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Weltstar ist der große Derby-Held in Hamburg

Weltstar (rechts) sicherte sich das 149. Deutsche Derby in Hamburg-Horn. Foto: Marc Rühl

Im bedeutendsten Rennen der deutschen Galopp-Saison wurde Geschichte geschrieben: Der von Champion Markus Klug für das Gestüt Röttgen trainierte dreijährige Hengst Weltstar (32:10) gewann nur ein Jahr nach seinem Halbbruder Windstoß mit Jockey Adrie de Vries (48) am Sonntag, 8. Juli, das IDEE 149. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) auf der Galopprennbahn Hamburg-Horn, Top-Rennen der German Racing Champions League.


Vor 15.200 Zuschauern sicherte sich Klug damit sein drittes Blaues Band nach Sea The Moon 2014 und Windstoß 2017. Der Holländer Adrie de Vries triumphierte zum ersten Mal im Deutschen Derby, während das Gestüt Röttgen vor einem Jahr eine seit 1959 währende Durststrecke beendet hatte, nun war die Zuchtstätte vor den Toren Kölns erneut auf der Siegerstraße. 390.000 Euro betrug die Siegprämie. Für Deckhengst Soldier Hollow war es 2018 ein Komplett-Erfolg, denn er stellte auch den Zweitplatzierten Destino aus dem gestüt Park Wiedingen.


Atemberaubender Zweikampf


Es war ein atemberaubendes Finale im Derby zwischen zwei Pferden von Markus Klug, denn in der alles entscheidenden Phase setzten sich Weltstar und Destino (Adrie de Vries) von den Gegnern ein wenig ab, nachdem Aldenham bis weit in die Zielgerade die Spitze inne hatte. Doch dann kamen Weltstar von sechster Position und der zwei, drei Plätze hinter ihm gehende Destino. Es entwickelte sich ein faszinierendes Duell wie zuletzt im Oppenheim-Union-Rennen in Köln, mit demselben Ausgang wie in der bedeutendsten Derby-Vorbereitungsprüfung. Kurz schien Destino schon im Vorteil, doch dann zog Weltstar nach einem Klasse-Fight von Adrie de Vries nochmals entscheidend an und eroberte erneut einen Vorsprung von einem Hals auf Destino.


Premiere für Adrie de Vries


De Vries erklärte gegenüber German Racing: „Ich hatte sehr viel Vertrauen in Weltstar, allerdings auch Angst vor Destino, der in der Union schon so stark gelaufen war. Das Derby fehlte noch auf meiner Liste. Es war ein großer Wunsch, dieses Rennen zu gewinnen. Heute hat es endlich geklappt. Martin Seidl hatte mich mit Destino schon passiert, aber mein Pferd hat mächtig angezogen.“ Auch Martin Seidl war trotz der knappen Niederlage mit Rang zwei von Destino zufrieden: „Das war ein sehr gutes Ergebnis. Ich war allerdings von an Weltstar vorbei, bevor er zurückkam. Weltstar ist ein verdienter Sieger.“


Klug voller Emotionen


Markus Klug ließ seinen Emotionen nach diesem grandiosen Derby-Doppelsieg freien Lauf: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nun wieder das Derby gewonnen zu haben. Ich war noch nie Erster und Zweiter hier. Eine Woche vor dem Derby bin ich kaum ansprechbar, nun entlädt sich alle Anspannung und es herrscht pure Freude, zumal es der zweite Sieg in Folge für das Gestüt Röttgen war. Ich bin überglücklich. Wir haben Turf-Geschichte geschrieben. Der erste Derby-Sieg war schön, der zweite außergewöhnlich, und der bringt uns in die Reihe der ganz Großen. Ich kann mein Glück kaum in Worte fassen. Zwischen Weltstar und Destino lag auch heute nicht viel. Ich konnte schon früh jubeln, da beide sich deutlicher abgesetzt hatten. Genannt sind sie für alle möglichen Gruppe I-Rennen. Wir wollen allerdings nicht unbedingt gegeneinander und nicht gegen die Brüder Windstoß und Dschingis Secret laufen.“


Favorit Royal Youmzain Dritter


Der Favorit Royal Youmzain (Eduardo Pedroza) wirkte lange sehr gefährlich, doch stand er nicht ganz durch und wurde Dritter vor Salve Del Rio, der als Vierter vor dem bis weit in die Gerade führenden Aldenham (Fünfter) die Viererwette komplettierte, die 2.056:10 Euro bezahlte. Die anderen Kandidaten im 13er-Feld (Chimney Rock war abgemeldet worden) spielten früh keine Rolle mehr. In einer Zeit von 2:32,44 Minuten legte der Sieger Weltstar die 2.400 Meter im Derby zurück. Das Blaue Band war der krönende Höhepunkt der Galopp-Saison.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 8. Juli 2018

Einblick in das Jockeyleben von Filip Minarik

German Racing hat einen Film im Vorfeld des Deutschen Derbys produziert. Der Top-Jockey Filip Minarik lässt die Zuschauer dabei teilhaben an seiner Vorbereitung auf das Derby. Minarik wurde beim Training und beim Oppenheim-Union-Rennen begleitet.

Hier der Link zum Film:

 

drive.google.com/file/d/191yIkNUoF6asGXZtMuBwz49OacwwnAJd/view

Besondere Auszeichnung für Erika Mäder

Erika Mäder (Mitte) wurde mit der Goldenen Ehrennadel des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen ausgezeichnet. Foto: Marc Rühl

Am Derbytag in Hamburg-Horn erhielt Erika Mäder die Goldene Ehrennadel des Direktoriums für Vollblutzucht  und Rennen (DVR) von dessen Präsidenten Michael Vesper überreicht. Erika Mäder ist nicht nur erfolgreiche Trainerin, sondern engagiert sich auch ehrenamtlich für den Galoppsport. So ist die Krefelderin seit vielen Jahren Vorsitzende des Trainer- und Jockeyverbands und damit auch Vorstandsmitglied im DVR. Zudem ist sie Vorsitzende des Prüfungsausschusses für angehende Besitzertrainer.

Was ist Qualität?

Leserbrief von unserem Mitglied Dr. Renate Fries-Jung an die Sport-Welt vom 18. Juni 2018

 

Herr Schneider aus Baden-Baden schreibt in seinem Leserbrief, dass er keinesfalls möchte, dass die Qualität im Rennsport  durch die 44 kg Pferde weiter sinkt. Er geht davon aus, dass er durch Investition eines höheren Kaufpreises Rennleistung quasi erzwingen kann. Ich kann mich erinnern, dass vor vielen Jahren der Bestseller der Auktion nicht mal ein B-Rennen gewinnen konnte.

 

 Er sagt richtig, dass der Vollblutsport eine Zucht- und Leistungsprüfung ist, aber es geht nicht nur um Frühreife und Schnelligkeit! Es geht auch um Härte, die als einzige Eigenschaft neben Harmonie im Exterieur auch für die Landespferdezucht von Interesse ist, was auch zu den ausgewiesenen Zielen der Vollblutzucht gehört. Was soll man dazu sagen, wenn von den diesjährigen Derbyanwärtern schon mindestens 3 ehemals aussichtsreiche Kandidaten die Reise nach Hamburg nicht mehr antreten können und wohl auch keine Rennbahn mehr betreten? Oder wenn Derbysieger direkt nach dem Sieg gesundheitsbedingt nur noch als Deckhengst aufgeboten werden können? Ob sie wohl Härte vererben?

 

Was ist es wert, wenn eine Stute in einem schlecht besetzten Listenrennen mit einer einzigen Platzierung  Black Type erwirbt? Was sagt Herr Schneider dazu, dass unser Kiowa mit seinem miesen GAG von 44 kg mit seinen 2 Vorjahressiegen mehr Geld verdient hat, als einige mir bekannte Black-Type Pferde? Qualität ist für mich etwas ganz anderes! Da ist z.B. der unglaubliche Danon Perth, der 12-jährig in Bad Harzburg in einer Woche 3 Rennen gewann, der treue Vesuv und der eisenharte Supervisor, die mit 14 Jahren immer noch kleine Platzgelder mit nach Hause bringen, weil sie kerngesund sind. Oder unser Scandal Spark, der mit 12 Jahren seinen 100. Lebensstart mit 2 Schrauben in der Fessel siegreich gestalten konnte und eine Lebensbilanz von 12 Siegen und 38 Plätzen aufzuweisen hat. Dies sind auch die Pferde, die den radikalen Tierschützern den Wind aus den Segeln nehmen was unseren Sport angeht und zu denen treue Besucher eine Bindung und Liebe aufbauen. 

 

Wenn unser bildschöner Schimmelhengst im Osten lief, kamen die Kinder an den Führring gerannt und brüllten: “Da isser ja!“ Und ein Zuschauer reiste uns überall hin nach, um ihn laufen zu sehen, zu wetten, ihm den Hals zu klopfen und beim Trockenführen zuzusehen. Auch unser Chilas hat sicherlich auch nicht mit Spitzen GAG 10 Siege allein für uns gewonnen und ist mit 30 Jahren als gesundes Pferd an Altersschwäche gestorben. Auch Kiowa hat mit seinen bisher 11 Siegen einen hohen Bekanntheitsgrad und mit seiner zuverlässigen Art als Frontrenner seine Rennen zu gestalten ist er für manche ein Kultpferd. Dieses sind die liebenswerten Seiten unseres Sportes, die uns eine positive Besucherbindung bescheren.

 

Natürlich ist das Können der Pferde, wie alles in der Biologie, aufgeteilt nach der Gauss`schen Verteilungskurve. Wo will der Briefschreiber diese kappen? Bei 60 kg vielleicht oder höher? Wie viele Rennbahnen will er durch den Ausfall der entsprechenden Rennen noch dafür schließen? Und die kleinen Trainer, Ausmister, Arbeitsreiter und auch Jockeys, die mit Liebe ihren Job machen, sollen die dann Hartz IV beziehen? Was für eine tolle Volksfeststimmung mit Begeisterung für das Zocken und die Pferde und damit Anziehungskraft für unseren Sport üben Rennen in Cuxhaven, Quakenbrück, Verden und die kleinen Bahnen im Südwesten aus?!

 

Wie jeder weiß, sind hier nicht die Spitzenpferde unterwegs! Ein Rennen mit 44 kg Pferden unterscheidet sich optisch für den einfachen Zuschauer nicht von einem Grupperennen. Es laufen wunderschöne Pferde um die Wette und in diesen Rennen wird meistens die beliebte Viererwette angeboten, wie auch am Sonntag in Köln, da es fast nur hier immer so viele Starter gibt. Im Übrigen kann bei 16 Pferden auch immer nur einer seinen GAG aufstocken, während die anderen absinken, während in Rennen mit 8 Pferden die Chance doppelt so hoch ist. 

 

Weder wir Besitzertrainer noch unsere Pferde möchten im ländlichen Turniersport enden, sondern weiterhin mit Liebe und Sachverstand  unsere gute Arbeit  machen. Herr n Schneider wünsche ich, dass  es ihm nie passieren wird, dass sein teuerst gekauftes Pferd nur 44 kg kann oder gar nicht ans Laufen kommt, und wenn ihm die Klasse F-Rennen zu banal sind, kann er ja nach den Gruppe-Rennen nach Hause fahren. 

Landgericht Köln trifft Entscheidung im Derbyverfahren

Das Landgericht Köln hat am Donnerstag, 28. Juni, in dem Verfahren Pudwill gegen das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. folgende Entscheidung verkündet:


Es wird festgestellt, dass die Entscheidung des Renngerichts der Beklagten vom 3. April 2017 betreffend das IDEE 147. Deutsche Derby vom 10. Juli 2016 in Hamburg unwirksam ist. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger zu 2/3 und die Beklagte zu 1/3.

 

Das Urteil mit der Begründung wird dem Direktorium per Post in der kommenden Woche zugestellt.

 

Die Entscheidung entspricht den Hinweisen des Gerichts in der mündlichen Verhandlung und den Erwartungen des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen. Lediglich der Hilfsantrag ist im zuerkannten Umfang begründet. Die zweite Entscheidung des Renngerichts war wegen eines Verfahrensfehlers aufzuheben.

 

Das Landgericht bestätigt mit der Entscheidung die bisherige Rechtsprechung, wonach es auf die sportlichen Entscheidungen des Verbandes keinen Einfluss nimmt und hat daher auch den Antrag der Gegenseite auf Disqualifikation zurückgewiesen. Es stärkt die Verbandsgerichtsbarkeit, indem das Gericht klarstellt, dass über die Folgen des Bruchs sportlicher Regeln nicht die Justiz, sondern allein der Sport mit seinen zuständigen Instanzen entscheidet.

 

Die weiteren Schritte wird das Direktorium gemeinsam mit seinem Anwalt nach Eingang des Urteils mit Begründung besprechen.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 28. Juni 2018

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Mai 2018

Hannover, 1. Mai

  • Katja Engels – Leonarda

Waregem, 6. Mai

  • Jana Kocanova – Landadel

Dortmund, 10. Mai

  • Katja Engels – Leonarda
  • Olga Laznovska – Fighting Soldier

Magdeburg, 10. Mai

  • Marc Timpelan – Torqueville

Haßloch, 10. Mai

  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand

Krefeld, 13. Mai

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master

Mülheim, 15. Mai

  • Wilfried Schütz – Medaillon
  • Lucien W. J. van der Meulen – Naqdy

Düsseldorf, 19. Mai

  • Anja Kleffmann – Amazing Moon
  • Andrea Friebel – Holtby

Saarbrücken, 20. Mai

  • Christof Schleppi – Dawn Prayer
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand und Cazador
  • Philipp Berg – Rock Academy

Köln, 21. Mai

  • Laura Giesgen – Le Roi Du Temps

Mons, 25. Mai

  • Caroline Fuchs – Baroncello

Dortmund, 26. Mai

  • Lucien W. J. van der Meulen – Roi du Soleil

Baden-Baden, 30. Mai

  • Doreen Müller – Modina

 

 

Marc Timpelan feierte in Magdeburg am 10. Mai auf Torqueville (hier 2017 in Bremen) seinen ersten Jahreserfolg als Besitzertrainer. Foto: privat
Lucien W. J. van der Meulen (Mitte) stellte in Mülheim am 15. Mai mit Naqdy (links) den Sieger und mit Naziba auch die Zweitplatzierte im 5. Rennen. Foto: privat
Bill Ferdinand ist jetzt 5-facher Sieger 2018 und sicherte für Horst Rudolph am 20. Mai in Saarbrücken den zehnten Jahrestreffer, dem noch Treffer elf durch Cazador folgte. Foto: privat
Rock Academy schaffte am 20. Mai in Saarbrücken den zweiten Jahrestreffer für Philipp Berg. Foto: privat
Modina siegte am 30. Mai in Baden-Baden und schaffte damit den ersten Saisontreffer für Doreen Müller. Foto: privat

Wildschweine haben wieder zugeschlagen - Meißenheim fällt aus

Der RRFV Meißenheim hatte eigentlich schon alles besten vorbereitet, damit der Renntag am 24. Juni ein Erfolg wird. Doch dann kamen wieder einmal die Wildschweine und sorgten für so massive Schäden auf der Waldrennbahn, dass der RRFV Meißenheim schweren Herzens die Veranstaltung absagen musste.

13 erfolgreiche Prüfungen beim Lehrgang

Die erfolgreichen Prüflinge des Besitzertrainer-Lehrgangs 2018 mit der Prüfungskommission und DVR-Geschäftsführer Jan Antony Vogel. Foto: privat

Fast drei Wochen hieß es beim diesjährigen Besitzertrainer-Lehrgang in Köln vom 25. April bis zum 10. Mai wieder lernen, lernen und nochmals lernen, um mit allen Facetten des Galoppsports vertraut zu sein. Am 11. Mai stand dann die Abschlussprüfung mit Praxis in Weilerswist bei Trainer Christian von der Recke und anschließend in der Theorie im Sitzungsraum des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen auf der Tagesordnung.

 

Groß war natürlich die Erleichterung bei 13 Teilnehmern, als ihnen von der Vorsitzenden der Prüfungskommission Erika Mäder mitgeteilt wurde: „Sie haben bestanden!!!“ Lediglich eine Nachprüfung musste angesetzt werden.
 
Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen sind:

Laura Hamann, Erwin Hinzmann, Tatjana Herrmann, Mandy Kriegsheim, Sandy Lees, Melissa Maya, Silke Osenberg, Mark Ratering, Chirodea Razvan, Christoph Steiner, Swen Straßmeier. Saskia Wagner und Kristina Winter.
 
Mehr zum Thema „Wie werde ich Besitzertrainer?“ ist hier zu erfahren.

Champions League: Iquitos zurück auf der großen Bühne

Zeigte in der Badener Meile wieder seine Extraklasse: Iquitos. Foto: Marc Rühl

Vor 11.000 Zuschauern meldete sich Stall Mulligans Star-Galopper Iquitos am Sonntag, 3. Juni, im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) auf der Galopprennbahn in Baden-Baden schlagartig wieder auf der großen Bühne zurück: Im zweiten Lauf der German Racing Champions League 2018, der elf Rennen in sechs deutschen Metropolen umfassenden Top-Rennserie, begeisterte der von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel in Hannover trainierte Klassehengst.


Unter dem erstmals engagierten französischen Jockey Eddy Hardouin stürmte der als 50:10-Chance im sechsköpfigen Feld angetretene Adlerflug-Sohn von vorletzter Stelle sofort hindurch, als sich Mitte der Zielgeraden eine Lücke auftat. Und mit anderthalb Längen Vorsprung distanzierte Iquitos die starke Konkurrenz. Schon vor zwei Jahren hatte er diese Prüfung an sich gebracht und im selben Jahr die German Racing Champions League für sich entschieden. Es war beim 21. Auftritt der siebte Erfolg für Iquitos, der nun 512.250 Euro auf das Konto des Stalles Mulligan (einer Gruppe von Golffreunden) galoppiert hat.


Trainer Hans-Jürgen Gröschel erklärte: „Im Training hinterließ Iquitos einen frischen Eindruck, aber es war im Vorfeld natürlich schwer zu sagen, wo er landen würde. Iquitos liebt Iffezheim, er war hier immer Erster oder Zweiter und fühlt sich hier wie zu Hause. Sein Jockey hat die Lücke auf der Zielgeraden resolut genutzt. Wie er dann anzog, war stark. Er will einfach gewinnen. Wir steuern nun den Grand Prix de Saint-Cloud an, danach den Großen Dallmayr-Preis und erneut den Großen Preis von Baden. Was danach passiert, ist noch offen.“ Jockey Eddy Hardouin kommentierte: „Vor zwei Monaten schon habe ich erfahren, dass ich der Partner von Iquitos für diese Saison sein würde. Er besitzt einen gewaltigen Speed, den ich konsequent ausgespielt habe. Wir haben sehr leicht gewonnen. Ich bin überglücklich.“


Sehr stark machte sich noch Walsingham bemerkbar. Sein Betreuer Peter Schiergen: „Das war eine Riesen-Vorstellung von ihm. Wir waren nur von Iquitos geschlagen, alles war prima. Was wir nun machen, entscheiden wir in aller Ruhe.“ Jockey Andrasch Starke meinte: „Walsingham ist ganz prima gelaufen. Ich hatte ihm solch eine Leistung zugetraut. Nur Iquitos war vor ihm, aber er hat Guignol und Colomano hinter sich gelassen. Das war schon top.“


In einem sehr temporeichen Rennen galoppierte Champions League-Titelverteidiger Guignol stets hinter dem mit bis zu zehn Längen führenden Oriental Eagle an zweiter Position und rückte im Schlussbogen schnell an ihm vorbei. Mitte des Einlaufs musste auch er passen, wurde aber guter Dritter. Trainer Jean-Pierre Carvalho: „Wir sind mit der Platzierung zufrieden, da wir ja eine anderer Saisonvorbereitung gewählt haben.“ Auch Filip Minarik war angetan: „Ich bin mit dem dritten Platz von Guignol wirklich sehr happy. Es war sein erster Auftritt in diesem Jahr. Er hat sich stark aus der Affäre gezogen.“


Colomano hatte an vierter Position alles passend, zog aber auf der Geraden nicht weiter und wurde nur Vierter. „Er kam zwar auf der Zielgeraden nicht richtig weiter, aber er verkaufte sich trotzdem gut. Der Hansa-Preis in Hamburg ist nun eine Möglichkeit“, so Trainer Markus Klug. Matchwinner und der führende Gerling-Preis-Gewinner Oriental Eagle bauten stark ab.


Iquitos und Oriental Eagle in der Gesamtwertung vorne


In der Gesamtwertung der German Racing Champions League führt bei den Pferden nach zwei Läufen Iquitos (10 Punkte) gemeinsam mit Oriental Eagle (10 Punkte) vor Walsingham und Colomano (je 8 Punkte). Bei den Jockeys teilen sich Eddy Hardouin und Lukas Delozier mit je 10 Punkten die Führung, bei den Trainern verteidigte Markus Klug (12 Punkte) seinen Spitzenplatz vor Hans-Jürgen Gröschel (10 Punkte) und Peter Schiergen (8 Punkte).


