des deutschen Galopprennsports Die Anzahl der Zuchtstuten nähert sich wieder den Werten von 2013. Das ist ein riesiges Kompliment für die Top-Arbeit unserer Züchter. Hierfür sprechen 1.470 Zuchtstuten (in 2016: 1.460), 854 Fohlengeburten (in 2016: 851) und 51 Deckhengste (in 2016: 55).


So wird positiv auf die neue Saison geblickt. „2018 wird erneut ein spannendes Turf-Jahr, dass von Veränderungen in der Struktur des deutschen Rennsports geprägt sein wird und dem ich sehr zuversichtlich entgegenblicke“ sagt Jan Antony Vogel.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 3. Januar 2018

Lizenz für 2018 kann beantragt werden

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen (DVR) hat jetzt die Formulare für den Lizenzantrag als Besitzertrainer für das Jahr 2018 per E-Mail zugeschickt. Besitzertrainer, die die Vordrucke nicht erhalten haben sollten, können sich diese unter www.german-racing.com herunterladen.

 

Einzureichen sind beim Direktorium sowohl der Lizenzantrag als auch die Vereinbarung zwischen dem Direktorium und dem Besitzertrainer (Dopingvereinbarung). Sie müssen vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein. Beide Unterlagen können auch per E-Mail an Herrn Peter Dick beim DVR übermittelt werden. Bei Erstantrag der Lizenz ist für die Legitimationskarte ein Lichtbild beizufügen. Auch dieses kann in digitaler Form gesendet werden.

 

Der Lizenzantrag muss bis zum 15. Februar 2018 (RO 199) beim Direktorium vorliegen. Erfolgt der Antrag auf Erneuerung der Lizenz nach dem 15. Februar ist laut RO 200 die doppelte Gebühr zu zahlen!

 

Für Rückfragen steht Peter Dick, Tel. 0221-749823 oder dick(at)direktorium.de zur Verfügung.

Verein Deutscher Besitzertrainer fördert auch 2018 den Galoppsport

Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2018 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der über 400 Vereinsmitglieder.

 

5.000 € werden direkt als Zuschüsse für Rennen verschiedener Rennvereine gezahlt. Das Geld soll überwiegend in Basisrennen fließen, aber auch die Förderung des reiterlichen Nachwuchses möchte der Verein Deutscher Besitzertrainer damit unterstützen. In der abgelaufenen Saison wurden Rennen in Zweibrücken, Leipzig, Rastede, Honzrath, Haßloch, Bad Harzburg und Blieskastel bedacht.  Eine Bewerbung um einen Zuschuss ist nur alle zwei Jahre möglich. „Bis zum 31. Januar 2018 können noch Anfragen schriftlich an uns gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet dann, wer in der Saison 2018 mit einem Zuschuss vom Verein Deutscher Besitzertrainer rechnen kann“,  so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.


Mit insgesamt 2.000 Euro ist der Besitzertrainer-Cup dotiert, der 2018 zum dritten Mal ausgetragen wird und in dessen Siegerliste nach Monika Lindemann(2016) jetzt auch Horst Rudolph steht. „Im kommenden Jahr werden wir den Cup an sechs verschiedenen Rennorten austragen“, teilt Karen Kaczmarek mit. Die Rennbahnen und Termine werden Anfang 2018 bekannt gegeben. Über ein Punktsystem  werden beim Besitzertrainer-Cup  die Sieger und Platzierten ermittelt.

Geht es in Mülheim weiter? Neuer Rennclub gegründet

GaloppOnline berichtet am Donnerstag, 14. Dezember, über die Neugründung des Rennclub Mülheim:

 

"In Mülheim an der Ruhr soll es weitergehen. Doch nicht mit dem alten Rennverein, wie am gestrigen Mittwochabend der Vorstand des am 2. Dezember neu gegründeten Rennclubs Mülheim an der Ruhr bei einer ersten Informationsveranstaltung zum Thema „Fortführung des Renn- und Trainingsbetriebs“ im Ruderclub Mülheim mitteilte.

 

Der neue „Rennclub Mülheim“ wurde auf Anraten des Insolvenzverwalters, auf dessen Unterstützung man laut Vorstand genauso bauen kann, wie auf die der Stadt Mülheim, gegründet und wird vorläufig von Karl-Dieter Ellerbracke als Präsident geführt. Des Weiteren in der neuen Organisation tätig sind bis auf weiteres: Ulrich Zerrath als Finanzvorstand sowie Hans Bierkämper (Anlage), Dr. Manfred Bergmann (Rechtsanwalt), Günther Gudert (Sport & Organisation) und Werner Krüger (Investitionen). Auf der ersten Mitgliederversammlung soll der Vorstand bestätigt und die Satzung beschlossen werden.

 

Bereits am kommenden Montag, 18. Dezember, wird es ein richtungsweisendes Gespräch mit allen Entscheidungsträgern geben. Verantwortliche der Stadt, unter anderem der Kämmerer und der Oberbürgermeister, werden ebenso anwesend sein, wie der zuständige Insolvenzverwalter. Renntermine für das kommende Jahr sind bereits in Planung. „Wir haben beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen vier PMU-Termine reserviert,“ teilte Günther Gudert mit."

