Mitgliederbereich
Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Horst-Dieter Beyer am 1. Oktober verstorben

Der Verein Deutscher Besitzertrainer trauert um sein Gründungsmitglied Horst-Dieter Beyer. "Hodibe", wie ihn alle nur nannten, verstarb am Dienstag, 1. Oktober, im Alter von 87 Jahren. Der Kölner war nicht nur als Besitzertrainer viele Jahre aktiv, sondern auch erfolgreicher Züchter, u.a. mit Poldi's Liebling, Kölsche Jung und Ormuz. Mit dem "Pferdemann durch und durch" hat der deutsche Galopprennsport eine große Persönlichkeit verloren.

Deutliche Steigerung der Umsätze in der Pferdewette

Aspetar mit Jason Watson gewinnt den Preis von Europa. Foto: Frank Sorge

Zwischenfazit nach dem Preis von Europa: Nach sechs Jahren Seitwärtsbewegung verzeichnet die laufende Rennsaison 2019 erfreuliche Steigerungen bei den Wettumsätzen, sowohl in der Bahn- als auch in der Außenwette. Die Wettumsätze sind insgesamt im Vergleich zu 2018 um mehr als 5% gestiegen.


Die Veränderungen der einzelnen Wettarten zum Vorjahr in Prozent am Gesamtumsatz stellen sich aktuell wie folgt dar:


Siegwette  + 13,9%    pro Rennen 18,8%*
Platzwette  + 17,2%    pro Rennen 22,4%.


Anders als gelegentlich gemutmaßt, geht das Umsatzplus nicht zu Lasten anderer Wettarten, die Kombinationswetten verzeichnen ebenfalls Zuwächse:


Zweierwette  + 3,5%      pro Rennen 8%
Dreierwette  + 1,3%      pro Rennen 5,7%.


Somit stiegen die Umsätze auf Sieg- und Platzwetten pro Rennen kumuliert um mehr als 20% - ein beeindruckendes Umsatzplus, das höchste seit 27 Jahren.


Diese Entwicklung ist u. a. auf die zum Jahr 2019 erfolgte Abzugssenkung in der Sieg- und Platzwette zurückzuführen. Indem nun 85% der Wetteinsätze an die Wetter zurückgezahlt werden, rückt die Totalisatorwette durch die erhöhten Quoten insgesamt wieder mehr in den Fokus der Wetter.


Dr. Michael Vesper, Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. erklärt: „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und die erhoffte Trendumkehr.“


Aufgrund dieser Entwicklung wird auch für das kommende Jahr eine weitere Steigerung in erwartet.


* Erläuterung: Durch eine geringere Anzahl an Rennen ist die Steigerung pro Rennen erheblicher als die absolute Steigerung.
Siegwette: Gewettet wird auf den Sieger des Rennens.
Platzwette: Gewettet wird auf eine Platzierung des gewetteten Pferdes.
Zweierwette: Gewettet wird der Erstplatzierte und Zweitplatzierte – in korrekter Reihenfolge.
Dreierwette: Gewettet werden erst-, zweit- und drittplatziertes Pferd in korrekter Reihenfolge.
 

Fast eintausend Besucher beim Tag der Gestüte

Da scheint sich eine Freundschaft zwischen "Klein und Klein" anzubahnen. Foto: German Racing

13 deutsche Vollblutgestüte, verteilt auf acht Bundesländer, beteiligten sich am vergangenen Wochenende am „Tag der Gestüte“. Geboten wurde einiges: Neben der Präsentation der Hengste, Stuten, Fohlen und Jährlinge standen verschiedene Themen aus Vollblutzucht und Rennsport im Fokus. Fast tausend Interessierte nutzten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich über die edlen Vollblüter zu informieren - auch um dabei vielleicht den ein oder anderen Vorbehalt gegenüber den Galopprennsport einem Praxistest zu unterziehen.

 

Informationsmaterial zum Rennsport rundeten die persönlichen Eindrücke der Besucherinnen und Besucher ab, hier geht auch noch mal ein besonderes Dankeschön an die Besitzergemeinschaft für Vollblutzucht und Rennen e.V., die zu diesem Anlass die aktuellen Hengstbücher sponsorten.

 

Die Vielseitigkeitsreiterin und Bloggerin Juliane Barth zum Beispiel gehörte zu den Besuchern des Gestüts Idee in Hamburg im Besitz von Kaffee-Unternehmer Albert Darboven, der gemeinsam mit Gestütsleiterin Vanessa Körner persönlich informierte. „Die Vollblüter leben hier auf dem Gestüt Idee wirklich im Pferdeparadies“, zeigte sich Barth begeistert. „Ein toller Einblick hinter die Kulissen, ich komme bestimmt wieder!“ Allerdings: Welches Gestüt kann auch mit einem Ausritt am Elbstrand aufwarten?


Südlich von Münster liegt das Schlossgut Itlingen von Philipp Graf Stauffenberg, wo seit 1954 Vollblüter gezüchtet werden. Es diente bereits als Kulisse für die Ende der 80er-Jahre ausgestrahlte ZDF-Serie „Rivalen der Rennbahn“. Graf Stauffenberg erläuterte den Besuchern vieles über Aufzucht, Pferdehaltung, aber auch die wichtige Vorbereitung der Pferde auf die Auktionen. Schließlich gilt: Wer weiter züchten möchte, sollte auch erfolgreich Pferde verkaufen.


Das gilt natürlich auch für den Ohlerweilerhof im Saarland, der neben 120 Hektar Weidefläche auch über eine 1.400 Meter lange Trainingsbahn verfügt. Der Ohlerweilerhof dient aber auch als Pensionsgestüt oder um Vollblüter nach größeren Verletzungen wieder in den Rennsport zu bringen. Das Gestüt der Familie Volz hat mit Tai Chi und Derbysieger Isfahan zwei Deckhengste aufgestellt, die dem Publikum präsentiert wurden.


„Der „Tag der Gestüte“ ermöglicht allen Interessierten einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen der Vollblutzucht“, sagt Jan Pommer, Geschäftsführer bei German Racing. „Wir danken allen Gestüten für ihre Gastfreundschaft und planen schon jetzt eine baldige Wiederholung.“ Mit dabei waren neben den obengenannten diese Gestüte: Fährhof, Graditz, Hachetal, Hofgut Heymann, Jettenhausen, Keilhof, Lindenhof, Westerberg und Trona.


Und schließlich natürlich das Gestüt Brümmerhof bei Soltau, das eine ganz eigene Geschichte zum „Tag der Gestüte“ erzählen kann: Petra Stucke war im Vorjahr am „Tag der Gestüte“ auf dem Gestüt Brümmerhof bei Hannover beeindruckt vom persönlichen Engagement der Familie Baum und davon wie „offen und aufrichtig“ alle Fragen beantwortet wurden. Sie entschloss sich daraufhin, den Hengst Namos zu kaufen. Der dankte es ihr in diesem Frühjahr in Baden-Baden mit dem Gewinn der Silbernen Peitsche (Gruppe III, 1.200m), einem der wichtigsten Sprintrennen in Deutschland. So einfach kann das manchmal sein….

 

Quelle: German Racing vom 27. September 2019

Siege von Besitzertrainern des Vereins im August 2019

Bad Doberan, 2. August

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Its My Turn

Bad Doberan, 3. August

  • Christian Zschache – Doinyo

Düsseldorf, 4. August

  • Claudia Römer – Barteaux

Miesau, 4. August

  • Horst Rudolph – Anni Domani
  • Christian Peterschmitt – Kingdom of Heaven

Hoppegarten, 10. August

  • Daniel Paulick – Invincible Really

Saarbücken, 15. August

  • Selina Ehl – Noble Fighter
  • Matthias Schwinn – Baker Street
  • Lucien W. J. van der Meulen – Haarib

Mülheim, 17. August

  • Lucien W. J. van der Meulen – Haylah

Düsseldorf, 18. August

  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Claudia Römer – Barteaux

Baden-Baden, 24. August

  • Mandy Kriegsheim – Killerbiene

Cuxhaven, 25. August

  • Janine Beckmann – Monte Cinq

Dresden, 25. August

  • Christine Hottewitzsch – Lady O'Connor
  • Lucien W. J. van der Meulen – Infamous Lawman

Deauville, 27. August

  • Hella Sauer – Gold Lake

Baden-Baden, 28. August

  • Hans-Joachim Stolberg – Idolo
Its My Turn (hier in Bad Harzburg) sorgte am 2. August in Bad Doberan für den sechsten Flacherfolg 2019 von Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat
Doinyo (hier in Hannover) sorgte am 3. August in Bad Doberan für den dritten Jahressieg von Christian Zschache. Foto: privat
Siegerehrung am 4. August in Miesau nach dem Treffer von Anni Domani für Horst Rudolph. Foto: privat
Kingdom of Heaven holte für Christian Peterschmitt am 4. August in Miesau den vierten Erfolg 2019. Foto: privat
Sarayu gewann für Horst Rudolph am 4. August in Miesau, der nun sechs Jahrestreffer auf seinem Konto hat. Foto: privat
Barteaux sorgte am 4. August in Düsseldorf für den ersten Saisonerfolg von Claudia Römer. Foto: privat
Invincible Really (hier in Magdeburg) sorgte am 10. August in Hoppegarten für den vierten Jahressieg von Daniel Paulick. Foto: privat
Haarib verbesserte die Championatsbilanz von Lucien W. J. van der Meulen am 15. August in Saarbrücken auf 19 Treffer. Foto: privat
Siegerehrung nach dem Erfolg von Baker Street am 15. August in Saarbrücken, der den vierten Sieg 2019 für Matthias Schwinn bedeutete. Foto: privat
Noble Fighter sicherte Selina Ehl am 15. August in Saarbrücken den dritten Jahrestreffer. Foto: privat
Barteaux (hier nach seinem Erfolg am 4. August) sicherte Claudia Römer am 18. August in Düsseldorf gleich auch noch den zweiten Sieg 2019. Foto: privat
Edelstein (hier in Bad Harzburg) schaffte für Olga Laznovska am 18. August in Düsseldorf den zweiten Jahreserfolg. Foto: privat
Killerbiene sorgte am 24. August in Baden-Baden für den zweiten Saisontreffer von Mandy Kriegsheim. Foto: privat
Monte Cinq sicherte Janine Beckmann am 25. August in Cuxhaven den fünften Saisonsieg. Foto: privat
Idolo sorgte am 28. August in Baden-Baden für den dritten Jahrestreffer von Hans-Joachim Stolberg. Foto: privat

Janine Beckmann jetzt Pferdewirtschaftsmeisterin

Der Verein Deutscher Besitzertrainer gratuliert seinem Mitglied Janine Beckmann zur bestandenen Prüfung zur Pferdewirtschaftsmeisterin im Bereich Galopprennen. Am Freitag, 27. September, beim Afterwork-Renntag in Köln bekam die aktive Besitzertrainerin und Amateurrennreiterin ihre Prüfungsurkunde aus den Händen der Prüfungskommission überreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte Rennen in Mannheim

Siegerehrung nach dem Erfolg von Christop Schleppi mit Dawn Prayer im vom Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützen Rennen am 22. September in Mannheim. Foto: privat

Im Rahmen seiner jährlichen Unterstützungsmaßnahmen von Rennvereinen war der Verein Deutscher Besitzertrainer am Sonntag, 22. September, in Mannheim aktiv. 1.000,00 € steuert er aus den Beiträgen seiner Mitglieder finanziert zum Ausgleich IV über 1.400 Meter um den Preis der Beiräte des Badischen Rennvereins bei. Und die Besitzertrainer des Vereins machten den Sieg unter sich aus.

 

Erfolgreich war für Christof Schleppi der 7-jährige Wallach Dawn Prayer. Mit Liubov Grigorieva im Sattel verwies er die 7-jährige Stute Tauranga (Martin Bach/Helen Böhler) und den 5-jährigen Wallach Jack Blane (Barbara Sofsky-Prappacher/Alexander Weis) auf die Plätze. Traditionell erhielt das siegreiche Team um Dawn Prayer aus der Hand von Armin Weidler als 2. Vorsitzenden auch eine Erinnerungsplakette des Vereins Deutscher Besitzertrainer überreicht.

DVR gibt Sitzungstermine bekannt

Ab sofort werden die Sitzungen folgender Gremien im Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. auf der Homepage unter der Rubrik „Internes“ frühzeitig bekanntgegeben: Ordnungsausschuss, Renngericht und Oberes Renngericht. Die Sitzungen sind öffentlich.

Protokoll der Mitgliederversammlung 2019

Alle Mitglieder des Vereins Deutscher Besitzertrainer können im Mitgliederbereich unter Downloads das Protokoll der Mitgliederversammlung 2019 am 23. März in Honzrath einsehen. Um in den Mitgliederbereich der Homepage zu gelangen, sind ein Benutzername und ein Passwort notwendig. Beide erhalten Mitglieder auf Anfrage unter besitzertrainer(at)t-online.de.

Prüfung bestanden: Sieben neue Besitzertrainer

In Weilerswist bei Christian von der Recke mit praktischen Prüfungsteilen und anschließend mit der mündlichen Prüfung im Sitzungsraum des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen endete am Freitag, 9. August, die diesjährige Ausbildung zum Besitzertrainer. Sieben der acht Teilnehmer durften sich am Ende über ein "Bestanden" freuen. Im einzelnen sind dies in alphabetischer Reihenfolge: Jochen Grösbrink, Alfred Gunnesch, Miriam Lewin, Aleksej Luft, Sharareh Khan Mirza, Vivien Müller und Andreas Oesch. Auf dem Foto sind die neuen Besitzertrainer im Kreise der Prüfungskommission zu sehen. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Juli 2019

Hamburg, 1. Juli

  • Dirk Lüker – Stanley Daley
  • Anna Schleusner-Fruhriep – The Tiger

Hamburg, 5. Juli

  • Martina Grünewald – Golden Pearl

Hamburg, 6. Juli

  • Lucien W. J. van der Meulen – My Mate
  • Martina Grünewald – Karibana

Blieskastel, 14. Juli

  • Christian Peterschmitt – High Alpha
  • Christoph Schwab – Romantic Soldier
  • Thomas Gries – Troyanda

Bad Harzburg, 20. Juli

  • Heinrich Nienstädt – Atlas Royal

Bad Harzburg, 21. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Its My Turn und The Tiger
  • Jutta Nussbaum-Dey – Marientaler

Düsseldorf, 21. Juli

  • Lucien W. J. van der Meulen – Haylah

Lignières, 21. Juli

  • Alfred Renz – Julietta

Bad Harzburg, 25. Juli

  • Matthias Schwinn – Baker Street
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Apoleon

Bad Harzburg, 27. Juli

  • Armin Weidler – Best of Heaven
  • Isabell Kreger – Queens Beauty

Bad Harzburg, 28. Juli

  • Mandy Kriegsheim – Killerbiene
  • Heinrich Nienstädt– Atlas Royal
  • Hans-Joachim Stolberg – Idolo
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann

Erbach, 28. Juli

  • Christoph Schwab– Romantic Soldier
  • Stefan Birner – Smoke on the Water
  • Horst Rudolph – Sarayu

Köln, 31. Juli

  • Laura Giesgen – Ma Jolie Cherie
  • Lucien W. J. van der Meulen – Jolene
  • Erika Keller – Baker Man
Stanley Daley (hier in Verden) holte für Dirk Lüker am 1. Juli in Hamburg den dritten Jahressieg. Foto: privat
The Tiger (hier in Bad Harzburg) sorgte am 1. Juli in Hamburg für den dritten Championatspunkt auf der Flachbahn von Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat
My Mate (hier 2018 in Hannover) schraubte am 6. Juli in Hamburg die Saisonbilanz von Lucien W. J. van der Meulen in der Championatswertung auf 16 Erfolge. Foto: privat
Karibana (hier 2018 in Bremen) holte für Martina Grünewald am 6. Juli in Hamburg den dritten Saisontreffer. Foto: privat
Thomas Gries durfte sich dank Troyanda am 14. Juli in Blieskastel über den ersten Treffer in diesem Jahr freuen. Foto: privat
Siegerrunde nach dem zweiten Saisontreffer von Christoph Schwab durch Romantic Soldier am 14. Juli in Blieskastel. Foto: privat
Atlas Royal sicherte Heinrich Nienstädt am 20. Juli in Bad Harzburg den zweiten Saisonerfolg. Foto: privat
Its My Turn sorgte in Bad Harzburg am 21. Juli für den vierten Jahrestreffer von Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat
The Tiger holte für Anna Schleusner-Fruhriep in Bad Harzburg am 21. Juli Treffer Nummer fünf. Foto: privat
Jutta Nussbaum-Dey durfte sich dank Marientaler am 21. Juli in Bad Harzburg über ihren ersten Jahreserfolg freuen. Foto: privat
Apoleon bestritt sein Hürdendebüt am 25. Juli in Bad Harzburg gleich erfolgreich. Für Anna Schleusner-Fruhriep war es der zweite Treffer 2019 im Hindernissport. Foto: privat
Baker Street holte für Matthias Schwinn am 25. Juli in Bad Harzburg den dritten Jahrestreffer. Foto: privat
Jahressieg Nummer zwei für Isabell Kreger schaffte Queens Beauty am 27. Juli in Bad Harzburg. Foto: privat
Best of Heaven sorgte am 27. Juli in Bad Harzburg für den dritten Jahrestreffer von Armin Weidler. Foto: privat
Wutzelmann sicherte sich das zweite Seejagdrennen in Bad Harzburg am 28. Juli und wurde Seekönig 2019. Für Anna Schleusner-Fruhriep war es der dritte Hindernistreffer des Jahres. Foto: privat
Atlas Royal machte am 28. Juli seinen Doppelerfolg bei der 140. Bad Harzburger Galopprennwoche perfekt und schraubte die Jahresbilanz von Heinrich Nienstädt auf drei Treffer. Foto: privat
Killerbiene sorgte am 28. Juli in Bad Harzburg für den ersten Karrieretreffer von Mandy Kriegsheim. Foto: privat
Baker Man (hier in Zweibrücken) sicherte Erika Keller am 31. Juli in Köln den zweiten Jahrestreffer. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Juni 2019

Leipzig, 2. Juni

  • Daniel Paulick – Montalcino und Louane

Baden-Baden, 2. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – Bolt Phantom

Dortmund, 8. Juni

  • Erwin Hinzmann – Asaaleeb
  • Katja Engels – Intenso

Saarbrücken, 9. Juni

  • Lisa Sonntag – Seebring
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand

Hoppegarten, 9. Juni

  • Christine Hottewitzsch – Lady O'Connor
  • Christian Zschache – Gepard
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Its My Turn

Hannover, 10. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – Misty Birnam

Köln, 17. Juni

  • Laura Giesgen – Ma Jolie Cherie
  • Hella Sauer – Arquin

Mannheim, 20. Juni

  • Karl-Heinz Neureuther – Shark Attack
  • Philipp Berg – Charlie's Dreamer

Magdeburg, 22. Juni

  • Marion Renggli – Gilbert und Dumas

Dortmund, 23. Juni

  • Petra Sauter – Vieille Sorciere
  • Caroline Fuchs – Baroncello

Hannover, 23. Juni

  • Jördis-Ina Meinecke – Dark Forrest

Longchamp, 27. Juni

  • Hella Sauer – Gold Lake

Hamburg, 29. Juni

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Its My Turn

Hamburg, 30. Juni

  • Torsten Reineke – Santiano

Lignières, 30. Juni

  • Alfred Renz – Julietta

Wissembourg, 30. Juni

  • Eva Maria Herresthal – Jupiter
Verdiente Dusche für einen überlegenen Sieger: Montalcino holte für Daniel Paulick in Leipzig am 2. Juni den zweiten Jahreserfolg. Foto: privat
Intenso (hier in Krefeld) schaffte für Katja Engels am 8. Juni in Dortmund den vierten Saisonerfolg. Foto: privat
Bill Ferdinand (hier in Zweibrücken) holte für Horst Rudolph am 9. Juni in Saarbrücken den dritten Jahreserfolg. Foto: privat
Lady O'Connor (hier in Leipzig 2018) sorgte am 9. Juni in Hoppegarten für den ersten Saisonsieg von Christine Hottewitzsch. Foto: privat
Siegerehrung nach dem ersten Treffer 2019 für Lisa Sonntag durch Seebring am 9. Juni in Saarbrücken. Foto: privat
Misty Birnam (hier in Neuss) holte am 10. Juni in Hannover den 15. Jahressieg auf deutschen Bahnen für Lucien W. J. van der Meulen. Foto: privat
Charlie's Dreamer (hier in Bad Harzburg) holte für Philipp Berg am 20. Juni in Mannheim den ersten Jahreserfolg 2019 in Deutschland. Foto: privat
Gilbert sorgte am 22. Juni in Magdeburg für den ersten Jahrestreffer von Marion Renggli. Foto: privat
Gleich noch ein Erfolg für Marion Renggli am 22. Juni in Magdeburg durch Dumas. Foto: privat
Dark Forrest (hier 2018 in Bremen) schaffte am 23. Juni in Hannover den ersten Saisontreffer für Jördis-Ina Meinecke. Foto: privat
Für Petra Sauter erzielte Vieille Sorciere (hier 2018 in Magdeburg) am 23. Juni in Dortmund den ersten Sieg 2019. Foto: privat
Jupiter holte für Eva Maria Herresthal am 30. Juni in Wissembourg in einem Jagdrennen den ersten Jahreserfolg. Foto: privat
Julietta (hier im Mai in Wissembourg) siegte für Alfred Renz am 30. Juni in Lignières. Foto: privat

Favorit Laccario ist der 150. Derbysieger in Hamburg

Der Sieger im Idee 150. Deutschen Derby am 7. Juli in Hamburg heißt Laccario und trägt zu Recht die Nr. 1. Zweiter wurde Django Freeman. Foto: Marc Rühl

Der 3:1-Favorit Laccario ist der würdige Sieger des wichtigsten Galopprennens 2019 in Deutschland: Der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte dreijährige Hengst des Gestüts Ittlingen von Möbel-Unternehmer Manfred Ostermann aus Witten gewann in großer Manier vor 24.000 Zuschauern am Sonntag, 7. Juli, auf der Rennbahn in Hamburg-Horn das IDEE 150. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m). Ein Stein vom Herzen fiel Jockey Eduardo Pedroza, denn der gebürtige Panamese triumphierte erstmals in diesem Hochkaräter des hiesigen Turfs, der natürlich das herausragende Rennen der German Racing Champions League 2019 war.


Aus Startbox vier hatte Laccario, der schon als Gewinner der bedeutendsten Vorprüfung, dem Union-Rennen in Köln, sehr imponiert hatte, ein ideales Rennen an fünfter, sechster Position des von Amiro vor dem Engländer Surrey Thunder und Magadan angeführten Feldes. Auch der Mitfavorit Quest the Moon rückte aus einer der äußeren Startnummern früh ins Vorderfeld auf, hatte dort aber immer ein etwas unruhiges Rennen. Auf der Zielgeraden stürmte Laccario an der Innenseite früh an die Spitze. Der ebenfalls stark gewettete Django Freeman setzte von achter Position aus kräftig nach, weiter außen meldete Quest the Moon große Chancen an. Lange sah es so aus, als würden die drei favorisierten Pferde die Entscheidung unter sich ausmachen.


390.000 Euro Siegprämie


Laccario eroberte schnell einen Vorsprung, duellierte sich mit Django Freeman, stand aber bereits ein gutes Stück vor dem Ziel als Gewinner der Siegbörse von 390.000 Euro fest. Sehr sicher mit eineinviertel Längen Vorsprung wurde der Scalo-Sohn seiner hohen Einschätzung gerecht. Seine einzige Niederlage überhaupt hatte er bei fünf Starts bei seinem Debüt bezogen. 448.200 Euro beträgt nun die Gewinnsumme des neuen Derby-Helden. Siegjockey Eduardo Pedroza erklärte nach seinem ersten Derby-Sieg: „Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich habe immer gesagt, dass Laccario ähnlich gut ist wie Novellist, der Zweiter im Derby war. Er hat eine besondere Beschleunigung. Ich hatte schnell eine gute Position und besaß unterwegs ein gutes Gefühl. Ich freue mich sehr, es ist ein sehr gutes Gefühl.“


Von Emotionen überwältigt war auch Besitzer und Züchter Manfred Ostermann nach dem Derby-Sieg von Laccario, der damit in der Saison 2019 weiterhin ungeschlagen bleibt und 2:29,95 Minuten für die 2.400 Meter-Strecke brauchte. Ostermann verfolgte das Rennen von der 5. Etage des an der Rennbahn befindlichen Hotels. „Der Sieg war so super und beeindruckend“, brachte Ostermann diesen Erfolg auf den Punkt. Seine letzten Derby-Gewinner waren Lando und Laroche in den Jahren 1993 und 1994 gewesen.


Trainer Andreas Wöhler erläuterte nach dem fünften Derby-Sieg (nach Pik König 1992, Belenus 1999, Waldpark 2011 und Isfahan 2016): „Dass Laccario so gut wird, hatten wir schon im letzten Jahr gehofft. Ich hatte Herrn Ostermann gesagt, dass der Hengst Werbung für seinen Vater Scalo machen könnte. Mit etwas Verzögerung kam er gut in Gang. Man braucht solch einen tollen Speed wie er, um ein Derby zu gewinnen. Innerlich brodelt es gerade gewaltig in mir, aber ich bin ja keine 20 Jahre mehr.“


Django Freeman als Zweiter ebenfalls sehr stark


Django Freeman, der schon in der Union Laccario den Vortritt lassen musste, konnte als Einziger dem Favoriten folgen und lief als Zweiter ebenfalls glänzend. „Er zeigte wieder eine Top-Leistung, der Sieger war noch etwas besser, aber es hat nur der letzte Tick gefehlt“, berichtete Trainer Henk Grewe. 1.300 Euro kassierte Ralph Siegert, der Gewinner der Galopper der Jahres-Wahl, für die virtuelle Gewinnbeteiligung von einem Prozent an Django Freeman im Derby.


Schnellstes Pferd war am Ende Accon, der noch auf Rang drei vordrang. „Er kam zu spät auf freie Bahn, aber die Vorstellung war trotzdem stark“, signalisierte Besitzer Holger Renz. Quest the Moon musste als Vierter mit Andrasch Starke erst spät passen. Er dürfte vor allem an der äußeren Startnummer gescheitert sein. „Der Rennverlauf war nicht optimal, denn er konnte nie versteckt werden. Dennoch lief er ein gutes Rennen“, meinte Trainerin Sarah Steinberg. Der englische Gast Surrey Thunder schien länger noch mehr als Platz fünf zu erreichen, kam aber wie Dschingis First nicht entscheidend weiter. Die anderen Pferde spielten keine entscheidende Rolle.


Alle Termine der German Racing Champions League, den aktuellen Punktestand, News und Stories sowie den Livestream des Rennens finden Sie unter www.german-racing.com/champions-league.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 7. Juli 2019

Goldene Medaille des Direktoriums für Albert Darboven

Zu Ehren von Albert Darboven standen die Jockeys Spalier. Foto: Marc Rühl

Ehrung für eine der größten Persönlichkeiten des deutschen Galopprennsports und einen der bedeutendsten Unternehmer Deutschlands: Albert Darboven (83), Inhaber des Traditions-Hauses IDEE Kaffee in Hamburg, wurde am Sonntag, 30. Juni, auf der Galopprennbahn in der Hansestadt mit der Goldenen Medaille des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. ausgezeichnet. Dr. Michael Vesper, Präsident des Galopper-Dachverbandes, hielt die Laudatio und nahm die Auszeichnung für Albert Darboven, der auch Vizepräsident des Hamburger Renn-Clubs ist, vor.


Dr. Michael Vesper: „Herr Darboven hat sich seit vielen Jahrzehnten um den Galopprennsport in Hamburg und auch weit darüber hinaus in einer Weise verdient gemacht, die herausragend ist und all unseren Respekt und große Anerkennung verdient. Sein Engagement, nicht nur rund um das Derby, ist einzigartig. Mit der höchsten Auszeichnung, die es im deutschen Turf gibt, möchten wir Herrn Darbovens Lebenswerk ehren.“


Der frühere Polo-Spieler und in vielen Ehrenämtern aktive Albert Darboven züchtet seit 1970 mit großem Erfolg in seinem Gestüt Idee Rennpferde. Sein herausragender Triumph war der Sieg im Deutschen Derby 1992 in Hamburg mit Pik König. Schon 2009 förderte er erstmals das bedeutendste Galopprennen in seiner Heimatstadt, dessen Partner er auch 2019 beim IDEE 150. Deutschen Derby ist. Auch andere hochkarätige Veranstaltungen, wie das Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek, fördert er in großem Maße, sowie die beiden Hamburger Fußballvereine, den HSV und den FC St. Pauli.


Seit 1960 ist Albert Darboven im Unternehmen seiner Familie tätig. Heute führt er das seit über 150 Jahren bestehende Familienunternehmen in vierter Generation. Zur Unternehmensgruppe J. J. Darboven gehören mittlerweile 13 Tochterfirmen und vier Röstereien in neun europäischen Ländern mit knapp 1.000 Mitarbeitern. Der bekennende Hanseat ist eine Hamburger Persönlichkeit und – seitdem er in den 1980er Jahren persönlich in den J. J. Darboven Werbefilmen auftrat – das Gesicht des Unternehmens. „Aus Freude am Leben“ lautet sein Motto. Tradition bedeutet für Darboven nicht Stillstand, sondern die stete Weiterentwicklung von Produkten aus der langjährigen Erfahrung. Die Zeichen der Zeit erkennen, innovativ sein und aus den vielfältigen Möglichkeiten die richtigen Maßnahmen auswählen, aus diesem Erfolgsrezept hat sich die Unternehmensphilosophie „Innovation aus Tradition“ entwickelt, die bis heute Bestand hat.


Mit Albert Darbovens Unternehmen J. J. Darboven verbindet man nicht nur erstklassige Kaffees. Das hanseatische Traditionsunternehmen unterstützt sportliche Highlights, ermöglicht kulturelle Sternstunden, schafft den Rahmen für Integrationsmöglichkeiten und legt immer wieder Grundsteine für ein sozialeres Miteinander.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 30. Juni 2019

Strategiekommission "Zukunft des Galopprennsports"

Am Mittwoch, 26. Juni 2019, traf sich die vom Präsidium eingesetzte Strategiekommission* des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. (DVR) unter dem Vorsitz von Präsident Dr. Michael Vesper zu ihrer dritten, wiederum ganztägigen Sitzung. Die Kommission hat den Auftrag, Empfehlungen zur Sicherung der Zukunft des Galopprennsports in Deutschland zu geben und den dazu einzuschlagenden Weg bis 2025 zu markieren.


Als Zwischenergebnis ist festzuhalten:


• Die Toprennen des Galopprennsports in Deutschland, also insbesondere die 44 Grupperennen und die Listenrennen, sind auch in schwierigen Zeiten unbedingt zu erhalten. Ihre Zahl darf nicht reduziert werden. Sie sind für die erfolgreiche deutsche Vollblutzucht als Leistungsprüfungen unverzichtbar und darum Priorität Nr. 1. Wir werden sie auch weiterhin mit erheblichen Förderbeiträgen unterstützen. Allerdings sind Zuschüsse keine Einbahnstraße. Sie können nur gewährt werden, wenn die Empfänger ihren Berichts- und Nachweispflichten nachkommen.

 

• Das DVR muss sich künftig so aufstellen, dass seinen gesamten Aufwendungen mindestens ebenso hohe Einnahmen gegenüberstehen. Die Mittel, die dem DVR aus dem Verkauf der Racebets-Anteile zugeflossen sind, dürfen nicht mehr für den Haushaltsvollzug oder rennsportliche Maßnahmen verwendet werden. Das noch verfügbare Kapital soll in eine zukunftsorientierte unternehmerische Beteiligung fließen, über die nach sorgfältiger Prüfung zu entscheiden ist.

 

• Der „Wirtschaftsarm“ des DVR wird sich darauf konzentrieren, das Produkt Rennsport künftig optimal zu vermarkten und auch das Marketing zu verbessern. Dazu wurde eine Reihe von Maßnahmen diskutiert und mit Arbeitsaufträgen versehen. Durch Key Perfomance Indicators (KPI) werden detaillierte Ziele für die unterschiedlichen Stakeholder Züchter, Besitzer, Rennvereine und DVR definiert.

 

• Die Kommission hat die Notwendigkeit bekräftigt, die Rennvereine in ihren Anstrengungen zu unterstützen, den Rennbetrieb wirtschaftlicher zu gestalten. Zudem sollen künftig stärker Synergien zwischen den Rennvereinen genutzt werden. Eine Befragung aller Rennvereine hat ergeben, dass hier durchaus Potentiale und Bereiche gesehen werden, in denen sich eine stärkere Zusammenarbeit anbieten und vorteilhaft auswirken würde.

 

• Die Kommission hat sich auch mit der Zukunft der DG Deutsche Galopprennsport Beteiligungs GmbH & Co. KG befasst. Sie wird ihr einen Vorschlag für den Einsatz des hier verbliebenen Kapitals in Höhe von knapp 3 Mio. EUR im Sinne und zum Nutzen des deutschen Galopprenn-sports unterbreiten.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Kommission Empfehlungen für den DVR-Haushalt 2020 ff. erarbeitet, die das Ziel eines ausgeglichenen und trotzdem den Rennsport stärkenden Haushalts erreich-bar machen. Vorgeschlagen werden Einnahmesteigerungen und signifikante Reduzierungen von Aufwendungen, zu denen es nach Auffassung der Experten keine Alternative gibt. Das Präsidium wird sich mit den Empfehlungen der Kommission befassen und sie bei der Haushaltsaufstellung für das Jahr 2020 berücksichtigen.