Royal Youmzain nun der heiße Derby-Favorit


Fünf Wochen vor dem Deutschen Derby in Hamburg scheint der Favorit für das Rennen des Jahres festzustehen: Der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah (Dubai) trainierte Royal Youmzain (16:10) begeisterte mit einer imponierenden Vorstellung im Ittlingen Derby Trial – Frühjahrs-Preis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m). Unter Stalljockey Eduardo Pedroza entfernte sich er zuletzt schon im Bavarian Classic in München erfolgreiche Youmzain-Sohn mit zweidreiviertel Längen vom letzten Platz mit einer gewaltigen Speedleistung von seinen sechs Konkurrenten. An ihm müssen sich im Blauen Band sicher alle anderen Pferde messen. Trainer Andreas Wöhler erklärte nach dem mit 32.000 Euro honorierten vierten Karreieretreffer von Royal Youmzain: „Bei einem so guten Pferd wie Royal Youmzain hofft man natürlich, dass in solch einem Rennen alles glatt geht. Er hat diese Aufgabe in toller Manier gelöst. Die Nennung für das Union-Rennen ist nur ein Back-up, wir werden aller Voraussicht nach in fünf Wochen direkt ohne weiteren Start ins Derby gehen.“ Jockey Eduardo Pedroza fügte hinzu: „Ich wusste, welch gutes Pferd ich hier zu reiten hatte. Das macht die Situation einfacher. Ich wollte mit Royal Youmzain diesmal lange warten. Am Ende war es eine klare Sache.“


Noch viel Boden machte von weit hinten Theo in den Farben des Stalles Grafenberg gut. Jockey Marco Casamento: „Er hat sich in dieser Gesellschaft sehr gut aus der Affäre gezogen. Von einem der letzten Plätze zog er stark an. Ich war von dieser Vorstellung sehr angetan.“  Trainer Waldemar Hickst signalisierte: „Theo ist sehr gut gelaufen, der Ritt von Marco Casamento war auch optimal, leider war der Sieger nicht zu schlagen.“ Früh stand Guiri als Dritter fest: „Er ist sehr gut gelaufen. Sicher kommen ihm Rennen über 2.400 Meter noch mehr entgegen. Wir machen nun im Derby weiter und hoffen auf weiches Geläuf, das würde ihm liegen“, versicherte Trainer Jean-Pierre Carvalho.


Zu Beginn der Geraden kam es zu einer Störung, bei der Refuseeveryoffer und Chimney Rock alle Chancen ließen. Treffend analysierte Andreas Wöhler: „Bei Chimney Rock lief leider nicht alles glatt, er geriet zu Beginn der Zielgeraden in eine Rangelei und war unter Wert geschlagen.“

 

Über die GERMAN RACING Champions League:


Elf Rennhighlights in sechs deutschen Galoppmetropolen verbinden sich zu einer Energie geladenen Serie. Die GERMAN RACING Champions League präsentiert die Saisonhöhepunkte des Veranstaltungskalenders.
Die nächsten Termine der German Racing Champions League:

17.06.2018 Köln Oppenheim-Union-Rennen
08.07.2018 Hamburg IDEE Deutsches Derby
29.07.2018 München Großer Dallmayr-Preis
05.08.2018 Düsseldorf Henkel-Preis der Diana
12.08.2018 Berlin-Hoppegarten Longines Großer Preis von Berlin
02.09.2018 Baden-Baden Longines – Großer Preis von Baden
23.09.2018 Köln Preis von Europa
03.10.2018 Berlin-Hoppegarten Pferdewetten.de-Preis der Deutschen Einheit
01.11.2018 München Großer Preis von Bayern

Weitere Informationen unter www.german-racing.com/champions-league

 

Pressemitteilung von German Racing vom 3. Juni 2018

Zwei Siege wegen Dopings aberkannt - Gastboxen kontrollieren

Zwei Treffer mussten aus der Statistik 2018 bei Besitzertrainer Wilfried Schütz gestrichen werden. Bei seinem Pferd Medaillon wurde laut Wochenrennkalender des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen (DVR) vom 22. Mai beim Renntag am 9. März in Dortmund als Zweiter eine Dopingprobe entnommen, die ein unerlaubtes Mittel gem. Nr. 623/3 RO enthielt. Gem. Nr. 412 RO sieht dies auch nachträgliche Disqualifikationen für den Zeitraum von sechs Wochen nach der Entnahme vor. Damit mussten die Siege des Wallachs am 17. März und 23. März ebenfalls in Dortmund aberkannt werden.

 

"Das Verfahren gegen Wilfried Schütz wurde eingestellt", teilte Bianca Wagner aus der Abteilung Sicherheit und Ordnung des DVR jetzt auf Anfrage mit. Grund sei, dass Wilfried Schütz kein direktes Verschulden an diesem Dopingfall habe. Die bei Medaillon gefundene verbotene Substanz wurde auch in seiner Gastbox auf der Dortmunder Rennbahn nachgewiesen.

 

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer nimmt diesen Fall zum Anlass, seinen aktiven Mitgliedern zu empfehlen, vor dem Einstellen der Pferde die Gastboxen generell gründlich zu kontrollieren. "Wenn etwas auffällig ist, sollte es dokumentiert und sofort der Rennleitung gemeldet werden", rät Armin Weidler, 2. Vorsitzender des Vereins.

Erhöhte Kobaltwerte bei Wonnemond

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen teilte auf German Racing am 30. Mai mit:

 

Die von dem Pferd Wonnemond in Düsseldorf am 8. April 2018 entnommene Dopingprobe ergab sowohl in der ersten als auch in der zweiten Analyse einen positiven Befund. Festgestellt wurde Kobalt in einer über dem zulässigen Grenzwert liegenden Konzentration. Die Ermittlungen, wie es zu diesem Wert kommen konnte, sind noch nicht abgeschlossen.

 

Vertragsstrafe

Gem. Nr. 536 RO hat Trainer S.Smrczek eine Vertragsstrafe in Höhe von 600 Euro an das Direktorium zu zahlen.

 

Protestverfahren

1. Das Direktorium hat gegen das Pferd Wonnemond, Sieger im 7. R. Preis der Wettannahme Kalkmann-Frühjahrs-Meile am 8. April 2018 in Düsseldorf, Protest wegen Feststellung eines unerlaubten Mittels gem. Nr. 623/3 RO i.V.m. Nr. 412 RO und Nr. 535 RO eingelegt.

2. Das Direktorium hat gegen das Pferd Wonnemond, Sieger im 7. R. Henkel Europa Meile am 29. April 2018 in Düsseldorf, Protest wegen Feststellung eines unerlaubten Mittels beim vorherigen Start gem. Nr. 623/3 RO i.V.m. Nr. 412 RO eingelegt. Das Ergebnis der von Wonnemond entnommenen Dopingprobe in diesem Rennen war negativ, allerdings ist gem. Nr. 412 RO ein Pferd, bei dem ein unerlaubtes Mittel festgestellt worden ist, von dem Tag der Entnahme der Dopingprobe und allen innerhalb eines Zeitraumes von 6 Wochen danach gelaufenen Rennen zu disqualifizieren.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im April 2018

Sonsbeck, 1. April

  • Laura Giesgen – Anna Sophie

Saarbrücken, 2. April

  • Philipp Berg – Ocean Eleven
  • Christian Peterschmitt – Mantano
  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Nina Schneider – Polished Silver 

Köln, 2. April

  • Caroline Fuchs – El Torito

Hannover, 2. April

  • Luisa Wöhling – Voladora

Mülheim, 3. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna
  • Wilfried Schütz – Dragoslav 

Köln, 15. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna
  • Janine Beckmann – Pancho Villas

Zweibrücken, 15. April

  • Stefan Birner – Lotus
  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel

Mons, 16. April

  • Alfred Renz – Finch Hatton

Hoppegarten, 22. April

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Kiss the Wind

Krefeld, 22. April

  • Ulrich Thomas – Ziro

Köln, 24. April

  • Janine Beckmann – Pancho Villas
  • Lucien W. J. van der Meulen – Infamous Lawman

Mons, 27. April

  • Alfred Renz – Finch Hatton

Magdeburg, 27. April

  • Heiko Kienemann – Irish Prinzess

Magdeburg, 28. April

  • Daniel Paulick – Ma jolie cherie

Düsseldorf, 29. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Weltwunder und Emirati Spirit

Mannheim, 29. April

  • Alfred Renz – Arizona
  • Matthias Schwinn – Betsy Coed
Anna Sophie (hier in Köln) gewann für und mit Laura Giesgen am 1. April in Sonsbeck. Foto: privat
Nach dem Erfolg am 13. März in Neuss auf Sand jetzt am 2. April in Köln auch auf Gras siegreich: El Torito von Caroline Fuchs. Foto: privat
Pancho Villas (hier 2017 in Köln) erzielte am 15. April und am 24. April in der Domstadt Siege für Janine Beckmann. Foto: privat
Athalyna (hier in Bremen) sicherte Lucien W. J. van der Meulen nach dem Treffer in Mülheim am 8. April auch am 15. April in Köln einen Sieg. Foto: privat
Die Serie ist ausgebaut: Fünfter Saisonsieg für Southern Comfort und damit achter Treffer 2018 für Horst Rudolph. Foto: privat
Irish Prinzess (hier in Bad Harzburg) siegte am 27. April für Heiko Kienemann in Magdeburg. Foto: privat
Weltwunder siegte für Lucien W. J. van der Meulen am 29. April in Düsseldorf. Foto: privat
Siegerehrung nach dem ersten Saisontreffer für Matthias Schwinn (3. von rechts) durch Betsy Coed am 29. April in Mannheim. Foto: privat

Besitzertrainer-Cup 2018: Titelverteidiger Rudolph an der Spitze

Sicherte Horst Rudolph durch seinen Sieg in Haßloch zehn Punkte in der Wertung des Besitzertrainer-Cups 2018: Bill Ferdinand. Foto: privat

Neuer Spitzenreiter im Besitzertrainer-Cup 2018 ist Horst Rudolph. Der Sieger aus dem Vorjahr löste nach dem 2. von insgesamt 6. Wertungsrenntagen am 10. Mai in Haßloch Pavel Bradik von der Topposition ab.


Horst Rudolph sicherte sich durch den Treffer von Bill Ferdinand zehn Punkte und stockte sein Konto durch Rang drei von Southern Comfort, Platz fünf von Olkaria und einen Zähler durch Pissarro (6.) auf insgesamt 19 Punkte aus. Pavel Bradik liegt jetzt durch seine 14 Zähler aus Bremen auf dem 2. Platz. Mit je 10 Punkten folgen Erika Keller, Maria Nienstädt und Matthias Schwinn. 


Der nächste Wertungsrenntag findet  am 15. Juli in Zweibrücken statt. Weiter geht es dann am 19. August in Düsseldorf, 2. September in Dresden und 13. Oktober in Leipzig. In Leipzig werden dann der Sieger sowie die Platzierten des Besitzertrainer-Cups 2018 geehrt.
 
Wie gewohnt werden diese über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen an den insgesamt sechs Renntagen ermittelt. Pro Rennen sind je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen:
 
1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt
 
Die gesammelten Punkte an den Wertungsrenntagen entscheiden über Sieger und Platzierte im Besitzertrainer-Cup. Platz eins ist mit 1000 € dotiert. Der Zweitplatzierte erhält 500 €, der Drittplatzierte 300 € und der Viertplatzierte 200 € als Prämie.
 
Mit dem Besitzertrainer-Cup will der Verein Deutscher Besitzertrainer Startanreize für seine Mitglieder geben. Gleichzeitig werden auch die jeweiligen Rennvereine unterstützt, da durch die zusätzliche „Gewinnmöglichkeit“ mehr Starter von Besitzertrainern zu erwarten sind.  

Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte Rennen in Karlsruhe

Siegerehrung in Karlsruhe. Für den Verein Deutscher Besitzertrainer überreicht der 2. Vorsitzende Armin Weidler (rechts) die Plaketten des Vereins an das erfolgreich Team um Girandolo. Foto: privat

Beim traditionellen Renntag auf der Sandbahn in Karlsruhe am Sonntag, 6. Mai, trat der Verein Deutscher Besitzertrainer als Mitsponsor des Preises der Firma Möbel RIVO Achern auf. Den Ausgleich IV über 2.200 Meter gewann der Favorit Girandolo. Der 5-jährige Wallach wird von Regine Weißmeier trainiert. Ihr Sohn Fabian Xaver Weißmeier saß im Sattel. Rang zwei ging an den 9-jährigen Wallach Fuscano (Trainer Uwe Schwinn/Reiter Mark Gier). Den dritten Platz belegte Besitzertrainerin Janine Beckmann mit dem 11-jähren Wallach Wheredreamsare, den sie auch selber ritt. 

Protokoll zur Mitgliederversammlung 2018

Alle Mitglieder des Vereins Deutscher Besitzertrainer können im Mitgliederbereich das Protokoll der Mitgliederversammlung 2018 vom 17. Februar in Köln einsehen. Um in den Mitgliederbereich zu kommen, ist ein Benutzername und ein Passwort notwendig. Beides erhalten Mitglieder auf Anfrage unter besitzertrainer(at)t-online.de.

Landgericht bestätigt Autonomie der Verbandsgerichtsbarkeit

Am Landgericht Köln wurde am 3. Mai über die Klage von Horst Pudwill, dem Besitzer von Dschingis Secret, gegen das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen verhandelt. Dabei geht es um die möglichen Disqualifikationen des Erst- und Zweitplatzierten beim Derby 2016.


Die Zivilkammer hat klargestellt, dass sie grundsätzlich nicht in die Autonomie der Verbandsgerichtsbarkeit eingreift. Das Gericht prüft nur grobe Verfahrensmängel. Der beklagte Verband sei frei, Rennen zu veranstalten, Regeln festzusetzen und Platzierungen auszusprechen. So könne auch eine Disqualifikation von Pferden nur durch das Verbandsgericht erfolgen.


Auf den Hinweis des Gerichts stellten die Kläger den Hilfsantrag festzustellen, dass die Entscheidung des Oberen Renngerichts und des Renngerichts unwirksam sind. Das Gericht wird am 28. Juni eine Entscheidung verkünden.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 3. Mai 2018

Siege von Besitzertrainern des Vereins im März 2018

Dortmund, 9. März

  • Georg Mayer – Magic Quercus
  • Horst Rudolph – Southern Comfort und Bill Ferdinand
  • Dirk Lüker – Faintly
  • Caroline Fuchs – Baroncello

Neuss, 13. März

  • Janine Beckmann – Tribesman
  • Caroline Fuchs – El Torito
  • Frank Maurer – Pleasant Princess

Dortmund, 17. März

  • Michael Alles – Lucy Bee

Dortmund, 23. März

  • Hella Sauer – Sussudio
  • Barbara Sofsky-Prappacher – Decadent Times

Mannheim, 25. März

  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Martin Schu – Kerecsen
  • Stefan Birner – Smoke on the Water

Düsseldorf, 25. März

  • Selina Ehl – Voices of Kings
  • Lucien W. J. van der Meulen – Ossiline
  • Claus Thomas – Power of Paradise
  • Angela Riese – Dylan

Bremen, 30. März

  • Pavel Bradik – Adel Verpflichtet
Faintly (hier in Magdeburg) sicherte Dirk Lüker am 9. März auf der Dortmunder Sandbahn den dritten Jahrestreffer. Foto: privat
El Torito sorgte am 13. März in Neuss für den dritten Jahrestreffer von Caroline Fuchs (3. von rechts). Foto: privat
Janine Beckmann (3. von links) sicherte sich am 13. März in Neuss den erster Saisonsieg als Besitzertrainerin und gleichzeitig als Reiterin die Perlenkette 2018 mit Tribesman. Foto: privat
Lucy Bee (hier in Bad Harzburg) sicherte Michael Alles den zweiten Jahrestreffer am 17. März in Dortmund. Foto: privat
Decadent Times (hier nach dem Sieg in Neuss) sicherte Barbara Sofsky-Prappacher am 23. März in Dortmund den zweiten Jahreserfolg. Foto: privat
Ossiline (hier noch im Dress von Anna Schleusner-Fruhriep in Bad Harzburg) sorgte am 25. März in Düsseldorf für den ersten Jahrestreffer von Lucien W. J. van der Meulen. (Foto: privat)
Voices of Kings (hier nach dem Erfolg am 27. Februar in Neuss) siegte für Selina Ehl am 25. März in Düsseldorf. Foto: privat
Adel Verpflichtet holte für Pavel Bradik am 30. März in Bremen den ersten Saisonerfolg. Foto: privat

Auch 2018 kein Galopprennen in Verden

Wie der Verdener Rennverein am Donnerstag, 12. April, in einer Pressemitteilung bekannt gab, kann auch in diesem Jahr der für Sonntag, 27. Mai, geplante Galopprenntag nicht stattfinden. Die lange Kälte- und Frostperiode hat zu einer extremen Austrocknung des leichten und sandigen Bodens auf dem Rennbahngelände in Verden geführt. Wegen dieser lang andauernden schlechten Witterungsverhältnisse und auch aufgrund des Umstandes, dass bei großen pferdesportlichen Veranstaltungen im letzten halben Jahr das Geläuf ausgiebig als Fahrbahn und Parkplatzfläche genutzt worden ist, ist zum Teil kein Grasbewuchs mehr vorhanden.

 

Selbst bei sofortiger Bearbeitung des Geläufs und Neueinsaat, über beide Maßnahmen ist mit der Stadt Verden schon vor etlichen Wochen verhandelt worden, wird es nicht gelingen, eine ausreichende Vegetation innerhalb der nächsten sechs Wochen bis zum Renntag am 27. Mai herzustellen.

Dschingis Secret ist Galopper des Jahres 2017

Dschingis Secret ist Galopper des Jahres 2017.

Ovationen für einen verdienten Sieger: Dschingis Secret und Trainer Markus Klug wurden am Ostermontag (2. April) von den Turffreunden in Köln frenetisch gefeiert nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses des Galopper des Jahres 2017. Mit einer Mehrheit von 56,6 Prozent gewann Dschingis Secret aus dem Besitz von Horst Pudwill bei der ältesten deutschen Publikumswahl gegen die Mitkontrahenten Guignol und Windstoß.

 

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Dschingis Secret ließ seine beiden Konkurrenten im Rennen um den Titel Galopper des Jahres 2017 hinter sich. 56,6 Prozent aller abgegebenen Publikumsstimmen fielen auf Dschingis Secret. Damit reiht sich der neueste Titelträger in die Nachfolge echter Galopper-Cracks wie Iquitos (2016), Sea The Moon (2014), Novellist (2013) und die Top-Stute Nightflower (2015) ein.

 

Die feierliche Ehrung des Galopper des Jahres fand im Rahmen des heutigen Saisonauftakt-Renntages in Köln statt. Der neue Präsident des deutschen Galopprennsports Dr. Michael Vesper übernahm die Prämierung des Siegers. Dschingis Secret setzte sich gegen Windstoß (32,8 Prozent) durch. Guignol musste sich mit 10,6 Prozent der Publikumsstimmen mit Platz drei zufrieden geben.

 

Ulli Potofski moderierte die Prämierung und ließ es sich nicht nehmen, Pferd und Trainer live vor Ort zu präsentieren. Dschingis Secret posierte zufrieden für die Besucher des Kölner Renntages. Im Anschluss an die Prämierung wurden die drei Hauptgewinne des Gewinnspiels aus allen Teilnehmerkarten gezogen. Die Gewinner können sich unter anderem über eine Reise für zwei Personen zum Deutschen Derby nach Hamburg freuen.
 
Trainer Markus Klug aus Köln-Heumar darf sich mit dem „Galopper des Jahres 2017“ über einen Top-Titel freuen! Wie zu erfahren war, wird er nicht nur Dschingis Secret sondern auch den Zweitplatzierten Windstoß in das erste Rennen der German Racing Champions League, den Gerling-Preis am 6. Mai in Köln, schicken. Damit wird es schon bald ein Wiedersehen und ein packendes Rennen mit den Top-Galoppern geben.

 

German Racing führte die Wahl gemeinsam mit Wettstar und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e. V. sowie der Westdeutschen Zeitung als Medienpartner durch.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 2. April 2018

Stallparade der Sport-Welt bei 15 Besitzertrainern des Vereins

Auch in diesem Jahr schaut die Fachzeitung Sport-Welt wieder hinter die Stalltüren bei den Trainer in Deutschland, die mindestens fünf Siege 2017 errungen haben. Gewertet werden dabei sowohl Inland- als auch Auslandserfolge. 15 Besitzertrainer des Vereins sind dabei:

 

Christian Peterschmitt (Ausgabe 14 vom 16. Februar), Olga Laznovska (Ausgabe 9 vom 1. Februar), Eva Fabianova (Ausgabe 12 vom 8. Februar), Janine Beckmann (Ausgabe 4 vom 16. Januar), Anna Schleusner-Fruhriep (Ausgabe 15 vom 21. Februar), Selina Ehl (Ausgabe 3 vom 11. Januar), Ferdinand J. Leve (Ausgabe 16 vom 24. Februar), Daniel Paulick (Ausgabe 6 vom 20. Januar), Horst Rudolph (Ausgabe 9 vom 1. Februar), Sarah Jane Hellier (Ausgabe 7 vom 25. Januar), Maria Nienstädt (Ausgabe 21 vom 15. März), Torsten Reineke (Ausgabe 26 vom 28. März), Christian Zschache (Ausgabe 25 vom 27. März), Markus Waldemar Falk (Ausgabe 7 vom 25. Januar) und Caroline Fuchs (Ausgabe 1 vom 3. Januar).