Nächster Besitzertrainer-Lehrgang bei ausreichender Anmeldezahl

Aus gegebenem Anlass möchten das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen (DVR) darauf hinweisen, dass der nächste Besitzertrainer-Lehrgang erst terminiert werden kann, wenn eine ausreichende Teilnehmerzahl absehbar ist. Das DVR bittet daher alle Interessenten, ihm die vollständigen Bewerbungsunterlagen zu zusenden, aus denen zu erkennen ist, ob der Interessent die notwendigen Zulassungsvoraussetzungen grundsätzlich erfüllt.


Folgende Unterlagen sollten vorliegen:


- tabellarischer Lebenslauf, aus dem die Betätigung im Pferdesport hervorgeht
- Nachweise über den Umgang mit Sportpferden (bspw. Amateurlizenz, abgeschlossene Pferdewirtausbildung, Reitabzeichen der FN, Zeugnisse von Berufs- oder Besitzertrainern)


Diese Unterlagen bitte entweder per Post an das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, Rennbahnstraße 154, 50737 Köln, oder per E-Mail an wagner(at)direktorium.de senden.

 

Weitere Informationen zum Besitzertrainer-Lehrgang und zur abschließenden Prüfung hier.

Neuss: Stadt verlängert Pachtvertrag nicht!

GaloppOnline berichtet am Freitag, 8. Dezember: 

 

"Die Stadt Neuss hat den vom Neusser Reiter- und Rennverein vorgelegten Entwurf für einen neuen Pachtvertrag abgelehnt. Diese finale Entscheidung fiel am Donnerstag, 7. Dezember, bei der Gesellschafterversammlung von Neuss-Marketing. Die Kündigung wird Ende 2019 wirksam, nachdem einstimmig die fristgerechte Kündigung von der Gesellschafterversammlung von Neuss-Marketing dem Neusser Reiter- und Rennverein ausgesprochen worden war. Somit wäre nach 144 Jahren die Geschichte des Galopprennsports in Neuss bedauerlicherweise zu Ende.

 

Oder gibt es doch noch ein Fünkchen Hoffnung? Theoretisch schon, denn die Kündigung wird erst 2019 wirksam, bis dahin könnte der Neusser Reiter- und Rennverein noch etwas so Entscheidendes auf die Beine stellen, dass ein erneuter Einstieg in die Verhandlungen über einen neuen Vertrag mit Neuss-Marketing sinnvoll erscheinen lässt. Aber so richtig glaubt an diese These wohl niemand mehr.

 

Enttäuscht über diese Entscheidung zeigte sich Jan Antony Vogel, Präsident des Neusser Reiter- und Rennvereins. Er sprach von keinerlei Kompromissen und Entgegenkommen seitens der gegenüberliegenden Seite. Nach den Grünen und der SPD schloss sich nun auch die CDU der Entscheidung an, die Zusammenarbeit mit dem Neusser Reiter- und Rennverein zu beenden." 

Horst Rudolph gewinnt Besitzertrainer-Cup 2017

Horst Rudolph (hier mit Olkaria) hat sich 2017 den Besitzertrainer-Cup gesichert. Foto: privat

In Magdeburg fand am Samstag, 30. September, das Finale des Besitzertrainer-Cups 2017 statt. Nach der Starterangabe stand bereits fest, dass Horst Rudolph, der nach fünf von sechs Wertungsrenntagen mit 54 Punkten an der Spitze stand und im Herrenkrug nicht gemeldet hatte, nicht mehr einzuholen war. 1000 Euro erhält Horst Rudolph als Siegprämie.

 

Aber auf den Plätzen waren noch Verschiebungen möglich. Letztlich schaffte Daniel Paulick den Sprung von Rang fünf auf Platz drei hinter Sarah Jane Hellier (34 Zähler - 500 Euro). Paulick sammelte zu seinen bisherigen 23 Punkten im 5. Rennen des Tages drei Zähler durch Ma Joli Cherie und Ma Jument dazu und schraubte seine Bilanz im abschließenden Rennen durch den dritten Platz von Ella auf 32 Punkte. Mit 300 Euro wird dieser Rang honoriert. Die vierte Prämie (200 Euro) geht an Fabienne Gerstner (31).

 

Endstand im Besitzertrainer-Cup 2017
 
Insgesamt haben am Besitzertrainer-Cup 2017 mit jeweils drei Renntagen in Mannheim und Magdeburg 65 Besitzertrainer des Vereins teilgenommen. Über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen wurden Sieger und Platzierte ermittelt. Pro Rennen gab es je Platzierung von Pferden der Besitzertrainer folgende Punkte zu erzielen:

 
1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt 
 

Daniel Paulick schaffte am Samstag, 30. September, noch den Sprung auf Platz drei im Endklassement des Besitzertrainer-Cups 2017. Karen Kaczmarek (links) als 1. Vorsitzendes des Vereins Deutscher Besitzertrainer und Schatzmeisterin Gudrun Busch sind die Gratulantinnen. Foto: privat