Präsident Dr. Vesper sagte zum Abschluss der Tagung: „Unser Sport hat in den letzten Jahren u. a. aufgrund der Internet-Technologie und unzureichender gesetzlicher Regelungen finanzielle Spielräume eingebüßt. Deswegen bin ich sehr froh über unsere konstruktiven Beratungen, in denen wir gemeinsam nach machbaren Lösungen suchen. Dass derart anerkannte Akteure des Rennsports sich nun schon in mehreren ganztägigen Beratungen intensiv mit der Zukunft des DVR auseinandersetzen und dafür Ihre Zeit und Energie opfern, zeigt, wie ernsthaft und zielgerichtet unsere Anstrengungen sind. Alle Beteiligten wissen, dass sie den Weg in das Jahr 2025 nur gemeinsam erfolgreich bestehen können. Um deutliche Veränderungen werden wir nicht herumkommen, aber ich bin zuversichtlich und von unserem Erfolg überzeugt.“


Manfred Ostermann, Präsident der Besitzervereinigung, sprach von einer „bemerkenswerten Diskussionsrunde mit besonderen Positionierungen der verschiedenen Interessengruppen“. Sein Fazit: „Alle Teilnehmer wünschen sich eine signifikante Neuausrichtung des deutschen Galopprennsports.“


Gerhard Schöningh, Vorsitzender der BGG, sagte: „Die Rennvereine begrüßen die Ergebnisse, besonders die Absicherung der wichtigsten deutschen Rennen und die Maßnahmen zum Ausgleich des Verbandshaushalts. Wir müssen jetzt über den Haushalt 2020 hinaus weiterdenken und die Eckpfeiler unseres Sports und eine Wachstumsstrategie langfristig absichern. Die weiteren wesentlichen Finanzierungsströme sollten wir hinterfragen und optimieren. Ein zentraler Punkt ist die Ankurbelung der Nachfrage nach Rennpferden.  Dazu sind wirksame Anreize für neue und bestehende Besitzer und die Steigerung der Attraktivität unserer besten Rennen wichtig, genauso wie weitere Mittel zur Finanzierung unserer Wachstumsstrategie.“

 

* Der Kommission gehören die Mitglieder des Präsidiums (Dr. Michael Vesper, Peter Endres, Dr. Andreas Jacobs, Manfred Ostermann, Gerhard Schöningh) und der DVR-Geschäftsleitung (Jan Antony Vogel, Jan Pommer) sowie Gregor Baum, Lars-Wilhelm Baumgarten, Stephan Buchner, Robert Engels, Karl-Dieter Ellerbracke, Daniel Krüger, Rolf Leisten, Eckhard Sauren, Rüdiger Schmanns, Paul von Schubert, Andreas Tiedtke und Albrecht Woeste an.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Mai 2019

Hannover, 1. Mai

  • Heinrich Nienstädt – Atlas Royal

München, 1. Mai

  • Erich Pils – Ourasi

Leipzig, 1. Mai

  • Isabell Kreger – Queens Beauty
  • Jessica Straßmeier – Red Flash

Paray-Le-Monial, 1. Mai

  • Philipp Berg – Northern Fox

Dresden, 5. Mai

  • Lucien W. J. van der Meulen – Misty Birnam und Guardsman

Mülheim, 6. Mai

  • Caroline Fuchs – El Torito
  • Janine Beckmann – Monte Cinq

Hoppegarten, 11. Mai

  • Martina Grünewald – Golden Pearl
  • Daniel Paulick – Invincible Really

Hoppegarten, 12. Mai

  • Marc Timpelan – Wasilios
  • Torsten Reineke – Santiano

Hannover, 17. Mai

  • Luisa Steudle – Goldie Doll

Mülheim, 18. Mai

  • Laura Giesgen – Super DJ
  • Selina Ehl – Hurricane Harry
  • Jochen Göritz – Feroe d'Illiat
  • Lucien W. J. van der Meulen – Guardsman

München, 19. Mai

  • Andrea Schwarzenbeck – Koreen

Karlsruhe, 19. Mai

  • Stefan Birner – Smoke On The Water
  • Armin Weidler – Diatomic

Köln, 19. Mai

  • Christian Zschache – Gepard
  • Lucien W. J. van der Meulen – Wolwedans

Wissembourg, 19. Mai

  • Alfred Renz – Julietta

Dresden, 25. Mai

  • Guido Scholze – Sha Gino

Zweibrücken, 26. Mai

  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill
  • Stefan Bierner – Smoke On The Water

Verden, 26. Mai

  • Hans-Joachim Stolberg – Idolo

Düsseldorf, 26. Mai

  •  Lucien W. J. van der Meulen – Jewel Of The Sea und Guardsman
Atlas Royal (hier in Bad Harzburg) sorgte am 1. Mai in Hannover für den ersten Jahrestreffer von Heinrich Nienstädt. Foto: privat
Der erste Saisonerfolg gelang Jessika Straßmeier am 1. Mai in Leipzig durch Red Flash (hier in Dresden). Foto: privat
Misty Birnam (hier in Neuss) holte für Lucien W. J. van der Meulen am 5. Mai in Dresden den achten Punkt für die Championatswertung 2019. Foto: privat
Guardsman (hier in Neuss) sicherte am 5. Mai in Dresden für Lucien W. J. van der Meulen den neunten Jahrestreffer in Deutschland. Foto: privat
El Torito (hier in Neuss) sorgte am 6. Mai für den zweiten Treffer in Deutschland in diesem Jahr von Caroline Fuchs. Foto: privat
Invincible Really (hier 2018 in Magdeburg) sicherte Daniel Paulick am 11. Mai in Hoppegarten den ersten Saisontreffer. Foto: privat
Marc Timpelan landete mit Wasilios (hier 2018 in Magdeburg) am 12. Mai in Hoppegarten seinen ersten Jahreserfolg. Foto: privat
Goldie Doll sorgte am 17. Mai in Hannover für den ersten Saisontreffer von Luisa Steudle. Foto: privat
Für Selina Ehl passierte Hurricane Harry zum zweiten Saisonsieg die Ziellinie am 18. Mai in Mülheim als Erster. Foto: privat
Super DJ sicherte Laura Giesgen am 18. Mai in Mülheim den zweiten Erfolg 2019. Foto: privat
Jochen Göritz schaffte am 18. Mai durch Feroe d'Illiat in Mülheim den ersten Jahrestreffer. Foto: privat
Julietta (hier in Wissembourg am 1. Mai) holte am 19. Mai in Wissembourg den ersten Treffer 2019 für Alfred Renz. Foto: privat
Diatomic (hier in Haßloch) sorgte am 19. Mai in Karlsruhe für den zweiten Jahressieg von Armin Weidler. Foto: privat
Durch Gepard (hier in Leipzig) schaffte Christian Zschache am 19. Mai in Köln seinen ersten Saisonerfolg. Foto: privat
Sha Gino (hier in Magdeburg) sorgte am 25. Mai in Dresden für den ersten Saisontreffer von Guido Scholze. Foto: privat
Idolo sicherte Hans-Joachim Stolberg seinen ersten Jahrestreffer am 26. Mai in Verden. Foto: privat
Smoke On The Water schaffte am 26. Mai in Zweibrücken den zweiten Sieg 2019 für Stefan Birner. Foto: privat
Beacon Hill sorgte am 26. Mai in Zweibrücken für den zweiten Jahreserfolg von Christian Peterschmitt. Foto: privat
El Torito (hier in Neuss) schaffte am 30. Mai in Dortmund für Caroline Fuchs den dritten Jahressieg in Deutschland. Foto: privat
Katja Engels kam am 30. Mai in Dortmund durch Leonarda (hier in Hannover) zum dritten Erfolg 2019. Foto: privat
Marientaler (hier in Neuss) sorgte am 30. Mai in Dortmund für den ersten Jahrestreffer von Reiner Werning. Foto: privat

Vom Verein Deutscher Besitzertrainer mitgesponsertes Rennen an Alaris

Siegerrunde nach dem Erfolg von Alaris am 16. Juni in Rastede. Foto: privat

In Rastede fanden am Sonntag, 16. Juni, in einer gemischten Karte unter der Regie des Oldenburger Landesrennvereins auch drei Galopprennen statt. Im Rahmen seiner jährlichen Unterstützungsmaßnahmen war der Verein Deutscher Besitzertrainer Mitsponsor des Preises der Oldenburgischen Landesbank AG, einem Ausgleich IV für 3-jährige und ältere Pferde über die Distanz von 1.800 Meter.

 

Im Feld der sechs Vollbüter setzte sich letztlich der 5-jährige Wallach Alaris sicher durch. Alaris ist im Training bei Katja Gernreich in Neuss und wurde von Ronny Bonk geritten. Platz zwei ging an den bereits 15-jährigen Wallach Vesuv unter Alexander Weis. Dritte wurde die 4-jährige Stute Coralie (Marc Timpelan).

Klare Mehrheit in Bremen gegen Bebauung des Rennbahngeländes

German Racing berichtet am 31. Mai 2019 auf seiner Homepage:

 

Riesen-Erfolg für die Bürgerinitiative um Sprecher Andreas Sponbiel: Das Gelände der Rennbahn in Bremen wird nicht bebaut. Die Rettung der Galopprennbahn Bremen rückt immer näher: Mit 55,88 Prozent Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit der Bremer für das Begehren der Bürgerinitiative und damit gegen die von der Stadt geplante Bebauung der Rennbahn in der Vahr! Lediglich 44,12 Prozent stimmten mit „Nein“ und waren für eine Bebauung. Das Ergebnis wurde am Freitag bekannt.


Mit rund 143.000 Stimmen gab es ca. 30.000 mehr Ja- als Nein-Stimmen! Alle Galoppsport-Freunde freuen sich über dieses Ergebnis! Gratulation an die Bürgerinitiative, die mit ihrem immensen Engagement über Monate hinweg den Bürgerentscheid überhaupt erst möglich gemacht hatte und die Mehrheit der Bremer Bürger nun überzeugen konnte, das Rennbahngelände zu erhalten. Wie es nun weitergeht, wird die Zukunft zeigen, zumal sich nach den Wahlen am vergangenen Sonntag auch eine neue Regierung in der Hansestadt noch formieren muss.


Wir zitieren aus einem Bericht des Weser-Kurier:


„Initiativen-Sprecher Andreas Sponbiel hatte sich noch am späten Donnerstagabend, als der Erfolg bereits absehbar war, spontan mit rund 30 Mitgliedern der Bürgerbewegung zum Feiern getroffen. „Wir sind unglaublich froh und erleichtert. Unser Eindruck war schon im Wahlkampf, dass wir einen Vorsprung haben könnten.“ In den kommenden Tagen will die Bürgerinitiative nun über die nächsten Schritte beraten. Sponbiel: „Der neue Senat muss das Ortsgesetz umsetzen. Wir werden uns jedenfalls für eine Nachnutzung des Geländes einsetzen, wollen weiter die Bürger beteiligen. Wir hören jetzt nicht auf.“

Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte Rennen in Verden

Die Siegerrunde nach dem Erfolg von Idolo im Preis des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hat am Sonntag, 26. Mai, in Verden das sechste Rennen des Tages mit gesponsert. Im Rahmen seiner jährlichen Unterstützungsmaßnahmen von deutschen Rennvereinen wurde 2019 auch der Verdener Rennverein bedacht. Und der Preis des Vereins Deutscher Besitzertrainer ging in Verden auch an einen der zwei Besitzertrainer in dieser Prüfung. Für Hans-Joachim Stolberg setzte sich der 6-jährige Wallach Idolo mit Alexander Weis im Sattel ganz sicher durch. Für den Verein Deutscher Besitzertrainer übergab dessen Vorsitzende Karen Kaczmarek die Ehrengaben.

Verein Deutscher Besitzertrainer trauert um Maria Nienstädt

Maria Nienstädt (rechts), hier nach einem Treffer von Humpry in Bad Harzburg, verstarb am 11. Mai. Foto: privat

Der Schock sitzt tief! Am Samstag, 11. Mai, verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Maria Nienstädt. Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer hat tiefstes Mitgefühl mit den Angehörigen von Maria Nienstädt und wünscht viel Stärke, um diesen plötzlichen Abschied verkraften zu können.


Die engagierte Besitzertrainerin aus Schwarme im niedersächsischen Landkreis Diepholz hatte wenige Tage zuvor einen Schlaganfall erlitten. Maria Nienstädt, die 1968 geboren wurde, startete als Amateurrennreiterin im Galopprennsport, begann dann aber auch schnell ihre Karriere als Besitzertrainerin. Insgesamt 21 Siege schaffte sie mit ihren Schützlingen, bis sie jetzt mitten aus dem Leben gerissen wurde.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im April 2019

Mülheim, 8. April

  • Janine Beckmann – Koonari
  • Lucien W. J. van der Meulen – Misty Birnam

Düsseldorf, 14. April

  • Angela Riese – Dylan
  • Ronny Heimburger – Mississippi

Zweibrücken, 14. April

  • Horst Rudolph – Sarayu
  • Helmut R. Wedig – Rock of Cashel
  • Martin Schu – Hippocrene

Hoppegarten, 21. April

  • Torsten Reineke – Santiano

Saarbrücken, 22. April

  • Horst Rudolph – Furous
  • Christoph Schwab – Dyllan
  • Annick Gratz – Contendit und Bin Manduro

Köln, 22. April

  • Armin Weidler – New Abbey Angel 

Düsseldorf, 27. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Molly Filou und Impactful

Mannheim, 28. April

  • Karl-Heinz Neureuther – Shark Attack

Krefeld, 28. April

  • Katja Engels – Intenso
Siegerehrung nach dem fünften Treffer in der Championatswertung 2019 für Lucien W. J. van der Meulen durch Misty Birnam am 8. April in Mülheim. Foto: privat
Koonari sorgte am 8. April in Mülheim für den dritten Jahrestreffer von Janine Beckmann. Foto: privat
Seinen ersten Jahrestreffer feierte Helmut R. Wedig durch Rock of Cashel am 14. April in Zweibrücken. Foto: privat
Sarayu sorgte am 14. April in Zweibrücken für den ersten Treffer 2019 von Horst Rudolph. Foto: privat
Siegerehrung am 14. April in Zweibrücken nach dem ersten Jahreserfolg von Martin Schu durch Hippocrene. Foto: privat
Contendit schaffte am 22. April in Saarbrücken den ersten Jahreserfolg für Annick Gratz. Foto: privat
Bin Manduro machte am 22. April in Saarbrücken den Doppelerfolg für Annick Gratz perfekt. Foto: privat
Für den ersten Sieg in diesem Jahr für Christoph Schwab sorgte am 22. April in Saarbrücken Dyllan. Foto: privat
Zu seinem zweiten Treffer 2019 kam am 22. April in Saarbrücken Horst Rudolph durch Furous. Foto: privat
New Abbey Angel sicherte Armin Weidler am 22. April in Köln den ersten Saisontreffer. Foto: Jürgen Schmidt
Intenso sorgte am 28. April in Krefeld für den zweiten Jahreserfolg von Katja Engels. Foto: privat

Horst Rudolph feierte in Saarbrücken 250. Karrieresieg

Jubiläum für Horst Rudolph (6. von links) am Ostermontag in Saarbrücken: Zum 250. Mal wurde der Besitzertrainer des Vereins nach einem Sieg gefeiert. Für die besondere Siegerrunde sorgte der 5-jährige Wallach Furous, der das Auftaktrennen des Tages unter Fabian Xaver Weißmeier überlegen gewann.

Satteln im Stall jetzt gebührenfrei - Anmeldung weiterhin Pflicht

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer weist alle Trainer noch einmal darauf hin, dass nach Beschluss der Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen vom 23. Januar 2019 das Sattel im Stall kostenlos ist. In der Rennordnung 454 heißt es jetzt: "Ein Pferd ist rechtzeitig auf dem Sattelplatz zu satteln. Auf Antrag bei der Rennleitung kann und auf Anordnung der Rennleitung und des Direktoriums muss ein Pferd in der Gastbox bzw. im Stall gesattelt werden." Der frühere Zusatz "Auf Antrag bei Rennleitung kann gegen eine Gebühr..." wurde gestrichen. Auch der Punkt 33 in der Kostenordnung wurde entsprechend gestrichen!

Siege von Besitzertrainern des Vereins im März 2019

Dortmund, 3. März

  • Janine Beckmann – Koonari
  • Michael Alles – Ensign Ewart
  • Olga Laznovska – Porcupine Creek

Dortmund, 10. März

  • Lucien W. J. van der Meulen – Jewel Of The Sea
  • Bernhard J. Friesdorf – Lady Cristal

Mons, 11. März

  • Caroline Fuchs – Glorious Warrior
  • Lucien W. J. van der Meulen – Haylah

Krefeld, 17. März

  • Lucien W. J. van der Meulen – Naqdy

Düsseldorf, 24. März

  • Valentina Stefutti – Conquistadorkitten
  • Katja Engels – Nadito
  • Ronny Heimburger – Mississippi

Mannheim, 31. März

  • Matthias Schwinn – Christin
  • Lucien W. J. van der Meulen – Haylah
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann
  • Erika Keller – Bottleofsmoke
Koonari (hier 2018 in Bremen) sorgte am 3. März in Dortmund für den zweiten Jahreserfolg von Janine Beckmann. Foto: privat
Jewel Of The Sea sicherte Lucien W. J. van der Meulen am 10. März in Dortmund den zweiten Punkt in der Championatswertung 2019. Foto: privat
Naqdy sorgte am 17. März in Krefeld für den dritten Jahrestreffer in der Championatswertung von Lucien W. J. van der Meulen. Foto: privat
Siegerehrung am 31. März in Mannheim nach dem Erfolg von Christin für Matthias Schwinn. Foto: privat
Wutzelmann sorgte im Jagdrennen am 31. März in Mannheim für den ersten Erfolg 2019 von Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat

Besitzertrainer unterstützten Rennen in Zweibrücken

Für den Verein Deutscher Besitzertrainer überreichten die Vorsitzende Karen Kaczmarek (rechts) und das Vorstandsmitglied Eva Herresthal (2. von rechts) die Preise an das siegreiche Team. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer war am Sonntag, 14. April, in Zweibrücken Mit-Sponsor des ersten Rennens des Tages. Im Rahmen seiner jährlichen Unterstützungsmaßnahmen von deutschen Rennvereinen wurde 2019 auch der Pfälzischen Rennverein Zweibrücken bedacht. Den Preis von Lotto Rheinland-Pfalz und dem Verein Deutscher Besitzertrainer über 1.800 Meter gewann der 10-jährige Wallach Maningrey für den Stall Adelresort. Trainiert wird Maningrey von Matthias Jan Snackers und im Sattel saß Fabian Xaver Weißmeier.

Iquitos wird zum zweiten Mal „Galopper des Jahres“

Iquitos wird eingerahmt von Trainer Hans-Jürgen Gröschel, Besitzer Werner Gerhold, Hengstwärter Max Brummer und DVR-Präsident Dr. Michael Vesper. Foto: Marc Rühl

Der Vollbluthengst Iquitos ist mit großer Mehrheit nach 2016 zum zweiten Mal zum „Galopper des Jahres“ gewählt worden. Bei der ältesten Publikumswahl im deutschen Sport entfielen für 2018 58,9 Prozent der Stimmen auf Iquitos, der damit deutlich vor Derbysieger Weltstar (26,7 Prozent) und Preis der Diana-Siegerin („Stutenderby“) Well Timed mit 14,4 Prozent blieb. Iquitos gewann 2018 den Großen Preis von Bayern der Europa-Kategorie Gruppe I und den Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gr. II) und holte sich ebenfalls zum zweiten Mal die Rennserie German Racing Champions League, die elf der besten deutschen Rennen umfasst.

 

Es sind aber nicht nur seine Erfolge, sondern vor allem die filmreife Lebensgeschichte, die den klein gewachsenen Iquitos zum Publikumsliebling machten. Der Hengst mit dem Spitznamen „Krümel“ gewann seine Rennen auf spektakuläre Weise, in dem er mit großem Speed das Feld meist von hinten aufrollte. Und auch sein Umfeld gehört zu den vermeintlichen „Kleinen“ im Galoppsport. Geboren wurde Iquitos im Mai 2012, gezüchtet von der damals bereits 88-jährigen Dr. Erika Buhmann, die den Schlenderhaner Derbysieger Adlerflug mit ihrer eher durchschnittlich begabten Stute Irika paarte. Als Zweijähriger wurde er nach einer Weihnachtsfeier in Hannover an ein Golffreunde-Quartett um den Kölner Unternehmer Werner Gerhold verkauft. Stall Mulligan nennt sich die Besitzergemeinschaft – ein Begriff, der eine zweite Chance im Golf beschreibt.

 

Eine zweite Chance für Iquitos und Gröschel

 

Diese zweite Chance bekamen sowohl Iquitos als auch sein Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Denn für den 75-jährigen Pferdefachmann war der Hengst ein spätes Geschenk. Seit den 70er-Jahren betreut Gröschel Vollblüter, zuerst in der ehemaligen DDR, seit 1989 in Niedersachen-Langenhagen. Mehr als 1.200 Siege stehen zu Buche, doch Iquitos war mit Abstand sein Bester. „Ich empfinde Dankbarkeit, dass ich so ein Pferd wie Iquitos trainieren durfte“, sagt Gröschel. „Es gibt viele gute Pferde, aber wenige, die über ein so großes Kämpferherz verfügen.“ Vor einigen Jahren dachte er über den Ruhestand nach, doch nicht zuletzt wegen Iquitos änderte er seine Meinung. „Wahrscheinlich wird man mich aus dem Stall heraustragen müssen“, sagt er jetzt.

 
Iquitos selbst begann seine Rennkarriere erst als Dreijähriger. Doch nach einigen vielversprechenden Ergebnissen erkrankte er lebensbedrohlich an einer Kolik. Sein Kämpferwillen und die schnelle Reaktion des Stallpersonals und der Tierärzte retteten ihn. 2016 begann dann der Durchbruch in die Spitze mit Gruppe-Siegen auf seinen Lieblingsbahnen in Baden-Baden und München. Insgesamt lief Iquitos von 2015 bis 2018 in 26 Rennen, gewann acht Mal und war weitere acht Mal platziert. Seine  Gewinnsumme beträgt 660.701 Euro. Der Sieg in München im November 2018 war sein letztes Rennen, mit nun sieben Jahren steht er inzwischen im bayrischen Gestüt Ammerland, um als Deckhengst eine neue Karriere zu beginnen.


Ehrung in Köln mit DVR-Präsident Vesper

 

Die Ehrung zum „Galopper des Jahres 2018“ fand zum Saisonauftakt der Rennsaison in Köln auf der Rennbahn Köln-Weidenpesch statt. Der Präsident des deutschen Galoppdachverbands, Dr. Michael Vesper, überreichte die prestigeträchtige Auszeichnung der Besitzergemeinschaft vom Stall Mulligan, Trainer Hans-Jürgen Gröschel  und Züchter Walter Buhmann und zog die Preisträger des Gewinnspiels zum „Galopper des Jahres“. 

 

Veröffentlichung von German Racing vom 31. März 2019

Die Zeit - ein Artikel über Iquitos und Hans-Jürgen Gröschel

Emotional, gut zu lesen und fesseln: Diesen Artikel, der am 28. Februar 2019 in der Zeitschrift "Die Zeit" veröffentlicht wurde, sollte niemand verpassen: https://www.german-racing.com/gr-wAssets/docs/Zeit-Iquitos.pdf

Beckinger Amtsblatt berichtet über Mitgliederversammlung

Im neuesten Amtsblatt der Gemeinde Beckingen wird auch über die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer am 23. März in Honzrath berichtet. Auch der am selben Wochenende dort stattgefundene Rennreiter-Lehrgang wird erwähnt.

 

Hier der Artikel 

Fast 1400 Besucher beim Tag der Rennställe

Großes Interesse herrschte am Tag der Rennställe am 6. April. Foto: German Racing

Der von German Racing initiierte Tag der Rennställe fand am Samstag, 6. April, wieder bundesweit großes Interesse bei einem an Pferden interessierten Publikum. 28 Trainingszentralen öffneten ihre Pforten und boten 1340 Besuchern exklusive Einblicke in die Welt des Galopprennsports an.


Bis zu vier Führungen organisierten die Rennställe, um die große Anzahl der angemeldeten Personen in ihren Trainingszentralen aufnehmen zu können. Viele Pferdeexperten aus der Warmblutzucht, aber auch Neulinge und Pferdefans strömten bei frühlingshaftem Wetter durch die Anlagen. Die Trainer informierten die Besucher über das Training mit den Rennpferden, Tagesabläufe im Rennstall und betriebliche Daten.

 Anschließend konnten die Besucher hautnah eine Trainingseinheit miterleben und erfuhren Details zum Trainingsstand einzelner Pferde und den Planungen für die Renntage. Gisa Fleschenberg aus Braunschweig war zur Führung von Trainer Christian von der Recke nach Weilerswist gekommen und zeigte sich begeistert: „Diese wunderbaren Pferde einmal beim Training zu sehen, war ein großartiges Erlebnis. Ich bin schon sehr gespannt, eines der Pferde bei einem Renntag zu erleben“.


Mit Flyermaterial zum Thema Vollblutzucht und Galopprennen ausgestattet, gingen die Besucher wieder nach Hause. Vielen von ihnen war erst an diesem Tag klar geworden, dass die Galopprennen, die sie regelmäßig besuchen, eine Leistungsprüfung und damit eine unerlässliche Auslese für die Vollblutzucht sind.


Jan Pommer, Geschäftsführer des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V., spricht von einer sehr gelungenen Initiative: „Viele Rennställe waren innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Das zeigt uns das große Interesse an diesem Thema. Solche Aktionen werden wir wiederholen und damit den Galopprennsport noch stärker in der Bevölkerung verankern.“ Ein Tag der Rennställe sowie ein Tag der Gestüte sind auch im kommenden Jahr vorgesehen.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 07. April 2019

Der Tag der offenen Rennställe am 6. April war ein voller Erfolg. Foto: German Racing

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Februar 2019

Dortmund, 3. Februar

  • Dirk Lüker – Ohne Tadel
  • Janine Beckmann – Monte Cinq

Mons, 6. Februar

  • Lucien W. J. van der Meulen – Emirati Spirit und Haarib

Neuss, 10. Februar

  • Ronny Heimburger – California Cliffs
  • Selina Ehl – Mister Spock

Dortmund, 17. Februar

  • Caroline Fuchs – Ole Colonia

Neuss, 24. Februar

  • Sarah Jane Hellier – Lacato
Ohne Tadel (hier in Quakenbrück) schaffte für Dirk Lüker am 3. Februar in Dortmund den zweiten Treffer in diesem Jahr. Foto: privat
Mister Spock (hier am 29. Dezember in Neuss) siegte für Selina Ehl am 10. Februar in Neuss. Foto: privat
Es darf gestrahlt werden: Erster Jahreserfolg für Caroline Fuchs durch den Treffer von Ole Colonia am 17. Februar in Dortmund. Strahlen kann auch Amateurrennreiterin Janine Boysen über ihren Premiere-Sieg. Foto: privat
Unter Liubov Grigorieva schaffte Lacato den zweiten Saisontreffer für Sarah Jane Hellier am 24. Februar in Neuss. Foto: privat

Stallparade der Sport-Welt: 15 Besitzertrainer hier nachzulesen

Insgesamt 71 Trainer haben sich für die Stallparade 2019 der Sport-Welt qualifiziert. Dabei kommen für die Fachzeitschrift nur deutsche Lizenzinhaber in die Wertung. Fünf Siege waren dazu wie in den Vorjahren auch 2018 notwendig. 

 

Von den Besitzertrainer des Vereins wurden diesmal 15 mit ihren Pferden vorgestellt. Dabei warenin alphabetischer Reihenfolge: Janine Beckmann (Ausgabe 2 vom 8. Januar 2019), Philipp Berg (Ausgabe 22 vom19. März 2019), Selina Ehl (Ausgabe 1 vom 4. Januar 2019), Markus Waldemar Falk (Ausgabe 5 vom 18. Januar), Caroline Fuchs (Ausgabe 1 vom 4. Januar 2019), Sarah Jane Hellier (Ausgabe 4 vom 15. Januar), Olga Laznovska (Ausgabe 10 vom 5. Februar), Dirk Lüker (Ausgabe 3 vom 11. Januar), Walter Maurer (Ausgabe 2 vom 8. Januar 2019), Daniel Paulick (Ausgabe 13 vom 15. Februar 2019), Christian Peterschmitt (Ausgabe 18 vom 6. März), Alfred Renz (Ausgabe 20 vom 12. März), Horst Rudolph (Ausgabe 19 vom 8. März), Hella Sauer (Ausgabe 23 vom 22. März) und Anna Schleusner-Fruhriep (Ausgabe 10 vom 5. Februar).

Viele Fragen an DVR-Präsidenten Dr. Michael Vesper

DVR-Präsident Dr. Michael Vesper war Gast bei der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer in Honzrath. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hielt am Samstag, 23. März, seine Mitgliederversammlung ab. Vorsitzende Karen Kaczmarek durfte im saarländischen Honzrath/Beckingen fast 40 Mitglieder und Gäste begrüßen. Darunter neben Dr. Michael Vesper, Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, auch den Bürgermeister von Beckingen, Thomas Collmann, den Ortsvorsteher von Honzrath, Joachim Gratz, und als Vertreter des gastgebenden Reit- und Rennvereins Honzrath Thomas Schwinn und Andreas Gratz. „Hier wird der Galopprennsport noch vielen in die Wiege gelegt und der Renntag im Oktober ist immer ein Volksfest“, so Karen Kaczmarek.

 

In einer über 90-minütigen Gesprächsrunde stand dann Dr. Michael Vesper, der seit gut einem Jahr im Amt ist, den Anwesenden Rede und Antwort. Der aktuellen Situation des deutschen Galopprennsports geschuldet, kamen aus dem Plenum viele kritische Fragen. So auch das Thema der hohen Zuschussregelung für Baden-Racing. „Baden-Baden ist für uns eine systemrelevante Bahn“, unterstrich Vesper. Er betonte aber, dass die Zuschüsse zeitlich begrenzt seien und ein Sanierungskonzept vorläge, dass spätestens 2021 eine schwarze Null vorsehe.

 

Weiter wurde zum Teil kontrovers diskutiert über die Züchterprämie, die abgelehnte Gewichtserlaubnis für Rennreiterinnen („Das Thema werden wir sicher wieder aufgreifen“, so Vesper), die fehlenden Ausschreibungen gerade für viele Besitzertrainer-Pferde im unteren Handicap, die unterschiedlichen Regelungen bei Starts deutscher Pferde im Ausland und ausländischer Pferde in Deutschland z. B. bei Transportkosten oder Zulassungen sowie über die Kommunikation mit dem DVR.

 

Auch die Sandbahnen in Neuss und Dortmund wurden von den meisten anwesenden Besitzertrainern kritisiert. Besonders deren schlechte Infrastruktur für die Aktiven wurde bemängelt. Seitens des Vorstands des Vereins Deutscher Besitzertrainer kam die Ergänzung, dass auf diese Problematik schon seit drei Jahren immer wieder beim DVR hingewiesen wird. „Ich werde mit unserem Geschäftsführer Jan Antony Vogel darüber sprechen“, so Dr. Vesper, der betonte, dass vieles ein Finanzierungsproblem gerade bei den Rennvereinen sei.

 

Dr. Vesper deutete an, dass er die derzeitige Organisationstruktur des DVR verschlanken möchte. Gudrun Busch, Schatzmeisterin des Vereins Deutscher Besitzertrainer, gab dem DVR-Präsidenten dafür eindringlich mit auf den Weg, die Besitzertrainer sowie auch die Trainer und Reiter nicht zu vergessen. „Deren Meinungen müssen unbedingt auch weiterhin gehört werden!“

 

Ein anderes Thema war die Nachwuchsarbeit. Angetan zeigte sich Dr. Vesper nach seinem kurzen Abstecher vor der Versammlung vom zeitgleich abgehaltenen Rennreiterlehrgang des Verbands Südwestdeutscher Rennvereine, der auch von einem Fernsehteam des saarländischen Rundfunks begleitet wurde (https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=71940, Sendung „aktueller Bericht am Samstag“ ab 9:56 Minuten). Besonders positiv sei, dass dabei professionelle Arbeit von Ehrenamtlichen geleistet werde. Andreas Gratz betonte, dass dies nicht nur für diesen Lehrgang gelte, sondern auch für fast alle Rennveranstaltungen in der Region.

 

Der Verein Deutscher Besitzertrainer, der knapp über 400 Mitglieder hat und ehrenamtlich geführt wird, wird auch 2019 wieder den deutschen Galopprennsport unterstützen. So erhalten mit Zweibrücken, Verden, Mannheim und Honzrath vier Rennvereine Zuschüsse zu einem Rennen in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Zudem wird zum vierten Mal der Besitzertrainer-Cup stattfinden. Diesmal mit einer auf 2.600 Euro erhöhten Gesamtdotierung. Die Wertungsrenntage sind in Saarbrücken (22. April), Mülheim (6. Mai), Dortmund (23. Juni), Bad Harzburg (21. Juli), Quakenbrück (1. September) und Halle (31. Oktober). „Finanziert wird dies alles aus unserem jährlichen Mitgliedsbeitrag von je 20 Euro“, betonte Schatzmeisterin Gudrun Busch.  