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Februar 2018

Dortmund, 2. Februar

  • Dirk Lüker – Faintly

Neuss, 6. Februar

  • Martin Schu – Tapering und Hippocrene

Dortmund, 14. Februar

  • Dirk Lüker – Ohne Tadel
  • Caroline Fuchs – Baroncello
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand
  • Luisa Wöhling – Voladora

Neuss, 27. Februar

  • Stefan Birner – Lotus
  • Selina Ehl – Voices of Kings
  • Barbara Sofsky-Prappacher – Decadent Times
Faintly (hier in Magdeburg) holte am Freitag, 2. Februar, auf der Dortmunder Sandbahn für Dirk Lüker den ersten Jahreserfolg. Foto: privat
Der erste Saisonsieg ist geschafft: Tapering gewann für Martin Schu am 6. Februar in Neuss. Foto: privat
Und noch einmal Martin Schu: Mit Hippocrene gelang Saisontreffer Nummer 2 am 6. Februar in Neuss. Foto: privat
Ohne Tadel (hier in Bremen) holte für Dirk Lüker am 14. Februar in Dortmund den zweiten Saisontreffer. Foto: privat
Lotus sorgte am 27. Februar in Neuss für den ersten Jahrestreffer von Stefan Birner. Foto: privat
Erster Jahrestreffer am 27. Februar in Neuss für Barbara Sofsky-Prappacher durch Decadent Times. Foto: privat
Für den zweiten Sieg in diesem Jahr für Elina Ehl sorgte Voices of Kings am 27. Februar in Neuss. Foto: privat

DVR-Jahreskonferenz mit Präsident Michael Vesper

Michael Vesper wird als neuer Präsident bei der Jahrespressekonferenz des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen vorgestellt. Foto: Effgen

Der fünf Tage zuvor von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. gewählte Dr. Michael Vesper (65) stellte sich bei der jährlichen Pressekonferenz des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. (am 19. März 2018 in den Räumen des Galopper-Dachverbandes in Köln) erstmals im neuen Amt den zahlreich angereisten Journalisten vor und stand den Medien-Vertretern Rede und Antwort.


Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die neue Führungspersönlichkeit des hiesigen Turfs als Nachfolger des seit 2009 amtierenden Albrecht Woeste.
Vesper gilt als Top-Führungsperson im deutschen Sport: Er hatte sich bei der Fusion des Nationalen Olympischen Komitees mit dem Deutschen Sportbund (DSB) zum DOSB verdient gemacht. Dr. Michael Vesper gilt als Enthusiast sowie als ein eloquenter, harter und ausdauernder Kämpfer mit einem umfangreichen Netzwerk, das er seit seiner Zeit als Politiker akribisch gepflegt und ausgebaut hat. Davon kann der Rennsport nur profitieren.


Vesper gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Partei DIE GRÜNEN und war Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag in NRW. Von 1995 bis 2005 wirkte er als Mitglied der NRW-Landesregierung in verschiedenen Ressorts, zuletzt als Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport.  In dieser Zeit bekleidete er auch das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten unter Johannes Rau und Wolfgang Clement. Im Juni 2005 wurde Vesper zum Vizepräsidenten des Landtags gewählt. Wegen seines Wechsels zum DOSB legte er sein Landtagsmandat Ende September 2006 nieder. Vesper ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Köln.


Dr. Michael Vesper zu seiner neuen Führungsrolle im Galopprennsport: „Es ist eine Freude und Ehre, mich heute mit meiner neuen Aufgabe der Presse vorzustellen. Ich freue mich sehr darauf. Zwar komme ich nicht aus dem Galopprennsport, aber dem Sport insgesamt bin ich sehr verbunden, denn ich war über elf Jahre Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Zunächst heißt es für mich, zu lernen und mich in den Rennsport einzuarbeiten. Meine Hauptaufgaben in der ersten Zeit sind die Strukturen und deren Reform im Direktorium und der Wettbereich. Darüber hinaus wird es darum gehen, den Galopprennsport noch stärker positiv in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Liebe zum Sport gehört zu meiner DNA. Jetzt steht der Galopprennsport an erster Stelle.“


Jan Antony Vogel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Direktorium, ergänzte: „Wir wollten eine Persönlichkeit an der Spitze des Verbandes, die uns im politischen Bereich Türen öffnet und viele Dinge umsetzt. Ich denke, wir haben mit Herrn Dr. Vesper eine sehr gute Wahl getroffen und werden gemeinsam einiges bewegen.“


Bei einem Rückblick auf die Saison 2017 und gleichzeitigem Ausblick auf 2018 erklärte Jan Antony Vogel: „Erfreulich ist, dass wir wieder, wie bis 2012, als Begünstigte in den Landeshaushalt aufgenommen wurden. Wir haben hier eine schon sehr positive Regelung in Nordrhein-Westfalen erreichen können. Es ist wichtig pro-aktiv tätig zu werden. dann kann man bei Gesetzgebungsverfahren viel erreichen. Wir brauchen auch die Mittel aus der Buchmacher-Rennwettsteuer-Rückvergütung. Ein Problemkreis ist die Wirtschaftlichkeit der Rennvereine, deren Situation weiterhin sehr angespannt ist.“


Vogel bedauerte in diesem Zusammenhang den Verlust des Standortes Frankfurt und den drohenden Verlust der Rennbahn Bremen, erwähnte aber auch die positive Entwicklung in Mülheim, wo die Zukunft durch die Bildung eines neuen Rennclubs gesichert ist. „Hier zeigt sich, was möglich ist, wenn der Rennsport zusammen steht“, so Vogel, der auch auf den sehr guten Zuschauerzuspruch bei den Grasbahn-Veranstaltungen in Deutschland hinwies. Eine Wett-App, in Zusammenarbeit mit German Tote, sei in Kürze geplant und eines von mehreren Projekten.

 

Eine Video zur Pressekonferenz finden sie hier: www.german-racing.com/gr/aktuelles/meldungen/20180319-jahrespressekonferenz-2018.php

 

Pressemitteilung von German Racing vom 19. März 2018

Veranstaltet Bad Doberan nur an einem Tag?

Für den deutschen Rennkalender 2018 ergaben sich noch einige nicht unwichtige Änderungen. So wird Bremen an Karfreitag zum letzten Mal Rennen abhalten, die weiteren für die Hansestadt geplanten Renntage am 27. April und am 15. Mai finden nun in Magdeburg, respektive Mülheim statt.

 

Auch für das Ostsee-Meeting 2018 in Bad Doberan ergab sich eine Änderung. Volker Schleusner, Präsident des Doberaner Rennvereins, hatte zwar bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass diesjährige Meeting ein wenig zu verschlanken, doch statt den ursprünglich für 2018 zwei geplanten Renntagen, blieb nun zunächst lediglich einer übrig. Aktuell weist der Rennkalender nur den 4. August als Renntag in Bad Doberan aus.

 

„Wir wollten zwei Tage machen, doch aktuell mangelt es uns an Sponsoren, um einen zweiten Renntag durchzuführen“, so Volker Schleusner gegenüber GaloppOnline.de. „Zudem haben wir zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keinen Hauptsponsor für das diesjährige Meeting“, sagte Schleusner weiter. „Sollten wir noch Unterstützer finden, dann ist es uns auch möglich am Freitag (3. August, Anm. d. Red.) einen Renntag veranstalten.“

 

Quelle: GaloppOnline vom 8. März 2018

Positive Entwicklung bei German Tote

Alain Resplandy-Bernard, Vorsitzender des Beirats von German Tote.

Im Jahr 2017 konnte der deutsche Wettanbieter German Tote sein Wachstum fortsetzen und erreichte einen Nettoerlös von 1,2 Millionen Euro. Mehrheitsgesellschafter von German Tote ist die französische Wettgesellschaft PMU, 49 Prozent der Anteile hält die BGG Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine. Gesellschafter der BGG sind 22 deutsche Galopprennvereine.


Die Höhe der Wetteinsätze erreichte mit 277 Millionen Euro eine neue Rekordmarke und bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 9,9 Prozent. Der überwiegende Teil der Wetteinsätze fiel auf das Angebot der PMU, also in erster Linie auf französische Rennen. Aber auch der deutsche Pferderennsport partizipiert erheblich an den Tätigkeiten von German Tote. Alain Resplandy-Bernard, Vorsitzender des Beirats von German Tote: „Wir konnten das Unternehmen seit unserer Übernahme von 51 Prozent der German Tote-Gesellschaftsanteile im Jahr 2015 auf einen guten Weg führen, German Tote erreichte im letzten Geschäftsjahr ein Plus von 1,2 Millionen Euro“.


Diese Dynamik ist vor allem der effizienten Zusammenarbeit und dem Know-how der Teams von German Tote und PMU zu verdanken und entscheidend dafür, nach schwierigen Jahren auf die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. Für German Tote sind die starke Marktposition und die Erfahrungen des bedeutendsten europäischen Wett-Unternehmens PMU von großer Bedeutung. Der Erwerb von 51 Prozent des Kapitals von German Tote ist Ausdruck der internationalen Ausrichtung von PMU. Das Unternehmen besitzt inzwischen Beteiligungen in Deutschland, Belgien und Brasilien und ist in 50 Ländern weltweit aktiv, dank Partnerschaften mit 70 Wettanbietern. Diese Geschäftspolitik bestätigte sich auch 2017. Die Wetteinsätze auf ausländische Rennen bei der PMU stiegen um zehn Prozent, erreichten insgesamt 1,14 Milliarden Euro und machten 12 Prozent der gesamten Umsätze aus.


Die von German Tote unternommenen Anstrengungen im deutschen Markt waren im Jahr 2017 erfolgreich. Besondere Herausforderungen bestanden darin, die französischen Wettarten und Wettscheine an den deutschen Markt anzupassen und neue Informations-Tools im Bereich des Pferdesports zu testen, um der Pferdewette in Deutschland wieder zu neuem Schwung zu verhelfen, was für den gesamten Turf von zukunftsweisender Bedeutung ist. Auch der Launch der Sportwett-Plattform wettstar-sportwetten.de, der begleitet wurde von einer wirksamen Werbe-Kampagne, zeigt erste Erfolge. Die Vermarktung der deutschen Rennen ins Ausland hat erheblich zu der erfreulichen Entwicklung beigetragen. 2017 wurden 389 Galopp- und 334 Trabrennen live von der PMU ausgestrahlt. In Frankreich und weiteren mit der PMU verbundenen Ländern können Wetteinsätze getätigt werden. Der Wettumsatz erreichte in diesen Rennen 182.582.158 Euro.


Aus den hieraus resultierenden Erträgen in Höhe von 5,47 Mio. Euro konnten dem deutschen Galopprennsport im Jahr 2017 Rennpreise in Höhe von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und die Förderung der Winterrennen gewährleistet werden. Dem deutschen Trabrennsport standen 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Im Jahr 2018 sind Erträge in ähnlichen Größenordnungen zu erwarten.
Die deutschen German Tote-Beiratsmitglieder Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh ziehen für den deutschen Pferderennsport eine positive Bilanz: „Die Leistungen von German Tote umfassen eine Kostenentlastung der deutschen Rennvereine in Höhe von 1,95 Millionen Euro und Förderungsmittel für den Rennsport in Höhe von 5,47 Mio. Euro im Jahr 2017.  Von diesen Beträgen wird der Pferdesport in Deutschland weiterhin profitieren.“

 

Pressemitteilung von German Tote vom 13. März 2018

Michael Vesper neuer Präsident - Albrecht Woeste Ehrenpräsident

Michael Vesper (links) löst Albrecht Woeste als Präsident des deutschen Galopprennsports ab. Woeste wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Die Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. hat am 14. März 2018 den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Michael Vesper (65) zum neuen Präsidenten des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. gewählt. Vespers Wahl ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des hiesigen Rennsports. Er bekleidete bis Ende des Jahres 2017 das Amt des Vorstandsvorsitzenden des DOSB. Als Politiker und Sportfunktionär war Vesper der Wunschkandidat des Präsidiums beim Galopper-Dachverband. Die Mitglieder schlossen sich nun diesem Votum an.


Michael Vesper wird Nachfolger des seit 2009 amtierenden Albrecht Woeste, der für seine großen Verdienste in seiner Amtszeit von den Mitgliedern gebührend geehrt und zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Nach seiner Wahl erklärte Michael Vesper: „Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, und auf die Aufgaben, die als Präsident des deutschen Galopprennsports auf mich zukommen.“ 


Der ehemalige DOSB-Vorstand Vesper hatte sich bei der Fusion des Nationalen Olympischen Komitees mit dem Deutschen Sportbund (DSB) zum DOSB verdient gemacht. Er gilt als Enthusiast sowie als ein eloquenter, harter und ausdauernder Kämpfer mit einem umfangreichen Netzwerk, das er seit seiner Zeit als Politiker akribisch gepflegt und ausgebaut hat. Davon kann der Rennsport nur profitieren.


Vesper gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Partei DIE GRÜNEN und war Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag in NRW. Von 1995 bis 2005 wirkte er als Mitglied der NRW-Landesregierung in verschiedenen Ressorts, zuletzt als Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport. In dieser Zeit bekleidete er auch das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten unter Johannes Rau, Wolfgang Clement und Peer Steinbrück. Im Juni 2005 wurde Vesper zum Vizepräsidenten des Landtags gewählt. Wegen seines Wechsels zum DOSB legte er sein Landtagsmandat Ende September 2006 nieder. Michael Vesper ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Köln.


Neben der Wahl von Michael Vesper bildeten vor allem Informationen über die Struktur und Strategie des Galopprennsports 2018, sowie Entwicklungen der DVR Wettbetriebs GmbH und der DVR Wirtschaftsdienste und Beteiligungs GmbH wichtige Tagesordnungs-Punkte der Mitgliederversammlung. Zudem stimmten die Mitglieder einer Rennordnungsänderung ab dem 1. April 2018 zu, die die Disqualifikationsregeln international harmonisiert. Über besondere Bestimmungen wie die Besitzerprämien, Fördermaßnahmen und Maßnahmen zur Förderung des Hindernissports sowie Strategien im PR/Marketing-Bereich wurde den Mitgliedern des Weiteren berichtet.

 

Pressemitteilungen von German Racing vom 14. und 15. März 2018

Vogel zu Gast bei der Mitgliederversammlung in Köln

Jan Antony Vogel stelle die Situation des deutschen Galopprennsports da und beantwortete die zahlreichen Fragen der Teilnehmern an der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hielt am Samstag, 17. Februar 2018, im Sitzungsraum des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen in Köln seine Mitgliederversammlung ab. Neben den Regularien (Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung) fand auch ein intensives Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Direktoriums Jan Antony Vogel statt.

 

Der Chef-Manager des deutschen Galopprennsports betonte, dass er die aktuelle Situation nicht so düster sehe, wie oft gesagt. „Wir haben eine herausragende Zucht, gesunde Strukturen und auch ausreichende Startmöglichkeiten für das vorhandene Pferdematerial“, so Vogel. „Allerdings würden die Rahmenbedingungen durch staatliche Vorgaben nicht einfacher“, wies er auf geplante Veränderungen bei den Tierschutzleitlinien hin. So würden Starts von 2-jährigen Pferden im Leistungssport sehr kritisch gesehen, aber auch die Haltungsbedingungen stünden auf dem Prüfstand. Zudem müsse gesellschaftliche Anerkennung des Galopprennsports wieder besser werden.

 

Finanziell, so Vogel weiter, sei der Dachverband in der Lage, seine Planungen auch umzusetzen. Dabei sollen die Rennvereine mehr Unterstützung erfahren, ohne aber vorhandene regionale Verwurzelung aufzugeben. Gerade bei der Infrastruktur auf vielen Rennbahnen gebe es dringenden Handlungsbedarf. „5 bis 6 Millionen Euro sollten wir in den Sport stecken. Dabei haben für mich die Sandbahngeläufe nicht die oberste Priorität.“ Aufbauen könne der Galoppsport dabei auf gute Zuschauerzahlen. Allerdings sei es wichtig, auch den Totoumsatz wieder zu verbessern. „Wir müssen die Pferdewette interessanter machen“, zielt Vogel dabei durch neue Produkte besonders auf die breite Masse der Sportwetter ab, die keinen direkten Bezug zu Galopprennen hat.

 

Für Vogel soll über die Strukturreform German Tote mit der PMU gestärkt und der Medienbereich deutlich besser aufgestellt werden. „Dafür sowie für die Zusammenarbeit mit den Rennvereinen und dem Bereich Wetten wird es dann einen neuen Manager oder eine neue Managerin geben.“

 

Im Anschluss an die Versammlung referierte Gesundheitsbotschafterin, Medizinprodukteberaterin- und Fachreferentin Irene Sänger über die Physikalische Gefäßtherapie BEMER. Informationen dazu sind unter www.saenger.bemergroup.com oder direkt bei Irene Sänger, irenesaenger(at)aol.com, 0170 89 66 227, zu erhalten. 

Irene Sänger referierte über die Physikalische Gefäßtherapie BEMER. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Januar 2018

Neuss, 1. Januar

  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Selina Ehl – Voices of Kings
  • Joachim Schriever – Bayswater
  • Markus Waldemar Falk – Romantc Angel

Dortmund, 12. Januar

  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Michael Alles – Lucy Bee
  • Olga Laznovska – Edelstein

Mons, 20. Januar

  • Alfred Renz – Redesert
  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill

Dortmund, 23. Januar

  •  Horst Rudolph – Bill Ferdinand
  • Georg Mayer – Magic Quercus

Neuss, 27. Januar

  • Olga Laznovska – Welkando
Bayswater (hier in Bad Harzburg) siegte am Neujahrstag in Neuss für Joachim Schriever. Foto: privat
Edelstein (hier in Köln) von Olga Laznovska sorgte in Neuss für den ersten Erfolg eines Besitzertrainer des Vereins in der Saison 2018. Foto: privat
Lucy Bee (hier in Bad Harzburg) schaffte für Michael Alles am 12. Januar in Dortmund den ersten Jahrestreffer. Foto: privat
Edelstein (hier nach dem Sieg 2017 in Bad Harzburg) sorgte für den zweiten Jahrestreffer von Olga Laznovska. Foto: privat
Für Olga Laznovska am Samstag, 27. Januar, in Neuss erfolgreich: Welkando (hier nach dem Sieg 2017 in Bad Harzburg). Foto: privat

Info-Veranstaltung zu neuen Behinderungsregelungen am 22. Februar

Wie auf der Homepage von German Racing am 29. Januar zu lesen war, bietet das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen am Donnerstag, 22. Februar, um 14 Uhr in seinen Räumen an der Rennbahnstraße 154, 50737 Köln, eine Informationsveranstaltung zu den neuen Behinderungsregelungen, die am 1. April 2018 in Kraft treten sollen, an. Referieren werden Frank Becker, Rennleitung DVR, und Rüdiger Schmanns, Leitung Renntechnik DVR. Um Anmeldung bis zum 19. Februar wird gebeten an fbecker(at)direktorium.de.

 

Als Grund für die neuen Behinderungsregelungen steht auf German Racing zu lesen:

 

Am 3. Oktober letzten Jahres wurde in Paris die Harmonisierung der Disqualifikationsregelungen vom Vorstand der International Federation of Horseracing Authorities (IFHA) einstimmig beschlossen. Man einigte sich auf eine Formulierung, die sich an der bisherigen Regelung der Kategorie 1-Länder (England, Irland, Japan, Hongkong und Australien) orientiert. Frankreich, das bislang neben Deutschland und den USA zu den Vertretern der Kategorie 2-Länder gehört, wird diese Änderung nun zum 1. April 2018 umsetzen. Aus diesem Grund hat auch das Präsidium des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. eine entsprechende Rennordnungsänderung zum 1. April 2018 beschlossen und wird der Mitgliederversammlung am 14. März empfehlen, dieser Änderung zuzustimmen.

Die Änderung betrifft die Ziffer 625 der Rennordnung die in Zukunft wie folgt lautet:


Ein Pferd ist nach verbotenem Kreuzen oder Behindern (Nr. 490 und Nr. 491 RO) zu disqualifizieren, wenn die Rennleitung davon überzeugt ist, dass das behinderte Pferd ohne die Behinderung vor dem behindernden Pferd eingekommen wäre. In diesen Fällen wird das behindernde Pferd hinter das bzw. die behinderten Pferde gesetzt.
Wäre das behinderte Pferd auch ohne die Behinderung nicht vor dem behindernden Pferd eingekommen, bleibt der Richterspruch unverändert.
Wenn ein Reiter eine Behinderung durch eine schuldhafte gefährliche Reitweise verursacht hat, kann ein Pferd vollständig disqualifiziert werden. 

Keine Insolvenz des Neusser Reiter- und Rennvereins

Eine Insolvenz des Neusser Reiter- und Rennvereins ist abgewendet worden, nach Beschluss des Stadtrates vom 2. Februar 2018. Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtet, dass die Stadt weiterhin für einen Kredit, der 2001 für die Flutlichtanlage aufgenommen wurde, bürgt. Der Verein müsse aber nun bei jeder Fälligkeit mit Zahlen belegen, dass er die Zahlungen eigenständig nicht leisten kann.

Zur Begründung heißt es: „Denn angeblich soll er künftig jährlich 150.000 Euro vom Dachverband bekommen - und Geld vom Landesfinanzministerium, das den Galoppsport in NRW jährlich mit 1,2 Millionen Euro aus dem Glücksspielgeschäft bedenken will.“

 

Quelle: GaloppOnline vom 4. Februar 2018

Frankfurter Rundschau: "Millionenklage des Rennklubs gegen die Stadt"

GaloppOnline.de berichtet am 1. Februar 2018 zur Situation in Frankfurt:

Im Grunde sind Fronten im Kampf um den Erhalt der Frankfurter Rennbahn geklärt. Im Herbst dieses Jahres will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf dem Gelände in Niederrad mit dem Bau seiner Akademie beginnen. Die Tribüne soll bereits im März abgerissen werden. Die Galopper werden weichen.

 

Doch juristisch ist die „Causa Frankfurt“ noch längst nicht ausgestanden. Wie die „Frankfurter Rundschau“ (FR) berichtet, hat der Rennklub Frankfurt eine Millionenklage gegen die Stadt eingereicht. „Vor dem Landgericht machen die Freunde des Turfs geltend, dass die 2,98 Millionen Euro, die von der Kommune an den früheren Rennklub-Präsidenten Manfred Hellwig gezahlt worden waren, eigentlich ihnen zugestanden hätten“, berichtet die FR.

 

„Nach dem Vertrag, den wir mit der Stadt hatten, mussten Überschüsse an den Rennklub weitergeleitet werden,“ so der Vizepräsident Carl-Philip zu Solms-Wildenfels in der FR. Und weiter schreibt die Zeitung. „Tatsächlich habe Hellwig das Geld von der Stadt aber in die eigene Tasche gesteckt, ‚unter anderem für ein Weingut in Spanien‘“. Schon Mitte 2017 berichtete die FR, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachts der Untreue und des Betruges gegen Hellwig ermittelt.

 

 „Die Stadt hat sich von Hellwig an der Nase herumführen lassen“, so Solms-Wildenfels. Außerdem will der Rennklub  vor der EU-Kommission die Stadt erneut wegen verbotener Subvention anzeigen. Der Bausachverständige Holger Schmidt-Isermann hat im Auftrag von Solms-Wildenfels bereits ein Gutachten zum Wert des Rennbahn-Geländes erarbeitet.

 

Schmidt-Isermann kommt zu dem Ergebnis, dass das Gelände auf dem sich die Rennbahn befindet einen tatsächlichen Wert von 21,9 Millionen Euro besitze. Der DFB muss aber lediglich einen Bruchteil von 6,9 Millionen Euro an die Stadt zahlen. „Es ist also in erheblichem Maße unzulässig subventioniert worden“, sagte zu Solms-Wildenfels der FR weiter.

 

Ein weiteres Hindernis stellt für den DFB aktuell die Tatsache dar, dass sich auf dem Rennbahn-Gelände drei geschützte Tierarten befinden, die vor Baubeginn der Akademie umgesiedelt werden müssten. Auf dem Rennbahn-Gelände leben etwa der Heldbockkäfer, Schwalben und Fledermäuse.

Verein Deutscher Besitzertrainer fördert auch 2018 den Galoppsport

Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2018 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der über 400 Vereinsmitglieder.

 

5.000 € werden direkt als Zuschüsse für Rennen verschiedener Rennvereine gezahlt. Das Geld soll überwiegend in Basisrennen fließen, aber auch die Förderung des reiterlichen Nachwuchses möchte der Verein Deutscher Besitzertrainer damit unterstützen. In der abgelaufenen Saison wurden Rennen in Zweibrücken, Leipzig, Rastede, Honzrath, Haßloch, Bad Harzburg und Blieskastel bedacht.  Eine Bewerbung um einen Zuschuss ist nur alle zwei Jahre möglich. „Bis zum 31. Januar 2018 können noch Anfragen schriftlich an uns gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet dann, wer in der Saison 2018 mit einem Zuschuss vom Verein Deutscher Besitzertrainer rechnen kann“,  so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.


Mit insgesamt 2.000 Euro ist der Besitzertrainer-Cup dotiert, der 2018 zum dritten Mal ausgetragen wird und in dessen Siegerliste nach Monika Lindemann (2016) jetzt auch Horst Rudolph steht. „Im kommenden Jahr werden wir den Cup an sechs verschiedenen Rennorten austragen“, teilt Karen Kaczmarek mit. Die Rennbahnen und Termine werden Anfang 2018 bekannt gegeben. Über ein Punktsystem  werden beim Besitzertrainer-Cup  die Sieger und Platzierten ermittelt.

Starke deutsche Vollblutzucht und Top-Rennveranstaltungen

Das Jahr 2017 war gekennzeichnet durch spannende Rennveranstaltungen und eine starke deutsche Vollblutzucht. Immer wieder schaffen es unsere Trainer, ihre Pferde (2017 blieb die Anzahl der Pferde im Training stabil) auf nationale und internationale Großereignisse bestens vorzubereiten und die deutsche Vollblutzucht im In- und Auslande hervorragend zu präsentieren. Das Vertrauen der Besitzer in die deutschen Trainer dokumentiert sich in den Spitzenwerten der Pferde im Training, die zum Ende des Jahres 2017 erstmalig höher als in den  Vorjahren waren und erfreulicher Weise das Niveau von 2013 wieder erreichte.


Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 1.196 Rennen an 154 Renntagen von 31 Rennvereinen durchgeführt. Hiervon gilt nach wie vor das IDEE Deutsche Derby als das bedeutendste hiesige Zuchtrennen für die Dreijährigen, das 2017 mit dem Triumph von Windstoß einen würdigen Sieger hervorbrachte. Erstmals seit 1959 mit Uomo gewann das Gestüt Röttgen damit wieder ein Derby. Seine Klasse bewies Windstoß nach dem Derby außerdem bei seinem späteren Gruppe I-Erfolg im Preis von Europa.


Dank des großen Engagements der Rennvereine wurden 2017 viele tolle Turf-Feste gefeiert. Prickelnde Atmosphäre und guter Besucherzuspruch herrschte nicht nur bei den 44 Gruppe-Renntagen, sondern auch bei vielen anderen Rennveranstaltungen. Dabei liefen insgesamt 2.125 Pferde, wobei erfreulich festzustellen war, dass erstmals wieder mehr Zweijährige Pferde an den Start gebracht wurden (2017: 235 gelaufene Zweijährige, 2016: 204 gelaufene Zweijährige). Die Anzahl der Renntage und die Rennpreise konnte etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und  bei den Rennpreisen konnte  pro Rennen sogar ein Zuwachs (2017: 11.300, 2016: 11.234) erzielt werden. In 2017 wurde somit der höchste Rennpreis pro Rennen aller Zeiten ausgezahlt.


Auch auf dem internationalen Galopp-Parkett mischten regelmäßig deutsche Vollblüter mit. Hier seien mit Noor Al Hawa (zweiter Rang in der Emirs Trophy in Katar), Red Cardinal (Sieg im Belmont Gold Cup), Wonnemond (1. Platz in der Topkapi Trophy in Istanbul), Ross (Ehrenrang in der Godolphin Mile am Dubai World Cup-Tag), Dschingis Secret (Sieg im Prix Foy in Chantilly), Distain (Erfolg im Premio Verziere in Mailand), Parviz (Dritter im Qatar Derby) sowie dem Zweijährigen Royal Youmzain  (Treffer im Gran Criterium in Mailand) nur einige genannt. Insgesamt öffneten sich in der Saison 2017 2.695 Mal die Boxen auf dem Galopp-Globus für deutsche Pferde, die im Ausland eine Gewinnsumme von 6.692.451 Euro eingaloppierten.


Es ist bemerkenswert, dass die deutsche Zucht seit Jahren seinen international hervorragenden Ruf nicht nur bestätigt sondern stetig ausbaut. Unsere Züchter sind das Fundament des deutschen Galopprennsports Die Anzahl der Zuchtstuten nähert sich wieder den Werten von 2013. Das ist ein riesiges Kompliment für die Top-Arbeit unserer Züchter. Hierfür sprechen 1.470 Zuchtstuten (in 2016: 1.460), 854 Fohlengeburten (in 2016: 851) und 51 Deckhengste (in 2016: 55).


So wird positiv auf die neue Saison geblickt. „2018 wird erneut ein spannendes Turf-Jahr, dass von Veränderungen in der Struktur des deutschen Rennsports geprägt sein wird und dem ich sehr zuversichtlich entgegenblicke“ sagt Jan Antony Vogel.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 3. Januar 2018

Bilanz der Besitzertrainer 2017 und Championatsübersicht

Bilanz 2017 der Besitzertrainer des Vereins: 265 Siege. Davon wurden 245 auf den Flachbahnen in Deutschland,vier in deutschen Hindernisrennen, 15 auf ausländischen Flachbahnen und einer in einem ausländischen Hindernisrennen erzielt. Deutscher Champion der Besitzertrainer wurde wie 2016 Lucien W. J. van der Meulen, der in diesmal 24 Rennen gewann. Rang zwei belegt Christian Peterschmitt (13) vor Olga Laznovska (12). Über die Sprünge siegte Anna Schleusner-Fruhriep (2 Siege) vor Eva Maria Herresthal und Christine Paraknewitz-Kalla (je 1).

 

Alle Champions 2017 in der Übersicht:

Flachrennen:
Trainer: Markus Klug
Berufsrennreiter: Filip Minarik und Alexander Pietsch
Besitzer: Gestüt Röttgen
Züchter: Gestüt Röttgen
Besitzertrainer: Lucien W.J. van der Meulen
Nachwuchsreiter: Robin Weber
Amateurreiter: Vinzenz Schiergen
Amateurreiterin: Lilli-Marie Engels


Hindernissport:
Trainer: Christian von der Recke
Besitzertrainer: Anna Schleusner-Fruhriep
Reiter: Sonia Daroszewski
Besitzer: Eugen-Andreas Wahler

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Dezember 2017

Dortmund, 1. Dezember

  • Janine Beckmann – Iggy

Neuss, 9. Dezember

  • Caroline Fuchs – Tableforten
  • Matthias Schwinn – Betsy Coed
  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill
  • Frank Maurer – Pleasant Princess

Dortmund, 12. Dezember

  • Ulrich Müller – Lovanto
  • Joachim Schriever – Nordsturm

Neuss, 23. Dezember

  • Renate Fries-Jung – Kiowa
  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel
  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill
Iggy (hier in Bad Harzburg) sorgte am Freitag, 1. Dezember, in Dortmund für den achten Jahreserfolg von Janine Beckmann. Foto: privat
Betsy Coed (hier in Bad Harzburg) schaffte für Matthias Schwinn am Freitag, 9. Dezember, in Neuss den dritten Saisonerfolg. Foto: privat
Tableforten (hier in Bad Harzburg) sorgte am Freitag, 9. Dezember, in Neuss für den dritten Inlandstreffer von Caroline Fuchs. Foto: privat
Treffer Nummer zwölf für Olga Laznovska gelang durch Edelstein (hier in Köln) am Samstag, 23. Dezember, in Neuss. Foto: privat
Kiowa holte für Renate Fries-Jung am Samstag, 23. Dezember, in Neuss den zweiten Jahrestreffer. Foto: privat

Geht es in Mülheim weiter? Neuer Rennclub gegründet

GaloppOnline berichtet am Donnerstag, 14. Dezember, über die Neugründung des Rennclub Mülheim:

 

"In Mülheim an der Ruhr soll es weitergehen. Doch nicht mit dem alten Rennverein, wie am gestrigen Mittwochabend der Vorstand des am 2. Dezember neu gegründeten Rennclubs Mülheim an der Ruhr bei einer ersten Informationsveranstaltung zum Thema „Fortführung des Renn- und Trainingsbetriebs“ im Ruderclub Mülheim mitteilte.

 

Der neue „Rennclub Mülheim“ wurde auf Anraten des Insolvenzverwalters, auf dessen Unterstützung man laut Vorstand genauso bauen kann, wie auf die der Stadt Mülheim, gegründet und wird vorläufig von Karl-Dieter Ellerbracke als Präsident geführt. Des Weiteren in der neuen Organisation tätig sind bis auf weiteres: Ulrich Zerrath als Finanzvorstand sowie Hans Bierkämper (Anlage), Dr. Manfred Bergmann (Rechtsanwalt), Günther Gudert (Sport & Organisation) und Werner Krüger (Investitionen). Auf der ersten Mitgliederversammlung soll der Vorstand bestätigt und die Satzung beschlossen werden.

 

Bereits am kommenden Montag, 18. Dezember, wird es ein richtungsweisendes Gespräch mit allen Entscheidungsträgern geben. Verantwortliche der Stadt, unter anderem der Kämmerer und der Oberbürgermeister, werden ebenso anwesend sein, wie der zuständige Insolvenzverwalter. Renntermine für das kommende Jahr sind bereits in Planung. „Wir haben beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen vier PMU-Termine reserviert,“ teilte Günther Gudert mit."

Neuss: Stadt verlängert Pachtvertrag nicht!

GaloppOnline berichtet am Freitag, 8. Dezember: 

 

"Die Stadt Neuss hat den vom Neusser Reiter- und Rennverein vorgelegten Entwurf für einen neuen Pachtvertrag abgelehnt. Diese finale Entscheidung fiel am Donnerstag, 7. Dezember, bei der Gesellschafterversammlung von Neuss-Marketing. Die Kündigung wird Ende 2019 wirksam, nachdem einstimmig die fristgerechte Kündigung von der Gesellschafterversammlung von Neuss-Marketing dem Neusser Reiter- und Rennverein ausgesprochen worden war. Somit wäre nach 144 Jahren die Geschichte des Galopprennsports in Neuss bedauerlicherweise zu Ende.

 

Oder gibt es doch noch ein Fünkchen Hoffnung? Theoretisch schon, denn die Kündigung wird erst 2019 wirksam, bis dahin könnte der Neusser Reiter- und Rennverein noch etwas so Entscheidendes auf die Beine stellen, dass ein erneuter Einstieg in die Verhandlungen über einen neuen Vertrag mit Neuss-Marketing sinnvoll erscheinen lässt. Aber so richtig glaubt an diese These wohl niemand mehr.

 

Enttäuscht über diese Entscheidung zeigte sich Jan Antony Vogel, Präsident des Neusser Reiter- und Rennvereins. Er sprach von keinerlei Kompromissen und Entgegenkommen seitens der gegenüberliegenden Seite. Nach den Grünen und der SPD schloss sich nun auch die CDU der Entscheidung an, die Zusammenarbeit mit dem Neusser Reiter- und Rennverein zu beenden." 

Siege von Besitzertrainern des Vereins im November 2017

Krefeld, 5. November

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann

Dortmund, 10. November

  • Janine Beckmann – Pancho Villas
  • Joachim Schriever – Bayswater
  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel
  • Philipp Berg – Rock Academy

Neuss, 21. November

  • Barbara Sofsky-Prappacher – Decadent Times
  • Fabienne Gerstner – Born To Be Alive
  • Walter Maurer – Giant Grizzly

Mons, 26. November

  • Alfred Renz – Arizona
Pancho Villas (hier in Köln) sorgte am Freitag, 10. November, auf der Dortmunder Sandbahn für den siebten Jahrestreffer von Janine Beckmann. Foto: privat
Bayswater (hier in Bad Harzburg) ließ Joachim Schriever am Freitag, 10. November, in Dortmund über seinen ersten Saisonsieg jubeln. Foto: privat
Wutzelmann (hier in Bremen) gewann am Sonntag, 5. November, das Krefelder Jagdrennen überlegen. Foto: privat
Giant Grizzly (hier nach seinem Sieg im September in Lebach) sicherte Walter Maurer am Dienstag, 21. November, auf der Neusser Sandbahn den dritten Jahrestreffer. Foto: privat

Gruppesieg für Daniel Paulick mit Ostana in Hannover

Ostana (hier beim Sieg in Leipzig) bescherte Daniel Paulick am Sonntag, 29. Oktober, in Hannover einen Gruppe-Sieg. Foto: privat

Gratulation an Daniel Paulick: In Hannover gewann der Besitzertrainer des Vereins das Gruppe-III-Rennen um den Großen Preis der Mehl-Mühlens-Stiftung Gestüt Röttgen mit der 4-jährigen Stute Ostana. Im Sattel saß Wladimir Panov.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Oktober 2017

Honzrath, 1. Oktober

  • Christian Peterschmitt – Mantano
  • Stefan Birner – Smart Shuffle
  • Hans-Jürgen Palz – Heraclius
  • Hans-Peter Rosport – Noble Fighter

Hannover, 1. Oktober

  • Daniel Paulick – Ostana

Hoppegarten, 3. Oktober

  • Eva Fabianova – Marcello
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Alberto Hawaii

Köln, 3. Oktober

  • Lucien W. J. van der Meulen – Pagina De Mi Vida und Art of Adventure

Dortmund, 8. Oktober

  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna

München, 8. Oktober

  • Birgit Roesch – Si Partout

Hoppegarten, 14. Oktober

  • Dirk Lüker – Ohne Tadel

Köln, 15. Oktober

  • Birgit Lenz – Itchy
  • Helga Hobitz – Borneo
  • Frank Mauer – Pleasant Princess

Baden-Baden, 20. Oktober

  • Andrea Schwarzenbeck – Koreen
  • Matthias Schwinn – Betsy Coed

Dresden, 21. Oktober

  • Martin Mayer – Niron

Baden-Baden, 22. Oktober

  • Christian Peterschmitt – Toulio

Bremen, 22. Oktober

  • Dirk Lüker – Ohne Tadel
  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna und Art of Adventure

Neuss, 24. Oktober

  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel
  • Lucien W. J. van der Meulen – Kleopatra Kimberly

Straßburg, 25. Oktober

  • Hella Sauer – Qualisago

Leipzig, 28. Oktober

  • Armin Weidler – Never in Doubt und Best of Heaven
  • Martin Mayer – Nikia

Hannover, 29. Oktober

  • Anna Schleusner-Fruhriep – The Tiger
  • Daniel Paulick – Ostana

 

 

Heraclius (hier in Bad Harzburg) siegte für und mit Hans-Jürgen Palz am Sonntag, 1. Oktober, in Honzrath. Foto: privat
Noble Fighter (hier nach seinem Erfolg im Grünen Band in Lebach) schaffte am Sonntag, 1. Oktober, für sich und Hans-Peter Rosport den vierten Jahrestreffer. Foto: privat
Siegerehrung in Honzrath am Sonntag, 1. Oktober, nach dem Erfolg von Smart Shuffle für Stefan Birner. Foto: privat
Daniel Paulick gewann mit Ostana (hier beim Sieg in Leipzig) am Sonntag, 1. Oktober, in Hannover den Stutenpreis (Listenrennen). Foto: privat
Pagina De Mi Vida (hier in Hannover) holte für Lucien W. J. van der Meulen am 3. Oktober in Köln den 19. Jahrestreffer. Foto: privat
Für den 20. Sieg 2017 für Lucien W. J. van der Meulen sorgte am 3. Oktober in Köln Art of Adventure (hier in Hannover). Foto: privat
Mit Marcello (hier in Hannover) schaffte Eva Fabianova am 3. Oktober in Hoppegarten den elften Saisonerfolg. Foto: privat
Alberto Hawaii (hier in Hannover) gewann für Anna Schleusner-Fruhriep am 3. Oktober in Hoppegarten. Es war ihr siebter Treffer 2017 auf der Flachbahn. Foto: privat
Nach dem Erfolg am 24. September in Köln steuerte Athalyna (hier in Bad Harzburg noch im Dress von Anna Schleusner-Fruhriep) am Sonntag, 8. Oktober, in Dortmund auch den 21. Treffer 2017 für Lucien W. J. van der Meulen bei. Foto: privat
Ohne Tadel (hier in Bad Harzburg) gewann am Samstag, 14. Oktober, für Dirk Lüker in Hoppegarten. Foto: privat
Koreen gewann für Andrea Schwarzenbeck am Freitag, 20. Oktober, in Baden-Baden. Foto: privat
Betsy Coed sorgte am Freitag, 20. Oktober, in Baden-Baden für den zweiten Jahrestreffer von Matthias Schwinn. Foto: privat
Ohne Tadel schaffte am Sonntag, 22. Oktober, in Bremen für sich und seinen Trainer Dirk Lüker den 4. Jahreserfolg. Foto: privat
Auch Art of Adventure gewann für Lucien W. J. van der Meulen am Sonntag, 22. Oktober, in Bremen. Es war der 23. Jahrestreffer für van der Meulen. Foto: privat
Gewann am Sonntag, 22. Oktober, in Bremen zum dritten Mal in Folge für Lucien W. J. van der Meulen: Athalyna. Foto: privat
Martin Mayer schaffte am Samstag, 28. Oktober, in Leipzig mit Nikia (hier in Magdeburg) den 4. Jahrestreffer. Foto: privat
Never in Doubt (hier in Bad Harzburg) sorgte am Samstag, 28. Oktober, in Leipzig für den ersten Jahrestreffer von Armin Weidler. Foto: privat
The Tiger (hier in Leipzig) sicherte Anna Schleusner-Fruhriep den achten Saisontreffer am Sonntag, 29. Oktober, in Hannover. Foto: privat

Horst Rudolph gewinnt Besitzertrainer-Cup 2017

Horst Rudolph (hier mit Olkaria) hat sich 2017 den Besitzertrainer-Cup gesichert. Foto: privat

In Magdeburg fand am Samstag, 30. September, das Finale des Besitzertrainer-Cups 2017 statt. Nach der Starterangabe stand bereits fest, dass Horst Rudolph, der nach fünf von sechs Wertungsrenntagen mit 54 Punkten an der Spitze stand und im Herrenkrug nicht gemeldet hatte, nicht mehr einzuholen war. 1000 Euro erhält Horst Rudolph als Siegprämie.