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer mit Klaus Wilhelm (Präsident des Verbands Südwestdeutscher Rennvereine/2. von links), Dr. Michael Vesper (3. von links), Joachim Gratz (Ortsvorsteher von Honzrath/4. von links), Thomas Collmann (Bürgermeister von Beckingen/5. von links) und Thomas Schwinn (Vorsitzender des RRV Honzrath/6. von links). Foto: Patricia Pitzius

Rennbahnwette per Smartphone auf immer mehr Bahnen verfügbar

Smarturf - Wetten auf dem Smartphone

Die schnellste und einfachste Möglichkeit auf deutschen Galopprennbahnen zu wetten, nimmt immer mehr Fahrt auf: Smarturf – Wetten auf dem Smartphone, präsentiert von Wettstar und German Racing, ist 2019 auf zahlreichen Rennbahnen verfügbar. Denn immer mehr Rennvereine schaffen die technischen Voraussetzungen zum Angebot der Rennbahnwette per Smartphone!


Bereits beim Saisonauftakt am 31. März auf den Galopprennbahnen in Köln und Mannheim – an diesem Tag sind erstmals die neuen Totalisator-Wetten „Multi“ und „2 aus 4 (Deux sur Quatre) spielbar – wird Smarturf mit verbesserter technischer und personeller Unterstützung verstärkt im Einsatz sein.


Smarturf wurde im September 2018 offiziell eingeführt. Über die Smarturf-Website werden mobile Wetten in den Bahntotalisator auf jeder teilnehmenden deutschen Rennbahn schnell und sicher über das dafür bereitgestellte Rennbahn-WLAN getätigt. Es wird per digitaler Wettbörse anonym gewettet, die Kunden behalten alle Wetten und Gewinne bestens im Blick. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt schnell und direkt an der Wettkasse. Gewinne können für den nächsten Renntag auf dem Smartphone verbleiben – das Guthaben verfällt nicht.

 

Pressemitteilung von WETTSTAR vom 21. März 2019

„Wir wollen zufriedene Kunden, die Spaß am Wetten haben“

Hans-Ludolf Matthiessen. Foto: Marc Rühl

Wie wirken sich die reduzierten Toto-Abzüge in der Sieg- und Platzwette bei deutschen Galopprennen und die dadurch attraktiveren Wettquoten auf das Wettverhalten in Deutschland aus? Im Interview berichtet Hans-Ludolf Matthiessen für Wettstar über die erfreuliche Tendenz beim Umsatz durch den sogenannten „Dreheffekt“: Mehr Quote, mehr Gewinn, mehr Wetten.


Am 17. März startete in Krefeld die Grasbahn-Saison nach einem langen Sandbahn-Winter. Wie fällt Ihre Umsatzbilanz der Winterrennen aus?


Hans-Ludolf Matthiessen: Natürlich ist die Winter-Saison nicht repräsentativ, aber der Auftakt des Rennjahres war wirklich bemerkenswert. Wir haben gegenüber dem Vorjahr bei einem Umsatzvergleich pro Rennen den Platz-Umsatz mehr als verdoppelt und auch das Wettaufkommen in der Siegwette um mehr als 45 Prozent pro Rennen gesteigert. Da es insgesamt eine Umsatzsteigerung in allen Wettarten von 43 Prozent gab, haben sich Sieg- und Platzwetten überproportional erhöht. Das ist ein gutes Omen für die gesamte Saison.


Wie haben sich reduzierten Toto-Abzüge seit Januar auf die Quoten in der Sieg- und Platzwette ausgewirkt?


Matthiessen: Durch diese Maßnahme sind die Quoten deutlich attraktiver geworden. Unser Ziel ist, dass der Kunde am Wettschalter sagt, die Platzwette ist interessant geworden, da er mehr Geld zurückbekommt. Die Zufriedenheit der Kunden und der Ausbau der Marktposition sind für uns wichtig.


Was bedeuten höhere Quoten und dadurch attraktivere Gewinne für die Wetter? Gehen diese seither mehr zum Wettschalter, da sie mehr Geld zurückbekommen?


Matthiessen: Man spricht hier vom „Dreheffekt“. Wenn ein Kunde mehr Geld bekommt, dann ist er unter Umständen auch bereit, mehr Geld einzusetzen, da er einfach mehr Spaß beim Wetten hat. Mit einer Ausschüttung von 85 Prozent liegen wir mit dem deutschen Galopprennsport nun im Spiel- und Wettbereich sehr weit vorne. Und das wird von den Wettern wahrgenommen und wirkt sich positiv aus, gerade in Konkurrenz zur Sportwette.


Nimmt diese Entwicklung der Quoten nur ein Insider oder auch der normale Rennbahnbesucher wahr? 


Matthiessen: Die meisten Leute schauen sich die Quoten an. Das sieht man doch allein schon daran, dass der Sportwett-Markt fast nur mit Festquoten arbeitet, und hier schaut ein Kunde auch vorher, ob die Quote für ihn attraktiv ist oder nicht. Auch Freunde von Festkursen werden bei den heutigen Quoten Probleme bekommen, ein besseres Angebot als am Totalisator zu finden.
Je größer bei uns die Pools sind, desto weniger Schwankungen gibt es bei den Pferdewetten in den Quoten. Die Frage, was kann ich gewinnen, ist für einen Wetter elementar.


In welchem Maße unterstützt Wettstar die Rennvereine bei den höheren Auszahlungen durch die Abzugs-Reduzierung?


Matthiessen: Die Rennvereine werden durch eine Absicherung so gestellt, dass sie bei gleichem Umsatz auch den gleichen Ertrag haben. Wir hoffen natürlich, dass der Umsatz steigt und die Zuzahlungen sich verringern werden. Wir wollen zufriedene Kunden, die Spaß am Wetten haben, das ist das Wichtigste, und wir wollen am Markt attraktiver werden. Ich gebe Ihnen ein Beispiel, wie konkurrenzfähig der deutsche Galoppsport ist: Jeder Wetter hat doch schon mal eine Siegwette mit einer Quote von 6:1 getroffen. Das kann im Laufe eines Renntages ja sogar mehrfach vorkommen. Es ist aber sehr schwer, bei einer Einzelpaarung eine Sportwette mit solch einer Quote überhaupt zu finden, und sie ist dann auch viel schwerer zu treffen.


Welche weiteren Förderungsmaßnahmen durch Wettstar gibt es?


Wettstar sorgt in diesem Jahr, gemeinsam mit dem Direktorium, nicht nur für einen Ausgleich möglicher Mindereinnahmen der Rennvereine durch die Reduzierung der Abzüge, sondern auch dafür, dass das Rennpreis-Niveau im Vergleich zum Vorjahr erhalten bleibt, obwohl die Anzahl von PMU-Renntagen geringer geworden ist. Die Höhe der Rennpreise wird durch diese Maßnahmen unverändert bleiben können.
Ist auch im Trabrennsport eine Reduzierung der Toto-Abzüge geplant, oder beschränkt das auf den Galopp?
Matthiessen: Die Trabrennvereine haben darüber beraten und werden sich kurzfristig daran beteiligen. Sechs der acht Ganzjahresveranstalter in Deutschland haben vor, die Abzüge auf Sieg und Platz bald auf 15 Prozent zu senken. Ich denke, dass das in spätestens ein bis zwei Monaten der Fall sein wird, vielleicht auch schon früher. Die Rennbahn Straubing hat im Übrigen einen solchen Schritt schon eingeführt, mit Wirkung zum 1. Februar.


Wie sind Ihre Erwartungen für den Start der grünen Saison?


Matthiessen: Nach den Zahlen des Winters hoffen wir auf eine weitere positive Entwicklung und rechnen damit, dass der Trend vor allem in der Sieg- und Platzwette nach oben geht. Unser Produkt ist nun gleichwertig zu Frankreich im Verhältnis der Quoten.


Die höchsten Wettumsätze werden in der Dreier- und Viererwette erzielt. Ist auch hier geplant, die Abzüge zu ändern? 


Matthiessen: Hier ist in diesem Jahr keine Änderung geplant, aber wir sind auch bei den schwierigeren Wettarten international konkurrenzfähig.


Ihre Prognose: Wie entwickelt sich das deutsche Wettgeschäft 2019?


Matthiessen: Wir erwarten, dass es durch die eingeleiteten Maßnahmen zu einer deutlichen Steigerung der Toto-Umsätze kommt. Die Ergebnisse der ersten Renntage der neuen Saison geben auf jeden Fall zu einigem Optimismus Anlass.

 

Das Interview führte Michael Hähn - Pressemitteilung von Wettstar vom 20. März 2019

Equitana voller Erfolg für den Galopprennsport

Mehr als 180.000 Besucher, gestiegene  Internationalität und eine hautnahe Atmosphäre – das ist die Bilanz der größten Pferdesportmesse der Welt, der Equitana 2019. Groß und Klein trafen sich auf einem stets gut besuchten Stand von German Racing zum Proberitt auf dem elektronischen Rennpferd Mr. Ed  oder zum Austausch über den Galopprennsport.


Eine Gemeinschaft von verschiedenen Verbänden und Rennvereinen präsentierten den Galopprennsport auf dem Messestand von German Racing und ermöglichten dem Publikum einen Einblick in den faszinierenden Sport. Bei Besuchen von Persönlichkeiten aus der Galoppsport-Szene am Stand, wie der Weltmeisterin Rebecca Danz oder Championtrainer Markus Klug, konnten die Besucher den direkten Kontakt zu den Akteuren des Galopprennsports aufnehmen. Rebecca Danz war begeistert vom Interesse des Publikums: „Die Equitana ist ein Magnet für pferdebegeisterte Besucher - genau das richtige Publikum für uns. Es hat mir Spaß gemacht, so vielen jungen Menschen beim Ritt auf Mr. Ed Tipps zu geben. Vielleicht ist ja jemand dabei, der sich eine Zukunft als Rennreiter oder Rennreiterin vorstellen kann. Der Galopprennsport hat Nachwuchs dringend nötig."


Die nächste Gelegenheit, den Galopprennsport in der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, bietet sich schon bald auf dem CHIO in der Aachener Soers. Beim „Weltfest des Pferdesports“ vom 12. bis 21. Juli 2019 wird German Racing sowohl mit einem Stand vertreten, als auch an der Eröffnungsfeier beteiligt sein.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 19. März 2019 

Zukunft der Neusser Rennbahn weiter ungewiss

GaloppOnline berichtet am 26. Februar 2019:

 

Unter dem Motto "SPD Neuss im Dialog" lud die Neusser SPD am Montag, 25. Februar, in die Wetthalle der Neusser Rennbahn. Rund 90 Neusser Bürger waren gekommen, um sich die Ideen der Parteien (die SPD hatte auch eine Abordnung der Neusser FDP eingeladen), zum Thema "Wie geht's weiter mit dem Rennbahn-Park?" anzuhören, und auch ihre eigenen Vorschläge und Wünsche vorzutragen.

 

Für die SPD waren u. a. Bürgermeister Reiner Breuer und der Ratsfraktions-Vorsitzende Arno Jansen anwesend, die FDP wurde durch ihren Stadtverbands-Vorsitzenden Michael Fielenbach und den Ratsfraktions-Vorsitzenden Manfred Bodewig vertreten. Aus dem Galopprennsport waren auch mehrere bekannte Gesichter vor Ort, für den Neusser Reiter- und Rennverein Vize-Präsident Peter Ritters, sowie Friedhelm Thissen und Reinhard Ording, desweiteren u. a. Trainerin Katja Gernreich, Daniel Krüger von der Besitzervereinigung, während man einen Vertreter des Direktoriums für Vollblutzucht- und Rennen vergeblich suchte.

 

Leider handelte es sich bei der Veranstaltung, die rund zwei Stunden dauerte, nicht um eine Podiums-Diskussion, sie hatte eher den Charakter eines Workshops, bei dem die Teilnehmer Ideen und Konzepte zur Zukunft des Rennbahn-Parks entwickeln sollten. Deutlich wurde jedoch, dass SPD und FDP die Zukunft des Geländes nicht zwingend mit der Fortführung des Rennbetriebes verbinden. Die FDP hat die Absicht das Gelände für eine Landesgartenschau zu verwenden, für die sich die Stadt Neuss bewerben wolle, die SPD ließ eher offen, ob es eine Zukunft mit oder ohne Rennen geben wird, doch erklärte der Ratsfraktions-Vorsitzende Arno Jansen bei seinem Schlusswort, dass "man nun bald zu einer Entscheidung kommen müsse, wie der Rennbahn-Park in der Zukunft aussieht, ob mit oder ohne Galopprennen".

 

Einig war sich der Großteil der Teilnehmer, dass man das Rennbahngelände zu einer Art "Grünen Lunge" machen müsse, bzw. die Verbindung Rennsport mit weiteren, hauptsächlich sportlichen Freizeitmöglichkeiten herzustellen. Eine klare Ansage an den Rennverein machte Bürgermeister Reiner Breuer. "Wir warten seit zweieinhalb Jahren auf ein Konzept des Rennvereins, und deshalb ist der gesamte Rat, sämtliche Parteien, nicht mehr gewillt, den Verein finanziell zu unterstützen", so Breuer. Dem entgegnete Friedhelm Thissen für den Rennverein, dass man seitens des NRRV (Neusser Reiter- und Rennverein) ein Konzept bringen wird. Zu diesem könne durchaus auch gehören, dass man den Trainingsbetrieb einstellt. Wie es in Neuss weitergeht, darüber kann man also weiter gespannt sein.

Volksentscheid zur Bremer Rennbahn kommt!

Am 26. Mai fällt die Entscheidung zur Zukunft der Galopprennbahn in Bremen. Bei einer Sondersitzung der Bürgerschaft am Donnerstag, 21. Februar, fand der von der Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen eingereichte Antrag (zur Erhaltung des Rennbahngeländes als Grün-, Erholungs- und gemeinschaftlich genutzte Fläche) erwartungsgemäß bei den Politikern keine Mehrheit, so dass der Volksentscheid durch die Einwohner Bremens nun kommt.

 

Möglich wurde dieser durch das immense Engagement der Bürgerinitiative um Sprecher Andreas Sponbiel, die 29.000 Unterschriften gegen die Bebauung der Rennbahn in der Vahr gesammelt hatte. Nun hoffen alle Freunde des Turfs, nicht nur in Bremen, sondern in ganz Deutschland, dass es auch in Zukunft Galopprennen in Bremen gibt, sollten sich die Bürger sich am 26. Mai gegen die Bebauung des Rennbahngeländes entscheiden.

 

Quelle: German Racing vom 22. Februar 2019

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Januar 2019

Mons, 10. Januar

  • Lucien W. J. van der Meulen – Haarib und Wolwedans

Dortmund, 13. Januar

  • Valentina Stefutti – Conquistadorkitten
  • Laura Giesgen – Super D J
  • Ulrich Thomas – American Five

Neuss, 20. Januar

  • Matthias Schwinn – Betsy Coed
  • Sarah Jane Hellier – Lacato
  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill

Mons, 24. Januar

  • Lucien W. J. van der Meulen – Haarib

Neuss, 26. Januar

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master
  • Dirk Lüker – Stanley Daley
Super DJ sorgte am 13. Januar für den ersten Saisontreffer von Laura Giesgen. Foto: privat
Betsy Coed holte für Matthias Schwinn am 20. Januar in Neuss den ersten Saisonsieg. Foto: privat
Lacato (hier die Siegerehrung nach seinem Treffer am 11. Dezember) sicherte Sarah Jane Hellier am 20. Januar den ersten Erfolg im Jahr 2019. Foto: privat
Stanley Daley (hier in Bremen 2018) sorgte am 26. Januar in Neuss für den ersten Treffer von Dirk Lüker im Jahr 2019. Foto: privat

Pferdegrippe: France Galop reagiert - England verschärft Regeln

In mehreren europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Irland) sind derzeit Influenza-Fälle bei Pferden aufgetreten. Es handelt sich z. T. um nicht geimpfte Reit- und Freizeitpferde, aber auch um geimpfte Vollblüter in Rennställen. Als Vorsichtsmaßnahme sind in England aufgrund der aufgetretenen Influenza-Fälle und der Verhinderung eines weiteren Ausbreitens alle Rennveranstaltungen bis zum 13. Februar abgesagt worden. Am Montag, 11. Februar, wurde von der Insel mitgeteilt, dass am 13. Februar wieder Rennen gestartet werden. Allerdings gibt es besondere Regelungen zur Impfung zu beachten: www.german-racing.com/gr/aktuelles/meldungen/20190212-120219-england-news.php

 

Es ist daher in allen Pferdebeständen besondere Vorsicht geboten und auf Krankheitssymptome zu achten, die einen Verdacht auf Influenza rechtfertigen. Nach einer kurzen Inkubationszeit von ein bis drei Tagen zeigen an Influenza erkrankte Pferde hohes Fieber, Reizhusten, wässrigen Nasenausfluss und gerötete Schleimhäute. Insbesondere bei auf Auktionen gekauften und importierten Pferden, ist auf diese Symptome zu achten. Diese Pferde sollten möglichst in Quarantäneställen separat von anderen Pferden eingestellt und für einen Zeitraum von 14 Tagen sorgfältig beobachtet werden.

 

Die Equine Influenza ist eine der ökonomisch folgenschwersten akuten Atemwegserkrankung des Pferdes. Nicht nur, dass die betroffenen Tiere für eine längere Zeit der absoluten Schonung bedürfen und nicht im Sport einsetzbar sind, es können sich auch chronische Lungen- und Herzschäden daraus entwickeln, die die Leistungsfähigkeit und die Verwendbarkeit der Tiere dauerhaft einschränken. Betroffen sind häufig ganze Pferdepopulationen. Diese durch Influenza A-Viren verursachte Erkrankung der oberen und unteren Atemwege kommt weltweit vor. Meist kommt es innerhalb geschlossener Pferdepopulation zu Epidemien, da die Equine Influenza hoch ansteckend ist und sich entsprechend rasant ausbreitet.


Ein Schutz der Pferdepopulationen ist nur durch eine regelmäßig durchzuführende, flächendeckende Influenzaimpfung möglich. Außerdem sind regelmäßige Wiederholungsimpfungen auch deshalb notwendig, weil die Antikörpertiter nach einer Impfung nicht sehr lange anhalten. Die Influenza kann jedoch höchst ansteckend sein und im Gegensatz zu anderen infektiösen Krankheiten sowohl mit der Luft über einige Distanzen transportiert als auch indirekt durch Menschen übertragen werden.

 

Veröffentlichung von German Racing vom 7. Februar 2019

 

Nach Rücksprache des Vereins Deutscher Besitzertrainer am Freitag, 8. Februar, mit dem Direktorium für Vollblutzucht und Rennen wird vom Dachverband empfohlen, die Wiederholungsimpfung gegen Influenza im sechs Monatsrhythmus vorzunehmen.  

 

Inzwischen hat auch France Galop reagiert. Mehr dazu unter diesem Link https://www.german-racing.com/gr/aktuelles/meldungen/20190208-france-galop-beschliesst-weitere-regelungen-zum-influenza-ausbruch-in-europa.php

Sport-Welt zu Gast bei Lucien W. J. van der Meulen

Einen zweiseitigen Bericht über den amtierenden Champion der Besitzertrainer Lucien W. J. van der Meulen hat die Fachzeitschrift Sport-Welt in ihrer Ausgabe 12 am 12. Januar 2019 veröffentlicht (hier1, hier2)

Zschaches Gereon genießt Rentnerdasein

Der Rennverein Hoppegarten hat eine lesenswerte Geschichte über Gereon, der von Besitzertrainer Christian Zschache betreut wurde und jetzt sein Leben als Freizeitpferde genießt, gepostet. Hier der Link dazu www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1705736/

Wildschweine sorgen für Absage in Meißenheim

GaloppOnline berichtet am 5. Februar 2019:

 

2019 wird es keine Galopprennen in Meißenheim geben. Der für Ende Juni dort geplante Renntag muss aufgrund der wiederkehrenden massiven Wildschweinschäden erneut abgesagt werden. Damit steht der Reit-, Renn- und Fahrverein Meißenheim beim Verband Südwestdeutscher Rennvereine nicht alleine da. Auch die Waldrennbahn in Haßloch wurde in den vergangenen Wochen und Monaten derart von Wildschweinen beschädigt, dass die Veranstalter bereits im Januar diesen Jahres den für Mitte Juni geplanten Renntag abgesagt haben.

Auch hier sind die Schäden so massiv, dass es selbst bis zum Beginn des Sommers nicht möglich sein wird, eine renntaugliche Grasnarbe an der Rennbahn herzustellen. Hatte der Veranstalter in Meißenheim bereits im vergangenen Jahr versucht, das Geläuf mehrmals wieder zu präparieren - mit vielen Arbeitseinsätzen durch die Mitglieder und finanziellem Engagement - musste man schlussendlich doch einsehen, dass die Bahn nicht in einen renntauglichen Zustand zu versetzen war, da sich die Wildschweine immer wieder auf Futtersuche auf das Rennbahnareal begaben.

Selbst im Inneren des Areals, das in Meißenheim ganzjährig für weitere reitsportliche Veranstaltungen wie Turniere und Lehrgänge benötigt wird, sind große Wildschäden entstanden. Der RRFV Meißenheim kann erst nach behördlicher Freigabe den bereits in 2018 geplanten Wildschutzzaun installieren, um in Anschluss daran die Rennbahn komplett neu anzulegen.

Zwei Lehrgangstermine 2019 für neue Amateur-Rennreiter

Die Termine der Lehrgänge für angehende Amateur-Rennreiter stehen fest. Vom 22. bis 26. April und vom 29. Juli bis 2. August sollen die Lehrgänge mit abschließender Prüfung bei einer Mindestteilnehmerzahl von sieben Reiterinnen und Reiter in Köln durchgeführt werden.

 

Im Lehrgang enthalten sind die morgendliche Arbeit, theoretischer Unterricht, Fotoanalyse, sowie mehrstündiger Unterricht auf dem Racehorse-Simulator. Die Anmeldung zur Prüfung muss schriftlich beim Verband Deutscher Amateur-Rennreiter erfolgen. Ein reiterlicher Lebenslauf (tabellarisch), der Nachweis über eine zweijährige Reitausbildung, und der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme im Training von zwei Berufstrainern, sollen der Anmeldung beigefügt werden.

 

Bewerbungen und Fragen können per E-Mail an Sabine Effgen (effgen(at)amateurrennsport.de) gerichtet werden.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Dezember 2018

Mons, 9. Dezember

  • Lucien W. J. van der Meulen – Haarib

Neuss, 11. Dezember

  • Sarah Jane Hellier – Lacato
  • Selina Ehl – Mister Spock

Dortmund, 21. Dezember

  • Olga Laznovska – Porcupine Creek

Mons, 23. Dezember

  • Lucien W. J. van der Meulen – Mod
  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel

Dortmund, 26. Dezember

  • Manfred Türk – Kepheus
  • Laura Giesgen – Super DJ

Neuss, 29. Dezember

  • Martin Schu – Tapering
  • Sarah Jane Hellier – Spignel und Lacato
  • Selina Ehl – Mister Spock
Haarib (hier in Quakenbrück) siegte für Lucien W. J. van der Meulen am 9. Dezember im belgischen Mons. Foto: privat
Siegerehrung am 11. Dezember in Neuss nach dem Treffer für Sarah Jane Hellier mit Lacato. Foto: privat
Siegerehrung am 11. Dezember in Neuss nach dem fünften Saisonsieg von Selina Ehl durch Mister Spock. Foto: privat
Romantic Angel (hier nach dem Sieg am 30. August in Baden-Baden) war am 23. Dezember in Mons für Markus Waldemar Falk erfolgreich. Foto: privat
Kepheus (hier bei seinem letzten Sieg am 9. September 2017 in Magdeburg) sorgte am 26. Dezember für den ersten Jahrestreffer von Manfred Türk. Foto: privat
Siegerehrung nach dem Erfolg von Tapering am 29. Dezember in Neuss für Martin Schu. Foto: privat
Gleich zweimal stand Sarah Jane Hellier am 29. Dezember in Neuss nach den Siegen von Spignel und Lacato auf dem Siegertreppchen. Foto: privat
Mister Spock sicherte als letzter Sieger des Jahres 2018 am 29. Dezember in Neuss Selina Ehl den sechsten Jahreserfolg. Foto: privat

Besitzertrainer unterstützen auch 2019 den Galopprennsport

Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2019 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der rund 400 Vereinsmitglieder.

 

5.000 € werden direkt als Zuschüsse für Rennen verschiedener Rennvereine gezahlt. Das Geld soll überwiegend in Basisrennen fließen, aber auch die Förderung des reiterlichen Nachwuchses möchte der Verein Deutscher Besitzertrainer damit unterstützen. In der abgelaufenen Saison wurden Rennen in Miesau, Karlsruhe, Bad Harzburg und Magdeburg mit gesponsert.

 

Eine Bewerbung um einen Zuschuss ist nur alle zwei Jahre möglich. „Bis zum 31. Januar 2019 können noch Anfragen der Rennvereine schriftlich an uns gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet dann, wer in der Saison 2019 mit einem Zuschuss vom Verein Deutscher Besitzertrainer rechnen kann“,  so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.


Mit insgesamt 2.000 Euro ist bei der vierten Auflage im kommenden Jahr erneut der Besitzertrainer-Cup dotiert. Nach Monika Lindemann (2016) und Horst Rudolph (2017) steht jetzt auch Daniel Paulick (2018) in der Siegerliste. „Auf welchen Bahnen wir 2019 den Cup mit seinen sechs Wertungsrenntagen austragen, werden wir festlegen, sobald die Renntermine endgültig veröffentlicht sind“, teilt Karen Kaczmarek mit. Über ein Punktsystem werden beim Besitzertrainer-Cup die Sieger und Platzierten ermittelt.                    

Wettumsatz stieg 2018 wieder leicht an

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. gab die Kennzahlen des Galopp-Jahres 2018, das statistische Material zum vergangenen Rennjahr, heraus: Folgende Entwicklungen sind besonders zu erwähnen: Erfreulich ist die angestiegene Zahl der Fohlengeburten mit 876. Hervorzuheben ist auch die gegenüber den letzten beiden Jahren wieder leicht gestiegene Anzahl der Besitzer mit 1.033 sowie die sich auf Vorjahresniveau eingependelten Zahlen der Pferde in Training (2.425).


Gesunken sind die Starts pro Pferd (4,83) sowie auch die Anzahl der Rennen um insgesamt 24 Rennen zu 2017 (1.172). Die Rennpreise (13.280.237 Euro) wiesen auch einen kleinen Rückgang auf. Der Umsatz ist trotz weniger Rennen erfreulicherweise gestiegen auf 25.405.249 Euro, allerdings resultiert der Zuwachs aus der Außenwette. Somit ist der Umsatz pro Rennen mit 21.677 Euro  besser als in den beiden Vorjahren.


Die Starts deutscher Pferde im Ausland weisen mit 2.869 Starts den höchsten Stand auf und übertrafen den bisherigen Höchststand des Jahres 2014 von 2.815 Starts. Die Gewinnsumme im Ausland ist mit 6.778.184 Euro etwas höher als im vergangenen Jahr, obwohl nur Gruppesiege in Italien zu verzeichnen waren.

 

Quelle: German Racing am 8. Januar 2019

Spitzenquote für Walter Maurer mit 33,33 %

Walter Maurer mit Giant Grizzly und seinem Team nach einem der fünf Siege 2018. Foto: privat

Die Sport-Welt hat bei allen deutschen Trainer, die mindestens zehn Starts im Jahr 2018 absolviert haben, einmal das Verhältnis von Starts zu Siegen genau unter die Lupe genommen. Und siehe da, es gibt bei dieser Statistik einen Einlauf von Besitzertrainern des Vereins. Die Poleposition nimmt Walter Maurer ein. Seine Bilanz weist bei 15 Starts fünf Siege auf, das sind 33,33 %. Herausragend dabei, dass Walter Maurer mit Giant Grizzly überhaupt nur ein Pferd 2018 im Training hatte. Áuf 25,93 % kam als Zweiter Philipp Berg, der bei 27 Starts sieben Mal auf dem Siegertreppchen stand.

Armin Weidler auf Rang eins bei den Zweitplatzierten

Besitzertrainer Armin Weidler am Führzügel. Foto: privat

GaloppOnline berichtet am 9. Januar 2019:

 

Die ersten Tage des neuen Jahres sind gezählt, und so ist es an der Zeit noch einmal auf die Statistiken der Saison 2018 zurück zu blicken. Im Zuge einer etwas anderen Analyse auf die Trainerstatistiken haben wir uns auch damit beschäftigt, welcher Trainer prozentual am häufigsten Zweiter wurde oder welche Trainer im In– und Ausland zusammengerechnet die meisten Starts zu verzeichnen hatten.

 

So sind wir auch auf durchaus verblüffende Ergebnisse gekommen. Legt man alle Trainer zusammen, die in Deutschland trainieren und mindestens 20 Starts im vergangenen Jahr hatten, so steht Armin Weidler mit acht zweiten Plätzen bei 28 Starts mit einer Quote von 28,6% auf dem ersten Platz der „Wieder nur Zweiter-Statistik“.

 

Interessant ist auch der Blick auf die meisten Starts 2018. Oder hätten Sie gewusst, dass Sascha Smrczek mit 399 Starts auf dem zweiten Platz hinter Henk Grewe (428 Starts) steht, somit zum Beispiel 46 Starts mehr aufweisen kann als Markus Klug?

Gestaltung des Rennprogramms in 2019 und Folgejahren

Das Präsidium des DVR e.V. hat in der Sitzung am 10. Januar 2019 grundlegende Beschlüsse zur Gestaltung des Rennprogramms 2019 und Folgejahre gefasst.

 

1. Kosten der Produktion der Fernsehbilder

Die erste gute Nachricht für die Rennvereine kommt von der BGG, German Tote und der PMU. Die für 2019 vorgesehene Belastung der Rennvereine mit den Bildproduktionskosten in Höhe von ca. 350.000 Euro wird entfallen und es wurde sichergestellt, dass dies auch für 2020 gewährleistet ist.

 

2. PMU-Renntage und Unterstützung der Wochenrenntage

Für 2019 wurde dem deutschen Galopprennsport eine stark reduzierte Anzahl von PMU-Rennen für 2019 angeboten. Der DVR, der Hauptverband für Traberzucht (HVT) und die German Tote Beiräte Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh konnten in einem Treffen mit den Spitzen von France Galop, Le Trot und PMU Anfang Dezember erreichen, dass es aus Mitteln von German Tote einen finanziellen Ausgleich gibt, der den entstandenen Nachteil der Rennvereine nicht ganz, aber im Wesentlichen ausgleicht.

 

Ziel des DVR und der BGG war es, attraktive Anreize für die Durchführung von Wochenrenntagen (Mo. – Sa.) zu schaffen und damit die Anzahl der Renntage und Rennen auf einem ähnlichen Niveau wie 2018 zu halten. Die Förderung der Wochenrenntage wird in 2019 vollständig aus Mitteln von German Tote und der BGG getragen und beläuft sich auf einen Betrag von 763.000 Euro. Die Förderung wird wie folgt aussehen:

 

- Veranstalter von Wochenrenntagen von Montag bis Freitag ohne PMU-Rennen erhalten eine Förderung von bis zu 30.000 Euro bei 8 Rennen.

- Veranstalter von Wochenrenntagen von Montag bis Freitag mit  PMU-Rennen erhalten eine Förderung durch Übernahme der Rennpreise für die ausgetragenen PMU-Rennen.

- Veranstalter von Samstags-Renntagen ohne PMU Rennen erhalten eine Förderung von bis zu 18.000,00 EUR bei 8 Rennen.

- Veranstalter von Samstags-Renntagen und Sonntags-Renntagen mit PMU Rennen erhalten eine Förderung durch Übernahme der Rennpreise für die ausgetragenen PMU-Rennen.

 

Grundlage der Förderungen ist:


- die von den Rennvereinen, angemeldeten Termine 2019
- die Förderung erfolgt pro Renntag für max. 8 Rennen
- der Rennpreis pro Rennen soll durchschnittlich 5.500,00 EUR betragen.

 

3. Sonderförderung für die Veranstalter von Grupperennen 2019

Ziel des DVR, der Besitzervereinigung und der BGG war, das züchterisch wichtige, für die Vereine aber schwer finanzierbare Programm der Grupperennen im Jahr 2019 zu erhalten. Hierfür stellt das DVR und die Besitzervereinigung  auf Antrag der BGG maximal folgende weitere Zuschüsse den Veranstaltern von Grupperennen 2019 zur Verfügung, um das Gesamtprogramm der Grupperennen auch in 2019 durchführen zu können.

Regelzuschuss - weitere Zuschüsse - Gesamtzuschuss

Gruppe III: 10.000,00 EUR -  9.350,00 EUR - 19.350,00 EUR
Gruppe II:  10.000,00 EUR - 11.900,00 EUR - 21.900,00 EUR
Gruppe I:   25.000,00 EUR - 26.350.00 EUR - 51.350,00 EUR

 

Die Gewährung der Fördermaßnahmen durch das DVR e.V. und die Besitzervereinigung setzen voraus, dass die Rennvereine das Rennpreisniveau sowie die Anzahl der Gruppe- und Listenrennen auf dem Niveau des Jahres 2018 erhalten.

 

4. Ausgleichzahlungen an die Rennvereine durch Mindererträge aufgrund der Senkung der Abzüge in der Siegwette und der Platzwette auf 15%

Das DVR und die BGG gehen davon aus, dass es aufgrund der verbesserten Quoten zwar zu einer deutlichen Umsatzsteigerung bei den Wetten kommen wird, aber im ersten Jahr die Umsatzsteigerung nicht ausreichen wird, um den Mindererlös der Rennvereine vollständig zu kompensieren. Von dem hierdurch entstehenden finanziellen Risiko werden die Rennvereine für 2019 vollständig entlastet. Die BGG wird einen Betrag von 76.000 Euro zu diesem sogenannten „Rettungsschirm“ beitragen.