 

Aber auf den Plätzen waren noch Verschiebungen möglich. Letztlich schaffte Daniel Paulick den Sprung von Rang fünf auf Platz drei hinter Sarah Jane Hellier (34 Zähler - 500 Euro). Paulick sammelte zu seinen bisherigen 23 Punkten im 5. Rennen des Tages drei Zähler durch Ma Joli Cherie und Ma Jument dazu und schraubte seine Bilanz im abschließenden Rennen durch den dritten Platz von Ella auf 32 Punkte. Mit 300 Euro wird dieser Rang honoriert. Die vierte Prämie (200 Euro) geht an Fabienne Gerstner (31).

 

Endstand im Besitzertrainer-Cup 2017
 
Insgesamt haben am Besitzertrainer-Cup 2017 mit jeweils drei Renntagen in Mannheim und Magdeburg 65 Besitzertrainer des Vereins teilgenommen. Über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen wurden Sieger und Platzierte ermittelt. Pro Rennen gab es je Platzierung von Pferden der Besitzertrainer folgende Punkte zu erzielen:

 
1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt 
 

Daniel Paulick schaffte am Samstag, 30. September, noch den Sprung auf Platz drei im Endklassement des Besitzertrainer-Cups 2017. Karen Kaczmarek (links) als 1. Vorsitzendes des Vereins Deutscher Besitzertrainer und Schatzmeisterin Gudrun Busch sind die Gratulantinnen. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im September 2017

Baden-Baden, 3. September

  • Olga Laznovska – Welkando

Dresden, 3. September

  • Eva Fabianova – Nemesis

Quakenbrück, 3. September

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Love Flowers

Straßburg, 3. September

  • Eva Maria Herresthal – Jupiter

Magdeburg, 9. September

  • Frauke-Luise Hinck – Lepanosie
  • Manfred Türk – Kepheus

Lebach, 10. September

  • Walter Maurer – Giant Grizzly
  • Christoph Schwab – Romantic Soldier
  • Matthias Schwinn – Funky Music
  • Hans-Peter Rosport – Noble Fighter

Düsseldorf, 10. September

  • Lucien W. J. van der Meulen – Wasseem

Leipzig, 16. September

  • Daniel Paulick – Ostana
  • Isabell Kreger – Life of Fame

Hannover, 17. September

  • Daniel Paulick – Nagreta
  • Lucien W. J. van der Meulen – Art of Adventure

Billigheim, 17. September

  • Christian Peterschmitt – Beagle Boy
  • Martin Bach – Twinnie

Straßburg, 17. September

  • Hella Sauer – Portalay

Mons, 18. September

  • Philipp Berg – Pancake Day

Köln, 23. September

  • Lucien W. J. van der Meulen – Haarib

Mannheim, 24. September

  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand
  • Philipp Berg – Rock Academy

Köln, 24. September

  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna
  • Pavel Bradic – Van Venture

Nancy, 24. September

  • Alfred Renz – Arizona

Magdeburg, 30. September

  • Frauke-Luise Hinck – Lepanosie
Jupiter (hier in Bad Harzburg) gewann am Sonntag, 3. September, in Straßburg ein Jagdrennen für Eva Maria Herresthal. Foto: privat
Welkando sicherte Olga Laznovska am Sonntag, 3. September, in Baden-Baden den elften Saisontreffer. Foto: privat
Romantic Soldier und Christoph Schwab holten am Sonntag, 10. September, in Lebach den ersten Saisonerfolg. Foto: privat
Giant Grizzly genießt nach seinem Sieg für Walter Mauer am Sonntag, 10. September, in Lebach das Duschbad. Foto: privat
Funky Music sorgte für den ersten Sieg 2017 von Matthias Schwinn am Sonntag, 10. September, in Lebach. Foto: privat
Noble Fighter präsentiert stolz das Grüne Band nach seinem Erfolg für Hans-Peter Rosport am Sonntag, 10. September, in Lebach. Foto: privat
Lepanosie gewann am Samstag, 9. September, für Frauke-Luise Hinck in Magdeburg. Foto: privat
Kepheus sicherte Manfred Türk am Samstag, 9. September, den zweiten Jahreserfolg. Foto: privat
Ostana sorgte am Samstag, 16. September, in Leipzig für den vierten Jahreserfolg von Daniel Paulick. Foto: privat
Erster Erfolg für Isabell Kreger am Samstag, 16. September, in Leipzig durch Life of Fame. Foto: privat
Nagreta sicherte Daniel Paulick am Sonntag, 17. September, in Hannover den fünften Jahrestreffer. Foto: privat
Treffer 16 für Lucien W. J. van der Meulen am Sonntag, 17. September, in Hannover durch Art of Adventure. Foto: privat
Van Venture (hier in Hannover) siegte für Pavel Bradik am Sonntag, 24. September, in Köln. Foto: privat
Haarib (hier in Hannover) siegte in Köln am 23. September für Lucien W. J. van der Meulen. Foto: privat
Athalyna (hier in Bad Harzburg noch im Dress von Anna Schleusner-Fruhriep) sicherte Lucien W. J. van der Meulen am Sonntag, 24. September, in Köln den 18. Saisontreffer. Foto: privat
Lepanosie schaffte in Magdeburg am Samstag, 30. September, den zweiten Treffer in Folge für Frauke-Luise Hinck. Foto: privat

Besitzertrainer unterstützten Reit- und Rennverein Honzrath

Armin Weidler (2. v. l.) nahm als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer die Siegerehrung in Honzrath vor. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte am Sonntag, 1. Oktober, ein Rennen des Reit- und Rennvereins Honzrath. Das Rennen für 3-jährige und ältere Pferde über 1.450 Meter wurde von Seductive gewonnen. Die 3-jährige Stute ist im Training bei Henk Grewe und war Favoritin der Prüfung. Im Sattel saß Robin Weber. Platz zwei ging an Ivor's Fantasy. Die ebenfalls 3-jährige Stute wird trainiert von Regine Weißmeier und hatte Fabian Xaver Weißmeier als Reiter. Dritter wurde der dreijährige Hengst Alaris, der im Training bei Katja Gernreich ist und von Larissa Bieß geritten wurde.

Bremer-Rennbahn: Golf-Club geht für knapp vier Millionen

Am 22. Oktober soll es wieder Galopprennen in Bremen geben. Was passiert danach? Foto: privat

Wie geht es mit der Galopprennbahn Bremen weiter? Im Gezerre um das Gelände ist am Montag, 1. Oktober, eine weitere Entscheidung gefallen. Demnach hat die Stadt Bremen dem auf der Rennbahn ansässigen Golf-Club eine Entschädigung von 3,89 Millionen Euro gezahlt und sich darauf geeinigt, den Pachtvertrag zum Ende des Jahres aufzuheben.

 

Dies berichtete der „Weser-Kurier“ am Mittwoch, 4. Oktober. Der Vertrag des Golf-Clubs lief ursprünglich noch bis zum Jahr 2034. Damit scheint der Weg für die Bebauung des Geländes frei. „Ich freue mich, dass die Einigung mit der Golf-Range zustande gekommen ist und wir nun diesen großen und wichtigen Schritt für die Entwicklung wesentlicher Teile des Rennbahn-Areals zu einem modernen Wohnquartier machen konnten“, sagte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günther (SPD) gegenüber dem „Weser-Kurier“. Mit einer möglichen Bebauung des rund 30 Hektar großen Areals wird frühestens im Jahr 2020 gerechnet. Dem Rennverein, der seit mehr als 100 Jahren die Anlage nutzt, war im vergangenen Jahr gekündigt worden.

 

Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Rennbahn wird indes nicht aufgeben, weiter für die Bahn zu kämpfen. „Nun geht es in den Krieg, keine Kompromisse mehr“, sagte Andreas Sponbiel, ein Sprecher der Bürgerinitiative. „Auch wenn wir vom Zeitpunkt der Information zum Rauskauf der Golf-Range aus ihrem bis 2034 währenden Vertrag und vor allem der geringen Summe überrascht sind, ist nichts passiert, mit dem nicht zu rechnen war. Wir bleiben kampfeslustig und streben mit Vehemenz ein Volksbegehren zur Wahl 2019 in Bremen an, um die Rennbahn als Grünfläche und für den Sport zu erhalten.“ In diesem Jahr fanden in Bremen bislang drei Renntage statt, ein vierter ist für den 22. Oktober geplant.

 

Die Wirtschaftsbehörde hat zudem am Mittwoch noch einmal signalisiert den Rennverein zu unterstützen, falls man in den nächsten zwei Jahren weitere Veranstaltungen ausrichten möchte. Dass dies klappen könnte, dafür könnte Landolf von Kürten vom Gestüt Aesculap sorgen, der mit der Stadt einen Vertrag zur Zwischennutzung geschlossen hat. In Bremen lässt er seine Pferde von Werner Haustein vorbereiten.

 

Quelle: galopponline (05.10.2017)

Besitzertrainer unterstützten Leipziger Reit- und Rennverein

Siegerehrung in Leipzig im Rennen um den "Scheibenholz-Cup unterstützt vom Verein Deutscher Besitzertrainer": (v. l.) Rebecca Danz, Isabell Kreger, Stephan Buchner und Karen Kaczmarek. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte am Samstag, 16. September, ein Rennen des Leipziger Reit- und Rennvereins zu dessen Jubiläum "150 Jahre Scheibenholz".  Der Ausgleich IV für 3-jährige und ältere Pferde über 1.300 Meter wurde dann auch von einer Besitzertrainerin des Vereins gewonnen. Isabell Kreger feierte durch die 4-jährige Stute Life of Fame unter Rebecca Danz ihren ersten Treffer. Die Siegerehrung erfolgte durch Stephan Buchner für den Leipziger Reit- und Rennverein und Karen Kaczmarek als Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im August 2017

Bad Doberan, 5. August

  • Martin Mayer – Nikia

Bad Doberan, 7. August

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Love Flowers
  • Monika Lindemann – Opalin
  • Christian Zschache – Gepard

Hoppegarten, 12. August

  • Daniel Paulick – Nagreta

Krefeld, 13. August

  • Sarah Jane Hellier – Avorio und Ice Club
  • Lucien w. J. van der Meulen – Naziba

Hoppegarten, 13. August

  • Torsten Reineke – Santiano

Mülheim, 19. August

  • Helga Hobitz – Borneo

Düsseldorf, 20. August

  • Michael Blau – Christoph Columbus
  • Claus Thomas – Power of Paradise

Hannover, 20. August

  • Heinrich Nienstädt – Atlas Royal
  • Heiko Kienemann – Arkia
  • Eva Fabianova – La Tanzania

Hoppegarten, 22. August

  • Martin Mayer – Niron

Miesau, 27. August

  • Thomas Gries – Troyanda
  • Christof Schleppi – Kylina

Baden-Baden, 30. August

  • Monika Lindemann – Opalin

Baden-Baden, 31. August

  • Monika Lindemann – Danon Perth

 

 

Nikia (hier in Magdeburg) sorgte am Samstag, 5. August, für den ersten Saisontreffer von Martin Mayer. Foto: privat
Opalin (hier in Bad Harzburg) sorgte am Montag, 7. August, durch ihren Sieg in Bad Doberan für ein besonders Geburtstagsgeschenk für Monika Lindemann. Foto: privat
Santiano (hier in Hannover) gewann in Hoppegarten am Sonntag, 13. August, und sorgte für den fünften Saisonerfolg von Torsten Reineke. Foto: privat
Naziba (hier in Düsseldorf) schaffte am Sonntag, 13. August, in Krefeld den 14. Jahrestreffer von Lucien W. J. van der Meulen. Foto: privat
Ice Club (hier in Bad Harzburg) siegte am Sonntag, 13. August, in Krefeld für Sarah Jane Hellier, die zudem an diesem Tag mit Avorio erfolgreich war. Foto: privat
La Tanzania gewann für Eva Fabianova am Sonntag, 20. August, in Hannover. Foto: privat
Opalin gewann für Monika Lindemann am Mittwoch, 30. August, in Baden-Baden. Foto: privat
Danon Perth schaffte für Monika Lindemann am Donnerstag, 31. August, in Baden-Baden den dritten Jahreserfolg. Foto: privat

Keine Rennen mehr in Frankfurt

Der Bundesgerichtshof hat am Mittwoch, 20. September, den Antrag des Frankfurter Renn-Klubs auf vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung zurückgewiesen. Damit wird es zukünftig keine Rennbahn mehr in Frankfurt am Standort Niederrad geben. Der Vorstand des Frankfurter Renn-Klubs hat unter großem, persönlichen Einsatz um den Erhalt des Galopprenn-Standortes gekämpft und zeigt sich über die Gerichtsentscheidung sehr enttäuscht. Im Ergebnis ist festzustellen, dass der Galopprennsport in der Main-Metropole für den Bau einer neuen Akademie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weichen muss.

 

„Wir haben gemeinsam mit dem Frankfurter Renn-Klub versucht, zumindest eine Koexistenz mit dem DFB zu schaffen. Leider sind unsere Bemühungen gescheitert“, so Jan Antony Vogel, Chefmanager von German Racing. 

Quelle: German Racing

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Juli 2017

Hamburg, 1. Juli

  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Lucien W. J. van der Meulen – Naziba und My Mate
  • Maria Nienstädt – Lady Leoso

Hamburg, 2. Juli

  • Eva Fabianova – Marcello

Mannheim, 2. Juli

  • Jessica Straßmeier – Superkate
  • Jobst Overbeck – Incontro
  • Horst Rudolph – Cazador
  • Stefan Birner – Smoke on the Water
  • Helmut Eisler – Voices of Kings

Hamburg, 3. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – The Tiger

Hamburg, 4. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Summershine
  • Eva Fabianova – Vanbijou

Hamburg, 5. Juli

  • Maria Nienstädt – Stuck
  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Michael Blau – Christoph Columbus

Hannover, 8. Juli

  • Christian Zschache – Domberg
  • Ferdinand J. Leve – Diamond Daisy

Hannover, 9. Juli

  • Torsten Reineke – Santiano

Blieskastel, 9. Juli

  • Markus Waldemar Falk – Sodette
  • Petra Blumenauer – Jocund

München, 11. Juli

  • Andrea Schwarzenbeck – Koreen

Dresden, 15. Juli

  • Guido Scholze – Sha Gino
  • Eva Fabianova – Amigo

Cuxhaven, 16. Juli

  • Anneliese Bollin – Vesuv

Zweibrücken, 16. Juli

  • Christof Schleppi – Dawn Prayer
  • Horst Rudolph – Olkaria
  • Hans-Peter Rosport – Noble Fighter
  • Christian Peterschmitt – Beagle Boy

Bad Harzburg, 21. Juli

  • Ferdinand J. Leve – Felician
  • Caroline Fuchs – Tableforten
  • Maria Nienstädt – Humpry

Bad Harzburg, 22. Juli

  • Sarah Jane Hellier – Meadow Dew
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann
  • Maria Nienstädt – Stuck

Bad Harzburg, 23. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – The Tiger
  • Dirk Lüker – Ohne Tadel
  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Caroline Fuchs – Hit The Jackpot

Maisons-Laffitte, 27. Juli

  • Hella Sauer – Portalay

Bad Harzburg, 29. Juli

  • Hans-Jürgen Palz – Heraclius

Bad Harzburg, 30. Juli

  • Ferdinand J. Leve – Felician
  • Maria Nienstädt – Stuck
  • Olga Laznovska – Welkando
  • Stephanie Rank – Awjab
  • Eva Maria Herresthal – Jupiter

München, 30. Juli

  • Lucien W. J. van der Meulen – My Mate

Köln, 31. Juli

  • Birgit Lenz – Itchy
  • Ferdinand J. Leve – Fascinator
  • Alfred Leiner – Cyrus Sod

(Kopie 3)

Doppelsieg in Hamburg für Olga Laznovskas Edelstein (hier in Köln). Nach seinem Erfolg am 1. Juli gewann er auch am Mittwoch, 5. Juli, auf der Derby-Bahn. Foto: privat
Naziba (hier in Düsseldorf) holte für Lucien W. J. van der Meulen am 1. Juli in Hamburg den elften Jahreserfolg. Foto: privat
Smoke on the Water gewann am Sonntag, 2. Juli, in Mannheim für Stefan Birner. Foto: privat
The Tiger (hier in Hannover) gewann für Anna Schleusner-Fruhriep am Montag, 3. Juli, in Hamburg. Foto: privat
Vanbijou (hier in Magdeburg) schaffte für Eva Fabianova am Dienstag, 4. Juli, in Hamburg den siebten Jahrestreffer. Foto: privat
Santiano holte für Torsten Reineke am 9. Juli in Hannover den vierten Jahrestreffer. Foto: privat
Amigo (hier bei seinem Sieg in Hoppegarten) gewann am Samstag, 15. Juli, das Listenrennen in Dresden. Foto: privat
Olkaria schafften den dritten Jahressieg am Sonntag, 16. Juli, in Zweibrücken und sicherte Horst Rudolph den sechsten Erfolg 2017. Foto: privat
"Stolz" präsentiert Vesuv den Siegerkranz nach seinem Erfolg am Sonntag, 16. Juli, beim Wattrennen in Cuxhaven. Foto: privat
Für Anna Schleusner-Fruhriep siegte am Sonntag, 23. Juli, in Bad Harzburg The Tiger. Foto: Privat
Erster Erfolg in Deutschland als Besitzertrainerin: Caroline Fuchs (2. v. l.) gewann am Freitag, 21. Juli, in Bad Harzburg mit Tableforten. Alexander Pietsch (3. v. l.) saß im Sattel. Foto: privat
Stuck wurde für Maria Nienstädt Doppelsieger bei der 138. Bad Harzburger Galopprennwoche. Foto: privat
Meadow Dew gewann am Samstag, 22. Juli, in Bad Harzburg unter Olga Laznovska für Sarah Jane Hellier. Foto: privat
Siegerehrung nach dem Erfolg von Wutzelmann für Anna Schleusner-Fruhriep im Jagdrennen in Bad Harzburg am Samstag, 22. Juli. Foto: privat
Im Fegentri-Rennen in Bad Harzburg am 23. Juli schaffte Ohne Tadel den zweiten Saisontreffer für Dirk Lüker. Foto: privat
Zwei Starts in Bad Harzburg, zwei Siege: Caroline Fuchs gewann am Sonntag, 23. Juli, auch mit Hit The Jackpot. Foto: privat
Edelstein gewann für Olga Laznovska am Sonntag, 23. Juli, in Bad Harzburg das Superhandicap. Foto: privat
Siegerehrung am Samstag, 29. Juli, in Bad Harzburg nach dem Erfolg von Heraclius für Hans-Jürgen Palz. Foto: privat
Stephanie Rank kam mit Awjab am Sonntag, 30. Juli, zu ihrem ersten Jahreserfolg. Foto: privat
Für Ferdinand J. Leve gewann Felician am Sonntag, 30. Juli, in Bad Harzburg. Foto: privat
Jupiter holte für Eva Maria Herresthal am Sonntag, 30. Juli, in Bad Harzburg den Sieg im Seejagdrennen. Foto: privat
Olga Laznovska saß bei ihrem Erfolg mit Welkando am Sonntag, 30. Juli, in Bad Harzburg selbst im Sattel. Foto: privat
Cyrus Sod (hier im April in Köln) sorgte am Montag, 31. Juli, in Köln für ein besonderes Geburtstagsgeschenk für Alfred Leiner mit dem ersten Saisonsieg. Foto: privat

Protokoll der Mitgleiderversammlung vom 4. März 2017

Das Protokoll der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer am 4. März 2017 auf der Galopprennbahn in Bremen kann von allen Mitgliedern im Mitgliederbereich dieser Homepage unter Dateidownloads eingesehen werden. Um in den Mitgliederbereich zu gelangen, ist ein Benutzername und ein Passwort notwendig. Beides erhalten Mitglieder auf Anfrage unter besitzertrainer(at)t-online.de. 

Humpry sicherte sich Preis der Besitzertrainer

Siegerteam um Humpry mit Besitzertrainerin Maria Nienstädt (3. v. l.), Siegreiter Daniele Porcu (4. v. l.) und Karen Kaczmarek als Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer (5. v. l.). Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte in diesem Jahr auch den Harzburger Rennverein. Gleich am ersten Renntag der 138. Galopprennwoche am Weißen Stein am Freitag, 21. Juli, übernahm er das Patronat gemeinsam mit Harzer Rennstallbesitzern für das 7. Rennen. Der Ausgleich IV über 1850 Meter, der als Wettchance des Tages mit der Viererwette und einer Garantie-Auszahlung von 10.000,00 € gelaufen wurde, wurde dann auch von einer Besitzertrainerin gewonnen. Maria Nienstädt war mit Humpry erfolgreich. Unter Daniele Porcu verwies der 7-jährigen Wallach So Soon von Trainer Günter Lenz (Marco Casamento) und Opalin von Besitzertrainerin Monika Lindemann (Martin Seidel) auf die Plätze.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Juni 2017

Dortmund, 3. Juni

  • Ferdinand J. Leve – Diamond Daisy
  • Heinrich Nienstädt – Atlas Royal

Hoppegarten, 4. Juni

  • Eva Fabianova – Amigo

Saarbrücken, 4. Juni

  • Selina Ehl – Galante
  • Torsten Ludwig Schmeer – Perfect Son
  • Annick Gratz – Contendit

München, 5. Juni

  • Erich Pils – Ourasi

Köln, 5. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – My Mate
  • Janine Beckmann – Pancho Villas

Hannover, 5. Juni

  • Torsten Reineke – Ruby Red

Hoppegarten, 9. Juni

  • Jutta Pohl – Bective

Mannheim, 11. Juni

  • Sarah Jane Hellier – Meadow Dew
  • Horst Rudolph – Olkaria
  • Fabienne Gerstner – Born To Be Alive

Rastede, 11. Juni

  • Anneliese Bollien – Vesuv

Köln, 11. Juni

  • Maria Nienstädt – Humpry
  • Birgit Lenz – Jogi's Boy

Mülheim, 15. Juni

  • Kerstin Hartmann – Pat's Best

Haßloch, 15. Juni

  • Andrea Rulec – Elusive Sengia
  • Erika Keller – Baker Man
  • Christian Peterschmitt – Mantano
  • Horst Rudolph – Olkaria

Dresden, 17. Juni

  • Eva Fabianova – La Tanzania
  • Daniel Paulick – Oscar
  • Guido Scholze – Sha Gino
  • Christian Zschache – Doinyo

Düsseldorf, 18. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – Meerwind
  • Walter Maurer – Giant Grizzly 

Bremen, 18. Juni

  • Katja Engels – Leonarda

Magdeburg, 24. Juni

  • Marc Timpelan – Torqueville
  • Renate Fries-Jung – Kiowa

La-Roche-Posay, 25. Juni

  • Alfred Renz – Redesert

Mons, 26. Juni

  • Caroline Fuchs  – Hit The Jackpot

Derby 2016 ohne Veränderungen in trockenen Tüchern

Wie das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen jetzt mitteilte, hat das Obere Renngericht am 18. Juli in der Besetzung Eugen-Andreas Wahler (Vorsitzender), Michael Becker, Kai-Uwe Herbst, Rolf Harzheim, Bernd Neunzig entschieden: Die Revision des Besitzers von Dschingis Secret vom 21. April 2017 gegen die Entscheidung des Renngerichts vom 3. April 2017 betreffend das IDEE 147. Deutsche Derby vom 10. Juli 2016 in Hamburg wird einstimmig als unzulässig verworfen. Die in diesem Protestverfahren angefallenen Gerichtskosten werden gegeneinander aufgehoben. Ihre außergerichtlichen Kosten trägt jede Partei selbst. 

Gepard auf Rang elf im Deutschen Derby

Gepard mit Christian Zschache beim "Ausspannen". Foto: privat

Auch 2017 startete ein Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer im Deutschen Derby (Gruppe 1) in Hamburg. Christian Zschache  sattelte am Sonntag, 2. Juli, beim wichtigsten Rennen für 3-jährige Pferde Gepard und durfte sich über einen elften Platz freuen. Geritten wurde Gepard im Idee 148. Deutschen Derby von Michael Cadeddu.

Windstoß schreibt Turf-Geschichte im IDEE 148. Deutschen Derby

Derby-Sieger 2017: Gestüt Röttgens Windstoß. Foto: Marc Rühl

Turf-Geschichte wurde am Sonntag im IDEE 148. Deutschen Derby, dem bedeutendsten Galopprennen des Jahres hierzulande, geschrieben: Denn der von Championtrainer Markus Klug (41) in Rath-Heumar vorbereitete dreijährige Hengst Windstoß (75:10) gewann in Hamburg-Horn mit dem erst 26-jährigen Jockey Maxim Pecheur das mit 650.000 Euro dotierte und über 2.400 Meter führende Gruppe I-Highlight in der German Racing Champions League und sorgte damit für den ersten Erfolg des traditionsreichen Gestüts Röttgen seit Uomo im Jahr 1959!


Mit gewaltigem Endspurt flog der Sohn des 2004 im Derby erfolgreichen Shirocco aus hinteren Regionen noch an allen Konkurrenten im 18er-Feld vorbei und triumphierte mit einer Länge Vorsprung. Nach Sea The Moon im Jahr 2014 schaffte Trainer Markus Klug, der mit sieben Startern einen absoluten Rekord aufstellte, schon seinen zweiten Sieg. Verständlicherweise war der gebürtige Badener so richtig erleichtert, als mit Windstoß sein besonderes Sympathiepferd triumphiert hatte. Der vom Gestüt Röttgen auch gezogene neue Derbysieger hatte im Frühjahr ein Listenrennen in Düsseldorf gewonnen, doch sein Stern ging erst so richtig beim zweiten Rang im Oppenheim-Union-Rennen in Köln auf, als er von der Spitze aus nur Colomano den Vortritt lassen musste, und dies nur wenige Tage nach einem Sturz in Hannover. Schon damals saß Maxim Pecheur im Sattel von Windstoß, der eigentlich den Riesenaußenseiter Sternkranz hätte reiten sollen. Da aber nach der Verletzung von Stalljockey Adrie de Vries kein Top-Jockey aus dem Ausland zur Verfügung stand, erhielt Pecheur das Vertrauen, der nicht nur seinen bedeutendsten Karrieresieg feierte, sondern damit endgültig den Durchbruch schaffte.


„Es war ein überwältigendes Gefühl, als ich am Tag der Startboxenauslosung den Ritt auf Windstoß bekommen habe. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des gesamten Umfeldes. Ich reite das Pferd jeden Tag im Training und habe nun diese Chance im Derby erhalten. Das ist kaum in Worte zu fassen. Unterwegs habe ich mich aus allem herausgehalten und mich hinten in keine Positionskämpfe verwickeln lassen. Es war vorher auch nicht genug Tempo, um die Position zu verbessern. Am Ende hat der Hengst riesig angepackt. Es ist das größte Rennen, das man in Deutschland gewinnen kann“, erklärte Maxim Pecheur. Trainer Markus Klug war restlos begeistert: „Es ist ein unbeschreibliches Glück für mich, dass wir hier für Röttgen das Derby gewonnen haben, was ja seit 1959 nicht mehr geklappt hatte, als ich noch lange nicht geboren war. Im Schlussbogen hatte ich gedacht, es ginge nichts mehr. Aber dann hat Windstoß so riesig angezogen. Ich bin sprachlos. Jetzt haben wir einen Derbysieger für Röttgen. Das Ganze ist sehr emotional. Es waren so harte Wochen, nun hat sich alles entladen. Meine zukünftige Frau musste bei dem vielen Stress einiges mit mir mitmachen, aber jetzt hat sich alles ausgezahlt. Es freut mich so sehr für das Gestüt Röttgen. Oft waren wir knapp geschlagen Zweiter in Grupperennen, nun hat es gereicht.“


Dr. Günter Paul, der Vorsitzende der Mehl-Mülhens-Stifung, war ebenfalls mehr als angetan vom Derbysieger Windstoß: „Das ist wunderbar. Wir haben mit Maxim Pecheur einem jungen Mann vertraut. Ich hatte absolut keine Bedenken, ihn zu engagieren. Denn ich musste mich selbst als junger Mann beweisen. Das ist ein toller Erfolg für die gesamte Mannschaft.“ 390.000 Euro betrug die Siegprämie für das Gestüt Röttgen, womit Windstoß beim sechsten Start und dritten Sieg in seiner Laufbahn seine Gewinnsumme auf 420.100 Euro steigerte. Man darf sich schon jetzt auf den Chefkoch-Renntag in Köln freuen, denn am Sonntag, 9. Juli wird Windstoß dort als Derbysieger dem Publikum präsentiert.


Lange sah der im Schlussbogen von weit hinten mächtig aufgerückte Ittlinger Enjoy Vijay wie der Sieger aus. Der Ritt von Andrasch Starke löste sich auf der Zielgeraden erst deutlich von der Konkurrenz und musste erst ganz spät gegen Windstoß weichen. Der Top-Jockey sagte: „Wir hatten einen Super-Rennverlauf. Aus einer guten Startposition habe ich mich hinter Colomano gelegt. Viele der vorderen Pferde waren im Schlussbogen schon auf dem Rückzug, ich kam als Fünfter durch den Schlussbogen und hatte ein sehr gutes Gefühl. Wir waren auf einen Satz weg von den anderen, aber auf den letzten 200 Metern wurde er etwas müde. Ich freue mich sehr über diesen zweiten Rang.“ Auch der wie Enjoy Vijay von Peter Schiergen aufgebotene Außenseiter Rosenpurpur (Daniele Porcu) aus dem Gestüt Wittekindshof endete als Dritter enorm stark. Trainer Peter Schiergen: „Der Rennverlauf war bestens. Enjoy Vijay hat sich früh angeboten und gut durchgezogen. Auch für Rosenpurpur lief alles perfekt.“ Shanjo machte sich als Vierter ebenfalls noch stark bemerkbar und komplettierte das starke Ergebnis für Markus Klug vor Promise of Peace, der von der Spitze aus lange bestens standhielt. Die anderen Pferde hatten am Ende keine Möglichkeiten mehr. Die stärker gewetteten Parviz (Siebter), der Favorit Colomano (13.), Sargas (16.) und Warring States (18. und Letzter) wirkten früh nicht mehr gefährlich.


In der Gesamtwertung der German Racing Champions League besitzt Markus Klug mit 50 Punkten nun einen gewaltigen Vorsprung bei den Trainern vor Jean-Pierre Carvalho und Peter Schiergen mit jeweils 10 Zählern. Bei den Jockey ist Andrasch Starke mit 22 Punkten auf der Pole-Position vor Derbysiegreiter Maxim Pecheur (16 Punkte). Bei den Pferden ist Windstoß mit 16 Punkten jetzt vorne vor Dschingis Secret (11 Punkte) sowie Guignol und Colomano (je 10 Punkte).


Alle Termine der German Racing Champions League, den aktuellen Punktestand, News und Stories sowie den Livestream des Rennens finden Sie unter www.german-racing.com/champions-league.
Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de, Europas Nummer 1 für Maßmöbel im Netz.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 2. Juli 2017

Sodette gewinnt Preis der Besitzertrainer in Blieskastel

Armin Weidler (links), 2. Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, überreichte die Siegerplaketten an Nina Wagner (2. v. l.) als Reiterin und Markus Waldemar Falk (3. v. r.) als Besitzertrainer. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte in diesem Jahr den Reiterverein Bliestal bei seinem Renntag am Sonntag, 9. Juli, in Blieskastel. Gemeinsam mit der Karlsberger Brauerei Homburg sponserte der Verein das  1. Rennen um 15.30 Uhr über 1550 Meter. Und der Sieg ging auch an ein Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Für Markus Waldemar Falk gewann die 4-jährige Stute Sodette. Im Sattel saß Nina Wagner.

Fällen von Infektiöser Anämie

In jüngerer Vergangenheit wurden bei Polopferden 11 Pferde in vier Bundesländern (NI - Landkreise Verden und Grafschaft-Bentheim, HH, NW - Stadt Düsseldorf und BY - Landkreis Donau-Ries Infektiöse Anämie (EIA) festgestellt. Auch wenn die bisher ermittelten Kontakte mit negativem Ergebnis abgeklärt werden konnten, gibt es doch eine Vielzahl von noch nachzugehenden Kontakten nicht nur in andere Bundesländer, sondern auch in verschiedenen Mitgliedstaaten (DNK, ESP - Mallorca, NLD, FRAU sowie Argentinien; ggfl. auch BEL und AUT; unabhängig davon wurde zwischenzeitlich auch in den Niederlanden ein Polopferd positiv befunden). Die jeweils positiven Pferde wurden getötet und unschädlich beseitigt und entsprechende Sperrmaßnahmen angeordnet. Auf der Homepage des Friedrich-Loeffler-Institutes (https://www.fli.de/de/home/) werden in Kürze unter dem Reiter „Tierseuchengeschehen“ weitere Informationen abrufbar sein.

Quelle: German Racing vom 6. Juli 2017

Vesuv gewinnt Preis der Besitzertrainer

Vesuv siegte für Anneliese Bollin in Rastede unter Cevin Chan. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hat in diesem Jahr auch ein Rennen des Oldenburger Landesrennvereins in Rastede unterstützt. Der "Preis Verein Deutscher Besitzertrainer" über 2.200 Meter wurde am Sonntag, 11. Juni, dann auch von einer Besitzertrainerin des Vereins gewonnen. Für Anneliese Bollin siegte der 13-jährige Wallach Vesuv. Es war der erste Jahreserfolg für Anneliese Bollin. Im Sattel von Vesuv saß Cevin Chan. Auf Platz zwei landete mit Luisa Steudle ebenfalls eine Besitzertrainerin. Sie ritt ihren 7-jährigen Wallach Zaunkönig selbst. Rang drei belegte die 8-jährige Stute Emiglia im Training bei Sarah Weis und geritten von Alexander Weis.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Mai 2017

Leipzig, 1. Mai

  • Christian Zschache – Gereon und Doinyo

Hannover, 1. Mai

  • Torsten Reineke – Santiano

  • Pavel Bradik – Amazing Run

Mons, 1. Mai

  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel

Karlsruhe, 7. Mai

  • Selina Ehl – Galante

Köln, 7. Mai

  • Michael Alles – Perfect Orange

Bremen, 11. Mai

  • Christine Paraknewitz-Kalla – Tinkers Lane

  • Martina Grünewald – Kimbarjano

Krefeld, 14. Mai

  • Olga Laznovska – Silencio

Hoppegarten, 14. Mai

  • Daniel Paulick – Ostana

Lignières, 14. Mai

  • Alfred Renz – Redesert

Mons, 15. Mai

  • Caroline Fuchs – Hit The Jackpot

Hannover, 16. Mai

  • Eva Fabianova – Nemesis

Düsseldorf, 20. Mai

  • Andrea Friebel – On y va

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master

Haßloch, 21. Mai

  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill

Köln, 21. Mai

  • Lucien W. J. van der Meulen – Meerwind

  • Selina Ehl – Hurricane Harry

Dortmund, 25. Mai

  • Wolfgang Schöps – Agitho

  • Torsten Reineke – Santiano

  • Martina Grünewald – Kimbarjano

Magdeburg, 25. Mai

  • Marc Timpelan – Torqueville

Baden-Baden, 27. Mai

  • Ferdinand J. Leve – Fifth Avenue

  • Olga Laznovska – Silencio

Leipzig, 28. Mai

  • Eva Fabianova – Vanbijou und Nemesis

Baden-Baden, 28. Mai

  • Wilfried Schütz – Dragoslav

  • Selina Ehl – Hurricane Harry

Düsseldorf, 31. Mai

  • Kerstin Hartmann – Pat's Best

  • Sarah Jane Hellier – Avorio

  • Michael Alles – Lucy Bee

Peterschmitt gewann Preis vom Verein Deutscher Besitzertrainer

Armin Weidler (2. v. r.), 2. Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, überreichte Christian Peterschmitt (2. v. l.) und Claudia Pawlak die Siegerplakette. Den gastgebenden Rennverein vertraten die beiden 2. Vorsitzenden Oliver Jung (l.) und Hans-Ulrich Ihlenfeld. Foto: privat

Der Pfälzischer Rennverein Haßloch wurde in diesem Jahr vom Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützt. Am Sonntag, 21. Mai, wurde im 6. Rennen der "Preis vom Verein Deutscher Besitzertrainer" ausgetragen. Den Sieg errang Beacon Hill für Christian Peterschmitt, der Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer ist. Im Sattel des 9-jährigen Wallachs saß Claudia Pawlak.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im April 2017

Mons, 1. April

  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel

Krefeld, 4. April

  • Hans-Peter Rosport – Noble Fighter

  • Selina Ehl – Hurricane Harry

Düsseldorf, 9. April

  • Olga Laznovska – Takeda Shingen

  • Lucien W. J. van der Meulen – Naziba

Bremen, 14. April

  • Katja Engels – Henry Morgan

Sonsbeck, 16. April

  • Janine Beckmann – Wheredreamsare

  • Christine Paraknewitz-Kalla – Tinkers Lane

Saarbrücken, 17. April

  • Annick Gratz – Contendit

  • Philipp Berg – Rock Academy

  • Selina Ehl – Galante

Köln, 17. April

  • Ferdinand J. Leve – Luciani

  • Christian Peterschmitt – Patanos

Hannover, 17. April

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Alberto Hawaii

  • Heiko Kienemann – Arkia

Mons, 17. April

  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel

Saint-Cloud, 19. April

  • Hella Sauer – Valley Kid

Mülheim, 22. April

  • Kerstin Hartmann – Pat's Best

Krefeld, 23. April

  • Selina Ehl – Hurricane Harry

Zweibrücken, 23. April

  • Sarah Jane Hellier – Ice Club

  • Jessica Lehmann – Giant's Cauldron

  • Petra Blumenauer – Jocund

  • Stefan Birner – Smart Shuffle

  • Christian Peterschmitt – Tango Libre

Magdeburg, 29. April

  • Andrea Friebel – On y va

  • Vera Henkenjohann – Zawadi

Mannheim, 30. April

  • Horst Rudolph – Olkaria

Düsseldorf, 30. April

  • Birgit Lenz – Jogi's Boy

Offener Brief von Andrea Glomba zum NDR-Film

Für sehr viel Diskussionsstoff hat die Reportage des NDR am Montagabend "Das kurze Leben der Rennpferde" gesorgt. Der Verein Deutscher Besitzertrainer veröffentlicht hier einen offenen Brief von Andrea Glomba zu dieser Reportage an der NDR in vollem Wortlaut:

 

Sehr geehrte Frau Denz,

ich hoffe einmal, dass Sie diese Mail durchlesen und es nicht einfach eine Standart Antwort gibt.
Wenn ich mich erst einmal vorstellen darf: Mein Name ist Andrea Glomba. Ich bin 38 Jahre alt und von Beruf Pferdewirt. Genau gesagt habe ich den Schwerpunkt des Rennreitens gelernt. 1995 habe ich begonnen in diesem Beruf zu arbeiten und ich bin ihm, wenn auch nur noch Nebenberuflich, immer noch treu. 15 Jahre habe ich aktiv Rennen geritten. An absolvierten Rennen waren es um die 1000. Gewonnen habe ich etwas mehr als 100 davon.

Seit 20 Jahren bin ich im Tierschutz aktiv. Früher sehr aktiv im Bereich der Pferdehilfe, habe mich dort aber Stück für Stück zurückgezogen. Denn: die größten Abgründe habe ich im Freizeitbereich erlebt und die Möglichkeit zu helfen sind dort, gelinde gesagt, begrenzt. Die Zeit bis Veterinärämter eingreifen ist deutlich zu lange und Pferde beschlagnahmen wird aufgrund der hohen Folgekosten so gut wie nie getan. Von daher musste ich für mich selbst die Entscheidung treffen, in dem Bereich kürzer zu treten und meine Kraft den Bereichen zu widmen, in denen ich etwas erreichen kann. Natürlich stehe ich aber nach wie vor auch dem Pferdeschutz zur Verfügung.


Vor 3 Jahren habe ich meine Laufbahn als Rennreiter beendet. Seitdem reite ich nur noch Pferde im Training und hospitiere derzeit bei der Rennleitung um auch in diesem Bereich später dem Rennsport aktiv beizuwohnen. Ausserdem bin ich Tierschutzbeauftragte für die Renntage in Saarbrücken Güdingen.

 

Nun meine Meinung zu Ihrer Reportage im Fernsehen:

Ich bin, wie übrigens 90% meiner Bekannten im Rennsport, weder der Ansicht, dass bei uns alles rosig läuft, noch, dass es bei uns ausnahmslos Tierfreunde gibt. Es wäre schön, dies behaupten zu können, aber das ist Wunschdenken. Es gibt überall schlechte Menschen und wird es auch immer geben.