 

5. Zukunftsperspektive

Neben den Sofortmaßnahmen für 2019 war es die Forderung der BGG gemeinsam mit Vertretern der Besitzer, der Züchter und des DVR ein grundsätzliches Strategiekonzept für die Jahre 2020 und folgende für eine gesunde Zukunft von Zucht und Rennsport zu entwickeln. Das Präsidium des DVR hat einstimmig beschlossen, bis zum 30. Juni 2019 ein Konzept zur nachhaltigen und dauerhaften Durchführung des Rennprogramms mit Grupperennen und der Förderung der Vollblutzucht zu erarbeiten.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 15. Januar 2019

Championatsehrung am 29. Dezember in Neuss

Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep ist erfolgreichste Trainer im deutschen Hindernissport. Foto: privat
Lucien W. J. van der Meulen (Mitte) verteidigte seinen Titel im Championat der Besitzertrainer. Foto: privat

Große Championatsehrung des deutschen Turfs am letzten Renntag der Saison 2018: Am Samstag, 29. Dezember, wurden in Neuss die Titelträger der Saison ausgezeichnet.

 

Es handelt sich um folgende Champions 2018: Gestüt Röttgen (Besitzer, Züchter), Markus Klug (Trainer), Andrasch Starke (Jockeys), Vinzenz Schiergen (Amateurrennreiter), Lilli-Marie Engels (Amateurennreiterinnen), Robin Weber (Nachwuchsreiter), Lucien van der Meulen (Besitzertrainer), Volker Franz Schleusner (Besitzer Hindernis), Anna Schleusner-Fruhriep (Trainer Hindernis) und Jan Faltejsek (Reiter Hindernis).

Die Champions (soweit anwesend) bei der Ehrung am 29. Dezember in Neuss. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im November 2018

Krefeld, 4. November

  • Ronny Heimburger – Marijano

Saint-Cloud, 6. November

  • Hella Sauer – Nimocis

Dortmund, 9. November

  • Walter Maurer – Giant Grizzly
  • Erwin Hinzmann – Reine des Miracles
  • Laura Giesgen – Super DJ

München, 11. November

  • Erich Pils – Ourasi

Neuss, 20. November

  • Philipp Berg – Charlie's Dreamer
  • Walter Maurer – Giant Grizzly

Mons, 25. November

  • Caroline Fuchs – Lady Doncaster

Dortmund, 30. November

  • Dirk Lüker – Ohne Tadel
  • Erwin Hinzmann – Reine des Miracles
  • Pavel Bradik – Van Venture 
Nach dem Erfolg am 9. November siegte Reine des Miracles (hier in Magdeburg) für Erwin Hinzmann am 30. November erneut in Dortmund. Foto: privat
Dritter Sandbahnerfolg für Giant Grizzly (hier nach seinem Gras-Treffer in Mannheim) in Folge am 20. November in Neuss. Es war Walter Maurers fünfter Jahressieg. Foto: privat
Charlie's Dreamer (hier in Bad Harzburg) sorgte am 20. November für den siebten Saisonerfolg von Philipp Berg. Foto: privat
Ohne Tadel (hier in Bremen) schaffte am 30. November den sechsten Saisontreffer für Dirk Lüker. Foto: privat
Für den vierten Jahreserfolg von Pavel Bradik sorgte am 30. November in Dortmund Van Venture (hier nach seinem Sieg in Leipzig am 13. Oktober). Foto: privat

Schleusner-Fruhriep Champion der Hindernistrainer

Strahlender Champion der deutschen Hindernistrainer 2018: Anna Schleusner-Fruhriep mit Wutzelmann, der für die vier Treffer zum Erfolg sorgte. Foto: privat

Eigentlich war ein spannendes Finale um das Championat der Hindernistrainer in Deutschland für Sonntag, 4. November, in Krefeld avisiert. Mit Anna Schleusner-Fruhriep (4 Siege), Christian von der Recke und Pavel Vovcenko (je drei Siege) hatten noch drei Trainer die Chance, sich ganz vorne zu platzieren.

 

Doch das dort im Stadtwald geplante letzte Rennen 2018 über die Sprünge wurde wegen des zu festen Bodens abgesagt. Damit steht fest, dass Anna Schleusner-Fruhriep in diesem Jahr das deutsche Championat aller Hindernistrainer gewonnen hat. Sie ist damit nach Otto-Werner Seiler, der 2005 auch vor den Berufstrainer in diese Sparte gelandet war, der zweite Besitzertrainer, der sich in den vergangenen 22 Jahren diese Krone aufsetzen darf.

 

Garant für den Erfolg von Anna Schleusner-Fruhriep war Wutzelmann. Der 8-jährige Wallach schaffte in dieser Saison vier Treffer, darunter zwei Erfolge in Seejagdrennen. Seine Siegesserie begann in Bad Harzburg am 21. Juli im Alten Braunschweiger Jagdrennen. Es folgten die Treffer am 29. Juli im 2. Bad Harzburger Seejagdrennen der dortigen 139. Galopprennwoche, der Erfolg am 2. September im Alten Artländer Seejagdrennen in Quakenbrück sowie der Sieg am 23. September im Jagdrennen in Mannheim. "Ein besonders Lob möchte ich an Lubos Kazik richten, der Wutzelmann immer super im Training reitet", so Anna Schleusner-Fruhriep. 

 

Wutzelmann galoppiert in dieser Saison insgesamt 18.554,00 € ein. Mit dieser Bilanz sorgte er auch dafür, dass sein Besitzer Volker Schleusner, Vater von Anna Schleusner-Fruhriep, das Championat 2018 der Besitzer im Hindernissport vor Titelverteidiger Eugen-Andreas Wahler (14.566,00 €) gewonnen hat.

Bremen: Über 29.000 Unterschriften gesammelt

Was für ein immenser Erfolg: 29.018 Unterschriften übergab die Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen am Freitag, 4. Januar, bei der zuständigen Meldebehörde. Man steht damit unmittelbar vor dem Erreichen des ersten Volksentscheids. Notwendig sind 21.237 Stimmen.

 

Sprecher Andreas Sponbiel: „Es war ein riesiger Kraftakt, aber wir haben es geschafft“. Ziel der Initiative ist es, die Fläche der Galopprennbahn für Erholung, Freizeit, Sport und Kultur sowie als grüne Ausgleichsfläche zu erhalten. Sponbiel und seine Mitstreiter sind nun bestrebt, dass die Listen schnellstmöglich geprüft werden, ideal wäre ein Volksentscheid zusammen mit der Bürgerschaftswahl im Mai.

 


Vor dem Engagement der Bürgerinitiative kann man nur den Hut ziehen. Die Hoffnung, dass die Galopprennbahn in Bremen erhalten bleibt, ist zurück.

 

Quelle: German Racing am 4. Januar 2019

Ab sofort höhere Auszahlungen bei Sieg- und Platz-Wetten

Premiere am Sonntag, 6. Januar, zum Jahresauftakt in Dortmund. Mehr Geld für die Wetter – unter diesem Oberbegriff stehen die Maßnahmen, die im neuen Jahr auf den deutschen Galopprennbahnen in der Totalisatorwette umgesetzt werden.

 

Bei der Totalisatorwette fließt der Wetteinsatz in einen Topf und nach Abzug von Steuern und Abgaben an den Rennverein wird der verbleibende Betrag auf die erfolgreichen Wetter ausgezahlt. Dies ist ein schon seit 1922 in Deutschland erlaubtes Spielmodell. Doch während beispielsweise beim Lotto fast 50 Prozent abgezogen werden, sind es bei Sieg- und Platz-Wetten auf Galopp-Pferde ab dem 6. Januar in Deutschland nur noch 15 Prozent. Auch im Vergleich mit anderen Galoppsport-Nationen liegen wir damit in Europa sehr weit vorne und sind damit international wettbewerbsfähig.

 

Hintergrund der Senkung von 25 auf 15 Prozent ist die Tatsache, dass die Wettkunden u.a. auf Rennen in England und Frankreich zu deutlich geringeren Abzügen wetten konnten. Im Zeitalter des Internets kann der Kunde mit einem Mausklick die Preise vergleichen und tut dies auch. Während in den letzten Jahren die Umsätze auf deutsche Rennen zurück gegangenen sind, ist der Umsatz auf englische und französische Rennen seit Jahren steigend. Durch die geringeren Abzüge gibt es deutlich höhere Auszahlungen, die die Totalisatorwette für den Wetter attraktiver machen.

 

Zwei weitere Schritte dazu werden ab dem 6. Januar ebenfalls umgesetzt. Der Technik-Dienstleister des deutschen Rennsports, German Tote, wird die Quotendarstellung von der Darstellung zu 10 auf zu 1 wechseln. „So kennen es die Kunden von fast allen anderen Anbietern im Bereich Sportwette und Rennwette“, sagt Riko Luiking, Geschäftsführer von German Tote. Weiterhin wird der Mindesteinsatz in den Sieg- und Platz-Wetten auf zwei Euro steigen, was laut Herrn Luiking eine Anpassung an das tatsächliche Wettverhalten darstellt. Vor der Euro-Umstellung im Jahr 2002 betrug der Mindesteinsatz 2,50 Mark bzw. 5 Mark.

 

Die deutsche Pferdewette, die mit ihren Erträgen ausschließlich zur Förderung der Landesvollblutzucht betrieben wird, ist somit nun Vorreiter in Bezug auf die Ausschüttungen an den Wetter. Möglich wurde diese Maßnahme, die von allen Rennvereinen in Deutschland getragen wird, durch eine finanzielle Absicherung seitens des Dachverbandes in Köln und der Gemeinschaft der deutschen Galopprennvereine.

 

Quelle: German Racing am 3. Januar 2019

Besitzertrainer-Cup 2018: Daniel Paulick heißt der Sieger

Aus den Hände von Karen Kaczmarek, Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer, erhielten (von links) Pavel Bradik (3.), Sieger Daniel Paulick und Christof Schleppi (2.) die Präsente für ihre Erfolge im Besitzertrainer-Cup 2018. Foto: privat

Der Besitzertrainer-Cup 2018 ist Geschichte. Am Samstag, 13. Oktober, fand in Leipzig der letzte von sechs Wertungsrenntagen statt. Nach Monika Lindemann (2016) und Horst Rudolph (2017) heißt bei der 3. Auflage dieser Serie in diesem Jahr der Sieger Daniel Paulick.

 

Bis zum dritten Rennen des Tages war der Ausgang des Wettbewerbs noch offen. Daniel Paulick hatte durch Rang drei von Pasquetta in der Auftaktprüfung, die Christine Hottewitzsch mit Lady O' Connor gewann (s. Artikel oben), und Platz fünf von Ma jolie cherie im zweiten Rennen mit 29 Punkten bereits die Führung vor Matthias Schwinn und Horst Rudolph, die beide in Leipzig nicht am Start waren, übernommen. Doch Christof Schleppi hatte noch zwei Starter in der Hinterhand, um nach seinen bisher 17 Zählern noch an Paulick vorbeiziehen zu können. Doch dann kam Schleppis Dawn Prayer nur als Zehnter und damit Letzter über die Ziellinie. Der Gesamterfolg von Daniel Paulick, der mit 1000 Euro prämiert wird, war perfekt.

 

Doch auf den Plätzen war weithin einiges möglich. Erst schaffte Pavel Bradik durch seinen Sieg (10 Punkte) von Van Venture (s. Artikel oben) mit 25 Zählern den zwischenzeitlichen Sprung auf Rang zwei, aber Christof Schleppi holte sich diese Position, die mit 500 Euro dotiert ist, im siebten Rennen zurück. Preaux wurde Zweiter und schraubte Schleppis Endstand durch acht Punkte auf 26 Zähler. Somit blieb Pavel Bradik Position drei (300 Euro) vor Matthias Schwinn (200 Euro). Im siebten Rennen des Tages setzte sich Daniel Paulick dank des Sieges von Ma Jument (s. Artikel oben) mit insgesamt 39 Punkten noch deutlich von der Konkurrenz ab.

 

Insgesamt nahmen am Besitzertrainer-Cup 2018 59 Mitglieder des Vereins Deutscher Besitzertrainer teil. Die sechs Wertungsrenntage fanden in Bremen, Haßloch, Zweibrücken, Düsseldorf, Dresden und Leipzig statt. Wie gewohnt waren pro Rennen je Platzierung der Pferde von den Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen: 1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt.

 

Kompletter Endstand

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Oktober 2018

Hoppegarten, 7. Oktober

  • Christian Zschache – Gepard

Honzrath, 7. Oktober

  • Matthias Schwinn – Baker Street
  • Selina Ehl – Hurricane Harry
  • Lucien W. J. van der Meulen – Ossiline
  • Hans-Peter Rosport – Noble Fighter

Leipzig, 13. Oktober

  • Christine Hottewitzsch – Lady O' Connor
  • Pavel Bradik – Van Venture
  • Daniel Paulick – Ma Jument
  • Torsten Reineke – Larion

Baden-Baden, 21. Oktober

  • Georg Mayer – Magic Quercus

Neuss, 23. Oktober

  • Walter Maurer – Giant Grizzly

Mannheim, 27. Oktober

  • Horst Rudolph – Pissarro 

Magdeburg, 31. Oktober

  • Heiko Kienemann – Voodoo
  • Janine Beckmann – Koonari
Lucien W. J. van der Meulen ist durch den Erfolg von Ossiline am 7. Oktober in Honzrath bei 25 Saisonsiegen angekommen. Foto: privat
Selina Ehl kam mit Hurricane Harry am 7. Oktober in Honzrath zu ihrem vierten Sieg 2018. Foto: privat
Baker Street sorgte am 7. Oktober in Honzrath für den dritten Jahreserfolg von Matthias Schwinn. Foto: privat
War am 7. Oktober auf der Honzrather Sandbahn wieder in seinem Element und sicherte Hans-Peter Rosport den zweiten Jahrestreffer: Noble Fighter. Foto: privat
Van Venture sicherte am 13. Oktober in Leipzig Pavel Bradik (rechts) den dritten Jahreserfolg. Foto: privat
Zum Geburtstag sorgte Lady O' Connor für den ersten Saisontreffer von Christine Hottewitzsch (links) am 13. Oktober in Leipzig. Foto: privat
Kann auch auf Sand siegen: Giant Grizzly (hier nach seinem Erfolg am 23. September in Mannheim) sorgte für den dritten Jahrestreffer von Walter Mauerer am 23. Oktober in Neuss. Foto: privat
Siegerehrung in Mannheim am 27. Oktober gleich mit zwei erfolgreichen Trainern. Horst Rudolph (3. von links) landete seinen 17. Jahrestreffer als Besitzertrainer durch Pissarro. Andreas Bolte (rechts) kam zu seinem 53. Jahressieg bei den Berufstrainer. Foto: privat
Voodoo sorgte am 31. Oktober in Magdeburg für den zweiten Jahreserfolg von Heiko Kienemann. Foto: privat
Der Blick geht gen Himmel im Gedenken an den erst kürzlich verstorbenen Horst Beckmann nach dem emotionalen Erfolg von Koonari für seine Tochter Janine (vorne) am 31. Oktober in Magdeburg. Foto: privat

Der Galopprennsport im Sportausschuss des Deutschen Bundestags

DVR-Präsident Dr. Michael Vesper (links) und DVR-Geschäftsführer Jan Antony Vogel haben Dieter Stier, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, in die Mitte genommen. Foto: German Racing

Am Mittwoch, 7. November, hatten Vertreter des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. die Gelegenheit, den Galopprennsport im Sportausschuss des Bundestags zu präsentieren. Dafür reisten der Präsident des Direktoriums, Dr. Michael Vesper, sowie der Geschäftsführer Jan Antony Vogel und die PR-Verantwortliche Dr. Petra Bracht nach Berlin.


In einer Präsentation stellte Dr. Vesper den deutschen Galopprennsport vor. Er schilderte die lange Tradition des Sports, nannte Daten und Fakten und erläuterte die Finanzierung der Leistungsprüfungen. Ein kurzer Film vermittelte zum Abschluss der Präsentation die Faszination des Galopprennsports. In der anschließenden intensiven Fragerunde, an der sich Ausschussmitglieder aus allen Fraktionen beteiligten,  wurden Themen angesprochen wie die Attraktivitätssteigerung des Rennsports, der Tierschutz, die Dopingkontrollen, die Nachwuchsförderung und auch die Strukturreform des Verbands.


Im Zusammenhang der Diskussion über die Finanzierung des Rennsports sprach Dr. Vesper auch die Problematik der Rennwettsteuer-Rückvergütung an und stellte die Lösung über eine Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes vor. Der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Dieter Stier riet dazu, dieses Thema auch im Landwirtschafts-Ausschuss einmal vorzustellen.


Zum Thema Tierschutz versicherte Jan Vogel, dass es strenge Kontrollen im Rennsport gibt und ein regelmäßiger Kontakt zum Landwirtschaftsministerium besteht. Zudem findet ein Austausch mit dem Tierschutzbund statt, mit dem es noch in diesem Monat ein Gespräch in Köln geben wird.


Interessiert waren die Politiker auch an der Besucherstruktur bei Rennveranstaltungen und fragten nach, wie ein breites Publikum gewonnen werden kann. Vesper und Vogel erläuterten, dass Galopprennen keineswegs elitäre Veranstaltungen sind und der Nachmittag auf der Rennbahn längst zum Familienevent geworden ist.


Dr. Michael Vesper zieht eine positive Bilanz des Besuchs in Berlin: „Es ist uns gelungen, unseren Sport in der Politik zu platzieren und die Bedeutung der Galopprennen als Leistungsprüfung in der Sportlandschaft zu vermitteln.“

 

Pressemitteilung von German Racing vom 8. November 2018

Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte Rennen in Magdeburg

Siegerehrung in Magdeburg für das vom Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte vierte Rennen mit Siegreiterin Lilli-Marie Engels (3. v. links) und Sieg-Trainer Albert Kästner (rechts). Für den Verein Deutscher Besitzertrainer gratulierte Karen Kaczmarek (1. Vorsitzende/2. v. links). Foto: privat

Seriensieger Macan von Besitzer Michael Haase und vorbereitet von Berufstrainer Albert Kästner gewann in Magdeburg am Mittwoch, 31. Oktober, das vom Verein Deutscher Besitzertrainer finanziell unterstützte vierte Rennen. Im Preis der Grundstücks und Immobilienservice GmbH (Ausgleich IV, 1.550 Meter) landete Macan seine dritten Treffer in Folge. Unter seiner ständigen Reiterin Lilli-Marie Engels gewann der 4-jährige Wallach sicher vor Mockingjay (Trainer Marco Angermann/Reiter René Piechulek) und Tarantella (Hans-Jürgen Gröschel/Bauyrzhan Murzabayev).

Sportmarketing-Fachmann Pommer wechselt zum Galopprennsport

Jan Pommer

Jan Pommer wird ab Januar 2019 als Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaften des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. für deren operatives Geschäft und für das übergreifende Marketing zuständig sein. Der ehemalige Geschäftsführer der Basketball Bundesliga hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Sportbusiness. Jan Antony Vogel bleibt als Geschäftsführer für die Bereiche Zucht, Renntechnik und Buchhaltung verantwortlich.


Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte war der gebürtige Oldenburger als Rechtsanwalt in Köln tätig. Nach einer Tätigkeit in der Kommunikationsagentur Sponsor Partners fungierte er von 2005 bis 2015 als Geschäftsführer der Basketball Bundesliga. 2015 wechselte er zur Deutschen Sport Marketing GmbH, der Vermarktungsgesellschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes, und verantwortete dort als Geschäftsführer die Bereiche Digitale Medien und die Entwicklung neuer Vermarktungsmodelle. Seit 2017 ist Jan Pommer als Vice President Sports Affairs bei der ESL, dem größten eSportunternehmen der Welt engagiert. Dort hat er sich auf die Positionierung des eSports im traditionellen Sportumfeld konzentriert.


2010 wurde Pommer vom deutschen Marketing Magazin Horizont als “Sportmanager des Jahres” ausgezeichnet. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben beim DVR und damit auf ein Thema mit erheblichem Potential. Ich werde  mit allen Rennsport-Verantwortlichen hart dafür arbeiten, den Galopprennsport noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Jan Pommer. Der Präsident des Galoppsportverbandes Dr. Michael Vesper freut sich auf die Zusammenarbeit mit Jan Pommer: „Er ist ein anerkannter Fachmann im Bereich Sportmanagement und Sportmarketing mit jahrzehntelanger Erfahrung. Zudem ist er bestens vernetzt und wird dem Galopprennsport neue Impulse geben.“

 

Pressemitteilung von German Racing vom 30. Oktober 2018 

Siege von Besitzertrainern des Vereins im September 2018

Dresden, 2. September

  • Daniel Paulick – Ostana

Quakenbrück, 2. September

  • Janine Beckmann – Wheredreamsare
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann

Mons, 3. September

  • Sarah Renz – Monte Napoleone

Köln,5. September

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master

Magdeburg, 8. September

  • Erwin Hinzmann – Reine des Miracles
  • Marc Timpelan – Torqueville

Lebach, 9. September

  • Christoph Schwab – Romantic Soldier

Leipzig, 15. September

  • Marc Timpelan – Torqueville
  • Guido Scholze – Sha Gino
  • Karl-Heinz Neureuther – Shark Attack

Mülheim, 15. September

  • Andrea Friebel – Holtby

Chantilly, 15. September

  • Hella Sauer – Ursus

Billigheim, 16. September

  • Christian Peterschmitt – High Alpha und Noble Hero
  • Michael Gerd Klapschus – Serkus

Dortmund, 16. September

  • Dirk Lüker – Faintly

Hannover, 16. September

  • Daniel Paulick – Oscar
  • Anna Schleusner-Fruhriep – The Tiger

Nancy, 16. September

  • Hella Sauer – Portalay

Mons, 17. September

  • Andrea Friebel – On Y Va

Köln, 22. September

  • Olga Laznovska – Welkando

Köln, 23. September

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master

Mannheim, 23. September

  • Walter Maurer – Giant Grizzly
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann

Bro Park, 23. September

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Summershine

Dresden, 29. September

  • Guido Scholze – Rosentor

Düsseldorf, 30. September

  • Martina Grünewald – Kimbarjano

Saarbrücken, 30. September

  • Horst Rudolph – Olkaria
  • Matthias Schwinn – Betsy Coed
  • Sarah Jane Hellier – Avorio
  • Christof Schleppi – Preaux
Jahrestreffer Nummer fünf gelang am 2. September in Quakenbrück Janine Beckmann durch Wheredreamsare. Foto: privat
Wutzelmann gewann in Quakenbrück am 2. September das Seejagdrennen und sicherte damit Anna Schleusner-Fruhriep den dritten Hindernistreffer 2018. Foto: privat
Ostana holte am 2. September in Dresden den fünften Jahrestreffer für Daniel Paulick. Foto: privat
Mit Reine des Miracles schaffte Erwin Hinzmann am 8. September in Magdeburg seinen ersten Karrieresieg als Besitzertrainer. Foto: privat
Wie 2017 (Foto) holte sich Christoph Schwab mit Romantic Soldier am 9. September in Lebach seinen ersten Saisonerfolg. Foto: privat
Shark Attack sorgte für den ersten Treffer in diesem Jahr von Karl-Heinz Neureuther am 15. September in Leipzig. Foto: privat
Holtby schaffte für Andrea Friebel am 15. September in Mülheim den zweiten Jahrestreffer. Foto: privat
Torqueville (hier nach seinem Erfolg in Bad Harzburg) sicherte Marc Timpelan nach dem dritten Treffer am 8. September in Magdeburg postwendend in Leipzig am 15. September den vierten Saisonerfolg. Foto: privat
The Tiger (hier in Bad Harzburg) sorgte am 16. September in Hannover für den achten Jahrestreffer von Anna Schleusner-Fruhriep auf der Flachbahn. Foto: privat
Durch Noble Hero (hier in Bad Harzburg) gelang Christian Peterschmitt am 16. September in Billigheim der sechste Saisonerfolg. Foto: privat
In Dortmund sicherte Faintly (hier in Bad Harzburg) Dirk Lüker am 16. September den fünften Jahrestreffer. Foto: privat
On Y Va (hier im Bad Harzburger Führring) gewann für Andrea Friebel am 17. September im belgischen Mons. Foto: privat
Welkando (hier in Bad Harzburg) sicherte Olga Laznovska am 22. September den siebten Saisontreffer. Foto: privat
Wutzelmann schaffte am 23. September in Mannheim den vierten Saisonerfolg in Hindernisrennen für Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat
Giant Grizzly sicherte Walter Maurer am 23. September in Mannheim auch den zweiten Saisonsieg. Foto: privat
Preaux (hier in Bad Harzburg) sorgte am 30. September in Saarbrücken für den dritten Jahrestreffer von Christof Schleppi. Foto: privat
Durch Betsy Coed (hier in Bad Harzburg) gelang Matthias Schwinn am 30. September in Saarbrücken den zweiten Sieg im Jahr 2018. Foto: privat
Olkaria (hier in Bad Harzburg) sicherte Horst Rudolph am 30. September in Saarbrücken den 16. Saisonerfolg. Foto: privat
Nach dem Sieg in Mülheim am 16. Juli (Foto) gewann Kimbarjano für Martina Grünewald am 30. September auch in Düsseldorf. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im August 2018

Pornichet, 11. August

  • Alfred Renz – Redesert

Hoppegarten, 12. August

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Kiss The Wind
  • Daniel Paulick – Invincible Really

Krefeld, 12. August

  • Lucien W. J. van der Meulen – Bolt Phantom

Saarbrücken, 15. August

  • Christian Peterschmitt – Theo Danon
  • Hans-Peter Rosport – Noble Fighter

Düsseldorf, 19. August

  • Caroline Fuchs – El Torito

Baden-Baden, 25. August

  • Sarah Jane Hellier – Ice Club

Miesau, 26. August

  • Thomas Gries – Troyanda
  • Walter Maurer – Giant Grizzly

Baden-Baden, 30. August

  • Dirk Lüker – Stanley Daley
  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel
Invincible Really (hier 2017 in Magdeburg) sorgte am 12. August in Hoppegarten für den vierten Saisontreffer von Daniel Paulick. Foto: privat
Siegerehrung in Krefeld am 12. August nach dem 22. Jahreserfolg für Lucien W. J. van der Meulen durch Bolt Phantom. Foto: privat
Nach zwei Siegen in Bad Harzburg (Foto) schaffte Kiss The Wind am 12. August in Hoppegarten den nächsten Treffer für Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat
Theo Danon (hier in Bad Harzburg) sicherte Christian Peterschmitt am 15. August den vierten Saisontreffer. Foto: privat
Noble Fighter (hier in Bad Harzburg) schaffte für Hans-Peter Rosport am 15. August in ersten Saisonerfolg. Foto: privat
El Torito (hier nach dem Sieg am 2. April in Köln) sicherte Caroline Fuchs am 19. August in Düsseldorf den fünften Saisontreffer in Deutschland. Foto: privat
Ice Club (hier in Bad Harzburg) sorgte am 25. August in Baden-Baden für den ersten Saisonsieg von Sarah Jane Hellier. Foto: privat
Troyanda (hier nach dem Sieg am 15. Juli in Zweibrücken) schaffte am 26. August in Miesau den zweiten Treffer 2018 für Thomas Gries. Foto: privat
Giant Grizzly sicherte Walter Maurer am 26. August in Miesau den ersten Jahrestreffer. Foto: privat
Romantic Angel schaffte für Markus Waldemar Falk am 30. August in Baden-Baden den dritten Sieg 2018. Foto: privat
Stanley Daley (hier in Bremen) sorgte am 30. August in Baden-Baden für den vierten Saisonerfolg von Dirk Lüker. Foto: privat

Smarturf besteht ersten Praxistest

Am 22. und 23. September konnten die Besucher des Europa-Meetings in Köln erstmals ihre Rennbahnwette auf dem Smartphone tätigen. Mittels eines Rennbahn-eigenen WLAN-Netzes waren mobile Wetten in den Bahntotalisator möglich, nachdem die Besucher an den Kassen ein Guthaben auf ihr Smartphone geladen hatten. Mit Flyern und Plakaten wurden die Besucher auf die neue Wettmöglichkeit hingewiesen, an einem Infostand erklärte das Personal interessierten Besuchern die Vorgehensweise beim Einloggen und die Vorteile des neuen Systems. Ein Trailer informierte außerdem über die einzelnen Schritte der Installation von Smarturf. Rund hundert neue Wettkonten wurden eingerichtet und zahlreiche Besucher über Smarturf informiert.


„Trotz schlechter Wetterbedingungen haben wir viele Neukunden von unserer neuen mobilen Rennbahnwette überzeugen können. Die Technik hat einwandfrei funktioniert und wir sind zuversichtlich, dass wir mit einem guten Produkt bei den nächsten Veranstaltungen noch mehr Personen zum Wetten mit Smarturf bewegen können“, sagte der Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereins Philipp Hein. Für den zukünftigen Einsatz von Smarturf sei eine noch bessere Unterstützung der Neukunden wichtig. So müsse neben dem Personal am Infostand auch das Kassenpersonal optimal auf Fragen von Besuchern zur neuen Rennbahnwette vorbereitet werden, um Vorteile herauszustellen und bei der Installation behilflich zu sein. Besucher, die ein Guthaben auf ihrem Smarturf-Konto haben, können dieses bei ihrem nächsten Besuch auf der Kölner Rennbahn bereits am 3. und am 14. Oktober wieder einsetzen.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 28. September 2018

Mehr als 700 Besucher beim Tag der Gestüte 2018

Der Tag der Gestüte am 15. September war wieder bestens frequentiert. Foto: German Racing

Am Samstag, 15. September, fand zum zweiten Mal der Tag der Gestüte statt. Initiiert von German Racing öffneten in ganz Deutschland Vollblutgestüte ihre Tore und boten seltene Einblicke in die faszinierende Welt der Vollblutzucht. Mehr als 700 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, um die tägliche Arbeit in einem Gestüt zu erleben und außerdem viele Informationen zur Vollblutzucht und zum Galopprennsport zu erhalten.


Nicht nur im Gestüt Fährhof in Niedersachsen mussten zwei Führungen eingerichtet werden, um die große Anzahl an angemeldeten Personen durch die Anlage führen zu können. Nachdem die Besucher zunächst Informationen zur Historie und zu den Erfolgen des jeweiligen Gestüts erhalten hatten, wurden den Reit- und Rennsportfans ausgewählte Vollblutpferde präsentiert.


Auf dem Gestüt Schlossgut Itlingen etwa zeigte Graf Stauffenberg sechs Jährlinge, die derzeit für Auktionen vorbereitet werden. Statt der geplanten einundeinhalb Stunden führte er etwa 70 interessierte Besucher drei Stunden lang durch das Programm und führte im kurzweiligen Dialog mit Moderator Thorsten Castle die Pferdefans in die Welt der Vollblutzucht ein. Wer gut zuhörte und den Ausführungen folgte, konnte die Unterschiede im äußeren Erscheinungsbild der Pferde ausmachen und die Besonderheiten verschiedener Zuchtlinien verstehen.


Mit ausreichend Flyermaterial zum Thema Vollblutzucht und Galopprennen ausgestattet, aber auch mit einem Gutschein für ein Galopprennen auf einer deutschen Rennbahn gingen die Besucher nach Hause. Vielen von ihnen war erst an diesem Tag klar geworden, dass die Galopprennen, die sie regelmäßig besuchen, eine Leistungsprüfung und damit eine unerlässliche Auslese für die Vollblutzucht sind. Die Wiederholung der Aktion mit einer noch größeren Anzahl an Gestüten ist im nächsten Jahr vorgesehen.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 15. September 2018

Rente für Supervisor nach 101 Starts über die Sprünge

Supervisor mit Mark Gier im Sattel kurz vor seinem 101. und letzten Hindernistart seiner Karriere am 22. Juli 2018 in Bad Harzburg. Foto: privat

Eine wahrlich sensationelle Karriere eines Rennpferdes ist am Sonntag, 22. Juli, in Bad Harzburg zu Ende gegangen: Der 14-jährige Supervisor absolvierte im Seejagdrennen seinen letzten Start und geht nun hochverdient in Rente. "Ja, das war noch einmal ein guter Abschluss", freute sich Besitzertrainerin Cornelia Schmock über ihren treuen Wallach, der als Fünfter ins Ziel kam. Wie immer kam er exzellent über die Sprünge und auch durch den Salzmann-See, konnte dann aber das Tempo der jungen Konkurrenz nicht mehr mitgehen. Es war insgesamt seine neunte Teilnahme an einem Bad Harzburger Seejagdrennen.

 

Über die Sprünge ist Supervisor in seiner langen Laufbahn sage und schreibe 101 Mal gestartet, 14 Siege und 30 Platzierungen sprangen dabei heraus. Seine Gewinnsumme im Hindernissport beträgt 128.935 €. Dabei war sein erstes Rennen auf der Hürdenbahn am 13. Januar 2008 in Neuss alles andere als erfolgreich. Supervisor kam nicht ins Ziel, wurde von seinem Reiter Michael Engelke angehalten. Doch bereits am 22. Juli 2008 war dann in Bad Harzburg der erste Treffer fällig. Unter Oliver Schnakenberg startete Supervisor seine Siegesserie. Genau vier Jahre später, am 22. Juli 2012, schnappte sich der Wallach auch einmal das Bad Harzburger Seejagdrennen unter Bohumil Klein.