Ich fände es auch nicht gut, wenn wir behaupten würden, dass es in unserem Sport keine Unfälle gäbe. Und leider Gottes, kann ein Pferd, welches sich im Rennen vertritt und sich etwas bricht nicht gerettet werden. Zum einen da ein angebrochener Knochen aufgrund der hohen Geschwindigkeit meist umgehend durchbricht, bevor man das Pferd anhalten kann, zum anderen ist es bei Pferden kaum möglich ein gebrochenes Bein zu reparieren. Es wurde schon oft und mit vielen finanziellen Mitteln versucht, endete aber meist mit dem Tod des Pferdes durch Kolik aufgrund der langen Stehzeit.


Trotzdem ist es pietätlos, wenn, nur um gute Bilder zu haben, gezeigt wird, wie ein Pferd sich das Bein bricht und, schlimmer noch, damit weiterläuft. Solche Bilder könnten zumindest verpixelt werden. Jedes dieser verunglückten Pferde hatte Menschen hinter sich, die um es trauern und diese Bilder nicht unbedingt nochmal sehen müssten.

Was mich aber am meisten stört, ist, dass der eigentliche Pressekodex überhaupt nicht eingehalten wurde. Falls Ihnen dieser nicht bekannt ist, nenne ich Ihnen hier die von mir bemängelten Punkte:

1. Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde:

- Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Wurde dies eingehalten? Nein!

Denn:

Sie behaupten, dass Ihre Recherchearbeit eine ganze Saison (bzw 6 Monate) dauerte. In Wirklichkeit waren Sie aber gerade mal 3 Tage am Rennstall Recke und einen Tag auf der Rennbahn in Krefeld unterwegs. Das Bildmaterial, welches Sie verwendet haben ist teilweise mehr als 15 !! Jahre alt. Denn direkt in der Eingangssequenz bin zufälligerweise ich auf einem Rennpferd zu sehen, welches bereits vor mehr als 10 Jahren als Reitpferd abgegeben wurde (dort aber leider vor mehreren Jahren aufgrund einer Kolik verstarb). Der Besitzer der Rennfarben verstarb im Jahr 2002! Seiddem wurden diese Farben auch nicht mehr in Rennen getragen! Weshalb also so eine alte Sequenz?


Auch die Aufnahmen mit den Zungenbändern (welche ja bei jedem Rennen auf mind einem Pferd genutzt wurden) sind mehrere Jahre alt. Und Zungenbänder werden zB kaum noch genutzt heutzutage.
Auch finde ich es befremdlich, dass Ihre Reporter einen der Rennställe besucht, der das Glück hat über große Weiden zu verfügen (wo auch die Trainingspferde täglich mehrere Stunden verbringen), diese Weiden sogar filmt, im Bericht dann aber darauf hinweist, dass keine Weiden zur Verfügung stünden? Nun ja...

Widmen wir uns Punkt

2. Sorgfalt

-Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.

Wurde von Ihnen gründlich recherchiert? Nein!

Denn:

Der Großteil der Reportage stützt sich auf Behauptungen einer Frau B. Der Name dieser Frau ist mir schon seit mehreren Jahren ein Begriff. Denn sie hatte bereits über ein Online Forum versucht Spenden für Ihre Pferde zu sammeln und dort die Geschichte Ihres Pferdes "Aspantau" geschildert. Damals war er allerdings nicht, wie im Film hier bösartig, sondern Zitat "war er trotz allem ein freundlicher Genosse, der immer versucht einem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern". Nachzulesen unter folgendem Link: http://chevalie.de/das-stille-leiden-der-rennpferde/

Da auf ihre Geschichte mehrere Leute reagiert haben, die das Pferd kannten und konkrete Nachfragen stellten, wurde alles schnell wieder gelöscht. Ich hatte auch Kontakt per PN mit dieser Frau. Sie wollte mir Befunde schicken um zu beweisen, wie schlimm Aspantau dran ist. Leider kam hier nichts mehr. Frau B erklärte auch, dass sie Kontakt mit den Vorbesitzern aus Irland hatte. Eine Lüge, wie schnell bewiesen ist.

Auch die Fotos, wie sie Aspantau angeblich bekommen hat.. Wie kann es sein, dass ein Pferd mit einem aktuellen Foto inseriert ist und 3 Tage später mit langem Fell und deutlich abgemagert bei seiner Besitzerin ankommt, welche gerade mal ein paar Kilometer weiter weg wohnt?

Frau B. hat ein (mit Ausnahme eine Sehnenschadens) kerngesundes Pferd für einen Spottpreis bekommen, da die Besitzer einfach nur wollten, dass er in guten Händen unterkommt. Was dann passiert ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Laut ihrer eigenen Aussage bekam er nach dem Abnehmen eine Belastungsrehe. Davon ist in späteren Berichten nichts mehr zu hören. Zumal auch unverständlich wäre, weshalb man einem Vollblüter, bei denen bekannt ist, dass sie empfindliche Hufsohlen haben, einfach die Eisen abnimmt und sie auf eine Koppel stellt..

Nun zu Punkt

3. Richtigstellung

-Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtigzustellen.

Hierzu haben Sie ja noch Gelegenheit.

weiter geht es bei Punkt

11. Sensationsberichterstattung und Jugendschutz

- Die Presse verzichtet auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid. Die Presse beachtet den Jugendschutz.

Pferde zu zeigen, die mit einem baumelnden Bein herumlaufen ist definitiv eine unangemessene Darstellung von Leid. Natürlich sind diese Unfälle passiert und brauchen nicht verborgen zu werden. Aber so zu zeigen?

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Über Ihren zweiten Interviewpartner muss man nicht viel sagen. Dr Pick könnte nur selbst einmal darauf hinweisen, wie viele Rennen er geritten hat, wie gerne er die Peitsche einsetzte und welche anderen Reitsportmodelle seine Gunst hatten. Erst als er selbst diesem Hobby nicht mehr nachgehen konnte, begann er damit zu kritisieren.

Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, das ein Sport mit Pferden auch immer einen Teil zu Lasten den Tieres geht. Dies hat aber nichts mit dem Rennsport alleine zu tun, sondern beginnt schon bei den Freizeitpferden, die viel zu oft ohne genügend med. Betreuung oder von zu schweren und/ oder unwissenden Menschen gehalten werden.

Der Rennsport hat in den vergangenen Jahren sehr viel Zugeständnisse an den Tierschutz gemacht! Dies wurde von keiner ! anderen Pferdesportart getan oder überhaupt nur in Erwägung gezogen.

Wenn Sie eine wirklich neutrale Recherche hätten bringen wollen, hätten Sie darauf eingehen können. Erwähnen, wie viele Pferde nach ihrer Karriere im Rennsport ein langes Leben als Reitpferd gestartet haben oder aber wie das Leben in einem Rennstall für ein Pferd wirklich ist.

Gerne stehen wird jederzeit für Sie zur Verfügung! Sie nennen Tag und Ort und ich selbst werde mit einem Trainer einen Termin ausmachen, so dass wir dort vorbeifahren und Sie eine Reportage machen können, die authentisch ist.

Genauso stehe ich Ihnen für Nachfragen bzw auch für Bildmaterial und Berichten von Ex Galoppern zur Verfügung. Und zwar nicht geschönt, sondern authentisch.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Glomba

Der NDR reagierte am 11. Mai: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Doku-ueber-Rennpferde-Wir-nehmen-Ihre-Kritik-ernst,rennpferde144.html

Klarstellung der Rennordnung

Auf der Homepage von German Racing (www.german-racing.com) ist folgender Artikel zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen am 26. April 2017 zu lesen:

 

"Die Mitgliederversammlung des Direktoriums hat sich am Mittwoch 26. April 2017, ausführlich mit dem Derby-Fall 2016 befasst und Klarstellungen in der Rennordnung bei den Nr. 482, 573, 603 und 623 vorgenommen. Diese Klarstellungen gelten mit sofortiger Wirkung als Besondere Bestimmung bis zu Eintragung im Vereinsregister.


Hier die Klarstellungen im Wortlaut: 482. Ein Reiter hat die Anweisungen zum Peitschengebrauch (Richtlinie 9) zu befolgen.


Ein fehlerhafter Peitscheneinsatz (übertriebener/falscher Peitschengebrauch gem. Richtlinie 9), wird durch die Rennleitung gem. Nr. 589 ff RO mit einem Ordnungsmittel geahndet; eine Disqualifikation findet nicht statt.

573. Mitglieder des Präsidiums und Angestellte des Direktoriums können nicht Mitglieder des Ordnungsausschusses, des Renngerichts oder des Oberen Renngerichts sein. Ein Bevollmächtigter des Direktoriums kann bei den Verhandlungen des Ordnungsausschusses, des Renngerichts, des Oberen Renngerichts und des Schiedsgerichts anwesend sein.

603. Eine Geldbuße soll einmal der Schwere des Verstoßes, zum anderen den Vermögens- und Einkommensverhältnissen des Schuldigen angepasst sein.

Ein fehlerhafter Peitscheneinsatz (übertriebener/falscher Peitschengebrauch gem. Richtlinie 9) wird durch die Rennleitung gem. Nr. 589 ff RO wie folgt geahndet:
a) Wird von der Rennleitung ein zu häufiger Peitscheneinsatz (mehr als die erlaubten Schläge) festgestellt und erkennt die Rennleitung auf eine Geldbuße, so hat sie unter Anwendung von Nr. 603 RO sicherzustellen, dass die Geldbuße angemessen ist. Zudem ist, soweit dem Reiter oder dem Ausbildungsbetrieb Gewinnprozente zuwachsen (Nr. 232, 251 RO), für einen angemessenen Teil (mindestens 50 %) der Gewinnprozente der Verfall anzuordnen. Reicht der Höchstbetrag der Geldbuße des Ordnungsmittelkatalogs hierzu nicht aus, so ist dieser zu überschreiten. Die Beschränkung der Nr. 610 RO gilt insoweit nicht.

b) Erkennt die Rennleitung bei zu häufigem Peitscheneinsatz auf Lizenzentzug, so hat sie, soweit dem Reiter oder dem Ausbildungsbetrieb Gewinnprozente zuwachsen (Nr. 232, 251 RO), für einen angemessenen Teil (mindestens 50 %) der Gewinnprozente den Verfall anzuordnen.

623. Soweit andere Vorschriften nicht eine abweichende Regelung vorsehen, ist
ein Pferd zu disqualifizieren

1. bei fehlender Zulassung,
2. bei einem Verstoß gegen die Vorschriften über die Durchführung der Rennen,
3. bei unzulässiger Verabredung, Betrug oder Anwendung eines unerlaubten Mittels
- Doping gem. Abschnitt XIV der Rennordnung."

 

Auf der der Mitgliederversammlung vorgeschalteten Vorstandssitzung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen wurde der Antrag des Vereins Deutscher Besitzertrainer mehrheitlich abgelehnt, die Kriterien für die Championatsehrung der Besitzertrainer zu ändern. 

Antrag des Vereins Deutscher Besitzertrainer abgelehnt

Auf der Vorstandssitzung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen am 26. April 2017 wurde der Antrag des Vereins Deutscher Besitzertrainer mehrheitlich abgelehnt, die Kriterien für die Championatsehrung der Besitzertrainer zu ändern. 

Jocund siegt für Petra Blumenauer

Siegerehrung in Zweibrücken nach dem Erfolg von Jocund von Besitzertrainerin Petra Blumenauer (2. v. r.) mit Michelle Blumenauer (3. v. r.) im Sattel. Mit dabei auch Armin Weidler (2. v. l.), stellvertretender Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, sowie Heike Schreiner (r.), Geschäftsführerin des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken. Foto: privat

Auch in diesem Jahr unterstützt der Verein Deutscher Besitzertrainer wieder bundesweit Rennvereine. "Wir haben nach Beschluss der Mitgliederversammlung 2017 insgesamt 6.000,00 € zur Verfügung gestellt", so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.

 

Das erste unterstützte Rennen in diesem Jahr fand am Sonntag, 23. April, beim Pfälzischen Rennverein Zweibrücken statt. Zur 5. Prüfung, dem Preis der Karlsberger Brauerei, hat der Verein Deutscher Besitzertrainer einen Zuschuss von 750,00 € gezahlt.

 

Im Ausgleich IV über 1.800 Meter gab es einen Besitzertrainer-Einlauf. Jocund gewann für Petra Blumenauer dieses Rennen. Der Familienerfolg machte Amateurrennreiterin Michelle Blumenauer perfekt, die im Sattel von Jocund saß. Zweiter wurde Martin Schu mit Princess Sara (Mark Gier) vor Sarah Jane Hellier mit Meadow Dew (Larissa Bieß).

 

Erstmals wurde den Siegern als Andenken die neue Plakette des Vereins Deutscher Besitzertrainer überreicht.

 

 

Siege von Besitzertrainern des Vereins im März 2017

Dortmund, 1. März

  • Lucien W. J. van der Meulen – Alshazah

Neuss, 10. März

  • Martin Schu – Hippocrene

  • Olga Laznovska – Edelstein

  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill und Praetor

Dortmund, 14. März

  • Lucien W. J. van der Meulen – Meerwind und Weltwunder

Mons, 20. März

  • Frank Maurer – Pleasant Princess

Mannheim, 26. März

  • Manfred Türk – Kepheus

Düsseldorf, 26. März

  • Olga Laznovska – Edelstein

Iquitos ist Galopper des Jahres 2016

Galopper des Jahres 2016: Iquitos, hier beim Erfolg im Longines - Großer Preis von Baden 2016. Foto: Marc Rühl

Er ist der Liebling der Zuschauer – genau das bewies Iquitos am Ostermontag vor heimischem Publikum beim Saisonauftakt auf der Neuen Bult in Hannover eindrucksvoll. Denn nach Bekanntgabe seines Sieges in der traditionsreichen Publikumswahl zum „Galoppers des Jahres 2016“ wurde der von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel trainierte Hengst frenetisch gefeiert.

 

Einen Monat lang konnten alle Galoppsport- und Pferdefreunde für ihren Favoriten abstimmen. Am Ende galoppierte Iquitos seiner starken Konkurrenz im Kampf um den Titel „Galopper des Jahres 2016“ davon. Gleich 40,6 Prozent aller abgegebenen Stimmen sicherte sich der Adlerflug-Sohn und holte sich damit den zweiten geschichtsträchtigen Titel. Denn nachdem er 2016 bereits zum allerersten Sieger der German Racing Champions League avanciert war, reiht sich Iquitos als Galopper des Jahres nun auch noch in die Nachfolge echter Galopper-Cracks wie Nightflower (2015), Sea The Moon (2014), Novellist (2013) und Danedream (2012 / 2011) ein.

 

Bei seinem eindrucksvollen Durchmarsch ließ Iquitos seine starken Kontrahenten, den Seriensieger Potemkin (34,4 Prozent) aus dem Besitz von Fußballgröße Klaus Allofs und den wiedererstarkten Melbourne Cup-Gewinner aus dem Jahr 2014 Protectionist (25,0 Prozent) hinter sich. Ein Erfolg, den man „Krümel“, wie er wegen seines niedrigen Stockmaßes zu Hause im Stall liebevoll genannt wird, mehr als gönnt. Denn dass der Hengst 2016 überhaupt noch Rennen laufen konnte, war schon fast ein kleines Wunder. Eine schwere Kolik hatte ihn im Jahr zuvor beinahe das Leben gekostet, der 73-jährigeTrainer Gröschel musste fast wieder bei Null anfangen. Umso erfreulicher war Iquitos‘ Leistungsexplosion in 2016, die ihm sogar einen Start im Japan Cup einbrachte.

 

Schnell gelaufene Prüfungen bringen den Speed von Iquitos besonders zur Geltung. Seine Fähigkeit zu beschleunigen, Rennen von hinten zu gewinnen, das zeichnet den 5-jährigen aus. Genau diesen Kampfgeist lieben seine Fans, die Iquitos bei der feierlichen Ehrung im Rahmen des Großen Preis der VGH Versicherungen in Hannover feierten. Und diesmal nahm sich Iquitos gerne Zeit, als er zufrieden für die Neue Bult-Besucher posierte.

 

German Racing führte die Wahl gemeinsam mit Wettstar und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. durch.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 17. August 2017

Mitglieder wählten Vorstand in Bremen

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer nach der Mitgliederversammlung in Bremen (von links): Karen Kaczmarek (Vorsitzende), Armin Weidler (Stellv. Vorsitzernder), Gudrun Busch (Schatzmeisterin), Sabrina Schön und Eva Maria Herresthal (beide Beisitzerinnen). Foto: privat

Auf der Bremer Galopprennbahn fand am 4. März die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer statt. Gastgeber war der Bremer Rennverein, dessen Präsidentin Tonya Rogge die Besitzertrainer begrüßte und kurz über den dortigen Kampf berichtete, um auch über das Jahr 2018 hinaus Galopprennen in Bremen veranstalten zu können. Die Mitglieder des Vereins Deutscher Besitzertrainer sicherten dem Bremer Rennverein dabei ihre Unterstützung zu und beschlossen einstimmig einen Zuschuss von 1000,00 € aus der Vereinskasse.

 

Auf der Tagesordnung des Vereins Deutscher Besitzertrainer standen auch Vorstandswahlen. Einstimmig wiedergewählt wurde als Vorsitzende Karen Kaczmarek. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist der bisherige Beisitzer Armin Weidler, der Dr. Ehrhard E. Liebrecht ablöste, der aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Schatzmeisterin bleibt Gudrun Busch. Als Beisitzerin wurde Sabrina Schön bestätigt. Neu im Amt ist als weitere Beisitzerin Eva Maria Herresthal. Alle Vorstandspositionen sind nach der neuen Satzung des Vereins auf drei Jahre besetzt.

 

Breiten Raum nahm beim Bericht der Vorsitzenden mit anschließender Diskussion das Thema Sandbahnrennen ein. Schon im Vorjahr hatten die Besitzertrainer immer wieder auf die schlechten Bedingungen in punkto Geläuf und Infrastruktur bei den Winterrennen in Neuss und Dortmund hingewiesen und um dringende Abhilfe gebeten. „Jetzt muss aber endlich etwas passieren“, unterstrich Karen Kaczmarek. Wünschenswert wären natürlich Erhalt und Sanierung der Bahnen in Neuss und Dortmund. Einstimmig sprachen sich die Anwesenden im Anblick der vorhandenen finanziellen Möglichkeiten beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen (DVR) aber dafür aus, sich auf eine Allwetterbahn und zwar die in Dortmund für die Wintersaison zu konzentrieren. Dort müsse für ein ordentliches Geläuf und eine vernünftige Infrastruktur im Boxenbereich für Pferde und Helfer gesorgt werden. Die Anzahl der Winterrenntage sollte beibehalten werden.

 

Eine erfreuliche Bilanz zog der Verein in der Mitgliederentwicklung. „Wir haben die 400er-Marke klar überschritten“, resümierte Karen Kaczmarek. Entsprechend gut sah auch der Blick auf die Kassenlage aus. „Wir sind gut aufgestellt und werden auch 2017 wieder Rennvereine unterstützen, den Nachwuchs fördern und den Besitzertrainer-Cup veranstalten“, so Schatzmeisterin Gudrun Busch. Auf Antrag wurde zudem beschlossen, die Kriterien für das Besitzertrainer-Championat zu ändern. Zukünftig sollen nur noch Besitzertrainer in die Wertung kommen, die eine DVR-Lizenz und ihren Trainingsstandort in Deutschland haben.

 

Vor der Versammlung informierte Fachtierärztin Dr. Astrid Bienert-Zeit von der Tierärztlichen Hochschule Hannover Mitglieder und Gäste zum Thema „Das Pferd und seine Zähne“. In einem sehr anschaulichen Vortrag wies Dr. Astrid Bienert-Zeit nicht nur auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen Zahnkontrolle hin, sondern zeigte Symptome für die Erkennung von Zahnproblemen sowie deren Entstehungs- und Behandlungsmöglichkeiten auf. Hier die Präsentation.

Tonya Rogge, Präsidentin des Bremer Rennvereins, bei der Begrüßung der Besitzertrainer. Foto: privat
Dr. Astrid Bienert-Zeit bei ihrem Vortrag zum Thema "Das Pferd und seine Zähne". Foto: privat

Dortmunder Rennverein beschließt Verkauf

Der Dortmunder Rennverein hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 10. März 2017, den Verkauf einer mehr als 30.000 Quadratmeter großen Fläche, auf der bisher die Stallungen der Dortmunder Trainer stehen, beschlossen. Sie soll zur Wohnbebauung zur Verfügung stehen. Das teilte der Dortmunder Rennverein am Samstagmorgen in folgender Pressemitteilung mit:

 

Ziel des Verkaufs ist es nach Aussage von Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke, „den Rennverein zu entschulden, dauerhafte Einnahmen zu erzielen und somit die Galopprennbahn Wambel einschließlich der denkmalgeschützten Anlage für den Rennsport und die Stadt Dortmund zu erhalten.“

 

Der Rennverein ist seit Jahren mit mehr als drei Millionen Euro verschuldet. Der geplante Verkauf soll rund sechs Millionen Euro einbringen. Davon sollen rund 1,5 Millionen Euro nachhaltig in die Anlage investiert werden, so Tiedtke. Man habe das Vorhaben schon längere Zeit in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt diskutiert und die Grundlagen für einen Bebauungsplan gelegt.

 

„Im Rennsport vollzieht sich seit Jahren ein Strukturwandel, den eine Rennbahn nur mit neuen, nachhaltigen Konzepten weiter bestehen lässt“, sagt Tiedtke. Dazu zählt der Präsident den Umbau der mittleren Tribüne zu einer barrierefreien Veranstaltungsfläche mit Aufzug, neuem Dach, moderner Technik und vor allem zeitgemäßen Sanitäranlagen.

 

Auch in die Sandbahn könne investiert werden und sie durch Faserbeimischung zu einem besseren Geläuf machen. Allerdings müssten die Investitionen schon vom gesamten Galoppsport mitgetragen werden, betonte Tiedtke. „Es kann nur im Rahmen eines Konzepts für den Rennbetrieb in Zukunft weiter diskutiert werden. Denn derzeit subventioniert der Dortmunder Rennverein die Winterrennen erheblich.“

 

Die außerordentliche Mitgliederversammlung entschied sich nach umfassender, zum Teil emotionaler, aber stets sachbezogener Diskussion mehrheitlich für den Verkauf der Fläche. Der Rennvereinsvorstand hatte sich im Vorfeld entschlossen, die Mitglieder aktiv in die Entscheidung mit einzubeziehen, obgleich dies laut Satzung nicht nötig gewesen wäre."

 

Die zum Verkauf stehende Fläche der Dortmunder Rennbahn ist exakt der Bereich, der entlang des Rennwegs die alten Trainingsställe umfasst. Zurzeit stehen nach Angaben des Rennvereins in den mehr als 300 Boxen nur noch 30 Pferde von sechs verschiedenen Trainern.

 

Der Verkauf des Baulandes bedeutet einen signifikanten Einschnitt für die Rennbahn Dortmund. „In Zukunft wird es keinen Trainingsbetrieb und Pferdehaltung in Wambel mehr geben“, so  Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. „Die laufenden Kosten für den Unterhalt übersteigen die Einnahmen leider deutlich.“

 

Neben der fehlenden wirtschaftlichen Grundlage würde sich ein Trainingsbetrieb aus immissionsschutzrechtlicher Sicht auch negativ auf das Bauprojekt auswirken. Es wäre nur ein deutlich geringerer Verkaufspreis zu erzielen, mit der Folge, dass „wir bereits ab dem ersten Tag den Trainingsbetrieb wieder subventionieren müssten und die dringend nötigen Investitionen nicht mehr möglich sind“, erläutert der Präsident den harten Schnitt.

 

Die Pferdehaltung habe heute andere Anforderungen als vor 100 Jahren, heißt es weiter.

 

 

Galoppsport präsentiert sich auf der EQUITANA in Essen

Über sehr guten Besuch durfte sich der Stand des Galoppsports auf der EQUITANA in Essen freuen. Foto: privar

Besuchen Sie Stand 34 auf der Galerie

Die EQUITANA  ist die weltweit größte Messe für Reitsport, die alle zwei Jahre in Essen tagt. Noch bis zum 26. März präsentiert sich in diesem Jahr dort auch der Galopprennsport.


Als Aussteller auf der EQUITANA bietet der Galopprennsport eine Anlaufstelle für Besitzer, Züchter und besonders auch für den Nachwuchs. Selbstverständlich ist auch jeder andere, der sich für den schnellen Pferdesport und die edlen Vollblüter interessiert, herzlich dazu eingeladen den Galopp-Stand (G-34) auf der Galerie zu besuchen. Neben vielen Informationen erwarten die Besucher täglich attraktive Gewinnchancen sowie Mr. Ed, das beliebte elektronische Pferd.


Um den Galopprennsport möglichst in seiner ganzen Bandbreite abbilden zu können, hat sich eine Initiative zusammengeschlossen, die neben Rennvereinen, wie dem Kölner Renn-Verein oder Baden Racing, auch Verbände wie den Förderverein zur Jockey Aus- und Weiterbildung, den Verband Deutscher Amateur-Rennreiter, den Verein Deutscher Besitzertrainer, den Deutschen Trainer- und Jockeyverband oder den DSV Deutscher Sportverlag umfasst. Zudem wird die Initiative durch Gönner wie die Mehl-Mülhens-Stiftung, zahlreiche Rennvereine sowie weitere Organe und Personen des deutschen Galopprennsports unterstützt.


Nach der EQUITANA wird der Galopprennsport auch erstmalig auf der CHIO Aachen, dem Weltfest des Pferdesports, vom 14. bis 23. Juli sein Zelt aufschlagen.


Besuchen Sie den Galopp-Stand auf der EQUITANA:

 

Zeitraum: 18. – 26. März 2017

Ort: Messegelände Essen, Norbertstraße, D - 45131 Essen

Stand: Galerie, G-34                                                          

Öffnungszeiten: täglich 10 – 19 Uhr    

    

Mehr zur "Equitana 2017" unter https://www.equitana.com/.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Februar 2017

Dortmund, 4. Februar

  • Janine Beckmann – Koonari

Neuss, 11. Februar

  • Vera Henkenjohann – Amorello

Neuss, 18. Februar

  • Olga Laznovska – Silencio

  • Georg Mayer – Magic Quercus

  • Christof Schleppi – Al Malek

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Januar 2017

Neuss, 7. Januar

  • Janine Beckmann – Wheredreamsare
  • Luisa Stephanie Steudle – Zaunkönig

Neuss, 14. Januar

  • Lucien W. J. van der Meulen – My Mate
  • Martin Schu – Hippocrene
  • Fabienne Gerstner – Winaldo
  • Dirk Lüker – Ohne Tadel

Dortmund, 21. Januar

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master

Dortmund, 28. Januar

  • Janine Beckmann – Pancho Villa und Iggy
  • Horst Rudolph – Olkaria

Saisonabschluss mit Championatsehrung in Dortmund

Lucien W. J. van der Meulen ist Champion der Besitzertrainer 2016. Foto: privat

Der letzte Renntag 2016 am Dienstag, 27. Dezember, auf der Sandbahn in Dortmund ging zwar ohne einen Sieg eines Besitzertrainers zu Ende. Im Rahmen des Renntages wurden aber auch die Champions 2016 geehrt. Bei den Besitzertrainern sicherte sich Lucien W. J. van der Meulen mit 17 Jahreserfolgen den Titel vor Ferdinand J. Leve (13) und Christian Peterschmitt (10).

 

Bei den Hindernisrennen landeten bei den Besitzertrainern Christine Paraknewitz-Kalla und Jördis-Ina Meinecke mit je 1 Sieg auf Rang eins.

 

Alle Renntermine 2017 sind unter https://www.german-racing.com/gr-wAssets/docs/renntermine-2017.pdf einzusehen.

Galoppsport sucht dringend Funktionäre

Auch Starter wie hier auf der Bad Harzburger Galopprennbahn werden gesucht.

Auf Deutschlands Galopprennbahnen gibt es Nachwuchsprobleme. Das gilt nicht nur für den Bereich der Aktiven, sondern auch für die Riege der Funktionäre: "In allen Regionen aber besonders in Nordrhein-Westfalen fehlen uns Personen, die sich für Funktionärstätigkeiten interessieren", ist vom Direktorium für Vollblutzucht und Rennen aus Köln zu hören. Speziell für die Tätigkeiten als Auswieger, Zielfotografen, Richter und Starter, aber auch für die Rennleitungen wird dringend Unterstützung gebraucht.

Wer Interesse hat, kann sich beim Verein Deutscher Besitzertrainer per E-Mail unter besitzertrainer(at)t-online.de melden.

 

 

Championats-Ehrung in Dortmund

Am Dienstag, 27. Dezember, fand am letzten Renntag des Jahres in Dortmund auch die traditionelle Championatsehrung statt.

Die Champions in der Übersicht:

Flachrennen: Trainer Markus Klug (69 Siege), Jockey Filip Minarik (65 Siege), Besitzer Darius Racing (667.800 Euro Preisgeld), Züchter Stiftung Gestüt Fährhof (756.415 Euro), Besitzertrainer Lucien van der Meulen (17 Siege), Nachwuchsreiter Eva-Maria Geisler (33 Siege), Amateurreiter Vinzenz Schiergen (21 Siege), Amateurrennreiterinnen Larissa Bieß (10 Siege).

Hindernisrennen: Trainer Pavel Vovcenko (6 Siege), Reiter Cevin Chan (7 Siege), Besitzer Stall Nicole (29.032 Euro), Züchter Gestüt Idee (21.832 Euro), Besitzertrainer Christine Paraknewitz-Kalla und Jördis-Ina Meinecke (je 1 Sieg).

Mehr dazu hier

Rundbrief zur Situation der deutschen Sandbahnen

Liebe Vereinsmitglieder,

 

am 11. November beginnt in Neuss die Sandbahnsaison 2016/2017. Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer sieht den insgesamt  18 geplanten Renntagen bis voraussichtlich zum 21. März 2017 mit mittelschweren Bauchschmerzen entgegen. Warum?

 

Auf unserer Mitgliederversammlung am 5. März 2016 hatten wir die Situationen auf den Sandbahnen in Neuss und Dortmund kritisch diskutiert und den Zustand sowohl der Bahnen selbst als auch der Infrastruktur auf den Rennplätzen kritisiert. In unserer Pressemittelung vom 7. März 2016 hatten wir die zuständigen Stellen aufgefordert, im Laufe des Sommers wenigstens auf den Geläufen entsprechende Abhilfe zu schaffen.  Die Pressemitteilung endete mit dem Satz: „Ansonsten könnte man es keinem Trainer verdenken, wenn er seinen Pferden die nächste Sandbahnsaison unter den derzeit bestehenden Bedingungen erspart.“

 

Auch seitens des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen wurde der Zustand der Bahnen sehr kritisch betrachtet. Patrick Bücheler von der Sport-Welt schrieb im Editorial der Fachzeitschrift am 9. März 2016 im Anschluss an eine Pressekonferenz des Direktoriums: „Aber Vogel (Anmerkung: Gemeint ist Jan Antony Vogel, Geschäftsführer des Direktoriums)  hat unmissverständlich klargemacht, dass es einen Winter wie diesen nicht ein weiteres Mal geben werde. Über allem stehe die ausreichende Anzahl an Startern für die Rennen, die dann natürlich auf entsprechend stark verbesserten Bahnen ausgetragen werden müssen, um zukunftsfähig zu sein.“

 

Fakt ist, dass sich weder am Geläuf in Dortmund noch an dem in Neuss etwas geändert hat, wie Jan Antony Vogel unserer Vorsitzenden Karen Kaczmarek auch in einem persönlichen Gespräch bestätigte. Er kündigte an, dass die angedachten Erneuerungen jetzt erst für die Wintersaison 2017/2018 geplant seien.

 

Bezugnehmend auf unsere Pressemitteilung vom 7. März 2016 möchte der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer Sie mit diesem Schreiben deshalb noch einmal auf die Situation aufmerksam machen. Die Entscheidung, ob und wo und wie oft Sie mit Ihren Pferden in der Wintersaison 2016/2017 an den Start gehen, liegt natürlich allein bei Ihnen. Wir wissen, dass die Sandbahnstarts für viele Besitzertrainer für die gesamte Jahresplanung sehr wichtig sind, wie natürlich auch für den deutschen Galoppsport insgesamt.

 

Wir wollen aber unsere kritische Einstellung zu den derzeitigen Verhältnissen auf den beiden Sandbahnen mit diesem Schreiben noch einmal dokumentieren und auch das Unverständnis, dass Ankündigungen seitens des DVR sprichwörtlich „im Sande verlaufen“ sind.

 

Mit freundlichen Grüßen sowie Hals und Bein!

 

Für den Vorstand

 

gez. Karen Kaczmarek (1. Vorsitzende)

Erfolgreicher Lehrgang 2016: 21 neue Besitzertrainer

Die erfolgreichen Absolventen des Besitzertrainer-Lehrgangs 2016 mit Erika Mäder, Werner Klein, Georg Symalla und Dr. Thomas Weinberger als Mitglieder der Prüfungskommission. Foto: privat

Das Pauken und auch der Prüfungsstress sind vorbei: Am Freitag, 30. September, fand im Presseraum des Kölner Rennvereins der letzte Prüfungsteil des diesjährigen Besitzertrainer-Lehrgangs des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen statt. Fast drei Wochen hatten sich die Teilnehmer mit allen Facetten des Galopprennsports befasst, drückten die "Schulbank" und/oder übten praktisch.

 

Groß war natürlich die Erleichterung, als 21 Mal von der Prüfungskommission mitgeteilt wurde: "Bestanden!!!"

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer freut sich über den zahlreichen Zuwachs und sagt allen "Herzlichen Glückwunsch sowie Hals und Bein".

 

Die erfolgreichen Absolventen sind:

Carolin Brach, Valentina Cadeddu, Kirsten Dzillum, Markus W. Falk, Ursula Flink, Caroline Fuchs, Fabienne Gerstner, Kai Hadlich, Marie Hannibal, Jana Kocanova, Falk Lutz, Natalie Maholick, Franziska Nebel, Diana Schwertel, Lisa Sonntag, Luisa Steudle, Katharina Werning-Maubach, Alina Wernz, Lara Luisa Wöhling, Elena Wust und Nadia Zeidan.

 

Mehr zum Thema "Wie werde ich Besitzertrainer?" hier.

Besitzertrainer-Cup 2016 geht an Monika Lindemann

Die Premiere des „Besitzertrainer-Cup“, die bei der 137. Bad Harzburger Galopprennwoche vom 23. bis 31. Juli 2016 ausgetragen wurde, gewann Monika Lindemann. An den sechs Renntagen sammelte die Hannoveranerin durch herausragende drei Siege von Danon Perth, einen Erfolg von Opalin und zwei weitere Platzierungen jenseits von Rang fünf insgesamt 42 Punkte. Sie verwies damit Armin Weidler (Siege und jeweils einen 2. Platz durch Excelling Oscar und Diatomic sowie Platz 8 und 14 durch Smoke Charger) mit 38 Zählern auf Rang 2. Dritte wurde Maria Nienstädt (32), die mit Humpry siegte und Rang sechs belegte, zweimal mit Jarak Zweite wurde, mit Stuck Platz fünf und sechs sowie mit Opera Rock Rang fünf erreichte. Vierte wurde Anna Schleusner-Fruhriep (31) dank eines Erfolgs von Kleopatra Kimberly, Platz zwei von Summershine, Rang drei und 13 von Ossiline, Platz vier und Start im 2. Seejagrennen von Wutzelmann sowie Rang sechs von The Tiger. Der komplette Punktestand steht weiter unten. 

 

Insgesamt nahmen 50 Besitzertrainer am Cup teil. Sie absolvierten an den sechs Renntagen 111 Starts und ihre Pferde wurden 11 Mal als Sieger vom Geläuf zurückgeführt. 

 

Beim „Besitzertrainer-Cup“ werden über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen innerhalb des Meetings Sieger und Platzierte ermittelt. Pro Rennen sind je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen:

1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere Platz – 1 Punkt

Die insgesamt gesammelten Punkte innerhalb des Meetings entscheiden über Sieger und Platzierte im „Besitzertrainer-Cup“. Der Sieger des „Besitzertrainer-Cups“ erhält 1000 €, der Zweitplatzierte 500 €, der Drittplatzierte 300 € und der Viertplatzierte 200 € als Prämie.

 

 

Monika Lindemann (3. v. l.) hat den "Besitzertrainer-Cup 2016" gewonnen. Es gratulieren von links Stephan Ahrens (Harzburger Rennverein), Gudrun Busch, Karen Kaczmarek und Armin Weidler vom Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Foto: privat

Endstand des Besitzertrainer-Cup 2016

  • cup punkte.xlsxDie Liste (Excel-Datei) zeigt den kompletten Endstand des "Besitzertrainer-Cups" beim Meeting in Bad Harzburg.

"Ein eigenes Rennpferd - nur ein Traum?"

Der Verein Deutscher Besitzertrainer und der Harzburger Rennverein hatten am Freitag, 29. Juli, zu einer Gesprächsrunde zum Thema: "Ein eigenes Rennpferd - nur ein Traum?" geladen. Im ansprechend gefüllten Kaffeezelt auf der Galopprennbahn wurden kurz die Kosten eines Rennpferdes aufgezeigt und Möglichkeiten dargestellt, selbst zu einem Mitbesitzer eines Rennpferdes zu werden. So wurden u.a. die Besitzergemeinschaft um Bad Harzburgs Rennvereins-Präsidenten Stephan Ahrens, der Galopp-Club Deutschland, der Galopp-Club Niedersachsen, die Galoppgemeinschaft Bad Harzburg durch dessen Vorsitzenden Cord von Alten und HorseRacing Hamburg durch Mitglied Dirk Dethleff vorgestellt. Den Zuhören wurden dabei die unterschiedlichen Philosophien rund um Rennpferd und Geselligkeit sowie finanziellen Voraussetzungen erläutert.

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer umriss zudem die Möglichkeiten und Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um selbst als Besitzertrainer eigene Pferde zu trainieren und an den Start zu bringen.

 

"Es gab in der anschließenden Diskussion interessante Anregungen, z.B. auch einmal zu schauen, wie in anderen Ländern Besitzergemeinschaften funktionieren. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass in Deutschland bisher die Möglichkeiten Mitbesitzer eines Rennpferdes zu werden, wenig publik sind", resümierte die Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer Karen Kaczmarek.

 

Siehe auch Artikel der Goslarschen Zeitung vom 1. August 2016

Zustand der Sandbahnen nicht mehr hinnehmbar

Auf der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer e.V. am 5. März 2016 in Dortmund wurde u.a. die Situation der Sandbahnrennen heiß diskutiert. Dabei ist zunächst festzuhalten, dass rund die Hälfte der Starter in den Winterrennen von Besitzertrainern stammt. Diesen Trainern liegt in Anbetracht der Tatsache, dass sie nur über eine sehr begrenzte Zahl an Startpferden verfügen, in besonderem Maße daran, ihre Pferde gesund zu erhalten und sie nicht unnötigen Risiken auszusetzen.

Gerade dies geschieht aber, wenn auf den Sandbahnen vor allem innen aufgrund der Untergrundverdichtung und nicht mehr funktionierender Drainage das Oberflächenwasser stehen bleibt und lediglich von einer dünnen Sandschicht, die auf dem Wasser schwimmt, verdeckt wird. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden!

Diese kann — indessen nur als Provisorium und als erste Notmaßnahme — für die letzten Sandbahnrennen dieser Saison z.B. darin bestehen, dass die Bahn innen ausgesteckt wird. Besser ist es allerdings, wenn Arbeiten an der Bahn vorgenommen werden, so dass das Oberflächenwasser abfließt und die inneren Spuren die Chance haben, wenigstens teilweise abzutrocknen.

Eine deutliche Besserung der bestehenden miserablen Situation konne besonders in Dortmund dadurch bewerkstelligt werden, dass eine Umschichtung des vorhandenen Bodenmaterials vorgenommen würde — d.h. das verbrauchte und nicht mehr körnige Material auf den inneren Spuren muss abgetragen und könnte durch den noch vergleichsweise guten Sand von den äußeren Spuren ersetzt werden. Das verbrauchte Material könnte dann, da Geld ür die eigentlich notwendige komplette Sanierung der Sandbahnen in Dortmund und Neuss nicht in Sicht ist, auf den Außenseiten der Bahnen wieder verwendet und eingebaut werden, damit keine Löcher entstehen und der Ablauf des Oberflächenwassers nach innen gewährleistet bleibt.

Da die Sandbahnsaison in Kürze endet, besteht danach ein ausreichend langer Zeitraum, um etwas Sinnvolles zu unternehmen und die Sandbahnen zumindest Instand zu setzen — wenn schon eine notwendige grundlegende Sanierung auch nur einer Anlage nicht durchgeführt werden kann. Natürlich sollte bis zur neuen Saison auch dringend die Infrastruktur bezüglich Gastboxen etc. verbessert werden. Ansonsten konnte man es keinem Trainer verdenken, wenn er seinen Pferden die nächste Sandbahnsaison unter den derzeit bestehenden Bedingungen erspart.

Pressemitteilung vom 07. März 2016

Das Video von „Gereon“ bei seinem Sieg im Oettingen Rennen am 29.08.2013 in Baden Baden Trainer und Besitzer ist unser Vereinsmitglied Christian Zschache aus Berlin Siegerehrung im Oettingen Rennen in Baden Baden mit dem Reiter Liam Jones und dem Trainer Christian Zschache

Oettingen Rennen in Baden Baden

Seejagdrennen 2014 in Bad Harzburg

Sieger beim Seejagdrennen am 20.07.2014 in Bad Harzburg wurde Indian Sun (Reiter: Cevin Chan) vor Gelon (H) und Coyaique