 

Auf der Flachbahn absolvierte Supervisor insgesamt nur fünf Starts. "Das konnte er einfach nicht. Sein großes Plus war die Sicherheit beim Springen, eben ein echter Ankommer", so Cornelia Schmock. Wie auch beim Abschlussrennen am 22. Juli 2018 in Bad Harzburg, genau zehn Jahre nach dem ersten Sieg des Wallachs in seiner Laufbahn am selben Ort. 

Belgien erschwert Starts für deutsche Pferde in Handicaps

Deutsche Starter gibt es in Belgien, vor allem auf der Sandbahn in Mons-Ghlin, häufig. Durch eine neue Regelung wird es deutschen Pferden in Zukunft erschwert, in belgischen Handicaps zu starten.

 

Wie das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen im Wochenrennkalender vom 14. August bekannt gibt, gilt ab sofort folgende Regelung:

 

"Wie bisher gilt:
1. Das Pferd hat ein Handicap-Rating in Belgien oder
2. Das Pferd hat in Belgien in Flachrennen teilgenommen
- mindestens 2x gelaufen und dabei 1x gewonnen
- mindestens 2x unter den ersten 4 platziert gelaufen
- mindestens 3x gelaufen
oder
3. Das Pferd hat ein Handicap-Rating im Ausland und hat mindestens einmal an einem Altersgewichtsrennen in Belgien teilgenommen.


Der letztgenannte Halbsatz ist eine neue Anforderung und erschwert die direkte Teilnahme in Ausgleichen in Belgien. Wir werden in Harmonisierungsgesprächen diese verstärkte Ausgrenzung auch gegenüber den hiesigen Regelungen zur Sprache bringen und versuchen wieder eine bessere Harmonisierung zu ermöglichen."

Von Besitzertrainern unterstütztes Rennen an Walter Maurer

Armin Weidler (links), 2. Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, übergab bei der Siegerehrung die Ehrenplaketten des Vereins Deutscher Besitzertrainer an Walter Maurer und Stefanie Koyuncu. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer war am Sonntag, 26. August, in Miesau Mitsponsor eines der fünf Galopprennen. Im Ausgleich IV über 2.350 Meter um den "Preis des Gestüts Ohlerweiherhof und des Vereins Deutscher Besitzertrainer", einem Wertungslauf für das Turfchampionat Südwest 2018, setzte sich ein Besitzertrainer durch. Für Walter Maurer gewann der 6-jährige Wallach Giant Grizzly mit Stefanie Koyuncu im Sattel. Die Besitzertrainer-Zweierwette machte Hans-Jürgen Palz mit Heraclius (Rebecca Danz) perfekt. Dritter wurde Turfdiva von Trainerin Regine Weißmeier (Fabian Xaver Weißmeier).

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Juli 2018

Hamburg, 1. Juli

  • Torsten Reineke – Santiano
  • Lucien W. J. van der Meulen – Bolt Phantom
  • Wilfried Schütz – Medaillon

Haßloch, 1. Juli

  • Christian Peterschmitt – Theo Danon
  • Horst Rudolph – Olkaria
  • Philipp Berg – Charlie's Dreamer

Hamburg, 4. Juli

  • Pavel Bradik – Adel verpflichtet

Hamburg, 5. Juli

  • Isabell Kreger – Jet Setter
  • Lucien W. J. van der Meulen – Bolt Phantom

Hamburg, 7. Juli

  • Jutta Pohl – Bective
  • Lucien W. J. van der Meulen – Infamous Lawman
  • Maria Nienstädt – Lady Leoso

Hamburg, 8. Juli

  • Torsten Reineke – Santiano

Blieskastel, 8. Juli

  • Christian Peterschmitt – Diep Riever
  • Stefanie Britz – Islington

Chantilly, 9. Juli

  • Hella Sauer – Gold Lake

Dresden, 14. Juli

  • Frank Lippitsch – Prince of Stars

Zweibrücken, 15. Juli

  • Fabienne Gerstner – Malvia
  • Alfred Renz – Arizona
  • Thomas Gries – Troyanda

Köln, 15. Juli

  • Olga Laznovska – Burma King

Mülheim, 16. Juli

  • Martina Grünewald – Kimbarjano

Bad Harzburg, 20. Juli

  • Maria Nienstädt – Humpry

Bad Harzburg, 21. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Wutzelmann

Bad Harzburg, 22. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Kiss The Wind

Hoppegarten, 25. Juli

  • Daniel Paulick – Hexi Galaxy

Bad Harzburg, 26. Juli

  • Philipp Berg – Charlie's Dreamer
  • Marc Timpelan – Torqueville

Bad Harzburg, 28. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Kiss The Wind
  • Maria Nienstädt – Humpry

Bad Harzburg, 29. Juli

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Apoleon und Wutzelmann
  • Wilfried Schütz – Medaillon

Erbach, 29. Juli

  • Philipp Berg – Rock Academy
  • Michael Klapschus – Serko
  • Stefanie Britz – Islington
  • Horst Rudolpf – Cazador

Köln, 30. Juli

  • Erika Keller – Pressure
Olkaria (hier 2017 in Mannheim) sicherte Horst Rudolph am 1. Juli in Haßloch den Jahrestreffer Nummer 14. Foto: privat
Für den zweiten und dritten Jahressieg von Torsten Reineke sorgte am 1. und 8. Juli in Hamburg Santiano (hier 2017 in Hannover). Foto: privat
Adel verpflichtet (hier bei seinem Sieg in Bremen) gewann am 4. Juli in Hamburg und sicherte Pavel Bradik den zweiten Jahrestreffer. Foto: privat
Lady Leoso (hier in Bremen) sicherte Maria Nienstädt am 7. Juli in Hamburg den ersten Jahrestreffer. Foto: privat
Landete am 14. Juli in Dresden seinen dritten Sieg in Folge für Frank Lippitsch: Prince of Stars. Foto: privat
Troyanda schaffte am 15. Juli in Zweibrücken den ersten Saisonerfolg für Thomas Gries. Foto: privat
Ossiline (hier noch im Schleusner-Dress in Bad Harzburg) sicherte Lucien W. J. van der Meulen am 15. Juli in Köln den 21. Saisontreffer. Foto: privat
Arizona holte für Alfred Renz am 15. Juli in Zweibrücken den zweiten Inlandssieg des Jahres. Foto: privat
Mit Malvia landete Fabienne Gerstner am 15. Juli in Zweibrücken ihren ersten Jahrestreffer. Foto: privat
Kimbarjano sicherte Martina Grünewald am 16. Juli in Mülheim den ersten Saisontreffer. Foto: privat
Siegerehrung nach dem Erfolg für Wutzelmannn von Anna Schleusner-Fruhriep am 21. Juli in Bad Harzburg im Alten Braunschweiger Jagdrennen über 4.000 Meter. Foto: privat
Kiss The Wind war am 22. Juli und 28. Juli in Bad Harzburg zum vierten und fünften Saisonsieg auf der Flachbahn für Anna Schleusner-Fruhriep erfolgreich. Foto: privat
Robin Weber sattelt Charlie's Dreamer nach dem erfolgreichen Rennen am 26. Juli in Bad Harzburg ab. Für Philipp Berg war es der fünfte Saisonsieg. Foto: privat
Marc Timpelan jubelt über seinen zweiten Jahrestreffer mit Torqueville am 26. Juli in Bad Harzburg. Foto: privat
Humpry siegte am 20. und 28. Juli in Bad Harzburg und sorgte für den zweiten und dritten Jahrestreffer von Maria Nienstädt. Foto: privat
Medaillon sorgte am 29. Juli in Bad Harzburg für den vierten Jahrestreffer von Wilfried Schütz. Foto: privat
Ganz "locker" gewann Apoleon das Halbblutrennen am 29. Juli in Bad Harzburg und sicherte Anna Schleusner-Fruhriep den sechsten Flacherfolg 2018. Foto: privat
Ganz "locker" gewann Apoleon das Halbblutrennen am 29. Juli in Bad Harzburg und sicherte Anna Schleusner-Fruhriep den sechsten Flacherfolg 2018. Foto: privat

El Donno siegt im von den Besitzertrainern unterstützten Rennen

Siegerplaketten des Vereins Deutscher Besitzertrainer erhielt das Team um El Donno aus den Händen von der Vorsitzenden Karen Kaczmarek und der Schatzmeisterin Gudrun Busch. Foto: privat

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer hatte kurzfristig beschlossen, den Harzburger Rennverein bei der Austragung des Zusatzrenntages am Samstag, 4. August, finanziell zu unterstützen. Gemeinsam mit der Norddeutschen Besitzervereinigung bezuschussten die Besitzertrainer einen Ausgleich IV über 1.550 Meter. Das 4. Rennen des Tages wurde eine sichere Beute von El Donno vom Stall Dominique. Der 8-jährige Wallach ist im Training bei Claudia Barsig in Dresden und kam zu seinem dritten Meetingserfolg in der 139. Bad Harzburger Galopprennwoche. Im Sattel saß André Best. Zweiter wurde Turfglocke (Roland Dzubasz/Bauyrzhan Murzabayev) vor dem Gast aus Tschechien Belinda Too (Maxim Pecheur) und Armin Weidlers Best of Heaven (Filip Minarik).

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Juni 2018

Baden-Baden, 3. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – My Mate
  • Horst Rudolph – Pissarro

Köln, 6. Juni

  • Katja Engels – Intenso
  • Lucien W. J. van der Meulen – Royal Run und Meerwind

Mannheim, 8. Juni

  • Philipp Berg – Ocean Eleven
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand

Hannover, 8. Juni

  • Jördis-Ina Meinecke – Circulate

Mons, 8. Juni

  • Alfred Renz – Redesert

Hoppegarten, 9. Juni

  • Daniel Paulick – Osumi
  • Anna Schleusner-Fruhriep – The Tiger

Krefeld, 10. Juni

  • Alex Taber – Sexy Girl
  • Lucien W. J. van der Meulen – Roi du Soleil und Ossiline

Rastede, 10. Juni

  • Janine Beckmann – Wheredreamsare

Dresden, 16. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – Bolt Phantom und My Mate
  • Frank Lippitsch – Prince of Stars

München, 23. Juni

  • Andrea Schwarzenbeck – Koreen

Dortmund, 24. Juni

  • Valentina Stefutti – Real Promise

Hamburg, 29. Juni

  • Lucien W. J. van der Meulen – Naqdy
  • Anna Schleusner-Fruhriep – Summershine

Hamburg, 30. Juni

  • Frank Lippitsch – Prince of Stars
  • Torsten Reineke – Starlite Express
  • Olga Laznovska – Edelstein 

 

 

My Mate (hier in Hannover) sicherte Lucien W. J. van der Meulen am 3. Juni in Baden-Baden und am 16. Juni in Dresden zwei Treffer. Foto: privat
Meerwind (hier 2017 in Köln) sicherte Lucien W. J. van der Meulen am 6. Juni den zwölften Jahreserfolg. Foto: privat
Bill Ferdinand (hier beim Sieg in Saarbrücken) hatte mit seinem sechsten Jahreserfolg am 8. Juni in Mannheim Horst Rudolph mit 13 Treffern wieder auf die Pole-Position der Statistik des Besitzertrainer-Championats 2018 gebracht. Foto: privat
The Tiger (hier in Magdeburg) sicherte Anna Schleusner-Fruhriep den zweiten Jahrestreffer am 9. Juni in Hoppegarten. Foto: privat
Prince of Stars sorgte am 16. Juni in Dresden für den ersten und am 30. Juni in Hamburg auch für den zweiten Jahrestreffer von Frank Lippitsch. Foto: privat
Koreen (hier in Baden-Baden) sicherte Andrea Schwarzenbeck am 23. Juni in München den ersten Saisonerfolg. Foto: privat
Naqdy (links - beim Sieg am 15. Mai in Mülheim) sicherte Lucien W. J. van der Meulen in Hamburg am 29. Juni den 17. Jahreserfolg. Foto: privat
Edelstein (hier 2017 bei seinem Sieg in Bad Harzburg) schaffte seinen dritten Jahrestreffer und damit den fünften Erfolg 2018 für Olga Laznovska am 30. Juni in Hamburg. Foto: privat

Erbach im Odenwald: Erhöhte Rennpreise und Bonbon für die Reiter

Nach der kurzfristigen Absage im Vorjahr haben die Verantwortlichen des Odenwälder Rennvereins alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass diese Traditionsveranstaltung in Erbach im Odenwald 2018 auf jeden Fall wieder stattfindet. Für Sonntag, 29. Juli, sind fünf Galopprennen ausgeschrieben. Mit wenigen Unterbrechungen werden die Pferderennen in Erbach bereits seit über 100 Jahren im Rahmen des Wiesenmarkts ausgetragen.

 

Um den Besitzern den Start ihrer Pferde etwas schmackhafter zu machen, hat der Rennverein die Rennpreise aufgestockt. Statt der bisher 13.200 € sind diesmal insgesamt 19.400 € als Prämien für Sieger und Platzierte ausgeschrieben. Das Geläuf wurde völlig überarbeitet, geebnet und durch Lockerung griffiger und durchlässiger gemacht.

 

Zudem bietet  der Odenwälder Rennverein dank Unterstützung von Sponsoren auch den Reiterinnen und Reitern ein Extra-Bonbon, um in Erbach an den Start zu gehen. "Alle erhalten einen Tankgutschein in Höhe von 30 €", kündigt Geschäftsführer Frank Reubold an und hofft auf entsprechende Resonanz sowohl bei den Rennpferden als auch bei deren Reitern.

 

Pressemitteilung des Odenwälder Rennvereins vom 14. Juli 2018

Der Derby-Sieger 2018 heißt Weltstar

In einem spannenden Finish setzte sich im 149. Deutschen Derby am Sonntag, 8. Juli, in Hamburg Gestüt Röttgens Weltstar (rechts) unter Adrie de Vries knapp gegen Gestüt Park Wiedingens Destino unter Martin Seidl (2. v. rechts) durch. Trainer des Siegers und des Zweitplatzierten ist Markus Klug, früherer Besitzertrainer und immer noch Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer. Foto: Marc Rühl

Was ist Qualität?

Leserbrief von unserem Mitglied Dr. Renate Fries-Jung an die Sport-Welt vom 18. Juni 2018

 

Herr Schneider aus Baden-Baden schreibt in seinem Leserbrief, dass er keinesfalls möchte, dass die Qualität im Rennsport  durch die 44 kg Pferde weiter sinkt. Er geht davon aus, dass er durch Investition eines höheren Kaufpreises Rennleistung quasi erzwingen kann. Ich kann mich erinnern, dass vor vielen Jahren der Bestseller der Auktion nicht mal ein B-Rennen gewinnen konnte.

 

 Er sagt richtig, dass der Vollblutsport eine Zucht- und Leistungsprüfung ist, aber es geht nicht nur um Frühreife und Schnelligkeit! Es geht auch um Härte, die als einzige Eigenschaft neben Harmonie im Exterieur auch für die Landespferdezucht von Interesse ist, was auch zu den ausgewiesenen Zielen der Vollblutzucht gehört. Was soll man dazu sagen, wenn von den diesjährigen Derbyanwärtern schon mindestens 3 ehemals aussichtsreiche Kandidaten die Reise nach Hamburg nicht mehr antreten können und wohl auch keine Rennbahn mehr betreten? Oder wenn Derbysieger direkt nach dem Sieg gesundheitsbedingt nur noch als Deckhengst aufgeboten werden können? Ob sie wohl Härte vererben?

 

Was ist es wert, wenn eine Stute in einem schlecht besetzten Listenrennen mit einer einzigen Platzierung  Black Type erwirbt? Was sagt Herr Schneider dazu, dass unser Kiowa mit seinem miesen GAG von 44 kg mit seinen 2 Vorjahressiegen mehr Geld verdient hat, als einige mir bekannte Black-Type Pferde? Qualität ist für mich etwas ganz anderes! Da ist z.B. der unglaubliche Danon Perth, der 12-jährig in Bad Harzburg in einer Woche 3 Rennen gewann, der treue Vesuv und der eisenharte Supervisor, die mit 14 Jahren immer noch kleine Platzgelder mit nach Hause bringen, weil sie kerngesund sind. Oder unser Scandal Spark, der mit 12 Jahren seinen 100. Lebensstart mit 2 Schrauben in der Fessel siegreich gestalten konnte und eine Lebensbilanz von 12 Siegen und 38 Plätzen aufzuweisen hat. Dies sind auch die Pferde, die den radikalen Tierschützern den Wind aus den Segeln nehmen was unseren Sport angeht und zu denen treue Besucher eine Bindung und Liebe aufbauen. 

 

Wenn unser bildschöner Schimmelhengst im Osten lief, kamen die Kinder an den Führring gerannt und brüllten: “Da isser ja!“ Und ein Zuschauer reiste uns überall hin nach, um ihn laufen zu sehen, zu wetten, ihm den Hals zu klopfen und beim Trockenführen zuzusehen. Auch unser Chilas hat sicherlich auch nicht mit Spitzen GAG 10 Siege allein für uns gewonnen und ist mit 30 Jahren als gesundes Pferd an Altersschwäche gestorben. Auch Kiowa hat mit seinen bisher 11 Siegen einen hohen Bekanntheitsgrad und mit seiner zuverlässigen Art als Frontrenner seine Rennen zu gestalten ist er für manche ein Kultpferd. Dieses sind die liebenswerten Seiten unseres Sportes, die uns eine positive Besucherbindung bescheren.

 

Natürlich ist das Können der Pferde, wie alles in der Biologie, aufgeteilt nach der Gauss`schen Verteilungskurve. Wo will der Briefschreiber diese kappen? Bei 60 kg vielleicht oder höher? Wie viele Rennbahnen will er durch den Ausfall der entsprechenden Rennen noch dafür schließen? Und die kleinen Trainer, Ausmister, Arbeitsreiter und auch Jockeys, die mit Liebe ihren Job machen, sollen die dann Hartz IV beziehen? Was für eine tolle Volksfeststimmung mit Begeisterung für das Zocken und die Pferde und damit Anziehungskraft für unseren Sport üben Rennen in Cuxhaven, Quakenbrück, Verden und die kleinen Bahnen im Südwesten aus?!

 

Wie jeder weiß, sind hier nicht die Spitzenpferde unterwegs! Ein Rennen mit 44 kg Pferden unterscheidet sich optisch für den einfachen Zuschauer nicht von einem Grupperennen. Es laufen wunderschöne Pferde um die Wette und in diesen Rennen wird meistens die beliebte Viererwette angeboten, wie auch am Sonntag in Köln, da es fast nur hier immer so viele Starter gibt. Im Übrigen kann bei 16 Pferden auch immer nur einer seinen GAG aufstocken, während die anderen absinken, während in Rennen mit 8 Pferden die Chance doppelt so hoch ist. 

 

Weder wir Besitzertrainer noch unsere Pferde möchten im ländlichen Turniersport enden, sondern weiterhin mit Liebe und Sachverstand  unsere gute Arbeit  machen. Herr n Schneider wünsche ich, dass  es ihm nie passieren wird, dass sein teuerst gekauftes Pferd nur 44 kg kann oder gar nicht ans Laufen kommt, und wenn ihm die Klasse F-Rennen zu banal sind, kann er ja nach den Gruppe-Rennen nach Hause fahren. 

Landgericht Köln trifft Entscheidung im Derbyverfahren

Das Landgericht Köln hat am Donnerstag, 28. Juni, in dem Verfahren Pudwill gegen das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. folgende Entscheidung verkündet:


Es wird festgestellt, dass die Entscheidung des Renngerichts der Beklagten vom 3. April 2017 betreffend das IDEE 147. Deutsche Derby vom 10. Juli 2016 in Hamburg unwirksam ist. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger zu 2/3 und die Beklagte zu 1/3.

 

Das Urteil mit der Begründung wird dem Direktorium per Post in der kommenden Woche zugestellt.

 

Die Entscheidung entspricht den Hinweisen des Gerichts in der mündlichen Verhandlung und den Erwartungen des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen. Lediglich der Hilfsantrag ist im zuerkannten Umfang begründet. Die zweite Entscheidung des Renngerichts war wegen eines Verfahrensfehlers aufzuheben.

 

Das Landgericht bestätigt mit der Entscheidung die bisherige Rechtsprechung, wonach es auf die sportlichen Entscheidungen des Verbandes keinen Einfluss nimmt und hat daher auch den Antrag der Gegenseite auf Disqualifikation zurückgewiesen. Es stärkt die Verbandsgerichtsbarkeit, indem das Gericht klarstellt, dass über die Folgen des Bruchs sportlicher Regeln nicht die Justiz, sondern allein der Sport mit seinen zuständigen Instanzen entscheidet.

 

Die weiteren Schritte wird das Direktorium gemeinsam mit seinem Anwalt nach Eingang des Urteils mit Begründung besprechen.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 28. Juni 2018

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Mai 2018

Hannover, 1. Mai

  • Katja Engels – Leonarda

Waregem, 6. Mai

  • Jana Kocanova – Landadel

Dortmund, 10. Mai

  • Katja Engels – Leonarda
  • Olga Laznovska – Fighting Soldier

Magdeburg, 10. Mai

  • Marc Timpelan – Torqueville

Haßloch, 10. Mai

  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand

Krefeld, 13. Mai

  • Lucien W. J. van der Meulen – Dutch Master

Mülheim, 15. Mai

  • Wilfried Schütz – Medaillon
  • Lucien W. J. van der Meulen – Naqdy

Düsseldorf, 19. Mai

  • Anja Kleffmann – Amazing Moon
  • Andrea Friebel – Holtby

Saarbrücken, 20. Mai

  • Christof Schleppi – Dawn Prayer
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand und Cazador
  • Philipp Berg – Rock Academy

Köln, 21. Mai

  • Laura Giesgen – Le Roi Du Temps

Mons, 25. Mai

  • Caroline Fuchs – Baroncello

Dortmund, 26. Mai

  • Lucien W. J. van der Meulen – Roi du Soleil

Baden-Baden, 30. Mai

  • Doreen Müller – Modina

 

 

Marc Timpelan feierte in Magdeburg am 10. Mai auf Torqueville (hier 2017 in Bremen) seinen ersten Jahreserfolg als Besitzertrainer. Foto: privat
Lucien W. J. van der Meulen (Mitte) stellte in Mülheim am 15. Mai mit Naqdy (links) den Sieger und mit Naziba auch die Zweitplatzierte im 5. Rennen. Foto: privat
Bill Ferdinand ist jetzt 5-facher Sieger 2018 und sicherte für Horst Rudolph am 20. Mai in Saarbrücken den zehnten Jahrestreffer, dem noch Treffer elf durch Cazador folgte. Foto: privat
Rock Academy schaffte am 20. Mai in Saarbrücken den zweiten Jahrestreffer für Philipp Berg. Foto: privat
Modina siegte am 30. Mai in Baden-Baden und schaffte damit den ersten Saisontreffer für Doreen Müller. Foto: privat

Wildschweine haben wieder zugeschlagen - Meißenheim fällt aus

Der RRFV Meißenheim hatte eigentlich schon alles besten vorbereitet, damit der Renntag am 24. Juni ein Erfolg wird. Doch dann kamen wieder einmal die Wildschweine und sorgten für so massive Schäden auf der Waldrennbahn, dass der RRFV Meißenheim schweren Herzens die Veranstaltung absagen musste.

13 erfolgreiche Prüfungen beim Lehrgang

Die erfolgreichen Prüflinge des Besitzertrainer-Lehrgangs 2018 mit der Prüfungskommission und DVR-Geschäftsführer Jan Antony Vogel. Foto: privat

Fast drei Wochen hieß es beim diesjährigen Besitzertrainer-Lehrgang in Köln vom 25. April bis zum 10. Mai wieder lernen, lernen und nochmals lernen, um mit allen Facetten des Galoppsports vertraut zu sein. Am 11. Mai stand dann die Abschlussprüfung mit Praxis in Weilerswist bei Trainer Christian von der Recke und anschließend in der Theorie im Sitzungsraum des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen auf der Tagesordnung.

 

Groß war natürlich die Erleichterung bei 13 Teilnehmern, als ihnen von der Vorsitzenden der Prüfungskommission Erika Mäder mitgeteilt wurde: „Sie haben bestanden!!!“ Lediglich eine Nachprüfung musste angesetzt werden.
 
Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen sind:

Laura Hamann, Erwin Hinzmann, Tatjana Herrmann, Mandy Kriegsheim, Sandy Lees, Melissa Maya, Silke Osenberg, Mark Ratering, Chirodea Razvan, Christoph Steiner, Swen Straßmeier. Saskia Wagner und Kristina Winter.
 
Mehr zum Thema „Wie werde ich Besitzertrainer?“ ist hier zu erfahren.

Zwei Siege wegen Dopings aberkannt - Gastboxen kontrollieren

Zwei Treffer mussten aus der Statistik 2018 bei Besitzertrainer Wilfried Schütz gestrichen werden. Bei seinem Pferd Medaillon wurde laut Wochenrennkalender des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen (DVR) vom 22. Mai beim Renntag am 9. März in Dortmund als Zweiter eine Dopingprobe entnommen, die ein unerlaubtes Mittel gem. Nr. 623/3 RO enthielt. Gem. Nr. 412 RO sieht dies auch nachträgliche Disqualifikationen für den Zeitraum von sechs Wochen nach der Entnahme vor. Damit mussten die Siege des Wallachs am 17. März und 23. März ebenfalls in Dortmund aberkannt werden.

 

"Das Verfahren gegen Wilfried Schütz wurde eingestellt", teilte Bianca Wagner aus der Abteilung Sicherheit und Ordnung des DVR jetzt auf Anfrage mit. Grund sei, dass Wilfried Schütz kein direktes Verschulden an diesem Dopingfall habe. Die bei Medaillon gefundene verbotene Substanz wurde auch in seiner Gastbox auf der Dortmunder Rennbahn nachgewiesen.

 

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer nimmt diesen Fall zum Anlass, seinen aktiven Mitgliedern zu empfehlen, vor dem Einstellen der Pferde die Gastboxen generell gründlich zu kontrollieren. "Wenn etwas auffällig ist, sollte es dokumentiert und sofort der Rennleitung gemeldet werden", rät Armin Weidler, 2. Vorsitzender des Vereins.

Erhöhte Kobaltwerte bei Wonnemond

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen teilte auf German Racing am 30. Mai mit:

 

Die von dem Pferd Wonnemond in Düsseldorf am 8. April 2018 entnommene Dopingprobe ergab sowohl in der ersten als auch in der zweiten Analyse einen positiven Befund. Festgestellt wurde Kobalt in einer über dem zulässigen Grenzwert liegenden Konzentration. Die Ermittlungen, wie es zu diesem Wert kommen konnte, sind noch nicht abgeschlossen.

 

Vertragsstrafe

Gem. Nr. 536 RO hat Trainer S.Smrczek eine Vertragsstrafe in Höhe von 600 Euro an das Direktorium zu zahlen.

 

Protestverfahren

1. Das Direktorium hat gegen das Pferd Wonnemond, Sieger im 7. R. Preis der Wettannahme Kalkmann-Frühjahrs-Meile am 8. April 2018 in Düsseldorf, Protest wegen Feststellung eines unerlaubten Mittels gem. Nr. 623/3 RO i.V.m. Nr. 412 RO und Nr. 535 RO eingelegt.

2. Das Direktorium hat gegen das Pferd Wonnemond, Sieger im 7. R. Henkel Europa Meile am 29. April 2018 in Düsseldorf, Protest wegen Feststellung eines unerlaubten Mittels beim vorherigen Start gem. Nr. 623/3 RO i.V.m. Nr. 412 RO eingelegt. Das Ergebnis der von Wonnemond entnommenen Dopingprobe in diesem Rennen war negativ, allerdings ist gem. Nr. 412 RO ein Pferd, bei dem ein unerlaubtes Mittel festgestellt worden ist, von dem Tag der Entnahme der Dopingprobe und allen innerhalb eines Zeitraumes von 6 Wochen danach gelaufenen Rennen zu disqualifizieren.

Siege von Besitzertrainern des Vereins im April 2018

Sonsbeck, 1. April

  • Laura Giesgen – Anna Sophie

Saarbrücken, 2. April

  • Philipp Berg – Ocean Eleven
  • Christian Peterschmitt – Mantano
  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Nina Schneider – Polished Silver 

Köln, 2. April

  • Caroline Fuchs – El Torito

Hannover, 2. April

  • Luisa Wöhling – Voladora

Mülheim, 3. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna
  • Wilfried Schütz – Dragoslav 

Köln, 15. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Athalyna
  • Janine Beckmann – Pancho Villas

Zweibrücken, 15. April

  • Stefan Birner – Lotus
  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Markus Waldemar Falk – Romantic Angel

Mons, 16. April

  • Alfred Renz – Finch Hatton

Hoppegarten, 22. April

  • Anna Schleusner-Fruhriep – Kiss the Wind

Krefeld, 22. April

  • Ulrich Thomas – Ziro

Köln, 24. April

  • Janine Beckmann – Pancho Villas
  • Lucien W. J. van der Meulen – Infamous Lawman

Mons, 27. April

  • Alfred Renz – Finch Hatton

Magdeburg, 27. April

  • Heiko Kienemann – Irish Prinzess

Magdeburg, 28. April

  • Daniel Paulick – Ma jolie cherie

Düsseldorf, 29. April

  • Lucien W. J. van der Meulen – Weltwunder und Emirati Spirit

Mannheim, 29. April

  • Alfred Renz – Arizona
  • Matthias Schwinn – Betsy Coed
Anna Sophie (hier in Köln) gewann für und mit Laura Giesgen am 1. April in Sonsbeck. Foto: privat
Nach dem Erfolg am 13. März in Neuss auf Sand jetzt am 2. April in Köln auch auf Gras siegreich: El Torito von Caroline Fuchs. Foto: privat
Pancho Villas (hier 2017 in Köln) erzielte am 15. April und am 24. April in der Domstadt Siege für Janine Beckmann. Foto: privat
Athalyna (hier in Bremen) sicherte Lucien W. J. van der Meulen nach dem Treffer in Mülheim am 8. April auch am 15. April in Köln einen Sieg. Foto: privat
Die Serie ist ausgebaut: Fünfter Saisonsieg für Southern Comfort und damit achter Treffer 2018 für Horst Rudolph. Foto: privat
Irish Prinzess (hier in Bad Harzburg) siegte am 27. April für Heiko Kienemann in Magdeburg. Foto: privat
Weltwunder siegte für Lucien W. J. van der Meulen am 29. April in Düsseldorf. Foto: privat
Siegerehrung nach dem ersten Saisontreffer für Matthias Schwinn (3. von rechts) durch Betsy Coed am 29. April in Mannheim. Foto: privat

Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte Rennen in Karlsruhe

Siegerehrung in Karlsruhe. Für den Verein Deutscher Besitzertrainer überreicht der 2. Vorsitzende Armin Weidler (rechts) die Plaketten des Vereins an das erfolgreich Team um Girandolo. Foto: privat

Beim traditionellen Renntag auf der Sandbahn in Karlsruhe am Sonntag, 6. Mai, trat der Verein Deutscher Besitzertrainer als Mitsponsor des Preises der Firma Möbel RIVO Achern auf. Den Ausgleich IV über 2.200 Meter gewann der Favorit Girandolo. Der 5-jährige Wallach wird von Regine Weißmeier trainiert. Ihr Sohn Fabian Xaver Weißmeier saß im Sattel. Rang zwei ging an den 9-jährigen Wallach Fuscano (Trainer Uwe Schwinn/Reiter Mark Gier). Den dritten Platz belegte Besitzertrainerin Janine Beckmann mit dem 11-jähren Wallach Wheredreamsare, den sie auch selber ritt. 

Protokoll zur Mitgliederversammlung 2018

Alle Mitglieder des Vereins Deutscher Besitzertrainer können im Mitgliederbereich das Protokoll der Mitgliederversammlung 2018 vom 17. Februar in Köln einsehen. Um in den Mitgliederbereich zu kommen, ist ein Benutzername und ein Passwort notwendig. Beides erhalten Mitglieder auf Anfrage unter besitzertrainer(at)t-online.de.

Landgericht bestätigt Autonomie der Verbandsgerichtsbarkeit

Am Landgericht Köln wurde am 3. Mai über die Klage von Horst Pudwill, dem Besitzer von Dschingis Secret, gegen das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen verhandelt. Dabei geht es um die möglichen Disqualifikationen des Erst- und Zweitplatzierten beim Derby 2016.


Die Zivilkammer hat klargestellt, dass sie grundsätzlich nicht in die Autonomie der Verbandsgerichtsbarkeit eingreift. Das Gericht prüft nur grobe Verfahrensmängel. Der beklagte Verband sei frei, Rennen zu veranstalten, Regeln festzusetzen und Platzierungen auszusprechen. So könne auch eine Disqualifikation von Pferden nur durch das Verbandsgericht erfolgen.


Auf den Hinweis des Gerichts stellten die Kläger den Hilfsantrag festzustellen, dass die Entscheidung des Oberen Renngerichts und des Renngerichts unwirksam sind. Das Gericht wird am 28. Juni eine Entscheidung verkünden.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 3. Mai 2018

Siege von Besitzertrainern des Vereins im März 2018

Dortmund, 9. März

  • Georg Mayer – Magic Quercus
  • Horst Rudolph – Southern Comfort und Bill Ferdinand
  • Dirk Lüker – Faintly
  • Caroline Fuchs – Baroncello

Neuss, 13. März

  • Janine Beckmann – Tribesman
  • Caroline Fuchs – El Torito
  • Frank Maurer – Pleasant Princess

Dortmund, 17. März

  • Michael Alles – Lucy Bee

Dortmund, 23. März

  • Hella Sauer – Sussudio
  • Barbara Sofsky-Prappacher – Decadent Times

Mannheim, 25. März

  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Martin Schu – Kerecsen
  • Stefan Birner – Smoke on the Water

Düsseldorf, 25. März

  • Selina Ehl – Voices of Kings
  • Lucien W. J. van der Meulen – Ossiline
  • Claus Thomas – Power of Paradise
  • Angela Riese – Dylan

Bremen, 30. März

  • Pavel Bradik – Adel Verpflichtet
Faintly (hier in Magdeburg) sicherte Dirk Lüker am 9. März auf der Dortmunder Sandbahn den dritten Jahrestreffer. Foto: privat
El Torito sorgte am 13. März in Neuss für den dritten Jahrestreffer von Caroline Fuchs (3. von rechts). Foto: privat
Janine Beckmann (3. von links) sicherte sich am 13. März in Neuss den erster Saisonsieg als Besitzertrainerin und gleichzeitig als Reiterin die Perlenkette 2018 mit Tribesman. Foto: privat
Lucy Bee (hier in Bad Harzburg) sicherte Michael Alles den zweiten Jahrestreffer am 17. März in Dortmund. Foto: privat
Decadent Times (hier nach dem Sieg in Neuss) sicherte Barbara Sofsky-Prappacher am 23. März in Dortmund den zweiten Jahreserfolg. Foto: privat
Ossiline (hier noch im Dress von Anna Schleusner-Fruhriep in Bad Harzburg) sorgte am 25. März in Düsseldorf für den ersten Jahrestreffer von Lucien W. J. van der Meulen. (Foto: privat)
Voices of Kings (hier nach dem Erfolg am 27. Februar in Neuss) siegte für Selina Ehl am 25. März in Düsseldorf. Foto: privat
Adel Verpflichtet holte für Pavel Bradik am 30. März in Bremen den ersten Saisonerfolg. Foto: privat

Dschingis Secret ist Galopper des Jahres 2017

Dschingis Secret ist Galopper des Jahres 2017.

Ovationen für einen verdienten Sieger: Dschingis Secret und Trainer Markus Klug wurden am Ostermontag (2. April) von den Turffreunden in Köln frenetisch gefeiert nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses des Galopper des Jahres 2017. Mit einer Mehrheit von 56,6 Prozent gewann Dschingis Secret aus dem Besitz von Horst Pudwill bei der ältesten deutschen Publikumswahl gegen die Mitkontrahenten Guignol und Windstoß.

 

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Dschingis Secret ließ seine beiden Konkurrenten im Rennen um den Titel Galopper des Jahres 2017 hinter sich. 56,6 Prozent aller abgegebenen Publikumsstimmen fielen auf Dschingis Secret. Damit reiht sich der neueste Titelträger in die Nachfolge echter Galopper-Cracks wie Iquitos (2016), Sea The Moon (2014), Novellist (2013) und die Top-Stute Nightflower (2015) ein.

 

Die feierliche Ehrung des Galopper des Jahres fand im Rahmen des heutigen Saisonauftakt-Renntages in Köln statt. Der neue Präsident des deutschen Galopprennsports Dr. Michael Vesper übernahm die Prämierung des Siegers. Dschingis Secret setzte sich gegen Windstoß (32,8 Prozent) durch. Guignol musste sich mit 10,6 Prozent der Publikumsstimmen mit Platz drei zufrieden geben.

 

Ulli Potofski moderierte die Prämierung und ließ es sich nicht nehmen, Pferd und Trainer live vor Ort zu präsentieren. Dschingis Secret posierte zufrieden für die Besucher des Kölner Renntages. Im Anschluss an die Prämierung wurden die drei Hauptgewinne des Gewinnspiels aus allen Teilnehmerkarten gezogen. Die Gewinner können sich unter anderem über eine Reise für zwei Personen zum Deutschen Derby nach Hamburg freuen.
 
Trainer Markus Klug aus Köln-Heumar darf sich mit dem „Galopper des Jahres 2017“ über einen Top-Titel freuen! Wie zu erfahren war, wird er nicht nur Dschingis Secret sondern auch den Zweitplatzierten Windstoß in das erste Rennen der German Racing Champions League, den Gerling-Preis am 6. Mai in Köln, schicken. Damit wird es schon bald ein Wiedersehen und ein packendes Rennen mit den Top-Galoppern geben.

 

German Racing führte die Wahl gemeinsam mit Wettstar und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e. V. sowie der Westdeutschen Zeitung als Medienpartner durch.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 2. April 2018

Stallparade der Sport-Welt bei 15 Besitzertrainern des Vereins

Auch in diesem Jahr schaut die Fachzeitung Sport-Welt wieder hinter die Stalltüren bei den Trainer in Deutschland, die mindestens fünf Siege 2017 errungen haben. Gewertet werden dabei sowohl Inland- als auch Auslandserfolge. 15 Besitzertrainer des Vereins sind dabei:

 

Christian Peterschmitt (Ausgabe 14 vom 16. Februar), Olga Laznovska (Ausgabe 9 vom 1. Februar), Eva Fabianova (Ausgabe 12 vom 8. Februar), Janine Beckmann (Ausgabe 4 vom 16. Januar), Anna Schleusner-Fruhriep (Ausgabe 15 vom 21. Februar), Selina Ehl (Ausgabe 3 vom 11. Januar), Ferdinand J. Leve (Ausgabe 16 vom 24. Februar), Daniel Paulick (Ausgabe 6 vom 20. Januar), Horst Rudolph (Ausgabe 9 vom 1. Februar), Sarah Jane Hellier (Ausgabe 7 vom 25. Januar), Maria Nienstädt (Ausgabe 21 vom 15. März), Torsten Reineke (Ausgabe 26 vom 28. März), Christian Zschache (Ausgabe 25 vom 27. März), Markus Waldemar Falk (Ausgabe 7 vom 25. Januar) und Caroline Fuchs (Ausgabe 1 vom 3. Januar).

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Februar 2018

Dortmund, 2. Februar

  • Dirk Lüker – Faintly

Neuss, 6. Februar

  • Martin Schu – Tapering und Hippocrene

Dortmund, 14. Februar

  • Dirk Lüker – Ohne Tadel
  • Caroline Fuchs – Baroncello
  • Horst Rudolph – Bill Ferdinand
  • Luisa Wöhling – Voladora

Neuss, 27. Februar

  • Stefan Birner – Lotus
  • Selina Ehl – Voices of Kings
  • Barbara Sofsky-Prappacher – Decadent Times
Faintly (hier in Magdeburg) holte am Freitag, 2. Februar, auf der Dortmunder Sandbahn für Dirk Lüker den ersten Jahreserfolg. Foto: privat
Der erste Saisonsieg ist geschafft: Tapering gewann für Martin Schu am 6. Februar in Neuss. Foto: privat
Und noch einmal Martin Schu: Mit Hippocrene gelang Saisontreffer Nummer 2 am 6. Februar in Neuss. Foto: privat
Ohne Tadel (hier in Bremen) holte für Dirk Lüker am 14. Februar in Dortmund den zweiten Saisontreffer. Foto: privat
Lotus sorgte am 27. Februar in Neuss für den ersten Jahrestreffer von Stefan Birner. Foto: privat
Erster Jahrestreffer am 27. Februar in Neuss für Barbara Sofsky-Prappacher durch Decadent Times. Foto: privat
Für den zweiten Sieg in diesem Jahr für Elina Ehl sorgte Voices of Kings am 27. Februar in Neuss. Foto: privat

DVR-Jahreskonferenz mit Präsident Michael Vesper

Michael Vesper wird als neuer Präsident bei der Jahrespressekonferenz des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen vorgestellt. Foto: Effgen

Der fünf Tage zuvor von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. gewählte Dr. Michael Vesper (65) stellte sich bei der jährlichen Pressekonferenz des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. (am 19. März 2018 in den Räumen des Galopper-Dachverbandes in Köln) erstmals im neuen Amt den zahlreich angereisten Journalisten vor und stand den Medien-Vertretern Rede und Antwort.


Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die neue Führungspersönlichkeit des hiesigen Turfs als Nachfolger des seit 2009 amtierenden Albrecht Woeste.
Vesper gilt als Top-Führungsperson im deutschen Sport: Er hatte sich bei der Fusion des Nationalen Olympischen Komitees mit dem Deutschen Sportbund (DSB) zum DOSB verdient gemacht. Dr. Michael Vesper gilt als Enthusiast sowie als ein eloquenter, harter und ausdauernder Kämpfer mit einem umfangreichen Netzwerk, das er seit seiner Zeit als Politiker akribisch gepflegt und ausgebaut hat. Davon kann der Rennsport nur profitieren.


Vesper gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Partei DIE GRÜNEN und war Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag in NRW. Von 1995 bis 2005 wirkte er als Mitglied der NRW-Landesregierung in verschiedenen Ressorts, zuletzt als Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport.  In dieser Zeit bekleidete er auch das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten unter Johannes Rau und Wolfgang Clement. Im Juni 2005 wurde Vesper zum Vizepräsidenten des Landtags gewählt. Wegen seines Wechsels zum DOSB legte er sein Landtagsmandat Ende September 2006 nieder. Vesper ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Köln.


Dr. Michael Vesper zu seiner neuen Führungsrolle im Galopprennsport: „Es ist eine Freude und Ehre, mich heute mit meiner neuen Aufgabe der Presse vorzustellen. Ich freue mich sehr darauf. Zwar komme ich nicht aus dem Galopprennsport, aber dem Sport insgesamt bin ich sehr verbunden, denn ich war über elf Jahre Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Zunächst heißt es für mich, zu lernen und mich in den Rennsport einzuarbeiten. Meine Hauptaufgaben in der ersten Zeit sind die Strukturen und deren Reform im Direktorium und der Wettbereich. Darüber hinaus wird es darum gehen, den Galopprennsport noch stärker positiv in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Liebe zum Sport gehört zu meiner DNA. Jetzt steht der Galopprennsport an erster Stelle.“


Jan Antony Vogel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Direktorium, ergänzte: „Wir wollten eine Persönlichkeit an der Spitze des Verbandes, die uns im politischen Bereich Türen öffnet und viele Dinge umsetzt. Ich denke, wir haben mit Herrn Dr. Vesper eine sehr gute Wahl getroffen und werden gemeinsam einiges bewegen.“


Bei einem Rückblick auf die Saison 2017 und gleichzeitigem Ausblick auf 2018 erklärte Jan Antony Vogel: „Erfreulich ist, dass wir wieder, wie bis 2012, als Begünstigte in den Landeshaushalt aufgenommen wurden. Wir haben hier eine schon sehr positive Regelung in Nordrhein-Westfalen erreichen können. Es ist wichtig pro-aktiv tätig zu werden. dann kann man bei Gesetzgebungsverfahren viel erreichen. Wir brauchen auch die Mittel aus der Buchmacher-Rennwettsteuer-Rückvergütung. Ein Problemkreis ist die Wirtschaftlichkeit der Rennvereine, deren Situation weiterhin sehr angespannt ist.“


Vogel bedauerte in diesem Zusammenhang den Verlust des Standortes Frankfurt und den drohenden Verlust der Rennbahn Bremen, erwähnte aber auch die positive Entwicklung in Mülheim, wo die Zukunft durch die Bildung eines neuen Rennclubs gesichert ist. „Hier zeigt sich, was möglich ist, wenn der Rennsport zusammen steht“, so Vogel, der auch auf den sehr guten Zuschauerzuspruch bei den Grasbahn-Veranstaltungen in Deutschland hinwies. Eine Wett-App, in Zusammenarbeit mit German Tote, sei in Kürze geplant und eines von mehreren Projekten.

 

Eine Video zur Pressekonferenz finden sie hier: www.german-racing.com/gr/aktuelles/meldungen/20180319-jahrespressekonferenz-2018.php

 

Pressemitteilung von German Racing vom 19. März 2018

Positive Entwicklung bei German Tote

Alain Resplandy-Bernard, Vorsitzender des Beirats von German Tote.

Im Jahr 2017 konnte der deutsche Wettanbieter German Tote sein Wachstum fortsetzen und erreichte einen Nettoerlös von 1,2 Millionen Euro. Mehrheitsgesellschafter von German Tote ist die französische Wettgesellschaft PMU, 49 Prozent der Anteile hält die BGG Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine. Gesellschafter der BGG sind 22 deutsche Galopprennvereine.


Die Höhe der Wetteinsätze erreichte mit 277 Millionen Euro eine neue Rekordmarke und bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 9,9 Prozent. Der überwiegende Teil der Wetteinsätze fiel auf das Angebot der PMU, also in erster Linie auf französische Rennen. Aber auch der deutsche Pferderennsport partizipiert erheblich an den Tätigkeiten von German Tote. Alain Resplandy-Bernard, Vorsitzender des Beirats von German Tote: „Wir konnten das Unternehmen seit unserer Übernahme von 51 Prozent der German Tote-Gesellschaftsanteile im Jahr 2015 auf einen guten Weg führen, German Tote erreichte im letzten Geschäftsjahr ein Plus von 1,2 Millionen Euro“.


Diese Dynamik ist vor allem der effizienten Zusammenarbeit und dem Know-how der Teams von German Tote und PMU zu verdanken und entscheidend dafür, nach schwierigen Jahren auf die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. Für German Tote sind die starke Marktposition und die Erfahrungen des bedeutendsten europäischen Wett-Unternehmens PMU von großer Bedeutung. Der Erwerb von 51 Prozent des Kapitals von German Tote ist Ausdruck der internationalen Ausrichtung von PMU. Das Unternehmen besitzt inzwischen Beteiligungen in Deutschland, Belgien und Brasilien und ist in 50 Ländern weltweit aktiv, dank Partnerschaften mit 70 Wettanbietern. Diese Geschäftspolitik bestätigte sich auch 2017. Die Wetteinsätze auf ausländische Rennen bei der PMU stiegen um zehn Prozent, erreichten insgesamt 1,14 Milliarden Euro und machten 12 Prozent der gesamten Umsätze aus.


Die von German Tote unternommenen Anstrengungen im deutschen Markt waren im Jahr 2017 erfolgreich. Besondere Herausforderungen bestanden darin, die französischen Wettarten und Wettscheine an den deutschen Markt anzupassen und neue Informations-Tools im Bereich des Pferdesports zu testen, um der Pferdewette in Deutschland wieder zu neuem Schwung zu verhelfen, was für den gesamten Turf von zukunftsweisender Bedeutung ist. Auch der Launch der Sportwett-Plattform wettstar-sportwetten.de, der begleitet wurde von einer wirksamen Werbe-Kampagne, zeigt erste Erfolge. Die Vermarktung der deutschen Rennen ins Ausland hat erheblich zu der erfreulichen Entwicklung beigetragen. 2017 wurden 389 Galopp- und 334 Trabrennen live von der PMU ausgestrahlt. In Frankreich und weiteren mit der PMU verbundenen Ländern können Wetteinsätze getätigt werden. Der Wettumsatz erreichte in diesen Rennen 182.582.158 Euro.


Aus den hieraus resultierenden Erträgen in Höhe von 5,47 Mio. Euro konnten dem deutschen Galopprennsport im Jahr 2017 Rennpreise in Höhe von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und die Förderung der Winterrennen gewährleistet werden. Dem deutschen Trabrennsport standen 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Im Jahr 2018 sind Erträge in ähnlichen Größenordnungen zu erwarten.
Die deutschen German Tote-Beiratsmitglieder Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh ziehen für den deutschen Pferderennsport eine positive Bilanz: „Die Leistungen von German Tote umfassen eine Kostenentlastung der deutschen Rennvereine in Höhe von 1,95 Millionen Euro und Förderungsmittel für den Rennsport in Höhe von 5,47 Mio. Euro im Jahr 2017.  Von diesen Beträgen wird der Pferdesport in Deutschland weiterhin profitieren.“

 

Pressemitteilung von German Tote vom 13. März 2018

Michael Vesper neuer Präsident - Albrecht Woeste Ehrenpräsident

Michael Vesper (links) löst Albrecht Woeste als Präsident des deutschen Galopprennsports ab. Woeste wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Die Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. hat am 14. März 2018 den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Michael Vesper (65) zum neuen Präsidenten des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. gewählt. Vespers Wahl ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des hiesigen Rennsports. Er bekleidete bis Ende des Jahres 2017 das Amt des Vorstandsvorsitzenden des DOSB. Als Politiker und Sportfunktionär war Vesper der Wunschkandidat des Präsidiums beim Galopper-Dachverband. Die Mitglieder schlossen sich nun diesem Votum an.


Michael Vesper wird Nachfolger des seit 2009 amtierenden Albrecht Woeste, der für seine großen Verdienste in seiner Amtszeit von den Mitgliedern gebührend geehrt und zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Nach seiner Wahl erklärte Michael Vesper: „Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, und auf die Aufgaben, die als Präsident des deutschen Galopprennsports auf mich zukommen.“ 


Der ehemalige DOSB-Vorstand Vesper hatte sich bei der Fusion des Nationalen Olympischen Komitees mit dem Deutschen Sportbund (DSB) zum DOSB verdient gemacht. Er gilt als Enthusiast sowie als ein eloquenter, harter und ausdauernder Kämpfer mit einem umfangreichen Netzwerk, das er seit seiner Zeit als Politiker akribisch gepflegt und ausgebaut hat. Davon kann der Rennsport nur profitieren.


Vesper gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Partei DIE GRÜNEN und war Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag in NRW. Von 1995 bis 2005 wirkte er als Mitglied der NRW-Landesregierung in verschiedenen Ressorts, zuletzt als Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport. In dieser Zeit bekleidete er auch das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten unter Johannes Rau, Wolfgang Clement und Peer Steinbrück. Im Juni 2005 wurde Vesper zum Vizepräsidenten des Landtags gewählt. Wegen seines Wechsels zum DOSB legte er sein Landtagsmandat Ende September 2006 nieder. Michael Vesper ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Köln.


Neben der Wahl von Michael Vesper bildeten vor allem Informationen über die Struktur und Strategie des Galopprennsports 2018, sowie Entwicklungen der DVR Wettbetriebs GmbH und der DVR Wirtschaftsdienste und Beteiligungs GmbH wichtige Tagesordnungs-Punkte der Mitgliederversammlung. Zudem stimmten die Mitglieder einer Rennordnungsänderung ab dem 1. April 2018 zu, die die Disqualifikationsregeln international harmonisiert. Über besondere Bestimmungen wie die Besitzerprämien, Fördermaßnahmen und Maßnahmen zur Förderung des Hindernissports sowie Strategien im PR/Marketing-Bereich wurde den Mitgliedern des Weiteren berichtet.

 

Pressemitteilungen von German Racing vom 14. und 15. März 2018

Vogel zu Gast bei der Mitgliederversammlung in Köln

Jan Antony Vogel stelle die Situation des deutschen Galopprennsports da und beantwortete die zahlreichen Fragen der Teilnehmern an der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hielt am Samstag, 17. Februar 2018, im Sitzungsraum des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen in Köln seine Mitgliederversammlung ab. Neben den Regularien (Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung) fand auch ein intensives Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Direktoriums Jan Antony Vogel statt.

 

Der Chef-Manager des deutschen Galopprennsports betonte, dass er die aktuelle Situation nicht so düster sehe, wie oft gesagt. „Wir haben eine herausragende Zucht, gesunde Strukturen und auch ausreichende Startmöglichkeiten für das vorhandene Pferdematerial“, so Vogel. „Allerdings würden die Rahmenbedingungen durch staatliche Vorgaben nicht einfacher“, wies er auf geplante Veränderungen bei den Tierschutzleitlinien hin. So würden Starts von 2-jährigen Pferden im Leistungssport sehr kritisch gesehen, aber auch die Haltungsbedingungen stünden auf dem Prüfstand. Zudem müsse gesellschaftliche Anerkennung des Galopprennsports wieder besser werden.

 

Finanziell, so Vogel weiter, sei der Dachverband in der Lage, seine Planungen auch umzusetzen. Dabei sollen die Rennvereine mehr Unterstützung erfahren, ohne aber vorhandene regionale Verwurzelung aufzugeben. Gerade bei der Infrastruktur auf vielen Rennbahnen gebe es dringenden Handlungsbedarf. „5 bis 6 Millionen Euro sollten wir in den Sport stecken. Dabei haben für mich die Sandbahngeläufe nicht die oberste Priorität.“ Aufbauen könne der Galoppsport dabei auf gute Zuschauerzahlen. Allerdings sei es wichtig, auch den Totoumsatz wieder zu verbessern. „Wir müssen die Pferdewette interessanter machen“, zielt Vogel dabei durch neue Produkte besonders auf die breite Masse der Sportwetter ab, die keinen direkten Bezug zu Galopprennen hat.

 

Für Vogel soll über die Strukturreform German Tote mit der PMU gestärkt und der Medienbereich deutlich besser aufgestellt werden. „Dafür sowie für die Zusammenarbeit mit den Rennvereinen und dem Bereich Wetten wird es dann einen neuen Manager oder eine neue Managerin geben.“

 

Im Anschluss an die Versammlung referierte Gesundheitsbotschafterin, Medizinprodukteberaterin- und Fachreferentin Irene Sänger über die Physikalische Gefäßtherapie BEMER. Informationen dazu sind unter www.saenger.bemergroup.com oder direkt bei Irene Sänger, irenesaenger(at)aol.com, 0170 89 66 227, zu erhalten. 

Irene Sänger referierte über die Physikalische Gefäßtherapie BEMER. Foto: privat

Siege von Besitzertrainern des Vereins im Januar 2018

Neuss, 1. Januar

  • Olga Laznovska – Edelstein
  • Selina Ehl – Voices of Kings
  • Joachim Schriever – Bayswater
  • Markus Waldemar Falk – Romantc Angel

Dortmund, 12. Januar

  • Horst Rudolph – Southern Comfort
  • Michael Alles – Lucy Bee
  • Olga Laznovska – Edelstein

Mons, 20. Januar

  • Alfred Renz – Redesert
  • Christian Peterschmitt – Beacon Hill

Dortmund, 23. Januar

  •  Horst Rudolph – Bill Ferdinand
  • Georg Mayer – Magic Quercus

Neuss, 27. Januar

  • Olga Laznovska – Welkando
Bayswater (hier in Bad Harzburg) siegte am Neujahrstag in Neuss für Joachim Schriever. Foto: privat
Edelstein (hier in Köln) von Olga Laznovska sorgte in Neuss für den ersten Erfolg eines Besitzertrainer des Vereins in der Saison 2018. Foto: privat
Lucy Bee (hier in Bad Harzburg) schaffte für Michael Alles am 12. Januar in Dortmund den ersten Jahrestreffer. Foto: privat
Edelstein (hier nach dem Sieg 2017 in Bad Harzburg) sorgte für den zweiten Jahrestreffer von Olga Laznovska. Foto: privat
Für Olga Laznovska am Samstag, 27. Januar, in Neuss erfolgreich: Welkando (hier nach dem Sieg 2017 in Bad Harzburg). Foto: privat

Info-Veranstaltung zu neuen Behinderungsregelungen am 22. Februar

Wie auf der Homepage von German Racing am 29. Januar zu lesen war, bietet das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen am Donnerstag, 22. Februar, um 14 Uhr in seinen Räumen an der Rennbahnstraße 154, 50737 Köln, eine Informationsveranstaltung zu den neuen Behinderungsregelungen, die am 1. April 2018 in Kraft treten sollen, an. Referieren werden Frank Becker, Rennleitung DVR, und Rüdiger Schmanns, Leitung Renntechnik DVR. Um Anmeldung bis zum 19. Februar wird gebeten an fbecker(at)direktorium.de.

 

Als Grund für die neuen Behinderungsregelungen steht auf German Racing zu lesen:

 

Am 3. Oktober letzten Jahres wurde in Paris die Harmonisierung der Disqualifikationsregelungen vom Vorstand der International Federation of Horseracing Authorities (IFHA) einstimmig beschlossen. Man einigte sich auf eine Formulierung, die sich an der bisherigen Regelung der Kategorie 1-Länder (England, Irland, Japan, Hongkong und Australien) orientiert. Frankreich, das bislang neben Deutschland und den USA zu den Vertretern der Kategorie 2-Länder gehört, wird diese Änderung nun zum 1. April 2018 umsetzen. Aus diesem Grund hat auch das Präsidium des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. eine entsprechende Rennordnungsänderung zum 1. April 2018 beschlossen und wird der Mitgliederversammlung am 14. März empfehlen, dieser Änderung zuzustimmen.

Die Änderung betrifft die Ziffer 625 der Rennordnung die in Zukunft wie folgt lautet:


Ein Pferd ist nach verbotenem Kreuzen oder Behindern (Nr. 490 und Nr. 491 RO) zu disqualifizieren, wenn die Rennleitung davon überzeugt ist, dass das behinderte Pferd ohne die Behinderung vor dem behindernden Pferd eingekommen wäre. In diesen Fällen wird das behindernde Pferd hinter das bzw. die behinderten Pferde gesetzt.
Wäre das behinderte Pferd auch ohne die Behinderung nicht vor dem behindernden Pferd eingekommen, bleibt der Richterspruch unverändert.
Wenn ein Reiter eine Behinderung durch eine schuldhafte gefährliche Reitweise verursacht hat, kann ein Pferd vollständig disqualifiziert werden. 

Keine Insolvenz des Neusser Reiter- und Rennvereins

Eine Insolvenz des Neusser Reiter- und Rennvereins ist abgewendet worden, nach Beschluss des Stadtrates vom 2. Februar 2018. Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtet, dass die Stadt weiterhin für einen Kredit, der 2001 für die Flutlichtanlage aufgenommen wurde, bürgt. Der Verein müsse aber nun bei jeder Fälligkeit mit Zahlen belegen, dass er die Zahlungen eigenständig nicht leisten kann.

Zur Begründung heißt es: „Denn angeblich soll er künftig jährlich 150.000 Euro vom Dachverband bekommen - und Geld vom Landesfinanzministerium, das den Galoppsport in NRW jährlich mit 1,2 Millionen Euro aus dem Glücksspielgeschäft bedenken will.“

 

Quelle: GaloppOnline vom 4. Februar 2018

Frankfurter Rundschau: "Millionenklage des Rennklubs gegen die Stadt"

GaloppOnline.de berichtet am 1. Februar 2018 zur Situation in Frankfurt:

Im Grunde sind Fronten im Kampf um den Erhalt der Frankfurter Rennbahn geklärt. Im Herbst dieses Jahres will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf dem Gelände in Niederrad mit dem Bau seiner Akademie beginnen. Die Tribüne soll bereits im März abgerissen werden. Die Galopper werden weichen.

 

Doch juristisch ist die „Causa Frankfurt“ noch längst nicht ausgestanden. Wie die „Frankfurter Rundschau“ (FR) berichtet, hat der Rennklub Frankfurt eine Millionenklage gegen die Stadt eingereicht. „Vor dem Landgericht machen die Freunde des Turfs geltend, dass die 2,98 Millionen Euro, die von der Kommune an den früheren Rennklub-Präsidenten Manfred Hellwig gezahlt worden waren, eigentlich ihnen zugestanden hätten“, berichtet die FR.

 

„Nach dem Vertrag, den wir mit der Stadt hatten, mussten Überschüsse an den Rennklub weitergeleitet werden,“ so der Vizepräsident Carl-Philip zu Solms-Wildenfels in der FR. Und weiter schreibt die Zeitung. „Tatsächlich habe Hellwig das Geld von der Stadt aber in die eigene Tasche gesteckt, ‚unter anderem für ein Weingut in Spanien‘“. Schon Mitte 2017 berichtete die FR, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachts der Untreue und des Betruges gegen Hellwig ermittelt.

 

 „Die Stadt hat sich von Hellwig an der Nase herumführen lassen“, so Solms-Wildenfels. Außerdem will der Rennklub  vor der EU-Kommission die Stadt erneut wegen verbotener Subvention anzeigen. Der Bausachverständige Holger Schmidt-Isermann hat im Auftrag von Solms-Wildenfels bereits ein Gutachten zum Wert des Rennbahn-Geländes erarbeitet.

 

Schmidt-Isermann kommt zu dem Ergebnis, dass das Gelände auf dem sich die Rennbahn befindet einen tatsächlichen Wert von 21,9 Millionen Euro besitze. Der DFB muss aber lediglich einen Bruchteil von 6,9 Millionen Euro an die Stadt zahlen. „Es ist also in erheblichem Maße unzulässig subventioniert worden“, sagte zu Solms-Wildenfels der FR weiter.

 

Ein weiteres Hindernis stellt für den DFB aktuell die Tatsache dar, dass sich auf dem Rennbahn-Gelände drei geschützte Tierarten befinden, die vor Baubeginn der Akademie umgesiedelt werden müssten. Auf dem Rennbahn-Gelände leben etwa der Heldbockkäfer, Schwalben und Fledermäuse.

Verein Deutscher Besitzertrainer fördert auch 2018 den Galoppsport

Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2018 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der über 400 Vereinsmitglieder.

 

5.000 € werden direkt als Zuschüsse für Rennen verschiedener Rennvereine gezahlt. Das Geld soll überwiegend in Basisrennen fließen, aber auch die Förderung des reiterlichen Nachwuchses möchte der Verein Deutscher Besitzertrainer damit unterstützen. In der abgelaufenen Saison wurden Rennen in Zweibrücken, Leipzig, Rastede, Honzrath, Haßloch, Bad Harzburg und Blieskastel bedacht.  Eine Bewerbung um einen Zuschuss ist nur alle zwei Jahre möglich. „Bis zum 31. Januar 2018 können noch Anfragen schriftlich an uns gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet dann, wer in der Saison 2018 mit einem Zuschuss vom Verein Deutscher Besitzertrainer rechnen kann“,  so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.


Mit insgesamt 2.000 Euro ist der Besitzertrainer-Cup dotiert, der 2018 zum dritten Mal ausgetragen wird und in dessen Siegerliste nach Monika Lindemann (2016) jetzt auch Horst Rudolph steht. „Im kommenden Jahr werden wir den Cup an sechs verschiedenen Rennorten austragen“, teilt Karen Kaczmarek mit. Die Rennbahnen und Termine werden Anfang 2018 bekannt gegeben. Über ein Punktsystem  werden beim Besitzertrainer-Cup  die Sieger und Platzierten ermittelt.

Starke deutsche Vollblutzucht und Top-Rennveranstaltungen

Das Jahr 2017 war gekennzeichnet durch spannende Rennveranstaltungen und eine starke deutsche Vollblutzucht. Immer wieder schaffen es unsere Trainer, ihre Pferde (2017 blieb die Anzahl der Pferde im Training stabil) auf nationale und internationale Großereignisse bestens vorzubereiten und die deutsche Vollblutzucht im In- und Auslande hervorragend zu präsentieren. Das Vertrauen der Besitzer in die deutschen Trainer dokumentiert sich in den Spitzenwerten der Pferde im Training, die zum Ende des Jahres 2017 erstmalig höher als in den  Vorjahren waren und erfreulicher Weise das Niveau von 2013 wieder erreichte.


Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 1.196 Rennen an 154 Renntagen von 31 Rennvereinen durchgeführt. Hiervon gilt nach wie vor das IDEE Deutsche Derby als das bedeutendste hiesige Zuchtrennen für die Dreijährigen, das 2017 mit dem Triumph von Windstoß einen würdigen Sieger hervorbrachte. Erstmals seit 1959 mit Uomo gewann das Gestüt Röttgen damit wieder ein Derby. Seine Klasse bewies Windstoß nach dem Derby außerdem bei seinem späteren Gruppe I-Erfolg im Preis von Europa.


Dank des großen Engagements der Rennvereine wurden 2017 viele tolle Turf-Feste gefeiert. Prickelnde Atmosphäre und guter Besucherzuspruch herrschte nicht nur bei den 44 Gruppe-Renntagen, sondern auch bei vielen anderen Rennveranstaltungen. Dabei liefen insgesamt 2.125 Pferde, wobei erfreulich festzustellen war, dass erstmals wieder mehr Zweijährige Pferde an den Start gebracht wurden (2017: 235 gelaufene Zweijährige, 2016: 204 gelaufene Zweijährige). Die Anzahl der Renntage und die Rennpreise konnte etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und  bei den Rennpreisen konnte  pro Rennen sogar ein Zuwachs (2017: 11.300, 2016: 11.234) erzielt werden. In 2017 wurde somit der höchste Rennpreis pro Rennen aller Zeiten ausgezahlt.


Auch auf dem internationalen Galopp-Parkett mischten regelmäßig deutsche Vollblüter mit. Hier seien mit Noor Al Hawa (zweiter Rang in der Emirs Trophy in Katar), Red Cardinal (Sieg im Belmont Gold Cup), Wonnemond (1. Platz in der Topkapi Trophy in Istanbul), Ross (Ehrenrang in der Godolphin Mile am Dubai World Cup-Tag), Dschingis Secret (Sieg im Prix Foy in Chantilly), Distain (Erfolg im Premio Verziere in Mailand), Parviz (Dritter im Qatar Derby) sowie dem Zweijährigen Royal Youmzain  (Treffer im Gran Criterium in Mailand) nur einige genannt. Insgesamt öffneten sich in der Saison 2017 2.695 Mal die Boxen auf dem Galopp-Globus für deutsche Pferde, die im Ausland eine Gewinnsumme von 6.692.451 Euro eingaloppierten.


Es ist bemerkenswert, dass die deutsche Zucht seit Jahren seinen international hervorragenden Ruf nicht nur bestätigt sondern stetig ausbaut. Unsere Züchter sind das Fundament des deutschen Galopprennsports Die Anzahl der Zuchtstuten nähert sich wieder den Werten von 2013. Das ist ein riesiges Kompliment für die Top-Arbeit unserer Züchter. Hierfür sprechen 1.470 Zuchtstuten (in 2016: 1.460), 854 Fohlengeburten (in 2016: 851) und 51 Deckhengste (in 2016: 55).


So wird positiv auf die neue Saison geblickt. „2018 wird erneut ein spannendes Turf-Jahr, dass von Veränderungen in der Struktur des deutschen Rennsports geprägt sein wird und dem ich sehr zuversichtlich entgegenblicke“ sagt Jan Antony Vogel.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 3. Januar 2018

Bilanz der Besitzertrainer 2017 und Championatsübersicht

Bilanz 2017 der Besitzertrainer des Vereins: 265 Siege. Davon wurden 245 auf den Flachbahnen in Deutschland,vier in deutschen Hindernisrennen, 15 auf ausländischen Flachbahnen und einer in einem ausländischen Hindernisrennen erzielt. Deutscher Champion der Besitzertrainer wurde wie 2016 Lucien W. J. van der Meulen, der in diesmal 24 Rennen gewann. Rang zwei belegt Christian Peterschmitt (13) vor Olga Laznovska (12). Über die Sprünge siegte Anna Schleusner-Fruhriep (2 Siege) vor Eva Maria Herresthal und Christine Paraknewitz-Kalla (je 1).

 

Alle Champions 2017 in der Übersicht:

Flachrennen:
Trainer: Markus Klug
Berufsrennreiter: Filip Minarik und Alexander Pietsch
Besitzer: Gestüt Röttgen
Züchter: Gestüt Röttgen
Besitzertrainer: Lucien W.J. van der Meulen
Nachwuchsreiter: Robin Weber
Amateurreiter: Vinzenz Schiergen
Amateurreiterin: Lilli-Marie Engels


Hindernissport:
Trainer: Christian von der Recke
Besitzertrainer: Anna Schleusner-Fruhriep
Reiter: Sonia Daroszewski
Besitzer: Eugen-Andreas Wahler

Geht es in Mülheim weiter? Neuer Rennclub gegründet

GaloppOnline berichtet am Donnerstag, 14. Dezember, über die Neugründung des Rennclub Mülheim:

 

"In Mülheim an der Ruhr soll es weitergehen. Doch nicht mit dem alten Rennverein, wie am gestrigen Mittwochabend der Vorstand des am 2. Dezember neu gegründeten Rennclubs Mülheim an der Ruhr bei einer ersten Informationsveranstaltung zum Thema „Fortführung des Renn- und Trainingsbetriebs“ im Ruderclub Mülheim mitteilte.

 

Der neue „Rennclub Mülheim“ wurde auf Anraten des Insolvenzverwalters, auf dessen Unterstützung man laut Vorstand genauso bauen kann, wie auf die der Stadt Mülheim, gegründet und wird vorläufig von Karl-Dieter Ellerbracke als Präsident geführt. Des Weiteren in der neuen Organisation tätig sind bis auf weiteres: Ulrich Zerrath als Finanzvorstand sowie Hans Bierkämper (Anlage), Dr. Manfred Bergmann (Rechtsanwalt), Günther Gudert (Sport & Organisation) und Werner Krüger (Investitionen). Auf der ersten Mitgliederversammlung soll der Vorstand bestätigt und die Satzung beschlossen werden.

 

Bereits am kommenden Montag, 18. Dezember, wird es ein richtungsweisendes Gespräch mit allen Entscheidungsträgern geben. Verantwortliche der Stadt, unter anderem der Kämmerer und der Oberbürgermeister, werden ebenso anwesend sein, wie der zuständige Insolvenzverwalter. Renntermine für das kommende Jahr sind bereits in Planung. „Wir haben beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen vier PMU-Termine reserviert,“ teilte Günther Gudert mit."

Neuss: Stadt verlängert Pachtvertrag nicht!

GaloppOnline berichtet am Freitag, 8. Dezember: 

 

"Die Stadt Neuss hat den vom Neusser Reiter- und Rennverein vorgelegten Entwurf für einen neuen Pachtvertrag abgelehnt. Diese finale Entscheidung fiel am Donnerstag, 7. Dezember, bei der Gesellschafterversammlung von Neuss-Marketing. Die Kündigung wird Ende 2019 wirksam, nachdem einstimmig die fristgerechte Kündigung von der Gesellschafterversammlung von Neuss-Marketing dem Neusser Reiter- und Rennverein ausgesprochen worden war. Somit wäre nach 144 Jahren die Geschichte des Galopprennsports in Neuss bedauerlicherweise zu Ende.

 

Oder gibt es doch noch ein Fünkchen Hoffnung? Theoretisch schon, denn die Kündigung wird erst 2019 wirksam, bis dahin könnte der Neusser Reiter- und Rennverein noch etwas so Entscheidendes auf die Beine stellen, dass ein erneuter Einstieg in die Verhandlungen über einen neuen Vertrag mit Neuss-Marketing sinnvoll erscheinen lässt. Aber so richtig glaubt an diese These wohl niemand mehr.

 

Enttäuscht über diese Entscheidung zeigte sich Jan Antony Vogel, Präsident des Neusser Reiter- und Rennvereins. Er sprach von keinerlei Kompromissen und Entgegenkommen seitens der gegenüberliegenden Seite. Nach den Grünen und der SPD schloss sich nun auch die CDU der Entscheidung an, die Zusammenarbeit mit dem Neusser Reiter- und Rennverein zu beenden." 

Gruppesieg für Daniel Paulick mit Ostana in Hannover

Ostana (hier beim Sieg in Leipzig) bescherte Daniel Paulick am Sonntag, 29. Oktober, in Hannover einen Gruppe-Sieg. Foto: privat

Gratulation an Daniel Paulick: In Hannover gewann der Besitzertrainer des Vereins das Gruppe-III-Rennen um den Großen Preis der Mehl-Mühlens-Stiftung Gestüt Röttgen mit der 4-jährigen Stute Ostana. Im Sattel saß Wladimir Panov.

Horst Rudolph gewinnt Besitzertrainer-Cup 2017

Horst Rudolph (hier mit Olkaria) hat sich 2017 den Besitzertrainer-Cup gesichert. Foto: privat

In Magdeburg fand am Samstag, 30. September, das Finale des Besitzertrainer-Cups 2017 statt. Nach der Starterangabe stand bereits fest, dass Horst Rudolph, der nach fünf von sechs Wertungsrenntagen mit 54 Punkten an der Spitze stand und im Herrenkrug nicht gemeldet hatte, nicht mehr einzuholen war. 1000 Euro erhält Horst Rudolph als Siegprämie.

 

Aber auf den Plätzen waren noch Verschiebungen möglich. Letztlich schaffte Daniel Paulick den Sprung von Rang fünf auf Platz drei hinter Sarah Jane Hellier (34 Zähler - 500 Euro). Paulick sammelte zu seinen bisherigen 23 Punkten im 5. Rennen des Tages drei Zähler durch Ma Joli Cherie und Ma Jument dazu und schraubte seine Bilanz im abschließenden Rennen durch den dritten Platz von Ella auf 32 Punkte. Mit 300 Euro wird dieser Rang honoriert. Die vierte Prämie (200 Euro) geht an Fabienne Gerstner (31).

 

Endstand im Besitzertrainer-Cup 2017
 
Insgesamt haben am Besitzertrainer-Cup 2017 mit jeweils drei Renntagen in Mannheim und Magdeburg 65 Besitzertrainer des Vereins teilgenommen. Über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen wurden Sieger und Platzierte ermittelt. Pro Rennen gab es je Platzierung von Pferden der Besitzertrainer folgende Punkte zu erzielen:

 
1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt 
 

Daniel Paulick schaffte am Samstag, 30. September, noch den Sprung auf Platz drei im Endklassement des Besitzertrainer-Cups 2017. Karen Kaczmarek (links) als 1. Vorsitzendes des Vereins Deutscher Besitzertrainer und Schatzmeisterin Gudrun Busch sind die Gratulantinnen. Foto: privat

Besitzertrainer unterstützten Reit- und Rennverein Honzrath

Armin Weidler (2. v. l.) nahm als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer die Siegerehrung in Honzrath vor. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte am Sonntag, 1. Oktober, ein Rennen des Reit- und Rennvereins Honzrath. Das Rennen für 3-jährige und ältere Pferde über 1.450 Meter wurde von Seductive gewonnen. Die 3-jährige Stute ist im Training bei Henk Grewe und war Favoritin der Prüfung. Im Sattel saß Robin Weber. Platz zwei ging an Ivor's Fantasy. Die ebenfalls 3-jährige Stute wird trainiert von Regine Weißmeier und hatte Fabian Xaver Weißmeier als Reiter. Dritter wurde der dreijährige Hengst Alaris, der im Training bei Katja Gernreich ist und von Larissa Bieß geritten wurde.

Bremer-Rennbahn: Golf-Club geht für knapp vier Millionen

Am 22. Oktober soll es wieder Galopprennen in Bremen geben. Was passiert danach? Foto: privat

Wie geht es mit der Galopprennbahn Bremen weiter? Im Gezerre um das Gelände ist am Montag, 1. Oktober, eine weitere Entscheidung gefallen. Demnach hat die Stadt Bremen dem auf der Rennbahn ansässigen Golf-Club eine Entschädigung von 3,89 Millionen Euro gezahlt und sich darauf geeinigt, den Pachtvertrag zum Ende des Jahres aufzuheben.

 

Dies berichtete der „Weser-Kurier“ am Mittwoch, 4. Oktober. Der Vertrag des Golf-Clubs lief ursprünglich noch bis zum Jahr 2034. Damit scheint der Weg für die Bebauung des Geländes frei. „Ich freue mich, dass die Einigung mit der Golf-Range zustande gekommen ist und wir nun diesen großen und wichtigen Schritt für die Entwicklung wesentlicher Teile des Rennbahn-Areals zu einem modernen Wohnquartier machen konnten“, sagte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günther (SPD) gegenüber dem „Weser-Kurier“. Mit einer möglichen Bebauung des rund 30 Hektar großen Areals wird frühestens im Jahr 2020 gerechnet. Dem Rennverein, der seit mehr als 100 Jahren die Anlage nutzt, war im vergangenen Jahr gekündigt worden.

 

Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Rennbahn wird indes nicht aufgeben, weiter für die Bahn zu kämpfen. „Nun geht es in den Krieg, keine Kompromisse mehr“, sagte Andreas Sponbiel, ein Sprecher der Bürgerinitiative. „Auch wenn wir vom Zeitpunkt der Information zum Rauskauf der Golf-Range aus ihrem bis 2034 währenden Vertrag und vor allem der geringen Summe überrascht sind, ist nichts passiert, mit dem nicht zu rechnen war. Wir bleiben kampfeslustig und streben mit Vehemenz ein Volksbegehren zur Wahl 2019 in Bremen an, um die Rennbahn als Grünfläche und für den Sport zu erhalten.“ In diesem Jahr fanden in Bremen bislang drei Renntage statt, ein vierter ist für den 22. Oktober geplant.

 

Die Wirtschaftsbehörde hat zudem am Mittwoch noch einmal signalisiert den Rennverein zu unterstützen, falls man in den nächsten zwei Jahren weitere Veranstaltungen ausrichten möchte. Dass dies klappen könnte, dafür könnte Landolf von Kürten vom Gestüt Aesculap sorgen, der mit der Stadt einen Vertrag zur Zwischennutzung geschlossen hat. In Bremen lässt er seine Pferde von Werner Haustein vorbereiten.

 

Quelle: galopponline (05.10.2017)

Besitzertrainer unterstützten Leipziger Reit- und Rennverein

Siegerehrung in Leipzig im Rennen um den "Scheibenholz-Cup unterstützt vom Verein Deutscher Besitzertrainer": (v. l.) Rebecca Danz, Isabell Kreger, Stephan Buchner und Karen Kaczmarek. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte am Samstag, 16. September, ein Rennen des Leipziger Reit- und Rennvereins zu dessen Jubiläum "150 Jahre Scheibenholz".  Der Ausgleich IV für 3-jährige und ältere Pferde über 1.300 Meter wurde dann auch von einer Besitzertrainerin des Vereins gewonnen. Isabell Kreger feierte durch die 4-jährige Stute Life of Fame unter Rebecca Danz ihren ersten Treffer. Die Siegerehrung erfolgte durch Stephan Buchner für den Leipziger Reit- und Rennverein und Karen Kaczmarek als Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer.

Keine Rennen mehr in Frankfurt

Der Bundesgerichtshof hat am Mittwoch, 20. September, den Antrag des Frankfurter Renn-Klubs auf vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung zurückgewiesen. Damit wird es zukünftig keine Rennbahn mehr in Frankfurt am Standort Niederrad geben. Der Vorstand des Frankfurter Renn-Klubs hat unter großem, persönlichen Einsatz um den Erhalt des Galopprenn-Standortes gekämpft und zeigt sich über die Gerichtsentscheidung sehr enttäuscht. Im Ergebnis ist festzustellen, dass der Galopprennsport in der Main-Metropole für den Bau einer neuen Akademie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weichen muss.

 

„Wir haben gemeinsam mit dem Frankfurter Renn-Klub versucht, zumindest eine Koexistenz mit dem DFB zu schaffen. Leider sind unsere Bemühungen gescheitert“, so Jan Antony Vogel, Chefmanager von German Racing. 

Quelle: German Racing

Protokoll der Mitgleiderversammlung vom 4. März 2017

Das Protokoll der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer am 4. März 2017 auf der Galopprennbahn in Bremen kann von allen Mitgliedern im Mitgliederbereich dieser Homepage unter Dateidownloads eingesehen werden. Um in den Mitgliederbereich zu gelangen, ist ein Benutzername und ein Passwort notwendig. Beides erhalten Mitglieder auf Anfrage unter besitzertrainer(at)t-online.de. 

Humpry sicherte sich Preis der Besitzertrainer

Siegerteam um Humpry mit Besitzertrainerin Maria Nienstädt (3. v. l.), Siegreiter Daniele Porcu (4. v. l.) und Karen Kaczmarek als Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer (5. v. l.). Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte in diesem Jahr auch den Harzburger Rennverein. Gleich am ersten Renntag der 138. Galopprennwoche am Weißen Stein am Freitag, 21. Juli, übernahm er das Patronat gemeinsam mit Harzer Rennstallbesitzern für das 7. Rennen. Der Ausgleich IV über 1850 Meter, der als Wettchance des Tages mit der Viererwette und einer Garantie-Auszahlung von 10.000,00 € gelaufen wurde, wurde dann auch von einer Besitzertrainerin gewonnen. Maria Nienstädt war mit Humpry erfolgreich. Unter Daniele Porcu verwies der 7-jährigen Wallach So Soon von Trainer Günter Lenz (Marco Casamento) und Opalin von Besitzertrainerin Monika Lindemann (Martin Seidel) auf die Plätze.

Derby 2016 ohne Veränderungen in trockenen Tüchern

Wie das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen jetzt mitteilte, hat das Obere Renngericht am 18. Juli in der Besetzung Eugen-Andreas Wahler (Vorsitzender), Michael Becker, Kai-Uwe Herbst, Rolf Harzheim, Bernd Neunzig entschieden: Die Revision des Besitzers von Dschingis Secret vom 21. April 2017 gegen die Entscheidung des Renngerichts vom 3. April 2017 betreffend das IDEE 147. Deutsche Derby vom 10. Juli 2016 in Hamburg wird einstimmig als unzulässig verworfen. Die in diesem Protestverfahren angefallenen Gerichtskosten werden gegeneinander aufgehoben. Ihre außergerichtlichen Kosten trägt jede Partei selbst. 

Gepard auf Rang elf im Deutschen Derby

Gepard mit Christian Zschache beim "Ausspannen". Foto: privat

Auch 2017 startete ein Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer im Deutschen Derby (Gruppe 1) in Hamburg. Christian Zschache  sattelte am Sonntag, 2. Juli, beim wichtigsten Rennen für 3-jährige Pferde Gepard und durfte sich über einen elften Platz freuen. Geritten wurde Gepard im Idee 148. Deutschen Derby von Michael Cadeddu.

Windstoß schreibt Turf-Geschichte im IDEE 148. Deutschen Derby

Derby-Sieger 2017: Gestüt Röttgens Windstoß. Foto: Marc Rühl

Turf-Geschichte wurde am Sonntag im IDEE 148. Deutschen Derby, dem bedeutendsten Galopprennen des Jahres hierzulande, geschrieben: Denn der von Championtrainer Markus Klug (41) in Rath-Heumar vorbereitete dreijährige Hengst Windstoß (75:10) gewann in Hamburg-Horn mit dem erst 26-jährigen Jockey Maxim Pecheur das mit 650.000 Euro dotierte und über 2.400 Meter führende Gruppe I-Highlight in der German Racing Champions League und sorgte damit für den ersten Erfolg des traditionsreichen Gestüts Röttgen seit Uomo im Jahr 1959!


Mit gewaltigem Endspurt flog der Sohn des 2004 im Derby erfolgreichen Shirocco aus hinteren Regionen noch an allen Konkurrenten im 18er-Feld vorbei und triumphierte mit einer Länge Vorsprung. Nach Sea The Moon im Jahr 2014 schaffte Trainer Markus Klug, der mit sieben Startern einen absoluten Rekord aufstellte, schon seinen zweiten Sieg. Verständlicherweise war der gebürtige Badener so richtig erleichtert, als mit Windstoß sein besonderes Sympathiepferd triumphiert hatte. Der vom Gestüt Röttgen auch gezogene neue Derbysieger hatte im Frühjahr ein Listenrennen in Düsseldorf gewonnen, doch sein Stern ging erst so richtig beim zweiten Rang im Oppenheim-Union-Rennen in Köln auf, als er von der Spitze aus nur Colomano den Vortritt lassen musste, und dies nur wenige Tage nach einem Sturz in Hannover. Schon damals saß Maxim Pecheur im Sattel von Windstoß, der eigentlich den Riesenaußenseiter Sternkranz hätte reiten sollen. Da aber nach der Verletzung von Stalljockey Adrie de Vries kein Top-Jockey aus dem Ausland zur Verfügung stand, erhielt Pecheur das Vertrauen, der nicht nur seinen bedeutendsten Karrieresieg feierte, sondern damit endgültig den Durchbruch schaffte.


„Es war ein überwältigendes Gefühl, als ich am Tag der Startboxenauslosung den Ritt auf Windstoß bekommen habe. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des gesamten Umfeldes. Ich reite das Pferd jeden Tag im Training und habe nun diese Chance im Derby erhalten. Das ist kaum in Worte zu fassen. Unterwegs habe ich mich aus allem herausgehalten und mich hinten in keine Positionskämpfe verwickeln lassen. Es war vorher auch nicht genug Tempo, um die Position zu verbessern. Am Ende hat der Hengst riesig angepackt. Es ist das größte Rennen, das man in Deutschland gewinnen kann“, erklärte Maxim Pecheur. Trainer Markus Klug war restlos begeistert: „Es ist ein unbeschreibliches Glück für mich, dass wir hier für Röttgen das Derby gewonnen haben, was ja seit 1959 nicht mehr geklappt hatte, als ich noch lange nicht geboren war. Im Schlussbogen hatte ich gedacht, es ginge nichts mehr. Aber dann hat Windstoß so riesig angezogen. Ich bin sprachlos. Jetzt haben wir einen Derbysieger für Röttgen. Das Ganze ist sehr emotional. Es waren so harte Wochen, nun hat sich alles entladen. Meine zukünftige Frau musste bei dem vielen Stress einiges mit mir mitmachen, aber jetzt hat sich alles ausgezahlt. Es freut mich so sehr für das Gestüt Röttgen. Oft waren wir knapp geschlagen Zweiter in Grupperennen, nun hat es gereicht.“


Dr. Günter Paul, der Vorsitzende der Mehl-Mülhens-Stifung, war ebenfalls mehr als angetan vom Derbysieger Windstoß: „Das ist wunderbar. Wir haben mit Maxim Pecheur einem jungen Mann vertraut. Ich hatte absolut keine Bedenken, ihn zu engagieren. Denn ich musste mich selbst als junger Mann beweisen. Das ist ein toller Erfolg für die gesamte Mannschaft.“ 390.000 Euro betrug die Siegprämie für das Gestüt Röttgen, womit Windstoß beim sechsten Start und dritten Sieg in seiner Laufbahn seine Gewinnsumme auf 420.100 Euro steigerte. Man darf sich schon jetzt auf den Chefkoch-Renntag in Köln freuen, denn am Sonntag, 9. Juli wird Windstoß dort als Derbysieger dem Publikum präsentiert.


Lange sah der im Schlussbogen von weit hinten mächtig aufgerückte Ittlinger Enjoy Vijay wie der Sieger aus. Der Ritt von Andrasch Starke löste sich auf der Zielgeraden erst deutlich von der Konkurrenz und musste erst ganz spät gegen Windstoß weichen. Der Top-Jockey sagte: „Wir hatten einen Super-Rennverlauf. Aus einer guten Startposition habe ich mich hinter Colomano gelegt. Viele der vorderen Pferde waren im Schlussbogen schon auf dem Rückzug, ich kam als Fünfter durch den Schlussbogen und hatte ein sehr gutes Gefühl. Wir waren auf einen Satz weg von den anderen, aber auf den letzten 200 Metern wurde er etwas müde. Ich freue mich sehr über diesen zweiten Rang.“ Auch der wie Enjoy Vijay von Peter Schiergen aufgebotene Außenseiter Rosenpurpur (Daniele Porcu) aus dem Gestüt Wittekindshof endete als Dritter enorm stark. Trainer Peter Schiergen: „Der Rennverlauf war bestens. Enjoy Vijay hat sich früh angeboten und gut durchgezogen. Auch für Rosenpurpur lief alles perfekt.“ Shanjo machte sich als Vierter ebenfalls noch stark bemerkbar und komplettierte das starke Ergebnis für Markus Klug vor Promise of Peace, der von der Spitze aus lange bestens standhielt. Die anderen Pferde hatten am Ende keine Möglichkeiten mehr. Die stärker gewetteten Parviz (Siebter), der Favorit Colomano (13.), Sargas (16.) und Warring States (18. und Letzter) wirkten früh nicht mehr gefährlich.


In der Gesamtwertung der German Racing Champions League besitzt Markus Klug mit 50 Punkten nun einen gewaltigen Vorsprung bei den Trainern vor Jean-Pierre Carvalho und Peter Schiergen mit jeweils 10 Zählern. Bei den Jockey ist Andrasch Starke mit 22 Punkten auf der Pole-Position vor Derbysiegreiter Maxim Pecheur (16 Punkte). Bei den Pferden ist Windstoß mit 16 Punkten jetzt vorne vor Dschingis Secret (11 Punkte) sowie Guignol und Colomano (je 10 Punkte).


Alle Termine der German Racing Champions League, den aktuellen Punktestand, News und Stories sowie den Livestream des Rennens finden Sie unter www.german-racing.com/champions-league.
Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de, Europas Nummer 1 für Maßmöbel im Netz.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 2. Juli 2017

Sodette gewinnt Preis der Besitzertrainer in Blieskastel

Armin Weidler (links), 2. Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, überreichte die Siegerplaketten an Nina Wagner (2. v. l.) als Reiterin und Markus Waldemar Falk (3. v. r.) als Besitzertrainer. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützte in diesem Jahr den Reiterverein Bliestal bei seinem Renntag am Sonntag, 9. Juli, in Blieskastel. Gemeinsam mit der Karlsberger Brauerei Homburg sponserte der Verein das  1. Rennen um 15.30 Uhr über 1550 Meter. Und der Sieg ging auch an ein Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Für Markus Waldemar Falk gewann die 4-jährige Stute Sodette. Im Sattel saß Nina Wagner.

Fällen von Infektiöser Anämie

In jüngerer Vergangenheit wurden bei Polopferden 11 Pferde in vier Bundesländern (NI - Landkreise Verden und Grafschaft-Bentheim, HH, NW - Stadt Düsseldorf und BY - Landkreis Donau-Ries Infektiöse Anämie (EIA) festgestellt. Auch wenn die bisher ermittelten Kontakte mit negativem Ergebnis abgeklärt werden konnten, gibt es doch eine Vielzahl von noch nachzugehenden Kontakten nicht nur in andere Bundesländer, sondern auch in verschiedenen Mitgliedstaaten (DNK, ESP - Mallorca, NLD, FRAU sowie Argentinien; ggfl. auch BEL und AUT; unabhängig davon wurde zwischenzeitlich auch in den Niederlanden ein Polopferd positiv befunden). Die jeweils positiven Pferde wurden getötet und unschädlich beseitigt und entsprechende Sperrmaßnahmen angeordnet. Auf der Homepage des Friedrich-Loeffler-Institutes (https://www.fli.de/de/home/) werden in Kürze unter dem Reiter „Tierseuchengeschehen“ weitere Informationen abrufbar sein.

Quelle: German Racing vom 6. Juli 2017

Vesuv gewinnt Preis der Besitzertrainer

Vesuv siegte für Anneliese Bollin in Rastede unter Cevin Chan. Foto: privat

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hat in diesem Jahr auch ein Rennen des Oldenburger Landesrennvereins in Rastede unterstützt. Der "Preis Verein Deutscher Besitzertrainer" über 2.200 Meter wurde am Sonntag, 11. Juni, dann auch von einer Besitzertrainerin des Vereins gewonnen. Für Anneliese Bollin siegte der 13-jährige Wallach Vesuv. Es war der erste Jahreserfolg für Anneliese Bollin. Im Sattel von Vesuv saß Cevin Chan. Auf Platz zwei landete mit Luisa Steudle ebenfalls eine Besitzertrainerin. Sie ritt ihren 7-jährigen Wallach Zaunkönig selbst. Rang drei belegte die 8-jährige Stute Emiglia im Training bei Sarah Weis und geritten von Alexander Weis.

Peterschmitt gewann Preis vom Verein Deutscher Besitzertrainer

Armin Weidler (2. v. r.), 2. Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, überreichte Christian Peterschmitt (2. v. l.) und Claudia Pawlak die Siegerplakette. Den gastgebenden Rennverein vertraten die beiden 2. Vorsitzenden Oliver Jung (l.) und Hans-Ulrich Ihlenfeld. Foto: privat

Der Pfälzischer Rennverein Haßloch wurde in diesem Jahr vom Verein Deutscher Besitzertrainer unterstützt. Am Sonntag, 21. Mai, wurde im 6. Rennen der "Preis vom Verein Deutscher Besitzertrainer" ausgetragen. Den Sieg errang Beacon Hill für Christian Peterschmitt, der Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer ist. Im Sattel des 9-jährigen Wallachs saß Claudia Pawlak.

Offener Brief von Andrea Glomba zum NDR-Film

Für sehr viel Diskussionsstoff hat die Reportage des NDR am Montagabend "Das kurze Leben der Rennpferde" gesorgt. Der Verein Deutscher Besitzertrainer veröffentlicht hier einen offenen Brief von Andrea Glomba zu dieser Reportage an der NDR in vollem Wortlaut:

 

Sehr geehrte Frau Denz,

ich hoffe einmal, dass Sie diese Mail durchlesen und es nicht einfach eine Standart Antwort gibt.
Wenn ich mich erst einmal vorstellen darf: Mein Name ist Andrea Glomba. Ich bin 38 Jahre alt und von Beruf Pferdewirt. Genau gesagt habe ich den Schwerpunkt des Rennreitens gelernt. 1995 habe ich begonnen in diesem Beruf zu arbeiten und ich bin ihm, wenn auch nur noch Nebenberuflich, immer noch treu. 15 Jahre habe ich aktiv Rennen geritten. An absolvierten Rennen waren es um die 1000. Gewonnen habe ich etwas mehr als 100 davon.

Seit 20 Jahren bin ich im Tierschutz aktiv. Früher sehr aktiv im Bereich der Pferdehilfe, habe mich dort aber Stück für Stück zurückgezogen. Denn: die größten Abgründe habe ich im Freizeitbereich erlebt und die Möglichkeit zu helfen sind dort, gelinde gesagt, begrenzt. Die Zeit bis Veterinärämter eingreifen ist deutlich zu lange und Pferde beschlagnahmen wird aufgrund der hohen Folgekosten so gut wie nie getan. Von daher musste ich für mich selbst die Entscheidung treffen, in dem Bereich kürzer zu treten und meine Kraft den Bereichen zu widmen, in denen ich etwas erreichen kann. Natürlich stehe ich aber nach wie vor auch dem Pferdeschutz zur Verfügung.


Vor 3 Jahren habe ich meine Laufbahn als Rennreiter beendet. Seitdem reite ich nur noch Pferde im Training und hospitiere derzeit bei der Rennleitung um auch in diesem Bereich später dem Rennsport aktiv beizuwohnen. Ausserdem bin ich Tierschutzbeauftragte für die Renntage in Saarbrücken Güdingen.

 

Nun meine Meinung zu Ihrer Reportage im Fernsehen:

Ich bin, wie übrigens 90% meiner Bekannten im Rennsport, weder der Ansicht, dass bei uns alles rosig läuft, noch, dass es bei uns ausnahmslos Tierfreunde gibt. Es wäre schön, dies behaupten zu können, aber das ist Wunschdenken. Es gibt überall schlechte Menschen und wird es auch immer geben.


Ich fände es auch nicht gut, wenn wir behaupten würden, dass es in unserem Sport keine Unfälle gäbe. Und leider Gottes, kann ein Pferd, welches sich im Rennen vertritt und sich etwas bricht nicht gerettet werden. Zum einen da ein angebrochener Knochen aufgrund der hohen Geschwindigkeit meist umgehend durchbricht, bevor man das Pferd anhalten kann, zum anderen ist es bei Pferden kaum möglich ein gebrochenes Bein zu reparieren. Es wurde schon oft und mit vielen finanziellen Mitteln versucht, endete aber meist mit dem Tod des Pferdes durch Kolik aufgrund der langen Stehzeit.


Trotzdem ist es pietätlos, wenn, nur um gute Bilder zu haben, gezeigt wird, wie ein Pferd sich das Bein bricht und, schlimmer noch, damit weiterläuft. Solche Bilder könnten zumindest verpixelt werden. Jedes dieser verunglückten Pferde hatte Menschen hinter sich, die um es trauern und diese Bilder nicht unbedingt nochmal sehen müssten.

Was mich aber am meisten stört, ist, dass der eigentliche Pressekodex überhaupt nicht eingehalten wurde. Falls Ihnen dieser nicht bekannt ist, nenne ich Ihnen hier die von mir bemängelten Punkte:

1. Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde:

- Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Wurde dies eingehalten? Nein!

Denn:

Sie behaupten, dass Ihre Recherchearbeit eine ganze Saison (bzw 6 Monate) dauerte. In Wirklichkeit waren Sie aber gerade mal 3 Tage am Rennstall Recke und einen Tag auf der Rennbahn in Krefeld unterwegs. Das Bildmaterial, welches Sie verwendet haben ist teilweise mehr als 15 !! Jahre alt. Denn direkt in der Eingangssequenz bin zufälligerweise ich auf einem Rennpferd zu sehen, welches bereits vor mehr als 10 Jahren als Reitpferd abgegeben wurde (dort aber leider vor mehreren Jahren aufgrund einer Kolik verstarb). Der Besitzer der Rennfarben verstarb im Jahr 2002! Seiddem wurden diese Farben auch nicht mehr in Rennen getragen! Weshalb also so eine alte Sequenz?


Auch die Aufnahmen mit den Zungenbändern (welche ja bei jedem Rennen auf mind einem Pferd genutzt wurden) sind mehrere Jahre alt. Und Zungenbänder werden zB kaum noch genutzt heutzutage.
Auch finde ich es befremdlich, dass Ihre Reporter einen der Rennställe besucht, der das Glück hat über große Weiden zu verfügen (wo auch die Trainingspferde täglich mehrere Stunden verbringen), diese Weiden sogar filmt, im Bericht dann aber darauf hinweist, dass keine Weiden zur Verfügung stünden? Nun ja...

Widmen wir uns Punkt

2. Sorgfalt

-Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.

Wurde von Ihnen gründlich recherchiert? Nein!

Denn:

Der Großteil der Reportage stützt sich auf Behauptungen einer Frau B. Der Name dieser Frau ist mir schon seit mehreren Jahren ein Begriff. Denn sie hatte bereits über ein Online Forum versucht Spenden für Ihre Pferde zu sammeln und dort die Geschichte Ihres Pferdes "Aspantau" geschildert. Damals war er allerdings nicht, wie im Film hier bösartig, sondern Zitat "war er trotz allem ein freundlicher Genosse, der immer versucht einem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern". Nachzulesen unter folgendem Link: http://chevalie.de/das-stille-leiden-der-rennpferde/

Da auf ihre Geschichte mehrere Leute reagiert haben, die das Pferd kannten und konkrete Nachfragen stellten, wurde alles schnell wieder gelöscht. Ich hatte auch Kontakt per PN mit dieser Frau. Sie wollte mir Befunde schicken um zu beweisen, wie schlimm Aspantau dran ist. Leider kam hier nichts mehr. Frau B erklärte auch, dass sie Kontakt mit den Vorbesitzern aus Irland hatte. Eine Lüge, wie schnell bewiesen ist.

Auch die Fotos, wie sie Aspantau angeblich bekommen hat.. Wie kann es sein, dass ein Pferd mit einem aktuellen Foto inseriert ist und 3 Tage später mit langem Fell und deutlich abgemagert bei seiner Besitzerin ankommt, welche gerade mal ein paar Kilometer weiter weg wohnt?

Frau B. hat ein (mit Ausnahme eine Sehnenschadens) kerngesundes Pferd für einen Spottpreis bekommen, da die Besitzer einfach nur wollten, dass er in guten Händen unterkommt. Was dann passiert ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Laut ihrer eigenen Aussage bekam er nach dem Abnehmen eine Belastungsrehe. Davon ist in späteren Berichten nichts mehr zu hören. Zumal auch unverständlich wäre, weshalb man einem Vollblüter, bei denen bekannt ist, dass sie empfindliche Hufsohlen haben, einfach die Eisen abnimmt und sie auf eine Koppel stellt..

Nun zu Punkt

3. Richtigstellung

-Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtigzustellen.

Hierzu haben Sie ja noch Gelegenheit.

weiter geht es bei Punkt

11. Sensationsberichterstattung und Jugendschutz

- Die Presse verzichtet auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid. Die Presse beachtet den Jugendschutz.

Pferde zu zeigen, die mit einem baumelnden Bein herumlaufen ist definitiv eine unangemessene Darstellung von Leid. Natürlich sind diese Unfälle passiert und brauchen nicht verborgen zu werden. Aber so zu zeigen?

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Über Ihren zweiten Interviewpartner muss man nicht viel sagen. Dr Pick könnte nur selbst einmal darauf hinweisen, wie viele Rennen er geritten hat, wie gerne er die Peitsche einsetzte und welche anderen Reitsportmodelle seine Gunst hatten. Erst als er selbst diesem Hobby nicht mehr nachgehen konnte, begann er damit zu kritisieren.

Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, das ein Sport mit Pferden auch immer einen Teil zu Lasten den Tieres geht. Dies hat aber nichts mit dem Rennsport alleine zu tun, sondern beginnt schon bei den Freizeitpferden, die viel zu oft ohne genügend med. Betreuung oder von zu schweren und/ oder unwissenden Menschen gehalten werden.

Der Rennsport hat in den vergangenen Jahren sehr viel Zugeständnisse an den Tierschutz gemacht! Dies wurde von keiner ! anderen Pferdesportart getan oder überhaupt nur in Erwägung gezogen.

Wenn Sie eine wirklich neutrale Recherche hätten bringen wollen, hätten Sie darauf eingehen können. Erwähnen, wie viele Pferde nach ihrer Karriere im Rennsport ein langes Leben als Reitpferd gestartet haben oder aber wie das Leben in einem Rennstall für ein Pferd wirklich ist.

Gerne stehen wird jederzeit für Sie zur Verfügung! Sie nennen Tag und Ort und ich selbst werde mit einem Trainer einen Termin ausmachen, so dass wir dort vorbeifahren und Sie eine Reportage machen können, die authentisch ist.

Genauso stehe ich Ihnen für Nachfragen bzw auch für Bildmaterial und Berichten von Ex Galoppern zur Verfügung. Und zwar nicht geschönt, sondern authentisch.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Glomba

Der NDR reagierte am 11. Mai: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Doku-ueber-Rennpferde-Wir-nehmen-Ihre-Kritik-ernst,rennpferde144.html

Klarstellung der Rennordnung

Auf der Homepage von German Racing (www.german-racing.com) ist folgender Artikel zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen am 26. April 2017 zu lesen:

 

"Die Mitgliederversammlung des Direktoriums hat sich am Mittwoch 26. April 2017, ausführlich mit dem Derby-Fall 2016 befasst und Klarstellungen in der Rennordnung bei den Nr. 482, 573, 603 und 623 vorgenommen. Diese Klarstellungen gelten mit sofortiger Wirkung als Besondere Bestimmung bis zu Eintragung im Vereinsregister.


Hier die Klarstellungen im Wortlaut: 482. Ein Reiter hat die Anweisungen zum Peitschengebrauch (Richtlinie 9) zu befolgen.


Ein fehlerhafter Peitscheneinsatz (übertriebener/falscher Peitschengebrauch gem. Richtlinie 9), wird durch die Rennleitung gem. Nr. 589 ff RO mit einem Ordnungsmittel geahndet; eine Disqualifikation findet nicht statt.

573. Mitglieder des Präsidiums und Angestellte des Direktoriums können nicht Mitglieder des Ordnungsausschusses, des Renngerichts oder des Oberen Renngerichts sein. Ein Bevollmächtigter des Direktoriums kann bei den Verhandlungen des Ordnungsausschusses, des Renngerichts, des Oberen Renngerichts und des Schiedsgerichts anwesend sein.

603. Eine Geldbuße soll einmal der Schwere des Verstoßes, zum anderen den Vermögens- und Einkommensverhältnissen des Schuldigen angepasst sein.

Ein fehlerhafter Peitscheneinsatz (übertriebener/falscher Peitschengebrauch gem. Richtlinie 9) wird durch die Rennleitung gem. Nr. 589 ff RO wie folgt geahndet:
a) Wird von der Rennleitung ein zu häufiger Peitscheneinsatz (mehr als die erlaubten Schläge) festgestellt und erkennt die Rennleitung auf eine Geldbuße, so hat sie unter Anwendung von Nr. 603 RO sicherzustellen, dass die Geldbuße angemessen ist. Zudem ist, soweit dem Reiter oder dem Ausbildungsbetrieb Gewinnprozente zuwachsen (Nr. 232, 251 RO), für einen angemessenen Teil (mindestens 50 %) der Gewinnprozente der Verfall anzuordnen. Reicht der Höchstbetrag der Geldbuße des Ordnungsmittelkatalogs hierzu nicht aus, so ist dieser zu überschreiten. Die Beschränkung der Nr. 610 RO gilt insoweit nicht.

b) Erkennt die Rennleitung bei zu häufigem Peitscheneinsatz auf Lizenzentzug, so hat sie, soweit dem Reiter oder dem Ausbildungsbetrieb Gewinnprozente zuwachsen (Nr. 232, 251 RO), für einen angemessenen Teil (mindestens 50 %) der Gewinnprozente den Verfall anzuordnen.

623. Soweit andere Vorschriften nicht eine abweichende Regelung vorsehen, ist
ein Pferd zu disqualifizieren

1. bei fehlender Zulassung,
2. bei einem Verstoß gegen die Vorschriften über die Durchführung der Rennen,
3. bei unzulässiger Verabredung, Betrug oder Anwendung eines unerlaubten Mittels
- Doping gem. Abschnitt XIV der Rennordnung."

 

Auf der der Mitgliederversammlung vorgeschalteten Vorstandssitzung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen wurde der Antrag des Vereins Deutscher Besitzertrainer mehrheitlich abgelehnt, die Kriterien für die Championatsehrung der Besitzertrainer zu ändern. 

Jocund siegt für Petra Blumenauer

Siegerehrung in Zweibrücken nach dem Erfolg von Jocund von Besitzertrainerin Petra Blumenauer (2. v. r.) mit Michelle Blumenauer (3. v. r.) im Sattel. Mit dabei auch Armin Weidler (2. v. l.), stellvertretender Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, sowie Heike Schreiner (r.), Geschäftsführerin des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken. Foto: privat

Auch in diesem Jahr unterstützt der Verein Deutscher Besitzertrainer wieder bundesweit Rennvereine. "Wir haben nach Beschluss der Mitgliederversammlung 2017 insgesamt 6.000,00 € zur Verfügung gestellt", so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.

 

Das erste unterstützte Rennen in diesem Jahr fand am Sonntag, 23. April, beim Pfälzischen Rennverein Zweibrücken statt. Zur 5. Prüfung, dem Preis der Karlsberger Brauerei, hat der Verein Deutscher Besitzertrainer einen Zuschuss von 750,00 € gezahlt.

 

Im Ausgleich IV über 1.800 Meter gab es einen Besitzertrainer-Einlauf. Jocund gewann für Petra Blumenauer dieses Rennen. Der Familienerfolg machte Amateurrennreiterin Michelle Blumenauer perfekt, die im Sattel von Jocund saß. Zweiter wurde Martin Schu mit Princess Sara (Mark Gier) vor Sarah Jane Hellier mit Meadow Dew (Larissa Bieß).

 

Erstmals wurde den Siegern als Andenken die neue Plakette des Vereins Deutscher Besitzertrainer überreicht.

 

 

Iquitos ist Galopper des Jahres 2016

Galopper des Jahres 2016: Iquitos, hier beim Erfolg im Longines - Großer Preis von Baden 2016. Foto: Marc Rühl

Er ist der Liebling der Zuschauer – genau das bewies Iquitos am Ostermontag vor heimischem Publikum beim Saisonauftakt auf der Neuen Bult in Hannover eindrucksvoll. Denn nach Bekanntgabe seines Sieges in der traditionsreichen Publikumswahl zum „Galoppers des Jahres 2016“ wurde der von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel trainierte Hengst frenetisch gefeiert.

 

Einen Monat lang konnten alle Galoppsport- und Pferdefreunde für ihren Favoriten abstimmen. Am Ende galoppierte Iquitos seiner starken Konkurrenz im Kampf um den Titel „Galopper des Jahres 2016“ davon. Gleich 40,6 Prozent aller abgegebenen Stimmen sicherte sich der Adlerflug-Sohn und holte sich damit den zweiten geschichtsträchtigen Titel. Denn nachdem er 2016 bereits zum allerersten Sieger der German Racing Champions League avanciert war, reiht sich Iquitos als Galopper des Jahres nun auch noch in die Nachfolge echter Galopper-Cracks wie Nightflower (2015), Sea The Moon (2014), Novellist (2013) und Danedream (2012 / 2011) ein.

 

Bei seinem eindrucksvollen Durchmarsch ließ Iquitos seine starken Kontrahenten, den Seriensieger Potemkin (34,4 Prozent) aus dem Besitz von Fußballgröße Klaus Allofs und den wiedererstarkten Melbourne Cup-Gewinner aus dem Jahr 2014 Protectionist (25,0 Prozent) hinter sich. Ein Erfolg, den man „Krümel“, wie er wegen seines niedrigen Stockmaßes zu Hause im Stall liebevoll genannt wird, mehr als gönnt. Denn dass der Hengst 2016 überhaupt noch Rennen laufen konnte, war schon fast ein kleines Wunder. Eine schwere Kolik hatte ihn im Jahr zuvor beinahe das Leben gekostet, der 73-jährigeTrainer Gröschel musste fast wieder bei Null anfangen. Umso erfreulicher war Iquitos‘ Leistungsexplosion in 2016, die ihm sogar einen Start im Japan Cup einbrachte.

 

Schnell gelaufene Prüfungen bringen den Speed von Iquitos besonders zur Geltung. Seine Fähigkeit zu beschleunigen, Rennen von hinten zu gewinnen, das zeichnet den 5-jährigen aus. Genau diesen Kampfgeist lieben seine Fans, die Iquitos bei der feierlichen Ehrung im Rahmen des Großen Preis der VGH Versicherungen in Hannover feierten. Und diesmal nahm sich Iquitos gerne Zeit, als er zufrieden für die Neue Bult-Besucher posierte.

 

German Racing führte die Wahl gemeinsam mit Wettstar und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. durch.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 17. August 2017

Mitglieder wählten Vorstand in Bremen

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer nach der Mitgliederversammlung in Bremen (von links): Karen Kaczmarek (Vorsitzende), Armin Weidler (Stellv. Vorsitzernder), Gudrun Busch (Schatzmeisterin), Sabrina Schön und Eva Maria Herresthal (beide Beisitzerinnen). Foto: privat

Auf der Bremer Galopprennbahn fand am 4. März die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer statt. Gastgeber war der Bremer Rennverein, dessen Präsidentin Tonya Rogge die Besitzertrainer begrüßte und kurz über den dortigen Kampf berichtete, um auch über das Jahr 2018 hinaus Galopprennen in Bremen veranstalten zu können. Die Mitglieder des Vereins Deutscher Besitzertrainer sicherten dem Bremer Rennverein dabei ihre Unterstützung zu und beschlossen einstimmig einen Zuschuss von 1000,00 € aus der Vereinskasse.

 

Auf der Tagesordnung des Vereins Deutscher Besitzertrainer standen auch Vorstandswahlen. Einstimmig wiedergewählt wurde als Vorsitzende Karen Kaczmarek. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist der bisherige Beisitzer Armin Weidler, der Dr. Ehrhard E. Liebrecht ablöste, der aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Schatzmeisterin bleibt Gudrun Busch. Als Beisitzerin wurde Sabrina Schön bestätigt. Neu im Amt ist als weitere Beisitzerin Eva Maria Herresthal. Alle Vorstandspositionen sind nach der neuen Satzung des Vereins auf drei Jahre besetzt.

 

Breiten Raum nahm beim Bericht der Vorsitzenden mit anschließender Diskussion das Thema Sandbahnrennen ein. Schon im Vorjahr hatten die Besitzertrainer immer wieder auf die schlechten Bedingungen in punkto Geläuf und Infrastruktur bei den Winterrennen in Neuss und Dortmund hingewiesen und um dringende Abhilfe gebeten. „Jetzt muss aber endlich etwas passieren“, unterstrich Karen Kaczmarek. Wünschenswert wären natürlich Erhalt und Sanierung der Bahnen in Neuss und Dortmund. Einstimmig sprachen sich die Anwesenden im Anblick der vorhandenen finanziellen Möglichkeiten beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen (DVR) aber dafür aus, sich auf eine Allwetterbahn und zwar die in Dortmund für die Wintersaison zu konzentrieren. Dort müsse für ein ordentliches Geläuf und eine vernünftige Infrastruktur im Boxenbereich für Pferde und Helfer gesorgt werden. Die Anzahl der Winterrenntage sollte beibehalten werden.

 

Eine erfreuliche Bilanz zog der Verein in der Mitgliederentwicklung. „Wir haben die 400er-Marke klar überschritten“, resümierte Karen Kaczmarek. Entsprechend gut sah auch der Blick auf die Kassenlage aus. „Wir sind gut aufgestellt und werden auch 2017 wieder Rennvereine unterstützen, den Nachwuchs fördern und den Besitzertrainer-Cup veranstalten“, so Schatzmeisterin Gudrun Busch. Auf Antrag wurde zudem beschlossen, die Kriterien für das Besitzertrainer-Championat zu ändern. Zukünftig sollen nur noch Besitzertrainer in die Wertung kommen, die eine DVR-Lizenz und ihren Trainingsstandort in Deutschland haben.

 

Vor der Versammlung informierte Fachtierärztin Dr. Astrid Bienert-Zeit von der Tierärztlichen Hochschule Hannover Mitglieder und Gäste zum Thema „Das Pferd und seine Zähne“. In einem sehr anschaulichen Vortrag wies Dr. Astrid Bienert-Zeit nicht nur auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen Zahnkontrolle hin, sondern zeigte Symptome für die Erkennung von Zahnproblemen sowie deren Entstehungs- und Behandlungsmöglichkeiten auf. Hier die Präsentation.

Tonya Rogge, Präsidentin des Bremer Rennvereins, bei der Begrüßung der Besitzertrainer. Foto: privat
Dr. Astrid Bienert-Zeit bei ihrem Vortrag zum Thema "Das Pferd und seine Zähne". Foto: privat

Dortmunder Rennverein beschließt Verkauf

Der Dortmunder Rennverein hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 10. März 2017, den Verkauf einer mehr als 30.000 Quadratmeter großen Fläche, auf der bisher die Stallungen der Dortmunder Trainer stehen, beschlossen. Sie soll zur Wohnbebauung zur Verfügung stehen. Das teilte der Dortmunder Rennverein am Samstagmorgen in folgender Pressemitteilung mit:

 

Ziel des Verkaufs ist es nach Aussage von Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke, „den Rennverein zu entschulden, dauerhafte Einnahmen zu erzielen und somit die Galopprennbahn Wambel einschließlich der denkmalgeschützten Anlage für den Rennsport und die Stadt Dortmund zu erhalten.“

 

Der Rennverein ist seit Jahren mit mehr als drei Millionen Euro verschuldet. Der geplante Verkauf soll rund sechs Millionen Euro einbringen. Davon sollen rund 1,5 Millionen Euro nachhaltig in die Anlage investiert werden, so Tiedtke. Man habe das Vorhaben schon längere Zeit in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt diskutiert und die Grundlagen für einen Bebauungsplan gelegt.

 

„Im Rennsport vollzieht sich seit Jahren ein Strukturwandel, den eine Rennbahn nur mit neuen, nachhaltigen Konzepten weiter bestehen lässt“, sagt Tiedtke. Dazu zählt der Präsident den Umbau der mittleren Tribüne zu einer barrierefreien Veranstaltungsfläche mit Aufzug, neuem Dach, moderner Technik und vor allem zeitgemäßen Sanitäranlagen.

 

Auch in die Sandbahn könne investiert werden und sie durch Faserbeimischung zu einem besseren Geläuf machen. Allerdings müssten die Investitionen schon vom gesamten Galoppsport mitgetragen werden, betonte Tiedtke. „Es kann nur im Rahmen eines Konzepts für den Rennbetrieb in Zukunft weiter diskutiert werden. Denn derzeit subventioniert der Dortmunder Rennverein die Winterrennen erheblich.“

 

Die außerordentliche Mitgliederversammlung entschied sich nach umfassender, zum Teil emotionaler, aber stets sachbezogener Diskussion mehrheitlich für den Verkauf der Fläche. Der Rennvereinsvorstand hatte sich im Vorfeld entschlossen, die Mitglieder aktiv in die Entscheidung mit einzubeziehen, obgleich dies laut Satzung nicht nötig gewesen wäre."

 

Die zum Verkauf stehende Fläche der Dortmunder Rennbahn ist exakt der Bereich, der entlang des Rennwegs die alten Trainingsställe umfasst. Zurzeit stehen nach Angaben des Rennvereins in den mehr als 300 Boxen nur noch 30 Pferde von sechs verschiedenen Trainern.

 

Der Verkauf des Baulandes bedeutet einen signifikanten Einschnitt für die Rennbahn Dortmund. „In Zukunft wird es keinen Trainingsbetrieb und Pferdehaltung in Wambel mehr geben“, so  Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. „Die laufenden Kosten für den Unterhalt übersteigen die Einnahmen leider deutlich.“

 

Neben der fehlenden wirtschaftlichen Grundlage würde sich ein Trainingsbetrieb aus immissionsschutzrechtlicher Sicht auch negativ auf das Bauprojekt auswirken. Es wäre nur ein deutlich geringerer Verkaufspreis zu erzielen, mit der Folge, dass „wir bereits ab dem ersten Tag den Trainingsbetrieb wieder subventionieren müssten und die dringend nötigen Investitionen nicht mehr möglich sind“, erläutert der Präsident den harten Schnitt.

 

Die Pferdehaltung habe heute andere Anforderungen als vor 100 Jahren, heißt es weiter.

 

 

Galoppsport präsentiert sich auf der EQUITANA in Essen

Über sehr guten Besuch durfte sich der Stand des Galoppsports auf der EQUITANA in Essen freuen. Foto: privar

Besuchen Sie Stand 34 auf der Galerie

Die EQUITANA  ist die weltweit größte Messe für Reitsport, die alle zwei Jahre in Essen tagt. Noch bis zum 26. März präsentiert sich in diesem Jahr dort auch der Galopprennsport.


Als Aussteller auf der EQUITANA bietet der Galopprennsport eine Anlaufstelle für Besitzer, Züchter und besonders auch für den Nachwuchs. Selbstverständlich ist auch jeder andere, der sich für den schnellen Pferdesport und die edlen Vollblüter interessiert, herzlich dazu eingeladen den Galopp-Stand (G-34) auf der Galerie zu besuchen. Neben vielen Informationen erwarten die Besucher täglich attraktive Gewinnchancen sowie Mr. Ed, das beliebte elektronische Pferd.


Um den Galopprennsport möglichst in seiner ganzen Bandbreite abbilden zu können, hat sich eine Initiative zusammengeschlossen, die neben Rennvereinen, wie dem Kölner Renn-Verein oder Baden Racing, auch Verbände wie den Förderverein zur Jockey Aus- und Weiterbildung, den Verband Deutscher Amateur-Rennreiter, den Verein Deutscher Besitzertrainer, den Deutschen Trainer- und Jockeyverband oder den DSV Deutscher Sportverlag umfasst. Zudem wird die Initiative durch Gönner wie die Mehl-Mülhens-Stiftung, zahlreiche Rennvereine sowie weitere Organe und Personen des deutschen Galopprennsports unterstützt.


Nach der EQUITANA wird der Galopprennsport auch erstmalig auf der CHIO Aachen, dem Weltfest des Pferdesports, vom 14. bis 23. Juli sein Zelt aufschlagen.


Besuchen Sie den Galopp-Stand auf der EQUITANA:

 

Zeitraum: 18. – 26. März 2017

Ort: Messegelände Essen, Norbertstraße, D - 45131 Essen

Stand: Galerie, G-34                                                          

Öffnungszeiten: täglich 10 – 19 Uhr    

    

Mehr zur "Equitana 2017" unter https://www.equitana.com/.

Championats-Ehrung in Dortmund

Am Dienstag, 27. Dezember, fand am letzten Renntag des Jahres in Dortmund auch die traditionelle Championatsehrung statt.

Die Champions in der Übersicht:

Flachrennen: Trainer Markus Klug (69 Siege), Jockey Filip Minarik (65 Siege), Besitzer Darius Racing (667.800 Euro Preisgeld), Züchter Stiftung Gestüt Fährhof (756.415 Euro), Besitzertrainer Lucien van der Meulen (17 Siege), Nachwuchsreiter Eva-Maria Geisler (33 Siege), Amateurreiter Vinzenz Schiergen (21 Siege), Amateurrennreiterinnen Larissa Bieß (10 Siege).

Hindernisrennen: Trainer Pavel Vovcenko (6 Siege), Reiter Cevin Chan (7 Siege), Besitzer Stall Nicole (29.032 Euro), Züchter Gestüt Idee (21.832 Euro), Besitzertrainer Christine Paraknewitz-Kalla und Jördis-Ina Meinecke (je 1 Sieg).

Mehr dazu hier

Rundbrief zur Situation der deutschen Sandbahnen

Liebe Vereinsmitglieder,

 

am 11. November beginnt in Neuss die Sandbahnsaison 2016/2017. Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer sieht den insgesamt  18 geplanten Renntagen bis voraussichtlich zum 21. März 2017 mit mittelschweren Bauchschmerzen entgegen. Warum?

 

Auf unserer Mitgliederversammlung am 5. März 2016 hatten wir die Situationen auf den Sandbahnen in Neuss und Dortmund kritisch diskutiert und den Zustand sowohl der Bahnen selbst als auch der Infrastruktur auf den Rennplätzen kritisiert. In unserer Pressemittelung vom 7. März 2016 hatten wir die zuständigen Stellen aufgefordert, im Laufe des Sommers wenigstens auf den Geläufen entsprechende Abhilfe zu schaffen.  Die Pressemitteilung endete mit dem Satz: „Ansonsten könnte man es keinem Trainer verdenken, wenn er seinen Pferden die nächste Sandbahnsaison unter den derzeit bestehenden Bedingungen erspart.“

 

Auch seitens des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen wurde der Zustand der Bahnen sehr kritisch betrachtet. Patrick Bücheler von der Sport-Welt schrieb im Editorial der Fachzeitschrift am 9. März 2016 im Anschluss an eine Pressekonferenz des Direktoriums: „Aber Vogel (Anmerkung: Gemeint ist Jan Antony Vogel, Geschäftsführer des Direktoriums)  hat unmissverständlich klargemacht, dass es einen Winter wie diesen nicht ein weiteres Mal geben werde. Über allem stehe die ausreichende Anzahl an Startern für die Rennen, die dann natürlich auf entsprechend stark verbesserten Bahnen ausgetragen werden müssen, um zukunftsfähig zu sein.“

 

Fakt ist, dass sich weder am Geläuf in Dortmund noch an dem in Neuss etwas geändert hat, wie Jan Antony Vogel unserer Vorsitzenden Karen Kaczmarek auch in einem persönlichen Gespräch bestätigte. Er kündigte an, dass die angedachten Erneuerungen jetzt erst für die Wintersaison 2017/2018 geplant seien.

 

Bezugnehmend auf unsere Pressemitteilung vom 7. März 2016 möchte der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer Sie mit diesem Schreiben deshalb noch einmal auf die Situation aufmerksam machen. Die Entscheidung, ob und wo und wie oft Sie mit Ihren Pferden in der Wintersaison 2016/2017 an den Start gehen, liegt natürlich allein bei Ihnen. Wir wissen, dass die Sandbahnstarts für viele Besitzertrainer für die gesamte Jahresplanung sehr wichtig sind, wie natürlich auch für den deutschen Galoppsport insgesamt.

 

Wir wollen aber unsere kritische Einstellung zu den derzeitigen Verhältnissen auf den beiden Sandbahnen mit diesem Schreiben noch einmal dokumentieren und auch das Unverständnis, dass Ankündigungen seitens des DVR sprichwörtlich „im Sande verlaufen“ sind.

 

Mit freundlichen Grüßen sowie Hals und Bein!

 

Für den Vorstand

 

gez. Karen Kaczmarek (1. Vorsitzende)

Erfolgreicher Lehrgang 2016: 21 neue Besitzertrainer

Die erfolgreichen Absolventen des Besitzertrainer-Lehrgangs 2016 mit Erika Mäder, Werner Klein, Georg Symalla und Dr. Thomas Weinberger als Mitglieder der Prüfungskommission. Foto: privat

Das Pauken und auch der Prüfungsstress sind vorbei: Am Freitag, 30. September, fand im Presseraum des Kölner Rennvereins der letzte Prüfungsteil des diesjährigen Besitzertrainer-Lehrgangs des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen statt. Fast drei Wochen hatten sich die Teilnehmer mit allen Facetten des Galopprennsports befasst, drückten die "Schulbank" und/oder übten praktisch.

 

Groß war natürlich die Erleichterung, als 21 Mal von der Prüfungskommission mitgeteilt wurde: "Bestanden!!!"

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer freut sich über den zahlreichen Zuwachs und sagt allen "Herzlichen Glückwunsch sowie Hals und Bein".

 

Die erfolgreichen Absolventen sind:

Carolin Brach, Valentina Cadeddu, Kirsten Dzillum, Markus W. Falk, Ursula Flink, Caroline Fuchs, Fabienne Gerstner, Kai Hadlich, Marie Hannibal, Jana Kocanova, Falk Lutz, Natalie Maholick, Franziska Nebel, Diana Schwertel, Lisa Sonntag, Luisa Steudle, Katharina Werning-Maubach, Alina Wernz, Lara Luisa Wöhling, Elena Wust und Nadia Zeidan.

 

Mehr zum Thema "Wie werde ich Besitzertrainer?" hier.

Besitzertrainer-Cup 2016 geht an Monika Lindemann

Die Premiere des „Besitzertrainer-Cup“, die bei der 137. Bad Harzburger Galopprennwoche vom 23. bis 31. Juli 2016 ausgetragen wurde, gewann Monika Lindemann. An den sechs Renntagen sammelte die Hannoveranerin durch herausragende drei Siege von Danon Perth, einen Erfolg von Opalin und zwei weitere Platzierungen jenseits von Rang fünf insgesamt 42 Punkte. Sie verwies damit Armin Weidler (Siege und jeweils einen 2. Platz durch Excelling Oscar und Diatomic sowie Platz 8 und 14 durch Smoke Charger) mit 38 Zählern auf Rang 2. Dritte wurde Maria Nienstädt (32), die mit Humpry siegte und Rang sechs belegte, zweimal mit Jarak Zweite wurde, mit Stuck Platz fünf und sechs sowie mit Opera Rock Rang fünf erreichte. Vierte wurde Anna Schleusner-Fruhriep (31) dank eines Erfolgs von Kleopatra Kimberly, Platz zwei von Summershine, Rang drei und 13 von Ossiline, Platz vier und Start im 2. Seejagrennen von Wutzelmann sowie Rang sechs von The Tiger. Der komplette Punktestand steht weiter unten. 

 

Insgesamt nahmen 50 Besitzertrainer am Cup teil. Sie absolvierten an den sechs Renntagen 111 Starts und ihre Pferde wurden 11 Mal als Sieger vom Geläuf zurückgeführt. 

 

Beim „Besitzertrainer-Cup“ werden über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen innerhalb des Meetings Sieger und Platzierte ermittelt. Pro Rennen sind je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen:

1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere Platz – 1 Punkt

Die insgesamt gesammelten Punkte innerhalb des Meetings entscheiden über Sieger und Platzierte im „Besitzertrainer-Cup“. Der Sieger des „Besitzertrainer-Cups“ erhält 1000 €, der Zweitplatzierte 500 €, der Drittplatzierte 300 € und der Viertplatzierte 200 € als Prämie.

 

 

Monika Lindemann (3. v. l.) hat den "Besitzertrainer-Cup 2016" gewonnen. Es gratulieren von links Stephan Ahrens (Harzburger Rennverein), Gudrun Busch, Karen Kaczmarek und Armin Weidler vom Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Foto: privat

"Ein eigenes Rennpferd - nur ein Traum?"

Der Verein Deutscher Besitzertrainer und der Harzburger Rennverein hatten am Freitag, 29. Juli, zu einer Gesprächsrunde zum Thema: "Ein eigenes Rennpferd - nur ein Traum?" geladen. Im ansprechend gefüllten Kaffeezelt auf der Galopprennbahn wurden kurz die Kosten eines Rennpferdes aufgezeigt und Möglichkeiten dargestellt, selbst zu einem Mitbesitzer eines Rennpferdes zu werden. So wurden u.a. die Besitzergemeinschaft um Bad Harzburgs Rennvereins-Präsidenten Stephan Ahrens, der Galopp-Club Deutschland, der Galopp-Club Niedersachsen, die Galoppgemeinschaft Bad Harzburg durch dessen Vorsitzenden Cord von Alten und HorseRacing Hamburg durch Mitglied Dirk Dethleff vorgestellt. Den Zuhören wurden dabei die unterschiedlichen Philosophien rund um Rennpferd und Geselligkeit sowie finanziellen Voraussetzungen erläutert.

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer umriss zudem die Möglichkeiten und Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um selbst als Besitzertrainer eigene Pferde zu trainieren und an den Start zu bringen.

 

"Es gab in der anschließenden Diskussion interessante Anregungen, z.B. auch einmal zu schauen, wie in anderen Ländern Besitzergemeinschaften funktionieren. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass in Deutschland bisher die Möglichkeiten Mitbesitzer eines Rennpferdes zu werden, wenig publik sind", resümierte die Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer Karen Kaczmarek.

 

Siehe auch Artikel der Goslarschen Zeitung vom 1. August 2016

Zustand der Sandbahnen nicht mehr hinnehmbar

Auf der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer e.V. am 5. März 2016 in Dortmund wurde u.a. die Situation der Sandbahnrennen heiß diskutiert. Dabei ist zunächst festzuhalten, dass rund die Hälfte der Starter in den Winterrennen von Besitzertrainern stammt. Diesen Trainern liegt in Anbetracht der Tatsache, dass sie nur über eine sehr begrenzte Zahl an Startpferden verfügen, in besonderem Maße daran, ihre Pferde gesund zu erhalten und sie nicht unnötigen Risiken auszusetzen.

Gerade dies geschieht aber, wenn auf den Sandbahnen vor allem innen aufgrund der Untergrundverdichtung und nicht mehr funktionierender Drainage das Oberflächenwasser stehen bleibt und lediglich von einer dünnen Sandschicht, die auf dem Wasser schwimmt, verdeckt wird. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden!

Diese kann — indessen nur als Provisorium und als erste Notmaßnahme — für die letzten Sandbahnrennen dieser Saison z.B. darin bestehen, dass die Bahn innen ausgesteckt wird. Besser ist es allerdings, wenn Arbeiten an der Bahn vorgenommen werden, so dass das Oberflächenwasser abfließt und die inneren Spuren die Chance haben, wenigstens teilweise abzutrocknen.

Eine deutliche Besserung der bestehenden miserablen Situation konne besonders in Dortmund dadurch bewerkstelligt werden, dass eine Umschichtung des vorhandenen Bodenmaterials vorgenommen würde — d.h. das verbrauchte und nicht mehr körnige Material auf den inneren Spuren muss abgetragen und könnte durch den noch vergleichsweise guten Sand von den äußeren Spuren ersetzt werden. Das verbrauchte Material könnte dann, da Geld ür die eigentlich notwendige komplette Sanierung der Sandbahnen in Dortmund und Neuss nicht in Sicht ist, auf den Außenseiten der Bahnen wieder verwendet und eingebaut werden, damit keine Löcher entstehen und der Ablauf des Oberflächenwassers nach innen gewährleistet bleibt.

Da die Sandbahnsaison in Kürze endet, besteht danach ein ausreichend langer Zeitraum, um etwas Sinnvolles zu unternehmen und die Sandbahnen zumindest Instand zu setzen — wenn schon eine notwendige grundlegende Sanierung auch nur einer Anlage nicht durchgeführt werden kann. Natürlich sollte bis zur neuen Saison auch dringend die Infrastruktur bezüglich Gastboxen etc. verbessert werden. Ansonsten konnte man es keinem Trainer verdenken, wenn er seinen Pferden die nächste Sandbahnsaison unter den derzeit bestehenden Bedingungen erspart.

Pressemitteilung vom 07. März 2016

Das Video von „Gereon“ bei seinem Sieg im Oettingen Rennen am 29.08.2013 in Baden Baden Trainer und Besitzer ist unser Vereinsmitglied Christian Zschache aus Berlin Siegerehrung im Oettingen Rennen in Baden Baden mit dem Reiter Liam Jones und dem Trainer Christian Zschache

Oettingen Rennen in Baden Baden

Seejagdrennen 2014 in Bad Harzburg

Sieger beim Seejagdrennen am 20.07.2014 in Bad Harzburg wurde Indian Sun (Reiter: Cevin Chan) vor Gelon (H) und Coyaique